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Anzahl gefundene Artikel: 3

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
03.03.2018 BE Kanton
GKB
Initiativen Bern

initiative
Lohndumping
Subunternehmen
Volltext
Volksinitiative für fairen Wettbewerb und zum Schutz von Gewerbe und Beschäftigten im Kanton Bern. Fairness im Wettbewerb stärken - Subunternehmerketten einschränken Subunternehmerketten bei öffentlichen Aufträgen untergraben den fairen Wettbewerb. Statt eigener Leistungen zu erbringen, geben viele Unternehmen einen gewonnenen Auftrag gegen eine finanzielle Abgeltung an andere Unternehmen weiter. Auf jeder Stufe werden Mittel abgezweigt auf Kosten der Unternehmen und ihrer Beschäftigen, die am Ende den Auftrag ausführen. Diese Auftrags-Weitergabe über mehrere Stufen ist unfair und soll eingeschränkt werden. Die Aufträge der öffentlichen Hand. Das öffentliche Beschaffungswesen ist mit einem jährlichen Auftragsvolumen von 1,5 Milliarden Franken ein wichtiger Auftraggeber für Unternehmen im Kanton Bern. Dieses Volumen sichert zahlreiche Arbeitsplätze. Die Vorbildrolle der öffentlichen Hand. Der Kanton, die Gemeinden, öffentliche Unternehmen sowie Organisationen, die zu mehr als 50 Prozent aus Mitteln der öffentlichen Hand finanziert werden, haben bei der Vergabe von Aufträgen eine Vorbildrolle einzunehmen. Fairer Wettbewerb zum Schutz des Gewerbes. Werden Aufträge über Submissionsketten weitergereicht und am Ende zum Billigtarif ausgeführt, werden einheimische Unternehmen von den öffentlichen Ausschreibungen faktisch ausgeschlossen. Sie können mit den angebotenen Preisen nicht mithalten. Keine Tieflöhne am Ende der Ketten. (…).
GKB, 3.3.2018.
GKB > Subunternehmen. Initiative. GKB, 2018-03-03.
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02.03.2018 Schweiz
Personen
Uber
Work
Christian Egg
Subunternehmen
Uber
Volltext
Mit dubiosen Subunternehmen will der Dumping-Fahrdienst die Gesetze umgehen. Uber trickst mit erfundenen Löhnen. Der Taxidienst Uber wechselt die Strategie und setzt neu auf Subunternehmer. Drei davon sind jetzt in Genf mit illegalen Praktiken aufgeflogen. Löhne von teils unter zehn Franken pro Stunde, weit über 45 Stunden Arbeitszeit pro Woche und Sozialabgabe-Bschiss in sechsstelliger Höhe: Das ist das neue System, nach dem der amerikanische Dumping-Taxidienst Uber in der Schweiz operiert. Jetzt ist es aufgeflogen, nachdem im Dezember rund zwanzig Uber-Fahrer in Genf gestreikt haben – zum ersten Mal in der Schweiz Work berichtete). Neue Tricks. Der Hintergrund: Uber sieht seine Fahrerinnen als «selbständige Partner». Um Kosten zu sparen, weigert sich der US-Gigant, die Fahrer anzustellen oder für sie Sozialabgaben wie AHV oder Pensionskasse zu bezahlen. Nun aber gerät Uber mit diesem Vorgehen immer mehr unter Druck, sagt Roman Künzler, Transportfachmann bei der Unia: "Die Suva und die Schweizer Behörden akzeptieren die Fahrer nicht als Selbständige." Also griff das Uber-Management einmal mehr in die Trickkiste: Jetzt arbeitet es mit Schweizer "Partnerfirmen" zusammen. Diese stellen die Fahrer an. Tätig sind sie aber ausschliesslich für Uber. Allerdings zu noch schlechteren Bedingungen als Fahrer, die direkt mit Uber abrechnen. Drei solche Firmen sind mittlerweile bekannt: Star Limoluxe, Pégase ¬Léman und Diagne Limousine. Alle drei operierten bis vor kurzem in Genf. (…). Christian Egg.
Work online, 2.3.2018.
Personen > Egg Christian. Uber. Subunternehmen Work online, 2018-03-02.
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03.03.2015 Zürich
Bauhauptgewerbe
Unia Zürich

Lohndumping
Subunternehmen
Volltext
Lohndumping-Fall Baustelle Hardturmpark: 10 Franken pro Stunde. Die Unia hat heute Morgen die Arbeiten auf der Baustelle Hardturmpark eingestellt, weil dort seit Monaten zu absoluten Dumpinglöhnen von gerade mal 10 Franken pro Stunde gearbeitet wird. Verschleiert wurde das Lohndumping über gefälschte Verträge. Während die Arbeiter vom fehlbaren Subunternehmen massiv unter Druck gesetzt werden und ihnen mit der fristlosen Kündigung gedroht wird, findet heute noch ein Gespräch zwischen der Generalunternehmerin Porr und der Unia statt. Klar ist: Bis die Zahlung der korrekten Löhne sichergestellt ist, bleiben die Arbeiten auf der Baustelle eingestellt. Auf der Baustelle Hardturmpark an der Förrlibuckstrasse in Zürich West arbeiten seit letzten Herbst 30-40 Gebäudetechniker für gerade einmal 10 Franken pro Stunde. Gemäss geltendem Gesamtarbeitsvertrag steht ihnen das Doppelte bis Dreifache zu. Der Auftrag wurde von der Generalunternehmerin Porr an das ungarische Subunternehmen Hexatech vergeben. Dieses wiederum gab den Auftrag an das Basler Unternehmen Lavanlange GmbH weiter, welches allerdings im Besitz der Hexatech ist. (…).
Unia Zürich, 3.3.2015.
Unia Zürich > Subunternehmen. Lohndumping. Unia Zürich, 3.3.2015.
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