Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 19

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08.08.2018 Schweiz
Personen
SEV Schweiz
Giorgio Tuti
Lohndumping
Transport
Volltext
Kein Abbau der Flankierenden Massnahmen zum Schutz der Schweizer Löhne! GAV und Kontrollen gegen Dumping: Beispiel Strassentransport. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) hat am 8. August an einer Medienkonferenz klargestellt, dass er an den von Bundesrat Schneider-Ammann geplanten Verhandlungen zu den Flankierenden Massnahmen nicht teilnehmen wird. Denn Schneider-Ammann ist offenbar bereit, den Schweizer Lohnschutz nicht nur zu schwächen, sondern der EU-Kommission und dem Europäischen Gerichtshof eine Mitsprache dabei einzuräumen. Giorgio Tuti, Präsident SEV und Vizepräsident SGB, erklärte, warum der Lohnschutz zum Beispiel beim Strassentransport auf keinen Fall geschwächt werden darf. Redetext von Giorgio Tuti an der SGB-Medienkonferenz (es gilt das gesprochene Wort): Im Strassengütertransport herrscht international ein erbitterter Wettbewerb. Umso wichtiger, dass die in der Schweiz geltenden Schutzbestimmungen dort nicht aufgeweicht werden. Nur so können einheimische Transport- und Logistikunternehmen auf dem Markt bestehen, ohne ihre Mitarbeitenden auszubeuten. Ein Blick hinter die Kulissen des liberalisierten Europäischen Verkehrsmarkts enthüllt, dass es in ganz Europa bei den Sozial- und Arbeitsstandards abwärts geht. Grenzenlose Mobilität führt zu grenzenloser Ausbeutung. Die Entwicklungen in der Transportwirtschaft sind ein bitteres Beispiel dafür, welche Konsequenzen uneingeschränkter Wettbewerb und eine fehlende soziale Integration für die
SEV > Lohndumping. Strassenransport. SEV, 2018-08-08.
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18.12.2017 Schweiz
SEV Schweiz
Syndicom
Unia Schweiz

Arbeitsbedingungen
Transport
Volltext
FAIRLOG: Allianz für menschenwürdige Bedingungen in Strassengütertransport und Logistik. Die Gewerkschaften SEV, Syndicom und Unia bilden die Allianz FAIRLOG, um die Arbeitsbedingungen und die gesetzlichen Rahmenbedingungen in der Logistik und im Strassengütertransport zu verbessern. Dies soll einerseits durch den Abschluss von Gesamtarbeitsverträgen und direkte Interessenvertretung in den Betrieben, andererseits durch die Beeinflussung der politischen Rahmenbedingungen auf nationaler Ebene erreicht werden. FAIRLOG ist ein gemeinsames Projekt der Gewerkschaften SEV, Syndicom und Unia mit dem Ziel, die Arbeits- und Lebensbedingungen der Beschäftigten im Bereich Logistik und Strassengütertransport durch konsequente Interessensvertretung der Arbeitnehmenden zu verbessern. Grosser Handlungsbedarf. Die Arbeitsbedingungen in Strassengütertransport und Logistik lassen heute viel zu wünschen übrig. Unfairer Wettbewerb, fehlende Kontrollen, tiefe Löhne, überlange Arbeitszeiten und zunehmender Stress für die Mitarbeitenden prägen den Alltag. Die Löhne sind zudem in den letzten Jahren kaum angestiegen, Lohndumping ist ein verbreitetes Problem. Deshalb müssen neben der Verbesserung der gesetzlichen und gesamtarbeitsvertraglichen Schutzbestimmungen auch der Vollzug flankierender Massnahmen und die Kontrolle der geltenden Arbeitsbedingungen entschlossen umgesetzt werden. Antwort auf Digitalisierung. Strassengütertransport und Logistik werden insbesondere auch durch die (…).
Syndicom, Logistik, Medienmitteilung, 18.12.2017.
Syndicom > Transport. Arbeitsbedingungen. Syndicom, 2017-12-18.
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13.12.2017 Schweiz
SEV Schweiz
Syndicom
Unia Schweiz

Transport
Volltext
Neue Gewerkschaftsallianz für die Strassengütertransport- und Logistikbranche. SEV, Syndicom und Unia stellen gemeinsames Projekt für Strassengütertransport und Logistik vor. Medienkonferenz: Dienstag, 19. Dezember, 10:00 Uhr, Hotel Bern, Zeughausgasse 9, 3011 Bern. Sehr geehrte Medienschaffende, Rund eine Viertelmillion Menschen arbeiten in der Schweiz im Strassengütertransport und in der Logistik. In der Branche herrschen prekäre Arbeitsbedingungen: Unfairer Wettbewerb, fehlende Kontrollen, tiefe Löhne und Stress sind eher die Regel als die Ausnahme. Die Löhne haben in den letzten Jahren stagniert und geraten durch Entwicklungen wie die zunehmende Digitalisierung und den bevorstehenden Markteintritt des Dumping-Konzerns Amazon weiter unter Druck. Vor diesem Hintergrund schliessen sich die drei Gewerkschaften SEV, Syndicom und Unia zu einer Allianz in der Strassengütertransport- und Logistikbranche zusammen. Mit dem gemeinsamen Auftritt sollen Kräfte gebündelt und in den kommenden Jahren konkrete Verbesserungen der Arbeitsbedingungen in der Branche erreicht werden. Wir laden Sie ein, der Vorstellung der neuen Gewerkschaftsallianz für Strassengütertransport und Logistik beizuwohnen und darüber zu berichten. An der Medienkonferenz werden Name und Erscheinungsbild der gemeinsamen Plattform enthüllt. An der Medienkonferenz sprechen:  Vania Alleva, Präsidentin Unia, Giorgio Tuti, Präsident SEV, Daniel Münger, Präsident Syndicom. (…).
Unia Schweiz, Medieneinladung, 13.12.2017.
Unia Schweiz > Strassengütertransport. Allianz. Unia Schweiz, 2017-12-13.
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18.04.2017 Schweiz
Personen
SBB
SEV Schweiz
Philipp Hadorn
Astag
Transport
Volltext
Güterverkehr: Bähnler und Camionneure kämpfen gemeinsam für bessere Rahmenbedingungen. Handshake der Schweizer Transporteure. Die SBB und der Nutzfahrzeugverband Astag fordern gemeinsam den Ausbau der Transportinfrastruktur sowie die Durchsetzung von Sozialstandards und Kabotageverbot. Auf dem Containerterminal des Güterbahnhofs Wolf in Basel unterschrieben die Spitzen von SBB Cargo und Astag ein Positionspapier mit dem Titel „Ko-Modalität statt Konkurrenz – für einen zukunftsfähigen Güterverkehr in der Schweiz“. SBB-CEO Andreas Meyer und Astag-Präsident Adrian Amstutz wollen enger zusammenarbeiten, um die steigenden Qualitätsansprüche der Kundschaft zu erfüllen. Bahn und Strasse sollten nicht nur ihre „Hausaufgaben“ machen, sondern sich auch gemeinsam für bessere Rahmenbedingungen einsetzen, sagten die Chefs von Bahn und Camionneuren. Als Hausaufgabe erwähnten Andreas Meyer und Nicolas Perrin, Chef von SBB Cargo, etwa die Nutzung moderner Technologien für Echtzeit-Informationen zu laufenden Transporten oder den im Dezember eingeführten Taktfahrplan für Güter mit einer häufigeren Bedienung wichtiger Standorte. Die Effizienzsteigerungen in der Produktion hätten SBB Cargo letztes Jahr „trotz schwierigem Umfeld eine schwarze 1“ gebracht, also eine Million Franken Gewinn, nach 22 Mio. Verlust im Vorjahr. Weil die SBB die Feinverteilung der Güter nicht gleich wirtschaftlich machen könne wie der Strassenverkehr, fördere sie den kombinierten Verkehr, so Meyer weiter. Da-rum plane sie den Container-Terminal in Basel Nord. (…). Philipp Hadorn.
SEV, 18.4.2017.
SEV > Astag. SBB. SEV. SEV, 2017-04-18.
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18.12.2015 Schweiz
Post
Syndicom

Ausgliederung
Post
Transport
Volltext
„Stop Auslagerung“ der LKW-Flotte der Post: Alle Chauffeure erhalten ein Weiterbeschäftigungsangebot. Die LKW-Flotte der Post wird definitiv ausgelagert. Trotz massivem Widerstand von Chauffeuren und Syndicom hält die Post an ihrem Entscheid von Anfang September fest. In den letzten Wochen haben die Post und die Gewerkschaften Syndicom und Transfair die Umsetzung des bestehenden Sozialplans in zwei Gesprächsrunden konkretisiert. Alle betroffenen LKW-Chauffeure erhalten ein zumutbares Weiterbeschäftigungsangebot. Zudem hat die Post die Konditionen des Sozialplans noch verbessert: Mitarbeitende über 55 Jahre und mit mehr als 20 Dienstjahren erhalten eine Weiterbeschäftigungsgarantie bei der Post. Für Härtefälle gibt es einen Fonds. Ab Januar finden Gespräche mit den Angestellten statt, zu denen Vertrauenspersonen oder Gewerkschaftssekretäre beigezogen werden können. An einer Versammlung vom 5. Dezember in Olten, zu der Syndicom eingeladen hatte, akzeptierten die Wagenführer die ergänzenden Massnahmen zum Sozialplan. Gleichzeitig bekräftigten sie ihre ablehnende Haltung (…).
Syndicom, 18.12.2015.
Syndicom > Post. Transport. Auslagerung. Syndicom, 2015-12-18.
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28.11.2015 Schweiz
Post
Syndicom

Post
Resolution
Transport
Volltext
Die Teilnehmenden der Delegiertenversammlung von Syndicom vom 28. November 2015 nehmen Folgendes zur Kenntnis: (…).
Syndicom, 30.11.2015
Syndicom > Post. Transport. Betriebsschliessung. Resolution. Syndicom, 28.11.2015.
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06.11.2015 Cadenazzo
Post
Syndicom

Post
Protestversammlung
Transport
Volltext
Eine weitere erfolgreiche Protestpause im Post-Logistikzentrum in Cadenazzo. Heute Morgen früh haben sich über 50 LKW-Chauffeure und Angestellte der Post an einer Protestpause im Logistikzentrum in Cadenazzo (TI) beteiligt. Während zwei Stunden war der Betrieb des Zentrums eingeschränkt. Zur Aktion hatte die Gewerkschaft Syndicom aufgerufen, die sich zusammen mit den betroffenen Chauffeuren gegen die Auslagerung der Camion-Flotte der Post wehrt. Die Chauffeure kritisieren, dass die Post die Alternativen zur Auslagerung nicht ernsthaft geprüft hat. Zudem riskiert sie den Verlust von Know-How und Dienstleistungs-Qualität. Die Post ist auch nicht in der Lage, die Arbeitsbedingungen und die Löhne in den 250 Subunternehmen zu kontrollieren. Lohndumping und prekäre Anstellungsverhältnisse sind die Folge. (…).
Syndicom, 6.11.2015.
Syndicom > Post. Transport. Protestaktion. Syndicom, 6.11.2015.
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05.11.2015 Ostermundigen
Post
Syndicom

Ausgliederung
Protestversammlung
Transport
Volltext
„Stopp Auslagerung“ der LKW-Flotte der Post: Protestpause im regionalen Logistikzentrum in Ostermundigen. Heute hat die Post bekannt gegeben, dass sie den internen Postsachen-Transport und damit ihre LKW-Flotte definitiv vollständig auslagern wird. Von dieser Massnahme sind 187 Angestellte der Post betroffen, welche als sogenannte „Wagenführer“ mit den gelben Lastwagen unterwegs sind. Die Vorschläge der Angestellten und der Gewerkschaft Syndicom, die im Rahmen des Konsultationsverfahrens gemacht wurden, hätten keine „strategiekonformen und wirtschaftlich vertretbaren Möglichkeiten“ aufgezeigt, um die Chauffeure in ihrer bisherigen Funktion weiterzubeschäftigen, teilt die Post heute mit. Die betroffenen Chauffeure haben schon im September ihren Widerstand gegen die geplante Auslagerung angekündigt. Als erste Reaktion nehmen heute die Wagenführer des Logistikzentrums in Ostermundigen (BE) um 11.00 Uhr an einer Protestpause teil, zu welcher die Gewerkschaft Syndicom aufgerufen hat. Die Wagenführer kritisieren den Entscheid der Postleitung in vier Punkten: (…).
Syndicom, Medienmitteilung, 5.11.2015.
Syndicom > Post. Transport. Protestversammlung. Syndicom 5.11.2015.
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02.11.2015 Genf
Post
Syndicom

Petition
Post
Protestversammlung
Transport
Volltext
Krasse Fälle von Lohndumping bei externen Subunternehmen der Post. Die LKW-Chauffeure der Post wehren sich zusammen mit der Gewerkschaft Syndicom gegen die geplante Auslagerung des Postsachen-Transportes. Heute hat Syndicom in Genf mit konkreten Beispielen aufgezeigt, welche verheerenden Folgen diese Massnahme auf die Arbeitsbedingungen der Chauffeure hat. Die Protestaktion in Genf ist der Auftakt einer Reihe von Veranstaltungen, welche in den kommenden Tagen in der ganzen Schweiz stattfinden werden. Vor der Poststelle Montbrillant (Cornavin Dépôt) in Genf fand heute von 11 bis 15 Uhr eine erste Protestaktion der Wagenführer der Post statt. Mit Unterstützung der Gewerkschaft Syndicom leisten die Chauffeure so Widerstand gegen die geplante Ausgliederung der gelben LKW-Flotte. Zur Erinnerung: Am 4. September hatte die Post bekanntgegeben, dass sie ab Ende 2016 keine eigene Lastwagen-Flotte mehr betreiben will. Als Folge davon sollen 187 Stellen gestrichen und der Postsachen-Transport vollständig durch externe Unternehmen übernommen werden. Syndicom hat an der Pressekonferenz in Genf eine Reihe von krassen Dumping-Fällen bei externen Subunternehmen der Post aufgedeckt. Diese Fälle zeigen exemplarisch, dass die Post nicht in der Lage ist, die Arbeitsbedingungen bei den rund 250 Subunternehmen, welche für Post unterwegs sind, zu kontrollieren. (…).
Syndicom, 2.11.2015.
Syndicom > Post. Transport. Auslagerung. Syndicom, 2.11.2015.
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23.10.2015 Schweiz
Syndicom
Transportbranche

GAV
Transport
Vertragsverhandlungen
Volltext
Gegen Dumpinglöhne im Transportgewerbe. Syndicom und Unia haben am 8. Oktober in Bern ihre Vorschläge für einen Gesamtarbeitsvertrag in der Transport- und Logistikbranche vorgestellt. Sie fordern faire Mindestlöhne, einen besseren Gesundheitsschutz und ausreichende Kompensationen für Nacht- und Sonntagsarbeit. Unia-Präsidentin Vania Alleva betonte die Notwendigkeit eines GAV für die Transport- und Logistikbranche, um das Lohndumping zu bekämpfen: Es ist nicht hinnehmbar, dass die Löhne in dieser Branche oft nicht für einen würdigen Lebensstandard reichen. Es braucht Instrumente für bessere Kontrollen, da das Transportgewerbe europaweit krassem Lohndumping ausgesetzt ist. Mehr Gesundheitsschutz und Sicherheit. Auch der Gesundheitsschutz der Arbeitnehmenden muss stärker gewichtet werden. Syndicom-Präsident Alain Carrupt wies darauf hin, dass lange Arbeitstage, zu wenig Ruhepausen und Termindruck Stressfaktoren sind, welche die Gesundheit der Chauffeure und Chauffeurinnen, aber auch die Strassensicherheit beeinträchtigen. Die Gewerkschaften fordern deshalb mindestens fünf Ferienwochen, eine Beschränkung der Arbeitszeit auf 48 Stunden pro Woche und einen wirksamen Gesundheitsschutz für TransportarbeiterInnen und LogistikerInnen. Vereinbarkeit von Beruf und Familie erreichen. Zudem verlangen die Gewerkschaften für ArbeitnehmerInnen einen Mutterschaftsurlaub von 16 Wochen und für Arbeitnehmer einen Vaterschaftsurlaub von 10 Tagen. (…). Syndicom, Unia.
Syndicom-Zeitung, 23.10.2015.
Syndicom > Transportbranche. GAV. Syndicom, 2015-10-23.
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20.09.2015 Schweiz
Post
Syndicom

Ausgliederung
Transport
Volltext
LKW-Chauffeure der Post formieren den Widerstand gegen die Auslagerung. Heute Sonntag haben sich die LKW-Chauffeure der Post in Olten getroffen, um über ihren Widerstand gegen die geplante Auslagerung des Postsachentransports zu diskutieren. Zusammen mit der Gewerkschaft Syndicom werden sich die Betroffenen vehement dagegen wehren, dass die Post die Stellen der über 180 „Wagenführer.“ streicht und das gesamte Volumen an externe Transportfirmen vergibt. Die rund 80 TeilnehmerInnen bekräftigten, dass sie gemeinsam die geplante Auslagerung bekämpfen werden. Sie fordern von der Post, mindestens den aktuellen Bestand an Personal „inhouse“ zu belassen und diesen auch in Zukunft zu erneuern. Damit sichert sich die Post Qualität sowie Know How und geht weniger Risiken beim internen Postsachentransport ein. Unter dem Slogan „Wo Post drauf steht, muss auch Post drin sein - STOP Auslagerung!“ startet am Montag eine breite Mobilisierungskampagne, an der sich alle Angestellten der Post beteiligen können. Die Versammlung verabschiedete auch ihre konkreten Forderungen für das laufende Konsultationsverfahren mit der Post. Einerseits soll die Frist für die Einreichung von Alternativ-Vorschlägen zur Auslagerung verlängert werden. Damit kann die Basis für eine solide Diskussion gelegt werden. (…).
Syndicom. Medienmitteilung, 20.9.2015.
Syndicom > Post. Transport. Auslagerung. Syndicom, 20.9.2015.
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08.09.2015 Schweiz
Syndicom
Transportbranche

GAV
Lohndumping
Transport
Volltext
Mit einem Gesamtarbeitsvertrag gegen das Lohndumping. Die Gewerkschaften Syndicom und Unia haben heute in Bern ihre Vorschläge für einen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) in der Transport- und Logistikbranche vorgestellt. Sie fordern faire Mindestlöhne, einen besseren Gesundheitsschutz und ausreichende Kompensationen für Nacht- und Sonntagsarbeit. Unia-Präsidentin Vania Alleva betonte die Notwendigkeit eines GAV für die Transport- und Logistikbranche, um das Lohndumping zu bekämpfen. Es ist nicht hinnehmbar, dass die Löhne in dieser Branche oft nicht für einen würdigen Lebensstandard reichen. Es braucht Instrumente für bessere Kontrollen, da das Transport- und Logistikgewerbe europaweit krassem Lohndumping ausgesetzt ist. Mehr Gesundheitsschutz und Sicherheit. Auch der Gesundheitsschutz der Arbeitnehmenden muss stärker gewichtet werden. Syndicom-Präsident Alain Carrupt wies darauf hin, dass lange Arbeitstage, zu wenig Ruhepausen und Termindruck Stressfaktoren sind, welche die Gesundheit der Chauffeure und Chauffeurinnen, aber auch die Strassensicherheit beeinträchtigen. Die Gewerkschaften fordern deshalb mindestens fünf Ferienwochen, eine Beschränkung der Arbeitszeit auf 48 Stunden pro Woche und einen wirksamen Gesundheitsschutz für Transportarbeiter/innen und Logistiker/innen. (…).
Syndicom, Unia. Medienmitteilung, 8.9.2015.
Syndicom > Transportbranche. GAV. Syndicom, 8.9.2015.
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04.09.2015 Schweiz
Post
Syndicom

Ausgliederung
Transport
Volltext
Post schafft ihre Lastwagen-Flotte ab: Das hat Konsequenzen! Syndicom fordert Fairness gegenüber den angestellten LKW-Chauffeuren der Post und griffige Massnahmen gegen Dumping durch die Subunternehmen. Die Post hat heute bekannt gegeben, dass sie ab Ende 2016 keine eigene Lastwagen-Flotte mehr betreiben und unterhalten wird. Die Logistik-Dienstleistungen im sogenannten „Postsachentransport“ sollen vollständig an externe Subunternehmen ausgelagert werden. Bereits heute wird ein grosser Teil dieser Dienstleistungen nicht mehr von der Post selbst erbracht. Für über 180 Post-Mitarbeitende, welche bisher als „Wagenführer“ angestellt und mit den posteigenen LKWs unterwegs waren, bedeutet dies, dass ihre Jobs verschwinden werden. Die Post kündigte an, dass im Rahmen des Sozialplanes für alle eine annehmbare Lösung gefunden werden soll. Die Gewerkschaft Syndicom beobachtet seit einiger Zeit mit Besorgnis, wie die Post den Postsachentransport systematisch ausgehungert hat. Sie ist deshalb vom Entscheid, den Bereich per Ende 2016 vollständig auszulagern, nicht überrascht. Syndicom kritisiert aber das Vorgehen der Post und fordert das Unternehmen auf, die volle Verantwortung für die Konsequenzen dieser Massnahme zu übernehmen. (…). Am nächsten Sonntag hat Syndicom sämtliche Wagenführer der Post zu einer Versammlung nach Olten eingeladen. Die Gewerkschaft erwartet gegen 100 Teilnehmer an der Veranstaltung. (…).
Syndicom. Post, Medienmitteilung, 4.9.2015.
Syndicom > Post. Transport. Auslagerung. Syndicom, 4.9.2015.
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16.04.2014 Schweiz
Transportbranche
Unia Schweiz

Mindestlöhne
Transport
Volltext

Auswertung zeigt: Transport- und Logistikgewerbe ist eine Tieflohnbranche. Mindestlohn auch beim Transport notwendig. Rund 25% der Beschäftigten im Transport- und Logistikgewerbe verdienen weniger als 22 Franken in der Stunde. Dies zeigt eine neue Auswertung des Verein Projekt Strassentransport (VPST). Insbesondere die Situation der weiblichen Angestellten in dieser Branche ist prekär, da sie im Verhältnis zu ihren männlichen Kollegen noch weniger verdienen. Ein Mindestlohn von 22 Franken ist auch im Transport- und Logistikgewerbe dringend notwendig. Die Auswertung der Lohndaten des Bundesamtes für Statistik zeigt, dass die Löhne im Transportwesen extrem tief sind. So verdienen 25% der Chauffeure, die als Kuriere tätig sind, weniger als 20.45 Franken pro Stunde. Bei den weiblichen Kurieren verdient ein Viertel gar weniger als 18.10 Franken. Leicht besser, aber noch immer tief ist der Lohn bei den Lastwagenchauffeurinnen. Von ihnen verdienen ebenfalls ein Viertel weniger als 20.90 Franken. (…).

Unia Schweiz. Medienmitteilung, 16.4.2014.

Unia Schweiz > Transportgewerbe. Mindestlohn. Unia,16.4.2014.

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10.10.2013 Europa
EU
Personen
Unia Schweiz
Renzo Ambrosetti
EU
Transport
Volltext

Arbeitsbedingungen im Transportgewerbe: Unia–Besuch beim EU-Botschafter. Eine Delegation der Gewerkschaften Unia und Syndicom haben beim EU-Botschafter in der Schweiz, Richard Jones, gegen die miserablen Arbeitsbedingungen im europäischen Transportgewerbe protestiert. Jones bot dem Unia Co-Präsidenten Renzo Ambrosetti Hand zu weiteren Gespräche über das Problem an. Mit der Aktion vor der EU-Botschaft in Bern solidarisierten sich Unia und Syndicom mit den europäischen Transportgewerkschaften. Diese führen während der ganzen Woche verschiedene Protestaktionen gegen die prekären Arbeitsbedingungen durch. (...).

Unia Schweiz Kommunikation, 10.10.2013.
Unia Schweiz > Transport. EU. Unia Schwqeiz. 2013-10-10.

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08.11.2012 Schweiz
Löhne
Personen
Transportbranche
Unia Schweiz
Vania Alleva
Mindestlöhne
Mindestlohn-Initiative
Transport
Volltext

„Tieflohnbranche Transport und Logistik“. Weil die Arbeitgeber einen GAV und verbindliche Mindestlöhne verweigern, braucht es den gesetzlichen Mindestlohn. Als Tochter eines Lastwagenchauffeurs kenne ich die Arbeits- und Lohnbedingungen im Transport gut. Schon damals war der Arbeitstag eines Chauffeurs lang und hart. Das hat sich nicht verändert, im Gegenteil: Heute geht es auf den Strassen noch bedeutend hektischer zu und her, als zu der Zeit, als ich Kind war. Doch die Chauffeure von heute leiden nicht nur unter steigendem Stress, Termindruck und verstopften Strassen. Auch ihre übrigen Arbeitsbedingungen und die Lohnsituation haben sich verschlechtert. In der Transportbranche sind die Löhne unglaublich tief. Das bestätigt die an der Universität Genf ausgearbeitete Studie, die wir heute präsentieren. Und die Situation droht sich weiter zu verschlechtern, weil die Löhne in der Branche schon seit Jahren stagnieren. (...). Vania Alleva. 

Medienkonferenz der Gewerkschaften Unia, Syndicom und SEV, 9. November 2012.
Unia Schweiz > Transportgewerbe Unia. Löhne. 9.11.2012.

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03.09.2012 Schweiz
Löhne
Personen
Unia Schweiz
Vania Alleva
Coiffeure/Coiffeusen
Detailhandel
Lohnerhöhungen
Transport
Volltext
Die Lohnforderungen der SGB-Gewerkschaften. Medienkonferenz des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes, 3. September 2012. Generelle Lohnerhöhungen sind nötig, sinnvoll und verkraftbar. 100 Franken für alle – Mindestlöhne rauf – Lohngleichheit jetzt! „Euro-Krise!“ – so jammern jetzt immer die Arbeitgeberverbände, wenn es darum geht, die Lohnforderungen der Arbeitnehmenden abzuwehren. Doch Tatsache ist: (...).
Vania Alleva, Geschäftsleitungsmitglied der Gewerkschaft Unia.

Unia Schweiz, 3.9.2012.
Personen > Alleva Vania. Lohnerhöhungen Unia. 3.9.2012..doc.

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24.10.2008 Schweiz
GeKo Schweiz
Kommunikation
Unia Schweiz
Work

Chauffeure
Kommunikation
Rentenalter
Transport
Flexibles Rentenalter für Chauffeure. Zusammen mit der Gewerkschaft Kommunikation und dem SEV verlangt die Unia vom Schweizerischen Nutzfahrzeugverband Astag Verhandlungen über einen frühzeitigen Altersrücktritt für die Angestellten im Transportgewerbe. Die Chauffeure leisten Schwerarbeit. Darum sollen sie die Möglichkeit haben, sich vorzeitig aus dem Erwerbsleben zurückzuziehen. Im Rahmen der internationalen Transportgewerkschaften führten die 3 Transportgewerkschaften verschiedene Aktionen durch, unter anderem auch beim Autobahngrenzübergang in Weil am Rhein. Work 24.10.2008
20.10.2006 Luzern
Personen
Transportbranche
Unia Zentralschweiz
Work
Michael Stötzel
Transport
Grosser Chef ganz klein. Blamage für Spediteur Imbach - Erfolg für Unia. Der Versuch des Luzerner Spediteurs Walter Imbach, die Unia per Gerichtsentscheid los zu werden, ist gescheitert. Ausser Spesen nichts gewesen. Das Amtsgericht Sursee hob Mitte dieser Woche alle Verfügungen wieder auf, die am 22. September auf Antrag des Spediteurs Walter Imbach gegen die Unia in einer dringlichen Anordnung erlassen worden waren. Mit Foto. Michel Stötzel. Work 20.10.2006
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