Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 18

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
04.02.2016 Gstaad
Bergbahnen
Personen
Tourismus
Work
Oliver Fahrni
Besitzverhältnisse
Tourismus
Volltext
Stille Privatisierung per Steuergeld. Dahinter stecken der Walliser CVP-Filz, der Berner Pauschalsteuer-Filz. Und Bertarelli. In Gstaad steht ein Chalet zum Verkauf. Preis: 38 Millionen Franken. Das Saanenland ist Pauschalsteuerland und inzwischen so teuer, dass die letzten Einheimischen eine Stunde nach Thun fahren, um sich neue Jeans zu kaufen. Jetzt steht Gstaad ein weiteres Upgrading bevor: Milliardär Ernesto Bertarelli und Roche-Mitbesitzer André Hoffmann haben die Bergbahnen übernommen. Sie gehören zu den 10 reichsten Schweizern. Bertarelli hatte 2006 die Biotechfirma Serono für 16 Milliarden Franken an den Chemieriesen Merck verkauft. Wenig später zügelte Bertarelli sein Geld nach Saanen-Gstaad. Bevor Bertarelli das riesige Skigebiet um Gstaad übernahm, mussten sich Kantone, Gemeinden, Grundbesitzer 40 Millionen Franken Forderungen bei der Bergbahn ans Bein streichen. Zudem sprach die Gemeinde Saanen, früher grösste Aktionärin, 32 Millionen frisches Geld. So funktioniert stille Privatisierung durch die Sanierung per Steuergeld. Bertarelli darf jetzt die Bahn auf das Schönrieder Rellerli abmontieren und auf dem Gipfel eine private Luxuslodge einrichten. Der Widerstand von Ski-Doppelweltmeister Mike von Grünigen war vergebens. „Glacier 3000“, weiter oben am Bergmassiv Les Diablerets, gehört schon dem Pauschalbesteuerten Bernie Ecclestone, Mitbesitzer der Formel 1. Die Alpen werden zum Privatspielplatz der Reichen. (…). Oliver Fahrni.
Work online, 4.2.2016.
Personen > Fahrni Oliver. Gstaad. Tourismus. Work online, 2016-02-04.
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04.02.2016 Gstaad
Bergbahnen
Personen
Tourismus
Work
Christian Egg
Anstellungsbedingungen
Tourismus
Volltext
13-Std.-Arbeitstag. Die Bergbahnen im Milliardärsparadies Gstaad BE werden saniert – auf dem Buckel der Büezer. Keine Zeitzuschläge mehr für Nachtarbeit und chrampfen bis zum Umfallen: das hat die „Bergbahnen Destination Gstaad“ ihren Arbeitern verordnet. Illegal? Es ist nur ein A4-Blatt. Aber der Inhalt ist wahrhaft starker Tobak. Acht Ausnahmen zum Arbeitszeitgesetz sollen die Seil- und Gondelbähnler, die Pistenarbeiter und -retter akzeptieren. Darunter: keine Zeitzuschläge mehr für Nachtarbeit. In der Hochsaison nur noch drei Ruhetage pro Monat. Und eine tägliche Arbeitszeit von bis zu dreizehn Stunden. Im Dezember mussten die 350 Mitarbeiter der „Bergbahnen Destination Gstaad“ den Befehl von oben unterschreiben. Ausgerechnet in Gstaad BE, wo sich die Milliardäre aus aller Welt auf den Pisten vergnügen, kämpfen die Betreiber seit Jahren mit schwacher Rentabilität. Nun hat eine Gruppe schwerreicher Aktionäre um den früheren Serono-Besitzer Ernesto Bertarelli (Familienvermögen 12 bis 13 Milliarden Franken) übernommen. Vor zwei Monaten haben sie einen neuen Direktor eingesetzt. Offenbar haben viele Angestellte den Wisch unterschrieben, weil sie um ihre Jobs als Festangestellte oder Saisonniers (zwei Drittel der Belegschaft) fürchten. Ihre Arbeitsbedingungen sind schlecht: tiefe Löhne, lange Arbeitszeiten. Doppelschichten sind nicht selten. Doch nun wehrt sich die Gewerkschaft SEV: Mehrere Punkte der neuen Vereinbarung seien illegal, sagt Barbara Spalinger, Juristin und SEV-Vizepräsidentin: „Die Zuschläge für Nachtarbeit etwa sind (…). Christian Egg.
Work online, 4.2.2016.
Personen > Egg Christian. Gstaad. Anstellungsbedingungen. Work online, 2016-02-04.
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07.11.2014 Gstaad
Gewerbeverband
Personen
Work
Marco Geissbühler
Pauschalbesteuerung
Volltext
KMU-Chefs geben sich als Büezer aus. Gewerbedirektor Bigler spielt falsch. Um die Pauschalbesteuerung zu verteidigen, ist dem obersten Gewerbler jeder faule Trick recht. Der Gewerbeverbandsdirektor Hans-Ulrich Bigler stiefelt mit einem „Blick“-Fotografen im Schlepptau in die Büros des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds (SGB). Er übergibt eine Petition mit 400 Unterschriften. Die stammen offenbar von besorgten Arbeitern aus dem Berner Oberland. Sie sorgen sich um das Engagement des SGB für die Abschaffung der Pauschalbesteuerung. Ihre Begründung: Fielen die Steuerprivilegien für reiche Ausländer weg, würden die die Region verlassen - und mit ihnen gingen die Arbeitsplätze verloren. Klar ist: Die Region um die Pauschalsteueroase Gstaad wäre besonders betroffen, würde die Pauschalsteuer am 30.November abgeschafft. Rund 180 der insgesamt 211 Pauschalbesteuerten im Kanton Bern leben dort. Trotzdem ist es seltsam, dass sich Gewerbeverbandschef Bigler plötzlich für die Büezer starkmacht. Er fordert die Gewerkschafter auf, sich den Vorwürfen „seiner“ Arbeiter persönlich zu stellen: am folgenden Donnerstagabend um 19 Uhr in einer Werkhalle in Zweisimmen. Für Unia-Geschäftsleitungsmitglied Nico Lutz ein klarer Fall: „Wenn Büezer mit uns diskutieren wollen, sind wir zur Stelle.“ (…). Marco Geissbühler.
Work, 7.11.2014.
Work > Pauschalsteuer. Gstaad. Work, 7.11.2014.
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21.09.2012 Gstaad
Schweiz
Personen
Work
Oliver Fahrni
Vermögen
Volltext

Stich, Arnault und Romney. Möchte man Belgier sein? Bernard Arnault schon. Man hätte ihn zwar auch Gstaad, Kanton Bern, mit der Pauschalsteuer warm gestreichelt. Aber vielleicht hatte er diesen Steuerfluchthafen nicht auf seinem GPS. Oder er mag die Musik von Johnny Hallyday nicht. Also zog Arnault von Paris nach Uccle, Belgien. Und liess sich einbelgiern. Arnault ist der viertreichste Mensch der Welt. Sagt das Wirtschaftsblatt „Forbes“, und natürlich ist er der reichste Franzose. (...).
Oliver Fahrni. Kolumne Work 21.9.2012.

Work. Donnerstag, 21.9.2012.
Personen > Fahrni Oliver. Kolumne. Work 2012-09-21.doc.

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08.09.2012 Gstaad
Saanen
Demonstration
Personen
Steuern
Unia Berner Oberland
Hilmi Gashi
Udo Michel
Demonstration
Medien-Mitteilung
Pauschalbesteuerung
Volltext

Unia sagt geplante Wanderung in Gstaad wegen Drohungen ab. Gstaad setzt auf Konfrontation – und lenkt dabei von Steuergeschenken für Superreiche ab. Die Gemeinde Saanen und ihre Vertreter der Superreichen setzen auf Konfrontation. Nach dem Verbot einer geplanten Demonstration gegen die Pauschalbesteuerung reicher Ausländer scheuen sie nun nicht mal mehr vor offenen Drohungen zurück, um eine für Samstag angekündigte, friedliche Wanderung durch die Gemeinde zu verhindern.  Die Unia Berner Oberland bedauert, dass die freie Meinungsäusserung in Gstaad offenbar nicht für alle gilt. Um Eskalationen oder Ausschreitungen zu vermeiden sagt sie deshalb alle für dieses Wochenende im Zusammenhang mit der Initiative „Faire Steuern - Für Familien“ geplanten Aktivitäten im Saanenland ab. (...). Udo Michel, Hilmi Gashi.

Medienmitteilung, Unia Berner Oberland, 7.9.2012.
Unia Berner Oberland > Demonstration Gstaad. Pauschalsteuer. 8.9.2012.doc.

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27.08.2012 BE Kanton
Gstaad
Saanen
ZH Kanton
Zweisimmen
Abstimmungen Schweiz
Personen
SGB
Steuern
Ewald Ackermann
Corrado Pardini
Pauschalbesteuerung
Steuerhinterziehung
Volltext

Schlussspurt im Kampf gegen Steuerprivilegien für ausländische Bonzen. Kein Sonderregime, kein Steuerbschiss! Er spart jährlich über 4 Millionen Franken Steuern auf Kosten der Allgemeinheit: Der alternde Rocksänger Johnny Hallyday. 5500 topreiche Ausländer werden in der Schweiz heute pauschalbesteuert. Milliardäre sparen so Millionen, Millionäre Zehntausende von Franken. Das ungerechte System stösst jedoch auf zunehmenden Widerstand der Kantone. Um die Pauschalbesteuerung in der ganzen Schweiz abzuschaffen, sammeln wir Unterschriften für eine Volksinitiative. Noch braucht es dazu aber einen gehörigen Effort. (...). Ewald Ackermann.

SGB Kommunikation, 27.8.2012.
SGB > Pauschalbesteuerung. Abstimmung. 27.8.2012.doc.

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24.08.2012 Boltigen
Gstaad
Saanen
Wimmis
Zweisimmen
Abstimmungen Schweiz
Personen
Steuern
Unia Schweiz
Work
Niklaus Ramseyer
Pauschalbesteuerung
Steuerhinterziehung
Volltext

Berner 0berland: Gemeindepolitiker weibeln für unfaire Pauschalsteuer. Landsgemeinde für die Millionäre. Am 23. September 2012 stimmt Bern über die Abschaffung der Pauschalsteuer ab – und „Für faire Steuern – für Familien“. Die Initiative lässt Oberländer Gemeinden rot sehen. Ein Besuch im nervösen Saanenland. Zum Schluss der Veranstaltung kam im Saal der Schulanlage Wimmis bei Spiez BE doch noch eine kleine Kontroverse auf: „Meine Schwiegermutter lebt am Rande des Existenzminimums und zahlt trotzdem 3000 Franken Steuern im Jahr“, sagte ein Mann. Das sei im Vergleich mit den ausländischen Millionären ungerecht: „Die können wählen, ob sie normal oder pauschal besteuert werden. Das stört mich.“ (...).
Niklaus Ramseyer.

Work. Freitag, 24.8.2012.
Personen > Ramseyer Niklaus. Pauschalsteuer. Wimmis. 24.8.2012.doc.

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23.08.2012 Gstaad
Thun
Personen
Steuern
Unia Berner Oberland
Hilmi Gashi
Udo Michel
Demonstration
Pauschalbesteuerung
Protestversammlung
Volltext

Demo in Gstaad: Stopp Pauschalbesteuerung für reiche Ausländer. An der letzten ausserordentlichen Vorstandssitzung hat die Unia beschlossen, am 8. September eine Demo in Gstaad für die Abschaffung der Pauschalbesteuerung durchzuführen. Damit will sie ein Zeichen setzen gegen die Steuerungerechtigkeit und die Diskriminierung der inländischen Bevölkerung. Der Protest gilt ebenfalls den Machenschaften reicher Ausländer und deren Handlanger: Diese versuchen die reguläre Besteuerung zu umgehen und damit ihr Heimatland um Steuereinnahmen zu prellen. Die Unia und andere Initiativbefürworter veranstalten am 6. September in Thun eine Podiumsdiskussion, an der auch die Initiativgegner zu Wort kommen werden. (...).
Udo Michel, Regioleiter Unia Berner Oberland, Hilmi Gashi, Co-Geschäftsleiter Unia Berner Oberland.

Unia Berner Oberland, 23.8.2012.
Unia Berner Oberland > Pauschalsteuer. Demo. 23.8.2012.doc.

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11.05.2012 BE Kanton
Genf
Gstaad
Saanen
Personen
Steuern
Work
Corrado Pardini
Paul Rechsteiner
Michael Stötzel
Pauschalbesteuerung
Steuerhinterziehung
Volltext
Nach Hollandes Sieg: Kommen nun mehr französische Steuerflüchtlinge in die Schweiz? Johnny Hallyday hat gesungen. Der französische Rockstar konnte den Mund nicht halten. Jetzt lebt ein Schweizer Steuerskandal neu auf. Auch Johnny Hallyday hat Sarkozy nicht mehr gewählt. Den Mann, den er einst als seinen Freund bezeichnete. Und dem er einmal versprochen hatte, bei dessen Wahlsieg nach Frankreich zurückzukehren. Das war 2007. Damals gewann Nicolas Sarkozy die Präsidentschaftswahlen. Hallyday blieb trotzdem in Gstaad. Dort hatte er sich ein Jahr zuvor niedergelassen, um Steuern zu sparen. (...). Michael Stötzel.

Work. Freitag, 11.5.2012.
Personen > Stötzel Michael. Pauschalbesteuerung. 11.5.2012.doc.

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04.06.2010 Gstaad
Saanen
Personen
Steuern
Work
Daniel Vonlanthen
Pauschalbesteuerung
Sogar Gemeindepräsident Kropf will nichts gesagt haben. Saanen-Gstaad BE: Schweigen über die Steuergeschenke für Superreiche. Da der Hügel der Multimillionäre, dort die Sonderwohnzone für die Einheimischen. Im Berner Oberländer Nobelort Gstaad herrscht eine Art Alpen-Apartheid. (...). Mit Fotos. Daniel Vonlanthen. Work. Freitag, 4.6.2010
04.06.2010 Bern
Gstaad
Saanen
GKB
Personen
SVP
Work
Matthias Preisser
Pauschalbesteuerung
Pauschalbesteuerung: Jetzt kommt die Berner Initiative. Kippt Bern, ist das der Anfang vom Ende der Pauschalsteuer. In Bern will der kantonale Gewerkschaftsbund die Pauschalsteuer abschaffen. In vielen Kantonen sind ähnliche Vorstösse bereits eingereicht. Es war ungewöhnlich, was am 30. April im Berner Unia-Hauptsitz passierte: Gut 100 Personen waren aus dem Saanenland in die Bundesstadt gereist, vor allem SVP-Politiker, UnternehmerInnen, Gewerbetreibende. Um gegen die Unia zu demonstrieren. "Unia opfert 1500 Jobs im Saanenland", stand auf Transparenten. Zu hören war von den Demonstranten wenig, ein Megaphon hatten sie nicht. Corrado Pardini hingegen schon. Das Mitglied der Unia-Geschäftsleitung war als Co-Präsident  des Bernischen Gewerkaschaftsbundes (GKB) eine der Zielscheiben des Protests. (...). Mit Foto. Matthias Preisser. Work. Freitag, 4.6.2010
21.05.2010 Gstaad
Saanen
Steuern
Work

Pauschalbesteuerung
Pauschalbesteuerung. "Wann hat die Gier ein Ende?". Jetzt melden sich in Gstaad BE jene zu Wort, die nicht von der pauschal besteuerten Luxus-Kundschaft profitieren. Aus der Berner Oberländer Gemeinde Saanen, zu der auch Gstaad gehört, ertönt Donnergrollen. "Wann hat die Gier ein Ende?", fragen junge Einheimische in einem offenen Brief. Die junge Generation der Brands, Haldis und Oehrlis hat die Nase voll von Bodenspekulation, Luxus-Boutiquen, horrenden Mietpreisen und dem Totaslausverkauf der Heimat. (...). Work. Freitag, 21.5.2010
01.05.2010 Bern
Gstaad
GKB

Pauschalbesteuerung
Steuer-Initiative
Gstaader demonstrierten in Bern für Pauschalbesteuerung. 70 bis 100 Gewerbler und Politiker aus Gstaad und dem Saanenland haben gestern Vormittag vor dem Sitz der Gewerkschaft Unia in Bern für den Erhalt der Pauschalbesteuerung reicher Ausländer demonstriert. Die vom Gewerbeverein Saanenland organisierte Kundgebung richtete sich gegen die kürzlich vom Gewerkschaftsbund des Kantons Bern lancierte Steuerinititiave. Die Gstaader befürchten eine Schwächung des ländlichen Raums. Bund. Samstag, 1.5.2010
19.05.2003 Gstaad
Abstimmung

Mieterschutz
Die Initiative „Ja zu fairen Mieten“ des Mieterinnen- und Mieter-Verbandes Schweiz wird mit 672 Nein gegen 174 Ja abgelehnt. Bund 19.5.2003
22.09.2002 Gstaad
Bahnhof

Bahnhofplatz
Spielplatz oder Parkplätze? Saanen wird nochmals über den Umbau Bahnhofplatz Gstaad befinden. Verlangt werden mehr Parkplätze. BZ 22.9.2002
29.03.1996 Gstaad
Faschismus


Antirassismusgesetz. Ermittlungen gegen Ex-Freiheitsparteiler. Gegen den inzwischen abgesetzten Kantonalpräsidenten der Freiheits-Partei des Kanton Bern wird wegen Verletzung des Antirassismusgesetzes ermittelt. Urs Hiltbrunner soll sich in einer Bar in Gstaad rassendiskriminierend geäussert haben. TW 29.3.1996
07.10.1983 Gstaad
Kinderheim Gstaad

Gemeinderat
Beantwortung der Dringlichen Motion S. Zulauf betreffend das Kinderheim Gstaad
25.08.1983 Gstaad
Kinderheim Gstaad

Stadtrat
Dringliche Motion S. Zulauf betreffend das Kinderheim der Stadt Biel in Gstaad.
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