Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 16

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
16.02.2018 Schweiz
Abstimmungen Schweiz
Gewerbeverband
Work

Abstimmung
No Billag
Volltext
Abstimmung om 4. März. No Billag: wer liest, sagt Nein! Absetzbewegungen: Am 12. Februar wurde Niels Rosselet-Christ klar, dass er „die Interessen der regionalen Medien schützen“ will. Seine Erkenntnis teilte der Neuenburger SVP-Grossrat umgehend dem lokalen Fernsehsender „Canal Alpha“ mit. Bemerkenswert an diesem Vorgang: Niels Rosselet-Christ war bis dahin Co-Präsident des Neuenburger No-Billag-Komitees. Der Aargauer SP-Nationalrat Cedric Wermuth kommentierte Rosselet-Christs plötzlichen Gesinnungswandel auf Twitter sec: „Wieder einer, der gerade den Initiativtext entdeckt hat.“ Bigler allein zu Hause. Den lnitiativtext bereits vor Rosse¬let-Christ genau gelesen haben die Gewerbler der Kantone Aargau, Freiburg, Genf, Neuenburg, Schwyz, Solothurn, Tessin, Waadt und Wallis. Sie sagen Nein zu No Billag, die die SRG zerschlagen will (siehe Work-Dossier: rebrand.lyjnoblllag). Die Sektionen Basel-Land, Bern, Luzern, Nidwalden, Obwalden, Schaffhausen, St. Gallen, Uri und Zug fassten entweder keine Parole oder beschlossen Stimmfreigabe. Bis Redaktionsschluss folgten von 26 Kantonalverbänden gerade mal drei (Basel-Stadt, Graubünden und Zürich) ihren nationalen Funktionären. Das ist besonders für Gewerbeverbandsdirektor Hans-Ulrich Bigler bitter. Er kämpft an vorderster Front, gerne auch unter der Gürtellinie und mit Fake-News, für die 'Zerschlagung der SRG (Work berichtete). Sein Furor könnte für Bigler auch über den Abstimmungstermin vom 4. März hinaus Folgen haben. (…).
Work, 16.2.2018.
Work > No Billag. Gewerbeverband. Work, 2018-02-16.
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08.11.2017 Schweiz
Gewerbeverband
VPOD Schweiz

Arbeitsgesetz
Gewerbeverband
Volltext
Dreist: Gewerbeverband will 50-Stunden-Woche. Jetzt schlägt’s dreizehn: Der Gewerbeverband will, dass die Arbeitnehmenden länger arbeiten und kürzer ruhen. Die 50-Stunden-Woche wäre ein Rückschritt um 100 Jahre. Die Gewerkschaften werden alles tun, diesen Angriff auf die Gesundheit der Lohnabhängigen abzuwehren. In den schon fast nicht mehr überschaubaren Chor derer, die im Namen der Flexibilität einen radikalen Abbau des arbeitsgesetzlichen Schutzes fordern, ist auch der Schweizerische Gewerbeverband eingestimmt. „Der SGB lehnt nach den Angriffen auf die Arbeitszeiterfassung auch diese neueste Attacke auf einigermassen geordnete Arbeitsverhältnisse entschieden ab“, sagt Luca Cirigliano vom SGB. „Die Schweiz hat schon heute die längsten Arbeitszeiten in ganz Europa. In keinem anderen Land gibt das Arbeitsgesetz den Arbeitgebern so viel Spielraum. Und auch für Stress und arbeitsbedingte Erkrankungen ist die Schweiz alles andere als ein Vorbild.“ Aus Sicht der Vereinbarkeit zwischen Erwerb und Familie stehen für Cirigliano die Vorschläge völlig quer in der Landschaft: „Familien- und Betreuungspflichten werden einfach ausgeblendet. Diese ganzen Vorschläge verspotten jeglichen Ansatz zu mehr Vereinbarkeit.“ Gleichzeitig wird der Vorschlag für die Erhöhung der Höchstarbeitszeiten zur Eliminierung von berechtigten Zuschlägen führen.
VPOD Schweiz, 8.11.2017.
VPOD Schweiz > Gewerbeverband. Arbeitsgesetz. VPOD Schweiz, 2017-11-08.
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07.11.2017 Schweiz
Gewerbeverband
Unia Schweiz

Arbeitsgesetz
Gewerbeverband
Volltext
Unia fordert modernes Arbeitsgesetz, das den Namen verdient. Frontalangriff des Gewerbeverbandes auf den Arbeitnehmerschutz. Die heute vom Gewerbeverband präsentierten Massnahmen zur Deregulierung des Arbeitsgesetzes sind ein Schlag ins Gesicht von vielen Arbeitnehmenden. Unter dem Deckmantel der „Modernisierung“ greift der Gewerbeverband grundlegende gesetzliche Schutzmassnahmen an. Die Unia setzt sich für mehr Mitbestimmung der Mitarbeitenden bei der Gestaltung der Arbeitsbedingungen ein und fordert Schutzmassnahmen, die den neuen Arbeitsformen angepasst sind. Die Schweiz hat die längsten Arbeitszeiten in Europa. Stress und eine hohe Arbeitsbelastung sind schon heute eine Realität für viele Arbeitnehmende. Folgen der vorgeschlagenen einseitigen Flexibilisierung, die nur dem Arbeitgeber dient, sind gravierende Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen und einen Abbau des Gesundheitsschutzes. Die vom Gewerbeverband vorgeschlagene 50h-Woche, die Verkürzung der Ruhezeiten, die Flexibilisierung der Pausenbestimmungen sowie den Frontalangriff auf industrielle Betriebe lehnt die Unia klar ab. Gerade das Prinzip der Prävention bei den industriellen Betrieben hat sich bewährt: Planungsgenehmigungen verhindern auch teure Anpassungen seitens der Betriebe. Der Gewerbeverband schneidet sich ins eigene Fleisch. Ein modernes Arbeitsgesetz schützt die Arbeitnehmenden. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 7.11.2017.
Unia Schweiz > Gewerbeverband. Arbeitsgesetz. Unia, 2017-11-07.
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07.11.2017 Schweiz
Gewerbeverband
SGB

Arbeitsgesetz
Gewerbeverband
Volltext
SGB wird Wildwest am Arbeitsplatz bekämpfen. Krasser Angriff des Gewerbeverbandes auf Arbeitnehmerschutz. Der Gewerbeverband will, dass die Arbeitnehmenden länger arbeiten und kürzer ruhen. Er fordert insbesondere eine deutliche Reduktion der Ruhezeiten und die Erhöhung der wöchentlichen Höchstarbeitszeit auf 50 Stunden. Der SGB wird diese Angriffe auf den Schutz der Arbeitnehmenden mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln bekämpfen. In den schon fast nicht mehr überschaubaren Chor derer, die im Namen der Flexibilität einen radikalen Abbau des arbeitsgesetzlichen Schutzes fordern, hat heute auch der Schweizerische Gewerbeverband eingestimmt. „Der SGB lehnt nach den Angriffen auf die Arbeitszeiterfassung auch diese neueste Attacke auf einigermassen geordnete Arbeitsverhältnisse entschieden ab", sagt Luca Cirigliano vom SGB. „Die Schweiz hat schon heute die längsten Arbeitszeiten in ganz Europa. In keinem anderen Land gibt das Arbeitsgesetz den Arbeitgebern so viel Spielraum. Und auch für Stress und arbeitsbedingte Erkrankungen ist die Schweiz alles andere als ein Vorbild." Aus Sicht der Vereinbarkeit zwischen Erwerb und Familie stehen für Cirigliano die SGV-Vorschläge völlig quer in der Landschaft: „Familien- und Betreuungspflichten werden einfach ausgeblendet. Diese ganzen Vorschläge verspotten jeglichen Ansatz zu mehr Vereinbarkeit." Gleichzeitig wird der Vorschlag nach Erhöhung der Höchstarbeitszeiten zur Eliminierung von berechtigten Zuschlägen führen. (…).
SGB, 7.11.2017.
SGB > Gewerbeverband. Arbeitsgesetz. SGB, 2017-11-07.
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16.01.2017 Schweiz
Gewerbeverband
Personen
SGB
Daniel Lampart
Gewerbeverband
Volltext
Neue Fake-News des Gewerbeverbandes - sogar die BAK Basel distanziert sich von den Resultaten des eigenen Auftragsgutachtens. Der Verlauf der USR-III-Kampagne gibt zunehmend Anlass zur Sorge über die politische Meinungsbildung bei Abstimmungskämpfen. Weil die Argumente fehlen, arbeitet der Gewerbeverband in seiner Abstimmungszeitung mit irreführenden Angaben zum Abstimmungsverhalten von SP-Ständeräten und (in der Romandie) Fälschungen von Bildern des Referendumskomitees. Die NZZ am Sonntag verbreitete dieses Wochenende unkritisch eine Aussage von BR Maurer, nach einer Ablehnung der USR III müsste man ein Milliardensparprogramm durchziehen. Heute kommt der Gewerbeverband zusammen mit Economiesuisse mit Milliardenausfällen für die Sozialversicherungen und die öffentlichen Kassen. Dabei ändert sich nach einem Nein zur USR III grundsätzlich gar nichts an der heutigen Steuersituation. D.h. die Firmen, egal ob privilegiert oder ordentlich besteuert, zahlen gleich viel Steuern wie zuvor. Damit ist der Weg frei, im Rahmen einer Neuauflage der USR III eine massvolle Lösung mit einem besseren Preis-Leistungsverhältnis bzw. geringeren Ausfällen zu finden. Sogar die Verfasserin der „Studie", die BAK Basel, distanziert sich vom Auftragsgutachten. „Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist jedoch davon auszugehen, dass auch bei einer Ablehnung der USR III in der Volksabstimmung vom 12. Februar 2017 eine Alternativlösung erzielt werden kann, welche die zentralen Elemente der USR III (bspw. (…). Daniel Lampart.
SGB, 16.1.2017.
Personen > Lampart Daniel. Gewerbeverband. SGB, 2017-01-16.
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07.09.2015 Schweiz
Gewerbeverband
SSM Schweizer Syndikat Medienschaffender

Fernsehen
Radio
Volltext
Die Haltung der Gewerbeverbandsspitze zum Service Public bei Radio und TV. Unsachlich, ideologisch verblendet und gegen die Interessen der eigenen Basis gerichtet. Einmal mehr reiben sich die Kenner der medienpolitischen Szene verwundert die Augen: Der Gewerbeverband verlangt eine Diskussion über den Service Public bei Radio und TV und übersieht, dass dieser Diskurs bereits angelaufen ist. Zurzeit erarbeitet die Eidgenössische Medienkommission einen entsprechenden Bericht aus, welcher dem Bundesrat als Basis für eine Auslegeordnung in dieser Frage dienen wird. Im Anschluss an diese Auslegeordnung werden Parlament und interessierte Kreise Stellung beziehen können. Niemand will die notwendige Diskussion über den Umfang eines Service Public versanden lassen, wie die Spitze des Gewerbeverbandes gegen besseres Wissen behauptet. Noch mehr verwundert aber, dass sich der Gewerbeverband zusammen mit der Lobbyistin und Goldbachvertreterin Nathalie Rickli ins gleiche Bett legt. Die Strategie dieser unheiligen Allianz ist offensichtlich. Über die Service Public-Diskussion soll die SRG finanziell so geschwächt werden, dass Rickli’s Vermarktungsgesellschaft für Radio- und TV-Werbung noch fettere Gewinne mit ausländischen Sendern erwirtschaften kann. Ob eine Schwächung der SRG allerdings im Interesse des Gewerbes ist, darf füglich bestritten werden. Dass viele Gewerbler die Anti-SRG-Strategie ihrer Führer Bigler und Rime ablehnen ist ein Beweis dafür, dass diese Herren - aus welchen Gründen auch immer- an der (…).
SSM Zentralsekretariat, Medienmitteilung, 7.9.2015.
SSM > Gewerbeverband. Radio. SSM, 7.9.2015.
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18.02.2015 Schweiz
Gewerbeverband
Personen
SSM Schweizer Syndikat Medienschaffender
Stephan Ruppen
Fernsehgesetz
Gewerbeverband
Radiogebühren
Volltext
Was der “Blick” nicht abdrucken will, können Sie beim SSM lesen. Leserbrief zum Blick Artikel „Schwere Vorwürfe an SRG Boss Roger de Weck”. Blick vom 17. Februar 2015. Wenn hier einer den Pinocchio spielt, dann Bigler und nicht de Weck. Der Präsident des Gewerbeverbands Hans-Ulrich Bigler moniert völlig zu Unrecht, SRG Journalisten würden zu Handlanger einer SRG Kampagne, nur weil diese Podiumsdiskussionen zum neuen RTGV moderieren. Bigler vergisst, dass die Trägervereine seit Jahren kontradiktorische Veranstaltungen zu Grundsatzfragen des Service public organisieren und er verschweigt, dass der Gewerbeverband den Einladungen zur Teilnahme an geplanten öffentlichen Veranstaltungen keine Folge leisten will. Es zeugt von schlechtem Stil sich der Diskussion zu verweigern, dafür aber mit Unwahrheiten um sich zu werfen. So behauptete Bigler in der Vergangenheit mehrfach (etwa im Interview des SonntagsBlick vom 18. Januar 2015), bei einem JA zum RTVG werde die Haushaltsgebühr auf 1000 Franken steigen. Richtig ist, dass die Gebühr von 462.40 auf 400.- Franken sinken wird. (…). Stephan Ruppen.
SSM, 18.2.2015.
SSM > Gewerbeverband. Fernsehgebühren. SSM, 2015-02-18.
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15.01.2015 Schweiz
Gewerbeverband
SSM Schweizer Syndikat Medienschaffender

Fernsehgesetz
Gewerbeverband
Radiogebühren
Volltext
Fakten zum RTVG-Referendum. Gewerbeverband täuscht mit falschen Zahlen. Der Gewerbeverband hat am letzten Montag das Referendum gegen die Revision des Radio- und Fernsehgesetzes eingereicht. Er bekämpft damit eine faire Regelung der Gebührenordnung. Und er argumentiert in seiner Mitteilung (12.1.2015) offensichtlich mit falschen Zahlen! O-Ton Gewerbeverband: „Der Bundesrat gibt sich mit der neuen Billag-Mediensteuer die absolute Kompetenz, diese künftig ausserhalb jeglicher demokratischer Kontrolle unbeschränkt erhöhen zu dürfen.“ Falsch: An der bisherigen Regelung, wer die Gebühren wie festsetzt, ändert sich mit der RTVG-Revision nichts. O-Ton Gewerbeverband: „In den letzten 20 Jahren haben sich die Abgaben für Radio und TV um 64 Prozent auf 462 Franken erhöht.“ Falsch: Die richtige Zahl beträgt gemäss einsehbarer Liste des BAKOM 13%, was nicht einmal ganz der Teuerung (14,3%) in dieser Periode entspricht. O-Ton Gewerbeverband: “In dieser Entwicklung ist bis 2030 mit jährlichen Gebühren von bis zu 1000 Franken pro Jahr und Haushalt zu rechnen, wird der Kostenexplosion kein Riegel geschoben.“ Falsch: Selbst wenn man bis 2030 (in also 15 statt in 20 Jahren) mit den falschen Zahl von 64 Prozent rechnet, dann käme man auf eine Gebührenhöhe von 757 und nicht von 1000 Franken. Sogar wenn man spekulativ eine Teuerung wie in den letzten 20 Jahren aufrechnet, käme man auf 528 und nicht 1000 Franken. Kann der Gewerbeverband nicht rechnen oder spielt er absichtlich falsch? (…).
SSM, 15.1.2015.
SSM > Gewerbeverband. Fernsehgebühren. SSM, 2015-01-15.
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20.11.2014 Schweiz
Gewerbeverband
Personen
Work
Marco Geissbühler
Ramona Thommen
Pauschalbesteuerung
Steuerhinterziehung
Volltext
Der Pauschalsteuer-Filz. Sie sind die dicken Profiteure der ungerechtesten Schweizer Steuer: die Milliardärsschlepper, ihre Politiker und PR-Agenturen. Das Who ist who. Im Abstimmungskampf spielen sich bizarre Szenen ab. Etwa dann, wenn bürgerliche Politiker unter der Ägide des Schweizerischen Gewerbeverbandes an einem nebligen Novembernachmittag auf dem Bundesplatz demonstrieren. Gegen die Abschaffung der Pauschalsteuer. Sie reden von „Solidarität mit Berggebieten“ und „Büezern“, die ihren Job verlieren, wenn die Initiative „Schluss mit den Steuerprivilegien für Millionäre“ am 30. November durchkommt. Beste Kontakte. Einer der Redner an jenem nebligen Novembernachmittag ist Lorenz Hess, Nationalrat, Vizepräsident der BDP und: Berater bei Furrer Hugi & Partner. Die Agentur kommuniziert nach eigenen Angaben für den Rohstoffmulti Glencore, ebenso für SRG, Post und Swisscom. Furrer Hugi & Partner pflegen beste Kontakte in die Polit- und Wirtschaftsszene. Mehrere Mitarbeitende haben uneingeschränkten Zugang zum Bundeshaus, dank exklusiven Zutrittskarten der Parlamentarier Ruedi Noser (FdP), Hannes Germann (SVP) und auch Barbara Schmid-Federer (CVP). Claudine Esseiva, die Generalsekretärin der FdP-Frauen, ist Beraterin bei der Agentur. (…). Marco Geissbühler, Ramona Thommen.
Work online, 20.11.2014.
Personen > Thommen Ramona. Pauschalbesteuerung. Gewerbeverband. Work, 20.11.2014.
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07.11.2014 Gstaad
Gewerbeverband
Personen
Work
Marco Geissbühler
Pauschalbesteuerung
Volltext
KMU-Chefs geben sich als Büezer aus. Gewerbedirektor Bigler spielt falsch. Um die Pauschalbesteuerung zu verteidigen, ist dem obersten Gewerbler jeder faule Trick recht. Der Gewerbeverbandsdirektor Hans-Ulrich Bigler stiefelt mit einem „Blick“-Fotografen im Schlepptau in die Büros des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds (SGB). Er übergibt eine Petition mit 400 Unterschriften. Die stammen offenbar von besorgten Arbeitern aus dem Berner Oberland. Sie sorgen sich um das Engagement des SGB für die Abschaffung der Pauschalbesteuerung. Ihre Begründung: Fielen die Steuerprivilegien für reiche Ausländer weg, würden die die Region verlassen - und mit ihnen gingen die Arbeitsplätze verloren. Klar ist: Die Region um die Pauschalsteueroase Gstaad wäre besonders betroffen, würde die Pauschalsteuer am 30.November abgeschafft. Rund 180 der insgesamt 211 Pauschalbesteuerten im Kanton Bern leben dort. Trotzdem ist es seltsam, dass sich Gewerbeverbandschef Bigler plötzlich für die Büezer starkmacht. Er fordert die Gewerkschafter auf, sich den Vorwürfen „seiner“ Arbeiter persönlich zu stellen: am folgenden Donnerstagabend um 19 Uhr in einer Werkhalle in Zweisimmen. Für Unia-Geschäftsleitungsmitglied Nico Lutz ein klarer Fall: „Wenn Büezer mit uns diskutieren wollen, sind wir zur Stelle.“ (…). Marco Geissbühler.
Work, 7.11.2014.
Work > Pauschalsteuer. Gstaad. Work, 7.11.2014.
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09.05.2014 Schweiz
Gewerbeverband
Krankversicherungen
Personen
Vorwärts
Christian Jordi
Einheitskrankenkasse
Volltext
Krankenkassen-Lobby macht mobil. Aufgeschreckt von den guten Umfragewerten für eine öffentliche Krankenkasse, über die abgestimmt werden wird, hat sich auf Initiative der Krankenkassen unter dem Namen „alliance santé“ eine Lobby-Gruppe organisiert. Wird es auch diesmal gelingen, mit dem massiven Einsatz von gesponserter Propaganda die öffentliche Meinung zu beeinflussen? Der „alliance santé“ gehören economiesuisse, der Gewerbeverband, der Verband der Privaten Krankenversicherung und der Pharmaverband Interpharma an. Von den fünf Millionen Franken, die dieser Lobby-Gruppe nach eigenen Angaben zu Verfügung stehen, stammen drei Millionen von den Krankenkassen. Dass diese drei Millionen nicht aus der obligatorischen Grundversicherung kommen, wird zwar beteuert, ist aber, da nicht kontrollierbar, vor dem Hintergrund vergangener Abstimmungskampagnen der Krankenkassen unglaubwürdig. Gerade der unkontrollierten Verwischung von obligatorischer Grundversicherung und Zusatzversicherungen (via Datenaustausch und Querfinanzierungen) würde durch eine öffentliche Krankenkasse ein wirksamer Riegel geschoben. (…). Christian Jordi.
Vorwärts, 9.5.2014.
Vorwärts > Krankenversicherungen. Einheitskrankenkasse. Vorwärts 9.5.2014.
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15.04.2014 Zürich
Gewerbeverband
Löhne
Unia Zürich

Existenzminimum
Mindestlöhne
Volltext

Selber nicht mit 4000 leben können – bei anderen aber ist's okay. Der Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbands, Hans-Ulrich Bigler, zieht in diesen Tagen landauf landab, um gegen die Mindestlohn-Initiative zu werben. Was er 330'000 Arbeitnehmenden verweigern will - einen fairen Lohn von mindestens 4'000 Franken im Monat für volle Arbeit - reicht ihm selber aber nicht. Herr Bigler verdient ein Mehrfaches des geforderten Mindestlohns und gibt im Video unverhohlen zu, dass 4'000 Franken für ihn nicht zum Leben reichen. Die Schweiz ist ein wohlhabendes und starkes Land. Trotzdem verdienen rund 330'000 Arbeitnehmende für volle Arbeit immer noch weniger als 4'000 Franken im Monat oder 22 Franken pro Stunde. Davon kann man nicht anständig leben. Anders sehen das die Gegner anständiger Löhne, angeführt von Hans-Ulrich Bigler, Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbands. Er wird nicht müde, durch die Schweiz zu ziehen und in Interviews, auf Podien und in Gesprächen zu behaupten, dass es nicht nur in Ordnung sei, für volle Arbeit weniger als 4'000 Franken Lohn zu erhalten. Es sei auch gut möglich, von einem solchen Lohn zu leben - allerdings nur für andere... (…).

Unia Region Zürich-Schaffhausen, 15.4.2014.

Unia Zürich > Mindestlöhne. Gewerbeverband. Unia, 15.4.2014.

Ganzer Text

10.04.2014 Schweiz
Gewerbeverband
Löhne
SGB

Gewerbeverband
Mindestlöhne
Volltext

Die alte schrille Leier. Zum Haushaltswurf des Gewerbeverbands. Der Gewerbeverband greift tief in seine Schatullen, um die Mindestlohn-Initiative zu bekämpfen. Aus tiefster Schublade sind auch die Argumente dagegen entnommen. Beides vereint in einem Extrablatt der Gewerbezeitung, das dieser Tage in alle Haushalte der Schweiz flattert. Fördert Armut statt Arbeit. Vernichtet Arbeitsplätze. Bricht den Berg- und Randregionen das Genick, der Berufsausbildung auch. Und dann müssen wir auswandern, um wieder Arbeit zu haben… So bewertet die Gewerbezeitung in jedem Briefkasten der Nation die Mindestlohn-Initiative. Wenn man die aufgelisteten Klagen des Verbandes nur hören würde, man meinte, das Gewerbe in diesem Land sei arm, sehr arm. Blättert man dann aber die bunten Seiten durch, dann stellt man fest: das Gewerbe ist reich. An Geld zumindest, vom Geist sprechen wir nicht. Denn dazu schweigt die Zeitung in jeder Zeile: dass es hierzulande über 330‘000 Jobs gibt, in denen die Beschäftigten, hochgerechnet auf 100%, weniger als 4000.- pro Monat verdienen. Auffallend: Dem Verbandsdirektor Bigler, der mit der lockeren Behauptung, die meisten dieser Tieflohnverdienenden seien ja nur „Zweitverdienerinnen“, ins Offside gerannt ist, hat die Zeitung vorsorglich und mit sicherem Gespür für kontraproduktive Wirkung keine Stimme gegeben. (…). SGB, 10.4.2014.

SGB > Gewerbeverband. Mindestlöhne. SGB. 10.4.2014.

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17.10.2013 Zürich
Gewerbeverband
Personen
Work
Marco Geissbühler
1-zu-12-Initiative
Economiesuisse
Gewerbeverband
Volltext

Der Kasperli der Economiesuisse. Die Abzocker schieben für ihre Millionenkampagne gegen die Anti-Abzocker-Initiative die Gewerbler und ihren Verbandsdirektor Hans-Ulrich Bigler vor. Doch immer weniger Patrons lassen sich dafür einspannen. Malermeister Reinhard Jossen geht hart ins Gericht mit dem Schweizerischen Gewerbeverband: „Was die machen, ist eine blödsinnige Politik!“ Der Verband werde geführt von weltfremden Funktionären. „Die stecken doch mit der Economiesuisse unter einer Decke.“ Grund für Jossens Wut: Der Gewerbeverband betreibt die Nein-Kampagne gegen die Anti-Abzocker-Initiative 1:12. Wie Jossen verstehen viele Chefs von KMU nicht, wieso sich ihr Interessenverband gegen eine Initiative engagiert, die sie gar nicht betrifft. (...).Marco Geissbühler.

Work online, 17.10.2013.
Personen > Geissbühler Marco. Gewerbeverband. 1-zu-12-Initiative. Work. 2013-10-17.doc.

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22.06.2012 Schweiz
Banken
Gewerbeverband
Personen
SVP
Work
Oliver Fahrni
Nationalbank
Volltext
Angriff auf Nationalbank. Es geht um die Bankenmacht. Zum Beispiel Koffer. In Pisa, Italien, sind gute Koffer fast 40 Prozent billiger als in der Schweiz. Jedenfalls für uns. Denn der Franken ist stark. Überbewertet. Nun möchte der Gewerbeverband mit einer Kampagne erreichen, dass wir in der Schweiz einkaufen - nicht in Italien, Deutschland oder anderswo. Das ist seine Rolle, das ist im Interesse des Gewerbes. Gleichzeitig aber prügelt Gewerbeverband-Direktor Hans-Ulrich Bigler auf die Nationalbank (SNB) ein. In einem Papier beschimpfte der Freisinnige die SNB als „Ungetüm“. (...). Oliver Fahrni.

 

Work. Freitag, 22.6.2012.
Personen > Fahrni Oliver. Nationalbank. 2012-06-22.doc.

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01.04.2010 Schweiz
Gewerbeverband
Personen
Work
Niklaus Ramseyer

Flucht nach vorne rechts. Gewerbeverband: Neue Zeitung, neuer Präsident, aber das alte Lied. Die "Gewerbezeitung" erscheint neu in einer Grossauflage. Folgendes steckt dahinter. (...). Mit Foto. Miklaus Ramseyer. Work. Donnerstag, 1.4.2010
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