Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 82

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01.05.2019 Langenthal
1. Mai
Personen
SEV Schweiz
Giorgio Tuti
1. Mai
Referate
Volltext
Den Untersten nimmt man weg und den Obersten wird gegeben: Nicht mit uns! 1. Mai-Rede von Giorgio Tuti. Hauptbotschaften der 1. Mai-Rede von Giorgio Tuti, Präsident SEV und Vizepräsident SGB, in Langenthal. Zum Rahmenabkommen Schweiz-EU. Als wir im vergangenen Sommer das Verhandlungsresultat zum Rahmenabkommen CH-EU sahen, kündigten wir sofort anlässlich einer Pressekonferenz an, dass wir jeglichen Abbau beim Lohn- und Arbeitnehmerschutz bekämpfen würden. Und das gilt noch heute. Denn im Rahmen der Verhandlungen zum Rahmenabkommen opferte man unnötig den Lohnschutz, indem man die Voranmeldepflicht kürzte, die Kautionsregeln verschlechterte und die Anzahl der Lohnkontrollen drastisch senkte. Das akzeptieren wir nicht! Bis heute schützen wir in der Schweiz unsere Löhne, ohne jemanden zu diskriminieren, und das soll auch so bleiben. Wir werden nie akzeptieren, dass man dem Lohndumping Tür und Tor öffnet. Wir brauchen geregelte Verhältnisse mit der EU, wir brauchen aber auch geregelte Verhältnisse in der Schweiz. Und dabei ist und bleibt der Lohnschutz ein zentrales Element. Zu den Löhnen. Es ist einfach ungeheuerlich! Seit 1981 ist die Lohngleichheit in der Verfassung verankert und seit 1996 im Gesetz, und doch beträgt die Lohndiskriminierung der Frauen, d.h. der unerklärte Lohnunterschied bei gleichwertiger Arbeit, nach wie vor 8,4 Prozent. Oder anders ausgedrückt bedeutet das, dass bei gleichwertiger Tätigkeit eine Frau alleine …). Mit. Foto. Giorgio Tuti.
SEV, 1.5.2019.
Personen > Tuti Giorgio. Referat. 1. Mai Langenthal. SEV, 2019-05-01.
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28.09.2017 Langenthal
Ammann Schweiz AG
Unia Bern

Ammann Schweiz AG
Entlassungen
Volltext
Massenentlassung bei der Ammann Schweiz AG in Langenthal. Ammann-Belegschaft stimmt Sozialplan zu. Die Belegschaft von Ammann hat dem von der Personalkommission und der Gewerkschaft Unia mit Vertretern der Geschäftsleitung ausgehandelten Sozialplan mehrheitlich zugestimmt. Damit kann dieser nun unterzeichnet und für die 128 vom Stellenabbau betroffenen Mitarbeitenden angewendet werden. Die Geschäftsleitung der Ammann Schweiz AG um CEO Hans-Christian Schneider lehnte die von der Arbeitnehmerseite Ende Juni im Rahmen des Konsultationsverfahrens eingereichten Vorschläge zum Erhalt der Stellen in Langenthal fast ausnahmslos ab. Weil der Stellenabbau am Standort damit nur von 130 auf 128 Stellen reduziert werden konnte, wurde für das Unternehmen im Besitz der Familie von Bundesrat Johann Schneider-Ammann die Aushandlung eines Sozialplans notwendig. Eckwerte des Sozialplans. Der ausgehandelte Sozialplan umfasst im Wesentlichen folgende Punkte: (…).
Unia Bern, Medienmitteilung, 28.9.2017.
Unia Bern > Ammann Schweiz AG. Entlassungen. Unia Bern, 2017-09-28.
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04.07.2017 Langenthal
Ammann Schweiz AG
Unia Schweiz

Ammann Schweiz AG
Konsultationsverfahren
Volltext
Stellungnahme von Ammann zu Konsultationsvorschlägen der Arbeitnehmenden. Personalkommission und Unia verlangen Verbandsverhandlungen. Die Stellungnahme der Ammann Group zu den Vorschlägen der Belegschaft für einen Erhalt der bedrohten Arbeitsplätze sind ungenügend. Die Personalkommission und die Gewerkschaft Unia leiten deshalb Verbandsverhandlungen mit Swissmem ein. Das Management der Ammann Group um CEO Hans-Christian Schneider hat heute der Belegschaft, der Personalkommission und der Gewerkschaft Unia ihre Stellungnahme zu deren am 28. Juni eingereichten Konsultationsvorschlägen zugestellt. Verbandsverhandlungen eingeleitet. Die Personalkommission und die Unia erachten die Stellungnahme des Unternehmens als ungenügend. Aus diesem Grund haben sie heute entschieden, gemäss Art. 10.2 des geltenden Gesamtarbeitsvertrages der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie Verbandsverhandlungen zu verlangen. Die Ansetzung solcher Verbandsverhandlungen wurde mit einem heutigen Schreiben der Unia an Swissmem eingeleitet. 130 Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 4.7.2017.
Unia Schweiz > Ammann Schweiz AG. Konsultationsvorschläge. Unia, 2017-07-04.
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28.06.2017 Langenthal
Ammann Schweiz AG
Unia Schweiz

Ammann Schweiz AG
Entlassungen
Volltext
Angekündigter Stellenabbau bei Ammann in Langenthal. Arbeitnehmende machen Vorschläge zum Erhalt von Stellen bei Ammann. Die Ammann-Gruppe hat Ende Mai angekündigt, am Standort Langenthal innerhalb eins Jahres bis zu 130 Arbeitsplätze abzubauen. Im Rahmen des gesetzlichen Konsultationsverfahrens haben die Arbeitnehmenden heute ihre Vorschläge zum Erhalt von Stellen und zur Vermeidung von Arbeitslosigkeit eingereicht. Sie fordern vom Unternehmen, dass es seine Pläne nochmals überprüft und seine besondere soziale Verantwortung wahrnimmt. Das Langenthaler Unternehmen Ammann kündigte am 30. Mai an, den allergrössten Teil seiner Komponenten-Produktion (Herzteile) innerhalb der Gruppe verlagern zu wollen und am Standort Langenthal bis Mai 2018 bis zu 130 Arbeitsplätze abzubauen. Die Beschäftigten haben heute fristgerecht ihre Vorschläge zum Stellenerhalt am Standort Langenthal eingereicht. Belegschaftsversammlung will Stellenerhalt. Nachdem 160 Ammann-Beschäftigte an ihrer gestrigen Versammlung die erarbeiteten Vorschläge einstimmig unterstützten, haben die Arbeitnehmer/innen gemeinsam mit der Gewerkschaft Unia diese heute Morgen in Anwesenheit von CEO Hans-Christian Schneider dem Unternehmen vorgestellt. Vorschläge müssen seriös geprüft werden. Die Belegschaft fordert, dass das Unternehmen die angekündigten Pläne nochmals überprüft. Die von der Arbeitnehmerseite erstellten Analysen sind dabei zwingend zu berücksichtigen und die eingereichten Vorschläge (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 28.6.2017.
Unia Schweiz > Ammann Schweiz AG. Entlassungen. Unia, 2017-06-28.
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27.06.2017 Langenthal
Aare Seeland mobile AG
SEV Schweiz

Aare Seeland mobile AG
GAV
Volltext
Neuer GAV bei der Aare Seeland mobil AG. Anfang April kamen der SEV und die Aare Seeland mobil AG (asm) zu einem Verhandlungsabschluss. Das Resultat ist ein neuer Gesamtarbeitsvertrag, in dem die beiden bisherigen GAV Bahn und Bus zusammengeführt und verbessert wurden. Der Verwaltungsrat der „asm“ sowie die Mitgliederversammlung des SEV haben den neuen GAV zur Unterzeichnung freigegeben; somit tritt er per 1. Januar 2018 in Kraft. „Ziel der Zusammenführung der beiden GAV war, die Gleichbehandlung aller Mitarbeitenden zu garantieren und transparente Bedingungen zu schaffen. Dazu war uns wichtig, dass es bei der Zusammenführung der beiden GAV keine Verlierer gibt“, sagt der zuständige SEV-Gewerkschaftssekretär Michael Buletti. Im Wesentlichen wurden somit einheitliche Bedingungen für die Reduktion von Versicherungsprämien für die Mitarbeitenden geschaffen. Dazu wurde der Vaterschaftsurlaub von einer auf zwei Wochen und der gewerkschaftliche Bildungsurlaub erweitert. „Weitere Verbesserungen konnten vor allem bei der Entschädigung von Schichtarbeit erzielt werden“, erklärt Buletti. „Die Mitarbeitenden profitieren von besseren Sonntags- und Nachtzulagen sowie besseren Pikettentschädigungen.“ Im Bereich der Sozialpartnerschaft wurden die Bestimmungen über das Schiedsgericht verändert, neu besteht zum Beispiel auch die Möglichkeit, ein Schiedsgericht bei Lohnverhandlungen anzurufen. Michael Buletti ist zufrieden: „Das Verhandlungsklima (...). Karin Taglang.
SEV, kontakt.sev, 27.6.2017.
SEV > Aare Seeland Mobil AG. GAV. SEV, 2017-06-27.
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01.06.2017 Langenthal
Ammann Schweiz AG
Personen
Work
Oliver Fahrni
Ammann Schweiz AG
Stellenabbau
Volltext
Mister Werkplatz wrackt ab. Kahlschlag beim Familienkonzern von Bundesrat Schneider-Ammann. Zehntausende Jobs hat die falsche Geldpolitik der Nationalbank bisher gekostet. Und Wirtschaftsminister Schneider- Ammann schaut zu. Jetzt trifft es seine Familienfirma. Als er Bundespräsident wurde, fragte ihn jemand nach seinen drei politischen Prioritäten. „Jobs, Jobs, Jobs“, antwortete Johann Schneider-Ammann. Jetzt baut sein Familienkonzern Ammann Group in Langenthal BE 130 Jobs in der Schweiz ab. Ein Kahlschlag. Sohn Hans-Christian Schneider, der die Ammann Group offiziell führt, «in sechster Generation», wie der Wirtschaftsminister stolz sagt, lagert die Arbeit nach Deutschland, Italien, Indien und China aus. Noch Anfang Mai mahnte Vater Schneider- Ammann 600 Touristikmanager in St. Gallen, sie sollten sich etwas einfallen lassen, dem starken Franken «mit Unternehmergeist» begegnen. Drei Wochen später begründet die Familie Schneider die Zerstörung eines Drittels ihrer Jobs in der Schweiz auch mit dem «starken Franken». Mangelt es Schneiders an Unternehmergeist? Sie könnten sich ein Beispiel an der Swatch nehmen. Sie hat dem Franken bisher getrotzt. Immerhin sitzt dort die Tochter von Schneider-Ammann, Daniela Aeschlimann, im Verwaltungsrat. Plattgewalzt: 2010 liess sich der frisch gewählte Bundesrat Schneider-Ammann von der Belegschaft feiern. Diese Zeiten sind vorbei. (…). Oliver Fahrni.
Work online, 1.6.2017.
Personen > Fahrni Oliver. Ammann Schweiz AG. Stellenabbau. Work online, 2017-06-01.
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30.05.2017 Langenthal
Ammann Schweiz AG
Unia Schweiz

Ammann Schweiz AG
Stellenabbau
Volltext
Ausgerechnet Ammann Group versetzt dem Produktionsstandort Schweiz einen schweren Schlag. Kahlschlag bei Ammann in Langenthal. Das Langenthaler Unternehmen Ammann hat heute die Sozialpartner über einen massiven Stellenabbau informiert. Im Anlagenbau sollen insgesamt 130 Arbeitsplätze gestrichen werden. Die Gewerkschaft Unia fordert vom Unternehmen, so viele Stellen wie möglich zu erhalten und niemanden in die Arbeitslosigkeit zu entlassen. Sie wird die Personalkommission tatkräftig dabei unterstützen, entsprechende Vorschläge zu erarbeiten. Kaum sind die letzten Kündigungen des vergangenen Stellenabbaus ausgesprochen, schockt das Unternehmen, das in der sechsten Generation im Besitz der Familie Schneider-Ammann ist, mit einem Kahlschlag im Produktionsbereich. In der Division Plant sollen bis zu 130 von insgesamt 416 Stellen am Standort Langenthal nach Deutschland und Italien verlagert werden. Damit gibt die Ammann Group den allergrössten Teil der Fertigung in der Schweiz auf. Verlängerung der Konsultationsfrist. Im Rahmen des gesetzlichen Konsultationsverfahrens werden sich die Personalkommission und die Gewerkschaft Unia gemeinsam auf die Vermeidung von Kündigungen konzentrieren und entsprechende Vorschläge ausarbeiten. Die von der Firma vorgesehene Konsultationsfrist von vier Wochen reicht dafür jedoch nicht aus und muss erstreckt werden. Zudem sind vom Unternehmen sämtliche zweckdienlichen Informationen und Unterlagen zur Verfügung zu stellen, damit das (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 30.5.2017.
Unia Schweiz > Ammann Schweiz AG. Stellenabbau. Unia Schweiz, 2017-05-30.
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01.05.2014 Langenthal
1. Mai
Personen
Corrado Pardini
Antikapitalismus
Kapitalismus
Volltext
Unsere Schweiz ist nicht die Blocher – Schweiz. Warum dieser 1. Mai kein gewöhnlicher 1. Mai ist. Guten Abend, liebe Genossinnen, liebe Genossen! Darf man das? Darf ich Euch im Jahr 2014 mit diesem schönen alten stolzen Gruss ansprechen? So von Genosse zu Genossin, auf gleicher Augenhöhe? Vor ein paar Jahren hätte ich Euch noch mit Liebe Freundinnen und Freunde begrüsst. Doch die Zeiten ändern sich: Heute Abend habe ich Lust auf Eure Genossenschaft. Denn dieser 1. Mai ist kein Tag der Arbeitenden wie alle anderen. Es ist der 1. Mai nach dem 9. Februar und vor dem 18. Mai. Was am 9. Februar geschah, wisst Ihr noch. Nun stimmen wir, in zwei Wochen, über die Mindestlohninitiative der Gewerkschaften ab. 22 Franken mindestens für jede Arbeitsstunde. Ich zähle fest auf Euer Ja. Denn es gibt einfach keinen einzigen glaubwürdigen Grund, den Mindestlohn abzulehnen. Aber eine Menge guter Gründe, ein kräftiges Ja zu rufen. Besonders nach dem Ja zur Abschottung der Schweiz. Denn seht Ihr: Als Gewerkschafter begegne ich diesen Gründen jeden Tag, in Fleisch und Blut. Es sind Menschen wie Franziska, mein Kumpel Fridu oder Piero. Sie arbeiten streng und viel und doch sind sie so schlecht bezahlt, dass sie betteln gehen müssen. Ich sage mit Absicht: betteln. Das ist ein böses Wort. Aber wer voll arbeitet und dann doch aufs Sozialamt muss, weil schon Mitte Monat zu viel Monat übrig bleibt, der fühlt sich oft so, als würde er betteln gehen. Dabei wäre es in einer Schweiz, wie ich sie mir wünsche, sein unwiderrufliches Recht, genug Lohn zu bekommen, um davon leben zu können. (…). Corrado Pardini.
Personen > Pardini Corrado. 1.5.2014. Referat Langenthal. SGB, 1.5.2014.
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04.07.2013 Langenthal
Oekingen SO
Bäckereien
Personen
Work
Matthias Preisser
Selbständigerwerbende
Volltext

Brot gut, alles gut! Heute verkauft Sandra Wyss ihr eigenes Brot. Und ist voller Tatendrang. Noch vor fünf Jahren war alles ganz anders. Eigentlich hatte sich Bäckerin Sandra Wyss auf ihren Job als stellvertretende Backstubenleiterin in Langenthal BE gefreut. Mit der Arbeit begann sie Ende 2007. Doch der Lohn ging nur tropfenweise ein und floss teils gar nicht mehr. Ihre Chefs wollten sie mit faulen Ausreden abspeisen. Sie behaupteten, die Bank sei schuld. Deren Mitarbeiter hätten das Geld auf ein falsches Konto überwiesen oder die Zahlung schlicht vergessen. Sandra Wyss glaubte ihren Chefs kein Wort. Sie warnte sie, sie würde nicht mehr arbeiten, falls das Geld nicht sofort ausbezahlt würde. „Sie sind dabei, meine Existenz zu gefährden“, schrieb sie ihnen. „Ich werde das auf keinen Fall zulassen.“ (...). Matthias Preisser.

Work online, 4.7.2013.
Personen > Preisser Matthias. Selbständigerwerbende. Bäckereien. Work. 2013-07-05.

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01.09.2011 Langenthal
Luzern
Sempach
Antidot
Faschismus

Blood and Honour
Pnos
Schweizer Demokraten
SVP
Volltext

Die SVP und der rechte Rand. Ideologische Bestärkung durch SVP. Durch die SVP werden fremdenfeindliche Ansichten für eine breite Öffentlichkeit salonfähig gemacht. Dadurch werden Rechtsextreme in ihrem Handeln gestärkt. Diese sehen sich  nicht mehr als Randgruppe, sondern durch die Mitte der Gesellschaft bestätigt. Die Abstimmungserfolge der Schweizerischen Volkspartei SVP bei der Ausschaffungs- und Minarettinitative nützen die Rechtsextremen, um ihr eigenes Weltbild zu legitimieren, in dem sie daraus schliessen, dass das „Volk“ hinter ihnen stehe. Wobei sie eine sehr ähnliche Vorstellung von der Bedeutung dieses Begriffes haben wie die SVP. Zum „Volk“ gehört dabei nur derjenige, dessen Familie seit Generationen in der Schweiz lebt, weiss ist und einen schweizerisch klingenden Namen hat. Menschen, die ihre Meinung nicht teilen, werden als Gegner angesehen, welche dem „Volk“ nur Schaden zufügen wollen. (...). Antifa Bern. www.antifa.ch.

Antidotincl, Nr. 11, September 2011.
SVP > Faschismus. 2011-09-01.doc.

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04.08.2010 Langenthal
Personen
SP
Stadtrat
Barbara Graf Baumgartner
Aysel Güler-Kaya

Wechsel im Stadtparlament. Die Sozialdemokratin Barbara Graf Baumgartner ist in das Langenthaler Stadtparlament nachgerutscht. Wie die Stadt gestern mitteilte, ersetzt sie Aysel Güler-Kaya, welche auf Mitte Jahr demissioniert hat. Die Legislaturperiode dauert noch bis Ende 2012. Bund. Mittwoch, 4.8.2010
02.07.2010 Bern
Langenthal
Oensingen
Blackout AG
Personen
Unia Region Bern
Work
Judith Stofer
Löhne
Tiefe Löhne bei Blackout. Nicht einmal 3000 Franken pro Monat. Die Unia protestierte vor den Filialen der Modekette. Die schwarzgekleideten Gestalten mit weissen Massken waren nicht zu übersehen. Vergangene Woche protestierten Unia Gewerkschafterinnen und -Gewerkschafter vor den Filialen der Modekette Blackout in Bern und Langenthal gegen die Löhne. "Lohndumping bei Blackout" und "Blackout bei Blackout" hiess es auf den Schildern. Auf den Flugblättern konnten die Passantinnen und Passanten lesen, dass die Modekette Stundenlöhne von 18.50 Franken inklusive Ferienentschädigung bezahlt. Dies entspricht einem Bruttostundenlohn von 16.50 Franken oder einem Monatslohn von 2940 Franken. (...). Work. Freitag, 2.7.2010
08.03.2010 Langenthal
Abstimmung

Rentenklau
Die Anpassung des Mindestumwandlungssatzes der Beruflichen Vorsorge - "Rentenklau" - wird in Langenthal am 6.3.2010 mit 2'705 Nein gegen 1'202 Ja abgelehnt. Bund. Montag, 8.3.2010
04.03.2010 Langenthal
Stadtrat
SVP

Minarettverbot
Der Streit ums Minarett geht weiter. Mit ihrer parlamentarischen Initiative ist die SVP im Stadtrat Langenthal abgeblitzt. Die Partei hatte verlangt, der Gemeinderat solle mit der islamischen Glaubensgemeinschaft Langenthal Gespräche aufnehmen, damit die Muslime das noch immer hängige Baugesuch für ein Minarett zurückziehen würden. Den hauchdünnen Entscheid des Stadtrats bedauert nun das Aktionskomitee "Stopp Minarett". Sprecher Daniel Zingg schreibt in einer Mitteilung: "Mit dem Rückzug des Baugesuchs könnte die Glaubensgemeinschaft ihren Willen zur Integration und ihren Respekt vor dem schweizerischen Volksentscheid bekunden". Dieser sei mit dem Ja zum Minarettverbot deutlich zu Tage getreten. Das Aktionskomitee bedauert das "juristische Hickhack wegen des Minaretts". Der demokratische Entscheid des Volkes werde auf diese Weise ignoriert. Bieler Tagblatt. Donnerstag, 4.3.2010
04.06.2009 Langenthal
Personen
Stimm- und Wahlrecht
Nadine Masshardt
Grosser Rat
"Kleine Chancen werden wir nutzen". Über Stimmrechtsalter 16 kommt es zur Volksabstimmung. Der Grosse Rat hat gestern den Weg dafür frei gemacht. Mit 76:73 Stimmen hat sich das Kantonsparlament für eine Senkung des Stimmrechtsalters ausgesprochen. Eingebracht hatte das Anliegen die mit 24 Jahren jüngste Grossrätin Nadine Masshardt aus Langenthal. (...). Interview. Mit Foto. Reto Wyssmann. Bund 4.6.2009
04.02.2009 Langenthal
Faschismus
Pnos

Prozesse Faschismus
Pnos-Mann zu Busse verurteilt. Weil Miss Schweiz Whitney Toyloy ausländische Wurzeln hat, war sie von der Partei National Orientierter Schweizer (Pnos) nach ihrer Wahl im letzten Herbst angegriffen worden. Sie verkörpere "das Geschwür, welches die freie unabhängige Eidgenossenschaft bereits am Auffressen ist", schrieb Dominik Lüthard, Chef der Pnos Langenthal, auf der Internetseite der Partei. Aufgrund dieser Aussage ist Lüthard nun vom Untersuchungsrichteramt Emmental-Oberaargau wegen Rassendiskrimienierung zu 500 Franken Busse verurteilt worden. Dazu kommen 300 Franken Verfahrenskosten.(...). Bund 4.2.2009
04.02.2009 Langenthal
Faschismus
Pnos

Prozesse Faschismus
Pnos-Mann zu Busse verurteilt. Weil Miss Schweiz Whitney Toyloy ausländische Wurzeln hat, war sie von der Partei National Orientierter Schweizer (Pnos) nach ihrer Wahl im letzten Herbst angegriffen worden. Sie verkörpere "das Geschwür, welches die freie unabhängige Eidgenossenschaft bereits am Auffressen ist", schrieb Dominik Lüthard, Chef der Pnos Langenthal, auf der Internetseite der Partei. Aufgrund dieser Aussage ist Lüthard nun vom Untersuchungsrichteramt Emmental-Oberaargau wegen Rassendiskrimienierung zu 500 Franken Busse verurteilt worden. Dazu kommen 300 Franken Verfahrenskosten.(...). Bund 4.2.2009
13.12.2008 BE Kanton
Langenthal
Personen
SP BE Kanton
Nadine Masshardt
Stimm- und Wahlrecht
Stimmrechtsalter 16 spaltet die Parteien. Bereits 2010 könnte im Kanton Bern das Stimm- und Wahlrecht von 18 auf 16 Jahre gesenkt werden. Damit dürften 15'000 Jugendliche zusätzlich bei politischen Entscheiden auf Kantons- und Gemeindeebene mitreden. Bis es soweit ist, sind aber noch einige Hürden zu nehmen. Diese Woche hat der Regierungsrat die Ändeurng der KantonsverfasSung zuhanden des Grossen Rates verabscHiedet. Er beantragt damit die Einführung von Stimmrechtsalter 16 und stellt sich hinter die knappe Parlamentsmehrheit, die im Juni 2007 eine entsprechende Motion durch die damals 22-jährige SP-Grossrättin Nadine Masshardt aus Langenthal überwiesen hat. (...). Bund 13.12.2008
30.10.2008 Schweiz
Langenthal
Personen
Pnos
Hans Stutz
Stadtratswahlen
87 für Pnos. Gerade einmal 48 StimmbürgerInnen haben am Wochenende in Langethal eine unveränderte Liste der rechtsextremistischen Partei National Orientierter Schweizer (Pnos) in die Urne glegt. Doch deren einziger Kandidat, der 21-jährige Timotheus Winzenried, ist gewählt worden. Wie war das möglich? 9622 Männer und Frauen wären stimmberechtigt gewesen, doch nur gerade 36,1% beteiligten sich an den städtischen Parlamentswahlen. Der Pnos-Wähleranteil betrug wie vor 4 Jahren rund 2,4%. Neben den 48 ListenwählerInnen - vor 4 Jahren waren es 36 gewesen - haben 39 Personen eine veränderte Pnos-Liste eingeworfen. (…). Hans Stutz. WOZ 30.10.2008
29.10.2008 Langenthal
Pnos

Stadtratswahlen
Wie die Pnos ihr Mandat holte. Die rechtsextreme Pnos hat bei den Stadtratswahlen ihren Sitz knapp gehalten - dieses eine Ergebnis stiess am letzten Wochenende über Langenthal hinaus auf grosses Interesse. Doch wie knapp hat die Pnos ihr Mandat verteidigt? Der "Bund" hat das Resultat der Pnos etwas genauer analysiert. Um ein Vollmandat zu erobern, braucht es bei einem 40-köpfigen Parlament einen Stimmenanteil von 2,44%. Die Pnos holte 2,39%, es reichte ihr also nur für ein Restmandat, und zwar das dritte und letzte. (…). Bund 29.10.2008
28.10.2008 Langenthal
Pnos
Stadtratswahlen

Stadtratswahlen
Pnos
Langenthal bleibt die Stadt mit dem Rechtsextremen. Die Pnos verteigt ihren Sitz im Stadtparlament. Doch kein "Zufallstreffer": Die Pnos sichert sich mit einem neuen, unbekannten Kandidaten ihren Stadtratssitz in Langenthal. Das könne überall passieren, meint der Politologe Hans Hirter. (…). Mit Foto., Barbara Spycher. BaZ 28.10.2008
27.10.2008 Langenthal
Pnos

Stadtratswahlen
Rechtsextreme Partei hält sich im Parlament. Die rechtsextreme Partei National Orientierter Schweizer (Pnos) hat gestern in Langenthal ihren Sitz im 40-köpfigen Stadtparlament verteidigt. Timotheus Winzenried, der anstelle des Bisherigen Tobias Hirschi angetreten war, schaffte die Wahl äusserst knapp. Vor 4 Jahren hatte die Pnos überraschend den Einzug in den Langenthaler Stadtrat geschafft. Damit war erstmals in der Schweiz ein Rechtsextremer Mitglied eines Parlaments geworden. Der Erfolg der Pnos war 2004 vom damaligen Stadtpräsidenten Hans Jürg Käser als "Zufallstreffer" bezeichnet worden . (…). BT 27.10.2008
16.10.2008 Langenthal
Pnos

Miss Schweiz
Rassismus
Faschismus
Beleidigung der Miss wird verfolgt. Ein Berner Richter hat gegen einen Vertreter der Partei National Orientierter Schweizer (Pnos) ein Verfahren wegen allfälliger Verletzung der Rassismus-Strafnorm eingeleitet. Grund ist ein Artikel im Internet, in dem die neue Miss Schweiz, Whithny Toyloy, verunglimpft wird. Toyloy wie auch die Zweitplatzierte der Misswahl, Rekha Datta, repräsentieren wegen ihrer multikulturellen Herkunft nicht die Schweiz, heist es auf der Internetseite der Sektion Langenthal und Umgebung der Pnos. "Nein, sie verkörpern nur das Geschwür, welches die freie, unabhängige Eidgenossenschaft bereits am Auffressen ist". (…). Mit Foto. BZ 16.10.2008
04.09.2008 Langenthal
Schweiz
Minarett
Rassismus
Personen
Dinu Gautier
Rassismus
Minarett
Im Kunstkampf der Kulturen. Langenthal. In der Hauptstadt der Marktforschung lässt eine künstlerische Installation die Emotionen hochgehen. Besichtigung eines Türmchens und mehrerer Minarettgegner. Der Bahnhof ist von monumentaler Hässlichkeit: Beton, wohin man schaut. Pittoresk hingegen die sanft renovierten Bauernhäuser und der verkehrsberuhigte Ortskern, wo jetzt, am frühen Dienstagmorgen, BäuerInnen aus der Region ihre Produkte an hölzernen Marktständen feilbieten. Wir sind in Langenthal, dem Prototyp einer Schweizer Gemeinde. (…). Dinu Gautier. WOZ 4.9.2008
07.08.2008 Langenthal
Pnos
Stadtratswahlen
Faschismus

Stadtratswahlen
Pnos
Rechtsextreme treten wieder an. In Langenthal finden am 26. Oktober die Gemeindewahlen statt. Die rechtsextreme Pnos will bei den Wahlen in Langenthal ihren Sitz im Stadtrat verteidigen. Noch ist nicht klar, mit wem. Klar ist nur, dass die anderenParteien auf einen Misserfolg der Pnos hoffen. Denn: Ein Rechtsextremer im Parlament habe der Stadt nichts als Negativ-Schlagzeilen gebracht. (…). Mit Foto. Dölf Barben, Bund 7.8.2008
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