Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 59

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30.11.2018 Schweiz
Personen
Rassismus
Work
Martin Jakob
Rassismus
Ratgeber
Volltext
Mit Courage gegen jede Form der Ausgrenzung. Die Arbeitswelt ist besonders häufig Tatort rassistischer Diskriminierung. Das können Sie am eigenen Arbeitsplatz dagegen tun, und so können Sie sich als Opfer wehren. „Wir stellen keine Kopftücher ein“, schreibt ein Firmenchef dem Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum. Die konkret betroffene Person ist Schweizerin muslimischen Glaubens. Ein Stammgast sagt zum Wirt, laut genug, damit der dunkelhäutige Kellner Aimé es hört: „Hoffentlich ist dein Entrecôte nicht so schwarz wie dein Kellner!“ Zwei Fälle aus der Arbeitswelt, geschildert im Ratgeber „Stopp Rassismus“ der Unia-Jugend. Fälle von rassistischer Diskriminierung. Plump ausgrenzend im Fall der Schweizer Muslimin. Und pseudowitzig im Fall des Kellners Aimé. Wir alle sind schon Zeugen geworden, wie andere wegen ihrer Andersartigkeit ausgegrenzt, verunglimpft oder gar beschimpft wurden. Vielleicht waren Sie auch schon Opfer einer solchen Handlung – oder ¬Täter? Schnell entschlüpft einem eine Bemerkung, die mindestens unterschwellig rassistisch motiviert ist, oder ist ein Witz erzählt, der klar auf Kosten einer anderen Ethnie geht. Tatort Arbeitsplatz. Die Fachstelle für Rassismusbekämpfung des Bundes fühlt der Schweizer Bevölkerung regelmässig den Puls zu ihren Einstellungen gegenüber Menschen anderer Herkunft, anderer Hautfarbe und anderer Kulturen. Die Ergebnisse der jüngsten Umfrage (2016) liefern ein zwiespältiges Bild. Zwar denken 64 Prozent der Befragten, dass die Wirtschaft ausländische Fachkräfte benötigt. Gleichzeitig fühlen sich aber rund ein Drittel durch (…). Martin Jakob.
Work online, 30.11.2018.
Personen > Jakob Martin. Rassismus. Ratgeber. Work online, 2018-11-30.
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22.05.2015 Schweiz
Rassismus
SGB

Masseneinwanderungs-Initiative
Parolen
Volltext
SGB lehnt Umsetzungsvorlage zur Masseneinwanderungs-Initiative klar ab. SGB-Vernehmlassungsantwort zur Umsetzung Art. 121a BV. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) lehnt die vom Bundesrat zur Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative vorgeschlagene Revision des Ausländergesetzes klar ab. Mit dieser Gesetzesrevision, die eine Einzelfallprüfung des Inländervorrangs vorsieht, würden Personen ohne Schweizer Pass diskriminiert und ausgegrenzt. Damit würde eine Tieflohnpolitik und prekäre Arbeitsverhältnisse gefördert - wie im früheren Kontingentssystem. Das schadet allen Arbeitnehmenden in der Schweiz, auch denen mit Schweizer Pass. Denn fast ein Drittel der Arbeitsstunden hierzulande werden von Personen ohne Schweizer Pass geleistet. Die knappe Ja-Mehrheit am 9. Februar 2014 war nur möglich, weil zahlreiche Menschen in der Schweiz berechtigte Sorgen um ihre Löhne und Arbeitsbedingungen hatten. Deshalb muss der Schutz der Löhne und Arbeitsplätze verbessert und nicht verschlechtert werden. (…).
SGB, 22.5.2015.
SGB > Masseneinwanderungs-Initiative. SGB, 22.5.2015.
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06.11.2014 Schweiz
Personen
Rassismus
Work
Marie-Josée Kuhn
Antirassismus
Ecopop-Initiative
Volltext
Empört euch! Editorial von Marie-Josée Kuhn, Chefredaktorin Work. Wir müssen uns wieder empören. Das fordert der Oltner Schriftsteller Alex Capus (in der „Aargauer Zeitung“). Er staunt über die Abschottungsinitiative Ecopop, die die Frage stelle, „ob die Schweiz Afrikanern Präservative verteilen soll, damit die sich weniger fortpflanzen und nicht mehr so zahlreich zu uns kommen“. Capus gesteht, er kann es nicht fassen, „dass ein derart fremdenfeindlicher und rassistischer Quatsch über Monate den öffentlichen Diskurs beherrscht“. Und nicht nur das versteht Capus nicht. Es geht ihm auch nicht in den Kopf, dass ein abgewählter Alt-Bundesrat „fäusteschüttelnd“ verkündet, die amtierenden Bundesräte verdienten „eis a d Schnure“, diese „Sieche“. Mit möglichst vielen Ja-Stimmen zu Ecopop. Und niemand empört sich über den Unflat. Betroffenheit. Ist Empörung aufgesetzt, ist sie wenig wert. All die Reden, die Empörung als blutleeres Bekenntnis bringen, davon brauchen wir nicht (noch) mehr. Von der Fähigkeit, Ungerechtigkeit, Skrupellosigkeit und Volksverhetzung als ungerecht, skrupellos und hetzerisch zu erkennen und uns dagegen zu wehren, dagegen schon. Zum Beispiel bei Ecopop: (…). Marie-Josée Kuhn.
Work online, 6.11.2014.
Personen > Kuhn Marie-Josée. Ecopop. Antirassismus. Work, 6.11.2014.
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06.11.2014 Schweiz
Personen
Rassismus
Work
Sabine Reber
Ecopop-Initiative
Volltext
Nein zu Ecopop! Nur einheimische Pflanzen auf dem Teller? Da bliebe uns aber nicht mehr viel. Pflanzen sind seit Menschengedenken gewandert, ebenso wie die Menschen. Etwa 80 Prozent unserer Nutzpflanzen sind Ausländer, auch bei den Blumen. Die guten alten Geranien (Pelargonien) sind Afrikaner. Nicht einmal das Edelweiss würde eine genauere Schweizermacher-Prüfung bestehen. Es ist nach der letzten Eiszeit aus Zentralasien in die Alpen eingewandert. An den meisten Standorten wurde es aber erst im 19. Jahrhundert durch eifrige Botaniker angesalbt. Noch immer wachsen seine ursprünglichen Verwandten in asiatischen Steppengebieten. Dürften wir nur essen, was ursprünglich in Mitteleuropa gedieh, dann hätten wir Eicheln, Kastanien, Gräser, Nüsse und Hagebutten, ein paar Pilze sowie Beeren und Blätter von Wildkräutern. Ansonsten hätten wir nur die Gerste. Das wäre dann aber auch schon alles. Weizen und Wein sind später aus Asien dazugekommen, die Äpfel fanden über die Seidenstrasse vom Kaukasus zu uns. Aber natürlich gelten sie offiziell als einheimisch. Der Stichtag für die Einbürgerung von Pflanzen ist der 12. Oktober 1492. An diesem Tag erreichte Kolumbus die Bahamas. Von dieser Reise brachte er unter anderem Tomaten, Chili und vor allem die Kartoffel und auch den Tabak mit. Alles, was nachher kam, ist per Definition nicht mehr einheimisch, sondern ein Neophyt. (…). Sabine Reber, Gartenexpertin und Buchautorin.
Work online, 6.11.2014.
Personen > Reber Sabine. Ecopop-Initiative. Biologie. Work, 6.11.2014.
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03.04.2014 Schweiz
Emigranten
Personen
Rassismus
Work
Marie-Josée Kuhn
Abschottungs-Initiative
Apartheid
Volltext

Aurora erzählt. Wie soll die Schweiz die SVP-Abschottungsinitiative umsetzen? Die Ratlosigkeit im Bundeshaus und anderswo ist auch zwei Monate nach der Abstimmung gross. Nur für SVP-Führer Christoph Blocher ist klar: Die Schweiz muss zurück zum Saisonnierstatut, das bis 2002 die Zuwanderung ins Land regelte. „Das System funktionierte hervorragend“, sagt Blocher. Eine, die es am eigenen Leib erfahren hat, ist Aurora Lama. Die spanisch-schweizerische Doppelbürgerin aus Zürich hat sich entschieden, das traurige Geheimnis ihrer Kindheit zu lüften. „Ich war ein verstecktes Kind“, gesteht sie erstmals öffentlich im Work. In ihrem Bekanntenkreis wussten nur wenige davon. „Man sprach nicht darüber“, sagt sie. Doch jetzt, wo sich das wohl düsterste Kapitel Schweizer Geschichte der letzten fünfzig Jahre zu wiederholen droht, muss sie reden. (…). Marie-Josée Kuhn.

Work online, 3.4.2014.

Personen > Kuhn Marie-Josée. Editorial Work. 2014-04-03.

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01.02.2012 Schweiz
Abstimmungen Schweiz
Rassismus
VPOD Schweiz

Minarettverbot
Nationale Aktion
Überfremdung
Volltext

„Ernste Erziehungsaufgaben“: Der VPOD und die Schwarzenbach-Initiative. Vor etwas mehr als 40 Jahren, am 7. Juni 1970, machte die Schwarzenbach-Initiative immerhin 46 Prozent Ja-Stimmen. 557‘517 Schweizer (Männer) waren dafür, dass rund 300‘000 Ausländerinnen und Ausländer in ihre Herkunftsländer zurückgeschickt würden. Der VPOD bezog und bezieht stets klar Position gegen ausländerfeindliche Vorlagen. (...).

VPOD-Magazin, Februar 2012.
VPOD Schweiz > Nationale Aktion. Rassismus.doc.

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03.06.2011 Schweiz
Personen
Rassismus
SVP
Work
Michael Stötzel
Ausländerpolitik
Personenfreizügigkeit
Überfremdung
Volltext

Wie verlogen darf es sein? Diesen Wahlkampfschlager haben die anderen Parteien der SVP auf dem Silbertablett serviert. Seit Wochen reden fast alle, selbst bekannte Linke, davon, dass die Schweiz aus allen Nähten platze. Weil zu viele Fremde gekommen seien. Christoph Blocher und seine Jünger sagten danke schön und präsentierten ihre „Begrenzungsinitiative“. Die Zuwanderung soll kontingentiert werden, es dürfen nur die kommen, die den Turbo-Eidgenossen passen. Und niemand hat einen Anspruch auf Familiennachzug, dauerhaften Aufenthalt und Sozialleistungen. Im Kern also ein Zurück zum Saisonnierstatut. Und die Kündigung des Abkommens mit der EU über die Personenfreizügigkeit. (...). Mit Foto von Michael Stötzel.

Work. Freitag, 3.6.2011.
Personen > Stötzel Michael. Überfremdung. 3.6.2011.doc.

Stötzel Michael. Überfremdung.pdf

21.08.2010 Grindelwald
Guttannen
Rassismus


Agassizhorn wird nicht in Rentyhorn umgetauft. Standortgemeinden lehnen eine Petition und einen Kompromiss ab. Das Agassizhorn im Berner Oberland behält seinen Namen: Die drei Gemeinden Grindelwald, Guttannen und Fieschertal haben die Petition zur Umbenennung abgelehnt. Das Komitee "Démonter Louis Agassiz" wollten den 3953 Meter hohen Berggipfel im Unesco-Weltnaturerbe Jungfrau-Aletsch in Rentyhorn umtaufen. Louis Agassiz (1807-1873) war nicht nur ein führender Glaziologe, sondern auch ein Rassentheoretiker, der von der Minderwertigkeit der Schwarzen überzeugt war. (...). Mit Foto. Simon Wälti. Bund. Samstag, 21.8.2010
18.03.2010 Schweiz
Faschismus
Personen
Rassismus
SVP
Heiner Busch
Ausschaffungs-Initiative

Unsere kriminelle Schweiz. SVP-Ausschaffungsinitiative. Alle sprechen von der "Ausländerkriminalität". Eine kleine Verfremdung macht deutlich, dass das eine rassistische Konstruktion ist. Am Erscheinungstag dieser WOZ berät der Ständerat über die SVP-Ausschaffungsinitiative. Seine Staatspolitische Kommission empfahl Anfang Februar, die Initiaitve für gültig zu erklären - obwohl sie offensichtlich gegen Verfassungs- und Völkerrechtsprinzipien verstossen könnte. Kurzer Blick über den Atlantik: Warum werden in den USA überdurchschnittlich viele der registrierten Straftaten von Afro- und LateinamerikanerInnen begangen? Warum stellen diese Bevölkerungsgruppen die Mehrheit der Gefängnispopulation? Warum füllen vor allem sie die Todeszellen? Weil Schwarze und Latinos eben krimineller sind als Weisse?. (...). Mit Foto. Heiner Busch. WOZ. Donnerstag, 18.3.2010

16.03.2010 Luzern
Schweiz
Rassismus


"Türsteher müsste seinen Chef anschwärzen". Kein Zutritt - Clubs können Ausländer ungestraft diskriminieren. Die Rassismuskommission will den Spiess umdrehen. "Du darfst hier nicht rein!". Diskriminierung von Ausländern an Clubeingängen ist nicht nur in Luzern, sondern in der ganzen Schweiz weit verbreitet. Auch aus diesen Gründen hat sich etwa die Securitas ganz aus dem Türsteher-Geschäft zurückgezogen (LNN 15.3.2010). Die Eidgenössische Kommission gegen Rassismus hat zu diesem Thema 2009 eigens eine Tagung veranstaltet. Rechtsanwalt Marco Mona erklärt, wie man sich als Betroffener wehren kann. (...). Interview. Mit Foto von Marco Mona. Silvia Weigel. Neue Luzerner Zeitung. Dienstag, 16.3.2010
11.03.2010 Schweiz
Personen
Rassismus
Adrian Riklin
Antirassismus
Gemeinsam gegen die Vergiftung. Kultur und Gesellchaft. Kulturschaffende aus der Schweiz wehren sich gegen eine weitere "Vergiftung des sozialen und kulturellen Klimas". Ihr Aufruf "für eine funktionsfähige Antirassismuskommission" wurde bislang von rund 660 Personen unterezeichnet und dieser Tage an die ParlamentarierInnen geschickt. (...). Adrian Ricklin. WOZ. Donnerstag, 11.3.2010
24.02.2010 Schweiz
Rassismus


Bei Wohn- und Arbeitssuche wegen Hautfarbe diskriminiert. Trotz des Rassismusverbot im Strafgesetz sei der Schutz vor Rassismus in der Schweiz ungenügend. Die EKR fordert Abhilfe. Laut der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus (EKR) werden in der Schweiz täglich Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe oder ihrer ethnischen Herkunft diskriminiert. Nach Ansicht der EKR sind diese Menschen vor rassistisch motivierten Diskriminierungen nicht genügend geschützt. (...). Bund. Mittwoch, 24.2.2010
04.12.2009 Schweiz
Personen
Rassismus
Work
Hans-Ulrich Jost
Faschismus
"Die Heidi-Schweiz ist tot". Historiker Hans-Ulrich Jost zum Minarett-Verbot. Schon früher hat die extreme Rechte erfolgreich mit Fremdenhass mobilisiert. Doch früher konnte sie nicht einfach durchmarschieren. Die extreme und nationalistische Rechte hat wieder zugeschlagen. Die angewandte Strategie ist nicht neu und wird seit über hundert Jahren mit Hilfe von Referendum und Initiative immer wieder in Szene gesetzt. 1893 kam beispielsweise ein Schächtverbot (rituelles Schlachten von Tieren) in einer Volksabstimmung durch. Dies mit 65% Ja-Stimmen. Es handelte sich um eine antisemitische Attacke, die sich mit dem Deckmäntelchen Tierschutz drapierte. Eine weitere grosse initiative, die den Fremdenhass mobilisierte, kam 1970 vors Volk. Es war die sogenannte Überfremdungsinitiative von James Schwarzenbach. (...). Mit Foto. Hans-Ulrich Jost. Work 4.12.2009
01.05.2009 Schweiz
Rassismus


Rechtsextremismus: Beunruhigende Kluft. Das Nationale Forschungsprogramm "Rechtsextremismus" (NFP 40+) stellt in der Schweizer Gesellschaft eine beunruhigende Kluft fest: Auf der einen Seite stehe das Selbstverständnis einer offenen Gesellschaft, auf der anderen das Bedürfnis vieler Leute nach nationaler Identität. Ein beträchtlicher Teil der Bevölkerung sei fremdenfeindlich und rassistisch eingestellt, besonders Jugendliche und junge Erwachsene, stellt die Studie fest. VPOD-Magazin März 2009
01.03.2009 Schweiz
Personen
Rassismus
Christine Kopp
Spitäler
Rassismus kann Ihre Gesundheit gefährden. Diskriminierung im Spital: Gibt?s das? Und wenn ja: Was lässt sich dagegen tun? Zum Einsatz für die Menschenrechte gehört der Kampf gegen Diskriminierung. Die Autorin des folgenden Beitrags hat ein Projekt gegen rassistische Diskriminierung im Spital begleitet. Auch das Gesundheitspersonal war und ist bei dieser Aufgabe gefragt. Es ist nicht etwa so, dass rassistische Diskriminierung ein besonderes Problem der Spitäler wäre. Aber es ist auch ein Problem der Spitärler, denn diese sind als komplexe soziale Mikrokosmen von gesellschaftlichen Entwicklungen mitbetroffen. (...). Mit Foto. Christine Kopp, stv. Leiterin Fachstelle für Rassismusbekämpfung. VPOD-Magazin März 2009
25.02.2009 Schweiz
Faschismus
Rassismus


"Die Schweiz ist kein Sonderfall". Fremdenfeindlichkeit ist so verbreitet wie in Europa, bilanziert Marcel Niggli neue Studien. Strafrechtsprofessor Marcel Niggli (48) sagt als Leiter des Nationalen Forschungsprogramms "Rechtsextremismus", warum er gerne auch Linksextreme untersucht hätte. (...). Interview. Mit Foto. Timm Eugster. BaZ 25.2.2009
25.02.2009 Schweiz
Faschismus
Rassismus


"Keine akute Bedrohung". Rechtsextremismus in der Schweiz wird abgelehnt. Fremdenfeindliche Haltungen dennoch verbreitet. Rechtsextremismus in der Schweiz hat ein Potenzial von 4% der Bevölkerung. Er tritt primär bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf. Prävention ist schwierig. Zu diesen Schlüssen kommt ein Nationales Forschungsprogramm. Die Schweiz sei nicht weniger rechtsextrem als vergleichbare Länder, sagte der Strafrechtler Marcel Niggli gestern bei der Präsentation des Schlussberichtes zum Nationalen Forchungsprogramm NFP 40+ Rechtsextremismus Ursachen und Gegenmassnahmen". (...). Mit Foto. Bund 25.2.2009
25.02.2009 Schweiz
Faschismus
Rassismus


Drei Wege in den Rechtsextremismus. Thomas Gabriel hat im Rahmen eines Nationalen Forschungsprogramms Biografien junger Rechtsextremer studiert. Seine Eekenntnisse sind nun in einem Sammelband über Rechtsextremismus publiziert worden. (...). Interview. Mit Foto. Brigitte Walser. Bieler Tagblatt 25.2.200
04.09.2008 Langenthal
Schweiz
Minarett
Rassismus
Personen
Dinu Gautier
Rassismus
Minarett
Im Kunstkampf der Kulturen. Langenthal. In der Hauptstadt der Marktforschung lässt eine künstlerische Installation die Emotionen hochgehen. Besichtigung eines Türmchens und mehrerer Minarettgegner. Der Bahnhof ist von monumentaler Hässlichkeit: Beton, wohin man schaut. Pittoresk hingegen die sanft renovierten Bauernhäuser und der verkehrsberuhigte Ortskern, wo jetzt, am frühen Dienstagmorgen, BäuerInnen aus der Region ihre Produkte an hölzernen Marktständen feilbieten. Wir sind in Langenthal, dem Prototyp einer Schweizer Gemeinde. (…). Dinu Gautier. WOZ 4.9.2008
16.08.2008 Schweiz
Amnesty International
Rassismus

Rassismus
Uno
AI
Mehr gegen Rassismus tun. Laut dem Uno-Ausschuss gegen Rassendiskriminierung (Cerd) in Genf hat die Schweiz nur bescheidene Fortschritte im Kampf gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit gemacht. Besorgt zeigt sich die Kommissioni n ihren am Freitag, 15.8.2008 gefassten Empfehlungen unter anderem über "Volksinitiativen", die das Prinzip der Nicht-Diskriminierung infrage stellen - ohne diese explizit aufzuzählen. Beunruhigt zeigt sich das Cerd über die Rolle, die "gewisse Parteien und politische Organisationen bei der wachsenden Fremdenfeindlichkeit spielten. Offen rassistische Organisationen sollten verboten werden können. Die Kommission gegen Rassismus sowie Amnesty Internatonal begrüssen die Empofhelungen an die Schweiz. BaZ 16.8.2008
06.06.2008 Schweiz
Rassismus


Mehr Vorfälle gemeldet. Die Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus und die Gesellschaft Minderheiten in der Schweiz haben 2007 deutlich mehr rassistische Vorfälle registriert. Zugenommen hätten vor allem verbale Angriffe gegen Schwarze und Muslime. Laut einer Mitteilung vom Donnerstag wurden den beiden Organisationen im letzten Jahr 113 rassistische Zwischenfälle gemeldet. 2006 waren es 87. Bund 6.6.2008
05.06.2008 Schweiz
Rassismus

Chronologie
Museum des Hasses. Minderheiten plagen. Die Chronologie "Rassismus in der Schweiz" für das Jahr 2007 erfasst 118 Vorfälle. Es geht dabei um Einzelfälle und um ein Menschenbild, das zur neoliberalen Gesellschaft leider passt. Sogar hohe Bundesbeamte argumentieren gelegentlich mit rassistischen Kriterien. Die Mechanismen der Hasses, der Diskriminierung und der Ausgrenzung sind dieselben geblieben. Ihre konkreten Feindbilder passen die RassistInnen jedoch den politischen Bedürfnissen an. Das beliebteste Feindbild zurzeit sind MuslimInnen. Vorwiegend von Nationalkonservativen, insbesondere von SVP-PolitikerInnen, wird die Muslimfeindschaft politisch bewirtschaftet. (…). Mit Foto. Hans Stutz. WOZ 5.6.2008
19.04.2008 Schweiz
Rassismus


Doch kein Musterprozess. Die Anti-Rassismus-Strafnorm kam für Weltwoche-Autor Urs Paul Engeler nicht zum Einsatz. "Jäger, Räuber, Rätoromanen", titelte die Weltwoche auf der Frontseite - die Vereinigung Surselva Romantscha reichte darauf gegen Autor Urs Paul Engeler Strafanzeige wegen Rassismus ein. Engeler hatte die umstrittenen Worte aber nicht selbst gewählt. Als "frechste Minderheit der Schweiz" betitelte die "Weltwoche" im September 2006 die Rätoromanen. Im Interview wurden jene "paar Schweizer", die Rätoromanisch sprechen, als "anachronistisch, kryptisch, erpresserisch, exotisch, fanatisch und neurotisch" umschrieben. (…). Mit Foto. Marcello Odermatt. Bund 19.4.2008
05.02.2008 Arlesheim
Rassismus
Gemeinderatswahlen
SP

SP
Gemeinderatswahlen
Schmierfinken verwüsten Wahlplakate. "Ausländerfeindlicher Akt" gegen die Fotos eines dunkelhäutigen Kandidaten. Der indischstämmige Akademiker Sasank Mohanty will in die Arlesheimer Gemeindekommission. Doch gewissen Schmierfinken passt das gar nicht. "Ich war schockiert", sagt der Arlesheimer Gemeinderat Peter Vetter. Anfang Januar hatte sich jemand am SP-Wahlplakat auf dem alten Postplatz in Arlesheim zu schaffen gemacht. Das Foto des einzigen dunkelhäutigen Kandidaten für die Gemeindekommission, das des indischstämmigen Sasank Mohanty, war abgerissen. (…). Hanspeter Huber. BaZ 5.2.2008
30.01.2008 Schweiz
Rassismus


Presserat rügt "Weltwoche". Die "Weltwoche" hat gemäss Schweizer Presserat in einem Artikel über angebliche Asylrechtsmissbräuche die Wahrheitspflicht verletzt und Informationen unterschlagen. Zudem hätten die Betroffenen nicht Stellung nehmen können. Im Artikel "Fluchtgründe ab Fliessband" vom 28. Juni 2007 prangerte die "Weltwoche" ausgehend von zwei Beispielen Asylmissbräuche an. Gemäss Presserat wäre die "Weltwoche" verpflichtet gewesen, "der Leserschaft zusätzliche Informationen zum geschilderten generalisierbaren Asylrechtsmissbrauch zu liefern. BaZ 30.1.2008
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