Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 37

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
10.10.2018 Schweiz
SRG
SSM Schweizer Syndikat Medienschaffender

Konsultationsverfahren
SRG
Volltext
Sparmassnahmen SRG: SSM wehrt sich gegen Alibi-Konsultationsverfahren. Das durch die Geschäftsleitung der SRG beschlossene Konsultationsverfahren ärgert das Schweizer Syndikat Medienschaffender SSM. Das SSM weist das geplante SRG-Konsultationsverfahren als ungenügend zurück. SSM fordert Respektierung des ordentlichen Konsultationsverfahren. Im Interesse der Angestellten verlangt das SSM schon seit dem 4. März 2018, als die No-Billag Initiative mit 71.6% wuchtig verworfen wurde, dass die SRG dem Personal genügend Zeit und alle notwendigen Mittel zur Verfügung stellt, um ein anständiges Konsultationsverfahren zu den Sparmassnahmen und allen strategischen Zukunftsprojekten durchzuführen. Den Angestellten und ihren VertreterInnen muss dabei Zugang zu allen relevanten Informationen gewährt werden. Das SSM verlangte dabei immer, nicht nur die simple Umsetzung der Mitwirkungsrechte gemäss Gesamtarbeitsvertrag (GAV Art. 36), sondern eine Konsultation im Sinne des Obligationenrechtes (OR Art. 335). Nur so ist es den Mitarbeitenden möglich, die Sparpläne zu prüfen und valable Alternativen vorzuschlagen. Das SSM verlangt hiermit von der SRG erneut und mit Nachdruck eine seriöse Konsultation des Personals durchzuführen. Mit den angekündigten Sparmassnahmen und dem Stellenabbau steigt der Druck auf die Angestellten erneut. Der Produktivitätsdruck ist bereits durch die Sparrunden der vergangenen Jahre massiv erhöht worden und es stellt sich die Frage, ob die Qualität des Angebotes noch gewährleistet werden kann, ohne dass die Mitarbeitenden dabei riskieren, krank zu (…).
SSM, 10.10.2018.
SSM > SRG. Sparmassnahmen. SSM, 2018-10-10.
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29.03.2018 Schweiz
SRG
SSM Schweizer Syndikat Medienschaffender

Lohnerhöhungen
SRG
Volltext
Erfolg vor der Schiedsstelle Lohnverhandlungen: SSM erkämpft Lohnerhöhung für alle. Das SSM hat in den Lohnverhandlungen 2018 einen Erfolg erzielt. Es hat die Lohnforderung "Mehr Geld für alle" bis vor die "Schiedsstelle Lohnverhandlungen" durchgesetzt. Diese hat am Montag entschieden: "Den Mitarbeitenden, die dem Gesamtarbeitsvertrag 2013 der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft (GAV-SRG) unterstellt sind, wird mit Wirkung auf den 1.1.2018 eine generelle Lohnerhöhung von 0,3% gewährt." Dies entspricht zwar nicht ganz der Forderung des SSM von 0,5 Prozent, ist aus lohnpolitischer Sicht dennoch bemerkenswert: Hat es doch für die SRG-Angestellten seit 2011 keine generelle Lohnerhöhung mehr gegeben. Das SSM begründete seine Forderung in den gescheiterten Lohnverhandlungen mit der SRG und vor der Schiedsstelle mit der Jahresteuerung per Oktober 2017 und den stetig steigenden Krankenkassenprämien. Die SRG bestand bis vor die Schiedsstelle darauf, 0,9 Prozent der Lohnsumme nur für individuelle Lohnerhöhungen bei Entwicklerinnen und Entwicklern einzusetzen. Das SSM erwartet nun, dass die SRG trotzdem entsprechende Mittel für individuelle Lohnerhöhungen bei den Entwicklerinnen und Entwicklern einsetzt.
SSM, 29.3.2018.
SSM > SRG. Lohnerhöhungen. SSM, 2018-03-29.
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06.03.2018 Schweiz
SRG
SSM Schweizer Syndikat Medienschaffender

Sparmassnahmen
SRG
Volltext
Sparmassnahmen: SSM fordert echte Mitsprache für das Personal. Mit 71.6% hat die Stimmbevölkerung gestern ein klares Bekenntnis abgelegt zu gebührenfinanzierten Radio- und Fernsehsendern und zum Service Public-Auftrag der Medien. Dieses deutliche Resultat ist für das SSM ein Zeichen der Wertschätzung gegenüber den rund 6‘000 Mitarbeitenden der SRG und den Mitarbeitenden von 34 privaten Radio- und TV-Stationen. Die Führungsebene der SRG scheint diese Wertschätzung so nicht zu teilen. Verwundert nehmen wir zur Kenntnis, dass der „Effizienzsteigerungs- und Reinvestitionsplan“ bereits am Abstimmungstag sehr weit fortgeschritten war. Mitarbeitende sollen sich nun im Rahmen eines von der SRG bestimmten „Soundingboards“ einbringen können. Das SSM steht diesem Vorhaben ausserordentlich kritisch gegenüber. Wir vermuten, dass damit eine Massenentlassung legitimiert werden soll. Das SSM wird die „Soundingboards“ nicht als Ersatz für das gesetzlich vorgeschriebene Konsultationsverfahren akzeptieren. Wir möchten die SRG an ihre Verantwortung und Pflichten gegenüber den Mitarbeitenden erinnern. Nicht zuletzt ihnen hat sie nämlich das überwältigende Resultat vom 4. März zu verdanken. Als Sozialpartnerin verlangen wir von der SRG, dass sie uns vollumfänglich und detailliert über die Pläne für die nächsten Wochen und Monate informiert. Das SSM verlangt weiter von der SRG, dass sie die Voraussetzungen schafft, um das gesetzliche Konsultationsverfahren schnellstmöglich (…). SSM-Präsidium.
SSM, 6.3.2018.
SSM > SRG. Sparmassnahmen. SSM, 2018-03-06.
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06.03.2018 Schweiz
SRG
SSM Schweizer Syndikat Medienschaffender

Sparmassnahmen
SRG
Volltext
Sparmassnahmen: SSM fordert echte Mitsprache für das Personal. Mit 71.6% hat die Stimmbevölkerung gestern ein klares Bekenntnis abgelegt zu gebührenfinanzierten Radio- und Fernsehsendern und zum Service Public-Auftrag der Medien. Dieses deutliche Resultat ist für das SSM ein Zeichen der Wertschätzung gegenüber den rund 6‘000 Mitarbeitenden der SRG und den Mitarbeitenden von 34 privaten Radio- und TV-Stationen. Die Führungsebene der SRG scheint diese Wertschätzung so nicht zu teilen. Verwundert nehmen wir zur Kenntnis, dass der „Effizienzsteigerungs- und Reinvestitionsplan“ bereits am Abstimmungstag sehr weit fortgeschritten war. Mitarbeitende sollen sich nun im Rahmen eines von der SRG bestimmten „Soundingboards“ einbringen können. Das SSM steht diesem Vorhaben ausserordentlich kritisch gegenüber. Wir vermuten, dass damit eine Massenentlassung legitimiert werden soll. Das SSM wird die „Soundingboards“ nicht als Ersatz für das gesetzlich vorgeschriebene Konsultationsverfahren akzeptieren. Wir möchten die SRG an ihre Verantwortung und Pflichten gegenüber den Mitarbeitenden erinnern. Nicht zuletzt ihnen hat sie nämlich das überwältigende Resultat vom 4. März zu verdanken. Als Sozialpartnerin verlangen wir von der SRG, dass sie uns vollumfänglich und detailliert über die Pläne für die nächsten Wochen und Monate informiert. Das SSM verlangt weiter von der SRG, dass sie die Voraussetzungen schafft, um das gesetzliche Konsultationsverfahren schnellstmöglich (…). SSM-Präsidium.
SSM, 6.3.2018.
SSM > SRG. Sparmassnahmen. SSM, 2018-03-06.
Ganzer Text
06.03.2018 Schweiz
SRG
SSM Schweizer Syndikat Medienschaffender

Sparmassnahmen
SRG
Volltext
Sparmassnahmen: SSM fordert echte Mitsprache für das Personal. Mit 71.6% hat die Stimmbevölkerung gestern ein klares Bekenntnis abgelegt zu gebührenfinanzierten Radio- und Fernsehsendern und zum Service Public-Auftrag der Medien. Dieses deutliche Resultat ist für das SSM ein Zeichen der Wertschätzung gegenüber den rund 6‘000 Mitarbeitenden der SRG und den Mitarbeitenden von 34 privaten Radio- und TV-Stationen. Die Führungsebene der SRG scheint diese Wertschätzung so nicht zu teilen. Verwundert nehmen wir zur Kenntnis, dass der „Effizienzsteigerungs- und Reinvestitionsplan“ bereits am Abstimmungstag sehr weit fortgeschritten war. Mitarbeitende sollen sich nun im Rahmen eines von der SRG bestimmten „Soundingboards“ einbringen können. Das SSM steht diesem Vorhaben ausserordentlich kritisch gegenüber. Wir vermuten, dass damit eine Massenentlassung legitimiert werden soll. Das SSM wird die „Soundingboards“ nicht als Ersatz für das gesetzlich vorgeschriebene Konsultationsverfahren akzeptieren. Wir möchten die SRG an ihre Verantwortung und Pflichten gegenüber den Mitarbeitenden erinnern. Nicht zuletzt ihnen hat sie nämlich das überwältigende Resultat vom 4. März zu verdanken. Als Sozialpartnerin verlangen wir von der SRG, dass sie uns vollumfänglich und detailliert über die Pläne für die nächsten Wochen und Monate informiert. (…).
SSM-Präsidium.
SSM, 6.3.2018.
SSM > SRG. Sparmassnahmen. SSM, 2018-03-06.
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15.02.2018 Schweiz
Abstimmungen Schweiz
Personen
WOZ

No Billag
SRG
Volltext
Die Medienzukunft mit Hansi Voigt. Abspecken dank viel Bewegung. Vor der Abstimmung ist nach der Abstimmung. Die Verleger bringen sich in Stellung: mit alten falschen Rezepten für die Zukunft nach „No Billag“. Die BürgerInnen haben im Lauf der langen No-Billag-Kampagne mitbekommen, wie durchsichtig die Argumente der BefürworterInnen sind. Statt das sich abzeichnende wuchtige Ja zur SRG und Nein zur No-Billag-Initiative zu akzeptieren, machen sich InteressenvertreterInnen schon drei Wochen vor der Abstimmung an die Deutung des vorweggenommenen Resultats. Während von der SRG im Abstimmungskampf um die eigene Existenz maximale Neutralität eingefordert wird, ist der Missbrauch der Meinungsmacht der alten Verleger in eigener Sache frappant. Kardinalfehler. „Abspecken, abspecken, abspecken“, von der „AZ“ über die NZZ bis zu Tamedia kommen nur noch Stimmen zu Wort, die eine Reduktion der Leistungen der SRG fordern. Am 9. Februar schreibt NZZ-Inlandchef Michael Schönenberger: „Die SRG soll auch in allen Landesteilen präsent sein, sie muss indessen schrumpfen.“ Im „Tages-Anzeiger“ darf ein Geschäftsleitungsmitglied des Verbands Schweizer Medien, die Verbandsjuristin Mirjam Teitler, erklären, dass die wirkliche Bedrohung für die Medienlandschaft erst nach der No-Billag-Abstimmung anstehe, und zwar in Form des neuen Mediengesetzes. Worum geht es? Der heute noch gültige Artikel 93 regelt lediglich die Verbreitung von Radio- und TV-Inhalten. Es braucht also dringend (…). Hansi Voigt.
WOZ, 15.2.2018.
Personen > Voigt Hansi. No-Billag. SRG. WOZ, 2018-02-15.
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01.02.2018 Schweiz
Personen
SRG
VPOD-Magazin
Thomas Zimmermann
Privatisierung
SRG
Volltext
Die Diffamierung der SRG als „linker Staatssender“ hat eine lange Tradition. Der alte Traum der Rechten. Der neueste Angriff auf die SRG soll eine alte rechte Phantasie verwirklichen: die Zerschlagung des öffentlichen Rundfunks aus ökonomischen und ideologischen Gründen. Die Legende geht so: 2013 trifft sich eine Handvoll Jungrechter zum Bier. Dabei kommt ihnen die Idee zur „No Billag“-Initiative. Die Aktivisten aus Jungfreisinn, JSVP und der späteren libertären Splittergruppe UP machen sich ans Werk und bringen mit viel Engagement die Unterschriften für ihre radikale Initiative zusammen, obwohl sie weder von relevanten Organisationen noch von ihren Mutterparteien unterstützt werden. Eine beeindruckende „David gegen Goliath“-Story - aber falsch. Goldrausch und Kater. Die erste Anti-SRG-Organisation wurde bereits vor vier Jahrzehnten gegründet: von Walther Hofer, SVP-Nationalrat und kalter Krieger. Sein „Hofer-Club“ ritt Angriff um Angriff auf die SRG. Mit dabei ein jungrechter Politiker namens Christoph Blocher. Der „Hofer-Club“ blieb nicht lange alleine. Immer neue Organisationen am rechten Rand der politischen Landschaft polemisierten gegen den „linken Staatssender“, Neben der Ideologie ging es dabei immer auch ums Geschäft. Mitte der 1980er Jahre ermöglichte der erste Verfassungsartikel für Radio und Fernsehen private Sender. Doch dem Goldrausch folgte rasch der Kater. Der viersprachige und kleinteilige Schweizer Markt erwies sich als zu klein für Sender mit nationalem Anspruch. Wer heute noch privat sendet, (…). Thomas Zimmermann. .
VPOD-Magazin, 1.2.2018.
Personen > Zimmermann Thomas. SRG. Privatisierung. VPOD-Magazin, 2018-02-01.
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08.03.2017 Schweiz
SRG
Syndicom

SRG
Stellenabbau
Volltext
Medienschaffende erfreut. über klare Haltung des Ständerates zu „No Billag“. Syndicom, Impressum und SSM sind als Vertreterinnen der Schweizer Medienschaffenden erfreut über die staatspolitische Haltung, mit welcher der Ständerat die Initiative „No Billag“ einstimmig ablehnt. Der Ständerat beurteilt die Initiative zu Recht als Beschädigung der Demokratie und der Schweizer Tradition, welche eine gleichwertige Medienversorgung aller Bevölkerungsteile nach dem Solidaritätsprinzip garantiert. Ausserdem betont der Ständerat die Wichtigkeit einer hochstehenden, unabhängigen und vielfältigen Medienversorgung für die Demokratie. SSM, Impressum und Syndicom teilen die Sorge des Ständerates über die generelle Entwicklung in der Medienlandschaft Schweiz: Der fortwährende Stellenabbau auf den Redaktionen, die Schliessung wichtiger Zeitungen und Zeitschriften, vor allem auch die zunehmenden Versuche von politischer Einflussnahme auf die Medien gefährden Qualität, Unabhängigkeit und Vielfalt der gesamten Medienlandschaft ebenso wie das eine Abschaffung der SRG und vieler privater Radio- und TV-Anbieter via „No Billag“ tun würde. Die drei Organisationen der Medienschaffenden fordern darum politische Massnahmen, um den Fortbestand einer demokratierelevanten Informationsvermittlung in allen Landesteilen und Regionen zu sichern.
Syndicom, Presse und elektronische Medien, 8.3.2017.
Syndicom > SRG. No Billag. Syndicom, 2017-03-08.
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22.02.2017 Schweiz
Personen
SGB
SRG
Dore Heim
SRG
Volltext
Verantwortungsloses Gezerre um die SRG. Vorschau Session. In dieser Session werden die SRG-Gegner wieder mal die Messer wetzen. Erleichtert können wir zumindest vermerken, dass die zuständige Kommission des Ständerates die "No-Billag"-Initiative einstimmig ablehnt. Die Auseinandersetzung um die SRG ist schon lange vor der "No-Billag"-Abstimmung in vollem Gang. Aus der Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen des Nationalrats (KVF-N) kommen laufend neue Vorstösse, die in der Mehrheit darauf abzielen, die SRG zurückzustutzen. Zu Gunsten der Privaten, die, so wird gesagt, im Schatten der übermächtigen SRG nicht gedeihen können. Denen man nun ein grösseres Stück vom Werbekuchen zuteilen will oder einen höheren Gebührenanteil. Oder die ganze Sendungen der SRG übernehmen dürfen sollen. Und die SRG möchte man am liebsten auf Informationssendungen beschränken oder einigen ihrer Radiosendern gleich ganz den Stecker ziehen. Und das Parlament würde über die Konzession befinden. Der Auftrag der SRG würde dann vermutlich auf das reduziert, was kein anderes Medienunternehmen bringen will oder was der Parlamentsmehrheit eben in den Kram passt. Kein Ausbluten der SRG. Alles masslos übertrieben? Unzulässig zugespitzt? Unnötig dramatisiert? Keineswegs. Denn in dieser Legislatur wollen einige ParlamentarierInnen Nägel mit Köpfen machen. Die "No-Billag"-Initiative ist da sehr nützlich, könnte sie doch einen Steilpass für einen Gegenvorschlag bieten. Der ähnlich daherkäme wie (…). Dore Heim.
SGB, 22.2.2017.
Personen > Heim Dore. SRG. SGB. 2017-02-22.
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15.02.2017 Schweiz
Impressum
SRG
Syndicom

Nationalrat
SRG
Volltext
Service public in den Medien stärken - statt die SRG zu schwächen. Die Mediengewerkschaften nehmen Stellung zu den Beschlüssen der Nationalratskommission KVF. Die drei Mediengewerkschaften SSM, Syndicom und Impressum nehmen mit Befriedigung zur Kenntnis, was in der Sitzung der nationalrätlichen KVF offenbar nicht beschlossen worden ist: Eine Unterstützung von angekündigten Vorstössen zu einer massiven Beschränkung der SRG. Die drei Mediengewerkschaften bedauern, dass die Kommission es abgelehnt hat zu prüfen, wie die Förderung des Qualitätsjournalismus in allen Medien gestärkt werden könnte. Das verstärkt den Eindruck, dass es der Kommissionsmehrheit mehr um einen Angriff auf die SRG als um die Sorge zur Situation aller Medien insgesamt geht. Die drei Mediengewerkschaften warnen davor, die von der Kommission beschlossene Überprüfung von „Doppelspurigkeiten" in der regionalen Radioberichterstattung zu einem Angriff auf die Regionaljournale der SRG zu machen. Das wäre ein Angriff auf eine wichtige Vielfalt des Angebots und eine Beschränkung der Wahlmöglichkeit für das Publikum. Richtig ist hingegen, wenn man das elektronische Service public-Angebot ausserhalb der SRG stärken will.
Syndicom, Presse und elektronische Medien, Medienmitteilung. Syndicom, 15.2.2017.
Syndicom > SRG. Nationalrat. Syndicom, 2017-02 15.
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08.09.2016 Schweiz
Personen
SRG
SSM Schweizer Syndikat Medienschaffender
Ruedi Bruderer
Stephan Ruppen
Manifest
SRG
Volltext
Die Zukunft des Service public ist eine demokratiepolitische Frage. Manifest des SSM – Service public-Debatte im Parlament. Zum Vorteil der Schweiz: Eine starke SRG sichert einen wichtigen Teil der Medienversorgung zu gleichen Bedingungen in allen vier Sprachregionen und ist mit Abstand das grösste Unternehmen, welches sich als gesamtschweizerisches Medium mit einem Integrationsauftrag versteht. Die SRG als Teil eines dualen Systems (Markt und Service public) sichert Vielfalt und Nachhaltigkeit: Die Tradition der Schweiz ist durch dieses System und die durch das Nebeneinander garantierte Vielfalt geprägt. Was der Markt nachhaltig garantiert, ist unsicher – umso mehr, als die traditionellen Geschäftsmodelle im Marktbereich eingebrochen sind, die traditionellen Verlagsunternehmen zu einem grossen Teil nach globaler Marktlogik agieren und auch auf Dauer unsicher ist, ob sich diese Häuser mit einer klaren publizistischen Ausrichtung und als schweizerische Unternehmen werden halten können. Die SRG garantiert Qualität: Das heisst keineswegs, dass es nur die SRG ist, welche auf Qualität setzt. Aber die stark auch von der SRG gesetzten Qualitätslevels prägen die ganze Branche mit. Qualität heisst: Aufwändiger Journalismus mit Recherche und Hintergrund in einem breiten Themenfeld; hohe ethische Standards – nicht nur bei der Information; Investitionen in teure, aber wichtige Strukturen (z.B. Korrespondentennetz im Ausland bzw. sprachübergreifend im Inland, aufwändige Hintergrundmagazine). Qualität heisst auch geregelte Arbeitsbedingungen: (…). Stephan Ruppen, Zentralsekretär SSM, Ruedi Bruderer, Präsident SSM.
SSM, 8.9.2016.
Personen > Ruppen Stefan. SRG. Manifest. SSM, 2016-09-08.
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26.01.2016 Schweiz
SSM Schweizer Syndikat Medienschaffender

SRG
Volltext
Zentralvorstand
Informationen aus dem nationalen Vorstand SSM. Angriff auf die SRG und den Service Public der privaten Radio und TV Unternehmen. Der Angriff auf die Institution SRG und auf den Service Public der privaten elektronischen Medien wird in den nächsten Monaten Fahrt aufnehmen. Zwei Ereignisse stehen im Brennpunkt. Gefährliche No Billag Initiative. Wird die Initiative rechtsbürgerlicher Kreise zur Abschaffung der Gebühren angenommen, wird nicht nur die SRG in ihrer heutigen Form zerschlagen. Alle privaten Radio und TV Stationen mit Gebührengeldern werden ebenfalls nicht überleben. Wer nun glaubt, diese Initiative sei chancenlos, könnte sich schwer täuschen. Die Abstimmung über das neue Radio- und Fernsehgesetz hat gezeigt, wie nahe Sieg und Niederlage beieinanderliegen. Gefahr droht auch, wenn das Parlament der Abstimmungsvorlage einen Gegenvorschlag entgegenstellt. Jeder Vorschlag wird die SRG und die Privaten Medien schwächen und zu einem Stellenabbau führen. Das SSM wir deshalb sowohl die Abstimmung mit allen Mitteln bekämpfen und auch versuchen, einen Gegenvorschlag zu verhindern. Verteidigung des Umfangs und Inhaltes des Service Public. Spätestens mit dem Bericht des Bundesrates wird der Kampf um die Frage, welchen Service Public (SP) die SRG zu erfüllen hat, mit aller Wucht losgetreten werden. Ideologisch und finanziell potente Kreise wollen die SRG über die Redimensionierung des SP schwächen. Nur wo kein entsprechendes Angebot privater Medienanbieter vorliegt (bei Sendern und Sendungen), soll ein Auftrag an die SRG geprüft werden. (…).
SSM-Zentralsekretariat, 26.01.2016.
SSM > SRG. Zentralvorstand. SSM, 26.1.2016.
Ganzer Text
19.11.2015 Schweiz
Personen
SRG
SSM Schweizer Syndikat Medienschaffender
Ruedi Bruderer
Konsultationsverfahren
SRG
Volltext
Protestnote des SSM zum Ausgang des Konsultationsverfahrens. z.Hd. von Generaldirektor Roger de Weck und VR-Präsident a.i. Viktor Baumeler sowie allen Mitgliedern des Verwaltungsrats und der Geschäftsleitung der SRG SSR. Das SSM nimmt mit völligem Unverständnis von der Tatsache Kenntnis, dass das Konsultationsverfahren zu keiner erwähnenswerten Reduktion des angekündigten Stellenabbaus geführt hat. Es ist fast nicht zu glauben, dass bei über 400 Vorschlägen keine ins Gewicht fallenden Korrekturen am Stellenabbau möglich sein sollen. Beim SSM ist der Eindruck entstanden, dass die Entscheide bereits vor dem Konsultationsverfahren gefallen waren, dass das Konsultationsverfahren nur deswegen durchgeführt wurde, weil es gesetzlich vorgeschrieben ist und dass es sich deshalb um eine reine Alibiübung gehandelt hat. Dies können wir auch mit früher durchgesickerten Personalabbauvorschlägen in den UE belegen, die uns seit September vorliegen und die nun genauso umgesetzt werden sollen. Die Mitarbeitenden - und das zeigen zahlreiche Reaktionen auf das SRG-Infointern - fühlen sich missbraucht. Wie kann es sein, dass die SRG einerseits von konstruktiven Vorschlägen schreibt und anderseits vermeldet, den Stellenabbau in der angekündigten Grössenordnung durchziehen zu wollen? Die Mitarbeitenden und das SSM haben nicht Sparvorschläge eingebracht, damit die SRG die Einsparungen für (...). Ruedi Bruderer. .
SSM, 19.11.2015.
SSM > SRG. Konsultationsverfahren. SSM, 19.11.2015.
Ganzer Text
09.11.2015 Schweiz
SRG
SSM Schweizer Syndikat Medienschaffender

Entlassungen
Konsultationsverfahren
SRG
Volltext
Bericht des SSM zur Rettung von Stellen in der SRG und dem tpc. Konsultationsverfahren. Bericht des SSM zur Rettung von Stellen in der SRG und dem tpc. Die SRG muss ab 2016 rund 40 Millionen Franken einsparen. Die Mitarbeitenden und der Sozialpartner SSM wurden aufgefordert im Rahmen des gesetzlich vorgeschriebenen Konsultationsverfahren Vorschläge einzugeben, damit Entlassungen verhindert w erden können. Zusammenfassung. Mit der Einführung des neuen Gebührensystems gemäss RTVG wird auch die Finanzierung der SRG neu aufgegleist. Es ist deshalb falsch, durch Entlassungen zum heutigen Zeitpunkt vollendete Tatsachen zu schaffen. Zudem schwächt ein Programm- und Personalabbau die kommende Diskussion um den Service Public. (…).
SSM, 9.11.2015.
SSM > SRG. Entlassungen. Konsultationsverfahren. SSM, 9.11.2015.
Ganzer Text
09.11.2015 Schweiz
SRG
SSM Schweizer Syndikat Medienschaffender

Entlassungen
Konsultationsverfahren
SRG
Volltext
Bericht des SSM zur Rettung von Stellen in der SRG und dem tpc. Konsultationsverfahren. Bericht des SSM zur Rettung von Stellen in der SRG und dem tpc. Die SRG muss ab 2016 rund 40 Millionen Franken einsparen. Die Mitarbeitenden und der Sozialpartner SSM wurden aufgefordert im Rahmen des gesetzlich vorgeschriebenen Konsultationsverfahren Vorschläge einzugeben, damit Entlassungen verhindert w erden können. Zusammenfassung Mit der Einführung des neuen Gebührensystems gemäss RTVG wird auch die Finanzierung der SRG neu aufgegleist. Es ist deshalb falsch, durch Entlassungen zum heutigen Zeitpunkt vollendete Tatsachen zu schaffen. Zudem schwächt ein Programm- und Personalabbau die kommende Diskussion um den Service Public. Das SSM verlangt deshalb von der SRG/tpc keine Entlassungen vorzunehmen und die Einnahmenverluste entweder durch Aufnahme vom Fremdkapital oder dann durch Reduktion des Eigenkapitals zu decken.
SSM, 9.11.2015.
SSM > SRG. Entlassungen. Konsultationsverfahren. Bericht. SSM, 9.11.2015.
Ganzer Text
09.10.2015 Schweiz
SRG
SSM Schweizer Syndikat Medienschaffender

SRG
Stellenabbau
Volltext
Grundsatzerklärung des Nationalen Vorstandes SSM zu den angekündigten Sparmassnahmen SRG. Das SSM lehnt das Sparprogramm, das von der SRG vorgeschlagen wird, klar ab und wehrt sich vehement dagegen, dass der angekündigte Stellenabbau von 250 Vollzeitstellen auch via Kündigungen umgesetzt werden soll. Der Nationale Vorstand SSM formuliert aufgrund der bereits durchgeführten Personalversammlungen in den Unternehmenseinheiten und aufgrund einer differenzierten Diskussion in den Gruppen die nachfolgende Grundsatzerklärung: Der Personalbestand soll gemäss SRG auch ohne Kündigungen um über 130 Stellen reduziert werden. Die dadurch anfallende Mehrarbeit wird durch das verbleibende Personal zu erfüllen sein. Damit leisten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihren Anteil an der Gesundung der SRG-Finanzen. Die Umsetzung der angekündigten Sparmassnahmen in der Höhe von 40 Millionen muss deshalb zwingend ohne Kündigungen erfolgen. Die SRG wird aufgefordert, die Einnahmenverluste entweder durch eine Reduktion des Eigenkapitals oder/und durch befristete Defizite auszugleichen, bis Klarheit über die Finanzierung der SRG durch das neue Gebührensystem herrscht. Investitionen und Projekte müssen genau auf ihr Sparpotential überprüft werden. Das SSM fordert vollständige Transparenz nicht nur über das Sparpaket von 40 Millionen, sondern Auskunft über alle laufenden Spar- und Effizienzprogramme. (…).
SSM Zentralsekretariat, 9.10.2015.
SSM > Zentralvorstand. SRG. SSM, 9.10.2015.
Ganzer Text
29.09.2015 Schweiz
SRG
SSM Schweizer Syndikat Medienschaffender

Sozialplan
Sparmassnahmen
SRG
Volltext
Sparmassnahmen SRG: Wie weiter? Wie die Mitarbeitenden kürzlich erfahren haben, muss die SRG ab 2016 rund 40 Millionen Franken jährlich einsparen. Das SSM hat sich mit der SRG auf folgenden Zeitfahrplan geeinigt. (…). Die UE schlagen der Geschäftsleitung SRG sowohl personalrelevante wie auch nicht personalrelevante Sparmassnahmen vor. Im Konsultationsverfahren werden den Angestellten aber nur die personalrelevanten Massnahmen (Personal und Programm) unterbreitet. Es wird ein umfangreiches Dokument geben. Darin werden unter Wahrung des Persönlichkeitsschutzes pro UE aufgelistet, bei welchen Abteilungen, Redaktionen etc. welche Sparmassnahmen vorgeschlagen werden. Die Mitarbeitenden sehen so, wer in der ganzen SRG von welchen Massnahmen betroffen ist. Definitive Entscheide fallen aber erst an der GL-Sitzung vom 11.11.2015. In den UE sollen Diskussionen zwischen der Führung, den Mitarbeitenden sowie dem SSM stattfinden. Die Direktion wird vor Ort Rede und Antwort stehen. Verhandlungs- oder Entscheidungskompetenz über die am 28.09.2015 beschlossenen GL-Massnahmen haben die UE-Direktoren keine. Das wird national im Anschluss an das Konsultationsverfahren am 11.11.2015 von der GL SRG entschieden. Verhandlungen zu einem Sozialplan. (…).
SSM, 29.9.2015.
SSM > SRG. Sozialplan. Sparmassnahmen. SSM, 29.9.2015.
Ganzer Text
07.09.2015 Schweiz
SRG
SSM Schweizer Syndikat Medienschaffender

Produktion
SRG
Stellenabbau
Volltext
Behördenentscheid führt bei SRG zu Programm- und Stellenabbau. Das Schweizer Syndikat Medienschaffender SSM kritisiert aufs Schärfste, dass die negativen finanziellen Folgen des Bundesgerichtsurteils zur Abschaffung der Mehrwertsteuer auf den Radio und TV Empfangsgebühren allein die SRG zu tragen hat. Nachdem bereits die Befreiung der BezügerInnen von Ergänzungsleistungen bei der Zahlung der Empfangsgebühr zu Mindereinahmen in Millionenhöhe führte, reisst nun ein weiterer Behördenentscheid ein Riesenloch in die Kassen der SRG. Aus einer betriebswirtschaftlich seit Jahren gut geführten SRG wird mit einem Schlag ein defizitäres Unternehmen. Die Leidtragenden sind einerseits die Radio- und TV-Konsumenten und anderseits die Mitarbeitenden der SRG. Die Konsumenten deshalb, weil das Millionenloch nicht ohne Programmabbau aufgefangen werden kann. Die Mitarbeitenden, weil sie nach dem Erdulden zahlreicher harter Sparrunden in den letzten Jahren nun auch noch von Arbeitsplatzverlust bedroht werden. (…).
SSM, 7.9.2015.
SSM > Mehrwertsteuer. SRG. SSM, 7.9.2015.
Ganzer Text
07.09.2015 Schweiz
SRG
SSM Schweizer Syndikat Medienschaffender

SRG
Stellenabbau
Volltext
Syndicom reagiert höchst besorgt auf den geplanten Abbau bei der SRG. Die heutige Ankündigung der SRG, wonach sie ab nächstem Jahr 40 Millionen einsparen wird, gibt zu höchster Sorge Anlass. Geplant sind Kürzungen beim Programm und ein Stellenabbau, dies auf alle Unternehmenseinheiten verteilt. Wie und wo genau, bleibt aber sehr nebulös. Die Analyse der Volksabstimmung vom 14. Juni 2015 hat gezeigt, dass die Knappheit des Ausgangs kein Misstrauensvotum gegen die SRG war. Dieses Vertrauen darf die SRG nun nicht verspielen. Im Gegenteil, der Service public muss eine hohe journalistische Qualität sicherstellen und gute Arbeitsbedingungen für alle Angestellten und freien MitarbeiterInnen garantieren. Die Sparmassnahmen dürfen weder die Qualität des Service public in den Medien infrage stellen noch auf dem Buckel der SRG-Mitarbeitenden ausgetragen werden. (…).
Syndicom Presse, Medienmitteilung, 7.9.2015.
Syndicom > SRG. Sparmassnahmen, 7.9.2015.
Ganzer Text
17.08.2015 Schweiz
Ringier AG
SRG
Swisscom
Syndicom

SRG
Volltext
Syndicom sieht einem Joint-Venture von Ringier, SRG und Swisscom mit Skepsis entgegen. Dass sich die Schweizer Medienunternehmen angesichts der fortschreitenden Verlagerung von Werbung in globale elektronische Plattformen bewegen müssen, ist verständlich und sogar überfällig. Fraglich ist aber, ob mit dem geplanten Joint-Venture tatsächlich der Abfluss von Werbegeldern in Suchmaschinen und soziale Netzwerke gestoppt werden kann. Zudem besteht die Gefahr, dass durch den Zusammenschluss andere, vor allem kleinere Schweizer Print- und Online-Medien noch mehr Probleme haben werden, Werbegelder für die Finanzierung ihrer publizistischen Leistungen zu generieren. Dadurch gerät die Medienvielfalt weiter unter Druck, zumal der Werbekuchen insgesamt kaum wachsen wird. Gerade bei den Partnern dieses Zusammenschlusses dürfen Werbegelder kein Selbstzweck sein, sondern müssen dafür eingesetzt werden, die Qualität der Publizistik zu stärken, die Medienvielfalt und Medienqualität zu fördern und gute Arbeitsbedingungen in allen Medien zu garantieren. (…).
Syndicom Presse, 17.8.2015.
Syndicom > Ringier. Joint-Venture. Syndicom, 17.8.2015.
Ganzer Text
23.12.2014 Schweiz
Löhne
SRG
SSM Schweizer Syndikat Medienschaffender

Lohnverhandlungen
SRG
Volltext
Lohnmassnahmen 2015. Alles individuell - nichts generell. Leider hat sich die SRG trotz der guten Finanzlage an der zweiten Sitzung über die Lohnverhandlungen 2015 keinen Deut in Richtung seines Personals bewegt. Es bleibt bei den bereits in der ersten Verhandlungsrunde mitgeteilten 0.8% der Lohnsumme für die Heranführung der Entwicklerinnen und Entwickler an den 100%-Lohn. Keine Diskriminierung eines Mitarbeiterkollektivs. Geklärt werden konnte die Aussage der SRG, der Fokus der Lohnanpassungen liege bei den Personen mit einem Entwicklungspotential von 95% und weniger. Die SRG hat dem SSM garantiert, dass damit keinesfalls gemeint war, Mitarbeitende mit einem Richtlohn von 95% und mehr generell von Lohnanpassungen auszuschliessen. Eine Diskriminierung hätte das SSM aus Gründen der Gleichbehandlung keinesfalls akzeptiert und in diesem Punkt die Schiedsstelle angerufen. So werden wir dann bei der Information über die Umsetzung der Lohnmassnahmen im Herbst 2015 sehen, was die SRG meint, wenn sie erklärt, die Gelder für die Entwicklerinnen und Entwickler „bedarfsorientiert“ einzusetzen. (…).
SSM-Zentralsekretariat, 23. Dezember 2014.
SSM, 23.12.2014.
SSM > Lohnverhandlungen. SRG. SSM. 2014-12-23.
Ganzer Text
02.12.2014 Schweiz
SRG
SSM Schweizer Syndikat Medienschaffender

Lohnverhandlungen
SRG
Volltext
Lohnverhandlungen 2015. An den Verwaltungsrat SRG SSR. Das SSM ist bestrebt in seinen Handlungen jeweils die grösstmögliche Transparenz herzustellen. In dieser Optik lassen wir Ihnen unsere kürzliche Personalinformation in Sachen Lohnmassnahmen 2015 zukommen (Beilage). Das SSM hat sich zu dieser Information entschlossen, weil die Lohnmassnahmen der letzten Jahre und insbesondere die von der SRG vorgeschlagenen Lohnmassnahmen 2015 den Leistungen des SRG Personals nicht gerecht werden. Gerne erinnern wir daran, dass, das Gebührenvolumen wegen der Zuwanderung auf über 1,2 Milliarden angestiegen ist, Tendenz für 2015 steigend, - der Werbe-, Sponsoring- und Programmertrag klar aufwärts zeigt, also steigt, der Betriebsertrag ebenfalls steigt, - der Betriebsaufwand hingegen sinkt, der Personalaufwand ebenfalls konstant oder sinkend wäre, wären nicht die Zusatzkosten PKS. Dabei ist zu erinnern, dass es die SRG war, die den Primatwechsel forcierte. Aus dem Protokoll der Delegiertenversammlung vom 25.04.2014 entnehmen wir, dass (…).
SSM, 2.12.2014.
SSM > Lohnverhandlungen. SRG. SSM. 2014-12-02.
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28.04.2014 Schweiz
SRG
SSM Schweizer Syndikat Medienschaffender

Pikettdienst
SRG
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Zulagen
Pikett oder nicht Pikett? Erfolg für das SSM! Die Streitfrage zwischen SRF und SSM ist definitiv beantwortet! Desk-Dienste sind Pikett-Dienste! Das Seco bestätigt das SSM und die Rechte der SRF-Mitarbeitenden! Das Arbeitsgesetz ist ohne Ausnahmen auch bei SRF und der SRG zwingend anzuwenden, auch bei den Desk-Dienst leistenden Journalistinnen und Journalisten im Studio Basel, dies bestätigt das SECO anlässlich einer Klärungs-Sitzung mit SRF, der SRG und dem SSM. Seit Ende 2012, als im Studio Basel die erweiterten Desk-Dienste eingeführt wurden, wehrt sich das SSM. Denn diese Dienste sind verbunden mit einer im Turnus geplanten und verbindlichen 7x24 h Erreichbarkeit der Mitarbeitenden. Diese Erreichbarkeit wurde vom Arbeitgeber aber nicht als Pikett anerkannt. Trotz zahlreichen Stellungnahmen, Sitzungen und Interventionen des SSM - bei der HR Leitung von SRF, in der Sozialpartnerschaftlichen Kommission, bei der HR Leitung der SRG, beim Generaldirektor, bei den Arbeitsinspektoraten Basel-Stadt und Zürich - weigerte sich SRF im Schlepptau der SRG beharrlich, das gültige Pikettreglement anzuwenden und den betroffenen Mitarbeitenden die geschuldete Entschädigung für Pikettdienste zu bezahlen. (…).
SSM, 28.4.2014.
SSM > SRG. Pikettdienst. SSM, 28.4.2014.
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08.04.2014 Schweiz
SRG
SSM Schweizer Syndikat Medienschaffender

Anstellungsbedingungen
Grossoperationen
SRG
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GOP: Vereinbarung endlich unter Dach und Fach. Nach 14 Monaten Zögern und Zaudern konnten sich die Sozialpartner SSM und SRG endlich auf eine Vereinbarung Grossoperationen (GOP) einigen. Deren Hauptziel ist die Regelung der Arbeitsbedingungen bei nationalen Sportanlässen (BUS) in der Schweiz und im Ausland. Die Vereinbarung kann aber auch bei anderen Produktionen zum Einsatz kommen. Keine Änderung bei den Kernelementen der „alten“ GOP. Die 8-Stunden-Tage von Montag bis Freitag bleiben erhalten, ebenso werden die Samstage und Sonntage auch weiterhin pauschal als Ruhetage erfasst. Auch die Tagespauschale von 160 Franken und das Recht auf drei zusätzliche bezahlte Freitage pro Monat (und mehr bei länger dauernden GOP) bestehen weiter. Heute wird die GOP-Regelung ausschliesslich auf Produktionen angewandt, die mehr als elf aufeinanderfolgende Tage dauern. Produktionen mit einer Dauer von weniger als 12 aufeinanderfolgenden Tagen werden ausschliesslich nach GAV und Arbeitsgesetz geregelt. Der individuelle Arbeitseinsatz an einer GOP kann nur durch drei aufeinanderfolgende Ruhetage am Wohndomizil unterbrochen werden. Vor Ort bezogene Freitage reichen nicht, um eine GOP zu unterbrechen. (…).

SSM. 8.4.2014.

SSM > SRG. Grossoperationen. Arbeitsbedingungen. SSM 8.4.2014.

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01.04.2014 Schweiz
Löhne
SRG
SSM Schweizer Syndikat Medienschaffender

Mindestlöhne
Reinigungspersonal
SRG
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Auch in der SRG gibt es Löhne unter 4000 Franken. Aktuell wird auch auf allen Radio- und TV-Kanälen der SRG über Mindestlöhne diskutiert, was dabei niemand erwartet ist aber auch in der SRG Realität. Es gibt Angestellte in den Studios und Büros, die weniger als 4000 Franken für ein Vollzeitpensum verdienen. Unwürdige Löhne für harte Arbeit. Würden wir es wagen, unserer Putzhilfe nur 19 Franken pro Stunde zu bezahlen? Das ist der aktuelle Lohn, den das Putzunternehmen TOP NET ihren Angestellten bezahlt. Diese Firma reinigt alle Räume von RTS (Radio Lausanne, TV Genf) und hat diesen Lohn mit der SRG im Jahr 2012 ausgehandelt. Es ist noch nicht lange her, als das Putzpersonal dem GAV der SRG unterstanden, damals wurden sie deutlich besser bezahlt. Das Putzpersonal wird mit einem unwürdigen Lohn abgespeist. Die SRG spart auf Kosten der Putzangestellten und verlangen fast Unmögliches: (…).

SSM, 1.4.2014.

SSM > SRG. Mindestlöhne. Reinigung. SSM. 2014-04-01.

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