Gewerkschaftschronik
 Textverzeichnis minimieren

Sie sind hier: Textverzeichnisse > Stichwort > SBB-Cargo
Suchen Ortsverzeichnis Kapitelverzeichnis Personenverzeichnis Stichwortverzeichnis  

       
 
   
Anzahl gefundene Artikel: 30

1 2
 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
30.08.2019 Schweiz
SBB-Cargo
SEV Schweiz

Gütertransport
SBB-Cargo
Volltext
Neuer Minderheitsaktionär bei SBB Cargo. SEV erwartet konkreten und strategischen Beitrag zum Wachstum des Schienengüterverkehrs. Die Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV begrüsst den Einstieg von vier Strassentransporteuren bei SBB Cargo. „Wir erwarten vom neuen Minderheitsaktionär, dass er SBB Cargo selber zusätzliche Transportaufträge bringt und sich im Verwaltungsrat für eine Wachstumsstrategie einsetzt“, sagt SEV-Gewerkschaftssekretär Philipp Hadorn. „Und dass er für gute, faire Anstellungs- und Arbeitsbedingungen einsteht.“ Der SEV erhofft sich vom neuen Aktionär einen Beitrag zur langfristigen Sicherung der Arbeitsplätze. SBB Cargo muss auch ein attraktiver, sozialer Arbeitgeber bleiben. „Wir hoffen insbesondere, dass der neue Minderheitsaktionär dazu beiträgt, dass das phantasielose Streichen von Zustellpunkten und Schrumpfen des Einzelwagenladungsverkehrs, wie bisher praktiziert, endlich aufhören“, präzisiert Philipp Hadorn. „Denn wenn das Unternehmen laufend Zustellpunkte mit der dazugehörenden Infrastruktur abbaut und weitere Kunden vergrault, bringt es sich um die nötigen Voraussetzungen, um am prognostizierten Wachstum des Schienengüterverkehrs in den nächsten Jahren angemessen teilhaben zu können.“ Hoffnung auf gute Sozialpartnerschaft. „So erhoffen wir uns vom neuen Minderheitsaktionär einen Beitrag zur langfristigen Sicherung der Arbeitsplätze“, führt Philipp Hadorn weiter aus. (…).
SEV, Medienmitteilung, 30.8.2019.
SEV > SBB-Cargo. Warentransport. SEV, 2019-08-30.
Ganzer Text
25.06.2019 Schweiz
Personen
SBB-Cargo
SEV Schweiz
Markus Fischer
SBB-Cargo
Stellenabbau
Volltext
SBB-Cargo – Phase 2 der Reorganisation. Konsultation erst Ende August. Bekanntlich hat SBB Cargo im Frühjahr 2018 angesichts ihrer roten Zahlen im 2017 eine tiefgreifende Reorganisation mit Abbau eines Drittels aller Stellen lanciert. Bis 2020 will Cargo 300 Arbeitsplätze abbauen und im Wagenladungsverkehr (WLV) 35 Bedienpunkte im Berner Oberland und Jurabogen überprüfen, sowie in einer zweiten Phase bis 2023 weitere 400 Arbeitsplätze und die Hälfte der total ca. 340 Bedienpunkte. Zur Phase 1 wurden die Sozialpartner konsultiert, wie es der von SBB und Sozialpartnern vereinbarte Leitfaden zu den Reorganisationen vorsieht. Der SEV lehnte den erneuten Abbau im WLV ab, weil ein solcher die positiven Auswirkungen des neuen Gütertransportgesetzes und der Reorganisation „WLV 17“ (nach ihrem missglückten Start) nicht berücksichtigt, Entwicklungschancen des Unternehmens beeinträchtigt und die Option einer neuen Strategie durch einen neu zusammengesetzten Verwaltungsrat hintergeht. Dennoch begann SBB Cargo den Abbau umzusetzen. Trotz positivem Betriebsergebnis im Jahr 2018 löste SBB Cargo im Februar 2019 Phase 2 aus, ohne die Sozialpartner zu konsultieren, und verstiess damit klar gegen den Leitfaden. Zudem kündigte Cargo an, die 140 betroffenen Bedienpunkte schon 2019 zu überprüfen und mit den Kunden vereinbarte Massnahmen schon per Fahrplanwechsel 2019/2020 umzusetzen. Der SEV protestierte scharf und verlangte eine Aussprache mit Cargo-CEO Nicolas Perrin. Diese fand am 20. Mai statt. (…). Markus Fischer. SEV, 25.6.2019.
Personen > Fischer Markus. SBB-Cargo. Stellenabbau. SEV, 2019-06-25.
Ganzer Text
23.05.2019 Schweiz
SBB-Cargo
Travail.Suisse

Gütertransport
SBB-Cargo
Volltext
Buchstabiert SBB Cargo zurück? Das Schrumpfen im Wagenladungsverkehr muss ein Ende haben. Der Sanierungsplan, wie ihn SBB Cargo im Januar 2018 vorgelegt hat, ist gescheitert. Tiefgreifende Projektanpassungen und eine Vorverschiebung der Phase II (2020-2023) der Netzfokussierungen führten zu einer beschleunigten, angepassten Reorganisation. SBB Cargo missachtete dabei die vereinbarte und zugesicherte Möglichkeit eines Konsultationsverfahrens. Trotz laufender Umsetzung versucht SBB Cargo nun aufgrund der Intervention des SEV und seiner Partner (Verhandlungsgemeinschaft), die Mitwirkung noch sicherzustellen. Für den SEV ist klar: Es darf keinen weiteren Abbau geben. Ein Beispiel für den Abbau im Wagenladungsverkehr: Im Dezember 2017 wurde der Mülltransport mit solchen ACTS-Wagen von Emmenmatt und Interlaken Ost in die Kehrichtverbrennungsanlage Thun eingestellt, womit seither jährlich rund 1500 Lkw mehr nach Thun fahren. Der Sanierungsplan, wie ihn SBB Cargo im Januar 2018 vorgelegt hat, ist gescheitert. Tiefgreifende Projektanpassungen und eine Vorverschiebung der Phase II (2020-2023) der Netzfokussierungen führten zu einer beschleunigten, angepassten Reorganisation. SBB Cargo missachtete dabei die vereinbarte und zugesicherte Möglichkeit eines Konsultationsverfahrens. Trotz laufender Umsetzung versucht SBB Cargo nun aufgrund der Intervention des SEV und seiner Partner (Verhandlungsgemeinschaft VG), die Mitwirkung noch sicherzustellen. Für den SEV ist klar: (…).
SEV, 23.5.2019.
SEV > Warentransport. SBB-Cargo. SEV, 2019-05-23.
Ganzer Text
21.02.2019 Schweiz
SBB-Cargo
SEV Schweiz

Betriebsschliessungen
SBB-Cargo
Volltext
Wagenladungsverkehr: SEV lehnt Hauruckübung ab. SBB Cargo will schon dieses Jahr 140 weitere Bedienpunkte des Wagenladungsverkehrs (WLV) „überprüfen“ – zusätzlich zu den 35 im Berner Oberland und im Jura, die schon per Dezember 2018 geprüft und zum Teil auf unregelmässige Bedienung umgestellt oder ganz geschlossen wurden. Im März 2018 hatte Cargo noch von 170 Bedienpunkten bis 2023 gesprochen. „Damit verletzt die Cargo-Spitze Zusagen an die Sozialpartner und erhöht den Druck auf Kundschaft und Personal ohne Not“, sagt Philipp Hadorn, der bei der Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV für SBB Cargo zuständig ist. In den nächsten Monaten würden schweizweit 140 Bedienpunkte überprüft, teilte SBB Cargo dem Personal am 19. Februar per „Cargoflash“ mit. Mit den Kunden würden die Veränderungen per Fahrplanwechsel 2019/2020 umgesetzt. Arrogantes, unnötiges Powerplay. „Wenn bis 2023 geplante Überprüfungstranchen nun bereits 2019 stattfinden, widerspricht dies den Informationen und Zusicherungen, die uns SBB Cargo im März 2018 gegeben hat“, ärgert sich Gewerkschaftssekretär Hadorn. „Offensichtlich will der jetzige Cargo-Verwaltungsrat noch vor der Erarbeitung einer neuen Strategie kaum widerrufbare Fakten schaffen. Dies trotz der aktuellen Vakanz bei der Cargo-Produktionsleitung, ohne Berücksichtigung des Knowhows aufzunehmender Minderheitsaktionäre und noch vor der Neubesetzung des Verwaltungsratspräsidiums.“ Für den SEV ist klar, dass Haurückübungen  (…).
SEV, 22.2.2019.
SEV > Cargo-Domizil. Betriebsschliessungen. SEV, 2019-02-21.
Ganzer Text
18.01.2019 Schweiz
Personen
SBB-Cargo
SEV Schweiz
Philipp Hadorn
Gütertransport
SBB-Cargo
Volltext
SBB Cargo muss Kahlschlag sistieren. Die Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV begrüsst den Entscheid der SBB, ihrer Cargo-Tochter eine eigenständige Führung zu geben. „Damit werden die konzerninternen Interessenkonflikte endlich minimiert und der politische Wille umgesetzt“, sagt SEV-Gewerkschaftssekretär Philipp Hadorn. „Allerdings gesteht die SBB damit auch ein, dass SBB Cargo unter der gegenwärtigen Konzernführung nicht in der Lage war, den Güterverkehr erfolgreich zu entwickeln.“ Neben der neuen Führungsstruktur hat die SBB heute auch kommuniziert, dass sich SBB Cargo in den letzten Monaten finanziell positiv entwickelt hat. „Die Ergebnissituation liegt wieder in akzeptablen Bandbreiten“, stellt Philipp Hadorn fest. „Damit wird deutlich, dass der Kahlschlag, den Andreas Meyer als Verwaltungsratspräsident von SBB Cargo im Februar 2018 ankündigt hat, unverhältnismässig war.“ Dieser sah vor, bis zum Jahr 2023 von 2200 Cargo-Vollzeitstellen (Stand März 2018) 800 Stellen abzubauen sowie von 344 Bedienpunkten 170 zu „überprüfen“ bzw. zu schliessen. „Andreas Meyer reagierte mit diesem Kurzschluss auf ein Krisenjahr mit Special effects und löste damit bei SBB Cargo eine unnötige Hysterie aus. Offensichtlich hat sich die finanzielle Lage im 2018 schon wieder beruhigt, bevor die angekündigten Massnahmen eine wesentliche Wirkung entfalten konnten.“ Der SEV warnte bereits im März 2018, dass die einschneidenden Reorganisationsmassnahmen kaum abschätzbare Folgen für die zukünftige Entwicklung und Positionierung von SBB Cargo haben würden. Und er verlangte die sofortige Sistierung der (…).
SEV, Medienmitteilung, 18.1.2019.
SEV > SBB-Cargo. Gütertransport. SEV, 2019-01-18.
Ganzer Text
06.11.2018 Schweiz
Personen
SBB-Cargo
SEV Schweiz
Markus Fischer
Gütertransport
SBB-Cargo
Volltext
SBB Cargo: Wagenladungsverkehr. Wie kommen die Gespräche über die Zukunft des Wagenladungsverkehrs im Rahmen der Interessengemeinschaft WLV voran? Der Verband der verladenden Wirtschaft lobt SBB Cargo für ihr offenes Ohr. Im März kündigte SBB Cargo an, die Hälfte ihrer noch 340 Zustellpunkte des Einzelwagenladungsverkehrs (EWLV) zu überprüfen, weil deren Auslastung von durchschnittlich zwei Wagen pro Tag für einen wirtschaftlichen Betrieb nicht genüge. Man müsse mit den Kunden über Zusammenlegungen oder flexible, nicht mehr tägliche Bedienung auf Bestellung sprechen. Zu diesem Zweck wurde die Interessengemeinschaft Wagenladungsverkehr (WLV) gegründet, bestehend aus SBB Cargo, dem Verband der Verlader, Anschlussgleis- und Wagenbesitzer VAP und dem VöV als Vertreter aller Verkehrsunternehmen. Eine positive Zwischenbilanz dieser Gespräche zogen VAP-Generalsekretär Frank Furrer und Hans-Peter Hadorn, Präsident der Kommission Güterverkehr des VöV, vor den Bahnjournalisten Schweiz an deren Inforeise zum Güterverkehr am 25. Oktober im Swissterminal in Frenkendorf (BL). Rahmenbedingungen verbessern. Frank Furrer ging zuerst auf den ständigen Rückgang des EWLV in den letzten Jahren ein. Als Gründe nannte er einerseits die allgemein schwierigen Rahmenbedingungen für den Schienengüterverkehr wegen fehlender Netzkapazitäten und Anlagen. Sowie wegen seiner Benachteiligung gegenüber dem Personenverkehr nicht nur bei den Trassen, sondern z.B. auch bei den vom Bund finanzierten Agglomerationsprogrammen: (…). Markus Fischer.
SEV, 6.11.2018.
SEV > SBB-Cargo. Warentransport. SEV, 2018-11-06.
Ganzer Text
24.10.2018 Schweiz
SBB-Cargo
SEV Schweiz

GAV
SBB-Cargo
Volltext
GAV SBB/SBB Cargo: zurück zur Basis. Nach langen Monaten zäher Verhandlungen, bei denen die Mobilisierung der Basis eine entscheidende Rolle spielte, ist der neue SBB-GAV unter Dach. Er tritt am 1. Mai 2019 in Kraft und kann frühestens auf den 30. April 2022 gekündigt werden. In den letzten Tagen war der SEV vor und in Bürogebäuden, Werken, Unterhaltsanlagen, Depots und weiteren Personalräumen präsent, um den Mitgliedern für ihr Engagement zu danken. Die SEV-Vertreter/innen stellen das Verhandlungsresultat mit Flugblättern und Exemplaren der SEV-Zeitung vor, verteilen Schokoherzchen und -taler, beantworten Fragen und nehmen Feedbacks entgegen. Die Reaktionen der Basis sind grösstenteils sehr positiv. Viele Mitglieder geben den Dank an die Verhandlungsdelegation zurück und loben die Arbeit des SEV. Gerade junge Kolleg/innen sind zufrieden und durchaus stolz auf ihre Gewerkschaft und finden deren Arbeit nötig und sinnvoll. Das haben diese Verhandlungen, „bei denen die SBB mit dem Mähdrescher auffuhr“, wie es ein Mitglied ausdrückt, einmal mehr klar gezeigt. Die Präsenz von Gewerkschaftsprofis, Unterverbands- und Sektionsverantwortlichen vor Ort wird sehr geschätzt: die Kolleg/innen schütteln ihnen die Hand, geben sich als Mitglieder zu erkennen, schildern die Situation in ihren Teams und nennen spezifische Anliegen ihrer Berufsgruppen. Viele sind besorgt über die laufende Steigerung der Produktivität, der Anforderungen ans Personal und dessen Belastung. Besonders schwer haben es die Temporären. Viele fürchten weitere Reorganisationen und die Folgen der Digitalisierung. (…). Yves Sancey, Markus Fscher.
SEV, 24.10.2018.
SEV > SBB. GAV, 2018-10-24.
Ganzer Text
18.10.2018 Schweiz
Personen
SBB-Cargo
Vorwaerts
Damian Bugmann
Liberalisierung
SBB-Cargo
Volltext
Neoliberaler Kahlschlag. Von hoher gesellschaftlicher Relevanz ist Denis de la Reussilles Interpellation „Kahlschlag bei SBB Cargo“ im Nationalrat. Er will verhindern, dass Transporte auf Strassen verlagert, 800 Stellen abgebaut und Hunderte von Bedienpunkten in Randregionen aufgegeben werden. Interpellation Nummer 18.3811 betreffend „Kahlschlag bei SBB Cargo“, wurde vom Bundesrat noch nicht beantwortet. Im Folgenden der Originaltext: „Diesen Frühling kündigte die SBB-Cargo-Leitung ein Umstrukturierungsprogramm an, das bis 2023 einen Abbau von 800 Stellen vorsieht. Die Umstrukturierung soll in Etappen durchgeführt werden. Der Neuenburger Jura, der Kanton Jura sowie der Berner Jura und das Berner Oberland gehören zu den ersten Regionen, in denen eine Reduktion des Angebots und der Stellen geprüft wird. Die Ankündigungen der SBB-Cargo-Leitung sind umso alarmierender, als es nicht um eine blosse Umstrukturierung geht; in den kommenden Wochen steht ein regelrechter Kahlschlag unter den Bedienpunkten bevor. Die Entscheidungen wurden erneut ohne wirkliche Rücksprache getroffen und könnten für die betroffenen Regionen in wirtschaftlicher wie ökologischer Hinsicht schlimme Folgen haben.“ Holz und Kehricht. „Ein erstes Beispiel, das dies gut veranschaulicht, ist das Unternehmen, das sich um die· Kehrrichtverbrennung für den Jurabogen (Kantone Neuenburg, Bern, Jura und Waadt) kümmert“, so die Interpellation weiter. „Es transportiert jedes Jahr 45‘000 Tonnen Abfall auf der Schiene und verhindert so, dass über 4500 Lastwagen auf den bereits überlasteten Strassen zirkulieren. Die (...). Damian Bugmann.
Vorwärts, 18.10.2018.
Personen > Bugmann Damian. SBB-Cargo. Liberalisierung. Vorwaerts, 2018-10-18.
Ganzer Text
16.07.2018 Schweiz
SBB-Cargo
SEV Schweiz
Markus Fischer
Philipp Hadorn
Interview
SBB-Cargo
Stellenabbau
Volltext
„Dieser Abbau kann und muss gestoppt werden“. Am 29. Juni informierte SBB Cargo die Sozialpartner im Begleitausschuss über den Stand des im Februar vom SBB-Verwaltungsrat abgesegneten Abbaus von Arbeitsplätzen und Bedienpunkten: Die Zahl der Mitarbeitenden soll von rund 2200 im Februar 2018 auf noch rund 1400 im Jahr 2023 fallen. Und von den aktuell übrig gebliebenen rund 340 Bedienpunkten soll die Hälfte überprüft werden. Kontakt.sev hat beim zuständigen SEV-Gewerkschaftssekretär Philipp Hadorn nachgefragt, wo der Abbau zurzeit steht und ob sich dieser noch stoppen lässt. Kontakt.sev: Welche Infos hat SBB Cargo dem Begleitausschuss vom letzten Freitag zum Abbau gegeben? Haben schon Mitarbeitende die Stelle verloren oder sind über den Verlust ihrer Stelle orientiert worden? Philipp Hadorn: Das Reorganisationsprogramm Struko (Reduktion der Strukturkosten) ist aus Sicht von SBB Cargo auf Kurs. Von 674,5 Vollzeitstellen (FTE) 2015 sind Ende April 2018 noch 474,6 ordentlich besetzt. Bis Ende Jahr folge noch der Abbau von weiteren knapp 23 FTE. Ebenfalls für 23 Mitarbeitende konnte keine geeignete Lösung gefunden werden. Sie wurden ans Arbeitsmarktcenter (AMC) übergeben. Auch Frühpensionierungslösungen mussten erarbeitet werden. Die Überprüfung der Bedienpunkte im Hinblick auf erste Schliessungen auf den Fahrplanwechsel 2018/2019 ist in voller „Talfahrt“, was wohl der „Rückzugs- und Optimierungspolitik“ von SBB Cargo entspricht. (…). Fragen: Markus Fischer
SEV, 16.7.2018.
Personen > Hadorn Philipp. SBB-Cargo. Stellenabbau. SEV, 2018-08-16.
Ganzer Text
29.03.2018 Schweiz
Personen
SBB-Cargo
SEV Schweiz
Manuel Avallone
SBB-Cargo
Vertragsverhandlungen
Volltext
GAV-Verhandlungen SBB/SBB Cargo im Plenum unterbrochen. Beim Treffen von gestern Mittwoch und heute erklärten der SEV und seine Partner der Verhandlungsgemeinschaft gegenüber der SBB-Delegation, warum deren Forderungen für das Personal nicht akzeptierbar sind. Und die SBB-Delegation, warum sie daran festhält. Darauf kam man überein, die Gespräche im Plenum zu unterbrechen und in einer kleinen Runde auszuloten, unter welchen Voraussetzungen Verhandlungen möglich sind. Der tiefe Graben zwischen den Positionen blieb bestehen. Der SEV und seine Partner hielten fest, dass der Eintritt in einen seriösen Verhandlungsmodus nur möglich ist, wenn die SBB-Führung insbesondere darauf verzichtet, den Kündigungsschutz zu schwächen; die Ferienwoche für Mitarbeitende ab Alter 60 zu streichen; die Lohngarantien aufzuheben, die als Gegenleistung zum Lohnsystem ToCo ausgehandelt wurden; die Regionalzulagen zu streichen; die Treueprämien zu reduzieren. Damit hielt sich der SEV an das Verhandlungsmandat seiner GAV-Konferenz. Er wird die Interessen seiner Mitglieder und aller Angestellten von SBB und SBB Cargo weiterhin verteidigen. Die Arbeitsgruppe, bestehend aus den Verhandlungsspitzen der Gewerkschaften und der SBB, wird sich für weitere Gespräche erneut treffen. Wir halten euch auf dem Laufenden. Manuel Avallone.
kontakt.sev, 29.3.2018.
SEV > SBB-Cargo. GAV. SEV, 2018-03-29.
Ganzer Text
24.02.2018 Schweiz
Personen
SBB-Cargo
SEV Schweiz
Philipp Hadorn
SBB-Cargo
Stellenabbau
Volltext
SBB-CEO probt Cargo-Kahlschlag, bevor er das VR-Präsidium abgeben muss. SBB Cargo: Gegen 750 Stellen und 100 Bedienpunkte opfern? Mitten in den Debatten zur Weiterentwicklung von SBB Cargo in den Verkehrskommissionen der eidgenössischen Räte plant die SBB den Kahlschlag: Am 28. Februar soll der Verwaltungsrat grünes Licht geben für die Reduktion von 2'115 auf 1'790 Stellen (-325 FTE) bis ins Jahr 2020 und auf 1’400 Stellen (-390 FTE) bis 2023. In gleichen Zeittranchen soll die Hälfte der 350 Bedienpunkte überprüft werden mit der Absicht, vorerst 50 und später weitere 25 bis 50 zu schliessen. Für die Gewerkschaften SEV, transfair, VSLF und KVöV ist dieses Sparprogramm ein „No go“. Eine weitere Verunsicherung für die Mitarbeitenden von SBB Cargo ist inakzeptabel. Die gewerkschaftliche Verhandlungsgemeinschaft fordert, dass der Verwaltungsrat SBB dieses Projekt sofort stoppt. „Während die beiden Parlamentskommissionen den Bundesratsvorschlag unterstützen, dass dem SBB CEO das Verwaltungsratspräsidium von SBB Cargo zu entziehen sei, schlägt der CEO dem Verwaltungsrat SBB noch schnell einen Abbau um einen Drittel des Personals und mehr als einen Fünftel der Bedienpunkte von SBB Cargo vor: Das ist inakzeptabel“, stellt SEV-Gewerkschaftssekretär Philipp Hadorn im Namen der gewerkschaftlichen Verhandlungsgemeinschaft SBB Cargo klar. Diese ruft den Verwaltungsrat SBB, der das Geschäft am 28. Februar beraten soll, eindringlich dazu auf, das Abbauprojekt sofort (…). Philipp Hadorn .
SEV, 24.2.2018.
Personen > Hadorn Philipp. SBB-Cargo. Stellenabbau. SEV, 2018-02-24.
Ganzer Text
01.11.2017 Schweiz
Personen
SBB-Cargo
SEV Schweiz
Markus Fischer
Besitzverhältnisse
SBB-Cargo
Volltext
Bericht des Bundesrats zum künftigen Eignermodell für SBB Cargo. Bund soll und muss Eigner von SBB Cargo bleiben. Der Bundesrat kommt bei seinem Vergleich von Eignermodellen für SBB Cargo zum Schluss, dass der Bund aus volkswirtschaftlichen, verkehrs- und staatspolitischen Gründen Mehrheitsaktionär von SBB Cargo bleiben muss. Die Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV begrüsst die Einsicht, dass eine Privatisierung nicht zielführend wäre. Der SEV findet aber, dass neben dem vom Bundesrat favorisierten Verbleib von SBB Cargo im Konzern SBB auch das Modell einer direkten Unterstellung unter den Bund weiterzuverfolgen ist. „SBB Cargo gehört in die Hand des Bundes, weil Mobilität für Mensch und Güter Bestandteil einer Grundversorgung ist“, erklärt Philipp Hadorn, der beim SEV für SBB Cargo zuständig ist und als Nationalrat über die Vorlage ‚Organisation der Bahninfrastruktur’ (OBI) mitentscheiden wird, mit welcher der bundesrätliche Bericht zusammenhängt. „Kann der SBB-Konzern den Güterverkehr als Service public nicht mehr sicherstellen, hat der Bund in die Bresche zu springen.“ Zum Vorschlag des Bundesrats, private Minderheitsbeteiligungen an SBB Cargo zuzulassen, stellt Philipp Hadorn folgende Bedingung: „Sollten Kunden oder andere Dritte Miteigner von SBB Cargo werden können, gilt es diese auch an den Investitionen und am Betriebsrisiko zu beteiligen.“ Bitte keine Schnellschüsse. Philipp Hadorn sieht keinen sofortigen Änderungsbedarf beim Eignermodell von SBB Cargo, um den (…). Markus Fischer.
SEV, Medienmitteilung, 1.11.2017.
Personen > Fischer Markus. SBB-Cargo. Besitzverhältnisse. SEV, 2017-11-03.
Ganzer Text
15.06.2017 Schweiz
SBB
SEV Schweiz

Ausgliederung
SBB-Cargo
Volltext
SEV begrüsst Eintreten des Ständerats auf die Vorlage zur Bahninfrastruktur (OBI). Nein zur Auslagerung von SBB Cargo. Entgegen dem Nationalrat, der die OBI-Vorlage an den Bundesrat zurückweisen will mit der Forderung, die Auslagerung von SBB Cargo darin vorzusehen, hat dies der Ständerat heute abgelehnt. Die Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV ist froh über diese Absage an die Zwängerei des Nationalrats, der nicht einmal die Ergebnisse des Berichts abwarten will, den das Parlament zu dieser Frage bestellt hat. „Das Parlament ist gut beraten, den für September angekündigten Bericht der Bundesverwaltung zu den Weiterentwicklungsmöglichkeiten von SBB Cargo und den verschiedenen Eignermodellen abzuwarten“, sagt Daniela Lehmann, Koordinatorin Verkehrspolitik beim SEV. „Die Forderung des Nationalrats nach sofortiger Auslagerung von SBB Cargo, angeblich zur Stärkung des Güterverkehrs auf der Schiene, ist auch deshalb überstürzt, weil mit dem gleichen Stärkungsziel auf Anfang 2017 schon das Gütertransportgesetz revidiert wurde“, ergänzt Philipp Hadorn, SEV-Gewerkschaftssekretär und Nationalrat. „Die Instrumente dieser Revision, die dem Güterverkehr etwa bessere Trassen bringen sollen, sind eben erst in Kraft getreten, der erste Netznutzungsplan gilt sogar erst für das Fahrplanjahr 2018. Da wäre es verfrüht, schon jetzt weitere Massnahmen zu ergreifen, bevor man weiss, wie diese Instrumente wirken.“ Scheinwettbewerb bringt nichts. Gar keinen Sinn macht für Philipp Hadorn die Begründung der Auslagerung mit der Notwendigkeit (…).
SEV, 15.6.2017.
SEV > SBB. SBB-Cargo. Auslagerung. SEV, 2017-06-15.
Ganzer Text
22.02.2017 Schweiz
Nationalrat
Personen
SGB
Dore Heim
Infrastruktur
SBB-Cargo
Volltext
Bahninfrastruktur: stärken, was gut funktioniert! Vorschau Session. Der Nationalrat wird als Erstrat über die Vorschläge des Bundesrats zur Organisation der Bahninfrastruktur (OBI) befinden. Er steht in der Verantwortung, konstruktive Entscheide zu fällen, die das insgesamt funktionierende Transportsystem stärken, ohne Umwelt und Bevölkerung stärker zu belasten. Der SGB begrüsst, dass sich der Bundesrat eindeutig für das Modell einer integrierten Bahn ausspricht: Infrastruktur und Betrieb aus einer Hand gewährleisten die Synergien und Effizienz, um die prognostizierte starke Zunahme bei Personen- und Gütertransport in den kommenden Jahren zu bewältigen. Dafür braucht es gerade in der Schweiz mit dem generell hohen Verkehrsaufkommen robuste Schienentransportunternehmen. Anders ist das nicht zu schaffen. Kein Dumping bei den Arbeitsbedingungen. Der Gütertransport, ob zu Land, auf der Schiene, den Strassen, per Schiff oder in der Luft, ist nicht nur ein boomender Bereich, sondern auch ein hochsensitiver Wirtschaftszweig, in welchem die Transportunternehmen in gnadenlosem Wettbewerb stehen. Die Umwelt und Bevölkerung entlang der grossen Transportschneisen sind hohen Belastungen ausgesetzt, die Arbeitsbedingungen im Transport hart und unter stetem Verschlechterungsdruck. Das wiederum erhöht das Risiko von Unfällen ganz beträchtlich. Und das Parlament hat die Situation für den Schienengütertransport mit der Pflicht zur Eigenwirtschaftlichkeit bei der Revision des Gütertransportgesetzes (…). Dore Heim.
SGB, 22.2.2017.
Personen > Heim Dore. SBB-Cargo. Bahninfrastruktur. SGB, 2017-02-22.
Ganzer Text
17.05.2016 Delemont
Yverdon
Personen
SBB-Cargo
SEV Schweiz
Vivian Bologna
Reorganisation
SBB-Cargo
Volltext
SEV und Peko besuchen Cargo-Teams im Jura, Fragwürdige Reorganisation. Die Aktion „SEV bi de Lüt“ vom 10./11. Mai 2016 in der Westschweiz widmete sich besonders den Kollegen im Jura, die von der x-ten Reorganisation von SBB Cargo betroffen sind. Die neuste Restrukturierung wird von den Mitarbeitenden nicht verstanden, sie demotiviert sie. Die laufende Reorganisation bei SBB Cargo im Jurabogen stösst überall auf einhellige Ablehnung. Die rund 20 betroffenen Mitarbeitenden in Cornaux, Neuenburg, Reuchenette und Delsberg sollen auf den Fahrplanwechsel im Dezember in Biel zentralisiert werden, wie ihnen ihre Leitung vor kurzem mitgeteilt hat. Auch für die Vertreter von SEV und Personalkommission, welche die Cargo-Teams letzte Woche besuchten, ist dieser Entscheid unverständlich. Erstes grosses Problem: die Sprache. Die französischsprachigen Rangierer und technischen Kontrolleure bzw. „Visiteure“, wie sie lange hiessen, sind sich einig: Richtig zusammenarbeiten ist unmöglich, wenn man die Sprache des anderen nicht versteht. Die in Biel geplanten Arbeitsteams sollen zweisprachig sein. Was bereichernd sein kann, wird hier zum gefährlichen Handicap: „Neulich hätte ein Verständigungsproblem bei uns beinahe schlimme Folgen gehabt“, erzählt man uns in einem Pausenraum. „Hätte sich einer unserer Kollegen nicht unter ein Fahrzeug gelegt, wäre es um ihn geschehen gewesen. Er und ein Deutschschweizer Kollege hatten sich missverstanden.“ Jean-Pierre Etique, zuständiger SEV-Gewerkschaftssekretär für SBB Cargo in der Westschweiz, kann gut nachvollziehen, „dass man unter solchen Beding (…). Vivian Bologna Markus Fischer.
SEV, 17.5.2016
Personen > Bologna Vivian. SBB Cargo. SEV, 2016-05-17.
Ganzer Text
02.02.2016 Schweiz
Personen
SBB-Cargo
SEV Schweiz
Peter Moor
SBB-Cargo
Steinhauer
Volltext
Eben erst bezogen, nun schon düstere Wolken über dem Hauptsitz von SBB Cargo in Olten. SBB Cargo präsentiert Abbau bei den Bürostellen. „Railfit“ konkret: jede fünfte Stelle weg. Was harmlos „Projekt Strukturkosten“ heisst, ist ein Stellenabbau in neuen Dimensionen. SBB Cargo kündigt die Streichung jeder fünften Bürostelle an. Ein Vorgeschmack auf „Railfit“. Immer mehr zeigt sich, dass die Divisionen der SBB den Sanierungsprofi McKinsey gar nicht gebraucht hätten. In vorauseilendem Gehorsam haben sie längst eigene Abbauprogramme aufgegleist. Nach Infrastruktur, die schon länger die Streichung von 500 Stellen angekündigt hat, präsentiert nun auch Cargo ihre Strategie. Hinter dem harmlosen Titel „Strukturkosten“ verbirgt sich ein Abbauprogramm, das in absoluten Zahlen die Reduktion um 145 Stellen bis 2020 vorsieht. Das volle Ausmass zeigt sich aber erst, wenn klar wird, dass die Basis für diesen Abbau der heutige Bestand von 650 Stellen ist. Anders ausgedrückt: Jede fünfte Bürostelle bei SBB Cargo soll verschwinden. Tiefer als das Minimum? „SBB Cargo hat uns schon früher gesagt, sie hätten die Verwaltung mit der Halbierung des Bestandes in den vergangenen Jahren bereits aufs Minimum reduziert – nun gehen sie offenbar darunter“, stellt Gewerkschaftssekretär Philipp Hadorn fest, der beim SEV für Cargo zuständig und als Nationalrat auch Mitglied der Verkehrskommission ist. „Anscheinend soll die Zitrone doch noch weiter ausgepresst werden.“ (…). Peter Moor.
SEV, 2.2.2016.
Personen > Moor Peter. SBB Cargo. Stellenabbau. SEV, 2016-02-02.
Ganzer Text
02.02.2016 Schweiz
Personen
SBB-Cargo
SEV Schweiz
Markus Fischer
Lokomotivführer
SBB-Cargo
Volltext
Versammlung des Personals von SBB Cargo International. Das sagen die Lokführer. Der Druck auf die Mitarbeitenden von SBB Cargo International ist hoch. Entsprechend angeheizt war die Stimmung letzten Sonntag an ihrer Versammlung in Bellinzona. Man verlangt von ihnen weitere Opfer, und was erhalten sie im Gegenzug? Sie wollen Klarheit über die Einhaltung des Leistungsaustauschs im grenzüberschreitenden Verkehr und zur Zukunft der Pensionskasse. Und bei dieser fordern sie eine Kompensation der Stabilisierungsmassnahmen wie für das Personal von SBB und SBB Cargo. „Dass heute Abend mehr als 30 Personen hierher gekommen sind, ist sehr wichtig“, hält ein erfreuter SEV-Gewerkschaftssekretär Angelo Stroppini einleitend fest. „Das stärkt uns bei den Verhandlungen mit dem Unternehmen den Rücken. Es geht um heisse Themen: um die Massnahmen wegen dem Euro-Franken-Kurs, um das Abkommen über den 50:50-Leistungsaustausch im grenzüberschreitenden Verkehr und um die Pensionskasse.“ Danach fasst Gewerkschaftssekretär Martin Allemann, der im SEV für das Dossier SBB Cargo International und deren Pensionskasse zuständig ist, die Lage zusammen. Ausführlich erläutert er die vor einem Jahr wegen der Frankenstärke vereinbarte Arbeitszeitregelung. „Ich empfehle euch, sorgfältig zu notieren, wann ihr arbeitet, wann ihr freinehmt und wann euch die Unternehmung sagt, dass ihr zu Hause bleiben sollt. Tut dies zu eurer eigenen Sicherheit, denn es ist die beste Methode, um zu kontrollieren, (…). Markus Fischer, frg.
SEV, 2.2.2016.
Personen > Fischer Markus. Lokführer. SBB-Cargo. SEV, 2016-02-02.
Ganzer Text
06.10.2015 Schweiz
Personen
SBB-Cargo
SEV Schweiz
Markus Fischer
GAV SEV
Mitbestimmung
SBB-Cargo
Volltext

GAV-Konferenz SBB und SBB Cargo zur betrieblichen Mitwirkung. „Wir müssen enger zusammenarbeiten“. 106 Delegierte liessen sich über das Vorgehen zur Weiterentwicklung der Personalkommissionen(Peko) informieren. „Ich glaube an die betriebliche Mitwirkung“, bekannte SEV-Präsident Giorgio Tuti, „doch Gewerkschaften und Peko müssen noch enger zusammenarbeiten, damit die Qualität der Personalvertretungsarbeit weiter steigt.“ Auch für Vizepräsident Manuel Avallone gibt es „Bereiche, wo die Mitwirkung besser sein könnte“. Die Initiative geht jedoch von der SBB aus: Sie stellte bei den letzten GAV-Verhandlungen die Stufen Konzern und Division der Peko und deren Kosten infrage, einigte sich dann aber mit der Verhandlungsgemeinschaft (VG) von SEV, Transfair, VSLF und KVöV darauf, die ganze Mitwirkung aus dem GAV 2011 unverändert in den GAV 2015 zu übernehmen und sie erst ab Juli 2015 bis 30. Juni 2016 weiterzuentwickeln, nach dem Grundsatz „betriebliche Mitwirkung findet in der Fläche statt“, wie man im Verhandlungsprotokoll festhielt. Ziel sei aber nicht, schon Mitte 2016 neue Regeln in Kraft zu setzen, sondern „genug Zeit zu haben für diesen grossen Brocken“, erklärte Avallone. „Das erhöht unsere Chancen, gute Lösungen in den GAV zu bringen.“ Konkret geht es um die Inhalte der Mitwirkung, um die Kompetenzen von Peko und Gewerkschaften, um die Arbeitsverträge (Pensen, Freistellungen) und Entschädigungen der Peko-Mitglieder, um das Wahlreglement und um Anpassungen (…). Markus Fischer
SEV, 6.10.2015.
Personen > Fischer Markus. Mitwirkung. SBB. GAV. SEV, 6.10.2015.
Ganzer Text

10.06.2015 Schweiz
Personen
SBB-Cargo
SEV Schweiz
Daniela Lehmann
Peter Moor
Ausgliederung
SBB-Cargo
Volltext
Ständerat nimmt wichtige Korrekturen beim Güterverkehr vor. Nicht gut - aber besser. Die Auslagerung von SBB Cargo in ein privates Unternehmen ist vorerst vom Tisch. Der Ständerat hat das Gütertransportgesetz mit einer wesentlichen Ausnahme so beschlossen, wie es Bundesrat und Nationalrat auch schon wollten: also mit einer klaren Ausrichtung auf Eigenwirtschaftlichkeit, ohne Leistungs- oder Verlagerungsauftrag. Die Ausnahme ist aber wesentlich: Anders als die beiden Gremien zuvor will der Ständerat den Güterverkehr nicht aus den Kernaufgaben der SBB herauslösen. Dieser Punkt geht zur Bereinigung zurück in den Nationalrat. „Es bleibt zu hoffen, dass der Nationalrat dieser Haltung folgt, denn Gütertransport ist ein zentraler Bereich des schweizerischen Schienenverkehrs“, kommentiert SEV-Präsident Giorgio Tuti den Entscheid des Ständerats. Definitiv begraben hat der Ständerat eine Motion der Verkehrskommission des Nationalrats. Diese hätten den Bundesrat beauftragt, die Gütersparte aus der SBB herauszulösen. Der Ständerat fordert nun in einem eigenen Vorstoss den Bundesrat auf, verschiedene Varianten für die Zukunft des Güterunternehmens zu untersuchen. Der SEV hat in einer Medienmitteilung auf die Entscheide reagiert. Er freut sich über kleine Verbesserungen, befürchtet aber nach wie vor eine markante Fehlentwicklung: „In der Frühjahrssession hatte der Nationalrat schlicht alles beschlossen, was dazu geeignet war, dem Inland-Schienengüterverkehr ein schnelles Ende zu bereiten. (…). Peter Moor
SEV, 10.6.2015.
SEV > SBB-Cargo. Auslagerung. SEV, 10.6.2015.
Ganzer Text
04.12.2014 Schweiz
SBB-Cargo
SEV Schweiz

Arbeitssicherheit
SBB-Cargo
Volltext
In hartnäckiger Arbeit konnte ein Erfolg erreicht werden. Im Laufschritt um die Züge. Sicherheit ist - gerade bei der Bahn - ein hohes Gut. Ohne genügend Zeit ist Sicherheit aber nicht zu erreichen - auch wenn das etwas kostet. Güterwagen werden täglich auf ihren technischen Zustand geprüft. Nachdem ein Wagen bewegt (also beispielsweise rangiert) wurde, muss ein Mitarbeiter optisch nachkontrollieren, ob der Wagen und seine Ladung immer noch in ordnungsgemässem Zustand sind. Dies nennt SBB Cargo „risikoorientierte Inspektion des Zuges“ (RIZ). Vor einem Jahr wurde sie eingeführt. Es geht um 3,5 Sekunden. Für eine umfassende Kontrolle waren bisher 30 Sekunden pro 5 Meter eingerechnet. Die Einführung von RIZ sollte auch eine Reduktion der für die Kontrolle nötigen Zeit bewirken. SBB Cargo setzte eigenmächtig und ohne Konsultation der Sozialpartner Richtzeiten für die Inspektion ein: Gerade noch 18 Sekunden pro 5 Zugsmeter sollten für die RIZ zur Verfügung stehen. Entsprechend knapp wurde die Zeit kalkuliert, die für die RIZ zur Verfügung stand. Für die Kontrolleure bedeutete dies, dass sie entweder die Kontrollen nicht sauber durchführen konnten oder praktisch im Laufschritt um die Wagen hasten mussten, bevor sich das zur Verfügung stehende Zeitfenster wieder schloss. (…). pan.
SEV, 4.12.2014.
SEV > Arbeitssicherheit. SBB. SEV, 2014-12-04.
Ganzer Text
13.05.2014 Schweiz
Personen
SBB-Cargo
SEV Schweiz
Philipp Hadorn
Arbeitsbedingungen
Dienstleistungen
SBB-Cargo
Volltext
Qualität und Innovation für Kundschaft UND Personal. SEV-Gewerkschaftssekretär Philipp Hadorn findet, dass sich SBB Cargo in den letzten Jahren nicht gerade durch Innovation ausgezeichnet hat. Das einzig Stabile bei SBB Cargo war in den vergangenen Jahren die Veränderung. Eine Reorganisation jagte die andere. Unzählige Mitarbeitende sahen sich beinahe im Zweijahrestakt in neue Funktionen und andere Stellenbeschriebe versetzt. Nicht wenige mussten auch den Dienst- bzw. Arbeitsort wechseln. Beim Abbau im Einzelwagenladungsverkehr hat sich SBB Cargo nicht gerade durch Innovation ausgezeichnet, ebenso wenig bei der Auslagerung an SBB Cargo International oder als es darum ging, den Güterverkehr gegenüber SBB Konzern, Bund oder Politik als Service public zu positionieren. Wenigstens konnten die Mitarbeitenden Ende 2013 auch einmal davon profitieren, dass der seit Jahren angestrebte Erfolg endlich eintraf. (…).
Philipp Hadorn, Leiter SEV-Team Cargo.
SEV, 13.5.2014.
SEV > SBB-Cargo. Arbeitsbedingungen. SEV, 13.5.2014.
Ganzer Text
02.04.2014 Schweiz
Personen
SBB-Cargo
SEV Schweiz
Peter Moor
Gewinne
Jahresrechnung
SBB-Cargo
Volltext

Cargo – endlich – schwarz, Infra tiefrot. Es hatte sich abgezeichnet: Der Jahresabschluss 2013 der SBB fällt weniger gut aus als in den Vorjahren. Verwaltungsrat und Konzernleitung wollen höhere Gewinne. Gewinn von 238 Millionen Franken müsste rund doppelt so hoch sein, um die langfristige finanzielle Entwicklung des Unternehmens stabil zu halten. Tatsächlich zeigt die Mittelflussrechnung einen entsprechenden Fehlbetrag; allerdings ist der Gewinn der SBB auf jeden Fall eine theoretische Grösse, da nahezu die Hälfte der Einnahmen von Bund und Kantonen kommen. Zu berücksichtigen ist auch, dass sich die SBB kurz nach der Fabi-Abstimmung und bei laufenden GAV-Verhandlungen keinesfalls als wohlhabend darstellen konnte. Neben den Investitionen in Fahrzeuge und Strecken sind es die höheren Trassenpreise und ganz besonders die ungeplanten Fahrbahnsanierungen, die auf die Rechnung drücken. Sowohl der Personenverkehr als auch die Infrastruktur weisen deshalb massiv schlechtere Jahresresultate aus als 2012. Ganz anders Cargo: Wie schon Mitte Jahr abzusehen, schaffte es die Güterverkehrsdivision tatsächlich in die schwarzen Zahlen, wenn auch nur knapp. Personals zurückzuführen. Während Cargo weitere fast 400 Stellen abgebaut hat, hat Infrastruktur um 450 Personen zugelegt, beim Personenverkehr sind es 180 Mitarbeitende mehr. (…).

Peter Moor.

SEV, 2.4.2014.

SEV > SBB-Cargo. Jahresrechnung. Gewinn. SEV. 2014-04-02.

Ganzer Text

19.03.2014 Schweiz
Personen
SBB-Cargo
SEV Schweiz
Markus Fischer
Kündigungen
SBB-Cargo
Volltext

SBB Cargo International erhält eigenes Lokpersonal. SEV erreicht langfristige Garantien. Per 1. April wechseln über 100 Lokführer von SBB-Cargo zu SBB-Cargo International. Der SEV forderte Garantien zur Rückübernahme der Betroffenen durch SBB Cargo bei allfälligen Kündigungen aus wirtschaftlichen Gründen sowie zum grenzüberschreitenden Einsatz des Lokpersonals. SBB Cargo International (SCI) ist als gemeinsame Tochter der SBB-Cargo AG (75%) und des Kombiverkehr-Operateurs Hupac (25%) seit Anfang 2011 operativ. Dennoch verfügte SCI bisher in der Schweiz - anders als ihre ausländischen Töchter SBB Cargo Italia und SBB-Cargo Deutschland - nicht über eigene Lokführer, sondern mietete diese beim Mutterhaus an. „Dies hatten wir damals so abgemacht“, erklärt Gewerkschaftssekretär Philipp Hadorn, der beim SEV für Cargo zuständig ist. „Dass SCI später eigene Lokführer anstellen würde, haben wir damals im Prinzip schon akzeptiert, unter bestimmten Bedingungen. Dazu gehörte vor allem ein GAV - wie bei jeder Auslagerung“. Nach langen, zähen Verhandlungen kam per 1. Mai 2012 der SCI-GAV zustande, und zwar nicht nur für die bereits vorhandenen Berufe in Verwaltung und Einsatzzentrale, sondern auch für das noch fehlende Lokpersonal. Die GAV von SBB-Cargo und SCI sind insgesamt gleichwertig, doch ist letzterer bei der Arbeitszeit etwas flexibler und sieht bei Kündigungen aus wirtschaftlichen Gründen keinen Zugang zum SBB-Arbeitsmarktcenter mit zeitlich unlimitierter Lohnfortzahlung vor; immerhin garantiert er aber ansehnliche, individuell auszuhandelnde Leistungen. (…). Markus Fischer

SEV Schweiz, 19.3.2014.

SEV Schweiz > SBB-Cargo. Kündigungen. SEV. 2014-03-19.

Ganzer Text

20.02.2014 Schweiz
SBB
SBB-Cargo
SEV Schweiz

GAV SEV
SBB-Cargo
Volltext

Verhandlungen zum GAV SBB und SBB Cargo aufgenommen. Gestern haben die Verhandlungsgemeinschaft der Personalverbände und die SBB mit Verhandlungen begonnen, um den GAV, der für SBB und SBB Cargo gilt, weiterzuentwickeln. Das Resultat soll Mitte Jahr vorliegen. Es handelt sich um die fünfte Version des Gesamtarbeitsvertrags, seit die SBB 1999 aus der Bundesverwaltung ausgegliedert wurde. Der bestehende GAV kann auf Ende dieses Jahres erstmals gekündigt werden, weshalb die Verhandlungen so angesetzt wurden, dass sie vor dem Kündigungstermin Mitte Jahr abgeschlossen werden. In einer ersten Sitzung haben die beiden Parteien bereits die ausführlichen Forderungskataloge ausgetauscht. Bei den Personalverbänden (SEV - Gewerkschaft des Verkehrspersonals, VSLF - Verband der Schweizer Lokführer und Anwärter, transfair, KVöV - Kaderverband des öffentlichen Verkehrs) steht eine klarere Definition der Lohnentwicklung zuoberst auf der Liste; weiter sind die Frühpensionierung, die Arbeitszeitplanung und Urlaube ihre wichtigsten Anliegen.
SEV, VSLF, transfair. KVöV. Medienmitteilung, 20.2.2014.

SEV > SBB Cargo. GAV. SEV. 2014-02-20.

Ganzer Text

23.06.2010 Schweiz
SBB
SEV Schweiz
Transfair

GAV SEV
SBB-Cargo
SBB-GAV-Gespräche unterbrochen. Die Gewerkschaften SEV und Transfair unterbrechen die Verhandlungen über eine Weiterentwicklung des SBB-Gesamtarbeitsvertrages. Als Grund nennen sie die Ausklammerung des Büropersonals der neu zu gründenden SBB Cargo International. Die SBB betonen, es sei noch nichts entschieden. Die Gewerkschaften argumentieren, ein GAV sei ihres Erachtens auch für alle Mitarbeiter der neuen Gesellschaft zwingend. NZZ. Mittwoch. 23.6.2010
1 2


  
Copyright 2007 by Beat Schaffer   Nutzungsbedingungen  Powered by dsis.ch    anmelden