Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 8

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
14.12.1917 Schweiz
Personen
Strassenbahner-Zeitung
Johann Frei
1. Weltkrieg
Volltext

Unser Zukunftsglaube. Märchen und Legenden wollen mit ihrer geheimnisvollen Macht wieder die Herzen der Menschen öffnen und sie erfüllen mit jenem reinen und hohen Empfinden, das nur das Lichte und Schöne, das Gute und Gerechte, das Erhabene und Wundervolle anerkennt. Und die Menschen hätten Lust, sich diesem Zauber hinzugeben, aber die harte Gegenwart ruft ihnen mit eisiger Gebärde in Erinnerung, dass noch immer die Brutalität und  der Schrecken die Herrschaft führen und der Menschheit zum vierten Male die Weihnachtsfreuden vergällen. Es waren ja immer nur kurze und fragwürdige Freuden, die das Fest der Liebe spenden konnte, denn die sogenannte göttliche Weltordnung liess doch so ziemlich alles vermissen, was dem Proletarier auch nur ein kurzdauerndes Frohsein gestatten konnte. Vor der Kriegszeit  sahen wir, wie Licht und Schatten, Genuss und Entbehrung, Überfluss und Hunger beständig gegeneinander wirkten. (...). Johann Frei.

Strassenbahner-Zeitung, 1917-12-21.
Strassenbahner-Zeitung > Erster Weltkrieg. 1917-12-21.doc.

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14.12.1917 Zürich
Personen
SMUV-Zeitung
Strassenbahner-Zeitung
Volksrecht
Johann Frei
Friedensaktionen
Landesverteidigung
Opportunismus
Pazifismus
Volltext

Erwiderung. Die Nummer 25 der „Schweizerischen Strassenbahner-Zeitung"  enthält einen Artikel über „Friedensaktionen und gewerkschaftliche Tätigkeit“. Ich möchte mich nur einlassen über die leicht misszuverstehenden Äusserungen über die Vorfälle in Zürich. Nach diesem Artikel wäre anzunehmen, die Vorfälle seien eins Verschulden der Pazifisten Dätwyler und Rotter, denn es heisst wörtlich: „Gewiss ist es richtig, wenn behauptet wird, die heutigen Lebensmittelpreise, die Lebensmittelknappheit, die rücksichtslosen Preistreibereien der Landwirtschaft und die völlig ungenügenden Massnahmen der Behörden seien daran schuld, dass es Dätwyler und Rotter fertig brachten, Tausende  von Personen auf die Strasse zu locken." Ich gehe mit dieser Behauptung vollauf einig und war das auch zur Zeit der Vorfälle schon meine Ansicht. Jedoch sage ich als Mitanseher der Vorfälle, dass nicht Rotter und Dätwyler schuld sind an den Opfern, sondern dass eine unverantwortliche Unvorsichtigkeit die Hauptschuld daran trägt. Ich komme zu den Beobachtungen der Vorfälle und betone nochmals, dass ich den Weg, den Dätwyler einschlug, nicht rechtfertige. (...).

Strassenarbeiter-Zeitung, 1917-12-14.
Strassenbahner-Zeitung > Opportunismus. 1917-12-14.doc.

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06.12.1917 Bern
Abstimmungen Bern
Personen
SP Bern Stadt
Strassenbahner Bern
Johann Frei
Johann Hartmann
Sozialdemokratie
Stadtratswahlen
Teuerungsausgleich
Volltext

Strassenbahner Bern. Die Monatsversammlung vom 6. Dezember 1917 war erfreulicherweise eine gut besuchte. Schade nur, dass man sie nicht, wie gewohnt, im grossen Speisesaale des Volkshauses abhalten konnte,  sondern wegen Unvorhergesehenem mit einem kleinen Saal vorlieb nehmen musste, der dann auch überfüllt wurde. Um 8 ½ Uhr eröffnete Präsident, Kollege Johann Hartmann, die Sitzung mit Bekanntgabe der in Behandlung kommenden Traktandenliste. Das Protokoll der letzten Versammlung wurde verlesen und genehmigt. Unter Mutationen konnten wiederum drei Hilfskondukteure in den Verein aufgenommen werden. Die eingelaufenen Korrespondenzen wurden ebenfalls verlesen und behandelt. Im weiteren wurde der Unionsbericht vom Jahre 1916 zum Preis von 10 Cts. empfohlen. (...).

Strassenbahner-Zeitung, 1917-12-14.
Strassenbahner Bern > Versammlung. 1917-12-06.doc.

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16.11.1917 BE Kanton
BS Kanton
Genf
Neuenburg
Winterthur
Grütliverein
Nationalratswahlen
Personen
SP
Brand
Johann Frei
Graber
Jean Sigg
Volltext

Die  Nationalratsstichwahlen. Von letzten Sonntag  haben die Zahl der Arbeitervertreter nicht wesentlich vermehrt. In Neuenburg ist Genosse Graber wieder gewählt worden.  Im Oberaargau gewann Genosse Brand das Mandat, weil die Freisinnigen und die Konservativen getrennt marschierten. Im bernischen Seeland siegten die Freisinnigen und Grütlianer mit nur geringem Stimmenvorsprung gegen die Sozialdemokratie. In Basel-Stadt, wo Genosse Johann Frei im ersten Wahlgang gewählt wurde, hat der bürgerliche Block die zwei letzten Mandate eingeheimst. In Genf ist Jean Sigg gewählt worden. Er wird aber der sozialdemokratischen Fraktion nicht mehr angehören. In den weiteren Wahlkreisen, wo die Sozialdemokratie in den Stichwahlen kämpfen musste, wurden wohl wieder ansehnliche Stimmenzahlen, aber keine Mandate gewonnen. Weitere Stichwahlen, bei denen die Sozialdemokratie stark in Betracht fällt, finden nun noch in Winterthur und in Bern-Mittelland statt. Da dabei eine jede einzelne Stimme den Ausschlag geben kann, ist es notwendig, dass in den genannten Wahlkreisen auch die Strassenbahner das Ihrige tun, damit die Arbeitervertretung im Nationalrat etwas verstärkt wird.

Strassenbahner-Zeitung, 1917-§§16.
SP Schweiz < Nationalratswahlen. 2. Wahlgang. 1917-10-27.doc.

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27.10.1917 BE Kanton
BS Kanton
Schaffhausen
Winterthur
Zürich
Personen
SP BE Kanton
SP BS Kanton
SP Zürich
Strassenbahner-Verband
Johann Frei
Emil Klöti
Nationalratswahlen
Volltext
Wahlkreisreform

Die Nationalratswahlen. Die erste Wahlschlacht ist geschlagen. Von der Sozialdemokratie waren in 30 Wahlkreisen 77 Kandidaten im Kampfe. Das grösste Interesse nahmen in Anspruch : der 1. und der 4. Zürcher Wahlkreis, dann der Wahlkreis Bern-Mittelland und der Wahlkreis Basel-Stadt, da in diesen Kreisen die Sozialdemokratie so stark ist, dass sie mit dem Bürgertum den Kampf ums Ganze aufnehmen konnte. Bekanntlich haben die Wahlkreisgeometer in der Bundesversammlung nach der Volkszählung vom Jahre 1910 den Zürcher Wahlkreis so in zwei Teile zerschnitten, dass die Sozialdemokratie einen Fünfer-, die Bürgerlichen aber einen Siebnerkreis bekamen. Es sollten Reservate für die eine wie für die andere Seite bilden: den Kreis 1 ungestört den Bürgerlichen, den Kreis 2 ungestört den Sozialdemokraten. Vor einiger Zeit schien es nun, dass der Kreis 1 nicht mehr sichere Hürde der Bürgerlichen sei. (...).

Strassenbahner-Zeitung, 1917-10-19.
SP Schweiz > Nationalratswahlen 1917-10-27.doc.

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11.10.1917 Schweiz
Brotamt
Personen
Strassenbahner-Verband
Strassenbahner-Zeitung
Albisser
Johann Frei
Jakob Münch
Adolf Portmann
Johann Siegenthaler
Brotkarte
Redaktion
Teuerungsausgleich
Volltext

Schweizerischer Strassenbahner-Verband. Auszug aus den Verhandlungen des Verbandsvorstandes vom 11. Oktober 1917. Präsident Johann Siegenthaler eröffnete die Sitzung und begrüsste den Genossen Johann Frei, Redakteur, indem er auf ein gedeihliches Zusammenwirken zwischen Verbandsvorstand und der Redaktion hofft. Diverse Schreiben sind vom Präsidenten erledigt worden. Von der Sektion Zürich sind 77 neue Mitglieder angemeldet worden, so dass diese Sektion nun rund 1000 Mitglieder zählt. Die Administration und Redaktion unseres Organs gibt bekannt, dass wegen Einschränkung des Zugsverkehrs Adressenänderungen für die Zustellung des Organs bis Samstag früh und Einsendungen für den Textteil bis Dienstag früh, ferner Inserate bis spätestens Mittwoch früh vor dem. Erscheinen des Blattes in deren Besitz sein müssen. Für die Adressenänderungen wird ein neues Formular hergestellt werden, das den Sektionen zugestellt wird. (...).

Strassenbahner-Zeitung, 1917-10-19.
Strassenbahner-Verband > Verbandsvorstand 1917-10-11.

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05.10.1917 BS Kanton
Personen
Strassenbahner Basel
Strassenbahner-Zeitung
Johann Frei
Redaktion
Streik
Volltext

Wohin geht die Fahrt? Da ich mich anschicke, die Redaktion der  Strassenbahnerzeitung  zu  übernehmen, kommt mir in Erinnerung, dass ich zum zweitenmal aktiven Anteil an der Strassenbahnerbewegung nehme. Freilich würde es diesmal auch dann erheblich länger sein als das erstemal,  wenn  die  Redaktionsführung meinerseits nur wie vorläufig bestimmt ist, bis zur nächstjährigen Delegiertenversammlung des Verbandes erfolgen sollte. Denn jene aktive Rolle, auf die ich hier hinweise, dauerte etwa von Mitternacht bis gegen Tagesanbruch. Sie bestand im Präsidieren einer Versammlung. Unter normalen Umständen eine Versammlung präsidieren wäre etwas so alltägliches, dass man darüber später kaum ein Wort verlieren dürfte. Aber die betreffende Tagung kann Denkwürdigkeit beanspruchen, weil sie mit einem Streikbeschluss endete. Der Basler Strassenbahnerstreik vom Juli 1905, um den es sich handelte, soll hier nicht beschrieben, sondern nur angedeutet werden. Er hatte etwa die Begründung:  „Wenn der Gedrückte nirgends Recht kann finden . . . .". (...). Johann Frei.

Strassenbahner-Zeitung, 1917-10-05.
Strassenbahner-Zeitung > Redaktion. 1917-10-05.doc.

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20.09.1917 BS Kanton
Personen
Strassenbahner-Zeitung
Johann Frei
F. Nydegger
Redaktion
Volltext

Beim Abschied. Mit dem heutigen Tage legt der Unterzeichnete die Redaktion der „Schweizerischen Strassenbahner-Zeitung" nieder, die er seit dem Erscheinen der ersten Nummer zu Beginn des Jahres 1909 geführt hat. Drei Jahre früher schon kam ich mit der Strassenbahnerbewegung in Verbindung. Zunächst als  Präsident  der Werkstättesektion und dann  als  Zentralpräsident  des Zürcher Hauptvereins. Es sind also fast 12 Jahre geistigen Wirkens im Strassenbahner-Verband, die hinter mir liegen. In dieser langen Zeit ist der Strassenbahner-Verband gross und stark geworden. Nicht, dass ich mir ein besonderes Verdienst daran zuschreiben wollte, aber wenn es vorwärts und aufwärts gegangen ist, dann hat dazu sicher das Organ auch seinen Teil beigetragen. (...).

Strassenbahner-Zeitung, 1917-09-21.
Strassenbahner-Zeitung > Redaktion. 1917-09-20..doc.

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