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Anzahl gefundene Artikel: 7

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
25.02.1919 Schweiz
Archiv Schaffer
Brotamt
Erster Weltkrieg

Brotkarte
Rationierung
Brotkarte/Carte de pain/Tessera del pane. Gültig vom 25. Februar bis 31. März 1919. Schweizerische Eidgenossenschaft. Die Brotkarte ist persönlich und nicht übertragbar. Karten mit entsprechenden Abschnitten beim Überschreiten der Schweizergrenze abgeben, beim Einrücken zum Militärdienst mitnehmen. Jeder Bon gilt für 300 Gramm Brot pro Tag oder 10,7 kg für die angegebene Periode. Siehe http://www.textverzeichnisse.ch/Fotogalerie/tabid/186/AlbumID/731-25/Default.aspx. Archiv Schaffer
26.07.1918 Schweiz
Brotamt
Personen
Strassenbahner-Verband
Johann Siegenthaler
Brotkarte
Lebensmitteleinkauf
Nahrungsmittel
Volltext

Strassenbahner-Verband. Zusatzbrotkarten für das Fahrpersonal der Strassenbahnen vom eidg. Brotamt neuerdings abgelehnt. Auf die dritte Eingabe an das eidg. Brotamt betreffend Verabfolgung von Zusatzrationen für das Fahrpersonal der Strassenbahnen ist folgende Antwort eingetroffen: Bern, den 26., Juli 1918. An den Schweiz. Strassenbahner-Verband, Präsident: Herrn J. Siegenthaler in Basel. Wir empfingen seinerzeit Ihre Zuschrift vom 15. Juli, womit Sie an uns das Wiedererwägungsgesuch um  Aufnahme Ihrer Mitglieder in die Kategorie der Schwerarbeiter stellen. (...). Johann Siegenthaler.

 

Strassenbahner-Zeitung, 16.8.1918. Standort. Sozialarchiv.
Strassenbahner-Verband > Brotkarte 26.7.1918.doc.

 

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15.06.1918 Schweiz
Brotamt
Nahrungsmittel
Personen
Strassenbahner-Verband
Johann Siegenthaler
Brotkarte
Rationierung
Volltext

Für die Zusatzbrotkarte. Für die Zusatzbrotkarte wurde folgende neue Eingabe an die kompetente Amtsstelle gerichtet: Basel, den 15. Juni 1918. An das eidgenössische Brotamt in Bern. Sehr geehrter Herr Vorsteher! Unterzeichneter Verband hat bei Einführung der Brotkarte an Ihre Amtsstelle das Gesuch gerichtet, es möchte das Fahrpersonal der Städtischen Strassenbahnen bei der Zuteilung der Brotrationen unter die Kategorie der Schwerarbeiter eingereiht werden. Das Gesuch wurde damals von Ihnen mit der Begründung abgelehnt, dieses Personal falle nicht unter den Begriff Schwerarbeiter. (...).

Strassenbahner-Zeitung, 21.6.1918. Standort: Sozialarchiv.

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19.10.1917 Schweiz
Brotamt
Militärdepartement
Personen
SEV/ZPV
Strassenbahner-Verband
August Huggler
Brotkarte
Schwerarbeit
Volltext

Zwei Entscheide. Das Militärdepartement, bzw. das eidg. Brotamt, hat nun endgültig über die beiden Eingaben des Schweiz. Zugspersonalvereins und des Schweiz. Strassenbahner-Verbandes bezüglich Unterstellung des Zugspersonals  und des Fahrpersonals der Strassenbahnen unter die Kategorie der Schwerarbeiter entschieden. Diese Entscheide sind darum äusserst interessant, weil dem Gesuche des Zugspersonals entsprochen, während dasjenige des Fahrpersonals der Strassenbahnen abgewiesen wurde. Das trotzdem, dass es schwer halten wird, zwischen den beiden Berufen einen derartigen Unterschied in der Arbeitsleistung zu konstruieren, der geeignet wäre, die besondere Behandlung zu rechtfertigen. Es fällt uns nicht im entferntesten ein, dem Zugspersonal seinen Erfolg zu missgönnen, da niemand so wie wir Strassenbahner in der Lage sind, diesen aufreibenden Dienst einzuschätzen. Dagegen befinden wir uns genau in der gleichen Lage und müssen es deshalb schwer empfinden, eine so ungleiche Behandlung zu erfahren. (...).

Strassenbahner-Zeitung, 1917-10-19.
Strassenbahner-Verband > Brotamt. Schwerarbeit. 1917-10-04.doc.

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11.10.1917 Schweiz
Brotamt
Personen
Strassenbahner-Verband
Strassenbahner-Zeitung
Albisser
Johann Frei
Jakob Münch
Adolf Portmann
Johann Siegenthaler
Brotkarte
Redaktion
Teuerungsausgleich
Volltext

Schweizerischer Strassenbahner-Verband. Auszug aus den Verhandlungen des Verbandsvorstandes vom 11. Oktober 1917. Präsident Johann Siegenthaler eröffnete die Sitzung und begrüsste den Genossen Johann Frei, Redakteur, indem er auf ein gedeihliches Zusammenwirken zwischen Verbandsvorstand und der Redaktion hofft. Diverse Schreiben sind vom Präsidenten erledigt worden. Von der Sektion Zürich sind 77 neue Mitglieder angemeldet worden, so dass diese Sektion nun rund 1000 Mitglieder zählt. Die Administration und Redaktion unseres Organs gibt bekannt, dass wegen Einschränkung des Zugsverkehrs Adressenänderungen für die Zustellung des Organs bis Samstag früh und Einsendungen für den Textteil bis Dienstag früh, ferner Inserate bis spätestens Mittwoch früh vor dem. Erscheinen des Blattes in deren Besitz sein müssen. Für die Adressenänderungen wird ein neues Formular hergestellt werden, das den Sektionen zugestellt wird. (...).

Strassenbahner-Zeitung, 1917-10-19.
Strassenbahner-Verband > Verbandsvorstand 1917-10-11.

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29.09.1917 Schweiz
Arbeit
Brotamt
Personen
Strassenbahner-Verband
Oskar Schneeberger
Brotkarte
Ernährung
Regierung Schweiz
Schwerarbeit
Volltext

Zusatzbrotkarten. Nachdem sich herausgestellt hat, dass das Fahrpersonal der Strassenbahnen nicht unter die Kategorie der Schwerarbeiter eingestellt wurde, halten wir es für geboten, den Mitgliedern unseres Verbandes bekannt zu geben, was der Verbandsvorstand  bisher in Sachen Brotkarten getan hat und was er weiterhin zu tun gedenkt. Gleich nachdem bekannt wurde, dass für Schwerarbeiter Zusatzrationen abgegeben werden sollen, haben wir eine Eingabe an das eidg. Brotamt gerichtet, worin neben anderen Kategorien auch für das Fahrpersonal die Zusatzration reklamiert wurde. Da das Brotamt nicht geneigt schien, diesem Wunsch zu entsprechen, so haben wir in einem zweiten Schreiben auf die unbedingte Berechtigung dieses Begehrens hingewiesen! Leider hat auch dieser Schritt nicht zu dem gewünschten Ziel geführt, da bekanntlich in der endgültigen Entscheidung des Brotamtes das Fahrpersonal nicht berücksichtigt wurde. (...).

Strassenbahner-Zeitung, 191§7-10-05.
Strassenbahner-Verband > Brotkarte. 1917-09-29.doc.

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18.05.1917 Schweiz
Landwirtschaft
Regierung Schweiz
Strassenbahner-Zeitung

Brotkarte
Hunger
Nahrungsmittel
Rationierung
Volltext

Milch und Brot.  Als um die Jahreswende der Plan der Bauern, die Milch, das einzige noch zu erschwinglichen Preisen erhältliche Nahrungsmittel, um 25 Prozent im Preise zu steigern, ruchbar wurde, erhob sich  allenthalben ein Sturm der Entrüstung. Der Städteverband und die zentrale Notstandskommission der Arbeiterschaft protestierten in wohlbegründeten Eingaben an den Bundesrat gegen die Milchverteuerung. Die  Arbeiterunionen der verschiedenen Orte veranstalteten Demonstrationsversammlungen und fassten entsprechende Resolutionen. Die Bauern steuerten trotz alledem unbeirrt ihrem Ziele zu. Sie wandten dabei alle die Mittel an, über die sich die bürgerliche Welt entrüstet, wenn die Arbeiter das gleiche tun. Wir erlebten eine grosse Milchnot. Die Kühe verbündeten sich offenbar mit den Bauern und gaben konsequent weniger Milch, bis die Forderungen der Bauern restlos bewilligt waren. Der Bundesrat gab nach, und siehe da - seit dem 1. Mai fliessen die Milchbäche so reichlich wie je. (...).

Strassenbahner-Zeitung, 1917-05-18.
Strassenbahner-Zeitung >Nahrungsmittelpreise. 1917-05-18.doc.

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