Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 103

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01.11.2019 Schweiz
Nationalratswahlen
Personen
Work
Marie-Josée Kuhn
Corrado Pardini
Nationalratswahlen
Volltext
Abwahl von Corrado Pardini: Die Reaktionen von links bis rechts. „Kämpfer mit Gestaltungswillen. Acht Jahre kämpfte Corrado Pardini im Bundeshaus für die Sache der Arbeitnehmenden. Jetzt ist er nicht wieder gewählt. Das ist ein herber Verlust“, sagt Unia-Chefin Vania Alleva. Und nicht nur sie. Die schlechte Nachricht am späteren Abend des Wahlsonntags wirkte erst mal wie ein Schock: Unia-Industriechef Corrado Pardini hat seine Wiederwahl in den Nationalrat nicht geschafft. Dies als schweizweit bekannter, rührigeloquenter, linker Politiker und Gewerkschafter. Als Kämpfernatur. Dies, obwohl er persönlich ein besseres Resultat erzielte als noch 2015. Seine ehemalige Nationalratskollegin Susanne Leutenegger Oberholzer sagt: „Noch mag ich es kaum glauben“. Und sie ergänzt: „Seine Abwahl ist die Folge der SP-Verluste und der getrennten Berner SP-Listen.“ Pardinis Nichtwiederwahl ist hart. Für die Gewerkschaften, die ihren „führenden Industriegewerkschafter“ (Ex-SGB-Chef und SP-Ständerat Paul Rechsteiner) in Bundesbern verlieren. Sie gewinnen im Nationalrat zwar den neuen SGB-Chef Pierre-Yves Maillard dazu, die wiedergewählte VPOD-Chefin Katharina Prelicz-Huber sowie die grüne Tessiner Transfair-Gewerkschafterin Greta Gysin. Und wer weiss, vielleicht wird der Präsident des Walliser Gewerkschaftsbundes, Mathias Reynard, der auch für den Ständerat kandidiert, am 3. November noch ins Stöckli gewählt. Trotzdem: „Die Abwahl ist ein herber Verlust“, sagt Unia-Chefin Vania Alleva: „Corrado Pardini wird uns fehlen“. Er habe sich im Parlament „überzeugend“ für die  (…). Marie-Josée Kuhn.
Work online, 1.11.2019
Personen > Kuhn Marie-Josée. Pardini Corrado. Nationalratswahlen. Work online, 2019-11-04.
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05.11.2015 Schweiz
Nationalratswahlen
Personen
Work
Ralph Hug
Marie-Josée Kuhn
Jakob Tanner
Bürgerblock
Interview
Nationalratswahlen
Volltext
„Die SVP ist Hauptkraft der radikalen Rechten“. „Wir hatten keine Mitte-links-Koalition - und haben jetzt auch keinen grossen Rechtsrutsch“ sagt Historiker Tanner. Interview: Ralph Hug und Marie-Josée Kuhn. Work: Jakob Tanner, was haben uns die Wahlen am 18. Oktober gebracht, einen Rechtsrutsch oder einen Rutsch nach rechtsaussen? Jakob Tanner: Es gab eine Rechtsverschiebung. Wenn wir den europäischen Kontext ansehen, den Vormarsch des Front national in Frankreich, den Triumph der sogenannt Freiheitlichen in den österreichischen Regionalwahlen und den Wahlsieg der harten Rechten in Polen, so ist es übertrieben, in der Schweiz von einem Rutsch zu sprechen. Die SVP hatte dieses Mal einfach auch Glück bei der Arithmetik der Listenverbindungen und holte viele Restmandate. Noch nie kamen die zwei grössten rechten Parteien auf so viele Sitze wie jetzt die SVP und die FDP. Und das soll nur eine Verschiebung sein? Die Rede vom Rechtsrutsch hängt auch mit der falschen These zusammen, während der letzten Legislaturperiode habe eine Mitte-links-Koalition geherrscht, die nun abgelöst werde. Das stimmt nicht. Die bisherige Politik geht weiter, allerdings mit einem spürbaren Akzent nach rechts. Stehen wir vielleicht wieder vor derselben Situation wie 2003? Damals kippte der Bundesrat mit der Wahl von Christoph Blocher und (…).
Ralph Hug, Marie-Josée Kuhn.
Work online, 5.11.2015.
Personen > Hug Ralph. Bürgerblock. Jakob Tanner. Interview. Work, 5.11.2015.
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22.10.2015 Schweiz
Bürgerblock
Nationalratswahlen
Work

Faschismus
Nationalratswahlen
Volltext
Köppelland, aufgewacht! 5 Gründe zu gehen - 5 Gründe zu bleiben. 5 Gründe zu gehen: Grund 1. Rechtsaussen hat übernommen. Die SVP ist die stärkste Partei in Luzern, in Schwyz, in Nidwalden, in Zug, in Freiburg, in Bern, in Solothurn, in Basel-Land, im Thurgau, in Appenzell Ausserrhoden, in St. Gallen, in Graubünden. In Schaffhausen marschieren schon 45,3 Prozent der Wählenden mit Christoph Blocher. In Uri sind es 44, in Schwyz 42,6 und im Aargau 38 Prozent. Und Roger Köppel holt den Schweizer Rekord: 178‘090 Stimmen wählten den „Weltwoche“-Besitzer, der nach wie vor verschweigt, wer seine Geldgeber im Hintergrund sind. Im Nationalrat hat die SVP nun fast doppelt so viele Sitze wie der Freisinn. Als Juniorpartnerin bleibt der FDP also nur noch die Unterwerfung. Genauso wie dem neuen, strammen NZZ-Chefredaktor Eric Gujer. Den Rechtsrutsch nennt er „Rückkehr zur Normalität.“ Nichts wie weg! Grund 2. Das SVP-Grüselkabinett. Neu für die stärkste Partei ins Bundeshaus ziehen vor allem Schweiztümler, Linkenfresser, Islamhasser, Frauenfeinde und Bankenfreunde. Z. B. Blocher-Zögling Roger Köppel (gegen Abtreibung, gegen Frauenquoten, gegen Kinderkrippen). Er sagt: „Frauen sind geübt darin, Geld auszugeben, das andere zuvor verdient haben.“ Z. B. Bulldozer-Chefin Magdalena Martullo-Blocher. Ihre Ems-Manager staucht sie wie die Hurlibueben und peitscht die Büezer. 43 Arbeitsstunden pro Woche sind ihr zu wenig: „Wenn man Arbeit hat, soll man schaffen.“ (…).
Work online, 22.10.2015.
Work > Nationalratswahlen. Bürgerblock. Rechtsrutsch. Work, 22.10.2015.
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22.10.2015 Schweiz
Nationalratswahlen
Personen
Work
Marie-Josée Kuhn
Bürgerblock
Nationalratswahlen
Volltext
Analyse und Herzblut. Editorial von Marie-Josée Kuhn, Chefredaktorin Work. Redaktionssitzung nach dem Rechtsrutsch der Schweiz: „Es ist zum Davonlaufen“, sagt ein Redaktor. Und eine Redaktorin ergänzt: „Auswandern sollte man können!“ Und seufzt: „Aber wohin nur?“ Es entsteht eine angeregte Diskussion, irgendwo zwischen Analyse und Herzblut. Und daraus unser Titelblatt (mit dem 178‘090-Stimmen-„Weltwoche“- Politiker Roger Köppel) und unser Wahlschwerpunkt: Fünf gute Gründe auszuwandern und fünf noch bessere zu bleiben. Die harte Rechte im Nationalrat ist so stark wie noch nie, die Mitte ist arg dezimiert und die Linke geschwächt. Der SVP ist es gelungen, Wählerinnen und Wähler mit eher kleinem Bildungsrucksack zu mobilisieren, die sonst nicht wählen gehen. Der kleine Mann und die kleine Frau. Genau gegen diese richtet sich aber die banken- und reichenfreundliche Politik der Blocher-Partei: AHV-Alter rauf; Pensionskassenrenten runter; weniger IV, weniger Ergänzungsleistungen; mehr Lohndumping und weniger Kündigungsschutz für Arbeitnehmende, auch für die Älteren; keine Mindestlöhne. Schrumpfrenten. Weniger Rente für die Bauarbeiter und mehr Profit für sich, das wollen auch die Baumeister. In ihrer Kampagne beteuern sie zwar, sie stünden zur Frühpensionierung mit 60 auf dem Bau. Zu dieser grossartigen sozialen Errungenschaft. Tatsächlich aber weigern sie sich bis jetzt, über die dafür nötigen Gelder zu verhandeln. Mehr noch: Sie reden von Leistungsanpassungen. Was das in Franken und Rappen (…). Marie-Josée Kuhn.
Work online, 22.10.2015.
Personen > Kuhn Marie-Josée. Nationalratswahlen. Rechtsrutsch. Work, 22.10.2015.
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22.10.2015 Schweiz
Nationalratswahlen
Personen
Work
Ralph Hug
Bürgerblock
Nationalratswahlen
Volltext
Mehr Politik by Referendum. Das meinen Linke zum Rechtsrutsch im Parlament. Nach den Wahlen hat die Rechte in Bern die Mehrheit, die Mitte ist dezimiert, und die Linken sind geschwächt. Work fragte linke Politiker und Gewerkschafterinnen: Was nun? Die neu gewählte Zürcher SP-Nationalrätin Mattea Meyer (SP) fährt im Dezember mit gemischten Gefühlen ins Bundeshaus: „Das wird sicher schwierig.“ Doch die 28jährige Historikerin lässt den Kopf nicht hängen. Sie sieht im Gegenteil gute Perspektiven für die Linke - wenn sie aktiv ist und die Basis mobilisieren kann. Meyer fordert einen offensiven Auftritt gegen die Sündenbockpolitik der SVP. „Das Problem sind nicht die Ausländer. Sondern es ist die grosse Ungleichheit in diesem Land.“ Referendumskämpfe. Grossprojekte wie die AHV-Reform oder die Energiewende scheinen unter den neuen Mehrheiten gefährdet. Nationalrat Balthasar Glättli (Grüne) sieht die grösste Gefahr in einer CVP, die nach rechts abdriftet: „Die Partei hat die Tendenz, dorthin zu kippen, wo gerade die Stimmung ist.“ Glättli meint, die Linken müssten jetzt vermehrt Referenden ergreifen und Politik auf der Strasse machen. Auf harte Referendumskämpfe stellt sich auch der Bündner SP-Hoffnungsträger Jon Pult ein. Sein Fazit: Die bisherige Politik gegenüber der Rechten sei gescheitert. Pult: „Wir müssen dem Nationalismus der SVP frontal entgegentreten.“ Der Politprofi fordert aber mehr. Alle progressiven Kräfte im Land müssten gemeinsam eine neue kulturelle Identität aufbauen. Keine Initiativen. (…). Ralph Hug.
Work online, 22.10.2015.
Personen > Hug Ralph. Nationalratswahlen. Rechtsrutsch. Work, 22.10.2015.
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22.10.2015 Schweiz
Nationalratswahlen
WOZ
Carlos Hanimann
Nationalratswahlen
Volltext
Es drohen vier eiskalte Jahre. Das Resultat war tausendfach vorausgesagt worden. Am Ende überhöhte sich die selbsterfüllende Prophezeiung selbst: Am Sonntag fand kein Rechtsrutsch statt, sondern ein Rechtsaussenrutsch. Die FDP gewann nur leicht, die rechtsnationale SVP aber erreichte so viele WählerInnen wie noch nie. Dass etablierte Medien nach der Wahl von ExtremistInnen wie Andreas Glarner, Barbara Steinemann, Jean-Luc Addor oder Erich Hess (alle SVP) von einer „Rückkehr zur Normalität“ schrieben, zeigt, dass der jahrelange Aushang von Plakaten mit Messerstechern, schwarzen Schafen, schwarzen Stiefeln und zuletzt ein Gagasong die Hirne gehörig vernebelt haben. Völkerwanderung, Völkerwanderung, Völkerwanderung - SVP- Präsident Toni Brunner hämmerte das Wort am Sonntag in jedes Mikrofon. Die Wahlen sind nach der Annahme der sogenannten Masseneinwanderungsinitiative Ausdruck einer fortgesetzten Spaltung der Schweiz. Es tobt ein Kulturkampf: ein mythisch verklärtes Gestern gegen die Realität von morgen. In Stans „stören“» vier wartende Eritreer vor dem Coop; in Zürich ist es alltäglich, beim Pakistaner einzukaufen und im Innenhof portugiesisch zu sprechen. Die SVP bietet in diesem Kampf eine Klubmitgliedschaft für alle mit Schweizer Pass, das Programm kommt frei Haus: Welcome to SVP. Es ist wie in einem Gottesdienst des freikirchlichen ICF: eine hermetische Wohlfühloase - zutiefst reaktionär, aber im modernen Kleid. Ein Angebot ausschliesslich für jene, (…). Carlos Hanimann. WOZ, 22.10.2015.
Personen > Hanimann Carlos. Nationalratswahlen 2015. WOZ, 22.10.2015.
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22.10.2015 Schweiz
Nationalratswahlen
WOZ
Carlos Hanimann
Nationalratswahlen
Volltext
Es drohen vier eiskalte Jahre. Das Resultat war tausendfach vorausgesagt worden. Am Ende überhöhte sich die selbsterfüllende Prophezeiung selbst: Am Sonntag fand kein Rechtsrutsch statt, sondern ein Rechtsaussenrutsch. Die FDP gewann nur leicht, die rechtsnationale SVP aber erreichte so viele WählerInnen wie noch nie. Dass etablierte Medien nach der Wahl von ExtremistInnen wie Andreas Glarner, Barbara Steinemann, Jean-Luc Addor oder Erich Hess (alle SVP) von einer „Rückkehr zur Normalität“ schrieben, zeigt, dass der jahrelange Aushang von Plakaten mit Messerstechern, schwarzen Schafen, schwarzen Stiefeln und zuletzt ein Gagasong die Hirne gehörig vernebelt haben. Völkerwanderung, Völkerwanderung, Völkerwanderung - SVP- Präsident Toni Brunner hämmerte das Wort am Sonntag in jedes Mikrofon. Die Wahlen sind nach der Annahme der sogenannten Masseneinwanderungsinitiative Ausdruck einer fortgesetzten Spaltung der Schweiz. Es tobt ein Kulturkampf: ein mythisch verklärtes Gestern gegen die Realität von morgen. In Stans „stören“» vier wartende Eritreer vor dem Coop; in Zürich ist es alltäglich, beim Pakistaner einzukaufen und im Innenhof portugiesisch zu sprechen. Die SVP bietet in diesem Kampf eine Klubmitgliedschaft für alle mit Schweizer Pass, das Programm kommt frei Haus: Welcome to SVP. Es ist wie in einem Gottesdienst des freikirchlichen ICF: eine hermetische Wohlfühloase - zutiefst reaktionär, aber im modernen Kleid. Ein Angebot ausschliesslich für jene, (…). Carlos Hanimann. WOZ, 22.10.2015.
Personen > Hanimann Carlos. Nationalratswahlen 2015. WOZ, 22.10.2015.
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22.10.2015 Schweiz
Grüne
Nationalratswahlen
WOZ

Grüne
Nationalratswahlen
Volltext
Nach der Niederlage. Grün ist tot? Es leben die Grünen! Die Verluste bei den Wahlen am letzten Sonntag sind halb so wild. Nun können die Grünen wieder voll auf unbestechliche Politik setzen. Genau dazu braucht es sie dringender denn je. Regula Rytz eilte im Bundeshaus gerade von einem Interview zum nächsten, als es passierte: Die Kopräsidentin der Grünen betrat den Lift, der sie zur Maske bringen sollte, im Schlepptau einen Tross Reporterlnnen. Nur eine hinkte hinterher, fand keinen Platz mehr im Aufzug: die Generalsekretärin Miriam Behrens. Den aufgeklappten Laptop in der einen Hand, die Tasche in der anderen, sagte sie genervt: „Regula, so kann ich einfach nicht arbeiten, wenn du immer davonläufst“ Es war nicht klar, ob sie zu sich selbst sprach oder zur Präsidentin. Rytz jedenfalls stand im Fahrstuhl und blickte fragend zur Generalsekretärin: „Komm“, sagte sie. Und als die Generalsekretärin den Kopf schüttelte und den Laptop in die Tasche packte, ging Rytz auf sie zu und zog sie doch noch in den Lift. Die Umwelt, ein Luxusthema? Vielleicht war es nur ein Detail in der Hektik des Wahltags. Aber es war sinnbildlich für diesen Tag, an dem so viel schieflief für die Grünen: minus 1,3 Prozent Wählerstimmen, vier Sitze weniger. Prominente VertreterInnen wie die Bernerin Aline Trede oder Yvonne Gilli aus St. Gallen wurden abgewählt. Was ist passiert? Und vor allem: Was nun? (…). Meret Michel, Mitarbeit: Carlos Hanimann.
WOZ, 22.10.2015.
WOZ > Grüne. Nationalratswahlen 2015. WOZ, 22.10.2015.
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22.10.2015 Schweiz
Nationalratswahlen
Personen
WOZ
Noemi Landolt
Nationalratswahlen
Volltext
Die neuen Köpfe. Ade Mörgeli, hallo Meyer. Der neue Nationalrat verzeichnet ein paar beunruhigende Neuzugänge. Es gibt aber auch erfreuliche Gesichter, unter anderem aus der Westschweiz. Wir wollen nicht allzu viele Worte verlieren über die Abgewählten: Tschüss, Christoph Mörgeli (SVP/ZH) und Hans Fehr (SVP/ZH), adieu, Ex-Autopartei-Sesselschnarcher Roland Borer (SVP/SO) und Geissbock-Zottel-Hirt Ernst Schibli (SVP/ZH). Vermissen werden wir sie wahrhaftig nicht. Ganz im Gegensatz zu Aline Trede (Grüne/BE), die mit ihren Vorstössen zu diversen Themen von Elternurlaub bis Überwachungstechnologien auch dem neuen Parlament gutgetan hätte - bietet dieses doch durchaus Grüselpotenzial. Insbesondere wenn wir den Kopf nochmals nach rechts drehen, so weit rechts, wie es nur geht. Dann sehen wir Andreas Glarner (SVP/AG): Auf seiner Website schreibt Glarner von einer bedrohten Schweiz, die in wenigen Jahrzehnten umgeben sein werde von muslimischen Staaten (Frankreich, Deutschland). Der Slogan seines Wahlkampfs (illustriert mit blutigem Messer und IS-Symbolik): „Kopf hoch statt Kopf ab!“ Die ebenfalls neu gewählte Mattea Meyer (SP/ZH) wird also alle Hände voll zu tun haben, wenn sie sich wie bisher im Zürcher Kantonsrat ebenso für Sans-Papiers wie für Steuergerechtigkeit starkmachen möchte. Denn an Glarners Seite stehen Leute wie Erich Hess (SVP/BE), unermüdlicher Kämpfer gegen das Berner Terroristen- und Chaotennest Reitschule und gerngesehener Gast in satirischen Fernsehformaten (…). Noemi Landolt.
WOZ, 22.10.2015.
WOZ > Nationalratswahlen. Wahlergebnisse. WOZ, 22.10.2015.
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09.01.2008 Biel
Nationalratswahlen


Verbotener Stimmenfang? Die Bundesanwaltschaft untersucht mögliche kleinere Unregelmässigkeiten bei den Nationalratswahlen. Hat in Biel bei den letzten Nationalratswahlen jemand planmässig Wahlzettel ausgefüllt und sich des Stimmenfangs schuldig gemacht? Die Bundesanwaltschaft ermittelt. Am Wahlergebnis ändert sich jedoch nichts, wie Staatsschreiber Kurt Nuspliger sagt. Bei der Auszählung der letzten Nationalratswahlen am 21. Oktober 2007 waren Stimmenzähler in Biel stutzig geworden. Mehrere Zettel waren "mit der gleichen oder einer ähnlichen Handschrift" ausgefüllt, wie der Bieler Regierungsstatthalter Philippe Garbani einen Bericht des "Bieler Tagblatt" bestätigte. (…). Stefan Wyler. Bund 9.1.2008
01.11.2007 Eschert
Nationalratswahlen
SVP

SVP
Nationalratswahlen
SVP-Mehrheit in 125 Gemeinden. Auf der politischen Landkarte des Kantons Bern ist die SVP bei den Nationalratswahlen am 21. Oktober noch dominanter geworden. In 368 von 396 Gemeinden im Kanton war die SVP bei den Nationalratswahlen stärkste Partei, in 125 davon holte sie einen Stimmenanteil von über 50%. Die Antipoden der SVP - SP und Grüne - schafften es zusammen in 3 Gemeinden auf über 50%. In der Gemeinde Scheunen, rund 70 Einwohner, im Amtsbezirk Fraubrunnen, hat die SVP bei den Nationalratswahlen einen Stimmenanteil von 89,4% geholt - das absolut höchste Ergebnis im ganzen Kanton Bern. Am schlechtesten abgeschnitten hat die grösste bernische Partei in La Neuveville, wo sie es auf einen Anteil von nur 16,6% brachte - ein Zehntelprozent weniger als in Bern (16,7%), das der SVP damit das zweitschlechteste Ergebnis bescherte. Rudolf Burger. Bund 1.11.2007
25.10.2007 Schweiz
Nationalratswahlen


Rassisten. Rechts von der SVP? Wo? 7 Sitze hat die SVP dazugewonnen, zwei Sitze rechts der SVP sind aber verloren gegangen. Blochers Partei hat die Rechtsaussen endgültig aufgesogen oder verdrängt. Rechts von der SVP verbleiben nur noch der Berner EDU-Sitz und der Sitz der Lega dei Ticinesi. Das Relikt in Biel: Bereits 1999 aufgesogen hat die SVP die 1985 als Autopartei gegründete Schweizerische Freiheitspartei (FPS). Die Partei der "Raser und Rassisten" (Jürg Frischknecht) verlor vor 8 Jahren sämtliche Nationalratssitze. Im Jahr 1991, als SVP FPS und Schweizer Demokraten (SD) zu den grossen Wahlsiegern gehörten, hatte sie 8 Sitze erreicht. Nach 1995 - als sich der Niedergang abzeichnete - wechselten mehrere FPS-Exponenten (zum Beispiel Roland Borer und Ulrich Giezendanner) zur SVP. Ein anderer FPS-Exponent, der Zürcher Michael E. Dreher, ist inzwischen auch bei der SVP. (…). Die FPS ist am Ende. Nur ihr Präsident Jürg Scherrer bleibt noch in seinem Amt als Bieler Polizeidirektor. Hans Stutz. WOZ 25.10.2007
25.10.2007 Schaffhausen
Schweiz
Nationalratswahlen
SVP
CVP

FdP Schweiz
Zeitmaschine SVP. Konkordanz. Nach dem Sieg der SVP steht die Konkordanz auf dem Spiel - eine Schweizer Einrichtung zur Teilung der Macht, die einst den Klassenkampf beenden sollte. Die SVP hat am rechten Rand aufgeräumt und sich je einen Sitz der Schweizer Demokraten und der EDU einverleibt. Zudem jagte sie der FdP noch einige Sitze ab - einer FdP, die vor allem in der Deutschschweiz nicht von der SVP zu unterscheiden ist. Die CVP ihrerseits hat in den Kreisen der aufgeschlossenen FdP-WählerInnen gepunktet (Zürich, Solothurn und Wallis), der SP hat sie nur einen einzigen Sitz abgerungen (Schaffhausen). Die SP verlor vor allem an die Grünen und Grünliberalen. Susan Boos. WOZ 25.10.2007
25.10.2007 Schweiz
Nationalratswahlen


Zeitmaschine SVP. Konkordanz. Nach dem Sieg der SVP steht die Konkordanz auf dem Spiel - eine Schweizer Einrichtung zur Teilung der Macht, die einst den Klassenkampf beenden sollte. Die SVP hat am rechten Rand aufgeräumt und sich je einen Sitz der Schweizer Demokraten und der EDU einverleibt. Zudem jagte sie der FdP noch einige Sitze ab - einer FdP, die vor allem in der Deutschschweiz nicht von der SVP zu unterscheiden ist. Die CVP ihrerseits hat in den Kreisen der aufgeschlossenen FdP-WählerInnen gepunktet (Zürich, Solothurn und Wallis), der SP hat sie nur einen einzigen Sitz abgerungen (Schaffhausen). Die SP verlor vor allem an die Grünen und Grünliberalen. Susan Boos. WOZ 25.10.2007
23.10.2007 Bern
Nationalratswahlen

Grünes Bündnis Bern
Die Jungen holen den Alten einen Sitz. Das Junge Grüne Bündnis erzielt eines der besten Wahlergebnisse von Jungparteien aller Zeiten. Die Grünen dürfen sich bei ihrem Nachwuchs bedanken. Ohne das Ergebnis des Jungen Grünen Bündnisses hätte es Anita Lachenmeier nicht nach Bern geschafft. Die Jungen erhalten nun ihren Anteil am Erfolg: Nachwuchspolitikerin Mirjam Ballmer wird wohl bald in den Grossen Rat einziehen. Mit Foto. Philipp Loser/Valentin Kressler. BaZ 23.10.2007
22.10.2007 Schweiz
Nationalratswahlen


Stöckli und Lumengo im Nationalrat. Biel ist künftig mit zwei SP-Nationalräten in Bern vertreten. Sonst aber gehört die SP zu den Verlierern der Wahlen. Die Überraschung gelang ganz am Schluss: Der Bieler Stadt- und Grossrat Ricardo Lumengo zieht in den Nationalrat ein. Dass Hans Stöckli erneut gewält wird, war dagegen früh klar. Damit gehört die SP, die in der ganzen Schweiz am meisten Sitze und im Kanton Bern zwei Nationalräte verlor, in Biel zu den Gewinnern. Mit Foto. BT 22.10.2007
22.10.2007 Biel
Nationalratswahlen

Grüne Partei
Grüne in Biel ganz vorne. "Ein Wähleranteil von 19% in der Stadt Biel", sagt Barbara Schwickert und freut sich sichtlich. Die Co-Präsidentin der Grünen Kanton Bern sowie Stadt- und Grossrätin hat selber den Sitz in den Nationalrat zwar nicht geschafft. Trotzdem gehört sie mit den Grünen zu den Gewinnerinnen im Kanton. Das beste Resultat unter den Seeländerinnen erzielte Stadträtin Félicienne Villoz-Muamba, die bereits vor 4 Jahren kandidiert hatte und vor allem in der Stadt Bern viele Stimmen holte. BT 22.10.2007
22.10.2007 Leubringen
Nationalratswahlen


Rechtsrutsch in Biel und im Seeland. Auch in der Region räumt die SVP gross ab und befindet sich die SP im Sinkflug. Die FdP hält sich wacker, die Grünen legen weiter zu. Gerade mal 8,1% Wähleranteil schaffte die SVP im Amtsbezirk Biel bei den Grossratswahlen im April 2006, 12,4% waren es bei den Nationalratswahlen 2003. Und jetzt bringt es die Partei in Biel und Leubringen auf sagenhafte 20,1%. Ein Resultat, das deutlich zeigt, wie erfolgreich die Zürcher Parteistrategen ihre Wählerschaft - und wohl auch viele Menschen, die sonst nicht SVP wählen - mobilisiert hat. Mit Grafik. Mike Sommer. BT 22.10.2007
22.10.2007 Grenchen
Nationalratswahlen


CVP und Grüne im Hoch. Freisinnige und Sozialdemokraten als Verlierer. Nach einem Wahl-Krimi hat die FdP im Kanton Solothurn eine historische Wahlschlappe erlitten. Die Grünen lachen auf Kosten der SP. Gleich 2 der 7 Nationalratssitze im Kanton Solothurn wechselten gestern Nachmittag praktisch stündlich die Partei. Je mehr der 125 Gemeinden ausgezählt waren, desto spannender wurde es. Letztlich gewnn die CVP (19,3% minus 1,8) zulasten der FdP (21%) minus 3) einen Sitz. Die CVP hatte erfolgreich zwei Listen ins Rennen geschickt. Im linken Lager waren die Grünen (10% plus 4) die Sieger. Sie stellen mit Brigit Wyss wieder eine Nationalrätin. Über die Klinge springen musste der Stadtpräsident von Grenchen, Boris Banga, der im SP-internen Rennen deutlich hinter Bea Heim zurückblieb. Mit Fotos. Kurt Tschan. BaZ 22.10.2007
29.09.2007 Schweiz
Nationalratswahlen
Parteien
Personen
Andreas Gross
Propaganda
Müssen Walkampfbudgets offengelegt werden? Intransparenz gefährde die Demokratie, so Andreas Gross (SP, ZH) - Parteispenden sind Privatsache, kontert die SVP. Wer derzeit in der Schweiz übers Land fährt, der erlebt eine politische Premiere: Noch nie war eine einzige Partei im ganzen Land und in allen Kantonen mit einem einzigen Sujet (Bundesratskopf, Schweizer Fahne, Parteilogo) so präsent wie in diesen Wochen der heissen Wahlkampfphasen. Wer sich derzeit in den Berner Parteizentralen umhört, erfährt, dass noch nie eine einzige Partei für einen Wahlkampf so viel Geld ausgegeben hat wie 2007 die SVP. Mit Foto. Andreas Gross. BaZ 29.9.2007
31.08.2007 Wald
Nationalratswahlen

SP
Rezepte für die Schweiz. Die FdP und die SP führen am kommenden Dienstag, 4. September, im Casino-Theater einen öffentlichen und überparteilichen Anlass zu den eidgenössischen Wahlen durch. Nebst der Burgdorfer FdP-Nationalrätin Christa Markwalder äussern sich SP-Ständerätin Simonetta Sommaruga, SP-Nationalrätin Ursula Wyss, FdP-Ständeratskandidatin Dora Andres und SVP-Nationalratskandidat Hans Grunder zum Thema "Rezepte für eine moderne Schweiz". Moderiert wird die Veranstaltung, die um 19.30 Uhr beginnt, von "Blick"-Bundeshausredaktor Georges Wüthrich. Bund 31.8.2007
25.08.2007 Biel
Faschismus
Nationalratswahlen


Blocher in der "Bieler Hölle". Hektik an der Schiffländte. Gestern kamen die SVP-Spitzenpolitiker Christoph Blocher und Ueli Maurer nach Biel. Einen Tag nach Bekanntwerden des Videoskandals machten sie auf Schadensbegrenzung. Justizminister Christoph Blocher ist ein gutes Beispiel dafür, wie trügerisch das neue SVP-Video wirken kann. "Die Szenen sind ja eins zu eins gefilmt worden, von einer Filmequipe, die in dieser Stadt wohnt" und "Wir wussten gar nicht, dass es so etwas gibt", sagte er gestern dem "Bieler Tagblatt". Blocher musste vom Bieler Tagblatt darauf hingewiesen werden, dass die Szenen mehrheitlich gestellt wurden. Er betonte darauf hin, es sei nicht ersichtlich, dass die Gewaltszenen in Biel spielten. "Biel hat sich sehr gut aufgefangen, neues Leben blüht aus den Ruinen". Blocher war mit Ueli Maurer für einen Wahlanlass nach Biel gekommen. Keiner von beiden wollte gestern verraten, wer das umstrittene Video gedreht hat. Foto Anita Vozza. Simon Bickel. BT 25.8.2007
25.08.2007 Port
Nationalratswahlen
SP


Grünes Bündnis führt einen tierischen Wahlkampf. Die Basler Grünen wollen den nationalen Aufwind nutzen und auf Kosten der SP einen Nationalratssitz erobern. Mit tierischen Motiven auf ihren Wahlplakaten will das Grüne Bündnis Anita Lachenmeier, Sibel Arslan, Irene Amstutz, Urs Müller oder Michael Wüthrich zum Sprung nach Bern verhelfen. Dass das Grüne Bündnis gestern seinen Wahlkampf im Zolli-Restaurant lancierte, war kein Zufall. Tiere spielen nämlich dieses Mal beim Versuch, einen der 5 Basler Nationalratssitze zu erobern, eine zentrale Rolle, um die ökologischen Anliegen des Bündnisses bildhaft zu transportieren. Peter Wittwer. BaZ 25.8.2007
25.08.2007 Port
Nationalratswahlen
SP


Grünes Bündnis führt einen tierischen Wahlkampf. Die Basler Grünen wollen den nationalen Aufwind nutzen und auf Kosten der SP einen Nationalratssitz erobern. Mit tierischen Motiven auf ihren Wahlplakaten will das Grüne Bündnis Anita Lachenmeier, Sibel Arslan, Irene Amstutz, Urs Müller oder Michael Wüthrich zum Sprung nach Bern verhelfen. Dass das Grüne Bündnis gestern seinen Wahlkampf im Zolli-Restaurant lancierte, war kein Zufall. Tiere spielen nämlich dieses Mal beim Versuch, einen der 5 Basler Nationalratssitze zu erobern, eine zentrale Rolle, um die ökologischen Anliegen des Bündnisses bildhaft zu transportieren. Peter Wittwer. BaZ 25.8.2007
24.08.2007 Biel
Faschismus
Nationalratswahlen


Minderjährige in Brutalo-Film der SVP. Die SVP Schweiz zeigt Bieler Hip-Hopper in einem brutalen Propagandafilm. Diese sind fassungslos, denn sie bekämpfen Gewalt. Mit Fotos. Simon Bickel. BT 24.8.2007
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