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Anzahl gefundene Artikel: 11

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
01.11.2015 Schweiz
Personen
Suva
VPOD-Magazin
Doris Bianchi
Suva
Unfallversicherungs-Gesetz
Volltext
Modernes Unfallversicherungsgesetz als Erfolg der Sozialpartnerschaft. An der Suva wird nicht gerüttelt. Ein modernes Gesetz, ohne die Suva zu schwächen: Bei der Revision des Unfallversicherungsgesetzes hat sich der Schulterschluss der Sozialpartner ausgezahlt. Mit der Schlussabstimmung in der Herbstsession ist die Revision des Unfallversicherungsgesetzes (UVG) unter Dach und Fach. Die Räte haben das aus den 1980er Jahren stammende Gesetz modernisiert, ohne die Suva gegenüber den Privatversicherern zu schwächen oder Versicherungsleistungen abzubauen. Dieses positive Resultat kam nur dank einer intensiven Zusammenarbeit zwischen dem SGB und den Arbeitgeberverbänden zustande. Privatassekuranz wittert Geschäft. Die ursprüngliche Vorlage des Bundesrats wollte die gut funktionierende Sozialversicherung herunterfahren - ohne jeden finanziellen Anlass. Die Privatversicherer hätten ihre Geschäfte weiter ausbauen können, die Suva wäre geschwächt worden. Ein Leistungsabbau hätte die Lage der Unfallinvaliden verschlechtert, die Versicherungsdeckung wäre gesenkt worden. Dank einer sozialpartnerschaftlichen Koalition im Parlament gelang es 2010, die Vorlage zurückzuweisen. Die Verschlechterung war vorerst vom Tisch. Im Anschluss verständigten sich die in der Suva vertretenen Arbeitnehmer- und Arbeitgeberverbände darauf, gemeinsam eine eigene Vorlage auszuarbeiten. (…). Doris Bianchi.
VPOD-Magazin, November 2015.
Personen > Bianchi Doris. Suva. Unfallversicherung. VPOD-Magazin, November 2015.
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02.10.2015 Schweiz
Personen
SGB
Suva
Doris Bianchi
Suva
Unfallversicherungs-Gesetz
Volltext
Ein modernes Unfallversicherungsgesetz ohne Schwächung der Suva. Sozialpartnerschaftlicher Erfolg bei der UVG-Revision. Ein modernes Gesetz, ohne die Suva zu schwächen: Bei der Revision des Unfallversicherungsgesetzes hat sich der Schulterschluss der Sozialpartner ausgezahlt. Mit der Schlussabstimmung in der Herbstsession ist die Revision des Unfallversicherungsgesetzes (UVG) unter Dach und Fach. Die Räte haben das aus den 1980er Jahren stammende Gesetz modernisiert, ohne die Suva gegenüber den Privatversicherern zu schwächen oder Versicherungsleistungen abzubauen. Dieses positive Resultat kam nur dank einer intensiven Zusammenarbeit zwischen dem SGB und den Arbeitgeberverbänden zustande. Die vom Bundesrat präsentierte Vorlage wollte die gut funktionierende Sozialversicherung noch ohne finanzielle Not runterfahren. Die Privatversicherer hätten ihre Geschäfte weiter ausbauen können, die Suva wäre schwächer geworden. Ein Leistungsabbau hätte die Lage der Unfallinvaliden verschlechtert, die Versicherungsdeckung wäre gesenkt worden. Dank einer sozialpartnerschaftlichen Koalition im Parlament gelang es 2010, die Vorlage zurückzuweisen und diese Revision zu verhindern. Sozialpartner mit eigener Vorlage. Im Anschluss beschlossen die in der Suva vertretenen Arbeitnehmer- und Arbeitgeberverbände, gemeinsam eine eigene Vorlage auszuarbeiten. (…). Doris Bianchi.
SGB, 2.10.2015.
Personen > Bianchi Doris. Unfallversicherung. Suva. SGB, 2.10.2015.
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28.05.2015 Schweiz
Personen
SGB
Suva
Doris Bianchi
Revision
Unfallversicherungs-Gesetz
Volltext
UVG-Revision: Sozialpartnerschaftlichen Kompromiss nicht gefährden. 2011 scheiterte im Parlament zu Recht die 1. UVG Revision. Nunmehr liegt dem Nationalrat eine neue, wesentlich von den Sozialpartnern gestaltete - und damit austarierte - Vorlage vor. Die Unfallversicherung funktioniert gut und steht finanziell auf soliden Beinen. Umso unverständlicher, dass die 1. UVG-Revision in falsches Fahrwasser geriet. Sie wollte die SUVA schwächen und gefährdete damit die erfreulichen Verbesserungen bei der beruflichen Integration von Verunfallten und die Prävention. Die vorgeschlagenen Kürzungen der Versicherungsleistungen hätten die soziale Absicherung bei Unfällen und Berufskrankheiten auf ein ungenügendes Niveau gedrückt. Die Vorschläge fanden aber schliesslich 2011 keine Mehrheiten in den eidgenössischen Räten. Die Sozialpartner haben daraufhin beschlossen, Vorschläge für eine neue Revision auszuarbeiten. Diese sollte sich aufs Wesentliche beschränken und die Unfallversicherung als gut funktionierende und solid finanzierte Sozialversicherung erhalten. Die Verhandlungen dauerten fast zwei Jahre und waren geprägt von der gemeinsamen Verantwortung für ein wichtiges Sozialwerk. Wie in jedem sozialpartnerschaftlichen Kompromiss konnte keine Partei ihre Anliegen vollständig durchsetzen. Die sozialpartnerschaftlichen Vorschläge fanden auch die Zustimmung der Suva und des Schweizerischen Versicherungsverbandes. (…). Doris Bianchi.
SGB, 28.5.2015.
Personen > Bianchi Doris. Unfallversicherung. Revision. SGB, 28.5.2015.
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07.10.2014 Schweiz
Gesundheitsschutz
Personen
SGB
Paul Rechsteiner
Asbest
Unfallversicherungs-Gesetz
Volltext
Asbest-Katastrophe: Höchste Zeit für eine umfassende Lösung! Asbest galt lange als hoch attraktiver Werkstoff und wurde ab etwa 1930 in grossen Mengen industriell verwendet und verbaut. Die gesundheitsschädigenden Auswirkungen und tödlichen Folgen von Asbest waren früh bekannt. Trotzdem bedurfte es in den 1980er Jahren einer grossen Kampagne des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds (SGB), bis die Schweiz ein generelles Asbestverbot erliess (in Kraft seit 1990, mit Übergangsfristen bis 1994). Das war später als in den skandinavischen Ländern, aber Jahre vor den meisten anderen Staaten. Seit 2005 ist Asbest EU-weit verboten. Katastrophe sind allerdings auch in der Schweiz alles andere als bewältigt, im Gegenteil. Das liegt zum einen an der langen Latenzzeit bis zum Ausbruch der Krankheit, die von zwanzig bis fünfzig Jahren reicht. Studien gehen davon aus, dass die Zahl der Erkrankungen in den nächsten Jahren ansteigen wird und das Plateau zwischen 2015 und 2030 erreicht werden sollte. Zum anderen kommt für die vor 1990 erstellten Gebäude jetzt die Phase der Sanierung und Renovation. Schätzungen gehen davon aus, dass 85% der Gebäude, die vor dem Verbot gebaut wurden, Asbest enthalten. Das allein schon zeigt den akuten Handlungsbedarf. In den letzten 25 Jahren ist zwar einiges geschehen. Zu denken ist vor allem an die Abdeckung der Berufskrankheiten durch das Unfallversicherungsgesetz (UVG) und den Ausbau der Prävention durch die Suva. (…).
Paul Rechsteiner, Referat Medienkonferenz.
SGB, 7.10.2014.
Personen > Rechsteiner Paul. Asbest. Verjährung. SGB, 7.10.2014.
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10.06.2014 Schweiz
Personen
SGB
Suva
Doris Bianchi
Suva
Unfallversicherungs-Gesetz
Volltext
Nunmehr eine konsensuale UVG-Revision. Bundesrat eröffnet Vernehmlassung. 2011 scheiterte im Parlament die 1. UVG Revision. Zu Recht. Denn die beabsichtigte Schwächung der Suva sowie die vorgeschlagenen Kürzungen der Versicherungsleistungen wären ein herber Rückschlag gewesen. Die Revision fand aber schliesslich keine Mehrheit. Die Sozialpartner haben daraufhin beschlossen, Vorschläge für eine neue Revision auszuarbeiten. Diese sollte sich aufs Wesentliche beschränken und die Unfallversicherung als gut funktionierende und solid finanzierte Sozialversicherung nicht schwächen. (…). Doris Bianchi.
SGB, 10.6.2014.
Personen > Bianchi Doris. Unfallversicherungs-Gesetz. SGB, 2014-06-10.
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04.03.2011 Schweiz
Nationalrat
SGB
Ständerat
Suva
Work

Unfallversicherung
Unfallversicherungs-Gesetz

Suva-Demontage verhindert. Bern. Die Revision des Unfallversicherungsgesetzes (UVG) ist vom Tisch: Nach dem Nationalrat hat in der Frühjahrssession nun auch der Ständerat die grobe Abbauvorlage an den Bundesrat zurückgewiesen. Die Lobby der Privatversicherer wollte die gut funktionierende Suva demontieren, privatisieren und Leistungen massiv kürzen. Eine Allianz der Vernunft, angeführt vom Schweizerischen Gewerkschaftsbund, konnte dies verhindern. Die Suva begrüsst die Rückweisung und erhofft sich nun eine schlankere Revision.

 

 

Work. Freitag, 4.3.2011.
SGB > Suva. 4.3.2011.doc.

10.09.2010 Schweiz
Personen
Suva
Versicherungen
Work
Oliver Fahrni
Paul Rechsteiner
Andreas Rieger
Unfallversicherung
Unfallversicherungs-Gesetz
Volltext

Baumeister, Gewerkschaften und Gewerbler wollen die Versicherungslobby stoppen. Die Retter der Suva. Niemand will das neue Unfallversicherungs-Gesetz. Denn es schadet allen. Niemand? Nur die Versicherungskonzerne... Die Sache, die am 22. September im Nationalrat auf die Tische kommt, ist absurd: Eine gute Versicherung, die Suva, soll verteuert, verschlechtert und teilweise privatisiert werden. Gegen die Interessen aller - nur für den Profit der Versicherungskonzerne. Dafür haben die Konzerne der Politik eine Revision des Unfallversicherungsgesetzes (UVG) diktiert. (...). Foto mit Paul Rechsteiner, Andreas Rieger und anderen. Oliver Fahrni. Work. Freitag, 10.9.2010.

 

Unfallversicherungs-Gesetz. 10.9.2010.pdf

31.12.1926 Schweiz
Frauen
Gewerkschaften
SGB
Suva

Gesundheitsschutz
Unfallversicherungs-Gesetz
Volltext

Die allgemeinde Bedeutung der Gewerbehygiene für die Arbeiter. Der Kampf der Gewerkschaften um höhere Löhne und kürzere Arbeitszeit war schon stets verbunden mit dem Streben für die Verbesserung der allgemeinen Arbeitsbedingungen. Dazu gehöre vor allem aber auch der Unfall- und Gesundheitsschutz. Es bestand im allgemeinen anfangs die Auffassung, dass höhere Löhne und kürzere Arbeitszeiten erst die praktischen Voraussetzungen zum Schutz gegen Gesundheitsschäden bilden. Wenn auch damit eine wichtige soziale Frage zunächst in den Hintergrund trat, so ist es schon richtig, dass (...).

Der öffentliche Dienst, 31.12.1926.
Gewerkschaften > Gesundheitsschutz. Gewerkschaften. 31.12.1926.

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12.04.1918 BS Kanton
Gemeinde- und Staatsarbeiter-Verband
Regierungsrat
Strassenbahner Basel

Unfallversicherungs-Gesetz
Volltext

Strassenbahner Basel. Die Staatsbediensteten des Kantons Basel-Stadt  und das  neue  Unfallversicherungsgesetz. Der Regierungsrat hat dem Grossen Rat einen Gesetzesentwurf betreffend die „Fürsorge des Staates für  Beamte,  Angestellte  und Arbeiter bei Unfällen und Erkrankungen" unterbreitet. Das eidgenössische Unfallversicherungsgesetz sieht vom dritten Tage des Unfalls an eine Unfallentschädigung  oder ein Krankengeld von 80 % des Lohnes vor. In dem vorliegenden Entwurf  soll nun die Zusatzentschädigung für Betriebs- und Nichtbetriebsunfall gesetzlich  geregelt  werden. Für  Betriebsunfall erhält der Staatsbedienstete das volle Gehalt. (...).

Strassenbahner-Zeitung, 12.4.1918. Standort: Sozialarchiv.

Unfallversicherungs-Gesetz. 12.4.1918.pdf

16.03.1918 Winterthur
Personen
Sterbekasse
Strassenbahner
Albert Sporrer
Unfallversicherungs-Gesetz
Volltext

Strassenbahner Winterthur. Unsere ausserordentliche Versammlung vom 16. März 1918 nahm, allerdings bei nur schwachem Besuch, einen befriedigenden Verlauf. Genosse Albert Sporrer, Stadtgeometer, referierte über das neue Unfallgesetz. Nachdem er die geschichtliche Entwicklung desselben geschildert, klärte er uns über die neue Vorlage in kurzem, aber nichts desto weniger verständlichem Referat auf. Die Diskussion wurde rege benützt. (...).

Strassenbahner-Zeitung, 12.4.1918. Standort: Sozialarchiv.

Versammlung 16.3.1918.pdf

29.06.1917 Schweiz
SEV Schweiz
Strassenbahner-Zeitung

Krankenversicherung
Unfallversicherungs-Gesetz
Volltext

Geldsackmoral. Es ist ein öffentliches Geheimnis, dass das Kranken- und Unfallversicherungsgesetz die Erwartungen nicht erfüllt hat, welche die Arbeiterschaft darein gesetzt hat. Vom Krankenkassengesetz, das nun seit mehr als drei Jahren in Wirksamkeit ist, lässt sich sagen, dass seine Durchführung einen bureaukratischen Apparat erfordert, der mit der finanziellen Hilfe, die den Krankenkassen gewährt wird, nicht in Einklang zu bringen ist. Immer mehr wird auch die Tendenz offenbar, die freien Kassen zugunsten von obligatorischen staatlichen und Betriebskassen zu benachteiligen.  Es wird tatsächlich zweierlei Recht angewendet. Von all dem steht im Gesetze nichts, es wird aber hineininterpretiert. Aehnliche Erfahrungen wird man mit dem auf 1. Januar 1918 in Kraft tretenden Unfallgesetz machen. (...).

Strassenbahner-Zeitung, 1917-06-29.
SEV > Krankenversicherung. SEV. 1917-06-29.doc.

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