Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 23

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12.09.2017 Deutschland
Junge Welt
Strassenbau

Gebühren
Strassenbau
Volltext
Brummis unterm Radar. Bund sollen Millionen entgangen sein, weil private Autobahnbetreiber Lkw-Maut nicht abkassiert haben. Wieder wurde die Bevölkerung betrogen. Über neue Details der Autobahnprivatisierung berichtete die Süddeutsche Zeitung am Montag. Seit knapp zwei Jahren sei dem Bund ein zweistelliger Millionenbetrag entgangen. Hintergrund ist eine an den Einnahmen der Lkw-Maut orientierte Vergütung, wie ein Sprecher des Bundesverkehrsministeriums am Montag in Berlin der Deutschen Presseagentur erklärte. Die Maut, die seit 2005 für zwölf Tonnen schwere Lkw gilt, wurde seit dem 1. Oktober 2015 auf Fahrzeuge ab 7,5 Tonnen ausgeweitet. Das Mautsystem „Toll Collect“ kann aber nicht nach Gewichtsklassen, sondern nur nach Zahl der Achsen unterscheiden. Die leichteren Brummis werden kaum erfasst. Der Bundeshaushalt bekommt das Geld nicht. Das Bundesverkehrsministerium von Alexander Dobrindt (CSU) bestätigte Probleme gegenüber der SZ. Ein Sprecher Dobrindts habe mitgeteilt, betroffen seien die meisten der grossen, bislang für den Verkehr freigegebenen öffentlich-privaten Autobahnprojekte. Das Geld dürfte weg sein, denn mehrere Betreiber lehnten die Rückforderungen aus Berlin ab. Der Bund trage die Verantwortung für die korrekte Abrechnung, berichtete die SZ. Dobrindt versuchte den Schaden runterzuspielen. Es handele sich lediglich um Beträge „in einem Bereich von mehreren hunderttausend Euro im Jahr im Verhältnis zu 4,5 Milliarden Mauteinnahmen durch die Lkw-Maut“, sagte der Minister am (…).
Junge Welt, 12.9.2017.
Junge Welt > Strassenbau. Gebühren. Junge Welt, 2017-09-12.
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02.06.2017 Deutschland
Junge Welt
Privatisierung

Privatisierung
Strassenbau
Volltext
Elchtest für Ramelow. Fällt er um oder nicht? Thüringens Regierungssozialist muss sich im Bundesrat festlegen. Grundgesetzänderungen durch Bundestag gefegt. Der Bundestag hat am Donnerstag grünes Licht für die Schaffung einer zentralen Autobahngesellschaft und den schrittweisen Ausverkauf der deutschen Fernstrassen gegeben. Die Regelungen sind Teil eines Gesamtpakets, mit dem die Finanzbeziehungen von Bund und Ländern auf eine neue Grundlage gestellt werden. Im Gegenzug für Milliardenhilfen der Bundesregierung treten die 16 Bundesländer weitreichende Kompetenzen in den Bereichen Verkehr, Bildungsinvestitionen und Steuerverwaltung an Berlin ab. Mit weit überwiegender Zustimmung der Abgeordneten von Union und SPD verschaffte sich die Regierung die erforderliche Zweidrittelmehrheit für die 13 Grundgesetzänderungen samt Begleitgesetzen. Von 630 Parlamentariern votierten 455 mit Ja. Dazu gab es 87 Neinstimmen bei 61 Enthaltungen. Für die Annahme der Beschlussempfehlung des Haushaltsausschusses brauchte es mindestens 420 Stimmen. „Sie machen die Autobahnen zur Melkkuh für private Profite“, warf die Fraktionsvorsitzende der Partei Die Linke, Sahra Wagenknecht, dem Regierungslager in ihrer Rede vor. Die Linke lehnte das Paket geschlossen ab. Die „Vordertür“ für den Ausverkauf steht allerdings sperrangelweit offen: Fortan obliegt die Strassenbauverwaltung dem Management einer privatrechtlichen Gesellschaft, die Kapital an Land (…).
Junge Welt, 2.6.2017.
Junge Welt > Strassenbau. Privatisierung. Junge Welt, 2017-06-02.
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28.03.2017 Deutschland
Junge Welt

Privatisierung
Strassenbau
Volltext
Kritische Aktionäre. In der SPD-Bundestagsfraktion regt sich Protest gegen Privatisierungspläne der Autobahn. Martin Schulz lässt Hintertür offen. Wird die Privatisierung der Autobahnen doch nicht zum Selbstläufer? In der SPD-Bundestagsfraktion gibt es Widerstand gegen das Vorhaben, die Bundesfernstrassen mittels einer „Infrastrukturgesellschaft Verkehr“ in Bundeshoheit zur Verfügungsmasse von Banken und Versicherern zu machen. Laut einem internen Papier, über das der aktuelle „Spiegel“ berichtet, sollten die entsprechenden Gesetzesvorlagen so geändert werden, „dass auch die Absicherung des unveräusserlichen Eigentums des Bundes an möglichen Tochtergesellschaften gesetzlich verankert wird“. Ebenfalls auf Distanz zu den Plänen geht offenbar SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz. Dasselbe gilt für das Gros der am Montag im Parlament zum Thema angehörten Sachverständigen. Wie JW in Erfahrung brachte, handelt es sich bei dem vom Hamburger Nachrichtenmagazin zitierten Schreiben um einen informellen „Musterbrief: zur Beantwortung der Campact!-Aktion ‚Keine Privatisierung der Autobahnen‘“. Nach Auskunft des Büros der SPD-Abgeordneten Ulrike Nissen stehen dahinter Vertreter der zuständigen Arbeitsgruppen Verkehr, Haushalt und Wirtschaft. Das Papier schlüsselt vier „vorrangige“ Ziele für die anstehenden parlamentarischen Beratungen auf: So müssten die „Kontroll- und Einflussmöglichkeiten“ des Bundestags „bezüglich der Verkehrsinvestitionen des Bundes (…) gestärkt“, ein Tarifvertrag für die vorgesehene Autobahngesellschaft abgeschlossen und eine „enge (…). Ralf Wurzbacher.
Junge Welt, 28.3.2017.
Junge Welt > Strassenbau. Privatisierung. Junge Welt, 2017-03-28.
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03.03.2017 Deutschland
Junge Welt
Strassenbau

Privatisierung
Strassenbau
Volltext
Stoppschilder aufstellen. DGB lehnt Privatisierung der Autobahn ab. Öffnung der Infrastruktur fürs Kapital könnte weiteren Ausverkauf bedeuten. Privat vor Staat soll es künftig heissen. Im Zuge der Neuordnung der Bund-Länder-Finanzen plant die Bundesregierung eine „Infrastrukturgesellschaft Verkehr/Bundesautobahngesellschaft“. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) veranstaltete am Donnerstag in Berlin eine Tagung zum Thema. Der DGB und alle seine Teilgewerkschaften lehnen die Pläne der Bundesregierung zur Gründung der Bundesfernstrassengesellschaft ab. Seit Donnerstag ist eine Onlinepetition freigeschaltet. Drei Punkte hob Stefan Körzell für den DGB-Bundesvorstand besonders hervor: Erstens müsse die Privatisierung der Autobahnen verhindert werden. Dies gelte auch für „verdeckte private Beteiligungen“ in „öffentlich-privaten-Partnerschaften“ (ÖPP). Die Gesellschaft, die vier Jahre lang die Form einer GmbH haben soll, müsse in eine Anstalt öffentlichen Rechts überführt werden. In einem Gutachten hat dies der Bundesrechnungshof allerdings ausgeschlossen und stattdessen die Überführung in eine Aktiengesellschaft ins Spiel gebracht. Zweitens müsse die Tarifbindung der Beschäftigten gewährleistet werden, und drittens sollten die Kompetenzen der Strassenbauanstalten der Länder gestärkt werden, insbesondere durch mehr Personal, sagte Körzell. Die Ideologie des Neoliberalismus und der „schwarzen Null“ seien schuld daran, dass seit mehr als zehn Jahren die Nettoinvestitionen (…). Simon Zeise.
Junge Welt, 3.3.2017.
Junge Welt > Strassenbau. Privatisierung. Junge Welt, 2017-03-03.
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14.02.2017 Deutschland
DGB
Strassenbau

Privatisierung
Strassenbau
Volltext
Gegen schleichende Privatisierung der Autobahnen. Der Bundesrat hat am 10. Februar keine vorschnelle Entscheidung über die Gründung einer Bundesfernstrassengesellschaft und die schleichende Privatisierung der Autobahnen getroffen, sondern umfangreiche Änderungsvorschläge verabschiedet. Nun liegt der Ball im Feld des Bundestages. Der DGB macht mit einer Aktion vor dem Reichstag gegen Autobahn-Privatisierungen mobil. Gegen Autobahn-Privatisierungen: Der DGB bleibt dran. Martin Burkert (SPD), der Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Verkehr und digitale Infrastruktur, plädiert gemeinsam mit Stefan Körzell (r.), Mitglied im geschäftsführenden DGB-Bundesvorstand, für klare Sicht auf diese wichtige Entscheidung für das öffentliche Eigentum an den Bundesfernstraßen (am 13. Februar vor dem Bundestag). DGB/Simone M. Neumann. Bundesrat stimmte noch nicht für „schleichende Privatisierung der Autobahnen"
Der Bundesrat hat am 10. Februar keine vorschnelle Entscheidung über die Gründung einer Bundesfernstraßengesellschaft und die schleichende Privatisierung der Autobahnen getroffen, sondern umfangreiche Änderungsvorschläge verabschiedet. Nun liegt der Ball im Feld des Bundestages. Die Abgeordneten haben dank der zahlreichen Empfehlungen des Bundesrates eine gute Grundlage, um die vorgelegten Gesetzesentwürfe an wichtigen Stellen zu verbessern. Privat betriebene Autobahnen verhindern
Es muss verhindert werden, dass Autobahnen demnächst fast vollständig privat betrieben werden und die Nutzung über eine Pkw-Maut für alle bezahlt werden muss. 
DGB, 14.2.2017.
DGB > Strassenbau. Privatisierung. DGB, 2017-02-14.
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13.04.2016 Schweiz
Abstimmungen Schweiz
Personen
SGB
Dore Heim
Service public
Strassenbau
Volltext
Zwei Mogelpackungen, und hochgradig schädlich. SGB sagt Nein zur Service public- und zur Milchkuh-Initiative. Am 5. Juni entscheiden wir über zwei Initiativen, die sich je verheerend auf den Service public auswirkten. Beide wollen Querfinanzierungen verhindern und propagieren, dass dies zum Wohl der Bevölkerung sei. Der SGB sagt Nein sowohl zur Initiative „pro Service public" wie auch zur Initiative "für eine faire Verkehrsfinanzierung" (Milchkuh-Initiative). Mogelpackung 1: Die Service public-Initiative. So sympathisch die Initiative auf Anhieb tönt, so vernichtend wäre sie für die SBB, Post und Swisscom in der heutigen Form: Sie fordert, dass in der Grundversorgung kein Gewinn angestrebt wird, dass keine fiskalischen Zwecke verfolgt werden und dass mit dem Gewinn nicht andere Bereiche querfinanziert werden. Man denke sich diese Verbote ganz real: Die SBB darf bei den Fernverbindungen keinen Gewinn mehr machen, die PostFinance darf ebenfalls keinen Gewinn erwirtschaften, der Bund darf von der Post keine Gewinnbeteiligung mehr erhalten, und die Swisscom dürfte keinesfalls mehr Dividenden an ihre Aktionäre ausrichten. Im Klartext bedeutet es bei der SBB, dass der Bund noch mehr Geld einschiessen muss, um die unrentablen Bereiche zu finanzieren. Die PostFinance hingegen würde vermutlich privatisiert, und bei der Swisscom würde sich der Bund zurückziehen müssen, da er ja schwerlich die finanziellen Mittel hat, um alle anderen Aktionäre auszuzahlen. Für uns Gewerkschaften ist dies eine ganz schlechte Perspektive, denn die guten GAV in den drei Unternehmen verdanken wir der Tatsache, dass es öffentliche (…). Dore Heim.
SGB, 13.4.2016.
Personen > Heim Dore. Service public. Abstimmung Schweiz. SGB, 2016-04-13.
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03.09.2015 Schweiz
Nationalrat
Personen
SGB
Dore Heim
Strassenbau
Volltext
Weitere wichtige Vorlagen aus gewerkschaftlicher Sicht. Herbstsession II. NAF-Diskussion: Die Milchkuh im Genick. Der SGB hat befürchtet, was nun eintritt: die Diskussion um den geplanten Nationalstrassen- und Agglomerationsprogramme-Fonds (NAF) wird geprägt von der Milchkuh-Initiative der Strassenlobby. Entgegen dem bereits sehr moderaten Vorschlag des Bundesrats zur Erhöhung des Mineralölsteuerzuschlags um nur sechs Rappen will die Mehrheit der zuständigen Ständeratskommission für Verkehr und Fernmeldewesen (KVF-S) den Zuschlag nur um vier Rappen erhöhen. Dafür will sie aber künftig statt der Hälfte neu 55% der Mineralölsteuereinnahmen für die Strassenfinanzierung zweckbinden, also gut 150 Mio. Franken mehr. Das Konstrukt des NAF sieht ja bereits vor, dass die Einnahmen aus der Automobilsteuer in den Fonds fliessen, der Bundeskasse entgingen damit jährlich rund 400 Mio. Franken. Nach Willen der Mehrheit der KVF-S wären es dann jährlich 550 Mio. Franken. Der SGB lehnt diese kurzsichtige und einseitige Lastenverteilung ab. Der Strassenverkehr verursacht heute hohe externe Kosten von rund 7 Mrd. Franken jährlich, für die die Allgemeinheit aufkommt. Autofahren wurde in den letzten Jahren wegen der verbrauchsärmeren Motoren immer billiger. Es wäre auch ein Aufschlag von mehr als nur sechs Rappen absolut verkraftbar. (…).
Dore Heim.
SGB, 3.9.2015.
Personen > Heim Dore. Strassenbau. Finanzierung. SGB, 3.9.2015.
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20.06.2014 Schweiz
SEV Schweiz

Strassenbau
Vernehmlassung
Volltext
Agglomerationsprogramme müssen hohe Priorität haben. SEV befürwortet Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrsfonds (NAF). Der SEV ist grundsätzlich einverstanden mit dem NAF, der für eine langfristige und ausreichende Finanzierung der Nationalstrassen und des Agglomerationsverkehrs sorgt, analog zum Bahninfrastrukturfonds. Planungssicherheit und Transparenz wären aber noch besser, wenn das zweite Gefäss zur Strassenfinanzierung, die „Spezialfinanzierung Strassenverkehr“, in den NAF integriert würde, schreibt der SEV in seiner Vernehmlassungsantwort vom 17. Juni. Ein guter Unterhalt der Nationalstrassen sei wichtig, weil diese landesweit einen grossen Teil des Verkehrs aufnehmen und so die Städte und Agglomerationen entlasten würden, so der SEV weiter. Daneben hätten aber die Agglomerationsprogramme hohe Priorität für die Verkehrsbewältigung, denn „85 bis 90% aller Staus entstehen heute in den Agglomerationsräumen. Und dort wird die stärkste Bevölkerungsentwicklung erwartet.“ Da der NAF - anders als der Bahninfrastrukturfonds - mit einem guten finanziellen Polster starte, seien die Agglomerationsprogramme ohne Verzögerung zu realisieren. (…).
SEV, 20.6.2014.
SEV > Strassenbau. Finanzierung. SEV, 20.6.2014.
Ganzer Text
18.10.2013 Schweiz
Abstimmungen Schweiz
Personen
SGB
Thomas Zimmermann
Autobahn-Vignette
Strassenbau
Verkehrsabgaben
Volltext

SGB sagt Ja zur Autobahnvignette. Nationalstrassenabgabe. Zur Finanzierung der Nationalstrassen soll die Autobahnvignette auf 100 Franken erhöht werden. Mit einem Ja am 24. November können auch erste Weichen gestellt werden, damit dem öffentlichen Verkehr in Zukunft keine Gelder entzogen werden. Der Zusammenhang zwischen Autobahnvignette und öffentlichen Verkehr (öV) ist nicht offensichtlich. Die Verbindung entsteht durch den Umstand, dass die erwarteten Zusatzerträge aus der Erhöhung der Autobahnvignette von 305 Mio. Fr. integral in den künftigen Fonds für den Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehr (NAF) fliessen sollen. Dieser Strassenfonds wurde vom Bundesrat als Gegenentwurf zur Milchkuh-Initiative von auto-Schweiz, TCS, ACS und ASTAG entworfen. (...).Thomas Zimmermann.

SGB, 18.10.2013.
SGB > Autobahn-Vignette. Abstimmung. SGB. 2013-10-18.

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13.03.2009 Reinach BL
Landrat
SP BL Kanton

Strassenbau
SVP
SP attackiert Krähenbühl. Partei verlangt Aufklärung. Baudirektor Jörg Krähenbühl (SVP) und seine Rolle im Streit um die Reinacher Ortsdurchfahrt - das war auch in der Landratssitzung ein Thema. Daniel Münger verlas eine Fraktionserklärung der SP, in der Krähenbühl und seine Kollegen scharf kritisiert werden. "Die Angelegenheit wirft auf die ganze Regierung ein schiefes Licht". Die SP fordert die "parlamentarische Oberaufsicht" auf, für Klarheit in der Sache zu sorgen, und denkt dabei wohl an die Geschäftsprüfungskommission. Daneben bemüht sich die SP auch selber um Aufklärung. (...). BaZ 13.3.2009
19.01.2009 FR Kanton
SP FR Kanton

Strassenbau
Die SP zeigt sich sehr erstaunt. 26 Millionen Franken soll der Grosse Rat an die Mehrkosten der Umfahrung noch bewilligen, gut 50 Millionen übernimmt voraussichtlich der Bund. Die SP des Kantons Freiburg zeigt sich in einem Communiqué erstaunt darüber, dass der kantonale Betrag nicht dem fakultativen Finanzreferendum unterstellt wurde, und zwar mit einem seltsamen Argument. Man könnte nicht Nein zu einem Betrag sagen, den man bereits ausgegeben habe. Aus Sicht der Freiburger SP ist diese Situation erschreckend für die demokratischen Rechte und es zeige, dass der Staatsrat nicht bereit sei, volle Transparenz in die Angelegenheit zu bringen. Die SP hofft nun, dass die Untersuchung der Finanz- und Geschäftsprüfungskommission Klarheit über die politischen  Verantwortlichkeiten bringe. (...). BZ 19.1.2009
09.02.2007 Biel
Taubenlochschlucht

Strassenbau
Entflechtung mit Verspätung. Erst ab 2009 werden umfangreiche Strassenbaumassnahmen im Taubenloch in Angriff genommen. Sie dienen der Trennung des Auto- vom Langsamverkehr. Die Arbeiten sollen etwa 2012 fertig gestellt sein. Die A16 zwischen La Heutte und Biel Nord führt als Nationalstrasse 3. Klasse durch die Taubenlochschlucht. Sie ist vierspurig, richtungsgetrennt und für sämtliche Verkehrsteilnehmer zugelassen. Mit Foto. Philippe Oudot. BT 9.2.2007
27.09.2004 Lauterbrunnen
Abstimmung

Strassenbau
Weiterhin nur per Bahn erreichbar. Der Berner Oberländer Kurort Wengen kann weiterhin nur mit der Bahn erreicht werden. Die Stimmberechtigten haben in einer Konsultativabstimmung den Bau einer Strassenerschliessung nach dem Vorbild von Saas Fee oder Zermatt abgelehnt. Wengen ist Teil der Gemeinde Lauterbrunnen. 610 Stimmberechtigte sprachen sich gegen den Bau einer Zufahrt aus, 276 dafür. Aargauer Zeitung 27.9.2004
29.07.2004 Dornach
Gemeinderat

Strassenbau
Solothurn setzt sich für Dornacher Anschluss ein. Die Gemeinde Dornach erhält in den Planungswirren um den Anschluss an die Schnellstrasse Basel.Delémont (H18) vom Kanton Solothurn Uinterstützung. Wie Kantonsingenieur René Suter bestätigt, will der Kanton eine Studie in Auftrag geben und diese grösstenteils finanzieren. Mit Foto. Ben Asper. BaZ 29.7.2004
03.05.2004 Kappelen
Gemeinderat

Strassenbau
Die lange Debatte über die Strassensanierung. Nach langer Diskussion wurde das vom Gemeinderat vorgelegte Strassensanierungsprojekt mit zwei Vorbehalten angenommen. Der Kredit von 650'000 Franken wurde gesprochen. BT 3.5.2004
07.05.2003 Köniz
Gemeindeparlament

Strassenbau
„Stein des Anstosses“ mit „Unterhaltungswert“. „Das Thema hat Unterhaltungswert“ sagte Gemeinderat Walo Hänni (FdP=, als er im Gemeindeparlament zur Interpellation „Kostentransparenz im Produkt Strassenbau und -Unterhalt“ Stellung nahm. Bund 7.5.2003
05.02.2003 Heimberg
Gemeindeversammlung

Strassenbau
Das Volk muss entscheiden. Der Kreditbeschluss des Gemeinderates über den Ausbau und die Entlastung von Alpen-, Schützen- und Stockhornstrasse kommt vor die Gemeindeversammlung. Bund 5.2.2003
02.12.2002 Tschugg
Verwaltung

Strassenbau
Neue Schilder für Tschuggs Strassen. Ausser dem Budget 2003 waren die Neunummerierung der Liegenschaften und die geplante Strassenbeschilderung die Hauptthemen der Einwohnergemeindeversammlung. BT 2.12.2002
14.09.2002 Thun
Verkehr

Strassenbau
Politischer Druck für die Realisierung des Aaretunnels. Der Aaretunnel soll nicht auf die lange Bank geschoben werden. SVP-Grossrat Hans Oppliger macht Druck. Bund 14.9.2002
01.09.1992 Biel
Auto-Partei Biel

Strassenbau
Jürg Scherrers Kampf für die Südumfahrung von Biel. Tacho Nr. 55, Ausgabe 9/92
04.08.1984 Twann
St. Petersinsel

Strassenbau
Heidenangst um den Heidenweg. Transportprobleme rund um die Renovation auf der St. Petersinsel. BT 4.8.1984
12.05.1984 Twann
St. Petersinsel

Strassenbau
Auf dem Land- oder Seeweg? Ungelöste Fragen im Vorfeld der Renovationen auf der St.-Peters-Insel. Die Inselbesitzerin, die Burgergemeinde der Stadt Bern, will Versprochenes in die Tat umsetzen. Der Grosse Burgerrat stimmte soeben einem Projekt für die Renovation der Hotel- und Restaurationsgebäulichkeiten mit Kosten von 10 Mio. Franken zu. Bauzeit: Herbst 1984 bis Frühjahr 1986. Offene Frage: Wird sich der Bauverkehr über den Heideweg oder über das Wasser bewegen? BT 12.5.1984
24.09.1915 Aesch BL
BS Kanton
Strassenbahner Basel
Wohnbaugenossenschaften

Strassenbau
Volltext
Wohnungsbau

Eine aktuelle Wohnungsfrage (r.-Korr. aus Basel). Für die Lösung der Wohnungsfrage sind drei Möglichkeiten vorhanden: 1. Der staatliche Wohnungsbau, 2. Der Anschluss an eine bestehende Bau oder Wohnungs-genossenschaft, 3. Die  Gründung  einer  eigenen  Baugenossenschaft. Wenn wir den Bau von Wohnhäusern durch die Strassenbahnverwaltung empfehlen, so geschieht dies aus der Erwägung heraus, dass wir dadurch am ehesten zum Ziele gelangen. Während das Baukonto für Wohnhäuser im Jahre 1900 Fr. 413‘200 betrug, ist er bis zum Jahre 1912 auf Fr. 232‘200 amortisiert worden. In Anbetracht der gegenwärtigen Lage im Wohnungswesen für das Personal würde die weitere Belastung des Anlagekapitals für den Bau von  Wohnhäusern mit Fr. 300‘000 sich rechtfertigen. Damit wäre man imstande, 20 Wohnhäuser mit je zwei Dreizimmer- und einer Zweizimmerwohnung zu erstellen. (...).

 

Schweizerische Strassenbahner-Zeitung, 24.9.1915.

 

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