Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 844

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07.07.2020 Schweiz
Gastgewerbe
Löhne
Unia Schweiz

Arbeitsplätze
Lohnschutz
Volltext
Beschäftigte im Gastgewerbe fordern Sicherheit für Löhne und Arbeitsplätze. Der L-GAV regelt die Arbeitsbedingungen von rund 30‘000 gastgewerblichen Betrieben und über 200‘000 Angestellten.
Die Sozialpartner des Gastgewerbes beantragen beim Bundesrat, dass die Allgemeinverbindlichkeit (AVE) des Landes-Gesamtarbeitsvertrags (L-GAV) bis Ende 2022 verlängert wird. Damit gelten die Bestimmungen und Mindestlöhne des GAV weiterhin für alle Betriebe im Gastgewerbe. Die Verlängerung der AVE des L-GAV ist ein gutes Zeichen in der Corona-Krise: Mindestlöhne, der 13. Monatslohn, 5 Wochen Ferien und Unterstützung bei Aus- und Weiterbildung gibt es weiterhin für alle Beschäftigten der Branche. Ab 2022 werden zudem die Mindestlöhne um 0,2% angehoben. Verhandlungen über neuen GAV nötig
Gleichzeitig fordert die Unia-Branchenkonferenz Gastgewerbe von den Arbeitgebern, dass sie mit den Gewerkschaften über einen neuen L-GAV verhandeln. Die Mindestlöhne, insbesondere für erfahrene Mitarbeitende, müssen weiter erhöht werden. Zudem braucht es mehr Kontrollen, dass der L-GAV überall eingehalten wird. Null-Stundenverträge sind zu untersagen. Sichere Arbeitsplätze und Lohngarantie
In einer Resolution fordern die Unia-Delegierten, dass der Bund Angestellten in Kurzarbeit 100% des Lohnes garantiert (statt 80%), wenn sie weniger als 5000 Franken verdienen. Die Arbeitgeber sollen vom Instrument der Kurzarbeit Gebrauch machen und keine Entlassungen aussprechen. (…).

Unia Schweiz, 7.7.2020.
Unia Schweiz > Gastgewerbe. Lohnschutz. Unia Schweiz, 2020-07-07.
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06.07.2020 Schweiz
Löhne
Personen
SGB
Daniel Lampart
Löhne
Volltext
Krisenmassnahmen: Wirtschaft stabilisieren und Kaufkraft stärken. SGB-Verteilungsbericht 2020. Die Schweiz ist in einer schweren Rezession. Besonders betroffen sind die Gering-verdienerinnen und Geringverdiener, deren Einkommen bereits seit vielen Jahren stagnieren, wie dies der neue Verteilungsbericht des SGB belegt. Nun braucht es Massnahmen zur Stärkung der Kaufkraft, damit sich die inländische Konjunktur stabilisiert und um eine soziale Katastrophe zu vermeiden. Dazu gehört die umgehende Senkung der Krankenkassenprämien aus den angehäuften übermässigen Milliardenreserven der Krankenkassen. Diese dringliche Massnahme kann bereits im COVID-19-Gesetz umgesetzt werden. Die Corona-Krise trifft vor allem Personen mit tiefen und mittleren Einkommen, weil Kurzarbeit in den Branchen mit den niedrigsten Löhnen am stärksten verbreitet ist. Das führt zu kaum verkraftbaren Einkommenseinbussen für Arbeitnehmende mit bereits tiefen Löhnen. Mit den drohenden Entlassungen kann eine Abwärtsspirale beim Konsum in Gang kommen. Wer die Stelle verliert, hat weniger Einkommen. Das schlägt negativ auf den Konsum durch, was weitere Entlassungen nach sich ziehen kann. Eine solche Abwärtsspirale muss verhindert werden. Es gibt bereits jetzt Anzeichen dafür, dass dem privaten Konsum wieder die Luft ausgeht, dies nach einem kurzen Aufschwung bei der Wiedereröffnung der Geschäfte im Mai, besonders bei den langlebigen Konsumgütern. Daniel Lampart, SGB-Chefökonom und Autor des (…).
SGB, Medienmitteilung, 6.7.2020.
SGB > Loehne. Verteilungsbericht 2020. SGB, 2020-07-06.
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03.07.2020 ZH Kanton
Gewerkschaftsbund ZH Kanton
Löhne
Personen
Markus Bischoff
Initiative
Mindestlohn
Volltext
Nicht nur der eigenen Bubble dienen. Volksinitiativen für einen gesetzlichen Mindestlohn in Zürich, Winterthur und Kloten. Am letzten Donnerstag habe ich zum ersten Mal Unterschriften für unsere „Ein Lohn zum Leben“ Initiativen gesammelt. Das Echo war überraschend positiv. Viele störten sich an den tiefen Löhnen gewisser Branchen. Fast alle fanden, dass es für alle Beschäftigten einen anständigen Lohn zum Leben braucht. Niemand empfand den Minimallohn von 23 Franken pro Arbeitsstunde als zu hoch.
Der Gewerkschaftsbund des Kantons Zürich (GBKZ) hat diese Initiativen in Zürich, Winterthur und Kloten entwickelt und für die Lancierung auch Travail.Suisse, die rot-grünen Parteien und die Hilfswerke HEKS, Caritas und SAH mit ins Boot geholt. Die Initiativen sollen nicht einfach das Leben für die rot-grüne Klientel verbessern, sondern auf ein brennendes soziales Problem hinweisen. Politik darf nicht nur der eigenen Bubble dienen. Tiefstlöhne sind die Realität derjenigen, die keine Stimme und keine Lobby haben.
Leider können wir auf dem Initiativweg keinen gewerkschaftlichen, sondern nur einen sozialen Mindestlohn erkämpfen. Das Bundesgericht hat sehr enge Grenzen für die Zulässigkeit von allgemeinen Mindestlöhnen gesetzt. Damit darf nur verhindert werden, dass jemand trotz Arbeit in die Armut rutscht. Wer arbeitet, soll zumindest so viel Lohn erhalten wie jemand der Rente und Ergänzungsleistungen bezieht. In der Stadt Zürich sind dies 23 Franken pro Stunde oder bei einer Vollzeitstelle etwa 4'000 Franken pro Monat. …).
Markus Bischoff (Präsident Gewerkschaftsbund des Kantons Zürich)
GBKZ, 3.7.2020.
Personen > Bischoff Markus. Mindestlohn. Initiative. GBKZ, 2020-07-03.
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30.06.2020 Deutschland
DGB
Löhne

Mindestlöhne
Volltext
Mindestlohn steigt deutlich. Die Mindestlohnkommission hat heute die nächste Erhöhung des allgemeinen gesetzlichen Mindestlohnes beschlossen. Demnach soll der Mindestlohn in vier Schritten auf 10,45 Euro steigen. Jetzt ist es an der Bundesregierung, diesen Beschluss in Recht umzusetzen, damit der höhere Mindestlohn mit Beginn des nächsten Jahres wirkt. DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell und Mitglied der Mindestlohnkommission sagte dazu am Dienstag in Berlin: „Trotz schwieriger Verhandlungen hat sich die Mindestlohnkommission einstimmig für ein Anheben des Mindestlohns ausgesprochen, der im zweiten Jahr des Erhöhungszeitraums mit 10,45 Euro auch deutlich über dem Tarifindex liegen wird. Allein in den nächsten beiden Jahren bringen die Mindestlohnsteigerungen insgesamt knapp 2 Milliarden Euro mehr im Portmonee der Beschäftigten. Der von vielen geäußerte Wunsch nach einer Aussetzung der Erhöhung konnte sich in der Kommission am Ende nicht durchsetzen. Im Jahr 2023 setzt die nächste Entscheidung der Mindestlohnkommission auf 10,45 Euro auf. Das ist ein deutlicher Schritt, um schneller zu den geforderten 12 Euro zu kommen. Klar ist, dass der Mindestlohn lediglich eine untere Haltelinie sein kann. Gute und möglichst umfassend geltende Tarifverträge bleiben für Beschäftigte das wichtigste Instrument zur Regelung von Lohn- und Arbeitsbedingungen. Die Tarifbindung muss deshalb wieder deutlich gestärkt werden. Dazu ist auch der Gesetzgeber aufgerufen.“(...).
DGB, P30.6.2020.
DGB > Mindestlohn. DGB, 2020-06-30
30.06.2020 Schweiz
Frauen
Löhne
SGB

Gleichstellung
Lohngleichheit
Volltext
Neues Gleichstellungsgesetz und Lohngleichheit: Mitarbeitende einbeziehen! Am 1.7.2020 tritt das revidierte Gleichstellungsgesetz in Kraft. Die Unia appelliert an die Verantwortung der Arbeitgeber: Die Unternehmen müssen bei der Überprüfung der Lohngleichheit die Personalkommissionen oder Arbeitnehmendenvertretungen in den Prozess einbeziehen und schliesslich auch die nötigen Korrekturen vornehmen, damit der Verfassungsauftrag von 1981 endlich umgesetzt wird. Lohndiskriminierung ist kein individuelles, sondern ein kollektives Problem. Es betrifft alle Frauen in allen Berufen, in allen beruflichen Stellungen und in jedem Alter. Die Unternehmen in der Schweiz schulden den Frauen rund 10 Milliarden Franken pro Jahr, weil sie ihnen für die gleiche oder gleichwertige Arbeit nicht den gleichen Lohn bezahlen wie ihren Kollegen. Frauen verdienen rund 20 Prozent oder im Schnitt 657 Franken pro Monat weniger als Männer. Weil sie Frauen sind. Deshalb sind es auch die Arbeitgeber, die jetzt in der Pflicht stehen! Forderung der Frauen ernst nehmen. Das revidierte Gesetz ist zwar wichtig, aber ungenügend: Es sieht lediglich vor, dass 1% aller Unternehmen eine Lohnanalyse durchführen müssen (Betriebe ab 100 Mitarbeitenden), Sanktionen sind keine vorgesehen und das Gesetz läuft nach 12 Jahren aus. (…).
SGB, 30.6.2020.
SGB > Lohngleichheit. SGB, 2020-06-30.
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29.06.2020 Schweiz
Frauen
Löhne
VPOD Schweiz

Lohngleichheit
Lohnkontrolle
Volltext
Lohnkontrollen - aber richtig! Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitenden müssen bis Ende Juni 2021 eine betriebsinterne Lohngleichheitsanalyse durchführen – auch die öffentlichen Arbeitgeber. Das verlangt die Änderung des Gleichstellungsgesetzes, welche am 1.Juli 2020 in Kraft tritt. Mit den Forderungen des Frauenstreiks hat das nichts zu tun: Das Gesetz ist zahnlos, aber vielleicht lässt sich trotzdem etwas damit erreichen. Die neuen Bestimmungen betreffen 0,9 Prozent der Unternehmen, in denen 46 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der Schweiz arbeiten. Die Analyse muss mit einem anerkannten Instrument durchgeführt werden, durch eine unabhängige Stelle überprüft und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen über das Ergebnis informiert werden. Das Gesetz hat viele Schwachstellen, gegen welche sich die Gewerkschaften umsonst gewehrt haben: Eine Nichteinhaltung der Lohngleichheit hat keinerlei Sanktionen zur Folge. Die Überprüfung ist nur einmalig vorgesehen und muss nach 4 Jahre nur wiederholt werden, wenn das Ergebnis negativ war. Das Ergebnis muss nur beschränkt offengelegt werden, und die Gültigkeitsdauer des Gesetzes ist auf 12 Jahre beschränkt. Es ist also mehr oder weniger zahnlos. Dennoch können die Gewerkschaften eine gewisse Rolle spielen. (…).

VPOD Schweiz, 29.6.2020.
VPOD Schweiz > Lohngleichheit. Lohnkontrolle. VPOD Schweiz, 2020-0629.
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29.06.2020 Schweiz
Löhne
SGB

Flankiierende Massnahmen
Lohnschutz
Volltext
Lohnschutz verstärken, nicht verschlechtern. Flankierende Massnahmen und Personenfreizügigkeit. Observatoriumsbericht: Die Schweiz vor bedeutenden migrationspolitischen Weichenstellungen
Anlässlich der Veröffentlichung des 16. Berichts des Observatoriums zur Personenfreizügigkeit präsentiert der SGB einen Kommentar zur aktuellen Lage. Darin betonen die Gewerkschaften die zentrale Bedeutung von Flankierenden Massnahmen (FlaM). Dank den FlaM entwickeln sich die tiefen und mittleren Löhne in der Schweiz postiver als in mehreren europäischen Ländern, in denen der Schutz geringer ist: In den letzten 20 Jahren sind sie in der Schweiz stärker gestiegen als in Frankreich, Deutschland und Grossbritannien.
Der Observationsbericht zeigt auf, wie wichtig eine hohe Dichte der in der Schweiz durchgeführten Kontrollen ist. Während in Deutschland jährlich 55.000 Unternehmen auf Arbeits- und Lohnbedingungen überprüft werden, sind es in der Schweiz 41‘000 – bei einem etwa zehnmal kleineren Arbeitsmarkt. Die Entwicklung eines extremen Niedriglohnsektors wurde in der Schweiz so vermieden. Der Schutz der Löhne und Arbeitsbedingungen muss ausgebaut, und nicht verschlechtert werden. Auch die Umsetzung kann weiter verbessert werden, vor allem durch verstärkte Kontrollen in den Kantonen. (…).
SGB, Medienmitteilung, 29.6.2020.
SGB > Lohnschutz. Flankierende Massnahmen. SGB, 2020-06-29.
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29.06.2020 Schweiz
Löhne
Travail.Suisse

Flankiierende Massnahmen
Lohnschutz
Volltext
Personenfreizügigkeit: Die flankierenden Massnahmen nützen den Arbeitnehmenden – die Kündigungsinitiative schadet ihnen. Das Seco hat im heute publizierten Observatoriumsbericht ein positives Bild von der Personenfreizügigkeit gezeichnet. Für Travail.Suisse, den unabhängigen Dachverband der Arbeitnehmenden, ist klar, dass diese positiven Effekte nur dank den flankierenden Massnahmen erreicht werden. Die kontinuierliche Weiterentwicklung der FlaM ist der Königsweg – die Kündigungsinitiative dagegen der worst case für die Arbeitnehmenden. Im Observatoriumsbericht wird ein positives Bild der Personenfreizügigkeit gezeichnet. Die Zuwanderung erfolgte in erster Linie in den Arbeitsmarkt und bewirkte eine positive Wirtschaftsentwicklung. Die Integration von gut ausgebildeten und jüngeren Arbeitnehmenden trägt ausserdem dazu bei, die Finanzlage der Altersvorsorge zu stabilisieren. Von zentraler Wichtigkeit für Travail.Suisse sind die flankierenden Massnahmen. Diese sorgen dafür, dass in der Schweiz tatsächlich Schweizer Löhne bezahlt werden, resp. Unterbietungen der Löhne und Arbeitsbedingungen aufgedeckt und sanktioniert werden. „Die FlaM gehören zur Personenfreizügigkeit und schützen die Arbeitnehmenden auf dem Arbeitsmarkt vor Lohn- und Sozialdumping“, unterstreicht Gabriel Fischer, Leiter Wirtschaftspolitik bei Travail.Suisse. (…).

Travail.Suisse, 29.6.2020.
Travail.Suisse > Lohnschutz. Flankierende Massnahmen. Travail.Suisse, 2020-06-29.
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29.06.2020 Schweiz
Frauen
Löhne
Unia Schweiz

Lohngleichheit
Volltext
Inkraftsetzung neues Gleichstellungsgesetz. Lohngleichheit: Mitarbeitende einbeziehen! Morgen tritt das revidierte Gleichstellungsgesetz in Kraft. Die Gewerkschaft Unia appelliert an die Verantwortung der Arbeitgeber: Die Unternehmen müssen bei der Überprüfung der Lohngleichheit die Personalkommissionen oder Arbeitnehmendenvertretungen in den Prozess einbeziehen und schliesslich auch die nötigen Korrekturen vornehmen, damit der Verfassungsauftrag von 1981 endlich umgesetzt wird. Lohndiskriminierung ist kein individuelles, sondern ein kollektives Problem. Es betrifft alle Frauen in allen Berufen, in allen beruflichen Stellungen und in jedem Alter. Die Unternehmen in der Schweiz schulden den Frauen rund 10 Milliarden Franken pro Jahr, weil sie ihnen für die gleiche oder gleichwertige Arbeit nicht den gleichen Lohn bezahlen wie ihren Kollegen. Frauen verdienen rund 20 Prozent oder im Schnitt 657 Franken pro Monat weniger als Männer. Weil sie Frauen sind. Deshalb sind es auch die Arbeitgeber, die jetzt in der Pflicht stehen! Forderung der Frauen ernst nehmen. Das revidierte Gesetz ist zwar wichtig, aber ungenügend: Es sieht lediglich vor, dass 1% aller Unternehmen eine Lohnanalyse durchführen müssen (Betriebe ab 100 Mitarbeitenden), Sanktionen sind keine vorgesehen und das Gesetz läuft nach 12 Jahren aus. Selbst diese Mini-Revision wäre ohne Druck der 20'000 Menschen, die im September 2018 auf die Strassen gingen, vom Parlament nicht verabschiedet worden. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 29.6.2020.
Unia Schweiz > Lohngleichheit. Gesetz. Unia Schweiz, 2020-06-29.
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16.06.2020 Schweiz
Gewerkschaftsbund ZH Kanton
Löhne

Initiativen Schweiz
Mindestlöhne
Volltext
Ein Lohn zum Leben. Jetzt für die Mindestlohn-Initiativen unterschreiben! Das Leben wird für uns alle immer teurer. Die Mieten steigen, die Krankenkasse kostet jedes Jahr mehr und nicht nur für ÖV- und das Kinoticket zahlt man viel. Zehntausende arbeiten in Zürich, in Winterthur und rund um den Flughafen Kloten zu absoluten Tieflöhnen, von denen sie nicht leben können. Während der Corona-Pandemie waren sie oftmals von Kurzarbeit betroffen und hatten noch weniger Geld zur Verfügung. Allein in der Stadt Zürich sind fast 17'000 Menschen für weniger als 23 Franken pro Stunde beschäftigt und auch in Winterthur und am Flughafen gibt es riesige Tieflohnsektoren. Das darf nicht sein! Wer arbeitet, soll davon leben können. Und zwar ohne Unterstützung und zusätzliche Zweitjobs. Wir wollen einen Lohn zum Leben. Raus aus der Krise. Die Corona-Krise hat gezeigt: Wenn der Lohn im Alltag kaum zum Leben reicht, dann ist er in einer Krise erst recht zu tief. Fast die Hälfte aller Beschäftigten, für die während der Corona-Krise Kurzarbeit beantragt wurde, gehörte zu den am schlechtesten bezahlten 20 Prozent. Michi, Koch, sagt: „Finanziell ist bei uns Gastro-Beschäftigten immer Krise. Aber als die Küchen wegen Corona schliessen mussten, hatten viele von uns Gehaltseinbussen von 20 Prozent. Sollen wir uns verschulden, nur um Miete und Essen zu zahlen?“Respekt und Fairness. (…).

GBKZ, 16.6.2020.
Gewerkschaftsbund ZH Kanton > Mindestlohn. GBKZ, 2020-06-16.
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13.06.2020 Schweiz
Löhne
PostCom
Syndicom

Mindestlöhne
PostCom
Volltext
Mehr Kontrollen und Erhöhung des Mindestlohns. Der heute publizierte Jahresbericht der Aufsichtsbehörde über den Postmarkt attestiert der Schweiz eine Grundversorgung in hoher Qualität. Die Arbeitnehmenden interessiert vor allem, wie die PostCom ihre Kontrolltätigkeit bei den Arbeitsbedingungen wahrnimmt. syndicom erwartet, dass die PostCom den boomenden Markt der privaten Postdienstleister intensiv kontrolliert. Zudem fordert Syndicom eine Anpassung der verordneten Mindestlöhne. Seit dem die PostCom 2019 mittels Verordnung einen Mindestlohn für den Postmarkt verfügt hat, kontrolliert die Behörde mit einem nachvollziehbaren Massstab die Löhne für Postdienste in der Schweiz. Bereits hat sie erste Vergehen festgestellt und Sanktionen in die Wege geleitet. Die Ankündigung der neuen Präsidentin der Aufsichtsbehörde, die Kontrolltätigkeit zu vertiefen, begrüsst syndicom. Mindestlohn erhöhen. Der Gestaltungswille der neuen Behördenleitung ist zu erkennen. Doch Syndicom ist überzeugt, dass der festgeschriebene Mindestlohn von 18.27 Franken in der Stunde viel zu tief liegt. Matteo Antonini, Sektorleiter von Syndicom, dazu: „Mit einem solchen Stundenlohn lässt sich in der Schweiz nicht anständig leben. Das ist staatlich legitimiertes Lohndumping. Der Mindestlohn muss dringend nach oben korrigiert werden.“ Syndicom schlägt eine Verordnungsrevision vor, in der eine Marktsegmentierung vorgenommen und die Mindestlöhne darauf abgestimmt werden. (…).
Syndicom, 15.6.2020.
Syndicom > Mindestlohn. PostCom . Syndicom, 2020-06-15.
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11.06.2020 Schweiz
Löhne
SGB

Arbeitsbedingungen
Flankiierende Massnahmen
Lohnschutz
Volltext
Grundsätzlich wirksamer Lohnschutz, schärferer Vollzug nötig. Bericht des Seco zum Vollzug der Flankierenden Massnahmen. Der heute veröffentlichte Bericht zu den Flankierenden Massnahmen zeigt: Die Flankierenden sind wichtiger denn je! Wo kontrolliert wird, werden Verstösse aufgedeckt. Insbesondere bei Firmen, die Kurz- und KürzestaufenthalterInnen oder Temporärarbeitskräfte beschäftigen. Im vergangenen Jahr haben die Kontrolleurinnen und Kontrolleure rund 166’000 Löhne überprüft. Dabei haben sie bei mehr als 15 Prozent zu tiefe Löhne oder Scheinselbständigkeit aufgedeckt. In Branchen mit GAV-Mindestlöhnen sind die Verstossquoten etwas höher (über 20 Prozent), weil der Dumping-Tatbestand durch diese Mindestlöhne klar definiert ist. In den übrigen Branchen erlauben die Kantone teilweise Abweichungen von den üblichen Löhnen gegen unten, so dass ein Teil der Firmen mit zu tiefen Löhnen den Kontrolleuren entgeht. Die Verstossquoten betragen 15 Prozent (Entsendefirmen) bzw. 11 Prozent (Schweizer Unternehmen). In Branchen mit verbindlichen Mindestlöhnen in GAV oder in Normalarbeitsverträgen (NAV) werden Arbeitgebende mit zu tiefen Löhnen gebüsst. Wenn keine Mindestlöhne vorliegen, fordern die Kantone die Firmen auf, die Löhne an die orts- und branchenüblichen Löhne anzupassen („Verständigungsverfahren“). Positiv ist, dass die überwiegende Mehrheit der ausländischen Firmen dieser Aufforderung Folge leistet. (…).
SGB, Medienmitteilung, 11.6.2020.
SGB > Lohnschutz. Flankierende Massnahmen. SGB, 2020-06-11.
Ganzer Text
04.06.2020 Schweiz
Frauen
Löhne
Unia Schweiz

Frauenlöhne
Lohnerhöhungen
Volltext
pplaus genügt nicht: Eine „violette Woche“ für Frauenrechte. Frauen haben mehr verdient: Respekt, mehr Lohn und mehr Zeit! Deshalb wird die Gewerkschaft Unia während einer „violetten Woche“ vom 8. bis am 14. Juni täglich Aktionen in der ganzen Schweiz durchführen. Der 14. Juni 2019 war eine Demonstration der Macht der Frauen und der Entschlossenheit. Zum Jahrestag werden die Unia-Frauen während einer „violetten Woche“ vom 8. bis 14. Juni 2020 jeden Tag in den verschiedenen Regionen der Schweiz Aktionen durchführen, um Respekt, mehr Lohn und mehr Zeit einzufordern – jetzt erst recht! Die letzten Monate haben deutlich gezeigt: Die Frauen leisten nicht nur doppelte Arbeit im Job und zu Hause, sondern stellen auch die Grundversorgung in Branchen wie der Pflege, dem Detailhandel oder der Logistik sicher. In Krisensituationen stehen sie an vorderster Front, sind aber gleichzeitig skandalös unterbezahlt.
Der Einsatz aller Arbeitnehmerinnen muss belohnt werden: mit mehr Lohn und besseren, verbindlich geregelten Arbeitsbedingungen. Die Unia fordert für alle Frauen: Keine Löhne unter 4000 Franken (x13; 40-Stunden-Woche), Lohnerhöhungen und eine allgemeine Reduktion der Arbeitszeit bei gleichem Lohn. Und in den Branchen der Grundversorgung muss der ausserordentliche Einsatz der Frauen während der Pandemie mit einer “Coronaprämie“ von mindestens 2'000 Franken honoriert werden. Gleichstellungsgesetz ist ungenügend. (…). 
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 4.6.2020.
Unia Schweiz > Frauen. Lohnerhoehungen. Unia Schweiz, 2020-06-04.
Ganzer Text
21.04.2020 Schweiz
Löhne
SGB

Coronavirus
Lohnerhöhungen
Volltext
Generelle Lohnerhöhungen und mehr Gesamtarbeitsverträge mit guten Mindestlöhnen nötig. Besorgniserregende Ergebnisse der Lohnstrukturerhebung 2018. Die Lohnentwicklung von 2016 bis 2018 ist ungenügend. Die Reallöhne sind um 0,8 Prozent gesunken – namentlich bei Berufstätigen ohne Kaderfunktion (-0,9 Prozent). Nach Branchen betrachtet fallen vor allem die nur teilweise durch Mindestlöhne geschützte Sicherheitsbranche (real -5.9 Prozent) sowie die Post- und Kurierdienste (real -2.9 Prozent) negativ auf. Erfreulich ist, dass der Rückstand der Frauenlöhne von 12 auf 11.5 Prozent abermals etwas verringert wurde. Das zeigen die heute veröffentlichten Ergebnisse der Lohnstrukturerhebung 2018. Dass die Zeit von 2016 bis 2018 lohnpolitisch schwierig war, ist bereits bekannt. Die Lohnstrukturerhebung bestätigt nun, dass die grössten Probleme in den Branchen ohne Gesamtarbeitsverträge mit Mindestlöhnen auftreten. In den klassischen GAV-Branchen wie dem Gastgewerbe oder dem Ausbaugewerbe stiegen die Reallöhne. Auch im Detailhandel resultierte in einem nicht einfachen Umfeld ein Plus. Umgekehrt bestätigten sich die Befürchtungen der Gewerkschaften, dass in der dumpinggefährdeten Sicherheitsbranche (kein GAV für kleinere Firmen) oder in der Logistik (Post- und Kurierdienste mit zu tiefen Mindestlöhnen) die Löhne unter Druck geraten sind. (…).
SGB, Medienmitteilung, 21.4.2020.
SGB > Lohnerhoehungen. Coronavirus. SGB, 2020-04-21.
Ganzer Text
21.04.2020 Schweiz
Bundesamt für Statistik
Löhne
Travail.Suisse

Lohnerhebung
Volltext
Löhne: Stabile Lohnstruktur – Zunahme von intransparenten Boni. Das Bundesamt für Statistik hat heute die ersten Ergebnisse der Lohnstrukturerhebung 2018 präsentiert. Trotz stabiler Lohnstruktur arbeiten über 350‘000 Arbeitnehmende in Tieflohnstellen. Gleichzeitig steigt der Anteil der Boni seit 2014 kontinuierlich an. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, fordert eine faire Lohnverteilung für alle Arbeitnehmenden statt intransparente Boni für wenige Ausgewählte. Die Lohnstrukturerhebung 2018 des Bundesamtes für Statistik zeigt die Lohnverteilung in der Schweiz. 6538 Franken pro Monat beträgt demnach der Medianlohn, 10% der Arbeitnehmenden verdienen aber weniger als 4302 Franken. Gleichzeitig handelt es sich dabei um auf Vollzeitstellen hochgerechnete Löhne. Aufgrund der kontinuierlichen Zunahme der Teilzeitarbeit liegen die ausbezahlten Löhne allerdings deutlich tiefer. 2019 arbeiteten 37.4% der Arbeitnehmenden Teilzeit, eine Zunahme von beinahe 6 Prozentpunkten gegenüber 2004. Erfreulich ist die Stabilität der Lohnstruktur der letzten 10 Jahre. Während die Löhne der am besten bezahlten Arbeitnehmenden in dieser Zeitspanne um 9.1% gestiegen sind, stiegen die Löhne der am schlechtesten bezahlten Arbeitnehmenden gar um 9.6%, lediglich die Mittelschicht blieb mit einem Lohnwachstum von 7.3% etwas zurück. „Ein Abgleiten der tiefsten Löhne konnte dank gewerkschaftlicher Arbeit und dem Engagement für vernünftige Lohnerhöhungen aller Arbeitnehmenden verhindert werden“, sagt Gabriel Fischer, Leiter Wirtschaftspolitik bei Travail.Suisse. (…).
Travail.Suisse,, 21.4.2020.
Travail.Suisse > Loehne. Lohnerhebung. Travail.Suisse, 2020-04-21.
Ganzer Text
21.04.2020 Schweiz
Löhne
SGB

Lohnerhebung
Volltext
Generelle Lohnerhöhungen und mehr Gesamtarbeitsverträge mit guten Mindestlöhnen nötig. Gleichstellung von Mann und Frau. Besorgniserregende Ergebnisse der Lohnstrukturerhebung 2018. Die Lohnentwicklung von 2016 bis 2018 ist ungenügend. Die Reallöhne sind um 0.8 Prozent gesunken – namentlich bei Berufstätigen ohne Kaderfunktion (-0.9 Prozent). Nach Branchen betrachtet fallen vor allem die nur teilweise durch Mindestlöhne geschützte Sicherheitsbranche (real -5.9 Prozent) sowie die Post- und Kurierdienste (real -2.9 Prozent) negativ auf. Erfreulich ist, dass der Rückstand der Frauenlöhne von 12 auf 11.5 Prozent abermals etwas verringert wurde. Das zeigen die heute veröffentlichten Ergebnisse der Lohnstrukturerhebung 2018. Dass die Zeit von 2016 bis 2018 lohnpolitisch schwierig war, ist bereits bekannt. Die Lohnstrukturerhebung bestätigt nun, dass die grössten Probleme in den Branchen ohne Gesamtarbeitsverträge mit Mindestlöhnen auftreten. In den klassischen GAV-Branchen wie dem Gastgewerbe oder dem Ausbaugewerbe stiegen die Reallöhne. Auch im Detailhandel resultierte in einem nicht einfachen Umfeld ein Plus. Umgekehrt bestätigten sich die Befürchtungen der Gewerkschaften, dass in der dumpinggefährdeten Sicherheitsbranche (kein GAV für kleinere Firmen) oder in der Logistik (Post- und Kurierdienste mit zu tiefen Mindestlöhnen) die Löhne unter Druck geraten sind. Erstmals seit 10 Jahren hat sich dementsprechend auch die Lage im Tieflohnbereich verschlechtert. (…).
SGB, Medienmitteilung, 21.4.2020.
SGB > Lohnerhebung. Coronavirus. SGB, 2020-04-21.
Ganzer Text
06.03.2020 Schweiz
Gewerkschaftsbund ZH Kanton
Löhne

Frauen
Mindestlöhne
Volltext
„Wir sind noch nie zu viert in die Ferien gefahren“. Gewerkschaftliche Gedanken in der P.S. Immer wieder Rechnungen nicht zahlen können? Das ist meine Realität. Mein Name ist Daria und ich arbeite als Qualitätsprüferin in der Uhrenindustrie. Ich mache den letzten Schritt, bevor die Uhr am Handgelenk der Kundinnen und Kunden hängt: Gibt’s irgendwo einen Kratzer oder Sprung, einen Fussel im Gehäuse... Das muss ich kontrollieren. Der Job beansprucht das Auge stark; viele Leute, die neu bei uns anfangen, brauchen schnell eine Brille. So war es auch bei mir. Ich mache meine Arbeit aber gerne, sie ist abwechslungsreich und ich schätze mich glücklich, dass ich seit mehr als zehn Jahren da arbeiten kann. Nur ist es so, dass ich – wie viele andere Frauen in der Schweiz – mit meinem Lohn kaum über die Runden komme. Ich weiss, es ist für viele immer noch ein Tabu, über den eignen Lohn zu reden. Die meisten Leute haben darum keine Ahnung, wie es ist, mit einem tiefen Lohn zu leben. Das merke ich immer wieder, wenn ich anderen zuhöre, wie grosszügig sie Geld ausgeben können. Ich verdiene ungefähr 2700 Franken brutto im Monat für mein 60%-Pensum. Mit der Miete, der Krankenkasse, der Krippe, dem Essen geht das einfach fast nicht auf. Krass ausgedrückt muss ich am Ende von jedem Monat ums Überleben kämpfen. Immer wieder kommt es vor, dass ich mein Zeugs nicht zahlen kann. (…).
GBKZ, 6.3.2020.
Gewerkschaftsbund ZH Kanton > Mindestloehne. GBKZ, 2020-03-06.
Ganzer Text
25.02.2020 Schweiz
Löhne
Swisscom
Syndicom

Löhne
Swisscom
Volltext
Swissom: Erhöhung der Lohnsumme um 1%. Per 1. April 2020 wird die Lohnsumme bei Swisscom insgesamt um 1% erhöht. Die generelle Erhöhung beträgt für die grosse Zahl der Mitarbeitenden mindestens 0.3%. Die Mitarbeitenden im Top-Bereich des Lohnbandes erhalten eine Einmalzahlung von 300 Franken. Das Resultat von 1% fällt deutlich höher aus als die durchschnittliche Jahresteuerung. Diese Lohnsummenerhöhung ist das Ergebnis von kollektiven Lohnverhandlungen, die nur dank dem Gesamtarbeitsvertrag (GAV) zwischen Syndicom und Swisscom möglich sind. Wir werden jedoch mit Swisscom das Thema der Entkopplung der Lohnentwicklung von der Leistungsbeurteilung im Laufe des Jahres weiter vertiefen. Die Mitarbeitenden bei Swisscom sind seit einiger Zeit einer Unsicherheit durch einen stetigen Personalabbau im Unternehmen ausgesetzt. Wir werden uns weiterhin gemeinsam mit dir für gute Bedingungen einsetzen.
Syndicom, 25.2.2020.
Syndicom > Swisscom. Loehne. Syndicom, 2020-02-25.
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04.02.2020 Schweiz
Holcim AG
Löhne
Unia Schweiz

Holcim AG
Lohnerhöhungen
Volltext
Erfolgreiche Lohnverhandlung bei Holcim. Letztes Jahr waren die Lohnverhandlungen bei Holcim gescheitert. Für 2020 konnten sich die Sozialpartner nun auf eine Lohnerhöhung von 1.2 Prozent einigen.Für Mitarbeitende und Basiskader wurde eine generelle Lohnerhöhung von 0.5 Prozent festgelegt. Weitere 0.5 Prozent der Gesamtlohnsumme werden für individuelle Lohnerhöhungen eingesetzt. Aufholbedarf bei Frauen und Jungen. Für alle Mitarbeitenden stehen ausserdem 0.2 Prozent der Lohnsumme für ausserordentlicher Lohnanpassungen zur Verfügung. Davon profitieren insbesondere Frauen und Junge, die nach der Lehre in der Firma aufgestiegen sind, beim Lohn aber hinterherhinken. Generelle Lohnerhöhungen nötig. Schliesslich gibt es für Mitarbeitende und Basiskader ohne Bonusbestandteil im Lohn eine einmalige Sonderprämie von 400 Franken. Dieser Lohnabschluss ist zufriedenstellend. Trotzdem ist die Arbeitnehmendendelegation enttäuscht, dass die Konzernleitung nicht bereit war, einen höheren generellen Anteil zu geben. Einsatz der Angestellten entlöhnen 2019 war für Holcim Schweiz ein erfolgreiches Jahr. Das ist nicht zuletzt dem grossen Einsatz der Mitarbeitenden zu verdanken. Entsprechend ist es nichts als richtig, sie anständig am Erfolg zu beteiligen. (…).
Unia Schweiz, 4.2.2020.
Unia Schweiz > Holcim AG. Lohnerhoehungen. Unia Schweiz, 2020-02-04.
Ganzer Text
22.01.2020 Schweiz
Isoliergewerbe
Löhne
Unia Schweiz

Isoliergewerbe
Lohnerhöhungen
Volltext
GAV-Erneuerung Isoliergewerbe. Mehr Lohn für alle – neue Mindestlöhne für Lernende. Der Cleantech-Beruf Isolierspengler/in wird für Lernende attraktiver: Der Branchenverband ISOLSUISSE und die Gewerkschaft Unia haben sich erstmals auf einen verbindlichen Mindestlohn für Lernende geeinigt. Der GAV, der am 1. Januar 2020 in Kraft getreten ist, bringt aber auch weitere Verbesserungen für alle, z.B. Lohn- und Spesenerhöhungen. Der GAV schützt rund 2'000 Isolierspengler/innen. Die Vertragspartner des Gesamtarbeitsvertrages im Schweizerischen Isoliergewerbe – der Branchenverband ISOLSUISSE und die Gewerkschaft Unia – haben sich erstmals auf einen verbindlichen Mindestlohn für Lernende geeinigt. Lernende haben durch diese Verbesserung bereits in der frühen Phase ihres Berufslebens Gewissheit, wie viel sie während der Lehre im Isoliergewerbe mindestens verdienen werden: stolze 54'600 Franken in drei Jahren (zuzüglich Spesen)! Die Mindestlöhne für Lernende, die im Jahr 2020 ihre Lehre beginnen im Detail: 1. Lehrjahr: 1'000 Franken/Monat. 2. Lehrjahr: 1'350 Franken/Monat. 3. Lehrjahr: 1'850 Franken/Monat. (…).
Unia Schweiz, 22.1.2020.
Unia Schweiz > Isolsuisse. Lohnerhoehungen. Unia Schweiz, 2020-01-22.
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22.01.2020 SO Kanton
Löhne
Personen
VPOD Solothurn
Elvira Wiegers
Löhne
Pflegepersonal
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Wichtiges Urteil in der 24-Std.-Betreuung. Wer rund um die Uhr betreut, muss dafür fair bezahlt werden. Das bestätigt nun auch ein Urteil aus dem Kanton Solothurn. Vergangene Woche wurde im Kanton Solothurn ein weiteres wichtiges Urteil im Zusammenhang mit der sogenannten 24-Std.-Betreuung rechtskräftig. Die Klägerin hatte während zwei Jahren in einem Privathaushalt gelebt und gearbeitet. Dabei wurden der Betreuerin grundlegende Rechte verwehrt wie die wöchentlichen freien Ruhetage und eine angemessene Entschädigung der Präsenzzeit, der Arbeitseinsätze in der Nacht sowie von Einsätzen an Feiertagen. Auch ihre eigene Ferienvertretung hatte sie selber organisiert und bezahlt. Mit der Unterstützung des VPOD klagte die Betreuerin 2017 gegen die Angehörigen und forderte eine Lohnnachzahlung von knapp 30'000 Franken. Ein Schlichtungsversuch war daran gescheitert, dass die beklagte Partei nur eine Entschädigung von 5'000 Franken bot, während sich die Klägerin ihrerseits bereit erklärte, auf die Hälfte ihrer Forderung zu verzichten. Nun gab das Gericht der Klägerin in allen Klagepunkten recht. Der VPOD ist sehr zufrieden mit dem Urteil und wird sich weiterhin dezidiert für eine nationale Regelung sowie für die Unterstellung der Betreuerinnen unter das Arbeitsgesetz einsetzen.
Elvira Wiegers.
VPOD Schweiz, 22.1.2020.
Personen > Wiegers Elvira. Pflegepersonal. Loehne. VPOD Schweiz, 2020-01-22.
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21.01.2020 Schweiz
Löhne
SRG
SSM Schweizer Syndikat Medienschaffender

Löhne
SRG
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Eine planbare, transparente und gerechte Lohnentwicklung in der SRG. Das SSM wird von seinen Mitgliedern immer wieder mit Klagen über die aktuelle Handhabung des Lohnsystems und der Lohnpolitik der SRG konfrontiert. Dabei ist insbesondere die lange Dauer oder besser gesagt das Nichterreichen des 100%-Richtlohnes Thema. Für die SRG ist der im Gesamtarbeitsvertrag SRG (GAV SRG) festgeschriebene 100%-Richtlohn ein theoretischer Wert, der nicht unbedingt erreicht werden muss. Für das SSM ist dieser Richtlohn jedoch der Wert der Schlüsselfunktion und muss deshalb realistisch und erreichbar sein. Die Regelung im GAV SRG ist unpräzise. Einerseits wird der Richtlohn als „Wert der Schlüsselfunktion“ definiert und bezeichnet damit den eigentlichen Wert der Funktion. Andererseits ist festgehalten, dass der Richtlohn ein technischer Wert ist, welcher nicht in einer bestimmten Zeitspanne erreicht werden muss. Diese Aussage ist nicht nur unklar, sondern widersprüchlich. Wenn der Richtlohn den Wert einer Schlüsselfunktion widergibt, dann ist dieser Wert aus der Funktionsbewertung mit entsprechend definierten Kriterien abgeleitet worden und muss innert einer bestimmten Zeitspanne erreicht werden. (…).
SSM, 21.1.2020.
SSM < SRG. Loehne. SSM, 2020-01-21
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15.01.2020 Schweiz
Löhne
Sunrise
Syndicom

Lohnerhöhungen
Syndicom
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Lohnsummenerhöhung um ein Prozent für die Mitarbeitenden bei Sunrise. Die Lohnverhandlungen zwischen dem Telecom-Unternehmen Sunrise und der Gewerkschaft Syndicom haben zu einem erfreulichen Resultat geführt: Per 1. April 2020 wird die Lohnsumme für Lohnerhöhungen um 1% angehoben. Das Resultat dieser Lohnverhandlungen gilt für Mitarbeitende, die dem Gesamtarbeitsvertrag (GAV) Sunrise unterstellt sind. Die Massnahmen, die bei den Lohnverhandlungen vereinbart wurden, liegen damit deutlich über der letztjährigen Jahresteuerung. Dieses Ergebnis ist besonders dem Umstand zu verdanken, dass bei Sunrise eine bewährte Sozialpartnerschaft mit zwei starken Sozialpartnern gelebt wird.
Syndicon, 15.1.2020.
Syndicom > Sunrise. Lohnerhoehung. Syndicom, 2020-01-15.
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09.01.2020 Schweiz
Löhne
Syndicom
VPE

Löhne
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VPE
Keine Löhne unter 4‘200 Franken in der Netzinfrastruktur-Branche. Die Sozialpartner der Netzinfrastruktur-Branche haben sich auf Lohnmassnahmen für 2020 geeinigt. Diese beinhalten die Anhebung der Mindestlöhne in der gesamten Branche sowie individuelle Lohnerhöhungen von 0.8% der Gesamtlohnsumme. Besonders angehoben werden die Mindestlöhne für ungelernte Fachkräfte sowie für Netzelektrikerinnen und Netzelektriker mit EFZ. Die beiden Arbeitgeberverbände, der Schweizer Netzinfrastrukturverband (SNiv) und die Vereinigung von Firmen für Freileitungs- und Kabelanlagen (VFFK), die Gewerkschaften Syndicom, transfair und Syna sowie der VPE haben im Rahmen der zweiten Lohnverhandlungen seit der Allgemeinverbindlicherklärung (AVE) des Gesamtarbeitsvertrags die tieferen Mindestlöhne deutlich angehoben. Bei Ungelernten gilt neu ein monatlicher Mindestlohn von 4‘200 Franken, jährlich dreizehnmal ausbezahlt. Je nach Qualifikation und Fachrichtung betragen die Mindestlöhne bei den Gelernten nun neu zwischen 4‘450 und 6‘700 Franken. Hinzu kommt eine Erhöhung der unterstellten Gesamtlohnsumme um 0.8% per 1. Januar 2020. Dank der Einreichung des Gesuchs um die Allgemeinverbindlicherklärung der Lohnmassnahmen werden alle in der Schweiz tätigen Unternehmen der Branche zur Umsetzung der Massnahmen verpflichtet. Wichtiger Schritt für die Branche. (…).
Syndicom, 9.1.2020.
Syndicom > Netzinfrastruktur. Loehne. Syndicom, 2020-01-09.
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08.01.2020 ZH Kanton
Gewerkschaftsbund ZH Kanton
Löhne

Tiefstlöhne
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Zehntausende Tieflöhner im Kanton Zürich. Laut einer Auswertung der Lohnstrukturerhebung (LSE), die erstmals für die Stadt Zürich aufgeschlüsselt wurde, arbeiten dort 8.6% aller Beschäftigten zu Tieflöhnen von weniger als 25 Franken pro Stunde. Das entspricht weniger als 4'335 Franken bei einer Vollzeitstelle. Etwa 4.5% der Beschäftigten arbeiten sogar für Löhne von weniger als 4'000 Franken pro Monat. Zwei Drittel der Betroffenen sind Frauen. Der Gewerkschaftsbund des Kantons Zürich geht von mehreren zehntausend Tieflohnbeziehern im Kantonsgebiet aus. Auch in Winterthur und insbesondere am Flughafen in Kloten gibt es riesige Tieflohnsektoren. Der Gewerkschaftsbund fordert nun, dass auch diese beiden Gemeinden die Öffentlichkeit über das Tieflohnproblem informieren. „In Zürich braucht es einen Lohn zum Leben“, erklärt GBKZ-Präsident und Kantonsrat Markus Bischoff. „Wo sich die Sozialpartner nicht auf anständige Löhne einigen können, muss notfalls der Staat eingreifen“, so Bischoff. Die Zürcher Gewerkschaften werden auch 2020 für höhere Löhne streiten und sich verstärkt für den Erlass von Normalarbeitsverträgen und Mindestlöhnen einsetzen.
GBKZ, 8.1.2020.
Gewerkschaftsbund ZH Kanton > Tiefstloehne. GBKZ, 2020-01-08.
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