Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 67

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09.10.2014 Schweiz
Personen
Post
VPOD-Magazin
Zeitungen
Christoph Schlatter
Tarife
Volltext
Zeitung
Zeitungszustellung
Der Beitrag der Mitgliederpresse zur Medienvielfalt verdient weiterhin Unterstützung. Papier bleibt unverzichtbar. 1000 Medientitel werden in der Schweiz von Nonprofit-Organisationen herausgegeben. Auch sie leisten einen Beitrag an Meinungsbildung und Medienvielfalt. Ihre Unterstützung durch die Presseförderung aber ist in Gefahr: ein Artikel (auch) in eigener Sache. Die Schweiz ist ein Land von Vereinen und Verbänden. Die Presseerzeugnisse der Organisationen - das VPOD-Magazin ist dafür ein Beispiel - spiegeln diese Vielfalt. Sie spielen für den Zusammenhalt und die Integration eine wichtige Rolle. Aber sie sind durch mehrere aktuelle Entwicklungen bedroht. Zum einen durch die völlig losgelöste Preispolitik der Post. Und zum anderen durch eine Eidgenössische Medienkommission, die wenig Sensorium für das Gefüge der Medienlandschaft und für den Unterschied zwischen Print- und Online-Kommunikation beweist. Zwar stellt auch die Eidgenössische Medienkommission fest, dass die Aufgabe der Medien über die tagesaktuelle Berichterstattung hinausgehe. Sie sollen integrierend wirken und sozialen und kulturellen Gruppen eine Plattform bieten. Genau das tut insbesondere die Mitgliederpresse. (…). Christoph Schlatter.
VPOD-Magazin, Oktober 2014.
VPOD-Magazin > Zeitungszustellung. Tarife. VPOD-Magazin, Oktober 2014.
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19.09.2014 Schweiz
Personen
Syndicom-Zeitung
Zeitungen
Marie-Josée Kuhn
Presseförderung
Tarife
Volltext
Zeitungszustellung
Es braucht Presseförderung. Stellungnahme zur Übergabe des offenen Briefes an Bundesrätin Doris Leuthard am 3. September in Bern. 40000 Franken zu haben oder nicht, das macht für eine Zeitung einen Unterschied. Um etwa diesen Betrag erhöht die Post dieses Jahr die Transportkosten für die Gewerkschaftszeitung „Work“. Plus 2 Rappen pro Exemplar bei 21 Ausgaben im Jahr und einer Auflage von 91484 Exemplaren. (Anmerkung der Redaktion: Die ^Syndicom-Zeitung erscheint 15 Mal pro Jahr in einer Auflage von 48‘000 Exemplaren.) Das kommt einer Preiserhöhung von 30% gleich. Eigentlich sind es dieses Jahr sogar 3 Rappen mehr pro Exemplar, denn der Bund musste die indirekten Fördergelder an die Mitgliederpresse durch eine grössere Anzahl Titel teilen. Und: Der Gelbe Riese wird die Zustelltarife im nächsten und übernächsten Jahr erneut um je 2 Rappen erhöhen. Pro Nummer hat „Work“ ein Budget für Honorare und Bilder von Freischaffenden von 10000 Franken. Was die Post uns mit diesen Preiserhöhungen abknöpft, sind also 12-mal die Gehälter für unsere Freien. Rechnen wir auch die Porti-Erhöhungen für unsere Westschweizer und Tessiner Schwesterzeitungen „L'Evénement syndical“ und „Area“ dazu, heisst das für die Herausgeberin, die Gewerkschaft Unia: Etwa 300000 Franken mehr für die Post. Und 300^‘000 Franken weniger für Redaktion. Recherchen, Fotos, Löhne etc. Dies, nachdem uns das neue Postgesetz bereits 2012 happige Mehrkosten einbrachte. (…). Marie-Josée Kuhn, Chefredaktorin Work.
Syndicom-Zeitung, 19.9.2014.
Syndicom-Zeitung > Zeitungszustellung. Presseförderung. Syndicom-Zeitung, 19.9.2014.
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18.09.2014 Schweiz
Personen
Work
Zeitungen
Beat Jost
Tarife
Volltext
Zeitungszustellung
Indirekte Presseförderung: Aargauer Connection will sie kippen. Leuthards Kahlschlag. Geht’s nach Bundesrätin Doris Leuthard (CVP) und ihren Einflüsterern, wird den Mitgliederzeitungen bald der Geldhahn zugedreht. Im Musterland der Demokratie liegt die Presseförderung im argen: Gerade mal mit 50 Millionen Franken jährlich unterstützt der Bund die gedruckten Zeitungen indirekt mit reduzierten Posttarifen. 20 Millionen davon kommen den 1133 Titeln der sogenannten Mitgliederpresse zugute. Trotz diesen bescheidenen Beiträgen gerät die Presseförderung regelmässig in den Fokus politischer Auseinandersetzungen. Ein ehemaliger Spitzenbeamter in der Eidgenössischen Finanzverwaltung, der nicht namentlich genannt sein will, sagt es so: «Bundesrat und Verwaltung wollten diese Hilfe schon immer bodigen. Die sind der Meinung, der Markt soll es hinrichten.» Schon 2007 musste das Parlament den Bundesrat deshalb zur Vernunft zwingen. Heiliger Antonius. Ein kurzer Blick auf die Landkarte der gedruckten Presse zeigt, wo in dieser Auseinandersetzung die Frontlinien verlaufen: > Auf der einen Seite reklamieren ein halbes Dutzend dominierende Verlage den Qualitätsjournalismus für sich. Und dies, obschon sie ihn selber seit einem Jahrzehnt systematisch zerstören, etwa mit gekürzten Recherche- und Korrespondentenbudgets. Trotzdem trachten die Verlage jetzt nach mehr Geld vom Staat. (…). Beat Jost.
Work online, 18.9.2014.
Personen > Jost Beat. Zeitungszustellungen. Tarife. Work, 2014-09-18.
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05.09.2014 Schweiz
Personen
Work
Zeitungen
Marie-Josée Kuhn
Tarife
Volltext
Zeitungszustellung
Liebe Leserin, lieber Leser. 40‘000 Franken zu haben oder nicht zu haben, das macht auch für eine Zeitung einen grossen Unterschied. Um etwa diesen Betrag erhöht die Post für dieses Jahr die Transportkosten für Work (Auflage: 91‘484 Exemplare). Das kommt einer happigen Preiserhöhung von rund 30 Prozent gleich. Und der gelbe Riese wird die Zustelltarife auch im nächsten und übernächsten Jahr wieder erhöhen. 2016 wird uns der Versand von Work also 130‘000 Franken mehr kosten. Doch damit nicht genug: Rechnen wir auch noch die Porti-Erhöhungen für unsere Westschweizer und Tessiner Schwesterzeitungen („L'Evénement syndical“ und „Area“ dazu, heisst das für die Herausgeberin; die Gewerkschaft Unia: plus etwa 300‘000 Franken mehr für die Post. Und 300‘000 Franken weniger für die Redaktion, Recherchen, Fotos usw. 300‘000 Franken weniger für einen qualitativ guten Journalismus. Das ist dramatisch. Für uns, für Sie, aber auch für die Demokratie. Immer weniger Medienkonzerne fressen immer mehr Zeitungen. Und trimmen sie auf maximalen Profit. Dieser Kannibalismus zerstört journalistische Qualität. (…). Marie-Josée Kuhn, Chefredaktorin Work.
Work, 5.9.2014.
Personen > Kuhn Marie-Josée. Zeitungszustellung. Tarife. Work, 5.9.2014.
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04.09.2014 Schweiz
Le Courrier
Personen
Regierung Schweiz
WOZ
Zeitungen
Helen Brügger
Tarife
Volltext
Zeitung
Zeitungszustellung
Von der Post bedroht. Die Post unterläuft mit ihrer Preispolitik demokratische Entscheide. Das betrifft auch die WOZ. Kleinere Zeitungen sind gefährdet. Am Tag vor Erscheinen dieser WOZ erhielt Medienministerin Doris Leuthard Post. Ein offener Brief an die Bundesrätin verlangt die Rücknahme von Preiserhöhungen der Post im Zeitungs- und Zeitschriftenvertrieb. Unterzeichnet ist er von kleinen, unabhängigen Zeitungen und Zeitschriften, die ihre Auflage von der Post verschicken lassen. Sie sind seit Anfang des Jahres mit einer Preiserhöhung von zwei Rappen pro Exemplar konfrontiert. Nächstes und übernächstes Jahr werden es nochmals je zwei Rappen sein. Nun verlangen die Unterzeichnenden, dass Bundesrätin Leuthard bei der Post interveniert. Es geht um viel Geld. Für „Le Courrier“, die linke Tageszeitung der Westschweiz, bedeutet die Erhöhung etwa Mehrkosten von 40‘000 Franken im ersten, 80‘000 im zweiten und 120‘000 Franken ab dem dritten Jahr. Die unabhängige Freiburger Regionalzeitung „La Liberté“ muss allein dieses Jahr Mehrkosten von 90‘000 Franken in Kauf nehmen. Aber auch für eine Wochenzeitung wie die WOZ fällt die Erhöhung ins Gewicht: (…).
Helen Brügger.
WOZ, 4.9.2014.
Personen > Brügger Helen. Zeitungszustellung. Tarife. WOZ, 4.9.2014.
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04.09.2014 Schweiz
Regierung Schweiz
Work
Zeitungen

Tarife
Volltext
Zeitungszustellung
„Post muss auf die Preiserhöhung verzichten!“ Offener Brief an Bundsrätin Doris Leuthard von Gewerkschaften und Berufsverbänden, Parteien, der Schweizerischen Bischofskonferenz und Zeitungen wie Work. Sehr geehrte Frau Bundesrätin. Die Post hat den gesetzlichen Auftrag, die Zustellung von regionalen und lokalen Zeitungen und der Mitgliederpresse zu garantieren. Anfang Jahr hat sie nun eine über drei Jahre etappierte Preiserhöhung für den Zeitungsversand eingeleitet, die die Existenz der Mitgliederpresse gefährdet. Denn für diese ist es bereits die zweite Erhöhung innert kurzer Zeit: 2013 stellte die Post auf ein einheitliches Preissystem um, das den Versand der Mitgliederpresse um durchschnittlich 6 Prozent verteuerte. Die erneute Tariferhöhung um jährlich 2 Rappen pro Exemplar bringt eine Kostensteigerung um bis zu 50 Prozent, die für viele Zeitungen nicht mehr tragbar ist. Es betrifft Zeitungen von Kirchen, von Parteien, Branchenverbänden, Sport- und Kulturorganisationen, von Hilfswerken, Berufsverbänden und Gewerkschaften. Die über 1000 Titel tragen wesentlich zur Medienvielfalt bei. Für grosse Teile der Bevölkerung sind sie eine wichtige Informationsquelle und unterstützen ihre gesellschaftliche Integration. Die Preiserhöhung geschieht ohne Not, betrug doch der Reingewinn der Post im Geschäftsjahr 2013 626 Millionen Franken. Die Post bleibt unbestrittene Marktführerin, und die Umsatzzahlen im postalischen Versand sind stabil. (…).
Work online, 4.9.2014.
Work > Zeitungszustellung. Tarife. Work, 4.9.2014.
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03.09.2014 Schweiz
Regierung Schweiz
SEV Schweiz
Zeitungen

Preise
Tarife
Volltext
Zeitung
Zeitungszustellung
Offener Brief an Bundesrätin Doris Leuthard zur Preiserhöhung der Post. Die Post hat den gesetzlichen Auftrag, die Zustellung von regionalen und lokalen Zeitungen und der Mitgliederpresse zu garantieren. Anfang Jahr hat die Post eine über drei Jahre etappierte Preiserhöhung für den Zeitungsversand eingeleitet, die die Existenz der Mitgliederpresse gefährdet. Denn für diese ist es bereits die zweite Preiserhöhung innert kurzer Zeit: 2013 stellte die Post auf ein einheitliches Preissystem um, welches den Versand der Mitgliederpresse um durchschnittlich 6 Prozent verteuerte. Die erneute Tariferhöhung um jährlich 2 Rappen pro Exemplar bringt eine Kostensteigerung um bis zu 50%, die für viele Zeitungen nicht mehr tragbar ist. Es betrifft Zeitungen von Kirchen, von Parteien, Branchenverbänden, Sport- und Kulturorganisationen, von Hilfswerken, Berufsverbänden und Gewerkschaften. Die über 1000 Titel tragen wesentlich zur Medienvielfalt bei. Für grosse Teile der Bevölkerung sind sie eine wichtige Informationsquelle und unterstützen deren gesellschaftliche Integration. Die Preiserhöhung geschieht ohne Not, betrug doch der Reingewinn der Post im Geschäftsjahr 2013 626 Millionen Franken. Die Post bleibt unbestrittene Marktführerin und die Umsatzzahlen im postalischen Versand sind stabil. (…).
SEV, 3.9.2014.
SEV > Zeitungszustellung. Tarife. SEV, 3.9.2014.
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03.09.2014 Schweiz
Regierung Schweiz
SGB
Zeitungen

Preise
Tarife
Volltext
Zeitung
Zeitungszustellung
Mitgliederpresse gefährdet: Preiserhöhungen der Post stoppen! Offener Brief an Bundesrätin Doris Leuthard. Die Erhöhung der Posttarife gefährdet die Mitgliederpresse in ihrer Existenz. Die Post hat den gesetzlichen Auftrag, die Zustellung von regionalen und lokalen Zeitungen und der Mitgliederpresse zu garantieren. Dies im Sinne einer indirekten Presseförderung mit verbilligten Posttarifen. Doch bereits 2013 hat die Vereinheitlichung des Preissystems den Versand der Mitgliederpresse um durchschnittlich 6 Prozent verteuert. Anfang 2014 hat die Post nun eine weitere Preiserhöhung für den Zeitungsversand eingeleitet, etappiert über drei Jahre. Diese bedroht die Existenz der Mitgliederpresse: Kostensteigerungen von bis zu 50 Prozent sind für viele Zeitungen nicht mehr tragbar. In einem offenen Brief an Bundesrätin Doris Leuhard fordern zahlreiche Organisationen und Zeitungen den Bund auf, bei der Post zu Gunsten der von der Preiserhöhung betroffenen Zeitungen zu intervenieren, darunter auch die Gewerkschaftspresse. Mit Foto.
SGB Kommunikation, 3.9.2014.
SGB > Zeitungszustellung. Tarife. SGB, 3.9.2014.
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03.09.2014 Schweiz
Personen
Regierung Schweiz
VPOD Schweiz
Zeitungen
Christoph Schlatter
Tarife
Volltext
Zeitung
Zeitungszustellung
Doris Leuthard entsorgt die Mitgliederpresse! Die Schweiz ist ein Land von Vereinen und Verbänden. Die Presseerzeugnisse dieser Organisationen sind für Zusammenhalt und Integration wichtig – und sie sind in Gefahr. Die Post hat den gesetzlichen Auftrag, die Zustellung von regionalen und lokalen Zeitungen und der Mitgliederpresse zu garantieren. Anfang Jahr hat die Post eine über drei Jahre etappierte Preiserhöhung für den Zeitungsversand eingeleitet. Denn für diese ist es bereits die zweite Preiserhöhung innert kurzer Zeit: 2013 stellte die Post auf ein einheitliches Preissystem um, welches den Versand der Mitgliederpresse um durchschnittlich 6 Prozent verteuerte. Die erneute Tariferhöhung um jährlich 2 Rappen pro Exemplar bringt eine Kostensteigerung um bis zu 50 Prozent, die für viele Zeitungen nicht mehr tragbar ist. Auch das VPOD-Magazin sowie die französisch- und die italienischsprachige VPOD-Presse ist betroffen (3 mal hintereinander 2 Rappen Aufschlag entsprechen rund 30‘000 Franken im Jahr), daneben auch Zeitungen von Kirchen, Parteien, Branchenverbänden, Sport- und Kulturorganisationen und von Hilfswerken. Die über 1000 Titel tragen wesentlich zur Medienvielfalt bei. Für grosse Teile der Bevölkerung sind sie eine wichtige Informationsquelle und unterstützen deren gesellschaftliche Integration. Die Preiserhöhung geschieht ohne Not, betrug doch der Reingewinn der Post im Geschäftsjahr 2013 626 Millionen Franken. (…). Christoph Schlatter.
VPOD Schweiz, 3.9.2014.
VPOD Schweiz > Zeitungszustellung. Tarife. VPOD Schweiz, 3.9.2014.
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06.02.2014 Schweiz
Mieter- und Mieterinnen-Verband
Personen
Post
SGB
Work
Ralph Hug
Post
Tarife
Volltext
Zeitung

Die Post kujoniert die Mitgliederpresse. Schon wieder erhöht die Post ihre Zustelltaxen für Zeitungen. Sie behauptet ein Defizit. Wirklich? Wenn Peter Macher, scheidender Geschäftsführer des Mieterinnen- und Mieterverbands Deutschschweiz, einen Brief der Schweizerischen Post erhält, bekommt er Kopfweh: „Ich brüte eine halbe Stunde über dem Informationsschreiben und komme immer noch nicht draus.“ Die Angaben über Posttarife und Beförderungstaxen sind nicht nur für ihn wenig transparent. Oberstes Ziel: Gewinn. Die Non-Profit-Organisationen und Verbände von Naturschutzbund bis Swissaid liegen seit Jahren mit der Post im Clinch. Grund sind die Posttarife für die Beförderung der Mitgliederpressse. Weil die Schweiz keine direkte Presseförderung kennt, unterstützt sie die Pressevielfalt, indem sie den Transport der Zeitungen verbilligt.

Ralph Hug.

Work online, 6.2.2014.
Personen > Hug Ralph. Post. Zeitungen. Tarife. Work. 2014-02-06.

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01.02.2014 Schweiz
Mieter- und Mieterinnen-Verband
Post

Post
Tarife
Volltext
Zeitung

Im Würgegriff der Post. Die Post setzt die Mitgliederpresse - darunter auch M&V - weiterhin mit fragwürdigen Preiserhöhungen unter Druck. Die Mitgliederpresse der Nonprofit-Organisationen und der Vereine ist ein echtes Biotop. Hier blühen alle möglichen Blätter. Gemäss einer Studie der Uni Bern sind es fast 400. Zusammen genommen erfüllen sie eine wichtige Funktion in unserer Demokratie. Sie tragen zum lebendigen Zusammenhalt unserer Gesellschaft bei. Doch diese Funktion wird im Management der Post nicht wahrgenommen. Wie anders ist es zu erklären, dass der gelbe Riese seit Jahren eine gezielte Preissteigerungsstrategie verfolgt? Der erste grosse Schlag erfolgte Anfang 2013, als die Post ein neues Preissystem für den Transport von Zeitungen einführte. Die Versandkosten der Mitgliederpresse erhöhten sich um durchschnittlich 6 Prozent. Es gab auch Spitzen bis zu 20 Prozent. Weiter gab die Post einen harten Tarif durch: Sie stellte bis 2016 weitere Erhöhungen der Versandtarife in Aussicht.

M&W, Nr. 1, Februar 2014.
Mieterverband > Post. Zeitungen. Tarife. M&W. 2014-02-01.

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21.01.2014 Schweiz
Personen
Post
SGB
Dore Heim
Post
Tarife
Volltext
Zeitung

SGB protestiert gegen irreführende Mitteilung der Post. Einigung der Post mit dem Preisüberwacher. Die schweizerische Post schreibt heute in einer Medienmitteilung, dass auf Preiserhöhungen bei der Zeitungszustellung verzichtet worden sei. Dies stimmt nicht. Ganz im Gegenteil treibt die Post auf Kosten der Mitgliederpresse eine Preissteigerung voran, die der Medienvielfalt direkten Schaden zufügt. Bereits auf Anfang 2013 wurde der Versand für die Mitgliederzeitungen wegen einer Umstellung im Preissystem um bis zu 20 Prozent teurer. Und auf Beginn dieses Jahres wurde eine zusätzliche Preiserhöhung von 2 Rappen pro Exemplar durchgesetzt. Nach dem Willen der Post soll die Preissteigerung bis 2016 dann 6 Rappen pro Exemplar betragen. Eine Intervention der Dachverbände aller Sozialpartner bei der Post gegen die geplante zusätzliche Preiserhöhung blieb erfolglos. (...).Dore Heim, geschäftsführende Sekretärin.

SGB, 21.1.2014.
Personen > Heim Dore. Presse. Versandkosten. SGB. 2014-01-21.

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19.10.2012 Schweiz
Personen
Post
Syndicom
Nina Scheu
Post
Posttaxen
Tarife
Volltext
Zeitung

Postförderung statt Presseförderung. Kasse statt Klasse. Die Post plant, die Zustelltarife für Zeitungen massiv zu erhöhen und so 50 Mittionen Franken mehr zu kassieren. Der Betrag würde die Fördergelder wegfressen, mit denen der Bund die Pressevielfalt unterstützen will. Die Argumente der Regionalzeitungen, der Mitglieder- und Fachpresse, der Gewerkschaften und Verbände wurden gehört: Anfangs Jahr beschloss das Parlament, die indirekte Presseförderung des Bundes wieder auf die ursprünglichen 50 Millionen zu erhöhen. (...).
Nina Scheu.

Syndicom-Zeitung, 19.10.2012.
Syndicom > Post. Tarife. Zeitungen 19.10.2012.

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14.01.2010 Schweiz
Öffentlicher Verkehr
Personen
SEV Schweiz
Giorgio Tuti
Fahrpreise
Öffentlicher Verkehr
Tarife
Volltext

Vertretbare Teuerungsanpassung der Billettpreise. SEV erachtet Tarifmassnahmen als massvoll. Die Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV nimmt die Preiserhöhungen im öffentlichen Verkehr zustimmend zur Kenntnis. Kostensteigerungen können nicht ausschliesslich über Produktivitätssteigerungen getragen werden, denn das Personal des öffentlichen Verkehrs leistet seit langem grosse Beiträge an Kostensenkungen. Der SEV ist befriedigt, dass Tarifdifferenzierungen nicht im Massnahmenpaket enthalten sind. Anpassungen der ÖV-Tarife an die Teuerung sind zwar für die Reisenden unangenehm, letztlich aber unausweichlich. Für den SEV, die Gewerkschaft des Verkehrspersonals, sind die jetzt angekündigten Erhöhungen auf Ende Jahr vertretbar.(...).

SEV. Medien-Mitteilung, 14.1.2010.
SEV Schweiz > Öffentlicher Verkehr. Fahrpreise. SEV. 2010-01-14.

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06.10.2008 BL Kanton
Elektrizitätsversorgung
Personen
SP BL Kanton
Eric Nussbaumer
Elektrizitätsmarkt
Tarife
"Es braucht einen starken Regulator". Energie-Unternehmer Eric Nussbaumer (SP) glaubt weiterhin an die Liberalisierung des Strommarktes. Der Baselbieter SP-Nationalrat Eric Nussbaumer (48) kämpft mit juristischem Argumentarium gegen hohe Strompreise. Mit einem Brief an die Elektrizitätskommission Elcom verlangt Energiepolitiker Eric Nussbaumer die Annullierung der Strompreiserhöhungen, wie sie die Netzgesellschaft Swissgrid plant. Die neuen Preise seien gesetzeswidrig, weil Swissgrid-Präsident Hans Schweickart nicht unabhängig sei, sagt Nussbaumer. (…). Interview. Mit Foto. Markus Prazeller. BaZ 6,10.,2008
05.10.2008 BL Kanton
Energieversorgung
Personen
SP BL Kanton
Eric Nussbaumer
Energieversorgung
Tarife
Baselbieter SP-Nationalrat klagt gegen Swissgrid. Wegen Formfehler sollen die Netztarife annulliert werden. Alle fluchen über die per Anfang 2009 angekündigten Preisschübe bei den Stromtarifen: Konsumenten, Unternehmer und Politiker von links bis rechts. Doch was tun? Warten, bis die Regulationsbehörde Elcom die Preise neu berechnet? Die Verordnung ändern? Oder gar das Gesetz? Das alles dauert der SP zu lang. Der Baselbieter Nationalrat Eric Nussbaumer schlägt deshalb den juristischen Weg ein. (…). Mit Foto. Florence Vuichard. Sonntag 5.10.2008
25.09.2008 Schweiz
Elektrizitätsversorgung
Personen
Hanspeter Guggenbühl
Tarife
Unheilige Preisgenossenschaft. Kommentar. Der Strompreis steigt, die Not ist gross. Billig ist gut. Diese Formel scheint alle politischen Differenzen einzuebenen. Da protestieren Gewerkschaften und Economiesuisse vereint gegen "die Strombarone". Da rufen Otto Ineichen (FdP) und Ruedi Rechsteiner (SP) gemeinsam nach Notrecht. Und worin besteht die Not im Land? Darin, dass die Elektrizitätswerke ihre Preise um durchschnittlich 15% erhöhen. (…). Hanspeter Guggenbühl. WOZ 25.9.2008
19.09.2008 Schweiz
Energieversorgung
Personen
Work
Oliver Fahrni
Tarife
Die Strompreise explodieren, die Krankenkassenprämien steigen, die Finanzwelt crasht: Und am Schluss müssen wir zahlen. Das Rezept ist simpel: Behaupte, dass deine Kosten fürchterlich steigen. Aber lass niemand deine Zahlen sehen. Kassiere! Die Stromkonzerne machen es vor. (…). Mit Foto. Oliver Fahrni. Work 19.9.2008
28.08.2008 Thun
Energie Thun AG

Tarife
Strom wird teurer. Ab dem 1.1.2009 können Grosskunden ihren Stromanbieter frei wählen - die erste Phase der Strommarktliberalisierung tritt nächstes Jahr in Kraft. Für die meisten Kunden in der Schweiz bedeutet dies nun erst einmal höhere Preise. So auch in Thun. "Für die Haushalte in der Region wird der Strom je nach Verbrauch und Stromart um 18 bis 30% teurer", sagte gestern der Direktor der Energie Thun AG, Michael Gruber, an einer Pressekonferenz. (…). Bund 28.8.2008
14.08.2008 Schweiz
Personen
Post
Rudolf Strahm
Tarife
Preisüberwacher wirft Post zu hohe Gewinne vor. Rudolf Strahm unterstellt der Post, Zeit zu schinden und seine Untersuchungen behindert zu haben. Die Post macht im Monopolbereich zu hohe Gewinne, sagt Rudolf Strahm. Doch die Zeit bis zu seinem Rücktritt reicht nicht mehr, um das zu beweisen. Preisüberwacher Rudolf Strahm hat es auf die Tarife der Brief- und Paketpost abgesehen. Sein Vorwurf: Dank gesetzlich geschütztem Monopol könne die Post Gewinne generieren und damit Dienstleistungen querfinanzieren, mit denen sie im Wettbewerb steht. Im Januar kündigte er eine "vertiefte Untersuchung" an. (…). Mit Foto. Michael Heim. BaZ 14.8.2008
29.05.2008 Schweiz
Einbürgerung

Tarife
Die Kehrseite der Kirchturmpolitik. Bis vor wenigen Jahren lebten einige Gemeinden ganz gut davon, dass sie souverän AusländerInnen einbürgerten. Aus Solidarität, so hiess es manchenorts. Aber nur solange, bis der Bund die Gebühren reduzierte. Eine Schweizer Reise zwischen Hoffnung und Willkür. Gierig greifen düstere Hände auf dem SVP-Plakat nach dem Schweizer Pass: Bürgerrechte gibt es billig im Ramschladen, achtlos werden rote Pässe verschleudert. So weit die Ikonografie, die Realität sieht anders aus: Nur 1,5% der ansässigen AusländerInnen wurden 1999 von Schweizer Gemeinden eingebürgert, im Jahr 2005 waren es 2,5% - ein geringer Anstieg auf sehr niedrigem Niveau. (…). Foto Samuel Golay. Dominik Gross. WOZ 29.5.2008
22.12.2004 Bern
Notschlafstelle

Tarife
Notbetten sind billiger geworden. Nach Polemiken im letzten Jahr ist es um die Notschlafstelle Hodlerstrasse heuer ruhig geblieben - auch die Auslastung ist geringer. Marcello Odermatt. Bund 22.12.2004
05.08.2004 BS Kanton
Basler Verkehrsbetriebe

Tarife
Tram und Bus werden "moderat" teurer. Wer den öffentlichen Verkehr benutzt, muss ab Dezember durchschnittlich 4,6% mehr bezahlen. Der Tarifverbund Nordwestschweiz begründet die Erhöhung mit der Teuerung, aber auch mit staatlichen Sparvorgaben. Andernfalls müssten Leistungen abgebaut werden. Mit Foto. Martin Matter. BaZ 5.8.2004
28.06.2004 ZH Kanton
EKZ

Tarife
Kleines EW mit grosser Leistung. Die EKZ haben den Mund voll genommen: Sie sind nicht die Ersten, die im Sommer nur den Niedertarif verrechnen. Lindau macht das seit 2003 vor, und sogar während 6 Monaten. Roger Keller. TA 28.6.2004
05.09.2003 Jens
Wasserversorgung

Tarife
Umstrittene Wassergebühren. Mit einer Erhöhugn der Grundgebühren für das Frischwasser löste die Seeländische Wasserversorgung heftige Kritik in Jens aus. An einem Info-Abend wurde eine Überarbeitung des Gebührentarifs gefordert. BT 5.9.2003
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