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Anzahl gefundene Artikel: 67

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
15.12.2018 Lyss
Personen
Personenfreizügigkeit
Corrado Pardini
Flankiierende Massnahmen
Löhne
Volltext
Unseren Lohnschutz rührt keiner an! Persönliches aus dem Bundeshaus. Die Schweiz liegt mitten in Europa - und in der EU. Klar, brauchen wir darum exzellente Beziehungen zur EU. Und eine starke Europapolitik. Dazu gehört: Personen sollen sich frei bewegen können. Das ist eine grosse Errungenschaft für die Menschen und für die Schweiz. Ohne Personenfreizügigkeit, das müssen die Briten gerade lernen, ist auch alles andere nicht zu haben, auf dem unser Wohlstand baut. Nur gibt es ein Problem: Schweizer Löhne sind die höchsten in Europa. Das ist gut für uns. Darum haben wir die Flankierenden Massnahmen (FlaM) erkämpft. Sie verhindern, dass profitgierige Unternehmer ausländische Kolleginnen und Kollegen in der Schweiz zu Dumpinglöhnen arbeiten lassen. Dass sie uns also gegeneinander ausspielen. Wir kontrollieren das. In jeder fünften Kontrolle stossen wir auf Missbräuche und greifen ein. Darum sind die FlaM ein Erfolgsmodell. Lohndumping wird meist verhindert. Und dank der FlaM gibt es bessere Gesamtarbeitsverträge, mehr Normalarbeitsverträge und Mindestlöhne. Das genau aber stört einige Konzerne, neoliberale Ideologen von SVP, FDP, GLP und die Banken und ihre Freunde in Brüssel. Sie möchten unseren Lohnschutz und die Kontrollen schon lange kippen. Wir haben das verhindert. Doch nun glauben die Lohnschutzfeinde, einen Trick gefunden zu haben. Sie wollen den Lohnschutz auf dem Umweg über den Rahmenvertrag mit der EU aushebeln. (…). Corrado Pardini.
Bieler Tagblatt, 15.12.2018.
Personen > Pardini Corrado. Lohnschutz. Bieler Tagblatt, 2018-12-15.
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04.07.2017 Schweiz
Personenfreizügigkeit
Unia Schweiz

Personenfreizügigkeit
Saisonnierstatut
Volltext
Rückblick auf 15 Jahre Personenfreizügigkeit. Flankierende Massnahmen dem veränderten Umfeld anpassen und verbessern. Die Personenfreizügigkeit ist eine wichtige Errungenschaft. Damit sie aber akzeptiert wird, müssen gleichzeitig die in der Schweiz geltenden Lohn- und Arbeitsbedingungen geschützt werden. Es braucht bessere flankierende Massnahmen mit mehr Mindestlöhnen, wirksame Instrumente gegen Lohndumping und einen besseren Kündigungsschutz. Die Einführung der Personenfreizügigkeit war ein wichtiger Fortschritt, hat sie doch dem unwürdigen Saisonnierstatut ein Ende gesetzt. Um die hiesigen Lohn- und Arbeitsbedingungen zu schützen, wurden 2004 auf Druck der Gewerkschaften die flankierenden Massnahmen eingeführt. Diese gilt es nun dem aktuellen Umfeld anzupassen und auszubauen. Lohn- und Arbeitsbedingungen schützen. Aufgrund des veränderten wirtschaftlichen Umfelds in Europa und dem starken Schweizer Franken ist der Druck auf die Löhne nochmals gestiegen. Bei der Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative hat es das Parlament verpasst, den Bedenken der Bevölkerung Rechnung zu tragen und die Instrumente gegen Lohndumping auszubauen. Notwendig sind ein besserer Kündigungsschutz insbesondere für Arbeitnehmende, die sich gegen Lohndumping wehren sowie für ältere Angestellte. Sie stehen heute besonderes unter Druck. Stopp Lohndumping. Dringend sind auch bessere Instrumente, um bei einem klaren Hinweis auf Lohndumping die Arbeit zu unterbrechen, bis die Firma (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 4.7.2017.
Unia Schweiz > Personenfreizügigkeit. Unia Schweiz, 2017-07-04.
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17.12.2015 Schweiz
Personen
Personenfreizügigkeit
Work
Ralph Hug
Bilaterale Verträge
Löhne
Volltext
Personenfreizügigkeit: Arbeitgeber voll im Blindflug. Die Löhne schützen oder abstürzen. Der Arbeitgeberchef Valentin Vogt und seine Leute spielen mit dem Feuer: Hintertreiben sie weiter einen besseren Lohnschutz, riskieren sie den Totalabsturz der Bilateralen vor dem Volk. Der Arbeitgeberpräsident gibt dem Bundesrat den Tarif durch. „Im Stile einer Befehlsausgabe“, ärgert sich SGB-Chef Paul Rechsteiner. Vogt hatte in der Sonntagspresse kundgetan, die Wirtschaft müsse verhindern, dass der Bundesrat noch in der alten Zusammensetzung weitere Massnahmen zum Schutz der Löhne beschliesse. Vogts Logik ist so simpel wie arrogant: Was gut ist für die Wirtschaftsverbände, ist gut für alle. Der Bundesrat ist anderer Ansicht. Heute Freitag gibt er bekannt, wie er die flankierenden Massnahmen zum Schutz der Löhne verbessern will. Griffigere Massnahmen sind dringend nötig. Doch Bundesrat Johann Schneider-Ammann bewegt sich ganz auf Vogts Linie. Obwohl ihm sein eigenes Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) Verbesserungen empfahl, blieb der FDP-Mann untätig. Jetzt muss er aber doch liefern. Die Mehrheit seiner Kollegen im Bundesrat verknurrten ihn dazu, Vorschläge auszuarbeiten. Seit Wochen machen auch die Gewerkschaften Druck. Ihr Argument: (…).
Ralph Hug.
Work online, 17.12.2015.
Personen > Hug Ralph. Personenfreizügigkeit. Löhne. Work, 17.12.2015.
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19.09.2014 Schweiz
Personen
Personenfreizügigkeit
SGB
Daniel Lampart
Arbeitsmarktkontrolle
Löhne
Volltext
Lücken im Lohnschutz schliessen. Bundesrat will Flankierende Massnahmen stärken: Wichtiges Bekenntnis zum Lohnschutz. Der SGB begrüsst, dass der Bundesrat die Flankierenden Massnahmen stärken will. Dieses Bekenntnis zum Lohnschutz ist wichtig. Denn in der Schweiz müssen Schweizer Löhne bezahlt werden. Die Vorschläge des Bundesrats gehen zwar in die richtige Richtung, genügen aus Sicht des SGB jedoch noch nicht, um die Löhne in der Schweiz wirksam zu schützen. Die Flankierenden Massnahmen haben heute zu viele Lücken. Deshalb ist es richtig, dass der Bundesrat die Sanktionen verschärfen und die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen erleichtern will. Dank den höheren Sanktionen kommen Lohndrücker-Firmen stärker unter Druck. Und die Ausdehnung der Allgemeinverbindlicherklärung macht es einfacher, das Schweizer Lohnniveau über Mindestlöhne durchzusetzen. Leider lässt der Bundesrat aber grosse Lücken offen. Insbesondere kann auch in Zukunft nicht gegen Firmen vorgegangen werden, die keine Kaution leisten. Damit wird es schwierig, ausgesprochene Bussen auch tatsächlich einzukassieren. (…). Daniel Lampart, SGB-Chefökonom.
SGB, Datum: 19.9.2014.
SGB > Arbeitsmarktkontrolle. Löhne. SGB, 19.9.2014.
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27.03.2014 Schweiz
Personenfreizügigkeit
VPOD Schweiz

Löhne
Personenfreizügigkeit
Saisonnierstatut
Volltext

Flankierende noch stärker stärken. Der SGB begrüsst, dass der Bundesrat die Flankierenden Massnahmen stärken will. Dieses Bekenntnis zum Lohnschutz ist wichtig. Denn in der Schweiz müssen Schweizer Löhne bezahlt werden. Die Vorschläge des Bundesrats gehen zwar in die richtige Richtung, genügen aus Sicht des SGB jedoch noch nicht, um die Löhne in der Schweiz wirksam zu schützen. Das Abstimmungsresultat vom 9. Februar ist Ausdruck einer weit verbreiteten Sorge um Löhne, Arbeitsbedingungen und Arbeitsplätze. Deshalb muss der Lohnschutz ausgebaut werden. Dies gilt auch, wenn Kontingente eingeführt werden sollten. Anders als viele glauben, bringen Kontingente nicht mehr Lohnschutz. Die Erfahrungen mit dem früheren Kontingentssystem zeigen, dass damals der Lohnschutz völlig ungenügend  war und deshalb in zahlreichen Sektoren eine Tieflohnpolitik betrieben werden konnte. Nur wirksame Lohnschutzmassnahmen, die auch tatsächlich durchgesetzt werden, können die Löhne und Arbeitsbedingungen in der Schweiz schützen. Die flankierenden Massnahmen haben heute zu viele Lücken. (…). SGB.

VPOD Schweiz, 27.3.2014.

VPOD Schweiz > Personenfreizügigkeit. Lohnschutz. VPOD. 2014-03-27.

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26.03.2014 Schweiz
Personenfreizügigkeit
Regierung Schweiz
Unia Schweiz

Arbeitsbedingungen
Arbeitsmarktkontrolle
Regierung Schweiz
Volltext

Ungenügende Beschlüsse des Bundesrates zu den flankierenden Massnahmen. Der Schutz der Lohn- und Arbeitsbedingungen muss weiter ausgebaut werden. Die heutigen Beschlüsse des Bundesrates zu den flankierenden Massnahmen sind ungenügend. Die Erleichterungen bei der Allgemeinverbindlichkeitserklärung von Gesamtarbeitsverträgen sowie die Verschärfung der Sanktionsmassnahmen und der Kontrolltätigkeit in Grenzregionen sind zwar Schritte in die richtige Richtung. Sie reichen aber nicht aus, um die vorhandenen Probleme auf dem Arbeitsmarkt zu lösen. Der Bundesrat hat die Chance verpasst, den Lohn- und Arbeitsschutzes in der Schweiz entscheidend zu verstärken und somit auch die Lehren aus der Abstimmungsniederlage zu ziehen. Damit bleiben die flankierenden Massnahmen in gewissen Bereichen mangelhaft und können Missbräuche durch skrupellose Dumping-Firmen nicht wirksam verhindern: (…).

Unia Schweiz, 26.3.2014.

Unia Schweiz > Regierung Schweiz. Personenfreizügigkeit. Unia. 2014-03-26.

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26.03.2014 Schweiz
Personen
Personenfreizügigkeit
Regierung Schweiz
SGB
Daniel Lampart
Arbeitsmarktkontrolle
Löhne
Regierung Schweiz
Volltext

Weiterer Ausbau der Lohnschutzmassnahmen nötig. Bundesratsentscheid zu den Flankierenden Massnahmen. Der SGB begrüsst, dass der Bundesrat die Flankierenden Massnahmen stärken will. Dieses Bekenntnis zum Lohnschutz ist wichtig. Denn in der Schweiz müssen Schweizer Löhne bezahlt werden. Die Vorschläge des Bundesrats gehen zwar in die richtige Richtung, genügen aus Sicht des SGB jedoch noch nicht, um die Löhne in der Schweiz wirksam zu schützen. Das Abstimmungsresultat vom 9. Februar zur SVP-Zuwanderungsinitiative ist Ausdruck einer weit verbreiteten Sorge um Löhne, Arbeitsbedingungen und Arbeitsplätze. Deshalb muss der Lohnschutz ausgebaut werden. Dies gilt auch, wenn Kontingente eingeführt werden sollten. Denn anders als viele glauben, bringen Kontingente nicht mehr Lohnschutz. Die Erfahrungen mit dem früheren Kontingentssystem zeigen, dass damals der Lohnschutz völlig ungenügend  war und deshalb in zahlreichen Sektoren eine Tieflohnpolitik betrieben werden konnte. Nur wirksame Lohnschutzmassnahmen, die auch tatsächlich durchgesetzt werden, können die Löhne und Arbeitsbedingungen in der Schweiz schützen. (…). Daniel Lampart, SGB-Chefökonom.

SGB, 26.3.2014.

Personen > Lampart Daniel. Personenfreizügigkeit. SGB. 2014-03-26.

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11.02.2014 Schweiz
Personen
Personenfreizügigkeit
SGB
Unia Schweiz
Vania Alleva
Daniel Lampart
Paul Rechsteiner
Emigration
EU
Löhne
Volltext

Umsetzung der SVP-Initiative darf nicht zu Lohndruck und Arbeitsplatzabbau führen. Brief der Gewerkschaften an den Bundesrat. Die Gewerkschaften sind tief besorgt über die Folgen der Annahme der Initiative „gegen die Masseneinwanderung“. Die Umsetzung ist für die Arbeitnehmenden mit grossen Risiken verbunden. Es droht der Abbau von Arbeitsplätzen und von bestehenden Lohnschutzmassnahmen. In einem gemeinsamen Brief an den Bundesrat haben deshalb die Gewerkschaftsdachverbände SGB und Travail.Suisse sowie deren zwei grössten Verbände Unia und Syna am Dienstag aufgezeigt, nach welchen Grundsätzen die Politik die Initiative umsetzen muss, damit die Interessen der Arbeitnehmenden nicht unter die Räder kommen. Der Wegfall der Bilateralen Verträge mit der EU würde Zehntausende von exportorientierten Arbeitsplätzen gefährden. Auch drohen die Löhne unter zusätzlichen Druck zu geraten, wenn bestehende Lohnschutzmassnahmen ab- statt ausgebaut werden.

SGB. 11.2.2014.
SGB > Einwanderung. Löhne. SGB. 2014-02-01.

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11.02.2014 Schweiz
Personenfreizügigkeit
SGB
VPOD Schweiz

Arbeitsmarkt
Einwanderung
Volltext

Die Gewerkschaften sind besorgt: Brief an den Bundesrat. SGB. Die Gewerkschaften sind tief besorgt über die Folgen der Annahme der Initiative „gegen die Masseneinwanderung“. Die Umsetzung ist für die Arbeitnehmenden mit grossen Risiken verbunden. Es droht der Abbau von Arbeitsplätzen und von bestehenden Lohnschutzmassnahmen. In einem gemeinsamen Brief an den Bundesrat haben deshalb die Gewerkschaftsdachverbände SGB und Travail.Suisse am Dienstag aufgezeigt, nach welchen Grundsätzen die Politik die Initiative umsetzen muss, damit die Interessen der Arbeitnehmenden nicht unter die Räder kommen. Der Wegfall der Bilateralen Verträge mit der EU würde Zehntausende von exportorientierten Arbeitsplätzen gefährden. Auch drohen die Löhne unter zusätzlichen Druck zu geraten, wenn bestehende Lohnschutzmassnahmen ab- statt ausgebaut werden. Ausserdem droht den ansässigen Arbeitnehmenden ohne Schweizer Pass bei der wortgetreuen Umsetzung der Initiative eine massive Diskriminierung. Die unterzeichnenden gewerkschaftlichen Dachorganisationen und Einzelverbände fordern den Bundesrat deshalb auf, bei der Umsetzung der Initiative folgende Grundsätze zu beachten:

VPOD Schweiz, 11.2.2014.

VPOD Schweiz > Einwanderung. Löhne. VPOD Schweiz. 2014-02-11.

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24.01.2014 Schweiz
Personen
Personenfreizügigkeit
SGB
Thomas Zimmermann
Einwanderung
Lohndumping
Volltext

Kampf gegen Lohndumping nicht sabotieren. Nein zur SVP-Abschottungsinitiative. Die Debatte über die Zuwanderung in die Schweiz läuft heiss. Im Zentrum des medialen Interesses: Der sogenannte Dichtestress mit überfüllten Zügen, explodierenden Mietzinsen, zersiedelter Landschaft und Lohndumping. Genau für diese Probleme bietet die SVP-Abschottungsinitiative keine Lösung. Im Gegenteil: Die Annahme der Initiative würde insbesondere den Kampf gegen Lohndumping erschweren und um Jahre zurückwerfen. Die SVP-Abschottungsinitiative ist damit die denkbar schlechteste Art, den Zugang zum Schweizer Arbeitsmarkt zu regulieren. Aus Gewerkschaftssicht ist klar: Die tatsächlichen Probleme des Schweizer Arbeitsmarktes werden von skrupellosen Arbeitgebern verursacht, die den Grundsatz mit Füssen treten, dass in der Schweiz Schweizer Löhne bezahlt werden müssen. (...).Thomas Zimmermann.

SGB, 24.1.2014.
Personen > Zimmermann Thomas. Einwanderung. Lohndumping. SGB. 2014-01-24.

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31.10.2013 Schweiz
Zürich
Bahnhof Zürich
Personen
Personenfreizügigkeit
Unia Schweiz
Vania Alleva
Renzo Ambrosetti
Lohndumping
Personenfreizügigkeit
Volltext

Zentralvorstand der Gewerkschaft Unia verlangt Ausbau der flankierenden Massnahmen. Ohne besseren Lohnschutz ist die Personenfreizügigkeit  in Gefahr. Der Zentralvorstand der Gewerkschaft Unia fordert eine Verbesserung des Lohnschutzes und einen Ausbau der flankierenden Massnahmen. Dazu braucht es insbesondere griffigere Gesetze, mehr Kontrollen, härtere Strafen und ein garantiertes Zugangsrecht der Gewerkschaften zu den Baustellen. Sonst ist die Personenfreizügigkeit in Gefahr. Der Lohndumping-Fall beim Züricher Bahnhof Löwenstrasse ist leider nur ein Beispiel von vielen. Skrupellose Firmen in der Schweiz nützen die Krise in weiten Teilen der europäischen Bauwirtschaft aus und lassen ausländische Kolleginnen und Kollegen zu Dumpinglöhnen arbeiten. Darunter leiden erstens  die betroffenen Arbeitnehmenden, aber auch alle Arbeitnehmenden in der Schweiz, deren Löhne unter Druck geraten, sowie seriöse Firmen, die mit solchen   Dumpingangeboten nicht mithalten können und  Aufträge verlieren.(...).
Unia Schweiz. Medien-Mitteilung, 31.10.2013.
Unia Schweiz > Personenfreizügigkeit. Zentralvorstand Unia Schweiz. 2013-10-31.

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29.10.2013 Zürich
AWA Amt für Wirtschaft und Arbeit
Gewerkschaftsbund ZH Kanton
Personen
Personenfreizügigkeit
Markus Bischoff
Lohndumping
Selbständigerwerbende
Volltext

Das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) gefährdet die Personenfreizügigkeit. Fraktionserklärung von SP, Grünen, AL und CSP. Der Streik auf der Baustelle des Durchgangsbahnhofs hat mit aller Deutlichkeit gezeigt, wie einfach die gesetzlichen Vorschriften im Kanton Zürich umgangen werden können. 30 Personen konnten als Einmannfirma getarnt für denselben schweizerischen Erstunternehmer Brandschutzarbeiten erledigen. Die Entlöhnung unterschritt selbstverständlich die vorgeschriebenen Mindestlöhne bei weitem. Der Vorsteher des Amts für Wirtschaft und Arbeit wäscht seine Hände in Unschuld. So erklärte er, man solle jemanden der selbstständig werden wolle, möglichst wenig Hürden auferlegen. Den Vorwurf, das AWA haben seine Kontrollen vernachlässigt, bezeichnete er als absurd und unwürdig.(...).Markus Bischoff.

GBKZ, 29.10.2013.
Gewerkschaftsbund ZH Kanton > Personenfreizügigkeit. Selbständigerwerbende. GBKZ. 2013-10-29.

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17.06.2013 Schweiz
Löhne
Personen
Personenfreizügigkeit
Unia Schweiz
Rita Schiavi
Lohndumping
Medien-Mitteilung
Ventilklausel
Volltext

Unia-Migrationskonferenz kritisiert Ventilklausel. Ausbau der flankierenden Massnahmen zur Personenfreizügigkeit dringend nötig. Rund 50 Delegierte haben an der Unia-Migrationskonferenz von Samstag 15. Juni eine Verstärkung der flankierenden Massnahmen gefordert. Dies ist das beste Mittel, um dem Unmut in der Bevölkerung gegen die Personenfreizügigkeit mit der EU entgegenzutreten. Neben der Durchsetzung von Schweizer Löhnen für alle und der Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes fordert die Unia-Migrationskonferenz auch griffige Massnahmen gegen Wohnungsnot. (...). Rita Schiavi.

Unia Schweiz. Medienmitteilung, 17.6.2013.
Unia Schweiz > Personenfreizügigkeit. Ventilklausel. 2013-06-17.

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11.06.2013 Schweiz
Personen
Personenfreizügigkeit
SGB
Daniel Lampart
Thomas Zimmermann
Lohndumping
Volltext

Besorgniserregende Lohnentwicklung in ungeschützten Branchen. Personenfreizügigkeit. Lohndruck ist in der Schweiz leider eine Realität. Das zeigt der der am Dienstag veröffentlichte Observatoriumsbericht. Arbeitgeber versuchen, im Ausland „billigere“ Arbeitskräfte zu rekrutieren. Das zeigen die Resultate der Lohnkontrollen. In Branchen mit allgemeinverbindlichen Gesamtarbeitsverträgen (ave GAV) und Mindestlöhnen können die Arbeitgeber, welche zu tiefe Löhne zahlen, gebüsst und zur Rechenschaft gezogen werden. Wenn die Flankierenden Massnahmen konsequent vollzogen werden, können die Schweizer Löhne in diesen Branchen durchgesetzt werden. (...).

SGB, 11.6.2013.
SGB > Personenfreizügigkeit. Lohndumping. SGB. 2013-06-07.

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03.06.2013 Schweiz
Löhne
Personen
Personenfreizügigkeit
SGB
Daniel Lampart
DV
GAV
Löhne
Volltext

Veraltete Instrumente zum Lohnschutz modernisieren. SGB-Delegierte fordern schärfere flankierende Massnahmen. In der Schweiz werden vergleichsweise hohe Löhne bezahlt. Diese Löhne sind jedoch zu wenig geschützt. Die Instrumente zum Lohnschutz sind veraltet, die wichtigsten stammen aus den 50er Jahren. Sie müssen modernisiert und den Realitäten im heutigen Arbeitsmarkt mit Personenfreizügigkeit angepasst werden. Dies fordern die Delegierten des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB) an ihrer Versammlung vom Montag zum Thema „Bilaterale Verträge und Flankierende Massnahmen". (...).
Daniel Lampart, SGB-Sekretariatsleiter und Chefökonom.

SGB, 3.6.2013.
Personen > Lampart Daniel. Personenfreizügigkeit. GAV. SGB. 2013-06-03.

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10.05.2013 BL Kanton
Liestal
Zürich
Personen
Personenfreizügigkeit
Work
Matthias Preisser
Arbeitsmarktkontrolle
Ausbeutung
Lohndumping
Volltext

Der Alltag von Kontrollstellenleiter Michael Rohrer (38): „Es finden sich immer Verzweifelte“. Ihre Chefs versprachen ihnen 7000 Franken im Monat. In der Lohntüte fanden die Ungarn lumpige 500 Euro. Ein Fall für den Baselbieter Chefkontrolleur Michel Rohren. Jeder dritte ausländische Betrieb und fast jede vierte Schweizer Firma verstossen gegen allgemeinverbindliche Gesamtarbeitsverträge (GAV). Sie tricksen beim Lohn, bei Arbeitszeiten, Pausen, Ferien usw. Das zeigen die neusten Zahlen des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco). (...). Matthias Preisser.

Work, 10.5.2013.
Personen > Preisser Matthias. Arbeitsmarktkontrolle. Work 2013-05-10.

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26.04.2013 BS Kanton
Messe Basel
Personen
Personenfreizügigkeit
Unia Nordwestschweiz
Work
Matthias Preisser
Lohndumping
Messe Basel
Selbständigerwerbende
Solidarhaftung
Volltext

Systematische Kontrollen bringen es an den Tag: So wurden die Messebüezer beim Aufbau der Baselworld beschissen. Plötzlich sind alle selbständig. Im Messebau gilt neu der Schreinervertrag. Doch Kontrollen zeigen: viele Firmen umgehen dessen Vorschriften und weisen ihre Arbeiter als „selbständig“ aus. Am 28.April öffnete die Basler Uhren- und Schmuckmesse Baselword ihre Tore. Diese Messe, die die Kassen klingeln lässt wie keine andere in Basel, findet zum ersten Mal im neuen Messegebäude statt. Damit die rund 1500 Aussteller ihre Juwelen und Luxusuhren stilgerecht inszenieren können, investieren sie insgesamt rund 500 Millionen Franken in ihre Messestände. Tausende Arbeiterinnen und Arbeiter bauten die Stände in den vergangenen Wochen auf. Doch in diesem Jahr war etwas anders: Neu unterstehen die Messebüezer dem Gesamtarbeitsvertrag (GAV) für das Schreinergewerbe. (...). Matthias Preisser.

Work, 26.4.2013.
Unia Nordwestschweiz > Messe Basel. Selbständigerwerbende. Unia. 2013-04-26.

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24.04.2013 Schweiz
Personen
Personenfreizügigkeit
Unia Schweiz
Renzo Ambrosetti
Aldo Ferrari
Personenfreizügigkeit
Ventilklausel
Volltext

Ventilklausel kein geeignetes Mittel gegen Lohndumping. Unia fordert wirksame Massnahmen statt Placebo-Politik. Der Bundesrat hat an seiner heutigen Sitzung die Anrufung der Ventilklausel beschlossen. Die mit den Auswirkungen der Personenfreizügigkeit zusammenhängenden Probleme auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt werden damit nicht gelöst. Statt wirkungsloser Symbolpolitik verlangt die Unia von der Landesregierung wirksame Massnahmen gegen Lohndumping. Die Personenfreizügigkeit trägt zur vergleichsweise positiven konjunkturellen Entwicklung der Schweiz bei. Doch vom Wachstum profitieren nur wenige. (...).

Renzo Ambrosetti, Co-Präsident der Unia, Aldo Ferrari, Mitglied der Geschäftsleitung.

Unia Schweiz, Medienmitteilung, 24.4.2013.
Unia Schweiz > Personenfreizügigkeit. Ventilklausel. 2013-04-24.

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24.04.2013 Schweiz
Personen
Personenfreizügigkeit
SGB
Daniel Lampart
Lohndumping
Ventilklausel
Volltext

Löhne schützen statt Symbolpolitik. Ventilklausel unwirksam gegen Lohndumping. Die Ventilklausel ist keine Lösung für die Probleme der Erwerbstätigen. Gerade die besonders heiklen Bereiche fallen nicht darunter: die Entsendefirmen, die Kürzestaufenthalter (Meldepflichtige) und die Grenzgänger. Es gibt nur eine Art, die bereits hier ansässigen Arbeitnehmenden vor negativen Auswirkungen der Personenfreizügigkeit zu schützen: Die Flankierende Massnahmen und deren Durchsetzung müssen garantieren, dass in der Schweiz Schweizer Löhne bezahlt werden. (...). Daniel Lampart.

SGB, Medienmitteilung, 24.4.2013.
Personen > Lampart Daniel. Ventilklausel. Personenfreizügigkeit. 2013-04-24.

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30.11.2012 Schweiz
Nationalrat
Personen
Personenfreizügigkeit
Unia Biel-Seeland-Solothurn
Work
Corrado Pardini
Matthias Preisser
Solidarhaftung
Volltext

Gewerkschafter Corrado Pardini fordert ein klares Ja zur Solidarhaftung: „Wir lassen keinen Lohnbschiss mehr zu“. Am 5.Dezember entscheidet der Nationalrat über die Solidarhaftung. Unia-Mann Corrado Pardini: „Wer Nein stimmt, torpediert die Personenfreizügigkeit.“ Für Arbeitsbedingungen und Löhne soll auf dem Bau gelten, was für Baumängel längst gilt: Der Erst- oder Generalunternehmer muss solidarisch für seine Subunternehmer haften. (...). Matthias Preisser.

Work. Freitag, 30.11.2012.
Personen > Pardini Corrado. Solidarhaftung. Nationalrat. 30.11.2012.

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29.11.2012 Schweiz
Löhne
Personenfreizügigkeit
Unia Schweiz

Kongress
Lohndumping
Resolution
Solidarhaftung
Volltext

Resolution 2. Antrag der a.o. Delegiertenversammlung des Sektors Bau vom 15.9.2012. Stopp Lohndumping und Solidarhaftung jetzt! Sonst ist die Personenfreizügigkeit gefährdet. Die Personenfreizügigkeit hat für viele Migrantinnen und Migranten in der Schweiz grosse rechtliche und migrationspolitische Fortschritte gebracht. Gleichzeitig wissen wir, dass es wirksame Schutzmassnahmen braucht, um zu verhindern, dass die Arbeitgeber mit der Personenfreizügigkeit die Arbeitnehmenden gegeneinander ausspielen und die Lohn- und Arbeitsbedingungen verschlechtern. (...).

Unia Schweiz. Kongress 29.11.2012.
Unia Schweiz > Resolution . Solidarhaftung. Unia-Kongress 29.11.2012.

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24.11.2012 Schweiz
Personen
Personenfreizügigkeit
Unia Schweiz
Franz Cahannes
Aldo Ferrari
DV
Solidarhaftung
Volltext

Ohne Solidarhaftung keine Personenfreizügigkeit. An der heutigen Delegiertenversammlung des Sektors Gewerbe der Gewerkschaft Unia haben die 120 Delegierten ihre Forderung nach einer verbindlichen Solidarhaftung bekräftigt. Sie erwarten vom Nationalrat, dass er dem Vorschlag des Bundesrates zustimmt, andernfalls ist die Personenfreizügigkeit mit der EU in Gefahr. Die Stimmung an der Gewerkschaftsbasis ist geladen. (...).

Unia Kommunikation, 24.11.2012.
Unia Schweiz > Solidarhaftung. Personenfreizügigkeit. Unia. 24.11.2012.

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20.10.2012 BE Kanton
GKB
Löhne
Personenfreizügigkeit

Lohndumping
Resolution
Solidarhaftung
Volltext

A.o. Delegiertenversammlung des GKB vom Samstag,20. Oktober 2012 in Bern. Stopp Lohndumping und Solidarhaftung jetzt! Sonst ist die Personenfreizügigkeit gefährdet. Die Personenfreizügigkeit hat für viele Migrantinnen und Migranten in der Schweiz grosse rechtliche und migrationspolitische Fortschritte gebracht. Gleichzeitig wissen wir, dass es wirksame Schutzmassnahmen braucht, um zu verhindern, dass die Arbeitgeber mit der Personenfreizügigkeit die Arbeitnehmenden gegeneinander ausspielen und die Lohn- und Arbeitsbedingungen verschlechtern. (...).

GKB Gewerkschaftsbund des Kantons Bern, Resolution. 20.10.2012.
GKB > Solidarhaftung. DV GKB. 2012-10-20.doc.

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25.09.2012 Schweiz
Personen
Personenfreizügigkeit
SGB
Ständerat
Daniel Lampart
Personenfreizügigkeit
Solidarhaftung
Volltext

Ständerat hat wirksame Solidarhaftung beschlossen. Personenfreizügigkeit. Der SGB nimmt erleichtert zur Kenntnis, dass der Ständerat sich heute mit 22 zu 18 Stimmen für eine wirksame Solidarhaftung entschieden hat. Für den SGB ist klar, dass sich nur mit einer Solidarhaftung des Erstunternehmers für die ganze Subunternehmerkette Lohndumping effizient bekämpfen lässt. (...). Daniel Lampart.

SGB online, 25.9.2012.
SGB > Solidarhaftung. Ständerat. 2012-09-25.doc.

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21.09.2012 Schweiz
Baumeisterverband
Nationalrat
Personen
Personenfreizügigkeit
Unia Schweiz
Work
Matthias Preisser
Solidarhaftung
Unterschriftensammlung
Volltext

Solidarhaftung. Unia gegen ScheinIösung. Lohndumping soll sich nicht mehr lohnen. Die Unia sammelt jetzt Unterschriften für eine griffige Solidarhaftung. Nicht zufällig hat die Unia ihre Unterschriftensammlung für die Solidarhaftung auf der Basler Messebaustelle gestartet. Auf dieser Baustelle zeigt sich beispielhaft, wohin der Preiskrieg auf dem Bau fährt Mit Sub-, Subsub- oder Subsubsubunternehmen werden die Löhne gedrückt und die Arbeitsbedingungen verschlechtert. (...). Matthias Preisser.

Work. Donnerstag, 21.9.2012.
Unia Schweiz > Solidarhaftung. Unterschriftensammlung. 21.9.2012.doc.

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