Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 16

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
30.09.1994 Schweiz
Emigranten
Personen
SGB
Karl Aeschbach
Saisonnierstatut
Volltext
Der SGB will Fortschritte in der Ausländerpolitik. Saisonnierstatut: überreif zum Fall. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund SGB ist in diesen Tagen mit einer Eingabe an den Bundesrat gelangt, die Fortschritte in verschiedenen Bereichen der Ausländerpolitik verlangt. Es geht vor allem um die Überwindung des Saisonnierstatuts und um eine aktive Integrationspolitik. In diesen Fragen müssen rasch dringende Reformen, die sich seit langem aufdrängen, verwirklicht werden, fordert der SGB. Der Bundesrat hatte Anfang 1993 angekündigt, er wolle das diskriminierende Saisonnierstatut aufheben und durch eine mit dem europäischen Recht vereinbarte Regelung ersetzen. In der Folge arbeitete das Biga Vorschläge für ein neues Kurzaufenthalterstatut aus. Dieses Projekt hätte zwar nicht alle Diskriminierungen des heutigen Saisonnierstatuts (kein Familiennachzug, keine berufliche Mobilität, Zwang zur Ausreise am Ende der Saison) beseitigt, aber zumindest den Weg zu deren Überwindung geöffnet. Die Vorlage wurde jedoch im Bundesrat blockiert. Dies aus der Befürchtung heraus, damit könnte ein Präjudiz für die bilateralen Verhandlungen mit der Europäischen Union geschaffen werden. Der SGB teilt diese Befürchtungen nicht. Die EU hat wiederholt klar gemacht, dass es ohne Verwirklichung der Freizügigkeit der Personen keine substantiellen Verhandlungsergebnisse geben könne. Es liegt daher im unmittelbaren Interesse der Schweiz, das überholte Saisonnierstatut abzulösen. (…).  Karl Aeschbach.
SGB, 30.9.1994.
Personen >  Aeschbach Karl. Saisonnierstatut. SGB, 1994-09-30.
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01.02.1994 Schweiz
Personen
Karl Aeschbach

Auf dem Weg zur Reform. Die Ausländerpolitik ist in Bewegung geraten. Behörden und auch ein Teil der Arbeitgeber sehen die Notwendigkeit einer tiefgreifenden Reform ein. Die Schweiz machte, da sie ausserhalb der Europäischen Gemeinschaft (heute Europäische Union) blieb, den wichtigsten Schritt in der Nachkriegsentwicklung nicht mit: die Verwirklichung der Freizügigkeit der Arbeitnehmer. Was in der EG/EU im Verlaufe von 30 Jahren erprobt und ständig ausgebaut wurde, blieb für die Schweiz ein fremdes, bedrohliches Gedankengut. Obwohl die Erfahrungen in den EU-Ländern zeigten, dass die Wanderung zwischen diesen Ländern gering blieb (2 Drittel der Einwanderer in den EU-Ländern sind heut noch solche aus Nicht-EU-Ländern), verharrte die Schweiz in ihrer Aussenseiterposition. In der Ausländerpolitik lebt der "Sonderfall Schweiz" am längsten und am hartnäckigsten weiter. Mit Foto. Karl Aeschbach. Gewerkschaftliche Rundschau Nr. 2/1994
16.06.1989 Schweiz
Personen
Karl Aeschbach

Sonntags- und Nachtarbeit. Und am 7. Tage sollst du ruhen! Kürzlich fand in Luxemburg die alljährliche internationale Arbeitsstudienkonferenz der deutschsprachigen Gewerkschaftsbünde statt. Karl Aeschbach. OeD 16.6.1989
06.06.1989 Schweiz
Personen
Sonntagsarbeit
Nachtarbeit
Karl Aeschbach

Der Druck nimmt in allen Ländern zu. Gewerkschaftlicher Erfahrungsaustausch über Sonntags- und Nachtarbeit. Kürzlich fand in Luxemburg die alljährliche internationale Arbeitsstudienkonferenz der deutschsprachigen Gewerkschaftsbünde statt. Aus der Schweiz nahmen 7 Gewerkschafter teil. Karl Aeschbach. TW 6.6.1989
06.06.1989 Schweiz
Personen
SGB
Karl Aeschbach
Nachtarbeit
Sonntagsarbeit
Der Druck nimmt in allen Ländern zu. Gewerkschaftlicher Erfahrungsaustausch über Sonntags- und Nachtarbeit. Kürzlich fand in Luxemburg die alljährliche internationale Arbeitsstudienkonferenz der deutschsprachigen Gewerkschaftsbünde statt. Aus der Schweiz nahmen 7 Gewerkschafter teil. Karl Aeschbach. TW 6.6.1989
23.03.1989 Schweiz
1. Mai Schweiz
Personen
Karl Aeschbach

Der 1. Mai im Zeichen des Gesundheitsschutzes. Schutz und Gesundheit am Arbeitsplatz: Tips für Veranstaltungen rund um den 1.Mai. Karl Aeschbach. OeD 23.3.89
23.03.1989 Schweiz
Personen
Karl Aeschbach

Abschaffung des R-Stempels verlangt. Schwere Kritik an der Asylpolitik des Bundes. Karl Aeschbach. OeD 23.3.1989
23.03.1989 Schweiz
Personen
Karl Aeschbach

Abschaffung des R-Stempels verlangt. Schwere Kritik an der Asylpolitik des Bundes. Karl Aeschbach. OeD 23.3.89
10.02.1989 Zürich
GDP
Lithographenbund
Personen
Tages-Anzeiger
Karl Aeschbach
Jürg Frischknecht
Roland Kreuzer
Arnold Künzli
Entlassung
Gewerkschaftsrechte
Kündigungsschutz
Volltext

Die Tages-Anzeiger AG auf Konfrontationskurs. Imposante Solidaritätskundgebung. Am 2. Februar nahmen 800 Personen an einer Protestkundgebung für den von der Tages-Anzeiger AG entlassenen Roland Kreuzer im Zürcher Volkshaus teil, die von allen zürcherischen Gewerkschaftssektionen und Linksparteien unterstützt wurde. Die Gewerkschaften können es nicht zulassen, dass ihre Vertrauensleute wegen Ausübung der Gewerkschaftsrechte entlassen werden. Die Auseinandersetzung mit der Tages-Anzeiger AG ist daher von grundsätzlicher Bedeutung. Nach der Kündigung von Roland Kreuzer, Präsident der GDP Zürich, suchten die drei graphischen Gewerkschaften (GDP, SLB, SGG) das Gespräch mit dem Management des „Tages-Anzeigers“ (TA). Trotz drei Verhandlungsrunden, in denen die Gewerkschaftsdelegation bis an die Grenze  möglicher  Kompromisse ging, blieb die Unternehmensleitung hart. Sie lehnte eine Wiedereinstellung von Roland Kreuzer an seinem bisherigen Arbeitsplatz als Korrektor um jeden Preis ab. Der „TA“ wäre nur bereu gewesen, Kreuzer im Falle eines für ihn positiven Entscheides des Arbeitsgerichtes in einem anderen Betrieb des Konzerns weiter zu beschäftigen. (...). Foto Klaus Rosza.

Der öffentliche Dienst. Freitag, 10.2.1989.
GDP > Kreuzer Roland. Entlassung. 10.2.1989.doc.

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27.01.1989 Schweiz
Personen
Karl Aeschbach

Wie weiter nach sechs Ausländer-Initiativen? Karl Aeschbach. OeD 27.1.89
27.01.1989 Schweiz
Personen
Karl Aeschbach

Wie weiter nach sechs Ausländer-Initiativen? Karl Aeschbach. OeD 27.1.1989
19.10.1988 Schweiz
Helvetische Typographia
Personen
SGB
Karl Aeschbach
Grenzgänger
SGB
Volltext
Probleme der Grenzgänger. Vor kurzem haben die Regierungen der 16 Grenzkantone eine „Erklärung von Lausanne“ veröffentlicht, mit der sie ihre Absicht ankündigen, zur Lösung von Grenzgängerfragen eine ständige interkantonale Zusammenarbeit zu verwirklichen. Insbesondere sollen die sozialen Probleme, die mit der Beschäftigung von Grenzgängern zusammenhängen, besser gelöst werden. In den Erläuterungen dazu werden eine Reihe von Problemen aufgegriffen, die auch die Gewerkschaften Interessieren: so die Respektierung der Priorität der einheimischen Arbeitnehmer, Fragen der Mindestlöhne und der übrigen Arbeitsbedingungen, der Temporärarbeit, der Bewilligungsverfahren und der rechtlichen Stellung der Grenzgänger. Der SGB hat in einer ersten Stellungnahme seine Erwartung zum Ausdruck gebracht, dass die Kantone die angekündigten Verbesserungen rasch verwirklichen werden. Die gewerkschaftlichen Forderungen. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund hat Ende April dem Bundesrat eigene Vorschläge zur Lösung der Grenzgängerprobleme unterbreitet. Die Zahl der Grenzgänger hat in den letzten Jahren, als Folge der guten Wirtschaftslage, ständig zugenommen und .beträgt zurzeit rund 144‘000. Dabei bestehen traditionelle Grenzregionen, in denen seit jeher ein erheblicher Teil der Arbeitskräfte aus dem benachbarten Ausland stammt, 'während in manchen anderen Kantonen erst in letzter Zeit vermehrt Grenzgänger beschäftigt wurden. Die Vorschläge des SGB richten sich in erster Linie auf eine vermehrte gewerkschaftliche Mitsprache in der Zulassungspolitik. Angestrebt wird die Bildung (…). Karl Aeschbach.
Helvetische Typographia, 19.10.1988.
Personen > Aescbach Karl. Grenzgaenger. HT, 1988-10-19.
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01.03.1987 Nicaragua
Gewerkschaftliche Rundschau
Personen
SAH
Karl Aeschbach

Warum sich das SAH in Nicaragua engagiert. Das Schweizerische Arbeiterhilfswerk (SAH) hat sich schon bald nach dem Sieg der sandinistischen Revolution von Mitte 1979 in Nicaragua engagiert. 1980 erfolgte eine erste Geldüberweisung, die für den Aufbau einer Kindertagesstätte bestimmt war. Von da an haben jährlich Mitarbeiter des SAH Nicaragua bereist, laufende Projekte besucht und neue geprüft. Nicaragua ist so zu einem Schwerpunkt in der Entwicklungshilfe des SAH geworden. Von 1980 bis jetzt hat das SAH - mit Hilfe des Bundes - rund 2,5 Millionen Franken investieret (ohne die Löhne und Verwaltungskosten in der Schweiz). (...). Karl Aeschbach. Gewerkschaftliche Rundschau Nr,. 2, März/April 1987
01.05.1986 Schweiz
Personen
SGB
Karl Aeschbach
Max Weber
Arbeit
Arbeit auf Abruf
Volltext

Zukunftsperspektiven heutiger Arbeit. Referat von SG B-Sekretär Karl Aeschbach, gehalten an einem Wochenkurs der Religiös-sozialen Vereinigung. Sie haben mir die Aufgabe gestellt, mich aus der Sicht des Gewerkschafters über die Zukunftsperspektiven der Arbeit zu äussern. In dieser Aufgabe sind jedoch mindestens vier verschiedene Fragen enthalten, nämlich: Wieviel Arbeit wird es in Zukunft (noch) geben? (die Frage nach dem Verhältnis zwischen Arbeit und Arbeitslosigkeit). Wieviel Zeit werden wir künftig für die Arbeit aufwenden? (die Frage nachdem Verhältnis zwischen Arbeit und Freizeit, respektive zwischen bezahlter Erwerbsarbeit und unbezahlter Eigenarbeit). Welches wird die Arbeit von morgen sein? (die Frage nach dem Inhalt und dem Sinn der Arbeit). Unter welchen Bedingungen werden wir diese Arbeit leisten? (die Frage nach den Arbeitsbedingungen und der Humanisierung der Arbeit). (...).

Gewerkschaftliche Rundschau, Nr. 5/1986.
Personen < Aeschbach Karl. Arbeit. 1986-05-01.doc.

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01.05.1983 Schweiz
1. Mai Schweiz
Personen
SGB
Karl Aeschbach
Arbeitsbeschaffung
Arbeitszeitverkürzung
Initiativen Schweiz
Plakat
Volltext

Im Zentrum des 1. Mai 1983. „Arbeit für alle“. Zwei Themen stehen gegenwärtig und wohl noch längere Zeit im Zentrum der gewerkschaftlichen Politik: Die Sicherung der Arbeitsplätze und die Arbeitszeitverkürzung in ihrer verschiedenen Formen. Innert Jahresfrist sind in der Schweiz rund 60‘000 Arbeitsplätze abgebaut worden, was etwa der Hälfte aller Arbeitsplätze entspricht, die seit dem Kriseneinbruch 1974/76 wieder neu geschaffen werden konnten. Darum musste der Bundesrat sein langes Sträuben gegen ein neues Beschäftigungsprogramm aufgeben. Die fundierte Eingabe des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB) vom März 1982 und seine seitherigen wiederholten Interventionen haben somit Früchte getragen, auch wenn die angekündigten Massnahmen noch keineswegs alle Probleme lösen werden. (...).
Karl Aeschbach.

Berner Tagwacht, 20.2.1983.
SGB > Arbeitszeitverkürzung.doc.

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01.06.1976 Schweiz
Gewerkschaftliche Rundschau
Personen
Karl Aeschbach
Volltext
Wirtschaftskrise
Versuch einer Zwischenbilanz der Krise. Die gegenwärtige schwerste Wirtschaftskrise seit dem Zweiten Weltkrieg folgte auf eine Periode unkontrollierter wirtschaftlicher Expansion, in deren Verlauf der Produktionsapparat in unserem Lande über die langfristigen Wachstumsmöglichkeiten hinaus erweitert wurde. Die Krise kam deshalb nicht ganz unerwartet, aber sie wurde durch die internationalen Krisenerscheinungen, die gleichzeitig in allen westlichen Industrieländern auftraten, erheblich verschärft. Die Krise nahm einen viel schnelleren Verlauf und hatte viel grössere Auswirkungen, als dies sowohl von der Bevölkerung als auch von den Wirtschaftsfachleuten erwartet und vorausgesehen wurde. Eine provisorische Zwischenbilanz zeigt, dass in unserem Land seit dem Höhepunkt der Expansion rund 300‘000 Arbeitsplätze verschwunden sind. Die Industriestatistik weist von 1970 bis 1975 einen Rückgang der Beschäftigten um 165‘000 aus, und allein im Baugewerbe ist in den letzten drei Jahren der Verlust von weiteren 100‘000 Arbeitsplätzen eingetreten. Der weitaus grösste Teil dieser Arbeitsplätze ging in den beiden letzten Jahren verloren, also seit dem Beginn der eigentlichen Rezession. Ein grosser Teil dieser Arbeitslosigkeit wurde von unserer Wirtschaft auf andere Länder abgewälzt, indem rund 100‘000 Saisonarbeiter nicht mehr in die Schweiz zurückkehren konnten und weitere tausende ausländischer Arbeitskollegen, die oft seit langer Zeit mit ihren Familien in der Schweiz lebten, unser Land verlassen mussten. (…). Karl Aeschbach.
Gewerkschaftliche Rundschau, Heft 6, Juni 1976.
Personen > Aeschbach Karl. Wirtschaftskrise. Gewerkschaftliche Rundschau, Juni 1976.
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