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04.08.2018 Nicaragua
Junge Welt
Regierung

Opposition
Volltext
Kein Raum für Dialog. Opposition in Nicaragua verliert an Mobilisierungsfähigkeit. Internationaler Druck auf Regierung wächst. Auch drei Monate nach Beginn der schwersten innenpolitischen Krise der jüngeren Geschichte Nicaraguas zeichnet sich keine gewaltfreie Verhandlungslösung des Konflikts ab. Doch in den Alltag kehrt eine gewisse Normalität zurück: Die von Regierungsgegnern errichteten Strassensperren, die zu Brennpunkten des Verbrechens und der Gewalt geworden waren, sind abgebaut worden. Die heterogene Oppositionsfront hat ihre Mobilisierungsfähigkeit drastisch eingebüsst. Mit wachsendem Abstand zum Beginn der Proteste, die im April aus der Ablehnung einer von der Regierung angestrebten „Rentenreform“ entstanden waren, zeigt sich immer deutlicher, dass der „Volksaufstand“ keineswegs so spontan und selbstorganisiert war, wie es dargestellt wurde. Offenkundig gab es mächtige Hintermänner und Finanziers, die geschickt die Strippen zogen, um eine massenhafte Mobilisierung der Bevölkerung zu erreichen. Der US-Journalist Max Blumenthal enthüllte am 30. Juli im Internetportal „Gray Zone“ dass private und Regierungsagenturen aus den Vereinigten Staaten jahrelang mehr als vier Millionen Dollar in rund 50 Oppositionsgruppen und regierungskritische Medien gepumpt hatten, um neue Führer auszubilden und die Aktivisten im Einsatz der „sozialen Netzwerke“ und der Massenmedien in Krisensituationen zu schulen. Es sei ein gut durchdachter Plan gewesen, durch den die Bedingungen geschaffen werden sollten, (…).
Junge Welt, 4.8.2018.
Junge Welt > Nicaragua. Regierung. Junge Welt, 2018-08-04.
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01.03.1987 Nicaragua
Gewerkschaftliche Rundschau
Personen
Vasco Pedrina

Sandino, Marx und Jesus. Wege zu einer Hoffnung. Für Ronald Reagan herrscht die "Macht des Bösen" - die Revolution ist 7 Jahre alt - schon allzulange über Nicaragua. Für die "NZZ" ist nunmehr alles klar: Der Sandinismus ist ein totalitäres System. Wie viele Gewerkschafter sind gerade noch bereit, ihm die Gunst des Zweifels zuzubilligen? (...). Vasco Pedrina. Gewerkschaftliche Rundschau Nr. 2, März/April 1987
01.03.1987 Nicaragua
Gewerkschaftliche Rundschau
Personen
Vasco Pedrina

Nicaragua aus gewerkschaftlicher Sicht. Nicaragua kennt eine in der Verfassung verankerte gemischte Wirtschaft. Die Revolution von 1979 hat einen wichtigen verstaatlichten Sektor hervorgebracht und in der Landwirtschaft ist mit der Agrarreform ein wichtiger genossenschaflticher Sektor entstanden. Der verstaatlichte Sektor trägt 40% zur nationalen Bruttowertschöpfung bei, der private Sektor mit grossem und mittelgrossem Besitz 30%, der Kleinbesitz und die Genossenschaften ebenfalls 30%. (...). Vasco Pedrina. Gewerkschaftliche Rundschau Nr. 2, März/April 1987
01.03.1987 Nicaragua
Gewerkschaftliche Rundschau
Personen
Balz Galatti
Marc Siegenthaler

Die Arbeiterbrigaden in Nicaragua. Die schweizerische Arbeiterbrigade entstand anfangs 1984 in Verbundenheit mit der Revolution in Nicaragua. In Verbundenheit auch mit dem Kampf der unterdrückten Völker der Dritten Welt. Sie entstand in der Hoffnung, dass dieser Kampf für bessere Lebensbedingungen, für soziale Gerechtigkeit, für Wohlfahrt, für ein ausgebautes Gesundheitswesen, für genügend Essen, für Arbeit für alle gewonnen werden kann. Gewonnen in einem Land wie Nicaragua, das zggleich seine Existenz in einem Zustan des Krieges erkämpfen muss. (...). Marc Siegenthaler, Balz Galatti. Gewerkschaftliche Rundschau Nr., 2, März/April 19887
01.03.1987 Nicaragua
Gewerkschaftliche Rundschau
Personen
SAH
Karl Aeschbach

Warum sich das SAH in Nicaragua engagiert. Das Schweizerische Arbeiterhilfswerk (SAH) hat sich schon bald nach dem Sieg der sandinistischen Revolution von Mitte 1979 in Nicaragua engagiert. 1980 erfolgte eine erste Geldüberweisung, die für den Aufbau einer Kindertagesstätte bestimmt war. Von da an haben jährlich Mitarbeiter des SAH Nicaragua bereist, laufende Projekte besucht und neue geprüft. Nicaragua ist so zu einem Schwerpunkt in der Entwicklungshilfe des SAH geworden. Von 1980 bis jetzt hat das SAH - mit Hilfe des Bundes - rund 2,5 Millionen Franken investieret (ohne die Löhne und Verwaltungskosten in der Schweiz). (...). Karl Aeschbach. Gewerkschaftliche Rundschau Nr,. 2, März/April 1987
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