Gewerkschaftschronik
 Textverzeichnis minimieren

Sie sind hier: Textverzeichnisse > Kapitel > Spanischer Bürgerkrieg
Suchen Ortsverzeichnis Kapitelverzeichnis Personenverzeichnis Stichwortverzeichnis  

       
 
   
Anzahl gefundene Artikel: 141

1 2 3 4 5 6
 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
06.10.2017 Spanien
Junge Welt
Spanischer Bürgerkrieg

Spanischer Bürgerkrieg
Volltext
Der Schatten des Caudillo. Über die Aktualität des Spanischen Bürgerkriegs und der Franco-Diktatur. Georg Pichler lehrt und forscht als Literaturwissenschaftler an der Universidad de Alcalá in Madrid. Er ist Herausgeber des jüngst erschienenen Buchs „Camaradas. Österreicherinnen und Österreicher im Spanischen Bürgerkrieg 1936-1939“. Die Buchpremiere findet am 6. Oktober um 17.00 Uhr im Haus der Demokratie und Menschenrechte statt, Greifswalder Strasse 4, 10405 Berlin. Auf einem der bekanntesten Fotos, das im Kontext des Spanienkriegs immer wieder gezeigt wird, sind der junge General Francisco Franco und der Gründer der Spanischen Legion, José Millán Astray, zu sehen, wie sie 1926 in der Kaserne von Dar Riffien im damals spanischen Protektorat Marokko ein Lied singen. Millán Astray war für seine brutale Kriegführung gegen die Rifkabylen berüchtigt, weltbekannt wurde er durch eine Auseinandersetzung mit dem Schriftsteller Miguel de Unamuno am 12. Oktober 1936, als er ihn, der sich gegen den Bürgerkrieg und den Schlachtruf der Legion „Viva la muerte“ („Es lebe der Tod“) aussprach, mit dem Ausruf unterbrach: „¡Muera la inteligencia! ¡Viva la muerte!“ – „Tod der Intelligenz! Es lebe der Tod!“ Millán Astray, der aufgrund seiner Kampfverletzungen nur mehr ein Auge und einen Arm hatte, kam zwar im Bürgerkrieg aufgrund seines Alters und seiner Behinderungen nicht zum Einsatz, doch war er für die franquistische (…). .
Junge Welt, 6.10.2017.
Junge Welt > Spanischer Bürgerkrieg. Junge Welt, 2017-10-06.
Ganzer Text
07.07.2016 Spanien
Personen
Spanischer Bürgerkrieg
WOZ
Erich Hackl
Eva Pfister
Literatur
Spanischer Bürgerkrieg
Volltext
Spanischer Bürgerkrieg. Die Philosophin als Krankenpflegerin. 46 deutschsprachige Zeugnisse aus dem Spanischen Bürgerkrieg, quer durch alle Milieus: Das versammelt eine neue Anthologie von Erich Hackl. Der Prager Schriftsteller und „rasende Reporter“ Egon Erwin Kisch besuchte 1937 Frontabschnitte der Interbrigaden, um über deren Widerstand zu berichten. Mit Foto. Die unterschiedlichsten Menschen aus ganz Europa reisten vor achtzig Jahren nach Spanien, um das Land vor dem Faschismus zu retten. Der Automechaniker aus La Chaux-de-Fonds traf auf den Schneider aus der Ukraine, die Philosophin aus Deutschland auf die Modistin aus Kroatien. Arbeiter, Ärztinnen, Schriftsteller stellten sich den Internationalen Brigaden zur Verfügung, sie standen den Anarchisten nahe, den Kommunistinnen oder den demokratischen Republikanern. Manche von ihnen gaben ihre Existenz auf, andere lebten schon seit 1933 im Exil und wollten lieber kämpfen als ohnmächtig dem Aufstieg der Diktatoren in Europa zusehen. Nach Italien und Deutschland griff in Spanien 1936 General Franco mit einem Militärputsch gegen die demokratisch gewählte Volksfrontregierung nach der Macht. Regierungstruppen, Arbeitermilizen und die Internationalen Brigaden kämpften fast drei Jahre für die Republik. Italiener gegen Italiener. „So weit uns Spaniens Hoffnung trug“ heisst die Anthologie, für die der österreichische. Autor Erich Hackl 46 Texte zusammengestellt hat. Der Spanische Bürgerkrieg inspirierte viele Schriftsteller, darunter auch George Orwell und (…). Eva Pfister.
WOZ, 7.7.2016.
WOT > Spanischer Bürgerkrieg. Literatur. WOZ, 2016-07-07.
Ganzer Text
10.10.2012 Spanien
Faschismus
PSOE
Spanischer Bürgerkrieg

Antifaschismus
Geschichte
Volltext

Konsequente Umsetzung. Andalusische Landesregierung will Beseitigung von Franco-Symbolen beschleunigen – mit Sanktionen. Die andalusische Landesregierung hat sich vorgenommen, den Abbau der Symbole aus der Franco-Zeit in den Strassen und Plätzen Andalusiens zu beschleunigen. Dazu will der Vize-Ministerpräsident Diego Valderas (IU) nun Sanktionen einführen. Das staatliche Gesetz zum historischen Gedenken aus dem Jahr 2007 schrieb bereits die Beseitigung der an den Diktator erinnernden Denkmäler und ähnlichem vor. In dem Gesetzestext steht, dass sämtliche in rühmender Weise an den Militärpusch, den Bürgerkrieg und die Diktatur erinnernden Denkmäler beseitigt werden müssen. (...). Mit Foto.

Costa del Sol. Nachnichten, Alicante. Nr. 836, 10. Oktober 2012.
Spanien > Spanischer Bürgerkrieg > Faschismus Spanien. Geschichte. 10.10.2012.doc.

Ganzer Text

 

10.11.2011 Spanien
Personen
Spanischer Bürgerkrieg
Ludwig Renn
Peter Weiss
Film
Literatur
Malerei
Volltext

Literatur, Kunst und Film. Glanz und Elend der Revolution. Zum Mythos des Spanischen Bürgerkriegs haben schon früh Literatur, bildende Kunst und Film beigetragen. George Orwell und Ernest Hemingway - das sind die bekanntesten Schriftsteller, die den Spanischen Bürgerkrieg beschrieben haben, Pablo Picasso hat ihm die eindringlichste bildliche Form gegeben. Bereits 1937 beschrieb Arthur Koestler, der später ein Kronzeuge gegen den Kommunismus wurde, in „Spanish Testament“ („Ein Spanisches Testament“, 1937) seine Erlebnisse als Kriegsberichterstatter und die vorübergehende Inhaftierung durch die Faschisten. Zur gleichen Zeit drehte der niederländische Filmemacher Joris Ivens „Spanish Earth“ mit einem Text von Ernest Hemingway, der wie seine spätere Frau Martha Gellhorn als Kriegsberichterstatter engagiert war. (...).

WOZ. Donnerstag, 2011-11-10.
Spanischer Bürgerkrieg > Literatur. Geschichte. 2011-11-10.doc.

Ganzer Text

04.08.2011 Genf
Lugano
Spanien
Personen
Spanischer Bürgerkrieg
Otto Brunner
Ralph Hug
Hans Hutter
Eolo Morenzoni
Antifaschismus
Internationale Brigaden
Militärjustiz
Volltext

Eolo Morenzoni (1920-2011). Mit kaum sechzehn Jahren gegen Franco. „Ich habe ein rebellisches Herz“, sagte der Tessiner Eolo Morenzoni über sich. Nun ist Morenzoni als einer der letzten Schweizer Spanienkämpfer im Alter von neunzig Jahren in Genf gestorben. Der 1920 geborene Eolo Morenzoni bekam das antifaschistische Engagement sozusagen im Elternhaus eingeimpft. Das Café Morenzoni, das sein Vater in Lugano führte, war in den dreissiger Jahren Treffpunkt der Tessiner Linken und insbesondere der KommunistInnen. Man beherbergte politische Flüchtlinge, die vor Mussolini flohen. Als General Franco im Juli 1936 gegen die junge spanische Republik putschte, drängte es auch den jungen Eolo zur Tat. (...). Mit Foto von Eolo Morenzoni. Ralph Hug.

WOZ. Donnerstag, 4.8.2011.
Spanischer Bürgerkrieg > Morenzoni Eolo. 1920-2011.doc.

Ganzer Text

02.06.2011 Schweiz
Personen
Spanischer Bürgerkrieg
WOZ
Elisabeth Eidenbenz
Ralph Hug
Nachruf
Volltext
Elisabeth Eidenbenz (1913-2011). Eine Gerechte unter den Völkern. Mit Elisabeth Eidenbenz starb die letzte der Schweizer Frauen der spanischen Kinderhilfe. Die Schweiz hat sie nie für ihr Engagement gewürdigt. Man nannte sie die „Engel der Hilflosen“: Zahlreiche engagierte Krankenschwestern und Pflegerinnen aus der Schweiz kümmerten sich im Frühjahr 1939 um die Hunderttausenden von Flüchtlingen, die vor General Francisco Franco aus Spanien nach Südfrankreich geflohen waren. Der faschistische Sieger im Spanischen Bürgerkrieg (1936-1939) hatte unter der republikanischen Bevölkerung einen riesigen Exodus ausgelöst. Unter erbärmlichsten Verhältnissen drängten sich die Flüchtlinge an den Stränden nahe der spanisch-französischen Grenze. Die Maternité von Eine. Eine dieser Helferinnen war Elisabeth Eidenbenz (geboren 1913), die in Wila und Herrliberg aufgewachsen war. Ihr Grossvater war Mitbegründer des Blauen Kreuzes gewesen. „Bethli“ wurde als Gründerin der Maternité von EIne bekannt. In der Nähe von Perpignan verwandelte sie mit primitivsten Mitteln ein verfallenes Landschloss in ein Sanatorium. Gegen 600 Frauen konnten dort gebären. Die Kleinen konnten so dem sicheren Tod entgehen. Die Maternité wurde von der Ayuda Suiza, einem Zusammenschluss linker Hilfswerke, sowie vom Service Civil International (SCI) von Rodolfo Olgiati unterstützt. Mit einem Kleinlaster, der „Rosinante“ hiess, wurden die schwangeren Frauen in die nahe Matenité gefahren, wo sie entbunden wurden und sich erholen kennten. Mangels Betten wurden die Babys in Gemüsekartons an die frische Luft  (…). Ralph Hug.
WOZ, 2.6.2011.
Personen > Eidenbenz Elisabeth. Kinderhilfe. WOZ, 2011-06-02.
Ganzer Text
23.05.2011 Herrliberg
Spanien
Wila
Personen
Spanischer Bürgerkrieg
Elisabeth Eidenbenz
Ralph Hug
Elsbeth Kasser
Rösli Näf
Rodolfo Olgiati
Volltext

Elisabeth Eidenbenz (1913-2011). Eine Gerechte unter den Völkern. Mit Elisabeth Eidenbenz starb die letzte der Schweizer Frauen der spanischen Kinderhilfe. Die Schweiz hat sie nie für ihr Engagement gewürdigt. Man nannte sie die „Engel der Hilflosen“: Zahlreiche engagierte Krankenschwestern und Pflegerinnen aus der Schweiz kümmerten sich im Frühjahr 1939 um die Hunderttausenden von Flüchtlingen, die vor General Francisco Franco aus Spanien nach Südfrankreich geflohen waren. Der faschistische Sieger im Spanischen Bürgerkrieg (1936-1939) hatte unter der republikanischen Bevölkerung einen riesigen Exodus ausgelöst. Unter erbärmlichsten Verhältnissen drängten sich die Flüchtlinge an den Stränden nahe der spanisch-französischen Grenze. Die Maternité von Elne. Eine dieser Helferinnen war Elisabeth Eidenbenz (geboren 1913), die in Wila und Herrliberg aufgewachsen war. (...). Mit Foto von Elisabeth Eidenbenz.

WOZ. Donnerstag, 2.6.2011.
Personen > Eidenbenz Elisabeth.doc.

Eidenbenz Elisabeth..pdf

01.04.2011 Füllinsdorf
Spanien
Zürich
Partei der Arbeit
Personen
SMUV Schweiz
Spanischer Bürgerkrieg
Work
Hermann Alt
Ralph Hug
Erich Schmid
Biografien
Spanischer Bürgerkrieg
Volltext

Gewerkschafter und Antifaschist Männy Alt (1910-2000). Der Kommunist, der zwischen die Fronten geriet. Für seine konsequente Haltung zahlte er einen hohen Preis: Spanienkämpfer Hermann Alt. Ein spannendes Buch setzt ihm jetzt ein Denkmal. Alle nannten ihn „Männy“. Wie so viele war der junge Bauschlosser Hermann Alt aus Füllinsdorf BL in den dreissiger Jahren arbeitslos. Doch er wollte etwas tun. Alt schloss sich  dem  Kommunistinnen Jugendverband in Basel an. Von einer Reise in die Sowjetunion war er „gewaltig beeindruckt“. Dies erklärte er dem Buchautor Erich Schmid in einem Interview 1987. Schmid hat nun seine Biografie verfasst 1936 kämpfte Alt in Spanien gegen General Franco und die Faschisten. Fast unglaublich, dass er die Hölle von Madrid, Teruel, Jarama und Brunete überlebte. Dort kamen Tausende Freiwillige der Internationalen Brigaden ums Leben. Wieder in der Schweiz, kassierte Alt fünf Monate Gefängnis. Die Militärjustiz machte mit Spanienkämpferinnen und -kämpfern kurzen Prozess, besonders, wenn es Kommunisten waren. (...).

Erich Schmid: In Spanien gekämpft, In Russland gescheitert. Männy Alt (1910-2000) - ein Jahrhundertleben. Orell Füssli Verlag, Zürich 2010, 190 Seiten, ca. Fr. 40.-. Lesungen in Füllinsdorf BL (4. April, 19.30 Uhr, Gemeindebibliothek) und in Zürich 30. April, 20 Uhr, Kasernenareal/Glaspalast). Ralph Hug.

Work. Freitag, 1.4.2011.
Spanischer Bürgerkrieg > Gewerkschafter und Antifaschist.doc.

Gewerkschafter und Antifaschist Männy Alt.pdf

01.04.2011 Füllinsdorf
Personen
Spanischer Bürgerkrieg
Work
Hermann Alt
Ralph Hug
Biografien
Volltext
Gewerkschafter und Antifaschist Männy Alt (1910-2000). Der Kommunist, der zwischen die Fronten geriet. Für seine konsequente Haltung zahlte er einen hohen Preis:. Spanienkämpfer Hermann Alt. Ein spannendes Buch setzt ihm jetzt ein Denkmal. Alle nannten ihn „Männy“. Wie so viele war der junge Bauschlosser Hermann Alt aus Füllinsdorf BL in den dreissiger Jahren arbeitslos. Doch er wollte etwas tun. Alt schloss sich dem Kommunistischen Jugendverband in Basel an. Von einer Reise in die Sowjetunion war er „gewaltig beeindruckt“. Dies erklärte er dem Buchautor Erich Schmid in einem Interview 1987. Schmid hat nun seine Biografie verfasst. 1936 kämpfte Alt in Spanien gegen General Franco und die Faschisten. Fast unglaublich, dass er die Hölle von Madrid, Teruel, Jarama und Brunete überlebte. Dort kamen Tausende Freiwillige der Internationalen Brigaden ums Leben. Wieder in der Schweiz, kassierte Alt fünf Monate Gefängnis. Die Militärjustiz machte mit Spanienkämpferinnen und -kämpfern kurzen Prozess, besonders, wenn es Kommunisten waren. Der Streik. Männy Alt liess sich nicht entmutigen. Er wurde Gewerkschafter, organisierte die Textilarbeitenden und wurde SMUV-Sektionspräsident. Er selbst arbeitete in der Waggonfabrik von Schindler in Pratteln BL. Der populäre Linke wurde in das Baselbieter Kantonsparlament und in die Exekutive von Füllinsdorf gewählt. 1946 geriet Alt anlässlich eines Streiks in Konflikt zur SMUV-Spitze. Diese warf ihm vor, das Friedensabkommen gebrochen zu haben. Doch für Alt war es wichtiger, die weitgehend wehrlosen italienischen Arbeiter bei Schindler zu (…). Ralph Hug.
Work, 1.4.2011.
Personen > Alt Hermann. Biografie. Work, 2011-04-01.
Ganzer Text
08.09.2010 Spanien
Faschismus
Spanischer Bürgerkrieg

Gerichte
Richter Garzon wird der Prozess gemacht. Der spanische Richter Baltasar Garzon wird wegen seiner Untersuchung der Verbrechen der Franco-Diktatur (1939-1975) wohl selbst vor Gericht gestellt. Der Oberste Gerichtshof Spaniens hat seine Berufung gegen eine Untersuchung  wegen professionellen Fehrverhaltens abglehnt. Menschenrechtsaktivisten werten das juristische Vorgehen als Versuch, Garzon zum Schweigen zu bringen, der den verstorbenen Franco für den Tod von mehr als 100'000 Gegnern verantwortlich macht. Tages-Anzeiger. Mittwoch, 8.9.2010.
21.06.2010 Spanien
Faschismus
Spanischer Bürgerkrieg

2. Weltkrieg
Nationalsozialismus
Überwachung
Franco leitete Informationen über Juden an Nazis weiter. Diktator Francisco Franco hat während des Zweiten Weltkriegs Informationen über die in Spanien lebenden Juden an die Nazis weitergeleitet. Wie die Tageszeitung "El Pais" berichtete, forderte das Franco-Regime (1939-1975) im Mai 1941 in einem Rundschreiben sämtliche Provinzbehörden auf, vollständige Informationen über in Spanien lebenden  nationale oder ausländische Juden zu liefern. Zur Begründung habe es geheissen, der "Neue Staat", also das Franco-Regime, müsse vor den "Machenschaften dieser gefährlichen Menschen" geschützt werden. Tages-Anzeiger. Montag, 21.6.2010
12.06.2010 Bern
Grünes Bündnis Bern
Personen
Spanischer Bürgerkrieg
Hasim Sancar
Gedenkstätte
Volltext

Für die Spanien-Kämpfer gibt es kein Denkmal in Bern. Der Stadtrat hat ein Postulat für ein Denkmal für die Schweizer Freiwilligen im Spanischen Bürgerkrieg äusserst knapp abgelehnt.

Die rund 800 Schweizerinnen und Schweizer, die in den 1930er-Jahren im Spanischen Bürgerkrieg gegen das faschistische Regime von General Franco kämpften, erhalten kein Denkmal in Bern. Der Stadtrat lehnte am Donnerstag, 11.6.2010, ein entsprechendes Postulat ab.

Bund. Samstag, 12.6.2010

Gedenkstätte.doc

11.06.2010 Spanien
SP Schweiz
Spanischer Bürgerkrieg

Faschismus
Gerichte
60 Schweizer Parlamentarier unterstützen Richter Garzon. 60 Angehörige von National- und Ständerat verurteilen die Suspendierung des spanischen Ermittlungsrichters Baltasar Garzon. Dieser war vor einem Monat vom Dienst suspendiert worden, weil er trotz eines Amnestiegesetzes gegen Verbrechen der Franco-Diktatur ermittelt hatte. In einer Erklärung halten die grossmehrheitlich aus dem linken Lager stammenden Parlamentarier fest, das Vorgehern des höchsten Richtergremiums Spaniens gegen Garzon sei ein Verstoss gegen internationale Rechtsnormen. Bund. Freitag, 11.6.2010
01.06.2010 Spanien
Faschismus
Spanischer Bürgerkrieg

Gerichte
Spanien: Protest gegen Suspendierung eines Richters. Die Suspendierung des Richters Baltasar Garzon, der Verbrechen des Franco-Regimes in Spanien aufklären wollte, führt zu Protesten auch ind er Schweiz. Die Paul-Grüninger-Stiftung verurteilt den Vorgang als eklatanten Verstoss gegen internationale Rechtsnormen und als Einschüchterungsversuch gegenüber jenen, die sich mit einem amtlich verordneten Gedächtnisverlust nicht abfinden können. "Schonungslose Aufklärung vergangener Menschheitsverbrechen ist nach Ansicht der Stiftung eine unverzichtbare Grundlage jeder demokratischen Entwicklung", heisst es im Communiqué. VPOD-Magazin. Juni 2010
20.05.2010 Spanien
Faschismus
Spanischer Bürgerkrieg

Berufsverbot
Weltweiter Protest. Erst zögerten sie noch, dann haben sie ihn kaltgestellt: Am vergangenen Donnerstag hat Spaniens Oberster Gerichtshof den Untersuchungsrichter Baltasar Garzon vom Dienst suspendiert. Drei rechtsextreme Gruppierungen hatten dem international bekannten Juristen Amtsmissbrauch vorgeworfen, weil er gegen Verbrechen während der Franco-Diktatur ermittelte (WOZ 16/2010). In vielen Staaten protestierten Menschenrechtsorganisationen gegen den Entscheid der spanischen Justiz, de ein Berufsverbot für Garzon bedeutet - darunter auch die schweizerische Paul-Grüninger-Stiftung. Das Vorgehen des höchsten spanischen Richtergremiums sei nicht nur "ein eklatanter Verstoss gegen internationale Rechtsnormen", sondern auch ein Einschüchterungsversuch gegen jene EinwohnerInnen Spaniens, "die sich mit einem amtlich verordneten Gedächtnisverlust nicht abfinden können.". (...). WOZ. Donnerstag, 20.5.2010
26.04.2010 Spanien
Spanischer Bürgerkrieg

Faschismus

Spanier in zwei Lager geteilt. Die Ära Francos wirft bis heute ihre Schatten. Zehntausende gingen "gegen Straflosigkeit für den Franquismus" auf die Strasse. Für die Verbrechen der Diktatur unter dem spanischen General Francisco Franco zwischen 1939 und 1975 wurde nie ein Politiker oder Militär zur Rechenschaft gezogen. Der berühmteste Richter Spaniens, Baltasar Garzin, wagte es, das Tabu zu brechen und Untersuchungen einzuoleiten. Er musste seine Nachforschungen jedoch auf Geheiss der Gerichte einstellen. Die Justiz beschuldigte ihn, mit seinen Ermittlungen gegen das Amnestie-Gesetz von 1977 verstossen zu haben. (...). sda. Bieler Tagblatt. Montag, 26.4.2010

22.04.2010 Spanien
Faschismus
Personen
Spanischer Bürgerkrieg
Dorothea Wuhrer
Berufsverbot
Gerichte
Der Jäger wird gejagt. Spanien. An diesem Donnerstag entscheidet sich, ob Baltasar Garzon, der berühmteste Richter des Landes, seines Amtes enthoben wird. Er ist ein unbequemer Richter und sucht sich gern medienwirksame Fälle aus. Nun steht Baltasar Garzon, Richter am Sondergerichtshof Audiencia Nacional, selber unter Anklage. Er soll sein Amt missbraucht haben, lautet der Vorwurf, der Spanienn spaltet wie seit dem Ende der Diktatur von Genral Franciso Franco nichts mehr. Drei ultrarechte Gruppen hatten Garzon angezeigt und kamen damit durch. (...). Mit Foto. Dorothea Wuhrer. WOZ. Donnerstag, 22.4.2010
08.04.2010 Spanien
Spanischer Bürgerkrieg

Justiz
Der spanische Richter Garzon muss auf die Anklagebank. Wegen Ermittlungen zu Franco-Verbrechen vor Gericht. Baltasar Garzon, Spaniens international bekanntester Untersuchungsrichter, hat einst Rechtsgeschichte geschrieben, als er den chilenischen Ex-Diktator Pinochet im Namen einer "Jurisdiktion ohne Grenzen" in London festsetzen liess. Jetzt muss er sich wegen seiner Ermittlungen zu einem unrühmllichen Geschichtskapitel im eigenen Land selbst vor der Justiz verantworten. (...). Mit Foto. Cornelia Derchsweiler. NZZ. Donnerstag, 8.4.2010
11.03.2010 Schweiz
Spanien
Personen
Spanischer Bürgerkrieg
Charles Fischer
Ralph Hug
Bundespolizei
Ein Brief, der nie ankam. Charles Fischer. Er war einer von 800 Freiwilligen aus der Schweiz, die gegen die drohende Diktatur von General Franco kämpften. Kurz vor seinem Tod 1937 hatte Fischer seiner Frau einen Brief geschrieben. Dieser landete direkt bei der Bundespolizei. Siebzig Jahre später entdeckt ihn die WOZ im Bundesarchiv. (...). Mit Foto von Charles Fischer. Ralph Hug. WOZ. Donnerstag, 11.3.2010
24.12.2009 Lugano
Personen
Spanischer Bürgerkrieg
Elio Canevascini
Ralph Hug

Im weissen Kittel gegen Hitler. Elio Canevascini (11.1.1913-14.12.2009). Der wohl bekannteste Tessiner Antifaschist ist gestorben. Er hatte im Spanischen Bürgerkrieg sowie am Befreiungskampf in Jugoslawien teilgenommen. (...). Mit Foto. Ralph Hug. WOZ 24.12.2009
24.12.2009 Schweiz
Personen
Spanischer Bürgerkrieg
WOZ
Elio Canevascini
Ralph Hug
Nachruf
Volltext
Elio Canevascini (1913-2009). Der wohl bekannteste Tessiner Antifaschist ist gestorben. Er hatte im Spanischen Bürgerkrieg sowie m Befreiungskampf in Jugoslawien teilgenommen. Im weissen Kittel gegen Hitler. Schon sein Vater war im Tessin eine legendäre Figur: Der Sozialist Guglielmo Canevascini (1886-1965) hatte 1918 den Generalstreik in Lugano geleitet und wurde später zum ersten sozialistischen Staatsrat der Südschweiz. Der engagierte Antifaschismus des Vaters übertrug sich auf den Sohn. Elio, 1913 in Tenero geboren, studierte in Paris Medizin und verkehrte dort im Kreis italienischer EmigrantInnen, die vor Mussolini hatten flüchten müssen. Ständig sass ihnen der Geheimdienst Ovra im Nacken, einige fielen ihm zum Opfer, etwa Carlo Rosselli von der Widerstandsgruppe Giustizia e Libertä, der sich Canevascini 1936 anschloss. In Paris lernte er auch grosse Persönlichkeiten der italienischen Nachkriegspolitik kennen, etwa den Sozialisten und späteren Aussenminister Pietro Nenni oder Randolfo Pacciardi, der spätere Verteidigungsminister Italiens. Als General Franco im Juli 1936 gegen die gewählte Regierung Spaniens putschte, war Elio als einer der ersten Schweizer zur Stelle. Er reiste mit Pacciardi nach Barcelona und schloss sich dort der anarchistischen Miliz Columna Aseaso an, die zusammen mit der berühmten Durruti-Kolonne den Vormarsch der franquistischen Truppen in Aragon blockierte. Schrecken und Bitterkei. (…).
Ralph Hug.
WOZ, 24.12.2009.
Personen > Hug Ralph. Elio Canevascini. Nachruf. WOZ, 2009-12-24.
Ganzer Text
13.05.2009 Schweiz
Personen
Spanischer Bürgerkrieg
Peter Huber
Ralph Hug
Clara Thalmann

Schweizer Freiheitssuche im Spanischen Bürgerkrieg. Ein "Biografisches Handbuch" erhellt, warum so viele freiwillig in den fernen Kampf gegen Francos Faschisten-Truppen zogen. Die Geschichte der "Interbrigadisten", die unter Einsatz ihres Lebens gegen Francos Truppen antraten, um die spanische Republik zu retten, birgt auch ein Kapitel Schweizer Geschichte. Die USA empfingen ihre "Spanienkämpfer" mit einer Parade in New York. In der Schweiz dagegen galten die Spanienfreiwilligen als "Landesverräter" und wurden ins Gefängnis gesteckt. Mehr als die Hälfte der rund 800 Mäner und Frauen, die im Spanischen Bürgerkrieg (1936-1939) gegen den Faschismus kämpften, wurden bei ihrer Heimkehr in die Schweiz zu Haftstrafen verurteilt. Es sollte 70 Jahre dauern, bis diese Urteile aufgehoben wurden. (...). Mit Fotos. Annette Goebel. BaZ 13.5.2009
17.04.2009 Schweiz
Spanischer Bürgerkrieg


Die doppelte Identität der Exilierten. 70 Jahre nach dem Ende des Spanischen Bürgerkriegs. Vor 70 Jahren, im April 1939, ging der Spanische Bürgerkrieg mit dem Sieg Francos zu Ende. Für die meisten Spanier ist das dunkle Kapitel Geschichte. Für jene aber, die im Exil geboren wurden oder lange Zeit im Ausland lebten, kommen gemischte Gefühle hoch. (...). Mit Foto. Reiner Wandler. Bund 17.4.2009
20.03.2009 Schweiz
Personen
Spanischer Bürgerkrieg
Peter Huber
Ralph Hug

Gegen das Vergessen. Die Spanienfreiwilligen. Rund 800 Schweizerinnen und Schweizer kämpften im Spanischen Bürgerkrieg (1936-1939) auf Seiten der Republik gegen den Faschismus. Gemessen an der Bevölkerungszahl, stellen die Schweizerinnen und Schweizer eine der grössten Gruppen. Etwa 200 von ihnen fielen in Spanien. 420 wurden nach ihrer Rückkehr wegen "Eintritts in fremde Kriegsdienste" ins Gefängnis geworfen. 5 von ihnen durften letzte Woche im Ständerat, nach bisher sechs vergeblichen Anläufen, endlich ihre Rehabilitierung miterleben. Work-Autor Ralph Hug und der Historiker Peter Huber stöberten Informationen zu 700 Freiwilligen auf. Ihr biografisches Handbuch ist die bislang umfassendste Darstellung der Schweizerinnen und Schweizer im Spanischen Bürgerkrieg. Zugleich bietet das Buch aber auch Informationen über die sozialen und politischen Verhältnisse der Schweiz in den dreissiger und vierziger Jahren des letzten Jahrhunderts. (...). Work 20.3.2009
13.03.2009 Schweiz
Spanischer Bürgerkrieg

Ständerat
Späte Rehabilitierung. Die Strafurteile gegen Schweizer, die im Spanischen Bürgerkrieg gekämpft haben, werden aufgehoben. Auch der Ständerat hat sich einstimmig für die Rehabilitierung ausgesprochen. Rund 800 Freiwillige aus der Schweiz haben am Bürgerkrieg teilgenommen - trotz behördlichem Verbot. 420 wurden in der Schweiz zu Haftstrafen verurteilt. Die wenigsten erleben heute ihre Rehabilitierung. Es leben noch etwa 20 Schweizer, die den Krieg in Spanien an der Front erlebten. Bund 13.3.2009
1 2 3 4 5 6


  
Copyright 2007 by Beat Schaffer   Nutzungsbedingungen  Powered by dsis.ch    anmelden