Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 36

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24.06.2019 Schweiz
Löhne
Travail.Suisse

Löhne
Managerlöhne
Volltext
Löhne: Unten wird geknausert – oben gekleckert. Seit über einem Jahrzehnt untersucht Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, die Entwicklung der Managerlöhne. Das Fazit der 15. Erhebung ist durchzogen, dennoch öffnet sich in der Mehrheit der untersuchten Unternehmen die Lohnschere weiter. Die Chefs gewähren sich satte Lohnerhöhungen, während bei den tiefen Einkommen Lohndruck, Unsicherheit und Angst um den Arbeitsplatz zunehmen. Die angenommene Abzockerinitiative kann diesen Trend nicht stoppen, zu wenig griffig sind die umgesetzten Massnahmen in der Aktienrechtsrevision. Bereits zum fünfzehnten Mal in Folge hat Travail.Suisse die Schere zwischen den höchsten und den tiefsten Löhnen in 26 Schweizer Unternehmen untersucht. Die Analyse fördert beunruhigende Entwicklungen zu Tage. Massive Zunahme der Entschädigungen bei den Konzernleitungsmitgliedern. Im Vergleich mit den letzten Jahren fiel die Entwicklung der Managerlöhne 2018 durchzogen aus. Während sich die Entschädigungen bei den CEO auf dem Niveau des Vorjahres bewegten, legen die übrigen Mitglieder der Konzernleitungen durchschnittlich um satte 7 Prozent zu. Seit 2011 haben damit die Cheflöhne um 19 Prozent zugenommen, während sich die normalen Arbeitnehmenden im gleichen Zeitraum mit 4.3 Prozent mehr Lohn zufrieden geben mussten. In den letzten beiden Jahren mussten die Arbeitnehmenden der Schweiz bedingt durch die wieder anziehende Teuerung sogar Reallohnverluste hinnehmen. (…).
Travail.Suisse, 24.6.2019.
Travail.Suisse > Managerloehne. Löehne. Travail.Suisse, 2019-06-24.
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18.06.2019 Schweiz
Löhne
Travail.Suisse

Managerlöhne
Medienkonferenz
Volltext
Managerlöhne: Lohnscheren öffnen sich weiter. Einladung zur Medienkonferenz „Managerlöhne“. Sehr geehrte Damen und Herren, geschätzte Medienschaffende. Anhand der Geschäftsberichte untersucht Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, seit mehr als einem Jahrzehnt die Entschädigungen von 26 Unternehmen an ihre Manager und Verwaltungsräte und berechnet das Verhältnis zwischen höchstem und tiefstem Lohn (Lohnschere) in diesen Unternehmen. Die 15. Untersuchung in Folge zeigt einmal mehr die horrenden Vergütungen für Manager. Mit Lohnscheren von bis zu 1:257 lässt sich weiterhin keine Mässigung erkennen: Die Lohnscheren befinden sich auf einem deutlich höheren Niveau als noch vor einigen Jahren und die Politik bleibt bei der Abzockerinitiative auf halbem Weg stehen. Gerne informieren wir Sie detaillierter über die Resultate unserer Untersuchung und unsere diesbezüglichen Forderungen. Dazu laden wir Sie zu einer Medienkonferenz ein, die am Montag, 24. Juni 2019, um 9.30 Uhr, im Vatter Business Center (Saal „Loosli“, 6. Stock), Bärenplatz 2, Bern stattfinden wird. Es nehmen teil: Adrian Wüthrich, Präsident Travail.Suisse und Nationalrat, Carole Furrer, Vize-Präsidentin Travail.Suisse und Präsidentin SCIV, Gabriel Fischer, Leiter Wirtschaftspolitik Travail.Suisse, Christoph Eichenmann, Projektmitarbeiter Travail.Suisse. (…).
Travail.Suisse, 18.6.2019.
Travail.Suisse > Managerlöhne. Medienkonferenz. Travail.Suisse, 2019-06-18.
G > anzer Text
29.03.2019 Schweiz
Löhne
Personen
Work
Clemens Studer
Abzockerei
Managerlöhne
Volltext
Oben abzocken, unten auspressen. CS-Chef Tidjane Thiam kassierte letztes Jahr ein Gehalt von 12,7 Millionen Franken. Er trat sein Amt 2015 an - seither reihte er Abbauprogramm an Abbauprogramm - und halbierte den Aktienkurs. UBS-Chef Sergio Ermotti sahnte im vergangenen Jahr 14,1 Millionen Franken ab. Er trat sein Amt 2011 an und bekam damals noch 6,4 Millionen. Die UBS wies 2018 einen Gewinn von 4,9 Milliarden US-Dollar aus - und kassierte im Februar 2019 in Frankreich eine Busse von 5,1 Milliarden Franken wegen Steuerdelikten. Die Bank zieht das Urteil weiter. Die Beispiele zeigen: Die „Anti¬-Abzocker“-Initiative von Thomas Minder hat kaum etwas bewirkt, ausser dass in ihrem Nachgang der Schaffhauser Gurgelwasserproduzent (Trybol) in die SVP-Fraktion des Ständerates gespült wurde. Ansonsten wird oben abgezockt und unten ausgepresst wie eh und je. Profitlogik halt. Und diese zieht seit einigen Jahren auch bei den staatsnahen Betrieben ein. Millionen-Meyer. Ganz vorne dabei: SBB-Chef Andreas Meyer. Die Leistungen von Meyer sind aus Sicht der Mitarbeitenden und der Reisenden durchzogen - vorsichtig formuliert. Ein paar Stichworte: Preise rauf, Pünktlichkeit runter, lottrige Infrastruktur, Desaster bei der Fernzugbeschaffung, Stellenabbau und Jobauslagerungen in prekäre Temporäranstellungen, Druck auf die Mitarbeitenden. Spitze ist einzig Meyers Gehalt: über 1 Million Franken pro Jahr. Das war schon oft ein Thema. Denn schliesslich ist die SBB ein Unternehmen im Besitz des Bundes und damit Volks¬eigentum. Die neue Innenministerin Simonetta (…). Clemens Studer.
Work online, 29.3.2019.
Personen > Studer Clemens. Abzocker. Managerloehne. Work online, 2019-03-29.
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25.03.2019 Schweiz
Travail.Suisse

Managerlöhne
Volltext
Travail.Suisse kritisiert den Boni-Wahnsinn in den Chefetagen. Die Ergebnisse der ersten Analyse der Managerlöhne bei fünf der grössten Unternehmen in der Schweiz bringen zum Teil massive Zunahmen der Entschädigungen zu Tage. Für Travail.Suisse, den unabhängigen Dachverband der Arbeitnehmenden, ist die Problematik der überrissenen Managerlöhne auch sechs Jahre nach Annahme der Abzockerinitiative ungelöst. Die Politik ist gefordert in der hängigen Aktienrechtsrevision für griffige Regelungen gegen die Boni-Exzesse in den Chefetagen zu sorgen. Travail.Suisse untersucht in seiner Managerlohnstudie seit 2003 die Entwicklung der Managerlöhne in ausgesuchten Schweizer Unternehmen. Die vollständigen Ergebnisse werden jeweils im Juni publiziert. Schon jetzt deutet sich an, dass die boomende Wirtschaftslage im letzten Jahr eine nächste Bonirunde eingeläutet hat. Für Travail.Suisse ist klar, dass es in der hängigen Aktienrechtsrevision zusätzliche Massnahmen zur Eindämmung der überrissenen Managerlöhne und zur Verhinderung von immer neuen Boni-Exzessen braucht. Zusätzlich braucht es mehr Transparenz bei den Managementvergütungen und die sehr hohen Entschädigungen müssen mehr Nutzen für die Allgemeinheit bringen – zum Beispiel über eine zusätzliche Besteuerung. Boniexplosion bei Nestlé und Credit Suisse. Während bei der UBS und bei Roche die Entschädigungen für die Manager im letzten Jahr einigermassen stabil geblieben sind, lässt sich bei Nestlé und der Credit Suisse eine regelrechte Explosion der Managerlöhne konstatieren. So konnte sich Nestlé-CEO Ulf Schneider über eine (…).
Travail.Suisse, 25.3.2019.
Travail.Suisse > Manager-Loehne. Travail.Suisse, 2019-03-25.
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22.06.2018 Schweiz
Löhne
Travail.Suisse

Managerlöhne
Volltext
Schwache Aktienrechtsrevision - droht uns der nächste Bonirausch? Seit über einem Jahrzehnt untersucht Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, die Entwicklung der Managerlöhne. Das Fazit der 14. Erhebung ist durchzogen, dennoch öffnet sich in der Mehrheit der untersuchten Unternehmen die Lohnschere weiter. Die Chefs gewähren sich satte Lohnerhöhungen, während bei den tiefen Einkommen Lohndruck, Unsicherheit und Angst um den Arbeitsplatz zunehmen. Die angenommene Abzockerinitiative kann diesen Trend nicht stoppen, zu wenig griffig sind die umgesetzten Massnahmen in der Aktienrechtsrevision. Bereits zum vierzehnten Mal in Folge hat Travail.Suisse die Schere zwischen den höchsten und den tiefsten Löhnen in 26 Schweizer Unternehmen untersucht. Die Analyse fördert beunruhigende Entwicklungen zu Tage. Kein Spitzenjahr für die Manager - dennoch öffnet sich die Lohnschere. Im Vergleich mit den letzten Jahren fiel die Entwicklung der Managerlöhne 2017 etwas bescheidener aus, dennoch konnte sich die Mehrheit der Konzernleitungsmitglieder über Erhöhungen ihrer Bezüge freuen. Seit 2011 sind damit die Löhne in den Chefetagen um satte 16 Prozent gestiegen, während sich die normalen Arbeitnehmenden im gleichen Zeitraum mit 3.8% mehr Lohn zufrieden geben mussten. „Damit sind die Löhne ganz oben vier Mal stärker gestiegen als unten – so geht die Lohnschere immer weiter auseinander“, sagt Adrian Wüthrich, Präsident von Travail.Suisse. Wie die Managerlohnstudie (…).
Travail.Suisse, 22.6.2018.
Travail.Suisse > Managerlöhne. Travail.Suisse, 2018-06-22.
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13.03.2018 Schweiz
Löhne
Travail.Suisse

Managerlöhne
Volltext
Banken und Pharma: Managerlöhne steigen munter weiter. Erste Ergebnisse der Pharma- und Bankenbranche deuten auch für 2017 auf deutlich steigende Entschädigungen in den Chefetagen und folglich auf eine weitere Öffnung der Lohnschere hin. Für Travail.Suisse, den unabhängigen Dachverband der Arbeitnehmenden, ist die Problematik der überrissenen Managerlöhne auch fünf Jahre nach Annahme der Abzockerinitiative ungelöst. Griffige Regelungen in der kommenden Aktienrechtsrevision wären der erste notwendige Schritt. Travail.Suisse untersucht in seiner Managerlohnstudie seit 2003 die Entwicklung der Managerlöhne in ausgesuchten Schweizer Unternehmen. Die vollständigen Ergebnisse werden jeweils im Juni publiziert. Schon jetzt deutet sich an, dass mit der anziehenden Wirtschaftslage die nächste Bonirunde eingeläutet wird. Für Travail.Suisse ist klar, dass es in der kommenden Aktienrechtsrevision zusätzliche Massnahmen zur Eindämmung der überrissenen Managerlöhne braucht. Weiter braucht es mehr Transparenz bei den Managementvergütungen und eine zusätzliche Besteuerung der sehr hohen Entschädigungen, um den Nutzen dieser für die Allgemeinheit zu vergrössern. Banken: Chefs kassieren trotz Sparmassnahmen und Stellenabbau. Die UBS hat ihre Zahlen bereits letzte Wochen veröffentlicht. (…).
Travail.Suisse, 13.3.2018.
Travail.Suisse > Managerlöhhne. Travail.Suisse, 2018-03-13.
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15.02.2018 Schweiz
Bankpersonalverband
Löhne

Managerlöhne
Volltext
Manager sollen nur dann gut verdienen, wenn sie es auch verdient haben. Der SBPV stellt fest, dass die Credit Suisse das Jahr 2017 mit fast einer Milliarde Verlust abschliesst. Es darf nun aber nicht sein, dass wieder die Mitarbeitenden darunter zu leiden haben. Restrukturierungen und Stellenabbau alleine sind keine echten Lösungen um wieder schwarze Zahlen zu schreiben. Dazu braucht es vielmehr ein weitsichtiges und visionäres Management. Solange dies beim Top Management nicht der Fall ist, sind die geplanten riesigen variablen Lohnanteile völlig deplatziert und nicht nachvollziehbar. Die Mitarbeitenden in der Schweiz haben trotz langandauernder Restrukturierung (Abbau von rund 1600 Stellen in drei Jahren!) mit Ihrer Kompetenz und Loyalität zu einem guten Resultat in der Schweiz beigetragen, welches leider die Auslandsverluste kompensieren musste. Ungewissheit und Angst vor der Zukunft gefährden die Motivation und die Leistungsbereitschaft der Mitarbeitenden. Anstatt hohe Boni an die Geschäftsleitung und den Verwaltungsrat auszuzahlen, sollte die Bank vermehrt in die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeitenden investieren und insbesondere die älteren Mitarbeiter auf die Herausforderungen der Digitalisierung vorbereiten. Auch CS-Verwaltungsratspräsident Urs Rohner ist der Ansicht, dass ein Bonus in dieser Höhe nur dann ausbezahlt werden darf, wenn sich der zukünftige Erfolg einstellt und die langfristigen Ziele erreicht werden. Somit ist klar, dass für 2017 variable Vergütung sich nicht rechtfertigen. (…).
Bankpersonalverband, 15.2.2018.
Bankpersonalverband > Managerlöhne. SBPV, 2018-02-15.
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07.07.2017 Schweiz
Löhne
Personen
Vorwärts
Tarek Idri
Managerlöhne
Volltext
Managerinnen sahnen ab. Die ManagerInnen der Schweizer Grosskonzerne verdienen Im Schnitt 165mal mehr als die Arbeiterinnen mit den tiefsten Löhnen Im gleichen Unternehmen. In nur zwei Jahren hat sich die Lohnungleichheit In gewissen Branchen mehr als verdoppelt. Leistet der Manager im schicken Büro wirklich mehr als die Arbeiterin am Fliessband? Der CEO Severin Schwan vom Pharmakonzern Roche kriegt 266-mal mehr Lohn als die ArbeiterInnen mit den tiefsten Löhnen im gleichen Unternehmen. Das bedeutet, die Arbeiterin muss 22 Jahre schuften, um auf den Betrag zu kommen, den ihr Chef in einem Monat verdient! Ein Monat Chefarbeit soll so viel wert sein, wie 22 Jahre Arbeit einer normalen Arbeiterin? In der kapitalistischen Schweiz ist das der Fall und keine Ausnahme: Eine Studie der Gewerkschaft Unia zeigt, dass im Durchschnitt der vierzig grössten Unternehmen der Schweiz die Lohnschere zwischen dem höchsten und dem tiefsten ausbezahlten Lohn 1 zu 165 beträgt, das sind immerhin noch ein Monat Chefarbeit gegenüber fast 14 Jahren „normaler“ Arbeit. Oder auch anders: Fürstlich entlohnt. Die Löhne der ManagerInnen (übrigens sind von ihnen nur 6 Prozent Frauen) in den Schweizer Grosskonzernen steigen und steigen, trotz Frankenkrise, über die sie jammern und die sie zum Vorwand nehmen, um Stellen zu streichen, Kurzarbeit einzuführen und Löhne zu senken - aber eben nicht die eigenen. Die Lohnsumme der CEO stieg 2016 um satte zehn Millionen auf 188 Millionen Franken an. In einigen Fällen (…). Tarek Idri.
Vorwärts, 7.7.2017.
Vorwärts > Manager. Löhne. Vorwärts, 2017-07-07.
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24.01.2017 Deutschland
DGB
Löhne

Managerlöhne
Volltext
Vorstandsgehälter in Europa - Deutsche CEOs auf Platz 3. In diesen Ländern und Branchen verdienen Top-Manager am besten. Immer auf dem Sprung: Deutschlands Topmanager sind in Europas Spitzengruppe. Rund 3,6 Millionen Euro verdient ein Vorstandschef in Europa im Durchschnitt - doch die Unterschiede zwischen Ländern und Branchen sind enorm. So verdient ein britischer CEO fast dreimal so viel wie sein schwedischer Kollege. Deutsche Vorstandschefs gehören zu den Top-Verdienern in Europa. Vorstandsgehälter: Das verdienen Vorstandschefs in Europa. Die höchsten Gehälter für Vorstandschefs in Europa werden währungsbereinigt in der Schweiz, in Großbritannien und in Deutschland gezahlt. Ein CEO in der Schweiz nimmt im Durchschnitt 6,2 Millionen Euro mit nach Hause und bekommt damit 172 Prozent des europäischen Durchschnittsgehalts von 3,6 Millionen Euro (100 Prozent). Britische Vorstandschefs folgen mit einem durchschnittlichen CEO-Gehalt von 5,4 Millionen Euro (150 Prozent des europäischen Medians). Auf Platz drei folgen mit deutlichem Abstand die deutschen Vorstandchefs, die mit rund 3,9 Millionen Euro Durchschnittsgehalt lediglich 9 Prozent über dem europäischen Durchschnitt liegen. Dies ist das Ergebnis eines Vergleichs europäischer Vorstandsgehälter der Personal- und Organisationsberatung Korn Ferry Hay Group: Korn Ferry hat für die Studie mehr als 1500 Topmanager-Gehälter aus dem Jahr 2016 miteinander verglichen. Das Gehalt setzt sich dabei aus der Zahlung einer fixen Vergütung, kurzfristigen Boni und langfristigen Incentives zusammen. (…). Kai Lange.
DGB, 24.1.2017.
DGB > Managerlöhne. DGB, 2017-01-24.
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17.06.2016 Schweiz
Personen
Work
Clemens Studer
Managerlöhne
Volltext
Die Abzocker-Manager – schamlos wie eh und je. Oben Boni-Orgien, unten Gratisarbeit. Die unten müssen den Gürtel enger schnallen, die oben stopfen sich die Taschen voll. Die Lohnschere öffnet sich immer weiter, wie neuste Zahlen zeigen. Die Schweizer Wirtschaft steckt in der selbstverschuldeten Frankenkrise, ausgelöst von der Schweizerischen Nationalbank (siehe Interview mit Corrado Pardini). Zehntausende von Arbeitnehmenden haben ihren Job verloren, Zehntausende müssen Gratisarbeit leisten. „Gürtel enger schnallen“, fordern die Manager von den Lohnabhängigen – sie selbst weiten ihre aber gerne noch um ein oder zwei Löcher. Krisenmassnahmen. Die eben erschienene Unia-Studie zur Lohnschere zeigt: die CEO von 41 grossen Schweizer Unternehmen zahlten sich 2015 Löhne von über 180 Millionen Franken aus – 6 Millionen mehr als im Vorjahr. Dabei füllten sich insbesondere auch Manager die Taschen, die ihren Angestellten Gratisarbeit und andere Krisenmassnahmen aufgezwungen hatten oder Stellen abbauten. Beispiel Lonza: 90 Jobs futsch – 57,8 Prozent mehr Lohn für den CEO Richard Ridinger (3,94 Mio.). Beispiel Georg Fischer: höhere Arbeitszeit für die Büezer – 21,7 Prozent mehr Lohn für CEO Yves Serra (2,78 Mio.). Beispiel ABB: Gehaltserhöhung für Angestellte ausgesetzt – 20,1 Prozent mehr Lohn für CEO Ulrich Spiesshofer (9,09 Mio.). Obszöne Verhältnisse. Direkte Folge dieser „Oben kassieren, unten kürzen“-Mentalität: Die Lohnschere öffnet sich immer obszöner. (…). Clemens Studer.
Work, 17.6.2016.
Personen > Studer Clemens. Managerlöhne. Work, 2016-06-17.
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16.06.2016 Schweiz
Löhne
Unia Schweiz

Managerlöhne
Volltext
Unia-Studie 2016 zeigt: Lohnschere bleibt weit geöffnet. Gratisarbeit für Arbeitnehmende – saftige Lohnerhöhungen für CEOs. Das Verhältnis zwischen dem höchsten und dem tiefsten Lohn wichtiger Unternehmen betrug im letzten Jahr 1:150. Das zeigt die neuste Lohnschere-Studie, welche die Gewerkschaft Unia jährlich über 41 mehrheitlich börsenkotierte Unternehmen erstellt. Insgesamt zahlten sich die CEOs über 180 Mio. Franken Lohn aus – 6 Millionen mehr als im Vorjahr. Besonders stossend: Einzelne Firmen, die aufgrund der Frankenstärke Gratisarbeit einführten und Löhne kürzten, gewährten ihren CEOs trotzdem happige Lohnerhöhungen. Zahlreiche Unternehmen nahmen die Frankenstärke 2015 zum Anlass, Stellen abzubauen und die Löhne der Mitarbeitenden direkt oder indirekt (Einführung von Gratisarbeit) zu senken. Die CEOs hingegen bekamen diese Krisenmassnahmen nur in wenigen Fällen zu spüren – im Gegenteil: Während Lonza in Visp mit Verweis auf die schwierige Währungssituation 90 Stellen abbaute, kassierte CEO Richard Ridinger eine Lohnerhöhung von 60%. Bei Georg Fischer erhielten die Arbeitnehmenden, die fast ein Jahr lang wöchentlich 4 Stunden gratis arbeiteten, als Entschädigung lediglich 1000 Franken. GF-CEO Yves Serra hingegen strich 500‘000 Franken mehr ein als im Vorjahr. Lohnschere bleibt weit offen. Im Durchschnitt betrug die Lohnschere aller untersuchten 41 Grossunternehmen 1:150. Branchen-Spitzenreiter ist die Chemie- und Pharma-Industrie mit 1:219, gefolgt von der Nahrungsmittelindustrie (1:193) und den Banken und Versicherungen (1:176). Am grössten war die (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 16.6.2016.
Unia Schweiz > Managerlöhne. Studie. Unia Schweiz, 2016-06-16.
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02.06.2016 GE Kanton
Personen
Service public
Work
Jean Ziegler
Managerlöhne
Service public
Volltext
Die Abzocker. La Plaine GE ist ein Dorf am äussersten Westrand der Schweiz. Unter der letzten Brücke verlässt die Rhone unser Land. La Plaine hat seinen festen Platz in der Weltliteratur. Friedrich Dürrenmatt absolvierte dort seinen Aktivdienst und trank im Café Les Platanes seinen täglichen Liter Rotwein, Marke Gamay. Nachzulesen in seinem Essay- Band „Stoffe IV“. Vergangene Woche haben die Abzocker der Schweizer Post die Filiale von La Plaine geschlossen. Nicht profitabel, heisst die Begründung. Zuvor haben sie bereits die Post im benachbarten Russin dichtgemacht. Und jetzt stehen die Weinbauern, ihre Frauen und Kinder in der Stadt Meyrin vor den schwach besetzten Schaltern Schlange. Zu wenig profitabel Die Pro-Service-public-Initiative ist ein Lichtblick. Endlich wird die Misere beim Namen genannt: die schleichende Liquidation der öffentlichen Dienste, die weder die Gewerkschaften noch die SP aufzuhalten vermochten. Der Genfer Hauptbahnhof Cornavin wurde 2014 für 110 Millionen Franken renoviert. Es gibt keine einzige Bank, auf der wartende Menschen absitzen könnten. Dafür fnf Restaurants und Cafés. Alle s¨ündhaft teuer. Begründung: Profitmaximierung. In den Vorortgemeinden Russin, Satigny, La Plaine oder Vernier wurden Bahnhöfe geschlossen. Zu wenig profitabel. Dass man einmal nach den Interessen derjenigen fragen könnte, die die Bahn benutzen, kommt den Abzockern nicht in den Sinn. Urs Schaeppi, Chef der Swisscom, kassiert 1,8 Millionen Franken Jahresgehalt. SBB-Chef Andreas Meyer erhält 1,05 Millionen plus Spesen. Auch seinem Verwaltungsratspräsidenten Ulrich Gygi geht es mit einer Million und ein (…). Jean Ziegler.
Jean Ziegler. Work online, 2.6.2016.
Personen > Ziegler Jean. Service public. Abzockerei. Word online, 2016-06-02.
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20.05.2016 Schweiz
Personen
Swiss-Life
Work
Ralph Hug
Managerlöhne
Rentenklau
Swiss-Life
Volltext
Swiss-Life-Chef Frost findet: „Alle müssen bis 70 Arbeiten. Die frechen Renten-Abzocker und ihre fetten Gewinne. Er will bis 70 arbeiten lassen. Und findet, die Gewerkschaften lebten in einer anderen Welt: Willkommen in der Welt von Swiss-Life-CEO Patrick Frost, dem grössten Renten-Abzocker der Schweiz. Frost ist erst 47. Aber den Mund nimmt er schon ganz schön voll. Als CEO des grössten Schweizer Lebensversicherers Swiss Life (18 Milliarden Franken Prämien, 7600 Angestellte) will er sich das leisten. Unlängst forderte er in einem Interview in der „Sonntagszeitung“, die Arbeitnehmenden müssten bis 70 „und darüber hinaus“ arbeiten. Radikaler Abbauer. Damit übertrifft er sogar den Arbeitgeberverband. Der fordert „nur“ Rentenalter 67. Frost, der gleich drei Abschlüsse (Natur-, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften) hat, bezichtigt die Gewerkschaften überdies der Realitätsferne. „Darum verlieren sie auch laufend Mitglieder“ Ihm ist anscheinend nicht bekannt, dass die grösste Gewerkschaft Unia Mitglieder gewinnt. Der Basler Frost - er sitzt auch im Vorstand der Economiesuisse und wohnt steuersparend in Zug - reiht sich ein in die Arbeitgeberfront, die gegen die Altersreform 2020 von Bundesrat Alain Berset loszieht. Die Vorlage liegt derzeit im Parlament. Gerade für Finanzkonzerne wie die Swiss Life (früher: Rentenanstalt) steht viel auf dem Spiel. Jede Stärkung der AHV schmälert potentiell ihre Gewinne im Geschäft mit der beruflichen Vorsorge. (…). Ralph Hug.
Work 20.5.2016.
Personen > Hug Ralph. Swiss-Life. Rentenabzocker. Work, 2016-05-20.
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22.06.2015 Schweiz
Löhne
Syndicom

Managerlöhne
Volltext
CEO-Löhne stiegen 2014 an - Lohnschere schloss sich nur minim. Gewerkschaft Unia veröffentlicht jährliche Lohnschere-Studie. Auch im letzten Jahr zahlten sich die CEO grosser Schweizer Unternehmen fürstliche Löhne aus – durchschnittlich rund 5% mehr als noch im Vorjahr. Gleichzeitig schloss sich die Schere zwischen den Höchst- und Tiefstlöhnen nur minim und verharrt mit 1:128 auf extrem hohem Niveau. Das geht aus der neuesten Lohnschere-Studie hervor, welche die Gewerkschaft Unia jährlich veröffentlicht. Sie nimmt 41 grosse, meist börsenkotierte Unternehmen unter die Lupe. Insgesamt zahlten diese Firmen knapp 1 Milliarde Franken an ihre Geschäftsleitungs- und Verwaltungsratsmitglieder aus - 37 Millionen mehr als im Vorjahr. Die Podestplätze im Unia-Ranking der bestbezahlten CEO nehmen erneut Novartis (José Jimenez 12,7 Mio. Franken), Roche (Severin Schwab 12 Mio.) und UBS (Sergio Ermotti 11,1 Mio.) ein. Aufsteiger des Jahres sind Michael Mack von Syngenta (plus 64,6% auf 7,5 Mio.), Bernard Fontana (Holcim, plus 55,2% auf 5,2 Mio.) und Patrick de Maesen (Adecco, plus 30,8% auf 7,9 Mio.). Im Durchschnitt stiegen die Höchstlöhne der untersuchten Firmen um durchschnittlich 5,2%, jene der Arbeitnehmenden hingegen stiegen nur um 0,8%. (…).
Syndicom, 22.6.2015
Syndicom > Löhne. Managerlöhne. Syndicom, 22.6.2015.
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18.06.2015 Schweiz
Löhne
Unia Schweiz

Managerlöhne
Volltext
CEO-Löhne stiegen 2014 an - Lohnschere schloss sich nur minim. Auch im letzten Jahr zahlten sich die CEO grosser Schweizer Unternehmen fürstliche Löhne aus – durchschnittlich rund 5% mehr als noch im Vorjahr. Gleichzeitig schloss sich die Schere zwischen den Höchst- und Tiefstlöhnen nur minim und verharrt mit 1:128 auf extrem hohem Niveau. Das geht aus der neuesten Lohnschere-Studie hervor, welche die Gewerkschaft Unia jährlich veröffentlicht. Sie nimmt 41 grosse, meist börsenkotierte Unternehmen unter die Lupe. Insgesamt zahlten diese Firmen knapp 1 Milliarde Franken an ihre Geschäftsleitungs- und Verwaltungsratsmitglieder aus - 37 Millionen mehr als im Vorjahr. Die Podestplätze im Unia-Ranking der bestbezahlten CEO nehmen erneut Novartis (José Jimenez 12,7 Mio. Franken), Roche (Severin Schwab 12 Mio.) und UBS (Sergio Ermotti 11,1 Mio.) ein. Aufsteiger des Jahres sind Michael Mack von Syngenta (plus 64,6% auf 7,5 Mio.), Bernard Fontana (Holcim, plus 55,2% auf 5,2 Mio.) und Patrick de Maesen (Adecco, plus 30,8% auf 7,9 Mio.). Im Durchschnitt stiegen die Höchstlöhne der untersuchten Firmen um durchschnittlich 5,2%, jene der Arbeitnehmenden hingegen stiegen nur um 0,8%. Lohnschere verharrt auf hohem Niveau. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 18.6.2015.
Unia Schweiz > Löhne. Managerlöhne. Unia Schweiz, 18.6.2015.
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02.04.2015 BS Kanton
Personen
Syngenta
Work
Marco Geissbühler
Abzockerei
Managerlöhne
Syngenta
Volltext
Syngenta erhöht die Gehälter der Chefs um 63 Prozent - und streicht gleichzeitig in Basel 500 Stellen. Oben vergolden, unten schassen. Der Agrarkonzern Syngenta schreibt Millionengewinne und macht gleichzeitig eine Massenentlassung. Um den Profit noch mehr zu steigern. 2014 schrieb Syngenta Gewinn: 1568 Millionen Franken. Doch für die Manager des Konzerns ist das nicht genug. Jetzt sparen sie auf dem Buckel des Personals. Von insgesamt 1800 Stellen am Standort Basel verlagert der Agrarmulti 500 Stellen ins Ausland. Die Jobs gehen nach Manchester, Budapest und in die indische Stadt Poona. Dort sind die Löhne und Sozialkosten tiefer als in der Schweiz. Sogar mehrere Personalvertreter müssen dran glauben. In vielen anderen Betrieben wären sie vor Kündigung ge-schützt, damit sie sich ohne Angst für ihre Kollegen einsetzen können. Nicht so bei Syngenta. Rudolf Greub, der Präsident der Personalvertretung, fühlt sich reingelegt. Die Chefs hätten den Angestellten immer versprochen, es brauche keinen speziellen Kündigungsschutz für Personalvertreter. Greub: „Jetzt ist klar: Das stimmt nicht!“ Auslagern will Syngenta Logistik, IT-Support und Finanzdienstleistungen. Trotz dem grosszügigen Sozialplan ist die Stimmung in vielen betroffenen Abteilungen am Boden. So auch bei Doris Berger*: „Wir haben unsere Arbeit immer gut gemacht. Und doch wird jetzt unser Team aufgelöst und nach Indien verlagert.“ Zwar bot Syngenta allen Angestellten an, mitauszuwandern. Auch Berger. Nur: „Mein Leben ist in Basel. Ich habe meine Familie hier.“ Zudem müsste sie neu zu einem indischen Lohn arbeiten. (…). Marco Geissbühler. Work, 2.4.2015.
Personen > Geissbühler Marco. Syngenta. Managerlöhne. Work, 2.4.2015.
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24.11.2013 Schweiz
Abstimmungen Schweiz
Personen
SGB
Thomas Zimmermann
1-zu-12-Initiative
Kinderbetreuung
Managerlöhne
Volltext

Lohnschere bleibt ein Problem. 1:12, SVP-Familieninitiative. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) nimmt die Ablehnung der Volksinitiative 1:12 zur Kenntnis. Die Debatte hat gezeigt, dass der Unmut über überrissene Manager-Löhne in breitesten Kreisen – bis zu Bundesrat Johann Schneider-Ammann – gross ist. Gleichzeitig zeigt das Abstimmungsresultat, dass die Stimmberechtigten sich von den Angstszenarien der Initiativgegner haben einschüchtern lassen. Das Problem der Lohnschere bleibt, daran ändert leider auch die Abzocker-Initiative nichts. Es braucht nun wirksame Massnahmen. Die Löhne in öffentlichen Betrieben müssen auf 500‘000 Franken beschränkt werden. Im Privatsektor muss eine Bonussteuer für Löhne über 1 Million Franken eingeführt werden. Mit Genugtuung nimmt der SGB von der Ablehnung der SVP-Familieninitiative Kenntnis. Der Schweiz bleibt damit in der Familienpolitik ein Rückschritt erspart. (...).Thomas Zimmermann.

SGB, 24.11.2013.
SGB > 1-zu-12-Initiative. Abstimmung 24.11.2013. SGB. 2013-11-24.

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26.04.2013 Schweiz
Denknetz
Initiativen Schweiz
Juso
Personen
Work
David Gallusser
Marco Geissbühler
Hans Hartmann
1-zu-12-Initiative
Abzockerei
Managerlöhne
Volltext

Gegen die Macht der Abzockerkaste. 1:1 – das Buch. Mit der 1:I2-Initiative wollen die Juso für gerechte Löhne sorgen. Warum und wie, zeigen sie jetzt in einem neuen Buch. Auch der schlechtestbezahlte Angestellte einer Firma soll in einem Jahr mindestens so viel verdienen wie der bestbezahlte Manager derselben Firma in einem Monat. Dies verlangen die Jungsozialisten (Juso) mit ihrer 1:12-Initiative. Die Jungpartei will damit die Abzockerei der Manager stoppen und gegen sinkende Löhne für alle anderen kämpfen. Die Schweiz verändern. (...). Marco Geissbühler.

Work, 26.4.2013.
Juso > 1-zu-12-Initiative. Publikation. Juso. 2013-04-26.

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05.04.2013 Schwyz
Löhne
Personen
Work
Oliver Fahrni
Managerlöhne
Unternemensgewinne
Volltext

Victorinox-Chef Carl Elsener [55): „Lohnspanne liegt bei 1:6“. Der Gewinn seiner Firma soll für alle sein, sagt Patron Carl Elsener. Deshalb bemühe er sich um eine sozialverträgliche Lohnpolitik. Work: Herr Elsener, trifft es zu, dass Sie bei Victorinox die Lohnunterschiede bewusst klein halten? Carl Elsener*: Ja. Die Spanne zwischen den höchsten und den tiefsten Löhnen hier in Schwyz liegt bei höchstens 1:6. Dann haben Sie also Mühe, gute Manager zu finden? Nein. Wir haben sehr gute. Warum fragen Sie? (...). Oliver Fahrni.

Work, 5.4.2013.
Personen > Fahrni Oliver. Managerlöhne. Victorinox. 5.4.2013.

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05.04.2013 Schweiz
Initiativen Schweiz
Löhne
Personen
Work
Matthias Preisser
1-zu-12-Initiative
Managerlöhne
Volltext

Abzockerei ist unschweizerisch. Qualität, Präzision und vernünftige Löhne haben die Schweizer Wirtschaft stark gemacht. Abzockerei gehört nicht zum helvetischen Erfolgsmodell. Das Ja zur Abzockerinitiative von Thomas Minder ist den Bürgerlichen in die Knochen gefahren. Das zeigten FdP-Präsident Philipp Müller und Jean-François Rime, SVP-Nationalrat und Präsident des Gewerbeverbands, in der „Arena“ zum Thema Juso-Initiative 1:12. Diese zweite Anti-Abzocker-Initiative verlangt, dass der höchste Lohn in einem Unternehmen nicht höher sein darf als das l2fache des tiefsten Lohns. Verunsichert bis hilflos standen die beiden Initiativgegner Müller und Rime den Pro-Argumenten von Juso-Präsident David Roth und Regula Rytz (Co-Präsidentin der Grünen) gegenüber. (...). Matthias Preisser.

Work, 5.4.2013.
Personen > Preisser Matthias. Abzockerei. Work 2013-04-05.

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01.03.2013 Schweiz
ABB
Hofmann-La Roche
Novartis
Personen
SBB
Work
Matthias Preisser
Abzocker-Initiative
Ausbeutung
Managerlöhne
Volltext

Von ABB zur Zürich:1,2,3... viele Vasellas. Der Abzocker-Reigen geht weiter. Abzockerlöhne und Millionenabfindungen gibt es nicht erst seit Vasella. Schon SBB-Chef Weibel sackte mächtig ein. Angefangen hat die Diskussion ausgerechnet mit den SBB: 2001 sollte der Lohn von CEO Benedikt Weibel auf bis zu 720‘000 Franken klettern. Die Schweiz empörte sich, Weibel begnügte sich dann mit 600‘000. Ein besonders krasser Fall brachte 2002 die Abzockerdebatte richtig in Schwung: ABB-Präsident Percy Barnevik kassierte bei seinem Abgang 148 Millionen Pensionskassengelder, CEO Björn Lindahl 85 Millionen. (...).
Matthias Preisser.

Work, 1.3.2013.
Personen > Preisser Matthias. Abzockerei. Work 1.3.2013.

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13.02.2013 Schweiz
Abstimmungen Schweiz
Personen
Unia Schweiz
Beat Jost
Abzocker-Initiative
Managerlöhne
Volltext

Unia sagt Ja zur Abzocker-Initiative: Jetzt ein klares Signal aussenden! Die Gewerkschaft Unia steht für ein kritisches Ja zur Abzocker-Initiative. Es geht jetzt nur noch um Ja oder Nein. Jetzt ist die politische Bedeutung dieser Initiative wichtiger als ihre technischen Schwächen. Aber was ist das eigentlich für eine Initiative, für deren Bekämpfung der Wirtschaftsverband Economiesuisse acht Millionen Franken aufwirft? (...). 

Unia Schweiz, 13.2.2013.
Unia Schweiz > Abzocker-Initiative. Abstimmungsparole. Unia Schweiz. 13.2.2013.doc.

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31.01.2013 Schweiz
Abstimmungen Schweiz
Personen
SGB
Work
Ralph Hug
Abzocker-Initiative
Managerlöhne
Mindestlöhne
Volltext

Vasella geht, die Boni-Jäger bleiben. Super-Abzocker Daniel Vasella räumt seinen Top-Posten beim Pharmariesen Novartis. Und bleibt bis zuletzt unbelehrbar. Sein bester Nachlass sind drei Anti-Abzocker-Initiativen. Bald wird Daniel Vasella 60. Die AHV bekommt er in fünf Jahren. Doch niemand hat sie weniger nötig als er. Während eines Jahrzehnts langte der Novartis-Chef schamlos zu, dank dem verpönten Doppelmandat als CEO und Verwaltungsratspräsident des Pharmakonzerns. Allein im Jahr 2006 strich er nach Berechnungen der Stiftung Ethos über 44 Millionen Franken ein. Letztes Jahr, als er „nur“ noch VR-Präsident war, waren es immer noch 13 Millionen. (...). Ralph Hug.

Work online, 31.1.2013.
Personen > Hug Ralph. Abzocker-Initiative. 2013-01-13.doc.

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25.11.2012 Schweiz
Abstimmungen Schweiz
Löhne
SGB

Abstimmung
Abzocker-Initiative
Managerlöhne
Mindestlohn-Initiative
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Minder: SGB-Vorstand empfiehlt leer einzulegen. Parolenfassung eidg. Abstimmungen. Der Vorstand des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds (SGB) hat die Parole zur Volksinitiative „gegen die Abzockerei“ gefasst. Die Mehrheit der Vorstandsmitglieder hat nach einer ausführlichen Diskussion die Parole „leer einlegen" beschlossen. Sowohl die Initiative als auch der indirekte Gegenvorschlag, der bei einer Ablehnung der Initiative in Kraft tritt, sind nicht nur untaugliche Instrumente im Kampf gegen die Lohnschere, sondern stellen im Gegenteil eine Gefahr für die Arbeitsplätze dar. (...).

SGB Kommunikation, 21.11.2012.
SGB > Abstimmungen 25.11.2012. Parolen SGB.doc.

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24.08.2012 Schweiz
Zürich
Personen
Unia ZH Kanton
Work
Matthias Preisser
Abzocker-Quartett
Managerlöhne
Volltext

Unia-Abzockerquartett. Gewinnen mit Brady Dougan. Ein Quartett der Unia stellt die 32 grössten Schweizer Abzocker vor. Ein Spiel um Gier und Geld. Meiden Sie Boris Collardi, den Chef der Bank Bär! Wenn Sie aber Credit-Suisse-Cef Brady Dougan in der Hand halten, haben Sie gute Karten. Und Chancen, zu gewinnen. Denn Dougan ist der König der Abzocker. Zumindest im satirischen Abzockerquartett, das die Unia Zürich herausgegeben hat. (...). Matthias Preisser.

Work. Freitag, 24.8.2012.
Personen > Preisser Matthias. Abzocker-Quartett. Unia. 24.8.2012.doc.

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