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Anzahl gefundene Artikel: 115

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14.06.2019 Schweiz
Frauen
Personen
Work
Christian Egg
Frauenlöhne
Volltext
Ohne die unbezahlte Arbeit der Frauen ginge es uns viel schlechter. Wert pro Jahr: 248 Milliarden Franken. 100-248-1: Nein, das ist kein Postcheckkonto. Es sind drei neue Zahlen zum Wert der Frauenarbeit, die alle kennen sollten. Die Lohndiskriminierung ist enorm: Immer noch verdienen die Frauen rund 20 Prozent weniger als die Männer. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Denn Frauen leisten darüber hinaus viel mehr unbezahlte Arbeit als Männer. Was das in Franken und Stunden heisst, zeigen jetzt drei neue Zahlen der Organisation Feministische Fakultät. Berechnet hat sie die Ökonomin Mascha Madörin. Sie sagt: „Diese Zahlen sollte jede Frau in der Schweiz auswendig kennen.“ Und natürlich auch jeder Mann. 100 Milliarden Franken. So viel weniger Einkommen haben alle Frauen in der Schweiz im Vergleich zu den Männern. Jedes Jahr. Etwa ein Viertel davon geht aufs Konto des Lohnunterschieds: Pro gearbeitete Stunde verdienen Frauen 19,6 Prozent weniger Lohn als Männer. Der grosse Rest erklärt sich dadurch, dass Frauen viel mehr unbezahlte Arbeit leisten als Männer. So viel, dass sie unter dem Strich (bezahlte und unbezahlte Arbeit zusammen) ziemlich genau gleich viel arbeiten wie Männer. Nämlich rund 47 Stunden pro Woche, wenn sie alleinstehend sind. und 70 Stunden, wenn sie Mütter sind. So viel ist die unbezahlte Arbeit aller Frauen in der Schweiz pro Jahr wert. Das ist mehr als alle Ausgaben von Bund, Kantonen und Gemeinden zusammen. 1 Milliarde Stunden. (…). Christian Egg.
Work online, 14.6.2019.
Personen > Egg Christian. Frauenloehne. Work online, 2019-06-14.
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14.06.2019 Schweiz
Frauen
Personen
Work
Patricia D Incau
Frauenlöhne
Volltext
Das könnte sich Frau leisten, wenn es keine Lohndiskriminierung gäbe: Jedes Jahr Luxusferien für jede erwerbstätige Frau! Jede Berufsfrau wird in ihrem Arbeitsleben um volle 335‘000 Franken Lohn betrogen. Bloss weil sie eine. Frau und kein Mann ist. Das zeigen die Berechnungen, die Work beim Büro BASS in Auftrag gegeben hat. Mit einem kühlen Drink in der Hand unter Palmen liegen, ins türkisblaue Wasser tauchen und den Abend in der privaten Strandvilla ausklingen lassen. Weit weg von zu Hause, auf den Malediven, wo die Sandstrände weiss und die Sonnenuntergänge herrlich sind. Das klingt verlockend und ist kaum bezahlbar. Denn gut 7‘000 bis 8‘000 Franken pro Woche kosten die paradiesischen Ferien schon. Doch genau das könnte sich jede Berufsfrau gönnen, wenn die Lohndiskriminierung endlich beseitigt wäre. Und zwar jedes Jahr! Der Bschiss in Zahlen. Jede erwerbstätige Frau in der Schweiz wird pro Jahr im Schnitt um 7‘800 Franken geprellt. Das zeigen die Berechnungen der Expertinnen des Berner Büros für arbeits- und sozialpolitische Studien (BASS)*. Work wollte von ihnen wissen: Wie viel Lohn fehlt berufstätigen Frauen in der Schweiz, schlicht und einfach weil sie Frauen sind? Herausgekommen sind diese fast unfassbaren Zahlen: Jeder Berufsfrau werden monatlich 650 Franken vorenthalten. Das sind ganze 7‘800 Franken pro Jahr. Auf ein ganzes Frauenarbeitsleben von 43 Jahren umgerechnet, beträgt die Lohnlücke im Minimum 33‘5000 Franken. (…). Patricia D’Incau.
Work online, 14.6.2019.
Personen > D‘Incau Patricia. Lohngleichheit. Work online, 2019-06-14.
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22.02.2019 Schweiz
Frauen
Unia Schweiz

Frauenlöhne
Frauenstreik
Volltext
NOW! Respekt und mehr Lohn für die Frauen! Heute ist Equal Pay Day. Der Lohnklau muss endlich ein Ende haben! Auf zum Frauen*streik am 14. Juni! 22.2.2019: Equal Pay Day. Das heisst, dass Frauen bis jetzt gratis gearbeitet haben und erst ab jetzt den Lohn erhalten, der ihnen zusteht. Frauen verdienen immer noch rund 20% weniger als Männer. Obwohl sie mindestens gleich viel leisten wie ihre Kollegen. Neuste Untersuchungen zeigen gar: Der Lohnunterschied zwischen Mann und Frau steigt statt zu sinken. Das ist ungerecht und muss sich ändern! Je mehr Frauen in einer Branche arbeiten, desto tiefer sind die Löhne. Die Löhne in so genannten Frauenbranchen, etwa in der Pflege und Betreuung, im Coiffeurgewerbe oder im Detailhandel sind generell tief und reichen oft nicht oder nur knapp zum Leben. Tiefe Frauenlöhne führen auch zu tieferen Frauenrenten. Frauen arbeiten häufiger Teilzeit und haben aufgrund von Familienpflichten häufiger Unterbrüche in der Erwerbsbiographie. Zusätzlich verdienen sie oft zu wenig. Das wirkt sich negativ auf die Frauenrenten aus und die Diskriminierung setzt sich auch im Alter fort. Die Unia verlangt: Lohngleichheit, anständige Löhne, von denen Frauen leben können! Renten für ein würdiges Leben im Alter. Um ihren Forderungen nach Respekt, mehr Lohn und mehr Zeit Nachdruck zu verleihen, werden die Unia-Frauen am 14. Juni streiken.
Unia Schweiz, 22.2.2019.
Unia Schweiz > Lohngleichheit. Frauenstreik. Unia Schweiz, 2019-02-22.
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21.06.2018 Schweiz
Löhne
Unia Schweiz

Frauenlöhne
Gleichstellung
Volltext
Lohnschere-Studie 2018 der Unia. Nur eine Frau unter den bestbezahlten CEOs. Die Lohnschere hat sich im Jahr 2017 trotz leichtem Rückgang auf einem hohen Niveau bewegt. Nach wie vor fliessen die hohen Löhne in die Taschen männlicher CEOs – mit Ausnahme einer Frau. Fakt ist: Fünf Jahre nach Annahme der Abzocker-Initiative hat sich an den exorbitanten Managerlöhnen wenig geändert. 2017 ging die Schere zwischen den höchsten und tiefsten Löhnen in den untersuchten 39 Unternehmen um 14 Prozent zurück, betrug jedoch immer noch 1:143 (1:164 im Vorjahr). Die höchste Lohnschere hat die UBS mit 1:273, und Abzocker-Spitzenreiter ist einmal mehr UBS-CEO Sergio Ermotti mit einem Bruttolohn von 14'202'000 Franken. Er hat sogar 3,6 Prozent mehr verdient als im Vorjahr. Weibliche CEOs massiv untervertreten – Lohnkontrollen gefordert. Frauen hat man in den Chefetagen vergebens gesucht: In den untersuchten Unternehmen gibt es nur eine weibliche CEO. Mit einem Einkommen von knapp 2 Millionen Franken befindet sich Alpiq-Chefin Jasmin Staiblin jedoch im unteren Drittel der Rangliste. Die Untervertretung von Frauen in den Chefetagen könnte ein Grund dafür sein, dass Frauen insgesamt immer noch rund 18,1 Prozent weniger verdienen als Männer. Zum anderen arbeiten viele Frauen in der Pflege, Betreuung oder im Detailhandel, wo deutlich niedrigere Löhne bezahlt werden als in typischen „Männerberufen“. Die besser bezahlten Positionen in diesen Berufen sind zudem mehrheitlich von Männern besetzt. Die (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 21.6.2018.
Unia Schweiz > Frauen. Frauenlöhne. Unia Schweiz, 2018-06-21.
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14.05.2018 Schweiz
Löhne
Unia Schweiz

Frauenlöhne
Volltext
Lohnstrukturerhebung 2016. Bau rückläufig, keine Anpassung bei Frauenlöhnen. Die gesamtwirtschaftlichen Medianlöhne sind zwischen 2014 und 2016 um 1.2 Prozent gestiegen. Die positive Entwicklung bei den Löhnen in der Gesamtwirtschaft täuscht aber nicht darüber hinweg, dass das Tempo bei der Anpassung der Frauenlöhne viel zu langsam ist. Und: Die Löhne im Baugewerbe sind trotz florierender Bautätigkeit gesunken. Die Gewerkschaft Unia deutet den gesamtwirtschaftlichen Lohnzuwachs um 1,2 Prozent grundsätzlich als positiv – dies zeigt, dass der gewerkschaftliche Druck grössere Lohneinbussen verhindern konnte. In den Industriebranchen sind die Medianlöhne um 1,4 Prozent und im Dienstleistungssektor um 0,7 Prozent gestiegen. Ein relativ grösseres Wachstum gab es im Gesundheitswesen (1,2 Prozent), in der chemischen Industrie (1,1 Prozent) und in der Pharmaindustrie (1,5 Prozent). Nur geringfügig gewachsen sind die Medianlöhne im Detailhandel (0,8 Prozent). Eine Stagnation der Löhne gab es in der Lebens- und Getränkeindustrie, beim Maschinenbau und im Gastgewerbe. Schneckentempo bei Erhöhung der Frauenlöhne. Die positive Entwicklung in der Gesamtwirtschaft sowie der Rückgang bei den Tieflöhnen hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack: Der Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern ging in der Gesamtwirtschaft um minime 0,5 Prozent zurück. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 14.5.2018.
Unia Schweiz > Frauenlöhne. Lohnerhöhungen. Unia Schweiz, 2018-05-14.
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04.05.2018 Schweiz
Löhne
Personen
VPOD Schweiz
Christine Flitner
Frauenlöhne
Volltext
Bussen für zu tiefe Frauenlöhne. Die Schweiz ist bei den Löhnen immer noch im Schneckentempo unterwegs! Frankreich und Grossbritannien gehen bei der Durchsetzung der Lohngleichheit einen Schritt voran und drohen mit saftigen Bussen, wenn die Arbeitgeber nicht endlich die Lohnkluft schliessen. In Grossbritannien mussten Firmen mit mehr als 250 Mitarbeitenden bis Anfang April die Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern melden. Viele taten es erst in letzter Minute und nach Androhung von Bussen. Aus den Zahlen geht hervor, dass besonders die Unterschiede in der Finanzindustrie riesig sind. Auch bei Schweizer Firmen mit Sitz in England sind die Unterschiede eklatant, bis zu 51 Prozent bei den Löhnen (umgerechnet auf Stundenlöhne) und bis zu 76 Prozent bei den Boni! Angeführt wird die Liste der Schweizer Unternehmen von Credit Suisse und Swiss Re, aber auch Schindler, Glencore, ABB, Panalpina, Lindt & Sprüngli und Syngenta finden sich auf der Liste der diskriminierenden Unternehmen. Auch Frankreich will endlich voran machen und hat ein Gesetz mit einem Massnahmenplan vorbereitet. Unternehmen mit mehr als 50 Angestellten müssen demnach ab 2019 ihre Löhne mit einer speziellen Software überprüfen und die Resultate den Personalvertretungen vorlegen. Sie haben 3 Jahre Zeit, allfällige Lohnunterschiede auszugleichen, ab 2022 muss mit einer Geldstrafe (…). Christine Flitner.
VPOD Schweiz, 4.5.2018.
Personen > Flitner Christine. Lohngleichheit. Bussen. VPOD Schweiz, 2018-05-04.
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01.03.2018 Schweiz
Löhne
Personen
WOZ
Andreas Fagetti
Frauenlöhne
Volltext
Ein schlechter Deal für die Frauen. Just als sich der Ständerat mit Lohngleichheit beschäftigt, bringt die FDP einen Vorschlag für eine Erhöhung der AHV für Frauen ins Spiel. Man mag es gar nicht mehr formulieren. Aber so ist es nun mal immer noch: Frauen in der Schweiz werden beim Lohn diskriminiert. Dabei ist die Gleichstellung der Geschlechter seit 1981, also seit beinahe vierzig Jahren, in der Verfassung festgeschrieben, und seit 1996 gibt es einen konkreten Verfassungsauftrag, Lohngleichheit herzustellen. Dass die SVP die Verfassung nicht sonderlich ernst nimmt: geschenkt. Und FDP und CVP? Noch in den neunziger Jahren gab es in beiden Parteien Frauen von politischem Gewicht, die sich für die Beseitigung dieses unerhörten Missstands ins Zeug legten. Diese Zeiten sind passé. Die FDP und zu weiten Teilen auch die CVP sind sozialpolitisch und in Gleichstellungsfragen mittlerweile Einen tiefe mehr oder weniger SVP-Klone. Sie politisieren beinahe so dafür eine ungeniert wie die SVP gegen Fraueninteressen (und gegen sozial Benachteiligte). Desgleichen die Wirtschaftsverbände, die ja gerne auf Freiwilligkeit setzen und angeblich gegen „überbordende“ Regulierungen sind (es sei denn, es geht gegen Schwächere, dann kann die Regulierung nicht streng genug sein). Freiwillig freilich wäre in den letzten Jahren alles möglich gewesen: An einem 2007 vom Bund organisierten Hearing erklärten sich die Sozialpartner bereit, im Dialog die Lohngleichheit voranzutreiben. Das Projekt des Bundes „Lohngleichheitsdialog“ (…). Andreas Fagetti.
WOZ, 1.3.2018.
http://www.textverzeichnisse.ch/Portals/7/Fagetti%20Andreas/Fagetti%20Andreas.%20Frauenl%C3%B6hne.%20WOZ,%202018-03-01.pdf
23.11.2017 Albanien
Serbien
Ukraine
Personen
Textilindustrie
Vorwärts
Tarek Idri
Frauenlöhne
Textilindustrie
Volltext
Märchen „Made in Europe“. Die Bekleidungsindustrie ist ein wichtiger Wirtschaftssektor in vielen Lindern Osteuropas. Die Arbeitsrechte sind schlecht, die Mindestlöhne tief. Die Arbeiterinnen, meist Frauen, leiden unter den schlechten Bedingungen. „Es gibt Zeiten, in denen unsere Familie nichts zu essen hat. Allein für Strom und Wasser zahlen wir jeden Monat 86 Euro; das ist fast so viel wie der offizielle Mindestlohn“, berichtet eine Textilarbeiterin aus der Ukraine. Zwischen 2010 und 2017 sind die Energiepreise in der Ukraine um mehr als 450 Prozent gestiegen. Die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Arbeitenden Osteuropas sind allgemein miserabel. Eine Studie der Kampagne für Saubere Kleidung (CCC) hat gezeigt, dass ein „dramatischer“ Unterschied besteht zwischen den Löhnen und den tatsächlichen Lebenskosten für ArbeiterInnen der Bekleidungsindustrie in Osteuropa. Die Arbeitsrechte werden nicht eingehalten oder existieren nicht, was einen negativen Einfluss auf das Leben der ArbeiterInnen hat. Kurze Transportzeit. In der Kleidungs- und Schuhindustrie in Osteuropa arbeiten mehr als 1,7 Million Personen, wobei die Mehrheit davon Frauen sind. Die Berichte der CCC zeigen, dass die miserablen Arbeitsbedingungen für ArbeiterInnen nicht auf Asien beschränkt sind. Durch die höhere Aufmerksamkeit und vermehrte Berichterstattung der Medien zur Kleidungsindustrie in Asien haben verschiedene Marken begonnen, Kleider und Schuhe gezielt als „Made in Europe“ zu bewerben. Die Konsumentlnnen werden mit Versprechen von (…). Tarek Idri.
Vorwärts, 23.11.2017.
Vorwärts > Textilindustrie Europa. Löhne. Vorwärts, 2017-11-23.
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13.05.2016 Schweiz
Frauen
Personen
SGB
Daniel Lampart
Frauenlöhne
Volltext
"Heiratsstrafe" bei den Löhnen, nicht aber bei den Zwangsabgaben. Allen Unkenrufen zum Trotz ist die so genannte Heiratsstrafe bei den Zwangsabgaben des Bundes und der Kantone abgeschafft. Das zeigen verschieden Publikationen des Bundes, welche neben den Einkommenssteuern auch die Sozialversicherungen berücksichtigen. Eine solche Gesamtschau zeigt sogar, dass Ehepaare netto weniger belastet werden als Konkubinate (Studie ESTV zu Steuern, Botschaft zu CVP-Initiative für Sozialversicherungen). Negativ ist der Einfluss der Ehe hingegen bei der Entlöhnung der Frauen, wie eine kürzlich veröffentlichte Studie des BFS zeigt. So verdienen verheiratete Frauen bei sonst gleichen Voraussetzungen knapp 3 Prozent weniger als ledige. Bei den Männern gibt es hingegen einen Verheiratetenbonus. Verheiratete Männer haben rund 4,4 Prozent mehr Lohn als identische ledige Männer. Wer die „Heiratsstrafe“ beseitigen will, muss deshalb bei den Löhnen der Frauen und nicht bei den Zwangsabgaben ansetzen. Verschiedene Stimmen behaupten, dass der statistisch festgestelle Verheiratetenmalus der Frauen ein Indikator dafür sei, dass die fehlende Information zur Berufserfahrung in der Lohnstrukturerhebung die Lohndiskriminierung überschätzen würde. Sie sehen sich in ihrer Behauptung durch die bei Ledigen wesentlich tiefer geschätzte Lohndifferenz bestärkt. Doch dieser Schluss ist zu vorschnell. Es dürfte zwar zutreffen, dass verheiratete Frauen häufiger Erwerbsunterbrüche aufgrund von „Kinderpausen“ aufweisen als ledige. (…). Daniel Lampart. SGB, 13.5.2016.
Personen > Lampart Daniel. Frauenlöhne. SGB, 2016-05-13.
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19.06.2014 Schweiz
Frauen
Personen
Work
Hans Baumann
Frauenlöhne
Statistik
Teilzeitarbeit
Volltext
Frauen-Erwerbstätigkeit steigt vor allem als Teilzeitarbeit. Seit 2005 hat das Arbeitsvolumen in der Schweiz stark zugenommen, also das Total aller geleisteten bezahlten Arbeitsstunden. Nicht mitgerechnet ist allerdings die Gratisarbeit im Haushalt, in der Betreuung und in Vereinen. Zählt man diese dazu, würden sich die geleisteten Arbeitsstunden ungefähr verdoppeln. Und die Statistik hat noch weitere Tücken: Sie sagt nichts darüber aus, ob eine Volkswirtschaft wächst. Es kann sein, dass die Wirtschaft zwar zulegt, gleichzeitig aber das Arbeitsvolumen abnimmt. Das geschieht bei stark steigender Produktivität. Während der wirtschaftlichen Flaute von 1991 bis 2005 wuchs das Arbeitsvolumen nur wenig. Aber eben nicht nur wegen des geringen Wirtschaftswachstums. Während dieser Zeitspanne wurde die Wochenarbeitszeit leicht gesenkt und wurden die Ferien verlängert. Interessant dabei ist, wie sich das Arbeitsvolumen auf die Geschlechter verteilt. Jenes der Männer sank in dieser Zeit, im Gegensatz zu jenem der Frauen. Das scheint klar, denn bis 2005 nahm die Zahl erwerbstätiger Frauen deutlich zu. Doch der Effekt auf das gesamte Arbeitsvolumen war nicht so stark, wie man meinen könnte. Denn viele Frauen arbeiteten Teilzeit, die Zahl der Vollzeitstellen für Frauen nahm sogar ab. (…). Hans Baumann.
Work online, 19.6.2014.
Personen > Baumann Hans. Frauenlöhne. Teilzeitarbeit. Work, 19.6.2014.
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05.06.2014 Schweiz
Frauen
Personen
Work
Marie-Josée Kuhn
Frauenlöhne
Volltext
Der 13. und 14. Juni. Editorial von Maire-Josée Kuhn, Chefredaktorin Work online, 5.6.2014. Am 13. Juni 1782 trieb der Scharfrichter von Glarus Anna Göldi durch das Mördergässli zum Galgenhügel hinauf. Und schlug ihr den Kopf ab. Am 14. Juni 1991 gingen in der Schweiz 100‘000 Menschen auf die Strasse und forderten endlich den gleichen Lohn für Frau und Mann. Zwischen den beiden Ereignissen liegen zwei Jahrhunderte derselben Gesellschaftsform, in der die Männer die Hosen anhaben, obschon sie die Frauen mittlerweile auch tragen. Sie fragen sich jetzt sicher, was das soll? Was hat die Hinrichtung der letzten Hexe in Europa mit jenen 19 Prozent Lohn zu tun, die Frauen im Schnitt weniger verdienen als die Männer? Achtzig Prozent aller wegen Hexerei ermordeten Menschen waren Frauen. Starke, weise und aufmüpfige Frauen. Frauen, vor denen die Männer Angst hatten, weil sie ihnen gefährlich werden konnten. So wie Anna Göldi. Sie war eine Magd, und Mägde im 18. Jahrhundert hatten ihren Hausherren sexuell zur Verfügung zu stehen. (…). Marie-Josée Kuhn.
Work online, 5.6.2014.
Personen > Kuhn Marie-Josée. Frauenlöhne. Work online, 5.6.2014.
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05.06.2014 Schweiz
Frauen
Personen
Work
Ralph Hug
Frauenlöhne
Lohngleichheit
Volltext
Frauenlöhne: Diskriminierung nimmt wieder zu. Gewerkschafterinnen machen jetzt Druck. Mit Erfolg bekämpft Kanada den Frauenlohn-Bschiss. Jetzt fordern die Gewerkschaften, der Bundesrat solle sich endlich ein Beispiel nehmen. Bald 35 Jahre nach der Gleichstellung der Frauen in der Verfassung verdienen sie für die gleiche Arbeit immer noch weniger als die Männer. Und nicht nur das: Seit neustem nimmt die Lohndifferenz wieder zu. Diesen Skandal hat kürzlich die jüngste Lohnstrukturerhebung für das Jahr 2012 enthüllt: Im Schnitt verdienen Frauen 18,9 Prozent weniger. Erstmals seit Jahren stieg der Lohnbschiss an den Frauen wieder um einen halben Prozentpunkt an. Konsequenz: Jede Arbeitnehmerin wird im Schnitt pro Monat um 677 Franken geprellt. Nur deshalb, weil sie eine Frau ist. Insgesamt macht das jährlich 7,7 Milliarden Franken Lohnbschiss aus. Das ist ein Armutszeugnis für die bisherige Lohngleichheitspolitik. Versagt hat vor allem der sogenannte Lohngleichheitsdialog. Und jetzt? (…). Ralph Hug.
Work online, 5.6.2014.
Personen > Hug Ralph. Frauenlöhne. Lohngleichheit. Work online, 5.6.2014.
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07.05.2014 Schweiz
Frauen
Löhne
Personen
SGB
Véronique Polito
Frauenlöhne
Lehrlingslöhne
Mindestlöhne
Volltext
Mindestlöhne fördern Frauen und die Lehre. Was gilt, auch wenn Wendehälse mit dem Wind schreien. In den letzten zwei Jahren haben die höchsten Löhne den Lift genommen, die tiefsten Löhne dagegen sind dramatisch gesunken. Letzteres hätte ein gesetzlicher Mindestlohn verhindert. Opfer dieser liberalen Lohnpolitik sind vor allem die Frauen. Noch nie waren sie so gut gebildet, aber man verweigert ihnen auch bei abgeschlossener Lehre ein würdiges Salär. Erstaunt das in einem Land, in dem Minister Frauen mit Gebrauchsgegenständen aus der Küche vergleichen? Wenn dir der Wind rau entgegenbläst, erkennst du die echten Freunde. Das zeigt auch die Mindestlohnabstimmung. Im vorherrschenden Diskurs gilt der Mindestlohn als Gefahr für die Schweiz. Lohnschutz nütze nichts. Besser sei es, als ausgebeutete Verkäuferin ein Taschengeld zu verdienen und damit eine zusätzliche Woche Familienferien zu ermöglichen als arbeitslos zu sein – und nur mehr zu den älteren Gebrauchsgegenständen in der Küche zu zählen. Denn schliesslich gibt es für den Bevölkerungsschutz den Gripen. Er darf den schwedischen Fabriken entfliegen, um uns, die Schweizer Frauen, zu beschützen, wenn wir Kleider verkaufen oder die Alten in den Heimen pflegen. Mit so investierten Milliarden gedeiht das Land - und nicht mit 0,5% mehr an Salärmasse, mit der man die Lohnmisere auslöschen könnte. (…). Véronique Polito.
SGB, 7.5.2014.
Personen > Polito Véronique. Berufsbildung. Mindestlöhne. SGB, 7.5.2014.
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29.04.2014 Schweiz
Löhne
Personen
SGB
Unia Schweiz
Vania Alleva
Frauenlöhne
Lohngleichheit
Volltext
Lohndiskriminierung. Zwei von drei Personen, die weniger als 22 Franken pro Stunde verdienen, sind Frauen. Beinahe jede achte erwerbstätige Frau arbeitet im Tieflohnbereich. Bei den Männern ist es nur jeder zwanzigste. Das ist kein Zufall: Je höher der Frauenanteil innerhalb einer Branche ist, desto tiefer sind die Löhne. Die weitaus meisten Tieflohnstellen mit einem Stundenlohn unter 22 Franken gibt es im Detailhandel. Da wird denn auch der Zusammenhang zwischen Tieflohn und Lohndiskriminierung besonders offensichtlich. Immerhin hat sich im Detailhandel etwas bewegt: Betrug der Lohnunterschied zwischen Männern und Frauen im Detailhandel 2010 durchschnittlich noch 18,0Prozent, sind es 2012 neu 17,5 Prozent. Das ist immer noch eine hohe Lohndiskriminierung der Frauen dieser Branche. Die Verbesserung macht aber deutlich, dass die Mindestlohnkampagne und der gewerkschaftliche Druck für die Lohngleichheit Wirkung gezeigt haben. GAV und Mindestlöhne als wirksames Instrument. (…). Vania Alleva.
SGB, Medienkonferenz. 29.4.2014.
Personen > Alleva Vania. Lohngleichheit. Abstimmung. SGB, 29.4.2014.
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29.04.2014 Schweiz
Löhne
SGB
VPOD Schweiz

Frauenlöhne
Lohngleichheit
Volltext
Mindestlohn hilft gegen Lohnungleichheit. Nach wie vor werden Frauen, selbst bei gleichen Qualifikationen, klar schlechter bezahlt als Männer. Den neusten Zahlen des Bundesamtes für Statistik zufolge hat das Lohngefälle zwischen Mann und Frau in jüngster Zeit gar noch zugenommen. Umso dringender ist die Mindestlohn-Initiative. Sie ist die am schnellsten wirksame Massnahme gegen Lohnungleichheit. Als kurzfristig wirksame Instrumente gegen Lohndiskriminierung benennt eine neue, heute den Medien vorgestellte SGB-Studie Gesamtarbeitsverträge (GAV) und gute Mindestlöhne. SGB-Chefökonom Daniel Lampart: „In Branchen mit GAV-Mindestlöhnen ist die objektiv nicht-erklärbare Lohndifferenz der Frauen geringer.“ Das zeige ein Vergleich des Gastgewerbes (sehr hohe GAV-Abdeckung) mit dem sehr lückenhaft GAV-geregelten Detailhandel: „Die Lohndiskriminierung der Frauen ist im Gastgewerbe weniger gross als im Detailhandel“, stellte auch Vania Alleva, SGB-Vize-Präsidentin und Unia-Co-Präsidentin, klar. Sie wies darauf hin, dass gerade die typischen Niedriglohnbranchen mit einem hohen Frauenanteil nicht durch GAV erfasst würden. (…).
VPOD Schweiz, 29.4.2014.
SGB > Frauenlöhne. Lohngleichheit. 2014-04-29.
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28.04.2014 Schweiz
Löhne
Unia Schweiz

Frauenlöhne
Mindestlöhne
Volltext
Die Lohnschere zwischen oben und unten und Mann und Frau öffnet sich weiter. LSE 2012 zeigt: Ein gesetzlicher Mindestlohn ist wichtiger denn je! Die heute präsentierten ersten Resultate der Lohnstrukturerhebung (LSE) 2012 zeigen mit aller Deutlichkeit, wie wichtig ein gesetzlicher Mindestlohn von 4000 Franken ist. Die Schere zwischen den höchsten und den tiefsten Einkommensgruppen hat weiter zugenommen und den Männer- und Frauenlöhnen hat sich weiter geöffnet. Noch immer verdient jeder und jede zehnte Arbeitnehmende einen Tieflohn. Wer will, dass dieser Skandal endlich behoben wird, muss am 18. Mai Ja stimmen. Die vom Bundesamt für Statistik präsentierten Zahlen der Lohnstrukturerbhebung 2012 sind in dreifacher Weise alarmierend: (…).
Unia Schweiz. Mindestlöhne. Medienmitteilung, 28.4.2014
Unia Schweiz > Mindestlöhne. Unia. Medienmitteilung, 28.4.2014.
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03.04.2014 Schweiz
FdP
Frauen
Personen
Work
Marco Geissbühler
Frauenlöhne
Mindestlöhne
Volltext

„Unerhört, was Herr Bigler sagt!“ Gewerbler-Chef Bigler rechtfertigt Frauen-Tiefstlöhne. Mit dem frauenfeindlichen Begriff: „Zweitverdiener“. Wer Vollzeit arbeitet, soll vom Lohn leben können. Das will die Mindestlohninitiative der Gewerkschaften, über die wir am 18. Mai abstimmen. Sie fordert mindestens 4000 Franken im Monat und mindestens 22 Franken pro Stunde. Die Initiative wirkt schon jetzt: Immer mehr Unternehmen erhöhen ihre Tieflöhne. Die Billigdiscounter Lidl und Aldi, der Schuhkonzern Bata - und nun auch noch die Kleiderkette H&M. Für Unia-Co-Präsidentin Vania Alleva ist das eine Erfolgsstory. Doch der oberste Gewerbler der Schweiz sieht rot. Mit allen Mitteln kämpft Direktor Hans-Ulrich Bigler gegen Mindestlöhne. Neuerdings sogar mit Machosprüchen aus der Mottenkiste. In einem Interview mit der Gratiszeitung „20 Minuten“ rechtfertigte er Tiefstlöhne so: „Vielfach sind es Zweitverdiener, die so wenig verdienen.“ Zweitverdiener? (…).erdienerin, versteht sich! Marco Geissbühler.

Work online, 3.4.2014.

Personen > Geissbühler Marco. Hans-Ulrich Bigler, FdP. Work. 2014-04-03.

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08.03.2014 Schweiz
Frauen
Personen
SGB

8. März
Frauenlöhne
Frauentag
Mindestlöhne
Volltext

Starkes Land, faire Löhne – für Mann und Frau! Gewerkschaftsfrauen am 8. März für Mindestlöhne unterwegs. Frauen sind überdurchschnittlich oft von Tieflöhnen betroffen. Deshalb haben die Gewerkschaftsfrauen letzten Samstag am Internationalen Tag der Frau in der ganzen Schweiz für die Mindestlohn-Initiative geworben. Denn ein gesetzlicher Mindestlohn von 22 Franken pro Stunde würde mehr als 200‘000 Frauen höhere Löhne bringen und damit den Kampf für die Lohngleichheit zwischen Männern und Frauen einen grossen Schritt voranbringen. Aktionen in der ganzen Schweiz. In Basel wurde etwa der Regierungsrätin Eva Herzog ein Mindestlohn-Schirm überreicht, in der Waadt verteilten die AktivistInnen ein extra produziertes „8 minutes“ mit Texten zur Mindestlohn-Initiative und Lohngleichheit. Die Syndicom besuchte Frauen am Arbeitsplatz und verteilte Flyer, die Unia war ebenfalls in der ganzen Schweiz in Betrieben und auf der Strasse mit Flyern und Gummibärchen in 4000-er Form präsent. In Genf fand zudem eine grosse Kundgebung des Mindestlohn-Komitees statt. Mit diesen und vielen weiteren Aktionen haben die Frauen gezeigt, dass sie sich auch in der weiteren Abstimmungskampagne mit aller Kraft für die Mindestlohn-Initiative engagieren werden. Denn gerade für die Frauen gilt: Starkes Land, faire Löhne – für Mann und Frau! Kristina Schüpbach.

SGB, 11.3.2014.

Frauen > 8. März. Frauentag. Mindestlöhne. SGB. 2014-03-11.

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27.02.2014 Schweiz
Abstimmungen Schweiz
Löhne
Personen
SGB
Paul Rechsteiner
Frauenlöhne
Lehrlingslöhne
Mindestlohn-Initiative
Volltext

Arbeit muss sich lohnen! Ja zur Mindestlohn-Initiative. Wer Vollzeit arbeitet, der muss vom Lohn auch leben können. Das verlangt die Menschenwürde. Aber genau so die wirtschaftspolitische Vernunft. Es kann doch nicht sein, dass wer voll arbeitet, auch noch vom Staat unterstützt werden muss, damit er oder sie leben kann. Lohnsubventionen zugunsten von Arbeitgebern, die schlechte Löhne zahlen, sind unwürdig und ökonomisch unsinnig. In der Schweiz gibt es rund 330‘000 Personen, die zu Löhnen unter 22 Franken pro Stunde arbeiten müssen. Ein Drittel davon verfügt über eine abgeschlossene Berufslehre. Sie leisten tagtäglich qualifizierte Arbeit, ohne dass sie vom Lohn auch anständig leben könnten. Die Mindestlohninitiative der Gewerkschaften sorgt dafür, dass sich das ändert. Es wird Zeit, dass sich in der Schweiz die Arbeit für alle lohnt. Mindestlöhne helfen auch der Berufslehre. Die grösste Herausforderung für unser gutes System der Berufsbildung besteht darin, dass Berufsleute trotz abgeschlossener Berufslehre kein Einkommen erzielen, das für ein anständiges Leben reicht. Mindestlöhne sind die entscheidende Massnahme für die Aufwertung der Berufslehre. Nicht nur die Arbeit, auch die Lehre muss sich lohnen.Besonders gravierend sind im schweizweiten Vergleich die Lohnverhältnisse im Detailhandel. Fast 50‘000 Beschäftigte verdienen weniger als 22 Franken pro Stunde. Paul Rechsteiner.

SGB, 27.2.2014.
Personen > Mindestlohn-Initiative. Abstimmung. SGB. 2014-02-27.

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14.11.2013 Schweiz
Frauen
Personen
SGB
Work
Michael Stötzel
Christina Werder
Frauenlöhne
Lohngleichheit
Volltext

Setzt Sommaruga jetzt die Lohngleichheit durch? Nach vier Jahren Lohngleichheitsdialog steht fest: Firmen geben die Lohndiskriminierung der Frauen nicht freiwillig auf. Wir können uns das ja mal so vorstellen: Autofahrerinnen und Autofahrer sollen selbst entscheiden können, ob sie sich an Geschwindigkeitsbeschränkungen halten wollen oder nicht. Ein Irrsinn? Schon. Doch genau so sieht es das Gleichstellungsgesetz vor. Diese Absurdität beklagte Bundesrätin Simonetta Sommaruga schon vor zwei Jahren: Das Gesetz verpflichtet die Arbeitgeber zwar, Frauen und Männern bei gleichwertiger Arbeit gleichen Lohn zu zahlen. Ob sich die Patrons aber daran halten, bleibt ihnen selber überlassen. Es geht um 7,7 Milliarden. Linke und Grüne im Parlament wollten zuletzt 2009 mit Kontrollen und Sanktionen dem Gesetz Achtung verschaffen, scheiterten aber an der bürgerlichen Mehrheit. (...).Michael Stötzel.

Work online, 14.11.2013.
Personen >  Stötzel Michael. Lohngleichheit. SGB. Work. 2013-11-14.

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14.06.2013 Schweiz
Frauen
Personen
SGB-Frauenkommission
Syndicom
Toya Krummenacher
Frauenlöhne
Frauentag
Gleichstellung
Volltext

Nationaler Frauentag am 14. Juni. Syndicom bekämpft Lohndiskriminierung. „Gleichstellung jetzt“: so lautet in diesem Jahr das Syndicom-Motto des Nationalen Frauentags. Eine Forderung, die nach wie vor aktuell ist und für die es sich zu kämpfen lohnt. Genau das tun die Gewerkschaftsfrauen am 14. Juni in der ganzen Schweiz – auch jene von Syndicom. Sie wehren sich namentlich gegen Lohndiskriminierung. Auch 17 Jahre nach Einführung des Gleichstellungsgesetzes verdienen Frauen immer noch rund 18 Prozent weniger als Männer. (...). Toya Krummenacher, Zentralsekretärin Frauen, zum Frauenstreiktag.

SGB, 14.6.2013.
SGB-Frauenkommission > Frauentag. Frauenlöhne. Toya Krummenacher. 2013-06-14.

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14.06.2013 Schweiz
Frauen
Personen
VPOD Schweiz
Michela Bovolenta
Frauenlöhne
Frauentag
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14. Juni: Lohndiskriminierung beenden! Um die Lohngleichheit zwischen Mann und Frau ist es in der Schweiz nicht gut bestellt. Dies zeigen die Statistiken. Gemäss neusten Zahlen des Bundes entgehen den Frauen aufgrund der Lohndiskriminierung jährlich 7,7 Milliarden Franken. Dabei handelt es sich um Lohnunterschiede, die nicht auf objektiv erklärbare Faktoren (Alter, Ausbildung, Dienstalter, Tätigkeitsbereich usw.) zurückzuführen sind. Die Frauen erleiden also allein aufgrund ihres Geschlechts eine milliardenschwere Lohneinbusse. Je nach Branche variieren die einzig vom Geschlecht abhängigen Anteile an den Lohndifferenzen zwischen 13,5 und 87 Prozent. (...).

VPOD Schweiz, 13.6.2013.
VPOD Schweiz > Frauentag. Frauenlöhne. VPOD Schweiz 2013-06-14.

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14.06.2013 Schweiz
Frauen
Löhne
SP-Frauen

Frauenlöhne
Frauentag
Lohngleichheit
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Kampagne der SP Frauen für mehr Lohntransparenz und faire Löhne unabhängig vom Geschlecht. Die SP- Frauen starten im Rahmen des Frauenstreiktages und ab dem 14. Juni 2013 eine Facebook-Kampagne. Die Kampagne trägt die Botschaft „Ich will Lohntransparenz und faire Löhne“. Diese Kampagne der SP Frauen will auf das immer noch ungelöste Problem der fehlenden Lohntransparenz in der Schweiz aufmerksam machen. Die SP Frauen fordern eine unabhängige Kontrollbehörde, die die Lohnsysteme von Unternehmen überprüft und Unternehmen, die keine fairen Löhne zahlen, büsst. Die SP Frauen fordern deshalb eine Anpassung des Gleichstellungsartikels der Schweizerischen Bundesverfassung und werden dies als Initiativprojekt weiterverfolgen: (...).

SP-Frauen. Newsletter, 14.6.2013.
SP-Frauen > Lohngleichheit. Frauentag. SP-Frauen 2013-06-14.

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13.06.2013 Schweiz
Frauen
Personen
Unia Schweiz
Corinne Schärer
Frauenlöhne
Frauentag
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Schluss mit dem Lohndumping bei Frauen! Tiefe Löhne und seit Jahrzehnten anhaltende Lohnungleichheit, das ist die bittere Realität für Frauen – und ein unhaltbarer Zustand: Obwohl Verfassung und Gesetz Lohndiskriminierung verbieten, gibt es kaum Fortschritte diesbezüglich. Eine freiwillige Überprüfung der Löhne reicht offensichtlich nicht aus. Die Unia fordert deshalb verbindliche und systematische Lohnkontrollen. Dass zwei Drittel der Arbeitnehmenden, die weniger als 4000 Franken verdienen, Frauen sind, zeigt: Bei den Frauen wird eine Art Lohndumping betrieben. (...). Corinne Schärer, Mitglied Geschäftsleitung Unia.

SGB, 13.6.2013.
Schärer Corinne > Schärer Corinne. Frauenlöhne. 2013-06-13.

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09.06.2013 Bern
Frauen
Personen
Unia Region Bern
Elle Lanz
Frauenlöhne
Frauenstreik
Frauentag
Medien-Mitteilung
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Aktion zum Frauenstreiktag 2013 in Bern. „Mehr Lohn dank Schnauz…? Jetzt reicht’s!“ Die Lohndiskriminierung der Frauen muss endlich ein Ende haben. Das fordert die Unia am heutigen Frauenstreiktag mit Aktionen in der ganzen Schweiz. In Bern findet über den Mittag unter dem Baldachin eine bunte Ballonaktion für höhere Frauenlöhne und Lohngleichheit statt. „Mehr Lohn dank Schnauz…? Jetzt reicht’s!“. So lautet das Motto, unter dem die diesjährige Aktion der Unia in Bern stattfindet. Die bunte Aktion zum Thema Mindestlohn und Lohngleichheit findet über den Mittag (12.30-13 Uhr) unter dem Baldachin statt. (...).

Unia Region Bern. Medienmitteilung, 9.7.2013.
Unia Regio9n Bern > Frauentag. Frauenlöhne. Unia Region Bern. 2013-06-09.

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