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Anzahl gefundene Artikel: 36

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
07.07.2020 Schweiz
Öffentlicher Verkehr
Personen
Regierung Schweiz
SEV-Zeitung
Markus Fischer
Öffentlicher Verkehr
Vernehmlassung
Volltext
Nach 2½ Monaten Verbot des touristischen Verkehrs steht der Bund auch hier finanziell in der Pflicht.
Bundesrat sieht 800 Mio. für den öV vor. Der Bundesrat will die grossen finanziellen Verluste, welche die Unternehmen des öV und des Schienengüterverkehrs in der Corona-Krise durch den Einbruch der Nachfrage erlitten haben, mit 800 Mio. Franken abfedern. Eine Vorlage mit den nötigen Gesetzesanpassungen hat der Bundesrat am 1.Juli in die Vernehmlassung geschickt (bis 22. Juli). Kantone, Gemeinden und die Unternehmen selber müssen ihrerseits zur Finanzierung der Verluste beitragen. „Die Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus haben den öffentlichen Verkehr und den Schienengüterverkehr stark getroffen“, schreibt der Bundesrat . Aufgrund der Empfehlung des Bundesrats, möglichst zu Hause zu bleiben, sank die Nachfrage im öV um bis zu 80 Prozent und normalisiert sich nur langsam. Da viele Betriebe schliessen mussten, verzeichneten die Bahnen auch im Güterverkehr einen starken Rückgang. Die Folge sind hohe Ertragsausfälle. Da die Unternehmen im bestellten öffentlichen Verkehr (öV) und bei der Eisenbahninfrastruktur keine Gewinne einplanen dürfen, können sie nur einen Teil der Einnahmenausfälle kompensieren – über die Auflösung von Reserven oder Minderausgaben während der Pandemie. Damit die Transportketten nicht unterbrochen werden und die Unternehmen ihre (…).

Markus Fischer.
SEV-Zeitung, 7.7.2020.
Personen > Fischer Markus. Oeffentlicher Verkehr. SEV-Zeitung, 2020-07-07.
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01.07.2020 Schweiz
Öffentlicher Verkehr
Unia Schweiz

Gesundheitsschutz
Öffentlicher Verkehr
Volltext
Gemeinsam gegen zweite Corona-Welle. Maskenpflicht ist gut. Gratismasken besser. Nach den Lockerungen der Covid-Massnahmen nehmen die Ansteckungen wieder exponentiell zu. Damit steigt auch die Gefährdung im öffentlichen Verkehr. Die Unia begrüsst die Verstärkung des Schutzes von Arbeitnehmenden auf dem Arbeitsweg; fordert aber, dass Bund und Kantone Schutzmasken für ÖV-Pendler und Pendlerinnen gratis abgeben. Die Gewerkschaft Unia begrüsst den heutigen Entscheid des Bundesrates, eine generelle Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr zu verfügen: Neben der Einhaltung des Mindestabstandes und der Hygienevorschriften können im öffentlichen Verkehr nur Schutzmasken dazu beitragen, die Ansteckungsrisiken auf dem Arbeitsweg zu senken. Aber Schutzmasken sind nicht billig und gehen für Arbeitnehmende mit tiefen Einkommen schnell ins Geld. Bei Bund und Kantonen lagern zurzeit weit über 200 Millionen von der Armeeapotheke beschaffte Hygiene-Masken und warten auf ihren Bestimmungszweck. Dieser ist jetzt gekommen: Sie müssen jetzt sofort in Umlauf gesetzt werden und dazu beitragen, eine zweite Corona-Welle abzuwehren. Mit der Gratisabgabe – zum Beispiel über die Verteilung durch die öffentlichen Verkehrsbetriebe an den Bahnhöfen – kann die Maskenakzeptanz rasch gesteigert werden. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung. 1.7.2020.
Unia Schweiz > Oeffentlcher Verkehr. Gesundheitsschutz. Unia Schweiz, 2020-07-01.
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30.06.2020 Schweiz
Öffentlicher Verkehr
SEV-Zeitung

Coronavirus
Öffentlicher Verkehr
Volltext
Einnahmenverluste der Verkehrsunternehmen wegen Covid-19. Der Bund muss ein markantes Zeichen für die Betriebe des öffentlichen Verkehrs setzen. Am 1. Juli wird der Bund seine Massnahmen zur Unterstützung des öffentlichen Verkehrs bekanntgeben. Für die Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV ist es zwingend, dass die Unternehmen, die während der Krise ihre Angebote aufrechterhalten haben, entsprechend finanziert werden. „Ohne Hilfe der öffentlichen Hand müsste das Personal den Kopf für die Ausfälle während des Stillstands hinhalten. Das ist untragbar, da die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in dieser Zeit eine entscheidende Rolle gespielt hat“, betont SEV-Präsident Giorgio Tuti.
Der Bund hat von den Unternehmen des öffentlichen Verkehrs verlangt, dass sie das Mindestangebot aufrechterhalten, hat aber die Öffentlichkeit gleichzeitig aufgerufen, zu Hause zu bleiben. Entsprechend wurden die Verkehrsunternehmen getroffen; sie haben grosse Einnahmeneinbussen erlitten. Deshalb müssen sie finanziell unterstützt werden. Nachdem die eidgenössischen Räte die Motion „Ertragsausfälle im öV – der Bund steht in der Pflicht“ überwiesen haben, haben sowohl das Personal als auch die Unternehmen hohe Erwartungen. „Die Verluste müssen vollumfänglich gedeckt werden. Zahlreiche Unternehmen durften nicht Kurzarbeit anmelden, da das Seco bei ihnen kein Konkursrisiko sah, weil sie der öffentlichen Hand gehören. Falls die finanzielle Unterstützung nicht ausreicht und die Verschuldung (…).
SEV-Zeitung, 30.6.2020.
SEV-Zeitung > Oeffentlicher Verkehr. Coronavirus. SEV-Zeitung, 2020-06-30.
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10.06.2020 Schweiz
Öffentlicher Verkehr
Personen
SEV-Zeitung
Markus Fischer
Coronavirus
Öffentlicher Verkehr
Volltext
Corona-Krise und Service public. Der öV war, ist und bleibt zentral. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund analysierte letzten Freitag an einer Medienkonferenz die Auswirkungen der Coronapandemie auf die verschiedenen Bereiche des Service public. Der öffentliche Verkehr hat auch in der Krise zuverlässig weiterfunktioniert, aber viele Kund/innen verloren. Diese gilt es nun rasch wieder zurückzugewinnen, wie SEV-Präsident Giorgio Tuti im Interview betont: „Es braucht jetzt eine Kommunikationsoffensive und weiterhin gut ausgebildetes, engagiertes Personal in genügender Zahl, das für saubere Fahrzeuge und Bahnhöfe sorgt und sichtbar macht, dass der öV nach wie vor sicher ist.“SEV-Zeitung: Wie hat der öffentliche Verkehr (öV) die bisherige Phase der Coronakrise gemeistert? Giorgio Tuti: Eine besondere Leistung des öV-Personals war es, die vom Bundesrat am 16. März angeordnete Ausdünnung des Fahrplans innerhalb weniger Tage ohne nennenswerte Probleme zu bewerkstelligen. Eine so tiefgreifende Fahrplanumstellung in so kurzer Zeit war eine eigentliche Herkulesaufgabe. Zweitens haben Busfahrer, Zugbegleiterinnen, Rangierer, Kundenberaterinnen, Reiniger, Lokführerinnen usw., kurz: alle öV-Mitarbeitenden unter grossem Einsatz den bundesrätlichen Auftrag erfüllt, trotz Pandemie in sämtlichen Regionen der Schweiz ein Grundangebot zu gewährleisten. Der öV hat den Tatbeweis erbracht, dass er auch in Krisenzeiten zuverlässig funktioniert. Das war essenziell für den Zusammen(…). Markus Fischer
SEV-Zeitung, 10.6.2020.
Personen > Fischer Markus. Oeffentlicher Verkehr. SEV-Zeitung, 2020-06-10.
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28.05.2020 Schweiz
Öffentlicher Verkehr
Personen
VPOD Schweiz
Kurt Altenburger
Coronavirus
Öffentlicher Verkehr
Volltext
Lockerungsmassnahmen im Nahverkehr. Der öffentliche Verkehr wurde ab Ende April schrittweise wieder hochgefahren. Es wird jedoch noch eine gewisse Zeit ins Land ziehen, bis sich wieder eine gewisse Normalität einstellen wird. Das neue Virus COVID-19 hat auch den öffentlichen Verkehr (öV) mit hoher Tragweite erfasst. Nachdem der Bundesrat an die Bevölkerung appelliert hat, in dieser ausserordentlichen Lage, zu Hause zu bleiben und unnötige Fahrten mit dem öV zu vermeiden, wurde das öV-Angebot wegen der stark gesunkenen Nachfrage ab Mitte März schrittweise reduziert. Abgestimmt auf das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben konnte der öffentliche Verkehr ab Ende April schrittweise wieder hochgefahren werden. Es wird jedoch noch eine gewisse Zeit ins Land ziehen, bis sich wieder eine gewisse Normalität einstellen wird. Wirtschaftliche Situation im öV angespannt. Wirtschaftlich sieht es für die öV-Branche düster aus. Während der ausserordentlichen Lage fehlen 80 bis 90 Prozent der Einnahmen, was im Jahr 2020 zu hohen Defiziten führen dürfte. Weil die Transportunternehmen von Gesetzes wegen bei den bestellten Leistungen keine Gewinne anstreben dürfen, werden sie jedoch kaum in der Lage sein, die Einnahmenausfälle zu kompensieren. Die finanziellen Folgen der Corona-Pandemie für den öffentlichen Verkehr müssen aufgearbeitet und abgefedert werden. Die Ausarbeitung einer dringlichen Botschaft für die Beratung in der Herbstsession des Bundesparlaments ist in Ausarbeitung.  (: …). Kurt Altenberger.
VPOD Schweiz, 28.5.2020.
Personen > Altenberger Kurt. Coronavirus. öV. VPOD Schweiz, 2020-05-28.
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13.05.2020 Schweiz
Personen
SEV-Zeitung
Transportbranche
Chantal Fischer
Coronavirus
Öffentlicher Verkehr
Volltext
Ertragsausfälle im öv. Investition in die Zukunft. Die Coronakrise macht auch vor den Verkehrsunternehmen nicht halt. Der SEV ist in dieser ausserordentlichen Zeit für seine Mitglieder da. Er setzt sich aber auch dafür ein, dass auf politischem Weg die finanzielle Unterstützung von öV-Unternehmen und der Luftfahrt vorangetrieben und damit ein wichtiges Signal für den Zusammenhalt der Schweiz und für zukunftsfähige Infrastrukturen gesetzt wird. Die Coronakrise hat bekanntlich auch grosse Auswirkungen auf den öffentlichen Verkehr: Obwohl die Nachfrage um 80 bis 90 Prozent eingebrochen ist – bedingt auch durch die durchaus gerechtfertigte Aufforderung des Bundesrates, die öffentlichen Verkehrsmittel zu meiden –, verlangte der Bund verständlicherweise die Aufrechterhaltung eines grossen Grundangebots während der gesamten Krise. Es verkehrten weiterhin 70 bis 80% aller öffentlicher Verkehrsmittel. Kosten entfielen damit bei den Transportunternehmungen nur in geringem Masse. Viele können – trotz grossen Anstrengungen – die zu erwartenden Ertragsausfälle nicht alleine tragen. Der SEV setzt sich deshalb dafür ein, dass die Unternehmen des öffentlichen Verkehrs finanziell unterstützt werden. Die Situation wurde mit dem Lockerungsschritt vom 11. Mai nur bedingt entschärft. Zwar wird das öV-Angebot seither wieder hochgefahren, viele Verkehrsmittel verkehren wieder nach Normalfahrplan. Die Nachfrage steigt allerdings nur langsam; der Bund empfiehlt auch weiterhin, nach Möglichkeit zu Hause (…). Chantal Fischer.
SEV-Zeitung, 13.5.2020.
SEV-Zeitung > Coronavirus. Transportbranche. SEV-Zeitung, 2020-05-13.
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25.10.2019 Schweiz
Öffentlicher Verkehr
Personen
SGB
Daniel Lampart
Öffentlicher Verkehr
Volltext
Lohnindex und Landesindex der Konsumentenpreise (1985=100). Immer teurerer ÖV: Ein wirksamer Klimaschutz braucht eine bessere Verkehrspolitik. Der Verkehr ist einer der grössten Klimasünder in der Schweiz – selbst wenn man den internationalen Flugverkehr nicht berücksichtigt. Er verursacht heute fast 40 Prozent aller CO2-Emissionen. Leider ist der Ausstoss in der Vergangenheit kaum zurückgegangen. Weil kaum Massnahmen ergriffen wurden. Der Ausstoss ist ungefähr gleich hoch wie vor 20 Jahren. Bei den Brennstoffen (Heizöl u.a.) hingegen zeigte die CO2-Abgabe zusammen mit anderen Massnahmen Wirkung. Trotz Bevölkerungswachstum und höheren Wohnflächenverbrauch sind die Emissionen in diesem Segment in den letzten 20 Jahren um 35 Prozent gesunken. Der überwiegende Teil der Treibhausgase im Verkehr, nämlich drei Viertel, stammt von Autos. Bemerkenswerterweise aber weniger bei der Fahrt zur Arbeit oder im beruflichen Einsatz, sondern in der Freizeit oder beim Einkaufen. In den urbanen Gebieten gehen nämlich viele mit dem öffentlichen Verkehr zur Arbeit und nutzen ihr Auto vor allem in der Freizeit. Der private Gebrauch der Autos ist für 60 Prozent des Gesamtausstosses von Autos verantwortlich. Angesichts dieser Entwicklung wäre eine Förderung des öffentlichen Verkehrs dringend nötig. (…).
Daniel Lampart.
SGB, 25.10.2019.
Personen > Lampart Daniel. Oeffentlicher Verkehr. SGB, 2019-10-25.
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06.06.2017 Schweiz
Öffentlicher Verkehr
SEV Schweiz

Konzession
Öffentlicher Verkehr
Volltext
Konkurrenz im Fernverkehr: der SEV begrüsst die Wiederaufnahme der Gespräche. Der abgebrochene Dialog zwischen den Eisenbahnunternehmen SBB, BLS und SOB ist wieder aufgenommen worden. Die Konzessionserneuerung für die Fernverkehrsverbindungen kann damit zu einem einvernehmlichen Ausgang kommen. Der SEV begrüsst die Wiederaufnahme der Gespräche. SEV-Präsident Giorgio Tuti hatte einen entsprechenden Appell am Kongress vom 23. und 24. Mai 2017 an die Unternehmen gerichtet. Eine Marktöffnung und die Ausschreibung der Linien hätte schwere und zahlreiche Konsequenzen auf den schweizerischen Schienenverkehr: Risiko des Markteintritts ausländischer Unternehmen, die nur an den lukrativsten Strecken Interesse hätte. Verminderung des Angebots auf den nicht-rentablen Verbindungen, da sie für diese Unternehmen finanziell nicht interessant sind. • Die Zerstückelung des Systems führte zu grossen Veränderungen für das betroffene Personal. Was passiert mit einem Angestellten, wenn sein Arbeitgeber eine Konzession verliert? Wo findet man umgekehrt Personal, wenn man eine Konzession gewinnt? Das Personal würde umhergeschoben. Anstieg von Bürokratie und Kosten. Die betroffenen Unternehmen müssten auf dringend benötigstes Geld verzichten. Wie die Verhandlungen auch ausgehen, der SEV verteidigt alle Angestellten von SBB, BLS und SOB. In ihrem Interesse und jenem des Schweizer Eisenbahnsystems. Gestützt auf GAV von hoher Qualität.
SEV, 6.6.2017.
SEV > Öffentlicher Verkehr. Konzessionen. SEV, 2017-06-06.
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06.01.2017 Deutschland
Neues Deutschland
Öffentlicher Verkehr

Öffentlicher Verkehr
Privatisierung
Volltext
Dem öffentlichen Nahverkehr droht eine Privatisierungswelle. Ver.di-Chef Bsirske warnt vor Zwangsprivatisierungen auf Kosten von Mitarbeitern und Qualität. Mehr als 100‘000 Beschäftigte bedroht. Dem öffentlichen Nahverkehr in Deutschland drohen nach Einschätzung mehrerer Bundesländer und der Gewerkschaft ver.di Privatisierungen auf Kosten von Mitarbeitern und Qualität. Ver.di-Chef Frank Bsirske sagte der Deutschen Presse-Agentur, von der drohenden Privatisierungswelle könnten möglicherweise mehr als 100‘000 Beschäftigte betroffen sein. „Sie werden bei ihren Lohn- und Arbeitsbedingungen bedroht.“ Vor allem kommunale Busunternehmen drohe die Privatisierung. Hintergrund ist eine Regelung im Personenbeförderungsgesetz, die bei einer Novelle 2013 in Kraft trat. „Die damalige schwarz-gelbe Koalition änderte auf den letzten Drücker dieses Gesetz“, sagte Bsirske. Ein Unternehmen kann sich seither den Zuschlag für die Verkehrsdienstleistung sichern. Dazu muss es sich verpflichten, das Netz ohne Subventionen zu betreiben. Die Kommunen schiessen heute beim öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) kräftig zu. Nach den jüngsten Zahlen bezahlten sie 2015 dafür 3,7 Milliarden Euro, davon 1,2 Milliarden als Erstattung für entgangene Einnahmen durch vergünstigte Tickets etwa für Schüler, Schwerbehinderte und Auszubildende. Die ÖPNV-Unternehmen kamen vom Ticketverkauf ohne den Erstattungsbetrag auf einen Nettoertrag von 10,5 Milliarden Euro. Bsirske kritisierte, Privatunternehmen könnten nur mit deutlich geringeren Löhnen auf Zuschüsse verzichten. „Es gab schon Beispiele dafür, wie negativ sich (…).
Neues Deutschland, 6.1.2017.
Neues Deutschland > Öffentlicher Verkehr. Privatisierung. Neues Deutschland, 2017-01-06
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22.06.2016 Schweiz
Öffentlicher Verkehr
SEV Schweiz

Öffentlicher Verkehr
Qualifikation
Volltext
SEV nimmt Stellung zum Bericht über den regionalen Personenverkehr. Keine Experimente beim Regionalverkehr! Der regionale Personenverkehr ist ein zentraler Bestandteil des öffentlichen Verkehrs in der Schweiz und angesichts der laufend steigenden Effizienz und Nachfrage auch wirtschaftlich erfolgreich. Für die Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV ist es zwar verständlich, dass die Grundlagen überprüft werden; sie warnt aber vor Experimenten, die mehr schaden als nützen könnten. Der Bericht, der heute vom Bundesrat veröffentlicht wurde, bringt wenig neue Erkenntnisse. Die Ansatzpunkte für die weitere Entwicklung des regionalen Personenverkehrs (RPV) auf Schiene und Strasse sind ohnehin gegeben, ist doch die heutige Regelung äusserst erfolgreich. Dies stellen auch die Autoren des Berichts fest, weshalb sie recht zurückhaltend Neuerungen empfehlen, auch wenn sie eine generelle Neuordnung anregen, um die Zuständigkeiten und Finanzierung besser zu regeln. Positiv bewertet die Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV, dass die Experten keine Vorschläge einbringen, die das System an sich in Frage stellen: Der regionale Personenverkehr bleibt eine öffentliche Aufgabe, in die sich Bund und Kantone teilen. Als problematisch erachtet der SEV allerdings den Ansatz, den RPV voll in die finanzielle Hoheit der Kantone zu geben. Angesichts der Finanzpolitik gewisser Kantone, die sich schon heute äusserst nachteilig auf den öV auswirkt, wäre dieser Schritt falsch. „Öffentlicher Verkehr ist grossräumig und kann nicht an den Kantonsgrenzen ausgerichtet werden“, betont SEV-Präsident Giorgio Tuti. (…).
SEV Schweiz, Medienmitteilung, 22.6.2016.
SEV Schweiz > Öffentlicher Verkehr. Qualifikation. SEV Schweiz, 2016-06-22.
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16.06.2016 Schweiz
Öffentlicher Verkehr
SEV Schweiz

Öffentlicher Verkehr
Qualifikation
Volltext
„Mystery-Clients“ im Regionalverkehr. Das BAV auf dem falschen Gleis. Die Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV hat sich heute mit einer Aktion an die Kundinnen und Kunden des Regionalverkehrs gewandt. In den Bahnhöfen von La Chaux-de-Fonds, Genf, Freiburg und Yverdon-les-Bains hat der SEV ein Faltblatt verteilt, mit dem er sich gegen so genannte Mystery-Clients im Regionalverkehr wendet. Das Bundesamt für Verkehr hat dieses Projekt im Frühling angekündigt. Es stellt eine Bedrohung für die Verkehrsunternehmen dar, denn schlechte Beurteilungen können zum Entzug der Konzession führen. Das Projekt passt zur Strategie des BAV, wonach die Unternehmen mit weniger Mitteln mehr Leistung erbringen sollen. Das bedeutet, dass die Reisenden mehr bezahlen müssen und dass der Druck aufs Personal steigt. Der Bund will seinen Anteil an der Abgeltung beim Regionalen Personenverkehr reduzieren. Zwar steigt die Nachfrage im Regionalverkehr (Verkehrszunahme von 2007 bis 2015 um 4 bis 5 Prozent jährlich), aber die Beiträge des Bundes sind in der gleichen Zeit nur um durchschnittlich 2,5 Prozent gestiegen. Das reicht bei weitem nicht. Zulasten der Reisenden und des Personals spart der Bund innert vier Jahren 441 Millionen Franken. Für die Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV besteht ein offenkundiger Zusammenhang zwischen der Kostenoptimierung und der Verkehrssicherheit. Diese hängt auch von den Arbeitsbedingungen ab: Diese müssen die Erholung des Personals ausreichend garantieren, zumal unregelmässige (…).
SEV Schweiz, Medienmitteilung, 16.6.2016.
SEV Schweiz > Öffentlicher Verkehr. Qualifikation. SEV Schweiz, 2016-06-16.
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03.05.2016 Schweiz
Öffentlicher Verkehr
Personen
SEV Schweiz
Peter Moor
Gewinne
Öffentlicher Verkehr
Volltext
Service-public-Gewerkschaften SEV, Syndicom und VPOD gemeinsam gegen die Initiative. Initiative gefährdet integrierte Bahn – und vieles mehr. Ein wesentliches Element des Erfolgs der Bahnen in der Schweiz ist das Prinzip der integrierten Bahn: Ein Unternehmen ist zuständig für Infrastruktur und Betrieb, und zwar für Regional- und Fernverkehr und für die Güter gleich auch noch. Liberalen Kreisen ist das längst ein Dorn im Auge, und die Service-public-Initiative würde ihnen in die Hand spielen. Auch wenn sich die Chefs der Schweizer Bahnen selbst gerne als Unternehmer sehen, sind sie es nicht. Oder mit den Worten von Peter Füglistaler, Direktor des Bundesamts für Verkehr: Sie seien keine Unternehmer, sondern sie würden lediglich mit Steuergeldern „Unternehmerlis spielen“. Allerdings lassen sich einige von ihnen dafür unverschämt hoch bezahlen, was durchaus ein Grund sein könnte, der Service-public-Initiative zustimmen zu wollen. Das Gesagte und das Gedruckte. Nur: Weder der Ärger über die Cheflöhne noch jener über verpasste Anschlüsse oder geschlossene Bahnhöfe reichen aus, um die wirklich schwer- wiegenden Auswirkungen eines Ja in Kauf nehmen zu können. Ob nun das Verbot der Quersubventionierungen oder jenes der Gewinne für den öffentlichen Verkehr zum Tragen kommt: Quersubventionierungen auf der Basis der Gewinne rentabler Unternehmensteile sind gerade bei den Bahnen lebenswichtig. Volle Intercity-Züge auf der Achse St. Gallen-Zürich-Bern-Lausanne-Genf bringen das Geld, das die SBB braucht, um auch nachts um 23Uhr noch mit einem Regionalzug in die äussersten Zipfel des Landes zu fahren. (…). Peter Moor
SEV, 3.5.2016.
Personen > Moor Peter. Öffentlicher Verkehr. Gewinne. SEV, 2016-05-03.
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03.05.2016 Schweiz
Garanto
Initiativen Schweiz
SGB

Öffentlicher Verkehr
Service public
Volltext
SGB: Den Service public nicht zerschlagen! Der SGB und seine im öffentlichen Dienst tätigen Gewerkschaften haben am 3. Mai 2016 an ihrer Medienkonferenz in Bern erneut begründet, warum sie die „Pro-Service-public"-Initiative und die „Milchkuh"-Initiative entschieden ablehnen. Beide bedrohen den Service public. Die „Milchkuh" dadurch, dass sie ohne jegliches Augenmass massiv mehr Mittel für den Strassenbau verlangt, die dem Bund anderswo dann fehlen werden. Die Initiative „Pro Service public" ihrerseits öffnet durch das Verbot des Gewinnstrebens die Tore zu einer Privatisierung gewisser Service-public-Betriebe. SGB-Präsident Paul Rechsteiner verwies auf diese Privatisierungsgefahr: „Weshalb soll z.B. die Swisscom keine Gewinne mehr machen dürfen? Weshalb soll das nur Salt und Sunrise vorbehalten sein? Käme die Initiative durch, wäre der Privatisierung der Swisscom Tür und Tor geöffnet." Rechsteiner warnte davor, dem „wenig durchdachten" Begehren nur wegen zu hoher Managerlöhne zuzustimmen. Die „Milchkuh“-Initiative gefährdete den Ausbau der Bahn direkt: Der Beschluss des Stimmvolkes, 9% der zweckgebundenen Mineralölsteuer für die Finanzierung des öffentlichen Verkehres zu verwenden, würde torpediert. Giorgio Tuti, SEV-Präsident: „Die `Milchkuh`-Initiative wird im öffentlichen Verkehr also unweigerlich zu Abbau und Preiserhöhungen führen. Das würde eine Rückverlagerung auf die Strasse bedeuten." (…).
SGB, 3.5.2016.
SGB > Öffentlicher Verkehr. Strassenbau. SGB, 2016-05-03.
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08.04.2016 VD Kanton
POP Parti Ouvrier Populaire
Vorwärts

Öffentlicher Verkehr
Petition
Volltext
Für kostenlosen ÖV. Im Kanton Waadt hat die Legislative die Petition der Jeunes POP Vaud abgelehnt. Die Jungen KommunistInnen wollten damit den Öffentlichen Verkehr (ÖV) Für Jugendliche unter 25 Jahren kostenlos machen. Der Grosse Rat des Kanton Waadt hat die Petition „Gratis ÖV für Lehrlinge, Schülerinnen und Jugendliche unter 25 Jahren“ abgelehnt, die von uns, den Jeunes POP Vaud, lanciert und von 3793 Personen unterschrieben wurde. Die Petition forderte von der kantonalen Legislative, sich zu einer einfachen Frage zu äussern: Wollen wir einen starken und kostenlosen Service public? Offensichtlich war die Antwort der GrossrätInnen darauf negativ. Der Bericht der Kommission, die die Petition behandelt hat, nannte unsere Forderung „nett“. Dieser Begriff hat uns erstaunt, weil wir nicht verstehen, wieso die ParlamentarierInnen glauben, dass eine Petition, die die Familien der ärmeren Schichten der Gesellschaft verteidigt, indem der Zugang zum öffentlichen Verkehr erleichtert wird, belächelt werden muss. Diese Familien müssen mehrere Tausend Franken pro Jahr ausgeben, damit ihre Kinder im Kanton mobil sein können. Diese Tatsache müsste uns ernsthaften zu denken geben, besonders in Hinblick auf die Armutsrate in der Schweiz. Steuergeschenke Für Grossunternehmen. Es erstaunt ebenfalls, wie die Ablehnung begründet wurde: 80 Prozent der Jugendlichen würden bereits den ÖV benutzen und das „Potenzial“, neue BenutzerInnen zu gewinnen, sei minimal. (…). Luca Schalbetter, Andrea Coduri.
Vorwärts online, 8.4.2016.
Vorwärts > Öffentlicher Verkehr. Vorwärts online, 2016-04-08.
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30.11.2015 Schweiz
Personen
SEV Schweiz
Peter Moor
Barbara Spalinger
Finanzen
Öffentlicher Verkehr
Volltext
Der Bund will seinen Anteil an der Finanzierung des Regionalverkehrs reduzieren. Dringend gesucht: Viel Geld für den Regionalverkehr. 880 Millionen Franken: das sind die Mehrkosten, die der Bundesrat zwischen 2018 und 2021 allein im Regionalverkehr erwartet. Zahlen soll vor allem das Personal. Der öffentliche Regionalverkehr wächst und wächst - zurzeit um 4 bis 5 Prozent pro Jahr. Um diese Nachfrage zu bewältigen, braucht es Ausbauten beim Angebot, was laufend zusätzliche Fahrzeuge erfordert, sowohl auf der Strasse als auch auf der Schiene. Der Bundesrat hat ausrechnen lassen, was das für die Jahre 2018 bis 2021 bedeutet: Mehrausgaben von 880 Millionen Franken. Dazu stellt der Bundesrat fest, dass heute Bund und Kantone zusammen die Hälfte der Kosten des Regionalverkehrs tragen. Diese Aufteilung stellt er nun in Frage. Die Zusatzkosten sollen vor allem die Transportunternehmen und die Passagiere tragen. Auch die Kantone sollen daran zahlen, wobei sich der Bundesrat nicht über das Ausmass äussert. Dies tut er nur bei seinem eigenen Anteil: Der Bund will nur 160 der 880 Millionen übernehmen, was bedeuten dürfte, dass auch die Kantone in diese Grössenordnung gehen werden. Personal in der Zitronenpresse. Weniger Beiträge des Bundes, weniger Beiträge der Kantone, und grosse Zurückhaltung bei Tariferhöhungen. Da bleibt nur ein Ort, wo das Geld herkommen kann: Aus den Unternehmen, mit andern Worten vom Personal, das anscheinend weiter ausgepresst werden kann. (…). Peter Moor, Barbara Spalinger.
SEV, 30.11.2015.
Personen < Spalinger Barbara. Öffentlicher Verkehr. Finanzierung. SEV, 30.11.2015.
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17.11.2015 Schweiz
Öffentlicher Verkehr
Personen
SEV Schweiz
Markus Fischer
Fahrkarten
Öffentlicher Verkehr
Volltext
Ouestrail-Kolloquium zu aktuellen und künftigen Ticketing-Systemen. Swisspass ist nur eine Zwischenlösung. Der Verein Ouestrail, der für einen möglichst guten öV in der westlichen Schweiz (inklusive Nordwestschweiz und Kanton Bern) lobbyiert, thematisierte am 6. November in Yverdon das Ticketing der Zukunft. Nach der Präsentation des niederländischen Check-in-check- out verwies VöV-Präsident und TL-Direktor Michel Joye bei der Vorstellung des im August eingeführten Swisspass darauf, dass ständiges Ein- und Auschecken für die Besitzer/innen der 450 000 GA und der Zehntausenden von Tarifverbundabos ein Komfortverlust wäre. Auch würde Cico manchenorts den Personenfluss behindern. Und Beschränkungen des Zugangs zu den Bahnhöfen würden auf grossen Widerstand stossen, ganz abgesehen von den Installationskosten. Vom Swisspass zu Bibo Für Michel Joye wie für den E-Ticketing-Spezialisten Gian-Mattia Schucan ist aber klar, dass der Swisspass nur ein Zwischenschritt auf dem Weg zu einem Be-in-be-out-System ist: Ein Bibo-System registriert mittels Antennen an den Fahrzeugen automatisch die von den Reisenden gefahrenen Strecken und belastet ihnen so den Fahrpreis. Doch wegen der hohen technischen und organisatorischen Hürden rechnet Schucan mit mindestens zehn Jahren bis zum Start eines landesweiten Bibo. Als nächsten Schritt sieht er die Weiterentwicklung des Smartphone- Ticketings. (…). Markus Fischer.
SEV, 17.11.2015.
Personen > Fischer Markus. Öffentlicher Verkehr. Fahrkarten. SEV, 17.11.2015.
Ganzer Text
17.11.2015 Schweiz
Öffentlicher Verkehr
Personen
SEV Schweiz
Markus Fischer
Gewalt
Öffentlicher Verkehr
Volltext
VPT-Tagung Zentralschweiz vom 8. November in Hölstein (BL) bei der VPT-Sektion Waldenburg. Angriffe auf öV-Personal sind ohne Strafklage zu verfolgen. Im Zentrum der Versammlung stand das Podium zur Gewalt im öffentlichen Verkehr. Ueli Müller, VPT-Vizepräsident und Buschauffeur bei den STI, den Verkehrsbetrieben der Region Thun, hat bisher an Übergriffen zum Glück „nur“ mehr oder weniger grobe Beschimpfungen erlebt, anders als zwei seiner Kollegen, die abends von Maskierten mit vorgehaltener Pistole zur Herausgabe ihres Kassengelds gezwungen wurden. Der eine konnte danach zwei Wochen nicht mehr fahren, der andere konnte den Schock besser wegstecken. Das wohl auch dank dem kurz zuvor besuchten Deeskalationskurs. „Die Bedeutung der Schulung wird unterschätzt“, betonte zuvor SEV-Vizepräsidentin Barbara Spalinger bei der Vorstellung einer SEV-Umfrage zu den Massnahmen der Unternehmen betreffend Aggressionen. „Natürlich verlangen die Unternehmen von uns nicht, dass wir für das Geld unsere Gesundheit riskieren“, sagte Müller, „und in solch gravierenden Fällen erhalten wir auch volle Unterstützung.“ Doch nach Beleidigungen und Drohungen wie „Ich bring dich um!“ sagten Chefs den Opfern in manchen Unternehmen oft: „Das war nicht so ernst gemeint, nimm das nicht so persönlich, eine Anzeige bringt wenig.“ – „Worte können aber auch verletzen“, weiss Müller aus eigener Erfahrung. (...). Markus Fischer.
SEV, 17.11.2015.
Personen > Fischer Markus. Öffentlicher Verkehr. Gewalt. SEV, 17.11.2015.
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13.05.2015 ZH Kanton
Öffentlicher Verkehr
Personen
SEV Schweiz
Markus Fischer
Löhne
Öffentlicher Verkehr
Volltext
Stagnierende Löhne im Zürcher Verkehrsverbund: SEV sensibilisiert Verantwortliche. Allgemeine Lohnerhöhung ist überfällig. Seit sechs Jahren haben die für den Zürcher Verkehrsverbund ZVV tätigen Verkehrsbetriebe die Grundlöhne kaum mehr erhöht. Beim Personal, das trotz tiefer Teuerung immer höhere Krankenkassenprämien und Mieten bezahlen muss, steigt der Unmut. Am 30. April traf sich wie jedes Jahr die ZVV-Spitze mit Vertreter/innen der SEV-VPT-Sektionen der Forchbahn (FB), Sihltal- Zürich-Uetliberg-Bahn (SZU), Verkehrsbetriebe Zürichsee und Oberland (VZO), Zürichsee-Schifffahrtsgesellschaft (ZSG) sowie des SEV-Regionalsekretariats Zürich. Das Treffen stand ganz im Zeichen der nun schon mehrjährigen Lohnstagnation. Die SEV-Delegation legte ZVV-Direktor Franz Kagerbauer und Finanzchef Yves Gaillard folgende Fakten vor: Politik spricht zu wenig Mittel. Die zuständigen politischen Gremien-Verkehrsrat, Kantonsparlament und Regierungsrat haben in den Jahren 2010 bis 2015 angesichts der knappen Finanzen des Kantons und der geringen Zunahme des Landesindexes der Konsumentenpreise (um 0,9 % in diesen sechs Jahren) den ZVV-Betrieben insgesamt nur eine 2,3-prozentige Erhöhung der Lohnsumme gewährt, also durchschnittlich 0,25% pro Jahr. Damit konnten die Unternehmungen nicht einmal die in ihren Lohnsystemen vorgesehenen individuellen Erhöhungen (z.B. aufgrund von Wechseln in höher eingereihte Funktionen oder wegen guter Leistungen) finanzieren, geschweige denn allgemeine Erhöhungen. Abstriche beim Leistungslohn. (…). Markus Fischer. SEV, 13.5.2015.
SEV > Löhne. Öffentlicher Verkehr ZH Kanton. SEV, 13.5.2015.
Ganzer Text
09.10.2014 TI Kanton
Öffentlicher Verkehr
SEV-Zeitung

GAV SEV
Öffentlicher Verkehr
Volltext
Gut besuchte VPT-Tagung auf dem Schiff „San Gottardo“. Tessiner öV braucht Geld und einen Rahmen-GAV. Im Mittelpunkt der VPT-Tagung vom 27. September in Lugano standen Resolutionen zum Tessiner öV und zur Navigazione Logo Maggiore. Die Versammlung verabschiedete zuhanden ihres Gastes Claudio Zali, der im Tessiner Staatsrat für den öffentlichen Verkehr (öV) zuständig ist, gleich zwei Resolutionen. Die erste fordert die Behörden auf, den ÖV weiter zu fördern, damit er sich so entwickelt, dass er den aktuellen und künftigen Anforderungen genügen kann, für die Entwicklung des ÖV die nötigen Mittel bereitzustellen. In diesem Sinne sei auch nach neuen Einnahmequellen zu suchen, um die steigenden Bedürfnisse des ÖV finanzieren zu können, den Verkehrsunternehmen die nötigen Mittel zuzugestehen, damit sie die Qualität der Anstellungsbedingungen des Personals halten können. darauf hinzuwirken, dass mit dem SEV ein für die ganze öV-Branche bindender kantonaler Rahmen-GAV ausgearbeitet wird - für den Fall, dass für die Vergabe von öV-Leistungen Ausschreibungen als angezeigt erachtet werden. Die zweite Resolution ruft die politischen Behörden, die Regionale Entwicklungsförderung des Locarnese und Maggiatals sowie die Tourismusvereine dazu auf, mit dem Schifffahrtsunternehmen Navigazione Lago Maggiore (NLM) im Hinblick auf die Erneuerung der Konzession für die Schifffahrt auf dem Schweizer Teil des Langensees konstruktive Lösungen zu suchen. (…). Redaktion.
SEV-Zeitung, 9.10.2014.
SEV-Zeitung > Öffentlicher Verkehr TI Kanton. Tagung. SEV-Zeitung, 9.10.2014.
Ganzer Text
09.02.2014 Schweiz
Abstimmungen Schweiz
Personen
SEV Schweiz
Giorgio Tuti
Öffentlicher Verkehr
SEV
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Das Volk will einen starken öffentlichen Verkehr. Die Allianz für den öffentlichen Verkehr ist hocherfreut, dass sich das Schweizer Volk mit aller Deutlichkeit für die ÖV-Vorlage FABI ausgesprochen hat. Die Bürgerinnen und Bürger haben damit klar gemacht, dass sie auch in Zukunft über einen sicheren und leistungsfähigen öffentlichen Verkehr verfügen möchten. FABI wird es erlauben, den Unterhalt des Bahnnetzes zu sichern und dieses gleichzeitig gezielt auszubauen. Der öffentliche Verkehr nimmt in der modernen Schweiz eine wichtige Rolle ein: Wirtschaft und Tourismus profitieren ebenso wie die Pendelnden und Reisenden von einer leistungsfähigen Bahn. Darüber hinaus generiert der öffentliche Verkehr eine direkte Wertschöpfung von jährlich 10,4 Milliarden Franken und bietet rund 100‘000 Menschen eine Arbeitsstelle. Bis heute wird der öffentliche Verkehr jedoch aus dem zeitlich befristeten FinöV-Fonds finanziert. FABI macht damit endlich Schluss und gibt der Bahn einen dauerhaft gültigen Finanzierungsfonds. Damit kann die Erfolgsgeschichte des öffentlichen Verkehrs in der Schweiz weiter gehen.

SEV, Medien-Mitteilung. 10.2.2014.
SEV > Öffentlicher Verkehr. Abstimmung. SEV. 2014-02-09.

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09.02.2014 Schweiz
Abstimmungen Schweiz
SGB

Einwanderung
Öffentlicher Verkehr
Schwangerschaftsabbruch
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SVP-Initiative mit scharfen Flankierenden Massnahmen umsetzen. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) nimmt vom Ja zur SVP-Zuwanderungsinitiative mit grosser Sorge Kenntnis. Das Abstimmungsresultat ist Ausdruck einer weit verbreiteten Angst um Löhne, Arbeitsplätze und Arbeitsbedingungen. Doch die Initiative ist untauglich, die Löhne und Arbeitsbedingungen in der Schweiz zu schützen. Eine wortgetreue Umsetzung der Initiative könnte die Probleme der Arbeitnehmenden noch verschärfen. Deren Ängste müssen jedoch endlich ernst genommen werden. Der SGB fordert deshalb eine Umsetzung der Initiative, die den Lohnschutz substanziell verbessert und die Bilateralen Verträge I nicht gefährdet. Zur besseren Kontrolle der Zuwanderung müssen die Flankierenden Massnahmen deutlich verschärft werden, etwa durch tiefere Hürden zur Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen, durch mehr Kontrollen und griffige Sanktionen. Nur so kann durchgesetzt werden, dass in der Schweiz Schweizer Löhne bezahlt und Schweizer Arbeitsbedingungen durchgesetzt werden.

SGB, 9.2.2014.
SGB > Einwanderung. Abstimmung. SGB. 2014-02-09.

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09.02.2014 Schweiz
Abstimmungen Schweiz
Emigranten
Syndicom

Einwanderung
Öffentlicher Verkehr
Schwangerschaftsabbruch
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SVP-Initiative mit scharfen Flankierenden Massnahmen umsetzen. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) nimmt vom Ja zur SVP-Zuwanderungsinitiative mit grosser Sorge Kenntnis. Das Abstimmungsresultat ist Ausdruck einer weit verbreiteten Angst um Löhne, Arbeitsplätze und Arbeitsbedingungen. Doch die Initiative ist untauglich, die Löhne und Arbeitsbedingungen in der Schweiz zu schützen. Eine wortgetreue Umsetzung der Initiative könnte die Probleme der Arbeitnehmenden noch verschärfen. Deren Ängste müssen jedoch endlich ernst genommen werden. Der SGB fordert deshalb eine Umsetzung der Initiative, die den Lohnschutz substanziell verbessert und die Bilateralen Verträge nicht gefährdet. Zur besseren Kontrolle der Zuwanderung müssen die Flankierenden Massnahmen deutlich verschärft werden, etwa durch tiefere Hürden zur Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen, durch mehr Kontrollen und griffige Sanktionen. Nur so kann durchgesetzt werden, dass in der Schweiz Schweizer Löhne bezahlt und Schweizer Arbeitsbedingungen durchgesetzt werden. Geschützt werden müssen auch die ansässigen Arbeitskräfte ohne Schweizer Pass. Eine Beschränkung des Aufenthalts, des Zugangs zur sozialen Sicherheit und des Familiennachzugs und damit die kollektive Entrechtung dieser für die Schweiz wichtigen Arbeitskräfte wird der SGB bekämpfen.

Syndicom, 9.2.2014.

Syndicom > Einwanderung. Abstimmung. Syndicom. 2014-02-09.

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09.02.2014 Schweiz
Abstimmungen Schweiz
Emigranten
Partei der Arbeit
Vorwärts

Einwanderung
Öffentlicher Verkehr
Schwangerschaftsabbruch
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Schwarzer Tag für die Schweiz. Die PdAS ist zutiefst besorgt und enttäuscht über die Annahme der fremdenfeindlichen SVP-Initiative „Gegen Masseneinwanderung“.  Völlig überrascht ist sie jedoch nicht. Der PdAS ist seit langem bewusst, dass die massive, millionenschwere und langjährige, penetrante Propaganda ihre Spuren hinterlässt.  Heute hat sie ihre faulen Früchte geerntet. Es ist jetzt an der Zeit, einen konsequenten und kompromisslosen Kampf gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus zu führen. Ein Kampf der täglich geführt werden muss uns sich nicht auf Abstimmungen beschränken kann. Die PdAS fordert die im Parlament vertretenen Mittelinks-Parteien auf, eine konsequente Haltung  gegen Fremdenfeindlichkeit einzunehmen: Es ist unglaubwürdig, zuerst die Verschärfungen im Asylbereich zu akzeptieren und  dann die SVP-Initiative zu bekämpfen. Es ist eine Unglaubwürdigkeit, die das heutige Resultat mit Sicherheit beeinflusst hat.

Partei der Arbeit der Schweiz, 9.2.2014.
PdA > Einwanderung. Abstimmung. PdA. 2014-02-09.

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21.01.2014 Schweiz
Abstimmungen Schweiz
Personen
SEV Schweiz
Giorgio Tuti
Öffentlicher Verkehr
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Der öffentliche Verkehr bringt unserem Land Arbeitsplätze und Wohlstand. Ja zu FABI am 9. Februar. Der öffentliche Verkehr ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor der Schweiz. Die hohe Qualität der Leistungen ist in erster Linie das Verdienst eines höchst engagierten Personals, das rund um die Uhr, bei jedem Wetter, bei Kälte und Hitze, Tag und Nacht dafür sorgt, dass die Züge und Busse rollen. Pünktlich, sicher, zuverlässig. Das schweizerische Bahnsystem ist ein wichtiger Standortfaktor, der entscheidend zur wirtschaftlichen Entwicklung unseres Landes beiträgt. Es leistet einen Beitrag zur internationalen Konkurrenzfähigkeit, was Arbeitsplätze sichert und die Basis für eine weiterhin positive wirtschaftliche Entwicklung schafft.(...).
Giorgio Tut, Präsident SEV.

SEV, 21-1-2014.
Personen > Tuti Giorgio. Öffentlicher Verkehr. SEV. 2014-01-21.

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09.01.2014 Schweiz
Abstimmungen Schweiz
Personen
SEV Schweiz
SGB
Giorgio Tuti
Öffentlicher Verkehr
Schienennetz
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Eidg. Abstimmung vom 9. Februar: ÖV-Vorlage FABI. Der öffentliche Verkehr: Ein Faktor des Erfolgsmodells Schweiz. Ein Ja zu FABI am 9. Februar ist ein Ja zu einer erfolgreichen Schweiz. Die Allianz für den öffentlichen Verkehr, der 26 Verbände und Parteien angehören, wird sich deshalb mit aller Kraft für die ÖV-Vorlage einsetzen. Denn FABI sichert den Unterhalt der Bahninfrastruktur und ermöglicht einen gezielten Ausbau des Schienennetzes. Der öffentliche Verkehr ist ein wichtiger Faktor des Erfolgsmodells Schweiz: Wirtschaft, Tourismus, Pendelnde, Reisende - sie alle profitieren vom hervorragenden öffentlichen Verkehr. Und eine umweltgerechtere Verkehrspolitik kommt um die Bahn nicht herum: Sie ist auf längeren Strecken das mit Abstand ökologischste Verkehrsmittel. „Die Pünktlichkeit und die Qualität unseres öffentlichen Verkehrs sind in ganz Europa bekannt“, sagte Roger Nordmann, Präsident der Allianz für den öffentlichen Verkehr und Vizepräsident des VCS Verkehrs-Club der Schweiz, am Donnerstag vor den Medien in Bern. Damit dies so bleibe, müsse der öffentliche Verkehr einerseits instand gehalten und andererseits verbessert werden, um künftigen Ansprüchen zu genügen. (...).

SEV Schweiz. Medien-Mitteilung, 9.1.2014.
ESV Schweiz > Öffentlicher Verkehr. Schienennetz. Abstimmung. SEV. 2014-01-09.

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