Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 17

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10.11.2017 Dänemark
Gesundheitswesen
Junge Welt

Spitäler
Volltext
„Bleiben Sie zu Hause!“ Die ehrgeizige dänische Krankenhausreform setzt auf wenige Superkliniken und umfassende Digitalisierung. Das dänische Gesundheitssystem gilt weltweit als Vorreiter in Sachen Modernisierung. Interessenten reisen nicht nur aus Europa an. Eigens geschaffene Institutionen informieren ausländische Gesundheitspolitiker und Mediziner oder stellen Unternehmen Aufträge in Aussicht. Dazu gehören Einrichtungen wie der Copenhagen Healthtech Cluster (CHC), eine Wirtschaftsförderungsgesellschaft, die mit privaten und öffentlichen Unternehmen zusammenarbeitet. Derartige Public Private Partnerships sollen die Ausgaben im Gesundheitswesen senken und gleichzeitig die Qualität steigern. Indessen steht das kleine nordeuropäische Land mit seinen 5,7 Millionen Einwohnern vor den gleichen Schwierigkeiten wie andere Industrienationen auch: Immer mehr Menschen leiden an chronischen Krankheiten, der Altersdurchschnitt der Bevölkerung steigt, die Herausforderungen durch die Digitalisierung wachsen in allen Lebensbereichen – so auch in der Gesundheitsversorgung. Diese Situation verlangt eine Reform, sagte man sich in Kopenhagen schon zur Jahrtausendwende. Zwischen 2004 und 2006 wurde das Riesenprojekt vorbereitet, mit mehreren Anhörungen – nicht nur der Beschäftigten der Branche, sondern auch der Bürger. 2007 startete die Reform. Schliesslich wurden sogar Regionen und Gemeinden zu diesem Zweck neu zugeschnitten. Aus 271 dänischen Kommunen wurden 98, fünf …).
Junge Welt, 10.11.2017.
Junge Welt > Dänemark. Spitäler. Junge Welt, 2017-11-10.
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19.09.2017 Deutschland
Junge Welt
Spitäler

Spitäler
Streik
Volltext
Personal oder Streik. Wieder ein Ausstand an Berliner Uniklinik Charité. Arbeitskampf entscheidend für Krankenhausbelegschaften in ganz Deutschland. Als vor zwei Jahren, im Juni 2015, die Belegschaft der Berliner Universitätsklinik Charité in den unbefristeten Streik trat, faszinierte der Ausstand Beschäftigte in der ganzen Bundesrepublik. Denn gerungen wurde nicht um mehr Lohn, sondern um mehr Personal – und das erfolgreich, nach dem Arbeitskampf musste die Klinikleitung einem Tarifvertrag zustimmen. Nun wiederholt sich der Vorgang: Zum Wochenanfang legten die Charité-Beschäftigten abermals die Arbeit nieder, unbefristet. Neu ist, dass Klinikbelegschaften aus diversen Bundesländern mitziehen. Hintergrund des Arbeitskampfs an der Berliner Uniklinik ist das Ringen um den „Tarifvertrag Gesundheitsschutz und Demografie“, in dem für diverse Krankenhausstationen Personalvorgaben enthalten sind. Die Leitung der Charité will die Vereinbarung lediglich verlängern, die Beschäftigten fordern Verbesserungen. „Wir haben mit dem Tarifvertrag Mindeststandards festgelegt. Aber in jeder verdammten Schicht werden die unterlaufen.“ Mit den Worten wandte sich Carsten Becker, Vorsitzender der Verdi-Betriebsgruppe im Klinikum, an seine Kolleginnen. Damit die Vorgaben umgesetzt werden, müssten strengere Kontrollen im Vertrag festgeschrieben werden: Wird festgestellt, dass nicht die vereinbarte Zahl an Pflegekräften da sei, müssen Leistungen reduziert, also Betten geräumt werden. Ist das nicht möglich, müsse den Kolleginnen, (…).
Junge Welt, 19.9.2017.
Junge Welt > Spitäler. Streik. Junge Welt, 2017-09-19.
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18.09.2017 Deutschland
Gesundheitswesen
Junge Welt
Verdi

Pflegepersonal
Spitäler
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Kanzlerin umgebettet. Angela Merkel räumt Personalmangel in Pflegeberufen ein. Beschäftigte in Krankenhäusern weiten Arbeitskampf aus. Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Erstmals musste sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) im Wahlkampf zu ihrer Politik der sozialen Elendsverwaltung verhalten. In Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen sei die Arbeitsbelastung zu hoch. „Deshalb müssen und werden wir auch den Personalschlüssel noch mal überprüfen“, sagte sie am Samstag auf einer Wahlkampfveranstaltung in Binz auf Rügen. Wahrscheinlich würde sich die „eiserne Kanzlerin“ lieber die Zunge abbeissen, als für Neueinstellungen zu werben. Doch Verdi ist es gelungen, das Thema in den Wahlkampf einzubringen. Der Kampf für eine Aufstockung des Pflegepersonals gewinnt zunehmend an Bedeutung. Bundesweit fehlen 162‘000 Stellen, davon allein 70‘000 in der Pflege, kritisiert die Gewerkschaft. Die Ausbeutung des Personals ist ein gefährliches Spiel. In einer von Verdi durchgeführten Umfrage unter Klinikbeschäftigten hatten bereits im März 2015 rund 55 Prozent der Befragten erklärt, dass sie erforderliche Leistungen bei der Versorgung der Patienten „manchmal“ oder „oft“ weggelassen hätten. Sie müssten entscheiden, welche Leistungen sie ihren Patientinnen vorenthielten. Dabei seien sie gezwungen, ihr Berufsethos zu verletzen, heisst es im damals veröffentlichten „Nachtdienstreport“. In manchen Nächten sei eine Pflegerin oder ein Pfleger für mehr als hundert Patienten verantwortlich. Es bleibe nicht einmal (…).
Junge Welt, 18.9.2017.
Junge Welt > Gesundheitswesen. Pflegepersonal. Junge Welt, 2017-09-18.
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27.07.2017 Deutschland
Junge Welt
Spitäler

Arbeitsbedingungen
Spitäler
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„Vor klaren Vorgaben will sich die DKG drücken“. Verdi widerspricht der Deutschen Krankenhausgesellschaft: Gute Versorgung auf Intensivstationen nicht gewährleistet. Gespräch mit Grit Genster, Bereich Gesundheitspolitik beim Bundesvorstand der Gewerkschaft Verdi. Die Versorgung auf den Intensivstationen deutscher Kliniken ist „objektiv gut“. Das jedenfalls hat Thomas Reumann, Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft, DKG, am Dienstag erklärt. Er verwies dabei auf eine Untersuchung, derzufolge im Schnitt eine Pflegekraft je 2,2 Patienten zu versorgen hat. Noch am selben Tag widersprach Verdi den Ausführungen. Warum? Nichts ist gut in der Intensivpflege. Von den Beschäftigten wissen wir, dass das Verhältnis von Pflegekräften zu Patienten oft 1:3 beträgt. In Urlaubs- oder Krankheitszeiten ist es sogar noch schlechter. Zuletzt habe ich aus einem privaten Krankenhauskonzern erfahren, das seiner Planung das Verhältnis 1:3 zugrunde legt. Wir wissen aber, dass es in der Pflege überdurchschnittlich oft zu Ausfällen wegen Krankheit kommt. Es ist also nicht wahrscheinlich, dass so eine Planung eingehalten werden kann. Von den Fachgesellschaften wird für diesen Bereich ein Verhältnis von 1:2 empfohlen. Für die Versorgung von besonders Pflegebedürftigen, etwa Patienten mit schweren Brandverletzungen, sollte sogar eine Pflegekraft pro Patient eingesetzt werden. Das ist auch nötig, denn auf den Intensivstationen geht es um das Überleben der Menschen. In der Untersuchung wurde der Durchschnittswert ermittelt. Ist es nicht (…).
Junge Welt, 27.7.2017.
Junge Welt > Spitäler. Arbeitsbedingungen. Junge Welt, 2017-07-27.
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26.07.2017 Deutschland
Junge Welt
Spitäler

Arbeitsbedingungen
Spitäler
Volltext
Nur nichts Schlechtes sagen. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft teilt mit, dass die Versorgung in der Intensivpflege gut ist. Doch Tausende Stellen sind unbesetzt. Eine Sorge lässt Thomas Reumann, Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), nicht mehr los. „Wir dürfen die Pflege nicht schlechtreden“, sagte Reumann am Dienstag vor Journalisten in Berlin. Nicht einmal, sondern gleich drei-, vier-, fünfmal in einer Stunde. Sein Kollege, Georg Baum, Hauptgeschäftsführer des DKG, fügte weitere Varianten des gleichen Satzes hinzu. Selbstverständlich beginnt auch die Pressemitteilung, die die Krankenhausgesellschaft wenig später herausgeben wird, so: „Wir müssen aufhören, den Beruf der Pflege schlechtzureden.“ Wer genau da was im Detail herabwürdigt, bleibt etwas vage – und so dürfte es die Deutsche Krankenhausgesellschaft wohl auch beabsichtigt haben. In Berlin stellte die DKG ein von ihr in Auftrag gegebenes Gutachten des Deutschen Krankenhausinstituts vor. Im Papier „Personalsituation in der Intensivpflege und Intensivmedizin“ wird unter anderem beschrieben, wie das Verhältnis von Patienten zu Pflegekräften auf Intensivstationen ausfällt. Zentrales Ergebnis der Untersuchung: 2015 lag das Verhältnis von Pflegekräften zu Intensivpatienten im Schnitt bei 1:2,2 pro Schicht. „Die Krankenhäuser werden ihrer Verantwortung auch im Intensivbereich gerecht“, sagte DKG-Präsident Reumann. Das bestehende Verhältnis von Pflegekräften zu Patienten sei „objektiv gut“. Dennoch sei die Situation der Häuser nicht (…).
Junge Welt, 26.7.2017.
Junge Welt > Spitäler. Arbeitsbedingungen. Junge Welt, 2017-07-26.
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03.05.2017 Winterthur
Junge Welt
Spitäler

Privatisierung
Spitäler
Volltext
„Jede Klinik muss schauen, wo sie bleibt“. Zwei Krankenhäuser in Zürich sollen privatisiert werden. Das Gesundheitssystem will man auf Wettbewerb trimmen. Gespräch mit Andreas Daurù. Andreas Daurù ist für die Sozialdemokratische Partei der Schweiz im Landesparlament Zürich, dem Kantonsrat. Zudem ist er Präsident der Zürcher Sektion der Gewerkschaft des öffentlichen Diensts (VPOD). Am 1. Mai demonstrierten die Gewerkschaften in Zürich unter dem Motto „Gesundheit vor Profit“. Gerade Ihr Verband, der VPOD, warnt vor Privatisierungen von Kliniken. Weshalb? Es geht dabei um zwei Einrichtungen im Kanton Zürich. Zunächst um das Kantonsspital Winterthur, welches im Kanton das zweitgrösste Krankenhaus ist. Auch die „Integrierte Psychiatrie Winterthur“ ist bedroht, sie stellt allein die psychiatrische Versorgung im Nordteil des Kantons sicher. Beide Spitäler versorgen ein Einzugsgebiet mit knapp einer halben Million Einwohnern. Derzeit sind sie noch in öffentlicher Hand: Das Kantonsspital als öffentlich-rechtliche Einrichtung, die Psychiatrie direkt als Verwaltungseinheit des Kantons. Doch der bürgerlich dominierte Regierungsrat – also die Regierung Zürichs – will beide Institutionen in Aktiengesellschaften umwandeln. Die ersten fünf Jahre sollen die Aktien der Häuser dabei weiter dem Kanton gehören. Danach aber könnte die Regierung bis zu 49 Prozent der Aktien verkaufen, ohne Parlament oder Bevölkerung befragen zu müssen. Lassen wir den Aktienverkauf vorerst außen vor. Welche (…). Interview: Johannes Supe.
Junge Welt, 3.5.2017.
Junge Welt > Winterthur. Spitäler. Privatisierung. Junge Welt, 2017-05-03.
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01.05.2017 BE Kanton
Personen
Spitäler
VPOD-Magazin
Christoph Schlatter
GAV
Spitäler
Volltext
Die Zukunft der Spitäler. Der neue GAV der Berner Spitäler ist nahezu flächendeckend. Die Insel ist keine Insel mehr. Am 1. Januar 2018 tritt ein Berner Spital-Gesamtarbeitsvertrag in Kraft, der auch die Insel-Gruppe und die Psychiatrie umfasst. Mit 18‘000 Beschäftigten von der Oberärztin bis zur Reinigungskraft ist er der grösste seiner Art. Und setzt ein Zeichen: Für ein Spital braucht es alle. In den Augen von Bettina Dauwalder, VPOD-Regionalsekretärin, ist der umfassende Spital-GAV ein wichtiger Schritt hin zu mehr Schutz für die Beschäftigten. Bisher galt der GAV lediglich für die Regionalspitäler; die Insel-Gruppe besass einen Betriebsvertrag. Als dritter Player rückt jetzt noch die dreigliedrig organisierte Psychiatrie unter den Schirm, die eben erst verselbständigt worden ist. Ein Zugeständnis an die Arbeitgeber ist das neue Lohnsystem, das eine Abkehr von den bisherigen Lohnklassen und -stufen zugunsten von - flexibleren - Lohnbändern bringt. „Die Mitarbeitenden werden sich vermehrt um ihre Löhne kümmern müssen, und statt in Klassen und Stufen wird nun viel stärker in Franken und Rappen gerechnet“, sagt Dauwalder. Bei der Überführung gilt Besitzstandwahrung. Keine Fliegenfalle. Die Lohnverhandlungen - auch das ist aus VPOD-Sicht wichtig - finden weiterhin zwischen den Personalverbänden und den Arbeitgebern statt. (Neben dem VPOD sind der SBK - Berufsverband in der Pflege - und der VSAO - Vertretung der Assistenzärzte und Oberärztinnen - in den GAV involviert; die Arbeitgeber haben ein gemeinsames (…). Christoph Schlatter.
VPOD-Magazin, Mai 2017.
Personen > Schlatter Christoph. Spitäler. GAV. VPOD-Magazin, 2017-05-01.
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28.03.2017 Deutschland
Junge Welt
Spitäler

Spitäler
Streik
Volltext
Streik nach der Wahl. Beschäftigte von zwölf saarländischen Krankenhäusern legten Arbeit nieder, um für Entlastung zu demonstrieren – und Parteien an Versprechen zu erinnern. Die Bewegung für Entlastung an Saarlands Krankenhäusern geht auch nach der Landtagswahl vom Sonntag weiter. Am Montag legten rund 600 Beschäftigte aus zwölf Kliniken die Arbeit nieder und demonstrierten vor dem Saarbrücker Landtag. Schon um fünf Uhr früh waren 50 Ver.di-Aktive aus den Krankenhäusern zum Flughafen gekommen, um den Spitzenkandidaten der Parteien auf dem Weg nach Berlin „Vergissmeinnicht“-Samen zu überreichen. „Wir wollten klarmachen: Egal wo ihr hinfahrt, wir sind schon da und erinnern euch daran, dass die Pflege Entlastung braucht“, erläuterte Ver.di-Sekretär Michael Quetting am Montag auf JW-Nachfrage. Alle grossen Parteien hatten im Wahlkampf versprochen, sich für eine Verbesserung der Situation in den Krankenhäusern einzusetzen. Monika Bachmann (CDU), Ministerin für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, sagte zu, verbindliche personelle Untergrenzen in den nächsten Krankenhausplan aufzunehmen. Auch SPD und Die Linke stellten sich hinter die Ver.di-Forderung nach einer gesetzlichen Mindestbesetzung von Stationen und Bereichen im Krankenhaus. „Es dauert zwei Jahre, bis Vergissmeinnichtsamen aufgehen und blühen“, merkte Quetting an. „So lang können und wollen wir aber nicht warten, bis sich was tut.“ Neben dem Druck auf die Regierenden will Ver.di auch die Klinikbetreiber nicht aus der Verantwortung entlassen. Die Gewerkschaft hat alle 21 Krankenhäuser des Saarlands zu Verhandlungen über (…). Daniel Behruzi.
Junge Welt, 28.3.2017.
Junge Welt > Spitäler. Streik. Junge Welt, 2017-03-28.
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21.03.2017 Deutschland
Junge Welt
Spitäler

Löhne
Spitäler
Streik
Volltext
Wieder gemeinsam gestreikt. Arbeiter zweier Klinikservicegesellschaften protestierten vor Charité-Hauptsitz. Mehr als 200 Beschäftigte zweier Berliner Klinikservicegesellschaften sind am Montag in den Streik getreten. Sowohl die Angestellten der Charité Facility Management (CFM) als auch jene der Vivantes Service GmbH (VSG) waren von der Gewerkschaft Ver.di zum Ausstand aufgerufen worden. Sie protestierten gemeinsam vor dem Hauptsitz der Uniklinik Charité, wo am selben Tag der Aufsichtsrat des Krankenhauses tagte. Die Beschäftigten verlangen, nach dem Tarifvertrag des öffentlichen Diensts bezahlt zu werden, zudem fordern sie die Rückführung ihrer jeweiligen Unternehmen in den Mutterkonzern. Bei beiden Servicegesellschaften handelt es sich um ausgegliederte Tochterfirmen. Die dort Beschäftigten transportieren beispielsweise Sterilgut, übernehmen Hausmeistertätigkeiten oder sind für die Patientenbeförderung zuständig. Während sowohl bei der Uniklinik Charité wie auch beim Gesundheitskonzern Vivantes Löhne auf dem Niveau des Tarifvertrags des öffentlichen Diensts gezahlt werden, liegen die Entgelte in den Servicegesellschaften deutlich darunter. Mario Hunze, als Elektriker bei der VSG tätig, wandte sich an die Kollegen der CFM. Der gemeinsame Streik setze ein Zeichen gegen die Politik des Kaputtsparens und der Auslagerungen. „Pförtner braucht es in der Klinik, Pfleger, Therapeuthen und Ärzte auch. Aber die Geschäftsführungen von Tochterunternehmen, die braucht kein Mensch“, sagte Hunze. (…). Johannes Supe.
Junge Welt, 21.3.2017.
Junge Welt > Spitäler. Löhne. Streik. Junge Welt, 2017-03-21.
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06.01.2017 Deutschland
Junge Welt
Spitäler

Privatisierung
Spitäler
Volltext
Fatale Privatisierung. Linke will Machenschaften rund um Hamburger Klinikkonzern Asklepios beleuchten. Untersuchungsausschuss und Rekommunalisierung gefordert. Nach dem Bericht des Magazins Spiegel über die katastrophalen Zustände in Hamburger Krankenhäusern des Klinikkonzerns Asklepios macht die Bürgerschaftsfraktion der Linkspartei Druck. Sie plädiert für einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss, der die Umstände der Privatisierung der ehemals kommunalen Krankenhäuser 2004 bis 2007 aufklären soll, und prüft die Möglichkeiten einer Rekommunalisierung der Kliniken. Seine Fraktion erwäge eine Volksinitiative, sagte der gesundheitspolitische Sprecher der Fraktion, Deniz Celik, der taz. Noch im Januar solle es Gespräche mit potentiellen Bündnispartnern geben. Der Spiegel hatte im Dezember die fatalen Folgen von Krankenhausprivatisierungen am Beispiel der Asklepios-Kliniken aufgezeigt. Um die überhöhten Renditeerwartungen der Konzernleitung zu erfüllen, würden die Abteilungen der Krankenhäuser ständig angetrieben, Kennzahlen zu erfüllen, zu Lasten von Patienten und Personal. Der CDU-Senat habe Asklepios die Hamburger Häuser zu einem Schnäppchenpreis überlassen und Verträge ausgehandelt, die praktisch keinerlei Mitsprache der Stadt zulassen. „Das Ausmass des Schadens, den der Beust-Senat den Hamburgern mit der Privatisierung der Kliniken zugefügt hat, scheint keine Grenzen zu kennen“, erklärte Deniz Celik in einer Pressemitteilung. Der Linkspolitiker sprach von einem „skandalösen Kaufpreis und anderen dubiosen Vergünstigungen“. (…). Kristian Stemmler.
Junge Welt, 6.1.2017.
Junge Welt > Spitäler. Privatisierung. Junge Welt, 2017-01-06.
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04.11.2016 BE Kanton
Spitäler
Vorwärts

Spitäler
Spitalstandorte
Volltext
Ja zur Spitalstandortinitiative! Kantonale Abstimmung 27. November 2016. Die Partei der Arbeit des Kantons Bern sagt Ja zur Spitalstandortinitiative! Es kann nicht sein, dass Leute auf dem Land eine halbe Stunde oder noch länger haben, um zum nächsten Spital zu kommen. Bei Geburten geht es noch weiter. Gerade dies fördert z.B. die steigende Tendenz, dass man die Geburten terminiert, künstlich einleitet und man auch vermehrt Kaiserschnitte macht, selbst wenn dies nicht nötig wäre. Dieses Wachstum ist natürlich auch im Sinne der Ärzte, die daran verdienen und die die Initiative vorwiegend ablehnen. Im Gegensatz dazu ist der Hebammenverband zu nennen, der nicht nur für natürliche Geburten steht, sondern auch die Ja-Parole beschlossen hat. Es bräuchte Geburtenabteilungen nicht nur in Riggisberg und Zweisimmen, sondern in jedem Spital, da diese zur Grundversorgung gehören sollten. Zwar stammt die Initiative in den betroffenen Regionen unter anderem aus der Küche der SVP, die mit ihrer Spar- und Privatisierungspolitik selber mitverantwortlich ist für Spital¬- und Geburtenabteilungsschliessungen. Dennoch ist die von der Initiative verlangte Festsetzung der Standorte ein kleiner, aber wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Dass auch SP und Grüne gegen die Initiative sind, ist nicht nur ein Reflex, sondern zeigt vor allem, dass auch sie die neoliberale Privatisierungspolitik unterstützen und vorantreiben. Doch was eint diese breite unheilige Allianz gegen mehr demokratische Kontrolle? (…).
Vorwärts, 4.11.2016.
Vorwärts > Spitäler BE Kanton. Standorte. Initiative. Vorwärts, 2016-11-04.
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03.10.2014 Zürich
Spital
Vorwärts
VPOD Zürich Stadt und soziale Insitutionen

Privatisierungen
Spitäler
Volltext
Gegen die Privatisierung von Spitälern. Während die Privatisierung des Kantonsspitals Winterthur immer konkretere Formen annimmt, formiert sich nun auch in der Stadt Zürich Widerstand. So wehrt sich die neu gegründete Basisgruppe „Zürich bleibt öffentlich“ gegen eine etwaige Privatisierung der beiden Stadtspitäler Waid und Triemli. Aktuell sind Spitäler bei profitorientierten InvestorInnen sehr gefragt. Spitalketten wie Genolier oder die deutsche AMEOS liebäugeln schon länger damit, hier Spitäler zu übernehmen. Die Umwandlung des Spitals Winterthur in eine AG ist momentan beim Kantonsrat in der Vernehmlassung. In der Medienmitteilung vom 18. September äussert sich der Gewerkschaftsbund dazu und kritisiert den drohenden Verlust demokratischer Kontrolle über die Gesundheitsversorgung. Auch in der Stadt Zürich regt sich Widerstand. So hat die neu gegründete Basisgruppe „Zürich bleibt öffentlich“ (ZBÖ) eine erste öffentliche Aktion gegen die Privatisierung der beiden Stadtspitäler durchgeführt. Am 25. September hat ZBÖ vor dem Haupteingang des Triemli-Spitals ein Theater aufgeführt, Flugblätter verteilt und einen ersten Schritt für den Aufbau des Widerstands gegen Privatisierung gemacht. In einem Strassentheater wurden Szenen aus dem Arbeitsalltag nachgestellt, welche die KollegInnen bestens kennen: Stress, keine Zeit für die PatentInnen und eine Zwei-Klassen-Medizin. (…). Für mehr Infos siehe www.basisgruppe.ch. Michi Stegmaier.
Vorwärts, 3.10.2014.
Vorwärts > Spitäler. Privatisierungen. Vorwärts, 3.10.2014.
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01.10.2014 ZH Kanton
Gewerkschaftsbund ZH Kanton
Spital
VPOD ZH Kanton

Privatisierung
Spitäler
Volltext
Gesundheit ist keine Ware. Nein zur Privatisierung unserer Spitäler! Ende Mai 2014 hat der Zürcher Regierungsrat Thomas Heiniger das „Gesetz über die Kantonsspital Winterthur AG“ in die Vernehmlassung geschickt. Es sieht die Umwandlung des Kantonsspitals in eine Aktiengesellschaft vor. Zwar soll der Kanton „im Zeitpunkt der Gründung der Aktiengesellschaft alleiniger Aktionär“ sein. Jedoch wird ausdrücklich festgehalten, dass eine Senkung der Beteiligungsquote auf bis zu 34% keinerlei Zustimmung durch den Kantonsrat bedarf. Darüber hinaus wird festgelegt, dass den Gemeinden der Spitalregion Winterthur bei einer solchen Senkung der Anteile keine Beteiligungsmöglichkeit eingeräumt werden muss. Äusserst fragwürdig ist auch, dass weder die Statuten, noch der Aktionärsbindungsvertrag zur Abstimmung stehen sollen. Alles deutet also auf eine geplante Privatisierung des kantonalen Spitals in Winterthur hin. Diese würde einen weiteren Verlust demokratischer Kontrolle über die Gesundheitsversorgung bedeuten. Zwar sieht das „Gesetz über die Kantonsspital Winterthur AG“ vor, als Gesellschaftszweck die medizinische Versorgung der Bevölkerung insbesondere in der Stadt und der Region Winterthur in den Gründungsstatuten zu verankern. Doch unzählige Beispiele zeigen, dass der Hauptzweck von Privatunternehmen, die den Gesetzen des freien Marktes unterworfen werden, stets die Profitmaximierung ist. (…).
GBKZ, 1.10.2014.
Gewerkschaftsbund ZH Kanton > Spitäler. Privatisierung. GBKZ, 2014-10-01.
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01.06.2011 ZH Kanton
Zürich
Alternative Liste
Grüne
SP ZH Kanton
VPOD ZH Kanton
VPOD Zürich Stadt und soziale Insitutionen

Referendum
Spitäler
Spitalfinanzierung
Volltext

Zürich: Referendum zum Schutz von Patienten und Personal. Der VPOD Region Zürich hat beschlossen, das konstruktive Referendum beim Spitalplanungs- und -finanzierungsgesetz im Kanton Zürich zu ergreifen: Ziel ist der Schutz der Patientinnen und Patienten und des Personals. Im neuen Gesetz, das begleitend zur Einführung der Spitalfinanzierung über Fallkostenpauschalen (DRG) vom Kantonsrat verabschiedet wurde, wurde ausgerechnet der wichtigste Faktor im Gesundheitswesen vergessen: das Personal! Der VPOD will mit seinem Gegenvorschlag durch griffige Bestimmungen sicherstellen, dass alle Spitäler und Kliniken auch bei Einführung der Fallkostenpauschalen mit ausreichendem und qualifiziertem Personal arbeiten. Das Referendum verlangt gleich lange Spiesse für sämtliche Spitäler im Kanton Zürich, die einen öffentlichen Leistungsauftrag haben. (...). Mit Foto. VPOD.

VPOD-Magazin. Juni 2011.

VPOD ZH Kanton > Spitalfinanzierung. Referendum.doc.

Spitalfinanzierung. Referendum.pdf

01.07.2010 BS Kanton
VPOD Region Basel

Gesundheitswesen
Spitäler
Spitalgesetz
Vernehmlassung
Spitäler auch als öffentlich-rechtliche Anstalten fit. In der Vernehmlassungsantwort zum Spitalgesetz fordert der VPOD Basel für die Basler Spitäler die Organisationsform einer öffentlichen Anstalt ohne eigene Rechtspersönlichkeit. Schnelleren Entscheidungsprozessen und mehr Autonomie steht dies nicht im Weg. Hingegen ist die Gesundheitsversorgung einer der zentralen staatlichen Aufgaben, die demokratischer Kontrolle unterworfen bleiben muss. VPOD Region Basel. VPOD-Magazin, Juli 2010
01.12.2009 Genf
VPOD Genf

Arbeitszeit
Spitäler
Spitalpersonal gegen "Löcher". Arbeiten von 7 bis 12 und dann wieder von 16 bis 19 oder gar von 18 bis 21 Uhr? Gegen solche familienfeindliche "Löcher" in den Einsatzplänen wehrt sich das pflegerische Hilfspersonal der Genfer Spitäler mit Unterstützung des VPOD. Die Spitalleitung zeigt sich gesprächsbereit. VPOD.Magazin, Dezember 2009
01.03.2009 Schweiz
Personen
Rassismus
Christine Kopp
Spitäler
Rassismus kann Ihre Gesundheit gefährden. Diskriminierung im Spital: Gibt?s das? Und wenn ja: Was lässt sich dagegen tun? Zum Einsatz für die Menschenrechte gehört der Kampf gegen Diskriminierung. Die Autorin des folgenden Beitrags hat ein Projekt gegen rassistische Diskriminierung im Spital begleitet. Auch das Gesundheitspersonal war und ist bei dieser Aufgabe gefragt. Es ist nicht etwa so, dass rassistische Diskriminierung ein besonderes Problem der Spitäler wäre. Aber es ist auch ein Problem der Spitärler, denn diese sind als komplexe soziale Mikrokosmen von gesellschaftlichen Entwicklungen mitbetroffen. (...). Mit Foto. Christine Kopp, stv. Leiterin Fachstelle für Rassismusbekämpfung. VPOD-Magazin März 2009
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