Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 9

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
01.04.2016 Schweiz
Emigranten
VPOD-Magazin

Einbürgerung
Secondo
Volltext
SGB fordert Secondas und Secondos zur Einbürgerung auf. Den Pass anpassen? Nach dem Erfolg gegen die Durchsetzungsinitiative ruft der SGB die Secondas und Secondos ohne Schweizer Pass auf, sich jetzt ernsthaft mit einer Einbürgerung auseinanderzusetzen. Für all jene, die ohne Schweizer Pass in der Schweiz leben, hätte die Durchsetzungsinitiative eine eigentliche Entrechtung bedeutet. Das ist vom Tisch. Doch auch so ist die Lage ungemütlich. Auch ohne Durchsetzungsinitiative droht Secondas und Secondos mit ausländischer Staatsangehörigkeit im Fall der Fälle neben der strafrechtlichen Verurteilung eine Zusatzstrafe: die Ausweisung in ein Land, das sie womöglich gar nicht kennen. Deshalb fordert der SGB die Betroffenen dazu auf, sich jetzt zum Thema Einbürgerung Gedanken zu machen. SGB-Präsident Paul Rechsteiner rief die Eltern ohne Schweizer Pass dazu auf, „alles in ihrer Möglichkeit Stehende zu tun, damit ihre Kinder das Schweizer Bürgerrecht erwerben, sobald sie die Voraussetzungen dafür erfüllen“. Er forderte die Städte und Gemeinden auf, entsprechende Aktionen durchzuführen. Laut Unia-Präsidentin Vania Alleva liegt es im ureigenen Interesse einer Demokratie, möglichst die gesamte Bevölkerung als mündige, aktive Bürgerinnen und Bürger zu gewinnen. Dieser Stärkung der Zivilgesellschaft stünden allerdings die strengen Einbürgerungsregeln und unterschiedliche Verfahren entgegen. (…). SGB.
VPOD-Magazin, April 2016.
VPOD-Magazin > Einbürgerungen. Secondos. VPOD-Magazin, 2016-04-01.
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03.03.2016 Schweiz
Einbürgerung
Personen
Work
Manuel Avallone
Ralph Hug
Einbürgerung
Secondo
Volltext
Gewerkschafter Manuel Avallone (54) will jetzt Schweizer werden - und ruft allen Secondos zu: „Lasst euch einbürgern!“ Manuel Avallone hat die Nase voll. Er ist hier geboren und aufgewachsen. Dennoch behandelt ihn die SVP als „Ausländer“-Sündenbock. Das Umdenken kam am Abstimmungssonntag: Am 28.Februar stoppte das Volk die selbsternannte Volkspartei. Und schickte deren Durchsetzungsinitiative unmissverständlich bachab. Für Manuel Avallone, Vizepräsident der Gewerkschaft des Verkehrspersonals (SEV), ein Freudentag. Aber nur ein bedingter. Denn er blickt nach vorn und sagt: „Es ist an der Zeit, die Sündenbockpolitik der SVP nicht mehr zu tolerieren.“ Mit ihrer ausländerfeindlichen Politik habe die BIocher-Partei auch die Secondos im Visier. Leute, die hier aufgewachsen sind, hier leben und arbeiten. Leute, die Steuern zahlen und sich als Schweizer fühlen, aber noch immer als „Ausländer“ gelten. Als potentiell unerwünschte, nur geduldete Menschen. Leute wie er. Avallone will jetzt den Schweizer Pass beantragen: „Jetzt erst recht“ sagt er. Vorher kümmerte er sich kaum darum. Besitzt er doch die C-Bewilligung und hat damit einen dauerhaften Aufenthalt. Doch nun hat der gelernte Hochbauzeichner, der auch Unia-Mitglied ist, einen dringenden Grund für die Einbürgerung. Denn: „Menschen ohne roten Pass sollen nicht länger als Manipuliermasse für die fremdenfeindliche SVP-Politik missbraucht werden“, sagt er. Seit 54 Jahren lebt der Gewerkschafter jetzt in der Schweiz. Seit seiner Geburt. (…). Ralph Hug.
Work, 3.3.2016.
Personen > Avallone Manuel. Einbürgerung. Work, 2016-03-03.
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29.02.2016 Schweiz
Einbürgerung
Personen
SGB
Thomas Zimmermann
Einbürgerung
Seconda
Secondo
Volltext
Die Gewerkschaften fordern die Secondos zur Einbürgerung auf. Nach der erfolgreich gebodigten Durchsetzungsinitiative lancieren die Gewerkschaften eine Einbürgerungsoffensive. Der SGB, der unter seinen Mitgliedern eine grosse Zahl Migrantinnen und Migranten zählt, fordert alle Secondos und Secondas ohne Schweizer Pass auf, sich jetzt ernsthaft mit einer Einbürgerung auseinanderzusetzen. Mit dem klaren Nein zur Durchsetzungsinitiative ist für die Menschen in der Schweiz ohne Schweizer Pass eine eigentliche Entrechtung abgewehrt worden. Doch auch so ist ihre Lage ungemütlich. In den letzten 20 Jahren wurde die Schraube stark angezogen. Auch ohne Durchsetzungsinitiative droht Menschen, die hier aufgewachsen sind, aber keinen Schweizer Pass haben, bei Delikten nicht nur wie allen anderen die strafrechtliche Verurteilung, sondern gleichzeitig die Ausweisung in ein Land, das sie womöglich gar nicht kennen. Deshalb richtet der SGB an alle Secondas und Secondos den Apell, sich jetzt ernsthaft mit einer Einbürgerung auseinanderzusetzen. SGB-Präsident Paul Rechsteiner rief die Eltern ohne Schweizer Pass dazu auf, „alles in ihrer Möglichkeit Stehende zu tun, dass ihre Kinder das Schweizer Bürgerrecht erwerben, sobald sie die Voraussetzungen dafür erfüllen." Rechsteiner forderte Städte und Gemeinden auf, entsprechende Aktionen durchzuführen. Die Gemeinwesen sollten eine positive Haltung zur Einbürgerung der hier aufwachsenden Jungen ohne Schweizer Pass entwickeln und „diese einladen, Schweizer (…). Thomas Zimmermann.
SGB, 29.2.2016.
Personen > Zimmermann Thomas. Einbürgerungen. Secondos. SGB, 2016-02-29.
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29.02.2016 Schweiz
Einbürgerung
Personen
SGB
Vania Alleva
Einbürgerung
Seconda
Secondo
Volltext
Gewerkschaften lancieren Einbürgerungsoffensive. „Nehmt euch eure Rechte, bürgert euch ein!“, forderte Unia-Präsidentin Vania Alleva. Nach der erfolgreich gebodigten «Durchsetzungsinitiative» rufen die Unia und der Gewerkschaftsbund alle Secondas und Secondos ohne Schweizer Pass auf, sich einbürgern zu lassen. „Nehmt euch eure Rechte, bürgert euch ein!“ forderte Unia-Präsidentin Vania Alleva an einer Medienkonferenz. Die „Durchsetzungsinitiative“ hat deutlich gezeigt, wie gefährlich es in der Schweiz für Menschen geworden ist, die kein Schweizer Bürgerrecht haben. Sie leben in ständiger Rechtsunsicherheit und sind dauernd von Ausweisung bedroht. Deshalb rufen die Unia und der Schweizerische Gewerkschaftsbund alle Secondas und Secondos, Terceras und Terceros auf, sich einbürgern zu lassen. Gleiche Rechte für alle. „Als Gewerkschaft setzen wir uns entschieden ein für gleiche Rechte unabhängig von Herkunft und Pass“, stellte Unia-Präsidentin Vania Alleva vor den Medien klar. Dieser Einsatz sei nötiger denn je und die Unia werde ihr Engagement dafür verstärken. „Wenn wir heute eine Einbürgerungsoffensive einfordern, dann geschieht dies im Bewusstsein, dass es darüber hinaus andere Massnahmen braucht, um den Rechtstaat und die Menschenrechte zu stärken.“ Für Informationsoffensive und Willkommenskultur. Die Behörden forderte Alleva auf, eine Informationsoffensive und die Entwicklung einer „Willkommenskultur“ zu lancieren. Es sei im Interesse jeder Demokratie, dass sich möglichst viele (...). Vania Alleva.
SGB, 29.2.2016.
Personen > Alleva Vania. Einbürgerungen. Secondas. SGB, 2016-02-29.
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05.01.2016 Schweiz
Personen
SGB
Paul Rechsteiner
Durchsetzungs-Initiative
Referate
Secondo
Volltext
Bilaterale erhalten mit verbessertem Arbeitnehmerschutz - Die AHV stärken. Und ein Nein zur unmenschlichen SVP-Initiative am 28. Februar. Die wirtschaftspolitische Ausgangslage für das beginnende Jahr wird aus gewerkschaftlicher Sicht negativ geprägt durch den massiv überbewerteten Schweizer Franken. Die Preisgabe des Mindest-kurses vor Jahresfrist hat dazu geführt, dass die Erwerbslosigkeit in der Schweiz entgegen dem europäischen Trend steigt und in absoluten Zahlen inzwischen einen historischen Höchststand erreicht. Der für wichtige Teile der Wirtschaft und für die Erhaltung der Arbeitsplätze nötige Kurs-wechsel der Nationalbank hin zu einem vertretbaren Wechselkurs hat bis heute nicht stattgefunden. Der Schweizer Franken ist ja kein Selbstzweck, sondern muss dem Land und der Wirtschaft nützen. Positiv kann als Bilanz des abgelaufenen Jahres vermerkt werden, dass die teilweise unter starkem Druck stehenden Gesamtarbeitsverträge stabilisiert und erweitert werden konnten, auch wenn auf diesem Feld noch viel zu tun bleibt. Die erste grosse Herausforderung des neuen Jahres ist die Erhaltung der bilateralen Verträge mit der EU. Der Schlüssel dazu ist die Verbesserung des Schutzes der Löhne und der Arbeitsplätze. Der Grundsatz, dass in der Schweiz Schweizer Löhne bezahlt werden müssen, schützt auch die inländische Beschäftigung. Die Verbesserung des Arbeitnehmerschutzes steht im Einklang mit den bilateralen Verträgen, sofern dieser nichtdiskriminierend ausgestaltet ist. (…). Paul Rechsteiner, Referat Jahresmedienkonferenz SGB.
SGB, 5.1.2016.
Personen > Rechsteiner Paul. Referat. Medienkonferenz. SGB, 5.1.2016.
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16.11.2012 Schweiz
Berufsbildung
Personen
Work
Michael Stötzel
Berufsbildung
Seconda
Secondo
Volltext

Studie: Migrantenkinder sind erfolgreicher in der Stifti. Lehre ist für Secondos eine zweite Chance. Stiftinnen und Stifte aus Einwandererfamilien, die ihre Ausbildung sehr erfolgreich abgeschlossen haben, kommen auch im Berufsleben weiter als Schweizerinnen und Schweizer mit ähnlich gutem Abschluss. Sie verdienen nach zwei Jahren mehr und arbeiten viel häufiger in einem höher angesehenen Beruf. Das sind die Ergebnisse einer Langzeituntersuchung der Uni Freiburg, geleitet von der Erziehungswissenschafterin Margrit Stamm. Sie liess 2009 nach dem Werdegang von 750 Lehrlingen fragen, die ihre Abschlussprüfungen sehr gut bestanden hatten. Die Hälfte hatte einen Migrationshintergrund. (...). Michael Stötzel.

Work. Freitag, 16.11.2012.
Work > Berufsbildung. Secondas. Work. 16.11.2012.

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24.11.2011 Italien
Schweiz
Colonia Liebera
Emigranten
Personen
Personen
Rotpunktverlag
Rotpunktverlag
WOZ
WOZ
Yves Kramer
Angelo Maiolino
Nationale Aktion
Rassismus
Seconda
Secondo
Volltext

„Als die Italiener noch Tschinggen waren“. Heute sind andere die Sündenböcke. Der Zürcher Philosoph Angelo Maiolino geht in seinem Buch der Italienerfeindlichkeit in der Schweiz bis in die siebziger Jahre auf den Grund und fragt nach der „Politik der Marginalisierten“. Schilder mit Aufschriften wie „Zutritt für Hunde und Italiener verboten“ kann sich heute niemand mehr vorstellen, und der abschätzige Begriff „Tschingg“, der den italienischen MigrantInnen einst von ihrem beliebten Spiel Morra eingetragen wurde, verschwand aus dem Alltagsvokabular. Heute gründen die NachfahrInnen der ersten Einwanderergeneration erfolgreiche Unternehmen, denen sie selbstbewusst den Namen „Tschingg“ geben, um, wie sie sagen, ihre Eltern zu ehren, die in der Fremde lange untendurch mussten. Oder sie studieren wie Angelo Maiolino Philosophie, Politik und Geschichte, schreiben Bücher wie „Als die Italiener noch Tschinggen waren“ und erschliessen sich so ein Stück ihrer eigenen Biografie. (...). Yves Kramer.

WOZ. Donnerstag, 2011-11-24.
WOZ > Emigranten. 2011-11-24.doc.

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07.08.2004 Schweiz
Abstimmung
Secondos
Secondas

Einbürgerung
Abstimmung
Secondo
Seconda
Secondos schneller einbürgern. Bürgerrechtsvorlagen. Secondos und Jugendliche der dritten Generation sollen leichter und schneller den roten Pass erhalten. Zudem soll das heutige Einbürgerungssystem vereinfacht und vereinheitlicht werden. Mit Grafik. Gregor Poletti. BT 7.8.2004
07.08.2004 Schweiz
Einbürgerung

Seconda
Secondo
Secondos schneller einbürgern. Bürgerrechtsvorlagen. Secondos und Jugendliche der dritten Generation sollen leichter und schneller den roten Pass erhalten. Zudem soll das heutige Einbürgerungssystem vereinfacht und vereinheitlicht werden. Mit Grafik. Gregor Poletti. BT 7.8.2004
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