Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 8

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
29.02.2016 Schweiz
Einbürgerung
Personen
SGB
Thomas Zimmermann
Einbürgerung
Seconda
Secondo
Volltext
Die Gewerkschaften fordern die Secondos zur Einbürgerung auf. Nach der erfolgreich gebodigten Durchsetzungsinitiative lancieren die Gewerkschaften eine Einbürgerungsoffensive. Der SGB, der unter seinen Mitgliedern eine grosse Zahl Migrantinnen und Migranten zählt, fordert alle Secondos und Secondas ohne Schweizer Pass auf, sich jetzt ernsthaft mit einer Einbürgerung auseinanderzusetzen. Mit dem klaren Nein zur Durchsetzungsinitiative ist für die Menschen in der Schweiz ohne Schweizer Pass eine eigentliche Entrechtung abgewehrt worden. Doch auch so ist ihre Lage ungemütlich. In den letzten 20 Jahren wurde die Schraube stark angezogen. Auch ohne Durchsetzungsinitiative droht Menschen, die hier aufgewachsen sind, aber keinen Schweizer Pass haben, bei Delikten nicht nur wie allen anderen die strafrechtliche Verurteilung, sondern gleichzeitig die Ausweisung in ein Land, das sie womöglich gar nicht kennen. Deshalb richtet der SGB an alle Secondas und Secondos den Apell, sich jetzt ernsthaft mit einer Einbürgerung auseinanderzusetzen. SGB-Präsident Paul Rechsteiner rief die Eltern ohne Schweizer Pass dazu auf, „alles in ihrer Möglichkeit Stehende zu tun, dass ihre Kinder das Schweizer Bürgerrecht erwerben, sobald sie die Voraussetzungen dafür erfüllen." Rechsteiner forderte Städte und Gemeinden auf, entsprechende Aktionen durchzuführen. Die Gemeinwesen sollten eine positive Haltung zur Einbürgerung der hier aufwachsenden Jungen ohne Schweizer Pass entwickeln und „diese einladen, Schweizer (…). Thomas Zimmermann.
SGB, 29.2.2016.
Personen > Zimmermann Thomas. Einbürgerungen. Secondos. SGB, 2016-02-29.
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29.02.2016 Schweiz
Einbürgerung
Personen
SGB
Vania Alleva
Einbürgerung
Seconda
Secondo
Volltext
Gewerkschaften lancieren Einbürgerungsoffensive. „Nehmt euch eure Rechte, bürgert euch ein!“, forderte Unia-Präsidentin Vania Alleva. Nach der erfolgreich gebodigten «Durchsetzungsinitiative» rufen die Unia und der Gewerkschaftsbund alle Secondas und Secondos ohne Schweizer Pass auf, sich einbürgern zu lassen. „Nehmt euch eure Rechte, bürgert euch ein!“ forderte Unia-Präsidentin Vania Alleva an einer Medienkonferenz. Die „Durchsetzungsinitiative“ hat deutlich gezeigt, wie gefährlich es in der Schweiz für Menschen geworden ist, die kein Schweizer Bürgerrecht haben. Sie leben in ständiger Rechtsunsicherheit und sind dauernd von Ausweisung bedroht. Deshalb rufen die Unia und der Schweizerische Gewerkschaftsbund alle Secondas und Secondos, Terceras und Terceros auf, sich einbürgern zu lassen. Gleiche Rechte für alle. „Als Gewerkschaft setzen wir uns entschieden ein für gleiche Rechte unabhängig von Herkunft und Pass“, stellte Unia-Präsidentin Vania Alleva vor den Medien klar. Dieser Einsatz sei nötiger denn je und die Unia werde ihr Engagement dafür verstärken. „Wenn wir heute eine Einbürgerungsoffensive einfordern, dann geschieht dies im Bewusstsein, dass es darüber hinaus andere Massnahmen braucht, um den Rechtstaat und die Menschenrechte zu stärken.“ Für Informationsoffensive und Willkommenskultur. Die Behörden forderte Alleva auf, eine Informationsoffensive und die Entwicklung einer „Willkommenskultur“ zu lancieren. Es sei im Interesse jeder Demokratie, dass sich möglichst viele (...). Vania Alleva.
SGB, 29.2.2016.
Personen > Alleva Vania. Einbürgerungen. Secondas. SGB, 2016-02-29.
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21.08.2013 ZH Kanton
Abstimmung
Gewerkschaftsbund ZH Kanton
Personen
Lucia Tozzi Kelly
Seconda
Secondo Plus
Stimm- und Wahlrecht
Volltext

Schweizer Qualität (mit-)bestimmt. Heute hat mich auf dem Weg zur Arbeit wieder einmal unser Musterknabe Roger Federer angelächelt. Sympathisch und nett prägt er mit seinem Gesicht das positive Bild der Schweiz - diesmal auf einem Plakat als Markenbotschafter der Schweizer National (Versicherung). Doch wer prägt die Schweizer Qualität tatsächlich? Wer sorgt dafür, dass zum Beispiel die Schweizer Sauberkeit gewährleistet ist in den Spitälern oder im öffentlichen Raum? Wer stellt sicher, dass Prime- und Mobitower in kürzester Zeit gebaut werden, dass Geleise erneuert, Strassen geflickt und gepützelt, ältere Menschen gepflegt, Haushalte gesäubert und aufgeräumt werden? Es sind häufig Menschen, die zwar hier wohnen, arbeiten, ihren Lebensmittelpunkt hier haben, Steuern bezahlen, die aber politisch nicht mitsprechen können. (...).

Lucia Tozzi Kelly, Präsidentin Initiativkomitee & Vorstandsmitglied Second@s Plus Zürich.

GBKZ, 21.8.2013.
Gewerkschaftsbund ZH Kanton > Stimm- und Wahlrecht. Abstimmung. GBKZ. 2013-08-21.

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16.11.2012 Schweiz
Berufsbildung
Personen
Work
Michael Stötzel
Berufsbildung
Seconda
Secondo
Volltext

Studie: Migrantenkinder sind erfolgreicher in der Stifti. Lehre ist für Secondos eine zweite Chance. Stiftinnen und Stifte aus Einwandererfamilien, die ihre Ausbildung sehr erfolgreich abgeschlossen haben, kommen auch im Berufsleben weiter als Schweizerinnen und Schweizer mit ähnlich gutem Abschluss. Sie verdienen nach zwei Jahren mehr und arbeiten viel häufiger in einem höher angesehenen Beruf. Das sind die Ergebnisse einer Langzeituntersuchung der Uni Freiburg, geleitet von der Erziehungswissenschafterin Margrit Stamm. Sie liess 2009 nach dem Werdegang von 750 Lehrlingen fragen, die ihre Abschlussprüfungen sehr gut bestanden hatten. Die Hälfte hatte einen Migrationshintergrund. (...). Michael Stötzel.

Work. Freitag, 16.11.2012.
Work > Berufsbildung. Secondas. Work. 16.11.2012.

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24.11.2011 Italien
Schweiz
Colonia Liebera
Emigranten
Personen
Personen
Rotpunktverlag
Rotpunktverlag
WOZ
WOZ
Yves Kramer
Angelo Maiolino
Nationale Aktion
Rassismus
Seconda
Secondo
Volltext

„Als die Italiener noch Tschinggen waren“. Heute sind andere die Sündenböcke. Der Zürcher Philosoph Angelo Maiolino geht in seinem Buch der Italienerfeindlichkeit in der Schweiz bis in die siebziger Jahre auf den Grund und fragt nach der „Politik der Marginalisierten“. Schilder mit Aufschriften wie „Zutritt für Hunde und Italiener verboten“ kann sich heute niemand mehr vorstellen, und der abschätzige Begriff „Tschingg“, der den italienischen MigrantInnen einst von ihrem beliebten Spiel Morra eingetragen wurde, verschwand aus dem Alltagsvokabular. Heute gründen die NachfahrInnen der ersten Einwanderergeneration erfolgreiche Unternehmen, denen sie selbstbewusst den Namen „Tschingg“ geben, um, wie sie sagen, ihre Eltern zu ehren, die in der Fremde lange untendurch mussten. Oder sie studieren wie Angelo Maiolino Philosophie, Politik und Geschichte, schreiben Bücher wie „Als die Italiener noch Tschinggen waren“ und erschliessen sich so ein Stück ihrer eigenen Biografie. (...). Yves Kramer.

WOZ. Donnerstag, 2011-11-24.
WOZ > Emigranten. 2011-11-24.doc.

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07.08.2004 Schweiz
Einbürgerung

Seconda
Secondo
Secondos schneller einbürgern. Bürgerrechtsvorlagen. Secondos und Jugendliche der dritten Generation sollen leichter und schneller den roten Pass erhalten. Zudem soll das heutige Einbürgerungssystem vereinfacht und vereinheitlicht werden. Mit Grafik. Gregor Poletti. BT 7.8.2004
07.08.2004 Schweiz
Abstimmung
Secondos
Secondas

Einbürgerung
Abstimmung
Secondo
Seconda
Secondos schneller einbürgern. Bürgerrechtsvorlagen. Secondos und Jugendliche der dritten Generation sollen leichter und schneller den roten Pass erhalten. Zudem soll das heutige Einbürgerungssystem vereinfacht und vereinheitlicht werden. Mit Grafik. Gregor Poletti. BT 7.8.2004
23.04.2004 BE Kanton
Grosser Rat BE Kanton

Seconda
Keine Vorzugsbehandlung für Secondos. Ausländische Jugendliche der zweiten Generation, so genannte Secondos, erhalten in der Lehrstellenvergabe in der Kantonsverwaltung keine Vorzugsbehandlung. Einen entsprechenden Vorstoss von Lilo Lauterburg (GFL) hat der Grose Rat gestern klar verworfen. Bund 23.4.2004
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