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Anzahl gefundene Artikel: 7

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
29.09.2016 Afrika
Schweiz
Rohstoffe
WOZ

Rohstoffhandel
Umweltschutz
Volltext
Afrikas Diesel wird „dirty“ bleiben. Eine Studie belegte, dass Schweizer Rohstofffirmen minderwertige Treibstoffe nach Afrika verschiffen. In Ghana und anderswo machen KonsumentInnen und NGOs seither Druck auf die Regulierungsbehörden - bisher erfolglos. Drei Jahre lang haben die Schweizer NGO Public Eye und verbündete afrikanische Organisationen geforscht und Treibstoffe von afrikanischen Zapfsäulen untersucht. Das Ergebnis: Die Dieselproben weisen bis zu 378-mal so viel Schwefel auf, als es europäische Grenzwerte zulassen. Der „Dirty Diesel“ wird laut Public Eye extra für Afrika gemischt und auch von Schweizer Firmen auf den Kontinent exportiert, teils sogar selbst vertrieben. Die Folgen: Schwefeldioxidabgase und andere Giftstoffe verschmutzen die Luft und verursachen Atemwegserkrankungen. Das Problem: Das Geschäft ist legal, denn in den meisten afrikanischen Ländern sind die Grenzwertregelungen, etwa für Schwefel, deutlich lascher als in Europa. „Seit der Veröffentlichung der Studie sind die Leute völlig aufgebracht“, sagt Benjamin Boakye, Vizedirektor des Afrikanischen Zentrums für Energiepolitik in Ghana Hauptstadt Hauptstadt Accra. „Es gibt Diskussionen und Proteste. Die Konsumenten wollen, dass die Regierung die Grenzwerte möglichst schnell verschärft.“ Nach eigenem Bekunden ist Boakye mit der nationalen Regulierungsbehörde NPA im Gespräch, in den kommenden Wochen soll es eine erste Diskussionsrunde geben. Boakyes Vorbild ist Kenia, wo der Schwefelgehalt im Diesel auf 50 ppm („parts per million“, Millionstel) gesenkt wurde. Das ist zwar (…). Marc Engelhardt.
WOZ, 29.9.2016.
WOZ > Rohstoffhandel. Umweltschutz. WOZ, 2016-09-29.
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23.09.2016 Afrika
Schweiz
Rohstoffe
Vorwärts

Gesundheitsschutz
Rohstoffhandel
Volltext
Schweizer Firmen vergiften Afrika. Ein Report von Public Eye deckt auf, dass Schweizer Rohstoffkonzerne die afrikanischen Umweltstandards gezielt ausnutzen, um dort stark schwefelhaltige Treibstoffe zu verkaufen, die sie selber produzieren und liefern. Damit tragen die Firmen massgeblich zur rasant steigenden Luftverschmutzung in Afrikas Städten bei und gefährden die Gesundheit von Millionen von Menschen. Die auf dreijähriger Recherchearbeit basierende Studie „Dirty Diesel“ legt erstmals die zentrale Rolle offen, die Schweizer Rohstoffkonzerne in Afrikas Treibstoffbranche spielen und zeigt das verbrecherische Geschäftsmodell hinter einer Wertschöpfungskette, die sie als ProduzentInnen, LieferantInnen und teilweise auch als TankstellenbetreiberInnen vollständig kontrollieren. Besonders in Westafrika schlagen Vitol, Trafigura oder auch Addax & Oryx schamlos Profit aus schwachen staatlichen Regulierungen, wofür die urbane Bevölkerung dort mit ihrer Gesundheit zahlt. In acht Ländern ging Public Eye selbst zur Zapfsäule. Mit schockierendem Ergebnis: Die analysierten Dieselproben weisen einen bis zu 378-mal höheren Schwefelgehalt auf, als in der Schweiz erlaubt wäre. Zudem enthalten sie toxische Substanzen wie Benzol und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe in Konzentrationen, die hier ebenfalls verboten sind. Der Report zeigt auch, dass die Handelskonzerne dreckigen Diesel und schmutziges Benzin nicht nur nach Westafrika transportieren sowie teilweise an eigenen Tankstellen vertreiben, sondern beides auch selber herstellen. An Land oder auf hoher See (…). Oliver Classen.
Vorwärts, 23.9.2016.
Vorwärts > Afrika. Umweltverschmutzung. Vorwärts, 2016-09-23.
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14.03.2014 Baar ZG
Glencore
Vorwärts
Xstrata

Glencore
Rohstoffhandel
Volltext
Xstrata
Zensur

GlencoreXstrata geht drastisch gegen Kritikerlnnen vor. Der Schweizer Konzern GlencoreXstrata droht der Menschenrechtsorganisation Multiwatch mit einer Klage, wenn sie nicht den Titel ihres demnächst erscheinenden Buches ändert. Multiwatch ist empört und vermutet, dass GlencoreXstrata ein Verbot des Buchs erwirken möchte. Die Menschenrechtsorganisation verzichtet nun freiwillig auf den Titel. Dies, damit die Menschen in der Schweiz trotzdem erfahren können, was tatsächlich Sache ist. Multwatch kritisiert in seiner Medienmitteilung vom 2. März, dass einer der weltweit grössten Rohstoffkonzerne Kritik abwürgt und eine breite öffentliche Diskussion über die negativen Folgen seiner Tätigkeit nicht zulassen will. Im demnächst erscheinenden Buch über den Rohstoffkonzern GlencoreXstrata zeigt Multiwatch Konfliktfelder rund um den Rohstoffabbau auf und stellt umstrittene Geschäftspraktiken des Schweizer Konzerns zur Diskussion. Das Buch basiert auf eingehend recherchierten Fällen auf vier Kontinenten - darunter Abbauländer wie Kolumbien, Peru, die Philippinen, Australien, die Demokratische Republik Kongo und Südafrika – und entstand unter Mitarbeit von Autorlnnen, welche die besprochenen Konflikte seit längerem beobachten.

Vorwärts, 14.3.2014.

Vorwärts > GlencoreXstrata. Zensur. Vorwärts. 2014-03-14.

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17.05.2013 Genf
Schweiz
Personen
SGB
Steuern
Daniel Lampart
Mehrwertsteuer
Rohstoffhandel
Volltext

Keine Mehrwertsteuererhöhung wegen Steuergeschenken für Rohstoffhändler. Groteske Vorschläge der Arbeitsgruppe zur Unternehmenssteuerreform III. Der heutige Bericht des Bundesrates zur Korrektur der von der EU kritisierten Steuerprivilegien zeigt nun offiziell, dass nur 2 der 26 Kantone überhaupt signifikant betroffen sind, nämlich Genf und Basel. Der Vorschlag der Arbeitsgruppe, die Unternehmenssteuern generell zu senken, ist daher völlig unverhältnismässig. Wenn der Bund so genannte „Lizenzboxen“ zulassen würde, blieben nur noch die Genfer Rohstoffhändler, die bei einer Abschaffung der Steuerprivilegien allenfalls aus Genf – eventuell in andere Kantone - wegziehen würden. (...).  Daniel Lampart,

SGB, 17.5.2013.
SGB > Mehrwertsteuer. Rohstoffhandel. SGB. 2013-05-17.

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01.03.2013 Angola
Luzern
Erklärung von Bern
Glencore
Personen
Rohstoffe
Work
Marco Geissbühler
Ausbeutung
Rohstoffhandel
Volltext

Die dubiosen Geschäfte des drittgrössten Konzerns in der Schweiz: Trafigura plündert Afrika. Sie haben den Namen Trafigura noch nie gehört? Kein Wunder, der Rohstoffkonzern mit Sitz in Luzern operiert im Verborgenen. Eine Studie bringt jetzt Licht in das dubiose Dunkel. Der Rohstoffmulti Trafigura mit Steuersitz in Luzern ist der drittgrösste Konzern der Schweiz. 2012 erzielte er einen Umsatz von 114,6 Milliarden Franken. Trotz seiner Grösse spielen sich die Aktivitäten des Unternehmens meist im Verborgenen ab. Traflgura gilt als extrem verschwiegen. Zurückhaltung ist ein Prinzip dieses Geschäfts. Rohstoffhandel verletzt häufig die Interessen der Bevölkerung in den Rohstoffländern. Oft kontrollieren Bürgerkriegsparteien oder korrupte Regime die Bodenschätze. (...). Marco Geissbühler.

Work, 1.3.2013.
Erklärung von Bern > Angola. Rohstoffe. EVB. Work. 2013-03-01.

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17.11.2012 Zug
Glencore
Personen
Work
Josef Lang
Jean Ziegler
Glencore
Rohstoffhandel
Volltext

Wirtschafts-Stiftung vergibt Negativpreis an Glencore. Das Herz der Finsternis. Wo die Innerschweizer Rohstoffhändler hingreifen, gedeiht Elend und Verderben. Sagt die Berliner Stiftung Ethecon. Sie hat der Zuger Glencore jetzt den Negativpreis Black Planet Award verliehen. Ex-Nationalrat Josef Lang (Grüne) hielt die Schmährede. „Dem Innern des Landes seine Schätze zu entreissen, das ist ihr einziges Verlangen, mit keinem anderen moralischen Anspruch dahinter als dem von Räubern beim Aufbrechen eines Geldschranks.“ Dieser Satz, meine Damen und Herren, stammt nicht von mir. Er stammt aus einem vor 110 Jahren erschienenen Roman des polnisch-englischen Schriftstellers Joseph Conrad. (...). Josef Lang.

Work online, 29.11.2012.
Personen > Lang Josef. Rohstoffhandel. Glencore. 17.11.2012.

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06.07.2012 Chile
DDR
Südafrika
Zug
Glencore
Marc Rich
Personen
Work
Xstrata
Josef Lang
Glencore
Rohstoffe
Rohstoffhandel
Volltext
Xstrata
Unterwegs mit Linkspolitiker Josef Lang im Rohstoffhändler-Paradies Zug. Willkommen in Rich City. Zug hat keine Ressourcen. Dennoch fliessen in der Stadt die Rohstoffe wie Honig. Ein Stadtrundgang. Ostausgang Zuger Bahnhof: Zu unserer linken sehen Sie das Gebäude der Zuger Kantonalbank. „Dallas-Gebäude“ war sein Spitzname, als noch die Marc Rich AG dort residierte. (...). Josef Lang.

 

Work. Freitag, 6.7.2012.
Personen > Lang Josef. Rohstoffhandel. 6.7.2012.doc.

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