Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 9

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
14.06.2019 Schweiz
Personen
Work
Margarethe Faas-Hardegger
Ralph Hug
Biografien
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Gewerkschafterin Margarethe Faas-Hardegger (1882-1963) forderte die Männer heraus. Die macht einfach, was sie will! Der Gewerkschaftsbund entliess vor 100 Jahren seine erste Arbeitersekretärin. Weil sie eine Frau war. Und rhetorisch brillant, ungestüm, erfolgreich. Durchs Wallis schallte ein Ruf: „Die rote Margrit kommt!“ Schreck für die einen, Freude für die andern. Margarethe Faas-Hardegger war auf Agitationstour. Am 28. Juni 1908 kam sie nach Sitten. Dort referierte sie in der „Auberge des Alpes“ zum Thema „Die Arbeiterbewegung, die Frauenbewegung und der Antialkoholismus“. Es herrschte striktes Alkoholverbot. Trotzdem war der Saal voll. Alle wollten jene Frau hören, die den Gewerkschaftsbund (SGB) aufmischte. Faas-Hardegger war die erste Arbeitersekretärin des SGB, erst seit 1904 im Amt. Eine Sensation, die aber nur fünf Jahre lang währte. Denn es wurde den behäbigen Gewerkschaftern zu bunt: Sie schmissen die rastlose Kollegin raus, die lieber bei den Leuten an der Front war als bei ihnen im Büro sass. Das war im April des Jahres 1909. Neid und Schikanen. Margarethe Faas-Hardegger war jung, ungestüm, gebildet, intellek¬tuell und rhetorisch brillant, erfolgreich. Und die einzige Frau in einem ¬Gewerkschaftsapparat, in dem stets die Männer sagten, wo’s langgeht. „Von Anfang an herrschte dicke Luft auf dem Sekretariat“, schreibt Biographin Regula Bochsler. Die Kollegen deckten die 22jährige Neo-Gewerkschafterin nach Kräften mit Papierkram ein. Sie verwehrten ihr Auftritte, wo es ging, trotz ihrer Top- (…). Ralph Hug.
Work online, 14.6.2019.
Personen > Hug Ralph. Faas-Hardegger Margarerthe. Biografie. Work online, 2019-06-14.
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26.02.2016 Schweiz
Frauen
Personen
Syndicom-Zeitung
Margarethe Faas-Hardegger
Biografien
Volltext
Porträt einer feministischen und gewerkschaftlichen Aktivistin. Kämpferin für die Gleichstellung. 1906 gab Margarethe Faas, die erste Arbeiterinnensekretärin des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes, die feministische Gewerkschaftszeitung „Die Vorkämpferin“ heraus. Darin prangerte sie den herrschenden Diskurs über die „Natur der Frau“ an. Ein kurzes Porträt einer Wegbereiterin der qewerkschaftlichen Organisation der Arbeiterinnen. Jahrzehnte vor Simone de Beauvoir gab die Schweizerin Margarethe Faas (-Hardegger), die erste Sekretärin des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes, 1906 die feministische Gewerkschaftszeitung „Die Vorkämpferin“ heraus. Darin entkräftete Faas die gängigen Stereotpyen über die „Natur der Frau“. Diese seien unrealistisch und mit Vorurteilen zugunsten der Männer und deren Interessen behaftet. Als Antinaturalistin betonte Margarethe Faas, dass die Frauen den Männern von Natur aus gleichgestellt seien, aber durch Gebräuche, Sitten und Gewohnheiten den Männern untergeordnet würden. Die Frau sei eine ewig Verfolgte, die sowohl religiös, juristisch als auch politisch unterdrückt worden sei. Gleiche Bildung und gleiche Erziehung. Faas formulierte auch den noch heute aktuellen unmissverständlichen Satz: „Sobald den Mädchen dieselbe Bildung zukommt wie den Jungen, und sobald man in den Familien alle Kinder auf dieselbe Weise und mit denselben Freiheiten erzieht und behandelt, wird die Sache des Feminismus gewonnen sein.“ Biologische Funktionen würden jedoch weder Beherrschung noch Ausgrenzung rechtfertigen. (…). Maryam Khan Akbar.
Syndicom-Zeitung, 26.2.2016.
Personen > Faas-Hardegger Margarethe. Biografie. Syndicom-Zeitung, 2016-02-26.
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04.03.2011 Schweiz
Personen
Syndicom-Zeitung
Margarethe Faas-Hardegger
Biografien
Volltext
Vorkämpferin. Margarethe Faas-Hardegger war die erste Gewerkschaftssekretärin des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds SGB. Ein Porträt. „Euch allen, Ihr arbeitenden Frauen, entbietet ‚die Vorkämpferin‘ ihren Gruss zum 1. Mai!“ Mit diesen Worten richtete sich Margarethe Faas-Hardegger 1906 mit der ersten Nummer der „Vorkämpferin“ an Hausfrauen, Fabrikarbeiterinnen, Heimarbeiterinnen, Taglöhnerinnen, Putz- und Waschfrauen, an Heimatlose, Verkäuferinnen, Bureaulistinnen, Gouvernanten, Lehrerinnen. „Die Vorkämpferin“ war das offizielle Organ des Schweizerischen Arbeiterinnenverbandes (SAV). Auch Margarethe Faas-Hardegger (1882-1963) war eine Vorkämpferin im wahrsten Sinn des Wortes. Nach einer Lehre als Telefonistin, nachgeholter Matur und Beginn des Studiums der Jurisprudenz und Nationalökonomie gründete sie als 21-jährige 1903 zusammen mit anderen die Berner Textilgewerkschaft, zu einer Zeit, in der Frauen in der Arbeiterbewegung höchstens eine untergeordnete Rolle zukam. Nach einer Kampagne gegen die Direktion der Spinnerei Felsenau in Bern wurde sie Mitglied des Bundeskomitees des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds (SGB), Delegierte des Lebensmittelarbeiterverbandes und im Sommer 1904 zur ersten Sekretärin des SGB gewählt. Margarethe Faas-Hardegger trat die Stelle zu Beginn des Jahres 1905 als Mutter von zwei kleinen Töchtern an. In ihrer Funktion versuchte sie vor allem, Frauen zum Eintritt in die Gewerkschaft zu bewegen. In den ersten drei Jahren ihrer gewerkschaftlichen Tätigkeit reiste sie durch die Schweiz, um an (…). Therese Wüthrich.
Syndicom-Zeitung, 4.3.2011.
Personen > Faas-Hardegger Margarethe. SGB. Syndicom-Zeitung, 2011-03-04.
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04.03.2011 Bern
Arbeiterinnen-Verband
Personen
SGB
Vorkämpferin, Die
Margarethe Faas-Hardegger
Biografien
Frauenstimmrecht
Volltext

Vorkämpferin. Margarethe Faas-Hardegger war die erste Gewerkschaftssekretärin des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds SGB. Ein Porträt. „Euch allen. Ihr arbeitenden Frauen, entbietet Die Vorkämpferin ihren Gruss zum 1. Mai!“ Mit diesen Worten richtete sich Margarethe Faas-Hardegger 1906 mit der ersten Nummer der „Vorkämpferin“ an Hausfrauen, Fabrikarbeiterinnen, Heimarbeiterinnen, Taglöhnerinnen, Putz- und Waschfrauen, an Heimatlose, Verkäuferinnen, Bureaulistinnen, Gouvernanten, Lehrerinnen. „Die Vorkämpferin“ war das offizielle Organ des Schweizerischen Arbeiterinnen-Verbandes (SAV). Auch Margarethe Faas-Hardegger (1882-1963) war eine Vorkämpferin im wahrsten Sinn des Wortes. (...). Mit Foto von Margarethe Faas-Hardegger. Therese Wüthrich.

Syndicom-Zeiitung, Nr. 4, 4.3.2011.
Personen > Fass-Hardegger Margarethe. 4.3.2011.doc.

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06.02.2004 Schweiz
Personen
Work
Margarethe Faas-Hardegger
Biografien
Guten Tag, ich bin die Referentin. Sie war die erste Frau an der Spitze des SGB: Margarethe Faas-Hardegger. Work bringt einen Auszug aus der neuen Biografie der Historikerin Regula Bochsler. Mit Fotos. Regula Bochsler. Work 6.2.2004
06.02.2004 Schweiz
Personen
Work
Margarethe Faas-Hardegger

Guten Tag, ich bin die Referentin. Sie war die erste Frau an der Spitze des SGB: Margarethe Faas-Hardegger. Work bringt einen Auszug aus der neuen Biografie der Historikerin Regula Bochsler. Mit Fotos. Regula Bochsler. Work 6.2.2004
18.08.1989 BS Kanton
St. Gallen
Winterthur
Zürich
Arbeiterbewegung
Arbeiterinnen-Verband
Frauen
Personen
Yolanda Cadalbert-Schmid
Verena Conzett
Margarethe Faas-Hardegger
Marie Hüni-Walter
Maria Villinger
Arbeiterinnen
Geschichte
Männer
Streik
Volltext

100 Jahre Arbeiterinnen-Bewegung - ein Rückblick. Zwischen Stuhl und Bank - Arbeiterinnen als Aktivistinnen. Arbeiterinnen waren immer schon politisch aktiv. Sie schrieben aber keine Biographien oder „Geschichte“, deshalb kommen sie in den meisten historischen Werken auch nur als zusammengefasste anonyme Gruppe „Arbeiterin“ vor. Namentlich werden, wenn überhaupt Arbeiter, vor allem ihre Kollegen genannt. Seit Jahrzehnten aber ist es auch eine bekannte Tatsache, dass Arbeiterinnen sich schlecht in politisch-kämpferischen Verbänden und Parteien organisieren lassen, und zwar viel schlechter als Arbeiter. Arbeiterinnen werden oft als politisch uninteressiert und passiv hingestellt, von den Frauenrechtlerinnen und Intellektuellen als reaktionär und von vielen Gewerkschaftern als unsolidarische Trittbrettfahrerinnen empfunden. Wer sich die Mühe nimmt, die Situation der Arbeiterin, als politisch handelnde Person historisch 100 Jahre zurückzuverfolgen, begegnet immer wieder grossen Hindernissen, die diesen Frauen in den Weg gelegt wurden. Diese Frauen brauchten den Idealismus der Frauenrechtlerinnen, der Gewerkschafter und der Sozialisten, alle zusammen genommen, um trotzdem motiviert zu bleiben (um für ihre Rechte zu kämpfen). (...). Mit Fotos. Yolanda Cadalbert-Schmid.

Bau und Holz, 18.8.1989.
Frauen > Arbeiterinnen. Geschichte. 18.8.1989.doc.

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01.07.1987 Schweiz
Arbeiterbewegung
Arbeiterinnen-Verband
Frauen
Personen
Vorkämpferin, Die
Verena Conzett
Margarethe Faas-Hardegger
Marie Hüni-Walter
Brigitte Studer
Marie Villiger
Gewerkschaftsfrauen
Gleichberechtigung
Gleichstellung
Volltext

Frauen und Gewerkschaften zwischen 1880 und 1950: Fortschritte und Rückschritte. Heute ist es selbstverständlich, dass Frauen Gewerkschaftsmitglieder sind. Das war aber nicht immer so. Erst seit Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts sind sie in nennenswerter Zahl im SGB vertreten. Und: Die Verbände haben sie anfangs nicht immer mit offenen Armen empfangen. Besonders der Typographenbund hinderte bis am Anfang der 60er Jahre die Frauen am Zugang zur Typographenausbildung. Andererseits waren gerade die zwei ersten Jahrzehnte dieses Jahrhunderts eine Zeit mit erstaunlicher Aktivität und Präsenz der Frauen im Gewerkschaftsbund. Während fast 20 Jahren blieb der 1880 gegründete Schweizerische Gewerkschaftsbund anscheinend (genaue Angaben fehlen) ohne weibliche Mitglieder. Die ersten Frauen traten 1889 mit der Tabakarbeitergewerkschaft von Wynental bei. Zehn Jahre später konnten erst zwei oder drei der 291 Sektionen Gewerkschafterinnen aufweisen. (...). Mit Foto von Margarethe Faas-Hardegger. Brigitte Studer.

VHTL-Zeitung, 1.7.1987.
Frauen > Frauen und Gewerkschaft. 1.7.1987.doc.

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26.03.1922 Zürich
Arbeiterunion Zürich
Personen
Sängerbund Zürich
Margarethe Faas-Hardegger
Konzert
Lieder
Volltext
Bildungsausschuss der Arbeiterunion Zürich. Der Bildungsausschuss der Arbeiterunion Zürich gedenkt die Reihe der musikalischen Veranstaltungen am 36. März 1922 in dieser Saison mit einem Konzert in der St. Jakobskirche abzuschliessen, das ohne Überhebung als ein künstlerisches Ereignis angesprochen werden darf und unsere Darbietungen in einem würdigen Schlussakkord ausklingen lässt.  Er  hat sich zu diesem Zwecke mit dem Sängerbund Zürich in Verbindung gesetzt. (...).

Der Gemeinde- und Staatsarbeiter, 24.3.1922.
Arbeiterunion Zürich > Bildungsausschuss. Programm. 24.3.1922.doc.

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