Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 16

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
14.06.2019 Schweiz
Frauen
Personen
Work
Bernhard Degen
Herman Greulich
Frauenstimmrecht
Lohngleichheit
Volltext
Historiker Bernard Degen hat's erforscht: Greulich forderte schon 1869 Lohngleichheit. Schon vor 150 Jahren forderte der: spätere Arbeiterführer Herman Greulich Lohngleichheit zwischen Mann und Frau. Auf dem Kongress der Ersten Internationale in Basel. 11. September 1869: Am letzten Tag, einem Samstag, stand die „Gewerkschaftsfrage“ auf der Traktandenliste. Der 4.Kongress der Internationalen Arbeiter-Assoziation (IAA), heute bekannter als Erste Internationale, versammelte damals 78 Delegierte mit Mandaten aus neun Ländern, davon über die Hälfte aus Frankreich und der Schweiz. Man tagte im heutigen Café Spitz am Kleinbasler Brückenkopf der Mittleren Brücke. Zwar existierte der Begriff „Gewerkschaftsfrage“ in den beiden wichtigsten Verhandlungssprachen Deutsch und Französisch noch gar nicht. Man sprach von „Gewerksgenossenschaften“ beziehungsweise „socieétés de résistance“. Einzig im Englischen hatte sich die Bezeichnung Trade Unions (Gewerkschaften) bereits eingebürgert. Aber der Stand der Arbeiterbewegung gab viel zu diskutieren. Seiner Zeit voraus. Da meldete sich ein junger Buchbinder aus Schlesien, der auf seiner Wanderschaft in Zürich angekommen war, zu Wort. Sein Name: Herman Greulich. Sein Votum ist leider nur schlecht überliefert. Klar sind aber zwei von ihm formulierte Postulate. Erstens: Es soll nicht versucht werden, Frauenarbeit zu verhindern! Und zweitens: Frauen (...). Bernhard Degen.
Work online, 14.6.2019.
Personen > Degen Bernhard. Herman Greulich. Frauen. Work online, 2019-06-14.
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29.06.2018 Schweiz
Frauen
Personen
Work
Elisabeth Joris
Frauenstimmrecht
Geschichte
Volltext
62 Jahre bis zum Frauenstimmrecht: „Man ist nie Mensch. Man ist entweder Mann oder Frau“. Die Geschichte beginnt mit einem Paukenschlag und endet mit einem Trillerpfeifenkonzert. Dazwischen spielen Schubladen die zentrale Rolle. Auf der Forderungsliste des Landesstreiks 1918 belegt das Frauenstimmrecht den zweiten Platz. Die prominente Platzierung schlägt bei den Frauenrechtlerinnen wie «eine Bombe» ein. Ein Paukenschlag. Sofort und per Telegramm empfiehlt die Präsidentin des Schweizerischen Frauenstimmrechtsverbands, Emilie Gourd, dem Bundesrat «wärmstens», das Frauenstimmrecht umzusetzen. Erfolglos. Ebenso erfolglos sind die beiden nationalrätlichen Motionen des Basler Freisinnigen Emil Göttisheim und des Zürcher Sozialdemokraten Herman Greulich. Die Begehren verschwinden in einer Schublade. Wicks Tiraden. Wirkung erzeugt der Paukenschlag aber unter den Frauen. Der Bund Schweizerischer Frauenvereine (BSF, heute Alliance F) setzt 1919 mit einem klaren Bekenntnis zum Frauenstimmrecht ein wichtiges Zeichen. Es folgen Abstimmungen in sechs Kantonen. Sie gehen fast alle auf sozialdemokratische Eingaben zurück. Und alle enden sie mit einem deutlichen Nein der Männer. Auch die Genossen gehören mehrheitlich zur Front der Patriarchen. Einen neuen Anlauf nehmen die Frauen an der Schweizerischen Ausstellung für Frauenarbeit (SAFFA). In Bern (…). Elisabeth Joris.
Work online, 29.6.2018.
Personen > Joris Elisabeth. Frauenstimmrecht. Geschichte. Work online, 2018-06-29.
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01.04.2017 Schweiz
Frauen
Personen
VPOD-Magazin
Christoph Schlatter
Film
Frauenstimmrecht
Volltext
Cunnilingus in Trogen. Der Überraschungserfolg dieses Kinofrühlings ist der Schweizer Spielfilm „Die göttliche Ordnung“ von Petra Volpe. In einem Appenzeller Dorflehnt sich eine junge Hausfrau gegen ihr fremdbestimmtes Schicksal auf. Die Geschichte ist fiktiv und nicht durchwegs ganz plausibel. Die drei Landpomeranzen, die nur knapp den Mut zusammengekratzt haben, nach Zürich an die Frauendemo zu reisen, nahmen dort ohne merkliches Zögern an einem psychedelischen Workshop zur Entdeckung der eigenen Vulva teil? Die Frauen des Dorfes, denen kaum ein Widerwort gegen ihre bräsigen Männer über die Lippen kommt, brachten urplötzlich den Mut zum Ehevollzugs- und Haushaltsstreik auf? Der Schwiegervater verberge sein geheimes Sexheftli nicht besser als unterm Kopfkissen, wo er doch weiss und will, dass das Bettenmachen der Hausfrau obliegt? Das alles spielt aber keine Rolle, weil der Film mit Witz und Tempo im Jahr 1971 einfährt. Und weil er die Figuren zwar leicht überzeichnet, aber nur jene der Lächerlichkeit preisgibt, die es nicht besser verdient haben. Zum Beispiel die Vorsitzende des „Aktionskomitees gegen die Verpolitisierung der Frau“. Anders die Protagonistin: Marie Leuenberger legt ihre Nora zurückhaltend und glaubwürdig an. Erst allmählich erkennt diese junge Ehefrau und Mutter die Recht- und Machtlosigkeit ihres Geschlechts – das Schicksal ihrer zwangsversorgten Nichte hilft, die Augen zu öffnen. Unter wiederholtem Erschrecken vor dem eigenen Mut begibt sie sich auf den langen Marsch. (…). Christoph Schlatter.
VPOD-Magazin, April 2017.
Personen > Schlatter Christoph. Frauenstimmrecht. Film. VPOD-Magazin, 2017-04-01.
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06.06.2014 Unterbäch VS
Abstimmungen Schweiz
Frauen
Personen
Work
Matthias Preisser
Abstimmung
Frauenstimmrecht
Volltext
Frauenstimmrecht: Pionierin Katharina Zenhäusern (94) ist tot. „Jemand musste ja anfangen“. Sie war die erste Frau, die an einer eidgenössischen Abstimmung teilnahm. Eine Frauenrechtlerin war sie trotzdem nicht. Vor den Augen der Öffentlichkeit legte Katharina Zenhäusern am 3.März 1957 im Walliser Dorf Unterbäch ihren Stimmzettel in die Urne. Das war eine ungeheuerliche Provokation, 14 Jahre vor Einführung des Frauenstimmrechts in der Schweiz. Und das kam so: Abgestimmt wurde über die Zivildienstpflicht für Frauen. Da hätten die Frauen ein kleines Wörtchen mitzureden, fand Zenhäuserns Mann Paul. Inspiriert von der Frauenrechtlerin Iris von Roten und ihrem Mann Peter, die zum Freundeskreis der Familie gehörten, stellte er als christlichsozialer Gemeindepräsident eine Urne eigens für die Unterbächer Frauen auf. Denn Bund und Kanton anerkannten die Stimmen der Frauen nicht. Mit Foto. Matthias Preisser.
Work, 6.6.2014.
Personen > Preisser Matthias. Frauenstimmrecht. Abstimmung. Work, 6.6.2014.
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04.03.2011 St. Gallen
Frauen
Personen
SGB
SP Schweiz
Syndicom-Zeitung
Christiane Brunner
Ruth Dreifuss
Yves Sancey
Frauenstimmrecht
Gleichberechtigung
Gleichstellung
Volltext

Interview mit Ruth Dreifuss. „Chancengleichheit muss im Alltag erkämpft werden“ Syndicom: Was sind Ihrer Meinung nach die wichtigsten Errungenschaften der Frauen in den letzten vierzig Jahren, und was haben die Frauen noch nicht erreicht? Ruth Dreifuss: Das Frauenstimmrecht hat einen Prozess ausgelöst, um Diskriminierungen der Frau zu bekämpfen. Es ging in erster Linie darum, die Unterschiede im Bereich Recht, Ehe, Scheidung, Sozialversicherungen, Nationalität und so weiter abzuschaffen. Diese Arbeit konnte in den letzten vierzig Jahren weitgehend abgeschlossen werden. Aber in der Realität ist es so, dass Chancengleichheit im Alltag erkämpft werden muss. Das Gesetz ist das eine. Aber wie wir alle wissen, muss das Recht wie zum Beispiel bei der Lohngleichheit dann von Fall zu Fall, von Unternehmen zu Unternehmen geltend gemacht werden, unter anderem durch gewerkschaftliches Engagement. (...). Mit Foto von Ruth Dreifuss. Schriftlich durchgeführtes Interview von Yves Sancey.

Syndicom-Zeitung, 4.3.2011.
Personen > Dreifuss Ruth. Gleichstellung. 4.3.2011.doc.

 

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04.03.2011 Bern
Arbeiterinnen-Verband
Personen
SGB
Vorkämpferin, Die
Margarethe Faas-Hardegger
Biografien
Frauenstimmrecht
Volltext

Vorkämpferin. Margarethe Faas-Hardegger war die erste Gewerkschaftssekretärin des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds SGB. Ein Porträt. „Euch allen. Ihr arbeitenden Frauen, entbietet Die Vorkämpferin ihren Gruss zum 1. Mai!“ Mit diesen Worten richtete sich Margarethe Faas-Hardegger 1906 mit der ersten Nummer der „Vorkämpferin“ an Hausfrauen, Fabrikarbeiterinnen, Heimarbeiterinnen, Taglöhnerinnen, Putz- und Waschfrauen, an Heimatlose, Verkäuferinnen, Bureaulistinnen, Gouvernanten, Lehrerinnen. „Die Vorkämpferin“ war das offizielle Organ des Schweizerischen Arbeiterinnen-Verbandes (SAV). Auch Margarethe Faas-Hardegger (1882-1963) war eine Vorkämpferin im wahrsten Sinn des Wortes. (...). Mit Foto von Margarethe Faas-Hardegger. Therese Wüthrich.

Syndicom-Zeiitung, Nr. 4, 4.3.2011.
Personen > Fass-Hardegger Margarethe. 4.3.2011.doc.

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27.02.2007 Unterbäch VS
Abstimmung

Frauenstimmrecht
"Das Fanal von Unterbäch". Vor 50 Jahren hat die erste Abstimmung mit Frauenbeteiligung stattgefunden - illegal. Am 3. März 1957 hat die Oberwalliser Gemeinde Unterbäch Schweizer Geschichte geschrieben. Erstmals stimmten Frauen bei einem eidgenössischen Urnengang mit. "Ich war zuerst nicht begeistert, als mein Mann mit der Idee kam, die Frauen über die Zivilschutz-Dienstpflicht für Frauen abstimmen zu lassen", erzählt die 87-jährige Katharina Zenhäusern. Mit Foto. Thomas Zimmermann. Bund
05.12.2003 Schweiz
Personen
Work
Christoph Blocher
Frauenstimmrecht
Neue Schweiz - alte Mannen. Jetzt kommen sie wieder hoch: die alten Feinde des Frauenstimmrechts und früheren Freunde des rassistischen Apartheidregimes von Südafrika. Und sie wollen sogar in den Bundesrat: Christoph Blocher und Hans-Rudolf Merz. Work 5.12.2003
16.04.1991 Zürich
Sozialarchiv

Frauenstimmrecht
Zur politischen Strategie der schweizerischen Frauenbewegung im 20. Jahrhundert. Vortrag von Béatrice Zielger Witsche am Dienstag, 16.4.1991 im Sozialarchiv. Einladung Sozialarchiv
12.03.1991 Zürich
Sozialarchiv

Frauenstimmrecht
Frauen in der Politik: wie geht es weiter? Vortrag von Thanh-Huyen Ballmer-Cao am Dienstag, 12.3.1991 im Sozialarchiv. Einladung Sozialarchiv
12.02.1991 Zürich
Sozialarchiv
Frauenstimmrecht
Jubiläum

Frauenstimmrecht
20 Jahre Frauenstimmrecht - 10 Jahre Gleiche Rechte, 1991 - Ein Jubiläumsjahr für die Frauen? Diskussion Liliane Uchtenhagen und Anita Fetz am Dienstag, 12.2.1991 im Sozialarchiv. Einladung Sozialarchiv
01.03.1970 Schweiz
Bildungsarbeit
Frauen
Personen
Bruno Muralt
Erwachsenenbildung
Frauenstimmrecht
Volltext
Noch einmal: Achtung, die Frauen kommen! „Achtung, die Frauen kommen“ hat der Titel des Leitartikels im Heft 1/1970 unserer „Bildungsarbeit“ geheissen. Wie ich inzwischen vernommen habe, hat er einigen Leserinnen nicht gefallen. Sie waren offenbar der Meinung, er könnte männliche Leser veranlassen, bei künftigen Abstimmungen über das Frauenstimmrecht ein Nein in die Urne zu legen. Das glaube ich nicht. Einmal, weil ich fest davon überzeugt bin, dass die politische Gleichberechtigung der Frau heute auch in der Schweiz nicht mehr aufzuhalten ist. Das hat auch die jüngste Abstimmung im Wallis geradezu überwältigend bewiesen. Im übrigen war mein Artikel alles andere als eine Attacke gegen das Stimmrecht der Frauen. Ich habe bloss darauf hingewiesen, dass Frauen, die politisch ungenügend oder überhaupt nicht informiert sind, die Tendenz haben, konservativ zu wählen. Diese Tendenz wird bei jenen Frauen noch verstärkt, die nur über eine geringe schulische oder berufliche Ausbildung verfügen und nicht im Arbeitsprozess stehen. Diese „These“ habe ich nicht aus den Fingern gesogen, sondern wissenschaftlichen Untersuchungen entnommen, die in der Deutschen Bundesrepublik gemacht wurden. (…). Bruno Muralt.
Bildungsarbeit, Heft 3, März 1970, 41. Jg.
Bildungsarbeit > Frauenstimmrecht. Bruno Muralt. Bildungsarbeit, März 1970.
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01.01.1970 Schweiz
Bildungsarbeit
Frauen
Personen
Bruno Muralt
Frauenstimmrecht
Volltext
Achtung, die Frauen kommen! Es hat lange gedauert. Aber wenn nicht alles täuscht, wird sich das Frauenstimmrecht jetzt auch in der Schweiz ziemlich rasch bahnbrechen. Die erste Bresche in die monopolistische Männerfront ist in den protestantischen Kantonen der Westschweiz geschlagen worden. Vermutlich, weil unsere welschen Miteidgenossen weniger Angst haben vor ihren Frauen als ihre Geschlechtsgenossen im alemannischen Landesteil... Dann kam, Schlag auf Schlag, der Durchbruch in Basel, Bern, Tessin, Zürich und Freiburg. Ende 1969 hatten die Frauen das Stimmrecht in acht Kantonen erobert. Hier werden sie demnach in den nächsten, Jahren das politische Geschehen auf kantonalem und Gemeindegebiet mitbestimmen. Andere Kantone werden in den nächsten Jahren folgen. Der Tag scheint auch nicht mehr so fern zu sein, wo unsere Frauen auch die eidgenössische politische Suppe mitwürzen werden. Das ist logisch, gerecht und unvermeidlich. Es gibt halt einfach keine anständigen Argumente gegen die politische Gleichberechtigung der Frau. (…). Bruno Muralt.
Bildungsarbeit, Heft 1, Januar 1970.
Bildungsarbeit > Frauenstimmrecht. Bruno Muralt. Bildungsarbeit, Januar 1970.
Ganzer Text
17.02.1968 Biel
Abstimmungen Biel

Frauenstimmrecht
Bei der Abstimmung vom 17.-18.2.1968 wird in Biel das Frauenstimmrecht angenommen. Jahresbericht Gewerkschaftskartell Biel 1968
01.01.1959 Schweiz
Abstimmungen Schweiz
Frauen
SGB

Frauenstimmrecht
Volltext
Aufruf des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes zur eidg. Abstimmung über das Frauenstimmrecht. Arbeiter, Angestellte, Mitbürger! Am 1. Februar wird das Schweizervolk in einer Frage von grosser staatspolitischer Bedeutung an die Urne gerufen. Es hat über die Einführung des Frauenstimm- und Wahlrechts in eidgenössischen Angelegenheiten abzustimmen. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund richtet an alle Arbeitnehmer in Stadt und Land die Aufforderung, diesem Urnengang die volle Aufmerksamkeit zu schenken und die Gründe, die für die politische Gleichberechtigung der Frau gelten, einer sachlichen und unvoreingenommenen Prüfung zu unterziehen. Die Frau nimmt in der heutigen Gesellschaft eine grundlegend andere Stellung ein als in früheren Zeiten. Die Beschränkung auf den Haushalt ist gefallen, die Frauenerwerbsarbeit ausserhalb des Haushaltes hat einen grossen Umfang angenommen. Die Statistik zählt über 640‘000 erwerbstätige Frauen. In zahlreichen Zweigen der Industrie, des Gewerbes und des Handels ist die Frauenarbeit unentbehrlich geworden. War es früher vor allem der Druck wirtschaftlicher Not, der die Frauen zwang, ausserhalb des Hauses Arbeit und Verdienst zu suchen, ist es heute in vermehrtem Masse die Entwicklung der Produktivkräfte, welche die Frau in das Erwerbsleben eingliedert. Neue Frauenberufe sind geschaffen worden. Die weibliche Berufsarbeit hat sich entwickelt und ist fähig geworden, im Zeichen der Vollbeschäftigung immer neue verantwortungsvolle Funktionen zu übernehmen. (…).
Schweizerischer Gewerkschaftsbund. Bern, den 5. Januar 1959.
Gewerkschaftliche Rundschau, 1.1.1959.
SGB > Frauenstimmrecht. Abstimmung 1.2.1959. Rundschau, Januar 1959.
Ganzer Text
25.10.1918 Schweiz
Sowjetunion
Initiativen Schweiz
SGB
SP Schweiz

3. Internationale
Arbeitszeit
Frauenstimmrecht
Parteitag
Volltext

Schweizerische sozialdemokratische Partei. Am Sonntag fand in Bern eine Sitzung des Vorstandes der sozialdemokratischen Partei der Schweiz statt. Es wurde beschlossen, dem Parteitag die Ablehnung der Kriegssteuer zu beantragen für den Fall, dass der Ständerat die Vorlage nicht noch derart den sozialdemokratischen Forderungen anpassen sollte, dass sie für die Arbeiterschaft annehmbar wird. Ausser der Kriegssteuer sollen an dem am 1. Dezember in Zürich stattfindenden  Parteitag behandelt werden: Die Konsequenzen, die sich aus der heutigen internationalen Lage für die schweizerische Arbeiterschaft ergeben, ferner die Frage der Einleitung einer schweizerischen Frauenstimmrechts-Initiative, das Traktandum „Internationale" und die Einführung des Achtstundentages. (...).

Strassenbahner-Zeitung, 1918-10.25. Standort: Sozialarchiv.
SP Schweiz > Vorstandssitzung. 1918-10-25.doc.

SP Schweiz. Vorstandssitzung. 1918-10-25.pdf

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