Gewerkschaftschronik
 Textverzeichnis minimieren

Sie sind hier: Textverzeichnisse > Kapitel > Chemieindustrie
Suchen Ortsverzeichnis Kapitelverzeichnis Personenverzeichnis Stichwortverzeichnis  

       
 
   
Anzahl gefundene Artikel: 7

1
 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
23.08.2012 Schweiz
Chemieindustrie
Personen
Pharmaindustrie
Unia Schweiz
Manuel Wyss
Chemieindustrie
Gesundheitsschutz
Pharmaindustrie
Volltext

Krebsprävention am Arbeitsplatz: neue Forschungsergebnisse und Präventionsgrundlagen.
Zwei Forschungsprojekte des Institut universitaire romand de Santé de Travail (IST) liefern neue Erkenntnisse für die Krebsprävention am Arbeitsplatz. Die Forschenden untersuchten das Krebsrisiko aus der Exposition gegenüber Holzstaub und UV-Strahlen. In beiden Fällen wird klar, dass mit den richtigen Präventionsmassnahmen das Risiko für die Arbeitnehmenden massgeblich gesenkt werden kann. Diese Forschungsprojekte sind dank einer beispielhaften Vereinbarung zwischen der Gewerkschaft Unia und dem Agrartechnologieunternehmen Syngenta ermöglicht worden. (...). 
Manuel Wyss, Unia-Branchenleiter Chemie/Pharma.

Unia, 23.8.2012.
Unia Schweiz > Gesundheitsschutz. Chemie. 23.8.2012.doc.

Ganzer Text

 

01.09.2010 BS Kanton
Chemieindustrie
Huntsman
Unia Nordwestschweiz

Entlassungen

Die Basier Chemie muss zu einer nachhaltigen Strategie zurückfinden. Huntsman: Abbau gemildert - Clariant: Zerschlagung droht. Der Arbeitsplatzabbau beim Basler Chemiekonzem Huntsman (Huntsman Advanced Materials) konnte dank der Intervention der Gewerkschaften gemildert werden. Es gibt weniger Entlassungen, und die gekündigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können von einem Sozialplan profitieren, teilt die Unia mit. Dass der Aderlass in der Basler Chemie weitergeht, wird bedauert; positiv wertet die Unia die Bereitschaft des Unternehmens, ein „Sonderprogramm Frühpensionierung“ umzusetzen. Dagegen droht bei Clariant eine  neuerliche Abbauorgie - und damit die Zerschlagung des einst stolzen Basler Spezialchemiekonzerns. Die Strategie „Cash generieren“ und „Kosten reduzieren“ von CEO Kottmann verheisst auch für die Zukunft nichts Gutes. Es sei höchste Zeit, dass die Basler Chemie zu einer innovativen, qualitätsorientierten und da-  mit nachhaltigen Wachstumsstrategie zurückfinde, schreibt daher die Unia. Mit Foto. (slt/unia). VPOD-Magazin, September 2010.

14.06.2010 BL Kanton
Muttenz
Abstimmung
Chemieindustrie
Grüne

Abfallentsorgung
Kehrichtbeseitigung
Trinkwasser
Nein zu Totalsanierung von umstrittenen Alt-Deponien. Drei umstrittene Alt-Deponien in Muttenz sollen nicht auf Kosten der Basler Chemie totalsaniert werden. Die Baselbieter Grünen sind mit zwei Initiativen an der Urne gescheitert. Die Volksinitiative für die Totalsanierung der Alt-.Deponien Feldreben, Margelacker und Rothausstrasse wurde mit 29'094 zu 17'303 Stimmen abgelehnt. Jene zur Überwälzung der Kosten der Trinkwasserüberwachung auf die Chemie fiel mit 26'880 zu 19'441 Stimmen durch. Gutgeheissen wurde stattdessen ein deutlich schwächerer Gegenvorschlag. Dieser beauftragt die Regierung lediglich, in bereits laufenden Gesprächen die Basler chemische Industrie zu einer Kostenbeteiligung über dem gesetzlichen Minimum zu bewegen. Bund. Montag, 14.6.2010
20.08.2008 BS Kanton
Chemieindustrie
Pharmaindustrie
SGB
Unia Nordwestschweiz

Lohn
Teuerungsausgleich
Harte Lohnrunde in Inflationszeiten. Gewerkschaften heizen Stimmung für Tarifverhandlungen im Herbst weiter auf. Lohnverhandlungen in Zeiten steigender Inflation und Konjunktursorgen stehen ins Haus. Für die Chemie- und Pharmabranche will die Unia den Teuerungsausgleich plus 2,5%. "Einfach nrt wegen eines drohenden Konjunktureinbruchs die Löhne klein halten, das sehe ich nicht", sagt Albert Gassmann von der Unia Nordwestschweiz. (…). Mit Foto. Isabel Strassheim. BaZ 20.8.2008
22.02.2008 BS Kanton
Chemieindustrie
Personen
Unia Nordwestschweiz
Work
Judith Stofer
GAV
Meinungsumfrage
Pharmaindustrie
Schluss mit der willkürlichen Ungleichbehandlung der Angestellten! Die Unia will einen innovativen GAV für alle Beschäftigten in der Basler Pharma- und Chemiebranche und befragt die Angestellten. Nun liegt der Ball bei den Angestellten. Die Unia will in einer breiten Umfrage von den Betroffenen erfahren, was sie von einem Chemie-GAV für alle halten. (…). Mit Foto. Judith Stofer. Work 22.2.2008
27.09.1996 BS Kanton
Berner Tagwacht
Chemieindustrie
Ciba-Geigy

Chemieindustrie
Lohnerhöhungen
Volltext
Lohnverhandlungen nach drei Runden abgeschlossen. Basler Chemie erhöht Lohnsumme. 1,3 Prozent mehr. Die Lohnverhandlungen in der Basler chemischen Industrie sind abgeschlossen. Nach Roche erhöhen auch Ciba und Sandoz die Lohnsumme um 1,3 Prozent. Während das Personal von Roche und Sandoz sowie die Ciba-Arbeiterkommission das Ergebnis akzeptieren, lehnen es die Ciba-Angestellten ab. Die erstmals nach dem neuen Dreistufen-Modell geführten Lohnverhandlungen wurden bei Ciba und Sandoz gestern nach drei Verhandlungsrunden abgeschlossen. Das für die dem Gesamtarbeitsvertrag (GAV) unterstellten Arbeitnehmer von der Sandoz-Betriebskommission und der Ciba-Arbeiterkommission erzielte Ergebnis wurde gestern Abend (nach Redaktionsschluss dieser Ausgabe} der Gewerkschaftsbasis unterbreitet. An der Zustimmung wird jedoch nicht gezweifelt, wie es bei der Gewerkschaft GBI auf Anfrage hiess, Die Vertragsgewerkschaften des GAV hatten den Kommissionen, welche die Verhandlungen einzeln führten, vorerst die Forderung nach einer zweiprozentigen Lohnerhöhung empfohlen . Die Personalorganisationen von Sandoz bezeichneten die Erhöhung der Lohnsumme um 1,3 Prozent in einer Mitteilung vom Donnerstag als „zufriedenstellend und vertretbar“ im wirtschaftlichen Umfeld. Für einen Grossteil der Mitarbeiter bleibe die Kaufkraft erhalten oder es resultiere gar eine Reallohnerhöhung. (…).
Berner Tagwacht, 27.9.1996.
Berner Tagwacht > Chemische Industrie. Lohnerhoehungen. TW, 1996-09-27.
Ganzer Text
01.10.1976 Schweiz
Chemieindustrie
Gewerkschaftliche Rundschau
Personen
Waldemar Jucker
Chemieindustrie
Volltext
Chemiker, Chemie und chemische Industrie. Wollte man die schweizerische chemische Industrie im Stil eines wirtschaftlichen Handwörterbuches beschreiben, könnte man es etwa folgendermassen tun: Eine der wenigen wirklich innovationsintensiven schweizerischen Industrien. Sie ist gekennzeichnet durch eine hohe Wertschöpfungsquote. Sie leistet einen im Vergleich zu ihrer Beschäftigtenzahl ausserordentlichen Beitrag an die schweizerische Ertragsbilanz. Ihr hoher Spezialisierungsgrad hat ihr auf einigen Gebieten eine oligopolistische MarktsteIlung verschafft. Diese erleichtert es der Schweiz, Importverteuerungen durch kompensatorische Preissteigerung vermittels des Exports neuer, hochwertiger Produkte auszugleichen. Auf qualifiziertes Personal angewiesen, hat sie, unter Nachhilfe durch Gewerkschaften und Fiskus, zur Umgestaltung der Einkommensverteilung an ihren Hauptstandorten beitragen können. Ihr aussergewöhnlicher Erfolg beruht auf der Fähigkeit, wissenschaftliche Erkenntnisse in relativ leicht anwendbare oder konsumierbare Produkte umzusetzen, diese in grossen Mengen herzstellen und weltweit zu vermarkten. Durch Diversifikationen in die verschiedenen Anwendungsbereiche der Chemie ist es ihr gelungen, einen bemerkenswerten internen konjunkturellen Risikoausgleich herzustellen. Dieses Bild ist allerdings nicht vollständig. Wissenschaft und Industrie sind beide vor allem in der westlichen Welt in gewissem Ausmass suspekt geworden. Es ist deshalb kaum verwunderlich, dass (…). Waldemar Jucker.
Gewerkschaftliche Rundschau, Heft 10, Oktober 1976.
Personen > Bickel Wilhelm. Chemische Industrie. Rundschau, Oktober 1976.
Ganzer Text
1


  
Copyright 2007 by Beat Schaffer   Nutzungsbedingungen  Powered by dsis.ch    anmelden