Gewerkschaftschronik
 Textverzeichnis minimieren

Sie sind hier: Textverzeichnisse > Stichwort > Pharmaindustrie
Suchen Ortsverzeichnis Kapitelverzeichnis Personenverzeichnis Stichwortverzeichnis  

       
 
   
Anzahl gefundene Artikel: 4

1
 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
01.11.2019 Schweiz
Funke, Der
Pharmaindustrie

Monopole
Pharmaindustrie
Volltext
Pharmaindustrie: Von Konkurrenz zu Monopolen. Zwei Megakonzerne, Novartis und Roche, sind für 40% der Schweizer Exporte verantwortlich. Wie konnten in Basel zwei Konzerne mit derartiger Marktmacht entstehen? Ihre Geschichte ist ein besonders perverses Beispiel dafür, dass Profite im Kapitalismus über menschlichen Bedürfnissen stehen. Die Chemie in Basel war bereits zum Ende des 19. Jahrhunderts ein starker Industriezweig der Schweizer Wirtschaft. Neben geographischen Standortvorteilen war vor allem der unregulierte Markt eine Voraussetzung für ihre Entstehung. Die Schweizer Patentgesetze regulierten die Chemieindustrie erst 63 Jahre später als beispielsweise in Frankreich. Viele ChemikerInnen emigrierten daher aus Frankreich nach Basel, wo sie ohne gesetzliche Schranken Verfahren kopieren und weiterentwickeln konnten. Erst als sich die Chemiefirmen in Basel etabliert hatten, entwickelten sie ein Interesse am Patentschutz. Daraufhin wurden chemische Herstellungsprozesse 1907 in die Schweizer Patentgesetzgebung aufgenommen. Die Firmen spezialisierten sich und stellten eigene Produkte her, die sie nun vor Kopien schützen wollten. War vorher der fehlende Patentschutz die Grundlage ihres Erfolges, bildeten Patente nun die Basis ihres Geschäftsmodells. Die Interessen der Pharma und Chemie verkehrten sich dialektisch in ihr Gegenteil. Der Staat verteidigte ihre Interessen damals genauso wie heute. Aufstieg an die Weltspitze. (…).
Der Funke, 1.11.2019.
Funker, Der > Pharmaindustrie. Monopole. Der Funke, 2019-11-01.
Ganzer Text
03.03.2017 Schweiz
Personen
Pharmaindustrie
SGB
Daniel Lampart
Pharmaindustrie
Volltext
Künstlich überhöhte Pharmaexporte aus Konzernfinanzierungsüberlegungen. Im vergangenen Jahr exportierte die Schweiz für rund 37,5 Mrd. Fr. mehr Waren ins Ausland als sie importierte (ohne Gold, Edelsteine u.a.). Wer nur diese Zahlen anschaut, käme kaum auf die Idee, dass die Schweizer Exportwirtschaft stark unter dem überbewerteten Franken leidet. Doch diese Entwicklung geht fast ausschliesslich auf die Pharma zurück. Die Exporte von Medikamenten und anderen Pharmaprodukten haben sich zwischen 2000 und 2016 von rund 14 auf 66 Mrd. Fr. mehr als vervierfacht. Auf der anderen Seite hat die Maschinenindustrie einen markanten Rückgang hinnehmen müssen. Sie verkauft heute sogar weniger Maschinen ins Ausland als noch im Jahr 2000. Zuerst die Finanzkrise im Jahr 2008 und dann die starke Frankenaufwertung ab dem Jahr 2010 haben der Branche stark zu schaffen gemacht. Obwohl auch sie innovative, qualitativ hochstehende Produkte herstellt. Hat die Pharma so eine starke Marktstellung, dass für sie die Frankenüberbewertung kaum eine Rolle spielt? Ein etwas detaillierter Blick in die Struktur der Schweizer Wirtschaft zeigt, dass die Frage so falsch gestellt ist. Gemäss Brancheninformationen belaufen sich die Pharmaexporte von Novartis und Roche alleine auf rund 50 Mrd. Fr. Diese Wirkstoffe und Medikamente werden zu einem grossen Teil in Stein (AG) und in Basel/Kaiseraugst hergestellt. Geliefert werden sie aber weniger an Kunden, sondern vielmehr als Konzerntöchter im Ausland. Gemäss dem Branchenverband Scienceindustries machen diese konzerninternen Lieferungen (…). Daniel Lampart.
SGB, 3.3.2017.
Personen > Lampart Daniel. Pharmaindustrie. Konjunktur. SGB, 2017-03-03.
Ganzer Text
23.08.2012 Schweiz
Chemieindustrie
Personen
Pharmaindustrie
Unia Schweiz
Manuel Wyss
Chemieindustrie
Gesundheitsschutz
Pharmaindustrie
Volltext

Krebsprävention am Arbeitsplatz: neue Forschungsergebnisse und Präventionsgrundlagen.
Zwei Forschungsprojekte des Institut universitaire romand de Santé de Travail (IST) liefern neue Erkenntnisse für die Krebsprävention am Arbeitsplatz. Die Forschenden untersuchten das Krebsrisiko aus der Exposition gegenüber Holzstaub und UV-Strahlen. In beiden Fällen wird klar, dass mit den richtigen Präventionsmassnahmen das Risiko für die Arbeitnehmenden massgeblich gesenkt werden kann. Diese Forschungsprojekte sind dank einer beispielhaften Vereinbarung zwischen der Gewerkschaft Unia und dem Agrartechnologieunternehmen Syngenta ermöglicht worden. (...). 
Manuel Wyss, Unia-Branchenleiter Chemie/Pharma.

Unia, 23.8.2012.
Unia Schweiz > Gesundheitsschutz. Chemie. 23.8.2012.doc.

Ganzer Text

 

22.02.2008 BS Kanton
Chemieindustrie
Personen
Unia Nordwestschweiz
Work
Judith Stofer
GAV
Meinungsumfrage
Pharmaindustrie
Schluss mit der willkürlichen Ungleichbehandlung der Angestellten! Die Unia will einen innovativen GAV für alle Beschäftigten in der Basler Pharma- und Chemiebranche und befragt die Angestellten. Nun liegt der Ball bei den Angestellten. Die Unia will in einer breiten Umfrage von den Betroffenen erfahren, was sie von einem Chemie-GAV für alle halten. (…). Mit Foto. Judith Stofer. Work 22.2.2008
1


  
Copyright 2007 by Beat Schaffer   Nutzungsbedingungen  Powered by dsis.ch    anmelden