Gewerkschaftschronik
 Textverzeichnis minimieren

Sie sind hier: Textverzeichnisse > Kapitel > Überwachung
Suchen Ortsverzeichnis Kapitelverzeichnis Personenverzeichnis Stichwortverzeichnis  

       
 
   
Anzahl gefundene Artikel: 14

1
 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
23.08.2017 Deutschland
Junge Welt
Überwachung

Journalismus
Überwachung
Volltext
Datenspeicherwut trifft Presse. Journalisten verloren G-20-Akkreditierung aufgrund von Gesinnungsdiagnosen. Hamburgs. Datenschutzbeauftragter ordnet Untersuchung an. Eine 1.-Mai-Demonstration fotografiert, vor Jahren an einer Protestaktion der Umweltorganisation Robin Wood teilgenommen, im kurdischen Diyarbakir recherchiert – das reicht für Journalisten, um als „gewaltbereite Straftäter“ oder „politisch motivierte Kriminelle“ in Dateien von Polizei und Verfassungsschutz zu landen. Wie sorglos deutsche Sicherheitsbehörden mit Daten von Pressevertretern umgehen, zeigt der Skandal um die 32 Journalisten, denen beim G-20-Gipfel nachträglich die Akkreditierung entzogen wurde. Sechs Wochen danach sind jetzt die ersten Fälle aufgeklärt, Medien und Gewerkschaften sprechen von „Schlamperei“ und „skandalösen Vorgängen“. Hamburgs Datenschutzbeauftragter Johannes Caspar hat nun eine Untersuchung angeordnet, wie das „Hamburger Abendblatt“ am Dienstag berichtete. Es bestehe der Verdacht, dass der Hamburger Verfassungsschutz zumindest in einem Fall „Daten rechtswidrig verarbeitet hat“, die Untersuchung beziehe sich aber auch auf „mögliche andere“ unerlaubte Datenübermittlungen anlässlich des Gipfels. „Wenn es künftig ausreichen sollte, durch eine – noch dazu unbegründete – Annahme einer linksextremistischen Gesinnung durch staatliche Behörden die Arbeit von Journalisten zu verhindern, ist eine rote Linie überschritten“, sagte Caspar der Zeitung. Schwarze Liste. (…).
Junge Welt, 23.8.2017.
Junge Welt > Journalismus. Überwachung. Junge Welt, 2017-08-23.
Ganzer Text
27.07.2017 Deutschland
DGB
Überwachung

Arbeitsplatz
Überwachung
Volltext
BAG-Urteil: Dürfen Arbeitgeber Späh-Software einsetzen? Private Nutzung vom Büro-Computer: Was ist erlaubt? DGB-Expertin Marta Böning beantwortet die wichtigsten Fragen. Ein Arbeitgeber hat den Verdacht, dass ein Mitarbeiter den dienstlichen Computer intensiv für private Zwecke nutzt. Darf er eine Spähsoftware einsetzen, die alle Tastenbewegungen aufzeichnet – und die Daten dann für eine Kündigung nutzen? Nein, hat das Bundesarbeitsgericht heute entschieden. Doch wie viel private Nutzung und Überwachung von Dienstgeräten ist erlaubt? Worauf müssen Beschäftigte achten? Spähsoftware erfasst jeden Mausklick. Der Fall: Ein Arbeitgeber hat die private Nutzung von Dienstgeräten verboten und kündigt an, dass er zukünftig sämtlichen „Internet-Traffic“ und die Benutzung der Systeme „mitloggt“ und die Daten dauerhaft speichert. Er installiert so genannte Keylogger auf den Dienstrechnern, die sämtliche Tastatureingaben auf dem PC protokollieren und regemässig Bildschirmfotos erstellen. Kündigung wegen Computerspiel. Bei der Auswertung der Daten zeigt sich, dass ein Web-Entwickler seinen Rechner über einen längeren Zeitraum hinweg privat genutzt hat. Dieser räumt ein, dass er während der Arbeitszeit sowohl Dispositionsarbeiten für die Firma seines Vaters erledigt als auch an einem von ihm entwickelten Computerspiel gearbeitet hat. Er wird mit sofortiger Wirkung von der Arbeit freigestellt und bekommt die Kündigung. Dagegen legt er Klage ein. Jetzt hat das Bundesarbeitsgericht entschieden: (…).
DGB, 27.7.2017.
DGB > Überwachung. Arbeitsplatz. DGB, 2017-07-27.
Ganzer Text
04.08.2011 Schweiz
EJPD Justiz- und Polizeidepartement
Personen
Überwachung
Heiner Busch
Internet
Staatsschutz
Volltext

Internetüberwachung. Die Stunde der Schnüffler. Nach dem Bombenattentat in Oslo und dem Massaker an den jungen SozialdemokratInnen auf der Insel Utöya treten in der Schweiz die Liebhaber der staatlichen Überwachung auf den Plan. „Lehren aus dem Attentat von Norwegen“ überschreibt der Basler FDP-Nationalrat Peter Malama einen Eintrag auf seiner Website: „Die Bedrohungsformen haben sich geändert. Aus diesem Grund muss der Nachrichtendienst des Bundes - unter restriktiven Bedingungen natürlich – nicht nur auf öffentlichem Grund und Boden, sondern auch im privaten Raum Erkenntnisse beschaffen können.“ (...).
Heiner Busch.

WOZ. Donnerstag, 4.8.2011.
Überwachung > Internet. Staatsschutz. 2011-08-04.doc.

Internet. Staatsschutz. 2011-08-04.pdf

18.02.2011 Schweiz
Personen
Überwachung
Work
Matthias Preisser
Internet
Volltext

Bitte löschen! Das Internet vergisst nie. Das kann uns zünftig schaden. Das Internet muss dringend lernen zu vergessen. Genau das fordert das äusserst lesenswerte Buch „Delete“. Matthias Preisser. Ihre ganze Geschichte lang strebte die Menschheit nach besserem Erinnern. Wer ein besonders gutes Gedächtnis hat, gilt immer noch als Ausnahmebegabung und wird bewundert. Und nun fordert der österreichische Oxford- und Harvard-Professor Viktor Mayer-Schönberger in seinem Buch eine neue „Tugend des Vergessens in digitalen Zeiten“. (...).

Work. Freitag, 2011-02-18.

Preisser Matthias. Internet. 2011-02-18.pdf

05.08.2010 Schweiz
Faschismus
Personen
Überwachung
Dinu Gautier

Überforderte Überwacher? Onlineüberwachung. Bei der vom Bund verfügten Einführung der Echtzeit-Internetüberwachung sollen auch Kleinstanbieter zu Hilfssheriffs werden. Internetprovider kritiisieren die Behörden. "Die haben zu viel amerikanische Polizeiserien geguckt", sagt ein Mitarbeiter eines Internetproviders. Er spricht vom Dienst "Überwachung Post- und Fernmeldeverkehr des Bundes". Kurz ÜPF. In der Providerszene geniesst dieser Dienst einen schlechten Ruf. Er sei "technisch inkompetent", bedrohe die kleinen Firmen in ihrer Existenz und verfüge über zuviel Macht. (...). Illustration von Patric Sandri. Dinu Gautier. WOZ. Donnerstag, 5.8.2010
27.05.2010 Schweiz
Personen
Überwachung
Dinu Gautier
Informatik
Internet
Der Staat in deinem Computer. Online-Durchsuchung. Der Bund will mit heimlich eingeschleusten Trojanern Computer durchsuchen. Experten erklären, wie das funktioniert. Die Piratenpartei droht mit einem Referendum. Die Strafvervollgungsbehörden wollen künftig Trojaner auf die Computer von Verdächtigen schleusen dürfen. Mithilfe der Überwachungsprogramme soll der Staat nicht  nur verschlüsselte Mails oder verschlüsselte Internettelefonate (VoIP) mitverfolgen können, sondern sich auch auf der Festplatte der überwachten Personen umsehen dürfen. (...). Illustration Patric Sandri. Dinu Gautier. WOZ. Donnerstag, 27.5.2010
11.09.2008 Bern
Reitschule
Überwachung

Überwachung
Reitschule
Weder naiv noch paranoid. Standpunkt. Aktivist David Böhner über Bespitzelungen und was dagegen zu tun ist. "Eine Misstrauenskultur kann für die Gruppendynamik einen ähnlichen Schaden anrichten wie die Infiltration an sich". (…). Mit Foto. David Böhner. WOZ 11.9.2008
11.09.2008 Schweiz
Personen
Überwachung
Heiner Busch
Staatsschutz
Der Verdacht reicht. Schengen. Die EU plant, DemonstrantInnen und Fussballfans im Schengener Informationssystem (SIS) zu speichern. Das hat auch Konsequenzen für den assoziierten Schengen-Staat Schweiz. (…). Mit Foto. Heiner Busch. W
07.08.2008 Lausanne
Schweiz
Vevey
Attac
Überwachung
Nestlé
Personen
Helen Brügger
Überwachung
Attac
Was Sara alles wusste. Nestlégate. Die von Nestlé beauftragte Spionin "Sara Meylan" hat Fichen über Attac-Mitglieder angelegt. Jetzt liegen zumindest einige der Akten den Betroffenen vor. Demnächst spricht sich die Waadtländer Justiz erstmals zu "Nestlégate" aus, zur Infiltrierung der globalisierungskritischen Organisation Attac durch eine Securitas-Spionin im Dienst der Firma Nestlé. Das Westschweizer Fernsehen TSR hatte die Affäre im Juni aufgedeckt, Attac reichte Klage ein, und am 23. Juli fand die erste Anhörung vor dem Bezirksgericht Lausanne statt. (…). Helen Brügger. WOZ 7.8.2008
12.06.2008 Schweiz
Überwachung


Dr. Holm kennt böse Wörter. Überwachung. Wie wird man, ohne es zu merken, zum Terroristen? Und wie humorvoll ist der Überwachende Staatsschutz? Fragen, auf die ein Berliner Paar Antworten kennt. (…). Fotos Jan Schenck. Dinu Gautier. WOZ 12.6.2008
31.05.2007 Schweiz
Überwachung

Tamedia
"Der neue Kalte Krieg. Nachrichtendienste. Reisen nach Moskau dürften heute keine Fichen mehr einbringen. Doch bei der Überwachung ausserparlamentarischer Bewegungen zeigt der Staatsschutz Kontinuität. Sie bedaure "den Misskredit, in den die Nachrichtendienste durch die Aussagen Claude Covassis geraten sind", teilte die für die Kontrolle der Geheimdienste zuständige Geschäftsprüfungsdelegation des Parlaments letzten Freitag mit. Mit Foto. Heiner Busch. WOZ 31.5.2007"
10.10.2003 Schweiz
Personen
Überwachung
Work
Maria Roselli
Spionage
Werden Sie Spion! Nicht nur McDonald's lässt die Arbeitsqualität der Angestellten kontrollieren. Auch Kantonalbanken, Mövenpick, Peugeot und Toyota haben schon externe Testkundschaft angeheuert. Mit Fotos. Maria Roselli. Work 10.10.2003
20.04.2003 Schweiz
Demokratische Juristinnen und Juristen
Personen
Überwachung
Work
Udo Theiss
Arbeitsplatz
Volltext

Schnüffler am Arbeitsplatz. Manche Arbeitgeber schnüffeln ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sogar mit Privatdetektiven nach. Wie der Name schon sagt, spürt das Zürcher „Detektivbüro für Wirtschaft und Kriminalistik“ nicht nur Eheleuten auf amourösen Abwegen hinterher. Neben eifersüchtigen Privatpersonen, Anwaltskanzleien und Notariaten beauftragen auch Firmen aus Industrie und Handel die Detektei von Daniel Senn mit delikaten Ermittlungen. Besonders ausländische Firmen lassen von Senn gern abklären, ob hinter Gesellschaften mit Sitz in Zug, Nidwalden oder dem Fürstentum Liechtenstein tatsächlich seriöse Geschäftsleute oder nur windige Scheinfirmen stehen. Doch die „Wirtschaftsermittlungen“ beschränken sich nicht nur auf Gesellschaften und Management. (...). Udo Theiss.

Work, 20.4.2003.
Überwachung > Arbeitsplatz. 20.4.2003.doc.

Arbeitsplatz. 20.4.2003.pdf

08.02.2000 Schweiz
VPOD
Überwachung

Überwachung
VPOD Bern Kanton
Das Auge des Chefs sieht alles. Der im Sicherheitsgeschäft tätigen Berner Firma Secur AG sind Sicherheit und Ordnung auch im eigenen Betrieb wichtig: Zwecks besserer Disziplin herrscht an den Arbeitsplätzen die totale Überwachung. Die Gewerkschaft VPOD erachtet dies als Verstoss gegen das Arbeitsgesetz und hat Anzeige beim Kanton eingereicht. Foto Max Füri. Daniel Vonlanthen. Bund 8.2.2000
1


  
Copyright 2007 by Beat Schaffer   Nutzungsbedingungen  Powered by dsis.ch    anmelden