Gewerkschaftschronik
 Textverzeichnis minimieren

Sie sind hier: Textverzeichnisse > Kapitel > Unia VD Kanton
Suchen Ortsverzeichnis Kapitelverzeichnis Personenverzeichnis Stichwortverzeichnis  

       
 
   
Anzahl gefundene Artikel: 48

1 2
 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
05.11.2018 VD Kanton
Unia VD Kanton

Bauarbeiter
Streik
Volltext
Bau steht still: Mehr als 4000 Bauarbeiter protestieren in Lausanne. Heute und morgen legen die Waadtländer Bauarbeiter ihre Arbeit nieder. In Lausanne versammelten sich heute mehr als 4000 Bauarbeiter. Sie setzen damit ein starkes Zeichen gegen die massiven Angriffe der Baumeister auf den Landesmantelvertrag (LMV) und die Rente mit 60. Mehr als 4000 Bauarbeiter haben heute in der Waadt ihre Arbeit niedergelegt. Die Waadtländer Bauarbeiter sind wütend über die Angriffe des Baumeisterverbandes. Insbesondere die Forderung nach 300 zusätzlichen flexiblen Arbeitsstunden stösst den Bauarbeitern sauer auf: „Der Druck auf dem Bau ist bereits heute immens. Nun wollen die Baumeister die Bauarbeiter noch länger schuften lassen. Das ist inakzeptabel“, stellt Pietro Carobbio, Bau-Verantwortlicher der Unia Waadt, fest. Am Nachmittag folgt eine Demonstration durch Lausanne. Zweiter Protesttag angekündigt. Bereits im Oktober haben mehr als 1300 Waadtländer Bauarbeiter beschlossen, den Protest auf zwei Tage auszuweiten. Eine Delegation wird morgen ihre Kollegen in Zürich in ihrem Protest unterstützen. Die Bauarbeiter wollen die Sicherung der Rente mit 60. Um das zu erreichen, nehmen sie eine Beitragserhöhung in Kauf. Im Gegenzug verlangen sie eine anständige Lohnerhöhung. Doch der Baumeisterverband erpresst die Bauarbeiter: So ist er zu dieser Lösung nur bereit, wenn die Gewerkschaften einen massiven Abbau im LMV in Kauf nehmen. „Wir wollen möglichst rasch eine schnelle Lösung. Doch die Gewerkschaften werden keiner Verschlechterung des Landesmantelvertrages (…).
Unia VD Kanton, Medienmitteilung, 5.11.2018.
Unia VD Kanton > Bauarbeiter. Streik. Unia VD Kanton, 2018-11-05.
Ganzer Text
12.02.2018 VD Kanton
Electricité 2020
Unia VD Kanton

Electricité 2020
Streik
Volltext
Streik bei Electricité 2020. Spannungen bei Wiederaufnahme des Streiks. Vier Elektriker der Firma Electricité 2020 aus Echallens (VD) streiken seit heute Vormittag auf einer Baustelle in Treycovagnes bei Yverdon. Diese werden dabei von der Unia unterstützt. Grund: Ihr Arbeitgeber hat sich nicht an die Vereinbarung gehalten, die am 29. Januar unterzeichnet worden ist. Der Chef der Electricité 2020 hat die Zahlungsvereinbarung, die er am 29. Januar mit der Unia unterzeichnet hat, nicht eingehalten. Dies nachdem zuvor sechs Mitarbeitende während eines halben Tages die Arbeit niedergelegt hatten. Aus diesem Grund haben sie heute Morgen den Streik wieder aufgenommen. Die Unia hat für insgesamt zehn Mitarbeitende des Unternehmens ein entsprechendes Mandat erhalten. Die Stimmung vor Ort ist spannungsgeladen. Denn der Arbeitgeber versucht mit allen Mitteln, die Streikenden zu vertreiben. Die Unia deutet dies als eindeutigen Angriff auf das geltende Streikrecht. Vereinbarung angefochten. Bis spätestens am 7. Februar 2018 sollte gemäss Vereinbarung eine erste Rate von 30‘000 Franken bezahlt werden. Allerdings ist bisher nur die Hälfte dieses Betrages ausbezahlt worden. Der Arbeitgeber bestreitet in der Zwischenzeit die Gültigkeit der Vereinbarung. Diese sollte es den Arbeitnehmenden ermöglichen, rückständige Löhne in der Höhe von netto 85‘000 Franken einzuziehen. 70‘000 Franken noch ausstehend. Trotz eines letzten Vermittlungsversuchs während eines Treffens zwischen der Unia und dem Chef (…).
Unia VD Kanton, Medienmitteilung, 12.2.2018.
Unia VD Kanton > Electricité 2020. Streik. Unia VD Kanton, 2018-02-12.
Ganzer Text
21.12.2017 Rennaz
Unia VD Kanton

Streik
Volltext
Zulagen
Sieg für Streikende in Rennaz. 30'0000 Franken an Mittagsentschädigungen – mindestens dieser Betrag wurde den Streikenden vorenthalten Foto: Thierry Porchet. Die Streikenden auf der Baustelle des Spitals Riviera-Chablais in Rennaz (VD) haben gewonnen: Sie erkämpften sich gemeinsam mit der Unia die Auszahlung ihrer Mittagsentschädigung im Umfang von mindestens 30‘000 Franken und die Sicherung ihres Arbeitsplatzes bis März 2018. Der Streik ist beendet. Der Streik auf der Baustelle des Spitals Riviera-Chablais in Rennaz (VD) ist beendet. Die 19 Streikenden, die von der Unia unterstützt werden, und das Generalunternehmen Steiner AG haben eine Einigung erzielt. Sie umfasst die Auszahlung der Mittagsentschädigung im Umfang von mindestens 30‘000 Franken und die Sicherung der Arbeitsplätze bis im März 2018. Die Einigung wurde gestern Abend von einer Delegation der Streikenden, der Gewerkschaft Unia und der Steiner AG unterzeichnet. Zwei Streiktage. Seit dem 18.12.2017 streikten in Rennaz (VD) 19 Bauarbeiter auf der Baustelle des Spitals Riviera-Chablais. Mit Unterstützung der Unia verlangten sie die Auszahlung ihrer Mittags- und Reiseentschädigung sowie der Kosten für die Sicherheitsausstattung. Ihre Forderungen fanden aber bei der Steiner AG mit Sitz in Zürich, dem Subunternehmen Thermex AG sowie bei mehreren Temporärvermittlungsagenturen kein Gehör. Aufgrund der Unnachgiebigkeit der Arbeitgeber hatten die Streikenden keine andere Wahl, als den Zugang zur Baustelle zu blockieren. Das Recht (…).
Unia VD Kanton, 21.12.2017.
Unia VD Kanton > Zulagen. Streik. Unia VD Kanton, 2017-12-21
Ganzer Text
11.10.2017 Nyon
Generali AG
Unia VD Kanton

Generali AG
Preisverleihung
Volltext
Unia erhält Preis für gewerkschaftlichen „Durchbruch“ von UNI Global Union. Streik bei einer Schweizer Versicherung erhält internationale Auszeichnung. Der internationale Gewerkschaftsbund UNI Global Union hat gestern Abend seinen „Durchbruch“-Preis für herausragende gewerkschaftliche Aktionen verliehen. Die Auszeichnung ging an eine Delegation der Generali-Beschäftigten in Nyon (VD) und die Gewerkschaft Unia. Im Jahr 2016 retteten die Mitarbeitenden mit Unterstützung der Unia durch einen für die Schweizer Versicherungsbranche beispiellosen Streik fast hundert bedrohte Arbeitsplätze. UNI Global Union ist ein weltweiter Zusammenschluss von rund 900 Gewerkschaften. Mit der jährlich von 130 Länderdelegierten verliehenen „Durchbruch“-Auszeichnung werden Gewerkschaften ausgezeichnet, ein ausserordentliches Mitgliederwachstum verzeichnet haben oder beachtliche Erfolge bei der Mobilisierung ihrer Mitglieder erzielt haben. Dieses Jahr geht der Preis unter anderem an den Streikausschuss der Generali-Angestellten sowie an die Gewerkschaft Unia, die sie unterstützte. Kampf bei Generali hat sich gelohnt. Die Auszeichnung belohnt den Kampf der Generali-Mitarbeitenden, die sich in grosser Zahl in der Unia organisierten, um sich gegen den Abbau von 108 Arbeitsplätzen in Nyon zu wehren. Die aussergewöhnliche Mobilisierung führte zu einer in der Schweizer Versicherungsbranche nie dagewesenen Streikbewegung. Schliesslich konnten dank des Engagements und der Vorschläge der Arbeitnehmenden fast hundert.
Unia VD Kanton, Medienmitteilung, 12.10.2017. 
Unia VD Kanton > Generali AG. Preis. Unia VD Kanton,2017-10-12.
Ganzer Text
28.07.2017 Yverdon
Lassueur SA
Unia VD Kanton

Lassueur SA
Streik
Volltext
Arbeitskonflikt bei Lassueur in Yverdon (VD). Elektriker-Streik beendet. Nach einem zweitägigen Streik haben die aktuellen und ehemaligen Angestellten der Elektro-Firma Lassueur in Yverdon (VD) endlich ihre Lohnzahlungen für den Monat Juni erhalten. Die von der Unia unterstützten Elektriker haben daraufhin gestern Abend beschlossen, ihren Streik zu beenden. Nach zweitägigen Verhandlungen hat die Firmenleitung von Lassueur SA endlich eingewilligt, die Juni-Löhne in der Höhe von 20‘000 Franken auszuzahlen. Die acht Angestellten, Lehrlinge und ehemaligen Arbeitnehmenden von Lassueur haben deshalb beschlossen, den Streik einzustellen. Klare Zusagen für Beschäftigte. Die Firmenleitung hat zudem versprochen, die Juli-Löhne kommenden Freitag (4. August) zu bezahlen. Die Unia wird überprüfen, ob diese Zusagen eingehalten werden. Die Gewerkschaft führt auch Diskussionen mit einem potentiellen Käufer der Firma weiter, der den Rest der ausstehenden Zahlungen übernehmen könnte. Zweitägiger Streik. Seit Mittwochmorgen hatten die Angestellten von Lassueur gestreikt, um vom Arbeitgeber ausstehende Lohn- und Überstundenzahlungen von über 70'000 Franken einzufordern. Auch die Arbeitgeberbeiträge für die Sozialversicherungen wurden seit mehreren Monaten nicht bezahlt. (…).
Unia VD Kanton, 28.7.2017.
Unia VD Kanton > Lassueure SA. Streik. Unia VD Kanton, 2017-07-28.
Ganzer Text
26.07.2017 Yverdon
Lassueur SA
Unia VD Kanton

Lassueur SA
Lohnzahlung
Streik
Volltext
Streik bei Lassueur in Yverdon (VD). Elektriker streiken für ihren Lohn. Seit heute Morgen früh streiken die Angestellten des Elektro-Unternehmens Lassueur in Yverdon (VD). Sie haben zudem die Räumlichkeiten der Firma besetzt. Mit Unterstützung der Gewerkschaft Unia fordern sie von ihrem Arbeitgeber ausstehende Lohn- und Überstundenzahlungen von über 70‘000 Franken ein. Unbezahlte Löhne, Überstunden und Sozialversicherungsbeiträge: Seit letztem März häufen sich bei der Elektro-Firma Lassueur SA in Yverdon (VD) die Unregelmässigkeiten. Als letztes Mittel, um zu ihrem Recht zu kommen, sind die Angestellten heute Morgen in den Streik getreten. Sie haben zudem die Räumlichkeiten des Unternehmens besetzt. Unia mandatiert. Acht betroffene Personen haben die Unia beauftragt, mit dem Chef der Firma Lassueur SA zu verhandeln. Fünf sind aktuelle Angestellte des Unternehmens, drei haben die Firma bereits verlassen. Alle Betroffenen sind bereit, für ihre korrekte Entlohnung zu kämpfen. Es geht um über 70‘000 Franken an ausstehenden Lohn- und Überstundenzahlungen. Gespräche unterbrochen. Heute Morgen fanden bereits Gespräche mit der Firmenleitung statt. Da vom Arbeitgeber keine glaubwürdigen und ausreichenden Vorschläge gemacht wurden, sind die Verhandlungen aber unterbrochen worden. Die Unia und die Lassueur-Angestellten verlangen, dass die ausstehenden Zahlungen bis Ende der Woche geleistet werden. (…).
Unia VD Kanton, Medienmitteilung, 26.7.2017.
Unia VD Kanton > Lassueur SA. Streik. Unia VD, 2017-07-26.
Ganzer Text
10.07.2017 Villeneuve
Bombardier
Gewerkschaftsbund ZH Kanton
Personen
Unia VD Kanton
Lorenz Keller
Bombardier
Entlassungen
Volltext
Ein Weltmeistertitel für die Schweiz? Gewerkschaftliche Gedanken in der P.S. Bereits zum sieben Mal in Folge stellte der Global Innovation Index Anfang Juni den Werkplatz Schweiz aufs Siegertreppchen. Der Index, den jedes Jahr Wissenschaftler/innen führender Wirtschaftsuniversitäten erstellen, vergleicht die Innovationskraft von Volkswirtschaften. Die Medien hierzulande feierten die erneute Auszeichnung; „Innovation liegt uns im Blut“, jubelte gar der „Blick“. Innovation, das klingt ja eigentlich noch ganz gut: Fortschritt, neue Lösungen und Nachhaltigkeit – diese drei Begriffe stehen exemplarisch für das, was Innovation landläufig meint. Doch wie fortschrittlich, lösungsorientiert und nachhaltig ist eigentlich die Vergabepraxis von Grossprojekten durch die öffentliche Hand? Vor gut einem Monat, also genau zur zu selben Zeit, als die Tageszeitungen den „Innovationsweltmeister Schweiz“ ausriefen, wurde bekannt, dass der kanadische Zug- und Flugzeugbauer Bombardier über Nacht beschlossen hatte, über 650 Stellen in Zürich und im Waadtland zu streichen. Nur in Klammer. Im Kanton Waadt wurde die dortige Volkswirtschaftsdirektion sofort aktiv und versucht die Stellen zu retten. Blanker Hohn für die Betroffenen ist hingegen die Aussage des Departements von Carmen Walker-Späh. „Da braucht es mehr, bis die Politik aktiv wird.“ liessen sie in der NZZ verlauten. Klammer zu. Rund 550 der betroffenen Arbeitnehmer sind temporär Beschäftigte, die jetzt nach und nach bis Ende 2018 ihre Anstellung (…). Lorenz Keller. 
GBKZ, 10.7.2017.
Gewerkschaftsbund ZH Kanton > Bombardier. Entlassungen. GBKZ, 2017-07-10.
Ganzer Text
07.07.2017 Villeneuve
Bombardier
Unia VD Kanton

Bombardier
Konsultationsverfahren
Volltext
Streichung von 650 Stellen. Bombardier muss seine soziale Verantwortung ernstnehmen. Die Konsultationsfrist zur Massenentlassung von 650 Beschäftigten an den Bombardier-Standorten Villeneuve (VD) und Zürich ist gestern abgelaufen. Die Gewerkschaft Unia erwartet, dass Bombardier seine soziale Verantwortung wahrnimmt und Verhandlungen über einen Sozialplan auch für die Temporär-Beschäftigten eröffnet.Von den 650 Arbeitnehmenden, die in Villeneuve und Zürich entlassen werden sollen, sind 483 Temporär-Beschäftigte und 167 Festangestellte. Die Konsultationsfrist ist gestern verstrichen, ohne dass die Unia zu den Verhandlungen zwischen der Geschäftsleitung und der Personalkommission, die nur die Festangestellten vertrat, zugelassen worden wäre. Laut Stellungnahmen des Unternehmens soll es Lösungen für die Festangestellten geben. Die Temporären finden sich jedoch in der Arbeitslosigkeit wieder. Die Mehrheit dieser Beschäftigten haben während Jahren mit unbefristeten Temporär-Verträgen für Bombardier gearbeitet. Auch wenn sie über eine Personalvermittlungsfirma angestellt waren, sind diese Angestellten integraler Teil der Bombardier-Belegschaft. Der Konzern muss deshalb seine soziale Verantwortung wahrnehmen. Sozialplan für die Temporären. Die Unia ist von den Temporär-Beschäftigten am Standort Villeneuve mandatiert worden, ihre Interessen zu vertreten. Die Absichtserklärungen des Unternehmens, wonach «eventuelle Beschäftigungs-Gelegenheiten» für die entlassenen Personen (…).
Unia VD, Medienmitteilung, 7.7.2017.
Unia VD Kanton > Bombardier. Konsultationsverfahren. Unia, 2017-07-07.
Ganzer Text
20.06.2017 Ecublens
Thermo Fisher AG
Unia VD Kanton

Petition
Streik
Thermo Fisher AG
Volltext
Unbefristeter Streik bei Thermo Fisher Scientific in Ecublens (VD). Streikende fordern einen besseren Sozialplan und den Erhalt des Standorts. Nach dem Scheitern der Verhandlungen mit der Geschäftsleitung sind die Beschäftigten von Thermo Fisher Ecublens (VD) heute Morgen erneut in einen unbefristeten Streik getreten. Sie protestieren gegen die geplante Auslagerung von rund 100 Stellen in die Tschechei und verlangen einen besseren Sozialplan. Heute Nachmittag haben sie dem Waadtländer Kantonsparlament eine Petition für den Erhalt der Arbeitsplätze überreicht. Mit einem sechstägigen Streik hatte die Belegschaft von Thermo Fisher Mitte April gegen die Auslagerung von Arbeitsplätzen protestiert und die Geschäftsleitung an den Verhandlungstisch gezwungen. Jetzt sind die Verhandlungen gescheitert. Der US-Konzern zeigte keinerlei Willen, möglichst viele Arbeitsplätze in Ecublens zu erhalten. Er war lediglich zu einer lächerlichen Reduktion der auszulagernden Arbeitsplätze von ursprünglich 106 (von insgesamt 165) auf 95 bereit. Das Unternehmen überging auch die Vorschläge zur Aufrechterhaltung der Produktion in Ecublens, welche die Belegschaft im Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen Konsultationsfrist machte. Und sie bot einen Sozialplan an, dessen Eckwerte weit unter dem Niveau anderer Vereinbarungen liegt, welche die Unia Waadt mit multinationalen Firmen aushandelte. Unbefristeter Streik. Deshalb beschloss gestern Abend eine Mehrheit der Beschäftigten an einer Betriebsversammlung, ab heute Morgen erneut und unbefristet in (…).
Unia VD Kanton, Medienmitteilung, 20.6.2017.
Unia VD Kanton > Thermo Fisher. Streik. Petition. Unia VD Kanton, 2017-06-20.
Ganzer Text
06.06.2017 Pratteln
Villeneuve
Bombardier
Unia VD Kanton

Bombardier
Entlassungen
Volltext
Massenentlassungen bei Bombardier. Unia setzt sich für den Erhalt der Arbeitsplätze bei Bombardier ein. Der kanadische Konzern Bombardier hat heute den Abbau von 650 Arbeitsplätzen hauptsächlich in Villeneuve (VD), aber auch in Zürich angekündigt. Die Unia wird sich gemeinsam mit dem Personal und den Personalvertretungen aktiv für den Erhalt von möglichst vielen Arbeitsplätzen einsetzen. Nachdem Bombardier einen Grossauftrag der SBB abgeschlossen hat, hat das Unternehmen heute den Abbau von 650 Arbeitsplätzen bekanntgegeben, darunter rund 500 temporär Beschäftigte. Die Gewerkschaft Unia wird sich gemeinsam mit den Beschäftigten und deren Vertretern dafür einsetzen, dass möglichst viele Arbeitsplätze erhalten, die Interessen der Beschäftigten gewahrt und tragfähige Strategien für die Zukunft entwickelt werden. Die Unia erwartet dabei von Bombardier einen konstruktiven Dialog im Konsultationsverfahren, das morgen beginnt, profitierte das Unternehmen doch stark von öffentliche Aufträgen. Der kanadische Konzern führt derzeit eine weltweite Umstrukturierung seines Transportsektors durch. Bereits im letzten Jahr kündigte er den Abbau von rund 70 Stellen in der Schweiz an. Derzeit zählt es in der Schweiz rund 1300 Beschäftigte. (…).
Unia VD Kanton, Medienmitteilung, 6,6,2017.
Unia VD Kanton > Bombardiert. Entlassungen. Unia VD Kanton, 2017-06-06.
Ganzer Text
12.05.2017 VD Kanton
Personen
Unia VD Kanton
Clemens Studer
Arbeitslosenkasse
Strafanzeige
Volltext
Fragen und Antworten zum Skandal in der Waadt. Kantonale Arbeitslosenkasse betrogen. Was man über die Ereignisse weiss - und was nicht. Vor zehn Tagen flog bei der Arbeitslosenkasse des Kantons Waadt ein Millionenbetrug auf. Ein gutes Dutzend Verdächtige kamen in Untersuchungshaft, darunter auch zwei Unia-Mitarbeiter. Was sind die Vorwürfe? Im Kanton Waadt sollen rund 20 Firmen die Arbeitslosenkasse um 3 Millionen Franken betrogen haben. Der Vorwurf der Ermittler: Seit dem Jahr 2013 wurden der Kasse eine grosse Anzahl von fiktiven Angestellten gemeldet, um beim späteren Konkurs der Firmen auf missbräuchliche Art an Insolvenzentschädigungen zu kommen. Die so unrechtmässig bezogenen Gelder sollen zwischen den jetzt Verhafteten aufgeteilt worden sein. Wie ist dieser Bschiss gelaufen? Kleinunternehmer aus der Baubranche sollen in ihren Firmen Phantomarbeiter geführt haben. Also Personen, die nie oder nicht mehr in der betreffenden Firma arbeiteten. Oft waren die betreffenden Firmen offenbar auch Teil sogenannter Kettenkonkurse. Das bedeutet: Die gleichen Leute gründen immer wieder Firmen, die nach kurzer Zeit konkursgehen. Löhne und Sozialabgaben blieben unbezahlt. Die Mitarbeitenden erhielten dann die angeblich nicht mehr bezahlten Löhne als sogenannte Insolvenzentschädigungen von der Arbeitslosenkasse. Wer sind die Verdächtigen? Ein Dutzend Unternehmer und zwei Unia-Mitarbeiter. Sie wurden Ende April in Untersuchungshaft genommen. Ist die Unia unter den Beschuldigten? Nein, Clemens Studer.
Work, 12.5.2017.
Personen > Studer Clemens. Arbeitslosenkasse. Strafanzeige. Unia VD Kanton, 2017-05-12.
Ganzer Text
27.04.2017 VD Kanton
Unia VD Kanton

Arbeitslosenkasse
Strafanzeige
Volltext
Untersuchung gegen zwei Unia-Mitarbeiter eingeleitet. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Waadt hat ein Verfahren gegen zwei Mitarbeiter der Gewerkschaft Unia wegen angeblicher Unregelmässigkeiten mit Geldern der kantonalen Arbeitslosenkasse (Insolvenzentschädigungen) eingeleitet. Die Gewerkschaft verfügt derzeit über keine weiteren präzisen Informationen. Die Unia hat alles Interesse, dass die Vorwürfe rasch und vollumfänglich aufgedeckt werden. Sie wird alle dafür notwendigen Informationen bereitstellen und zwecks Aufklärung der Vorwürfe eng mit den Behörden zusammenarbeiten. Sie hat die beschuldigten Angestellten freigestellt. Treffen die Vorwürfe zu, werden sie fristlos entlassen. Denn ein solches Verhalten ist nicht akzeptabel und wird von der Unia nicht toleriert. Bis weitere Informationen vorliegen, gilt jedoch für die beschuldigten Arbeitnehmer der rechtsstaatliche Grundsatz der Unschuldsvermutung. (…).
Unia VD Kanton, Medienmitteilung, 27.4.2017.
Unia VD Kanton > Arbeitslosenkasse. Strafanzeige. Unia VD Kanton, 2017-04-27.
Ganzer Text
27.04.2017 Ecublens
Thermo Fisher AG
Unia VD Kanton

Streik
Thermo Fisher AG
Volltext
Arbeitskonflikt bei Thermo Fisher Scientific in Ecublens (VD). Streik unterbrochen – Kampf um Arbeitsplätze geht weiter. Die Personalkommission, die Gewerkschaft Unia und die Direktion von Thermo Fisher Scientific in Ecublens (VD) haben sich auf eine Vereinbarung geeinigt. Sie legt die Modalitäten für die kommenden Verhandlungen fest und erfüllt die Forderungen der Arbeiter/innen weitgehend erfüllt. Der seit Mittwoch letzter Woche andauernde Streik ist deshalb unterbrochen worden. Die Unia wird sich nun gemeinsam mit der Belegschaft dafür einsetzen, dass die Arbeitsplätze in Ecublens erhalten bleiben. Nach sechs Streiktagen und intensiven Verhandlungen konnte unter Vermittlung des Waadtländer Volkswirtschaftsdirektors Philippe Leuba eine Einigung erzielt werden. Die Direktion der Firma, die Personalkommission und die Unia vereinbarten die Modalitäten der kommenden Verhandlungen über den angekündigten Stellenabbau. Die drei Forderungen der Streikenden wurden weitgehend erfüllt: Unia wird in die Verhandlungen einbezogen, die Konsultationsfrist wird um die zehn Tage verlängert und die für die Erarbeitung von Alternativvorschlägen notwendigen Unterlagen werden zur Verfügung gestellt. Zudem haben die Beteiligten einen Fahrplan für die Verhandlungen festgelegt. Die Beschäftigten haben heute Morgen ihre Arbeit wieder aufgenommen. Arbeitsplätze müssen erhalten bleiben. (…).
Unia VD Kanton Medienmitteilung, 27.4.2017.
Unia VD Kanton > Thermo Fischer. Streik. Unia VD Kanton, 2017-04-27.
Ganzer Text
21.04.2017 Ecublens
Thermo Fischer AG
Unia VD Kanton

Streik
Thermo Fischer AG
Volltext
Arbeitskonflikt bei Thermo Fisher Scientific in Ecublens (VD). US-Konzernleitung blockiert Einigung – Streik wird fortgesetzt. Die US-amerikanische Konzernleitung von Thermo Fisher hat eine Einigung, welche die Personalkommission, die Unia und die lokale Betriebsleitung in Ecublens gestern ausgehandelt hatten, ohne Begründung und en bloc abgelehnt. Angesichts dieser Dialogverweigerung hat die Belegschaft beschlossen, ihren am Mittwoch begonnenen Streik am Montag fortzusetzen. Die gestern unter Vermittlung des Waadtländer Arbeitsamtes ausgehandelte Übereinkunft hätte es erlaubt, die Situation zu deblockieren. Sie trug den wichtigsten Forderungen, welche das Personal an die Direktion stellte, Rechnung: die Zulassung der Unia bei den Verhandlungen über den geplanten Arbeitsplatzabbau, die Verlängerung der Konsultationsfrist zur Erarbeitung von Alternativvorschlägen zu diesen Abbau und die Zurverfügungstellung der dazu notwendigen Informationen. Obwohl die Gespräche heute Vormittag fortgesetzt wurden und sich das Waadtländer Arbeitsamt erneut einschaltete, hat die US-amerikanische Konzernleitung jeden Kompromiss abgelehnt und die getroffene Einigung ohne Begründung zurückgewiesen. Streik geht weiter. Angesichts dieser totalen Dialogverweigerung hat die Betriebsversammlung heute Nachmittag beschlossen, den Streik am Montag fortzuführen. Sie hat gleichzeitig das Waadtländer Arbeitsamt gebeten, weiterhin bei der Suche nach einer Lösung zu helfen. Die Beschäftigten sind entschlossen, ihre Rechte zu verteidigen. Heute beteiligten sich praktisch alle der im Betrieb anwesenden 130 Angestellten am Ausstand. (…).
Unia VD Kanton, Medienmitteilung, 21.4.2017.
Unia VD Kanton > Thermo Fischer. Streik. Unia VD Kanton, 2017-04-21.
Ganzer Text
21.04.2017 Ecublens
Thermo Fischer AG
Unia VD Kanton

Streik
Thermo Fischer AG
Volltext
Streik bei Thermo Fischer geht weiter. Die US-Konzernleitung blockiert eine Einigung, der Arbeitskonflikt in Ecublens dauert an. Die US-amerikanische Konzernleitung von Thermo Fisher hat eine Einigung, welche die Personalkommission, die Unia und die lokale Betriebsleitung in Ecublens am Donnerstag ausgehandelt hatten, ohne Begründung abgelehnt. Angesichts dieser Dialogverweigerung hat die Belegschaft beschlossen, ihren Streik am Montag fortzusetzen. Die unter Vermittlung des Waadtländer Arbeitsamtes ausgehandelte Übereinkunft ging auf die wichtigsten Forderungen des Personals ein: Zulassung der Unia bei den Verhandlungen über den geplanten Arbeitsplatzabbau, Verlängerung der Konsultationsfrist zur Erarbeitung von Alternativvorschlägen zu diesen Abbau und die Zurverfügungstellung der dazu notwendigen Informationen. US-Konzernleitung blockiert. Die US-amerikanische Konzernleitung von Thermo Fisher lehnte jedoch jedes Entgegenkommen ab und wies die getroffene Übereinkunft ohne Begründung zurück. Streik geht weiter. Angesichts dieser totalen Dialogverweigerung hat die Betriebsversammlung am Freitagnachmittag beschlossen, den Streik auch am Montag fortzuführen. Die Beschäftigten sind entschlossen, ihre Rechte zu verteidigen. Heute beteiligten sich praktisch alle der im Betrieb anwesenden 130 Angestellten am Ausstand. Kampf gegen Auslagerung. Thermo Fisher Scientific, die auf die Produktion von Röntgenapparate spezialisiert ist, will einen Teil der Produktion von Ecublens in die Tschechische Republik verlagern. Dadurch gingen in Ecublens 106 von insgesamt 165 Arbeitsplätzen verloren. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 21.4.2017.
Unia Schweiz > Thermo Fischer. Streik. Unia Schweiz, 2017-04-21.
Ganzer Text
19.04.2017 Ecublens
Thermo Fischer AG
Unia VD Kanton

Ausgliederung
Streik
Thermo Fischer AG
Volltext
Belegschaft wehrt sich gegen Arbeitsplatzverlagerungen. Arbeitsniederlegung bei der US-Firma Thermo-Fisher in Ecublens. Seit heute Morgen um 6 Uhr hat das gesamte Personal der Thermo Fisher Scientific in Ecublens (VD) die Arbeit niedergelegt. Die Angestellten protestieren gegen die Verlagerung von 106 der insgesamt 165 Arbeitsplätze in die Tschechische Republik. Die Belegschaft hat konkrete Forderungen an die Direktion gestellt und erwartet nun die Antwort des Managements des US-Konzerns. Der Streik dauert mindestens bis heute Abend. Trotz gutem Geschäftsgang will der US-amerikanische Konzern Thermo Fisher einen Grossteil seines Betriebs im waadtländischen Ecublens, der auf die Produktion von Laborgeräten (Röntgen-Photoelektronen-Spektrometer) spezialisiert ist, in die Tschechische Republik verlagern. Gleichzeitig hat sich die Direktion geweigert, die Gewerkschaft Unia bei den Verhandlungen über die Zukunft des Waadtländer Betriebs als Vertreterin der Belegschaft anzuerkennen. Die Konsultationsfrist wurde auf lediglich 14 Arbeitstage beschränkt, was zu kurz ist, damit das Personal seriöse Alternativvorschläge zum Arbeitsplatzabbau erarbeiten kann. Angesichts dieser Haltung hat die Betirebsversammlung gestern beschlossen, heute in den Streik zu treten, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Konkrete Forderungen: Die Streikenden haben der Geschäftsleitung drei konkrete Forderungen gestellt. Sie soll erstens alle Unternehmenszahlen offenlegen, die notwendig sind, um alternative Vorschläge zum (…).
Unia VD Kanton, Medienmitteilung, 19.4.2017.
Unia VD Kanton > Thermo Fischer AG. Auslagerung. Streik. Unia VD Kanton, 2017-04-19.
Ganzer Text
19.04.2017 Ecublens
Thermo Fischer AG
Unia VD Kanton

Streik
Thermo Fischer AG
Volltext
Belegschaft von Thermo Fisher setzt Arbeitsniederlegung fort. Die Belegschaft fordert die Unterstützung der Gewerkschaft bei den Verhandlungen mit Thermo Fisher. Thermo Fisher will die Unia nicht an den Verhandlungen über den geplanten Arbeitsplatzabbau dabei haben, wie dies die Belegschaft fordert. Die Personalversammlung hat deshalb entschieden, die Arbeitsniederlegung morgen, Donnerstag, fortzusetzen. Die lokale Betriebsleitung von Thermo Fisher hatte zwei Unterredungen mit der Personalkommission und der Unia. Danach gab Thermo Fisher bekannt, dass sie bei den Verhandlungen um den geplanten Personalabbau die Unia nicht dabei haben wollen. Gewerkschaftlich organisierte Angestellte. Die mehrheitlich gewerkschaftlich organisierten Angestellten akzeptieren diesen Entscheid nicht. Sie wollen ihre Arbeitsplätze erhalten und sind nicht bereit, auf die Unterstützung der Gewerkschaft zu verzichten, um ihre Rechte wahrzunehmen. Sie haben deshalb beschlossen, ihren Arbeitskampf auch morgen fortzusetzen. Arbeitskampf geht weiter. Die beiden anderen Forderungen des Personals (Offenlegung von Informationen für Alternativvorschläge und Verlängerung der Konsultationsfrist) wurden bisher nicht diskutiert. Die Belegschaft wehrt sich gegen die Pläne von Thermo Fisher, einen Teil der Produktion in die Tschechische Republik zu verlagern. Davon wären 106 von insgesamt 165 Arbeitsplätzen betroffen.
Unia VD Kanton, 19.4.2017.
Unia VD Kanton > Thermo Fischer. Streik. Unia VD Kanton, 2017-04-19.
Ganzer Text
10.04.2017 Nyon
General Electric
Unia VD Kanton

Sozialplan
Volltext
Sozialplan bei Generali in Nyon unterzeichnet. Generali: Kämpfen hat sich gelohnt. Die Generali-Direktion und die Vertreter der Arbeitnehmenden des Versicherers in Nyon (VD) haben am Freitag einen Sozialplan unterzeichnet. Nachdem die Anzahl Arbeitsplatzverlagerung nach Adliswil (ZH) halbiert werden konnte, begrüsst die Unia die Unterzeichnung des Sozialplans. Dieser sieht begleitende Massnahmen für die Angestellten vor, die mit einem Transfer einverstanden sind, sowie Abgangsentschädigungen und berufliche Wiedereingliederungsmassnahmen für die anderen Angestellten. Das Resultat konnte nur dank der Entschlossenheit der Belegschaft und der Unterstützung durch die Unia erzielt werden. Nach viermonatigen Verhandlungen und einer ersten Reduktion der Zahl der Verlagerungen im Januar (von den 108 zur Diskussion stehenden Stellen werden 41 am Standort Nyon verbleiben), begrüsst die Unia den Abschluss eines Sozialplans zwischen der Arbeitnehmendenvertretung und dem italienischen Versicherungskonzern. An der Generali-Generalversammlung haben 60% der Beschäftigten dem Plan zugestimmt. Dieser sieht Entschädigungen und Wiedereingliederungsmassnahmen für die Angestellten vor, deren Stellen in Nyon aufgehoben werden und die nicht in Adliswil arbeiten wollen. Der Sozialplan beinhaltet auch begleitende Massnahmen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die den Transfer akzeptieren. Abgangsentschädigung und vorzeitige Pensionierung. Die Angestellten können Coaching-, Wiedereingliederungs- und (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 10.4.2017.
Unia Schweiz > Generali Electric. Sozialplan. Unia Schweiz, 2017-04-10.
Ganzer Text
18.03.2017 Thun
AHV
Unia Berner Oberland
Unia Genf
Unia Tessin
Unia VD Kanton

AHV-Revision
Resolution
Volltext
Resolution der Regiovorstände der Unia Berner Oberland, Genf, Tessin und Waadt zuhanden der nationalen DV vom 18. März 2017. Altersvorsorge 2020 : Die Erhöhung des Rentenalters für Frauen lassen wir nicht durch! Respektieren wir die Kongressentscheide! Die Regiovorstände der Unia Berner Oberland, Genf, Tessin und Waadt haben den Diskussionsstand im National- und Ständerat zur Vorlage „Altersvorsorqe 2020" zur Kenntnis genommen. Die Divergenzen zwischen den beiden Räten im Hinblick auf die Schlussabstimmung im März konnten damit eingehend analysiert werden. Über die Differenzen zwischen National- und Ständerat hinaus haben die Regiovorstände jedoch auch festgestellt, dass sich das Parlament in zwei entscheidenden Punkten einig ist, die für uns inakzeptabel sind: Die Erhöhung des Rentenalters für Frauen von 64 auf 65 Jahre und die Senkung des Umwandlungssatzes. Es handelt sich hier um „Rote Linien", die nicht überschritten werden dürfen, ohne dass die Gewerkschaftsbewegung sich mit allen Mitteln dagegen wehrt. Das Projekt des Ständerates, das hin und wieder als „Kornprornlssvariante" bezeichnet wird, beinhaltet zwar Kompensationsmassnahmen (u.a. eine geringfügige Erhöhung der AHV-Renten), aber auch es halt an den beiden inakzeptablen Massnahmen fest, gegenüber denen die Gegenleistungen kaum ins Gewicht fallen. Aus diesem Grund, wie auch von der Kongressresolution vom 28.10.2016 festgehalten, muss die Unia diesen Angriff auf unsere Renten mit allen Mitteln abwehren. Unsere Gewerkschaft muss das Referendum ergreifen! Damit verlangen wir nichts anderes als den Respekt und die Umsetzung (…).
Unia Berner Oberland, 18.3.2017.
Unia Berner Oberland > AHV-Revision. DV Unia Schweiz. . Resolution. Unia, 2017-03-18.
Ganzer Text
24.02.2017 St-Sulpice VD
GaleniCare
Unia VD Kanton

Apotheke
GaleniCare
Sozialplan: Kein Sonnenschein bei Sun Store. Anlässlich des heutigen Endes der Konsultationsfrist hat das Sun Store-Personal des Apothekennetzwerks Galenicare in St-Sulpice (VD) der Direktion eine Liste mit Forderungen übergeben. Die Folgen der geplanten Restrukturierung für die rund 100 Betroffenen müssen abgeschwächt werden. Ziel ist es, dass die rund 100 betroffenen Angestellten einen angemessenen Sozialplan erhalten sowie die Summe für Abfindungen und Wiedereingliederung zu erhöhen. Nach mehreren Ausweichversuchen ist die Direktion von Galenicare jetzt angehalten, die Forderungen ihres Personals zu erfüllen. Galenicare unter Zugzwang. Mit Unterstützung der Unia, konnte das entschlossene Personal in St-Sulpice nun seine Forderungen zur geplanten Massenentlassung der Galenicare-Direktion übergeben. Sie sind entschlossen, die Folgen der Massenentlassung abzuschwächen. Direkte Gespräche wurden umgangen. Seit der Ankündigung der Schliessung des Sitzes in St-Sulpice am 2. Mai 2016 hatte die Firma alles getan, um direkte Gespräche mit ihrem Personal und deren Vertretung zu umgehen. Sie lancierten gar einen Schein-Konsultationsprozess mit der Betriebskommission, welche die Arbeitnehmenden aus St-Sulpice nicht mehr vertritt. Denn diese war in Bern verankert und hatte nie die betroffenen Arbeitnehmenden kontaktiert.
Unia Schweiz, 24.2.2017.
>Unia Schweiz > Galenicare. Sozialplan. Unia Schweiz, 2017-02-24.
Ganzer Text
31.01.2017 Nyon
Generali AG
Unia VD Kanton

Entlassungen
Generali AG
Volltext
Generali redimensioniert geplanten Stellenabbau. Teilerfolg für die Generali-Angestellten. Am Dienstagvormittag hat der Versicherungskonzern Generali seine Angestellten in Nyon (VD) über eine Redimensionierung seines geplanten Stellenabbaus informiert. Statt wie angekündigt 108 Arbeitsplätze nach Adliswil (ZH) zu verlagern, werden 48 Stellen in Nyon bleiben. Für die Angestellten, die unterstützt von der Unia für den Erhalt der Arbeitsplätze kämpften, ist dies ein Teilerfolg. Gemäss den Plänen von Generali soll die IT-Abteilung in Nyon bleiben sowie ein Kundenberatungszentrum aufgebaut werden. Damit können 48 Stellen erhalten bleiben. Für die verbleibenden 41 Arbeitsplätze wird eine externe Lösung in Nyon oder die Verlagerung in den Kanton Zürich geprüft. Einige Angestellte hatten bereits gekündigt. Forderung nach Sozialplan. Die Generali-Personalversammlung hat den Vorschlag akzeptiert. Sie fordert aber gleichzeitig Garantien für den effektiven Erhalt der Stellen und die Aufnahme von Verhandlungen über einen Sozialplan für das ganze Personal. Dazu hat sie die Gewerkschaft Unia beauftragt. Zudem verlangen sie genauere Angaben über die in Nyon verbleibenden Stellen. Konsultation trägt Früchte. Während der vierwöchigen Konsultationsfrist, die Mitte Januar ablief, erarbeiteten die Generali-Beschäftigten einen 150 Seiten umfassenden Bericht mit betriebswirtschaftlichen Analysen und konkreten Vorschlägen, wie die Arbeitsplätze in Nyon erhalten werden können. Sie zeigten unter anderem auf, dass die Konzernleitung die Kosten der Restrukturierung bzw. der Verschiebung der Arbeitsplätze krass unterschätzte und diverse (…).
Unia VD Kanton, Medienmitteilung, 31.1.2017.
Unia VD Kanton > Generali AG. Entlasssungen. Uni VD Kanton. 2017-01-31.
Ganzer Text
09.12.2016 Le Sentier VD
Richemont SA
Unia VD Kanton

Richemont SA
Sozialplan
Volltext
Verbesserter Sozialplan und weniger Kündigungen. Einigung zwischen Personal und Geschäftsleitung bei Richemont. Die Verhandlungen zwischen der Unia, den Personalvertreter/innen und der Richemont-Gruppe haben eine wesentliche Verbesserung des Sozialplans und eine starke Verringerung der Entlassungen ergeben. Das Ergebnis ist von den Beschäftigten von Piaget und Vacheron Constantin akzeptiert worden. Die Einigung schafft Perspektiven für jene Angestellte, die ihre Arbeit verlieren werden. Dennoch zeigt der Fall, dass die gesetzlichen Bestimmungen anpasst werden müssen, um Massenentlassungen aus Profitgründen zu verhindern. Am Donnerstagabend haben Vertreter/innen von Richemont, der Unia und des Personals eine Einigung erzielt, die eine Verbesserung des Sozialplans und eine Reduktion der Anzahl Kündigungen beinhält. Dieser Fortschritt wäre ohne die entschlossene Mobilisierung des Personals und seiner Vertreter/innen nicht möglich gewesen. Es entstand eine Bewegung, wie es sie während Jahrzehnten in der Uhrenindustrie nicht mehr gegeben hatte. Die Vermittlung durch die Mediationsinstanz des Gesamtarbeitsvertrags der schweizerischen Uhrenindustrie hat ebenfalls zur Einigung beigetragen. Das Verhandlungsresultat wurde heute Nachmittag dem Personal von Vacheron Constantin und Piaget an den vier vom Stellenabbau betroffenen Standorten vorgelegt. Der Sozialplan wurde trotz der Verbesserungen angesichts der finanziellen Möglichkeiten von Richemont als minimalistisch kritisiert, dennoch akzeptierte ihn eine Mehrheit des Personals an den Generalversammlungen. (…).
Unia VD Kanton, Medienmitteilung, 9.12.2016.
Unia VD Kanton > Richemont SA. Sozialplan. Unia VD Kanton, 2016-12-09.
Ganzer Text
06.12.2016 Le Sentier VD
Richemont SA
Unia VD Kanton

Richemont SA
Sozialplan
Volltext
Börsengetriebene Entlassungen bei Piaget und Vacheron Constantin. Das Richemont-Personal lehnt den Sozialplan der Geschäftsleitung ab. An Personalversammlungen in Genf, im Vallée de Joux und in Côte-aux-Fées haben die Beschäftigten von Vacheron Constantin und Piaget den Sozialplan zum Abbau von 211 Stellen bei der Richemont-Gruppe abgelehnt. Das Personal bekräftigt, dass der Konzern über genügend Mittel verfügt, um die Arbeitsplätze zu erhalten, und fordert den Verzicht auf Kündigungen und die Einführung von Kurzarbeit. Angesichts der Gefahr eines sozialen Konflikts wurde die Mediationsstelle des GAV der Uhrenindustrie angerufen. Eine Mehrheit der Beschäftigten hat gestern Nachmittag bei Versammlungen an den fünf betroffenen Standorten, wo 211 Stellen abgebaut werden sollen, den Vorschlag eines Sozialplans der Geschäftsleitung zurückgewiesen. Sie stellten fest, dass die Entlassungen ausschliesslich durch Profitsteigerungen für die Aktionäre und das Management der Richemont-Gruppe motiviert sind. Die Angestellten wehren sich deshalb gegen die Entlassungen und fordern stattdessen die Einführung von Kurzarbeit. Bisher weigert sich die Geschäftsleitung, auf diese Forderungen einzugehen, ohne dafür glaubwürdige Gründe anzugeben. Die Beschäftigten wollen zudem, dass Überkapazitäten in der Produktion dadurch abgebaut werden, dass freiwillige Abgänge mit einem verbesserten Sozialplan unterstützt werden. Beschäftigte wehren sich. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 6.12.2016.
Unia Schweiz > Richemont SA. Sozialplan. Unia Schweiz, 2016-12-06.
Ganzer Text
05.12.2016 Nyon
Unia VD Kanton

Entlassungen
Volltext
Massenentlassung bei Generali Versicherungen in Nyon (VD). Generali missachtet Mandatierung der Unia durch Belegschaft. Die Gewerkschaft Unia verurteilt die unwürdige und inakzeptable Haltung des Versicherungskonzerns Generali. Nachdem das Unternehmen die Verlagerung von 100 Stellen von Nyon nach Adliswil (ZH) angekündigt hatte, wurde nun eine Delegation der Arbeitnehmenden zu einer Sitzung eingeladen – die von der Belegschaft mandatierte Unia bleibt jedoch aussen vor. Für kommenden Freitag ist deshalb eine weitere Personalversammlung angesetzt. Die Unia wird auch die Generali-Angestellten der Niederlassung in Adliswil auf das Verhalten der Geschäftsleitung aufmerksam machen. Am vergangenen Donnerstag hatte die Generali-Personalversammlung mit über 200 Teilnehmer/innen die Gewerkschaft Unia beauftragt, ihre Interessen gegenüber der Geschäftsleitung zu vertreten. Generali ignoriert diese Entscheidung des Personals und will ohne die Unia an den Tisch sitzen. Konstruktive Zusammenarbeit ist gefragt. Generali missachtet damit den expliziten Willen des Personals und der mandatierten Gewerkschaft. Die Unia hatte die Geschäftsleitung aufgefordert, bis Mittwoch ein Treffen mit der gewählten Personalvertretung und Unia-Vertreter/innen einzuberufen. Die Haltung der Unia ist klar: Sie will konstruktiv im Rahmen des Konsultationsverfahrens mitarbeiten. Konkret geht es darum, Arbeitsgruppen des Personals einzusetzen, um die Restrukturierungspläne zu analysieren und Vorschläge zu erarbeiten, wie die Anzahl Entlassungen auf ein Minimum reduziert werden kann. (…). Unia VD Kanton, Medienmitteilung, 5.12.2016.
Unia VD Kanton > Generali AG. Entlassungen. Unia VD Kanton,2016-12-05.
Ganzer Text
05.12.2016 Nyon
Generali AG
Unia VD Kanton

Entlassungen
Generali AG
Volltext
Massenentlassung bei Generali Versicherungen in Nyon (VD). Generali missachtet Mandatierung der Unia durch Belegschaft. Die Gewerkschaft Unia verurteilt die unwürdige und inakzeptable Haltung des Versicherungskonzerns Generali. Nachdem das Unternehmen die Verlagerung von 100 Stellen von Nyon nach Adliswil (ZH) angekündigt hatte, wurde nun eine Delegation der Arbeitnehmenden zu einer Sitzung eingeladen – die von der Belegschaft mandatierte Unia bleibt jedoch aussen vor. Für kommenden Freitag ist deshalb eine weitere Personalversammlung angesetzt. Die Unia wird auch die Generali-Angestellten der Niederlassung in Adliswil auf das Verhalten der Geschäftsleitung aufmerksam machen. Am vergangenen Donnerstag hatte die Generali-Personalversammlung mit über 200 Teilnehmer/innen die Gewerkschaft Unia beauftragt, ihre Interessen gegenüber der Geschäftsleitung zu vertreten. Generali ignoriert diese Entscheidung des Personals und will ohne die Unia an den Tisch sitzen. Konstruktive Zusammenarbeit ist gefragt. Generali missachtet damit den expliziten Willen des Personals und der mandatierten Gewerkschaft. Die Unia hatte die Geschäftsleitung aufgefordert, bis Mittwoch ein Treffen mit der gewählten Personalvertretung und Unia-Vertreter/innen einzuberufen. Die Haltung der Unia ist klar: Sie will konstruktiv im Rahmen des Konsultationsverfahrens mitarbeiten. Konkret geht es darum, Arbeitsgruppen des Personals einzusetzen, um die Restrukturierungspläne zu analysieren und Vorschläge zu erarbeiten, wie die (…).
Unia VD Kanton, Medienmitteilung, 5.12.2016.
Unia VD Kanton > Generali AG. Entlassungen. Unia VD Kanton,2016-12-05.
Ganzer Text
1 2


  
Copyright 2007 by Beat Schaffer   Nutzungsbedingungen  Powered by dsis.ch    anmelden