Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 8

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
01.09.2019 Schweiz
Personen
VPOD-Magazin
Elvira Wiegers
Arbeitskleider
Umkleidezeit
Volltext
Die Zeit läuft davon. Vor gut einem Jahr hat der VPOD Zürich die Kampagne „Umkleidezeit ist Arbeitszeit“ gestartet. Heute kämpft der VPOD schweizweit für die Einhaltung des Arbeitsgesetzes. Montag, 19. August 2019, 6-45 Uhr am Universitätsspital Zürich (USZ): Im strömenden Regen treffen sich Angestellte des USZ vor dem Haupteingang zum Lauf „Umkleidezeit“, Der Weg führt vom Eingang zur Garderobe und von dort schliesslich zum Einsatzort. Das USZ hatte im Sommer nicht nur ohne jeglichen Einbezug von Personal und Personalverbänden, sondern auch ohne seriöse Evaluierung der tatsächlichen Wegzeiten beschlossen, ab August eine Viertelstunde bezahlte Umkleidezeit zu gewähren. Auf den ersten Blick mag das gar nicht so schlecht aussehen. Nur: Erstens reicht eine Viertelstunde für viele Angestellte eindeutig nicht aus für den Kleiderwechsel und die notwendigen Wege auf dem Areal. Und zweitens wird die Massnahme, so wie sie einseitig beschlossen wurde, zu einer weiteren Verdichtung der Arbeitsabläufe führen. Mit dem Lauf machen Angestellte und VPOD deutlich, dass sie die aktuelle Lösung nicht widerstandslos schlucken werden. Die kreative Protestaktion gefiel; das Schweizer Fernsehen zeigte sie in der Sendung „Schweiz aktuell“. Spätestens seit Februar dieses Jahres ist in aller Deutlichkeit klar, dass Umkleidezeit in Spitälern bezahlte Arbeitszeit ist. Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) hat dies in seiner Wegleitung zur Verordnung zum Arbeitsgesetz (ArG) explizit präzisiert. Elvira Wiegers, 
VPOD-Magazin, 1.9.2019.
Personen > Wiegers Elvira. Umkleiden. VPOD-Magazin, 2019-09-01.
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01.09.2019 Schweiz
Personen
VPOD-Magazin
Christoph Schlatter
Arbeitskleider
Uniformen
Volltext
Zivile Uniformen haben sich im Lauf der Zeit entmilitarisiert und individualisiert. Von der Schlacht auf den Laufsteg. Die Übergänge zwischen Uniform und Berufskleidung verschwimmen zunehmend. Der Trend geht zu flexibleren Lösungen, von der militärischen Anmutung wendet man sich ab. Auch die meisten Mützen fielen. Was ist das eigentlich, eine Uniform? Eine Einheitskleidung, die Angehörige einer (mindestens ursprünglich) staatlichen Einheit in der Öffentlichkeit kenntlich macht. Wobei die „Einheit“ gleich wieder zu relativieren ist: Etwa im Militär sollen ja keineswegs alle tupfengleich aussehen; vielmehr muss die Uniform - anhand von Spaghetti, Nudeln und Eichenlaub - auch den Rang des Trägers sichtbar machen. Oder der Trägerin - aber historisch sind Uniformen eng mit dem männlichen Geschlecht verwachsen. Militär wird Mode. Ein grosser Umbruch in der Geschichte der Militäruniformen geschah um die Wende zum 20. Jahrhundert. Noch im Deutsch-Französischen Krieg I870/7I trugen die Armeen bunte Kleidung, rote Hosen etwa die Franzosen, die Preussen blaue Jacken. Dann erst, kurz nach I900, gingen die Truppen, zunächst in Kolonialkriegen, zu sand-, khaki- oder erdfarbenen Uniformen über, wie sie dann im Ersten Weltkrieg allgemein in Gebrauch waren. Kurz danach kamen die ersten Tarnmuster auf; die Deutsche Reichswehr führte I931 das Splittermuster ein; das ebenfalls häufige Fleckenmuster nennt man nach der Rinde des Baumes auch Platanenmuster. Beim Schweizer Militär, (…). Christoph Schlatter.
VPOD-Magazin, 1.9.2019.
Personen > Schlatter Christoph. Arbeitskleider. VPOD-Magazin, 2019-09-01.
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17.08.2018 Schweiz
Baumeisterverband
Personen
Work
Anne-Sophie Zbinden
Arbeitskleider
Baumeisterverband
Volltext
Kurze-Hasen-Meldung des Baumeisterverbandes: Und das steckt wirklich dahinter. Abgesagte Hosen statt Shorts. Der Baumeisterverband will mitten im Hitzesommer mit Shorts auf den Baustellen gute Stimmung verbreiten. Work hat genauer hingeschaut und gesehen: Der Verband lenkt damit von den wirklich heissen Themen ab. Am 12. ]uli 2018 feiert sich der Baumeisterverband selbst. Er habe sich aktiv und erfolgreich für die Abschaffung des Verbotes von kurzen Hosen auf den Baustellen eingesetzt. Einige vom Sommerloch und der Hitze geplagte Journalisten verbreiteten die Meldung dankbar. Endlich müssten die Büezer nicht in der langen Sicherheitshose auf der Baustelle chrampfen. Wer könnte schon gegen Tenue-Erleichterungen sein bei diesen Temperaturen? Hitzefrei. Doch die vermeintliche Erfolgsmeldung der Baumeister ist eine Nebelgranate und Augenwischerei. François Clement ist bei der Unia verantwortlich für Gesundheit und Sicherheit auf Baustellen. Er sagt: „Es geht nicht um die Länge der Hosen, sondern darum, dass die Bauherren bei grosser Hitze die Arbeit anpassen oder gar die Baustelle schliessen müssten.“ Denn Arbeit bei grosser Hitze steigert das Unfallrisiko und schadet der Gesundheit. Auf vielen Baustellen gebe es zwar dank jahrelangem Einsatz der Gewerkschaften Trinkwasser, Sonnencreme und Pausen am Schatten. Doch gegen verbindliche Regelungen wehren sich die Baumeister. Nur das Tessin hat seit 2008 eine Hitzeregelung, die im Strassenbauvertrag verankert ist. Erlässt der Kanton (…). Anne-Sophie Zbinden.
Work, 17.8.2018.
Personen > Zbinden Anne-Sophie. Arbeitskleider. Work, 2018-08-17.
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16.03.2018 Schweiz
Personen
Work
Sina Bühler
Arbeitskleider
Volltext
Kleider-Vorschriften: Was die Firma befehlen darf und was nicht. Hilfe, mein Chef macht mich zum Affen! Strand-Outfit, Fasnachtskostüm oder Minirock: Work erklärt Ihnen, welche Kleidervorschriften Ihr Chef oder Ihre Chefin machen darf – und welche nicht. Im Detailhandel haben es manche Geschäfte gerne originell. Um den Verkauf von saisonalen Produkten anzukurbeln, verkleiden sie ihre Mitarbeitenden: mit Samichlausmützen oder Elfenkostümen in der Vorweihnachtszeit, lustigen Hasenohren zu Ostern, Strand¬kleidern in den Sommerferien. Solange es den Mitarbeitenden nichts ausmacht, spricht nichts gegen die Verkleidung. Was aber, wenn Sie sich nicht verkleiden möchten? Dann dürfen Sie als Mitarbeiterin oder Mitarbeiter in bestimmten Fällen auch Nein sagen. Ihre Vorgesetzten haben zwar das Recht, Ihnen spezielle Arbeitskleidung vorzuschreiben – aber nur dann, wenn diese akzeptabel ist. Das ist etwas vage, bedeutet aber: Ist die vorgeschriebene Kleidung entwürdigend oder lächerlich, so müssen Sie sie nicht tragen. Denn Ihr Arbeitgeber darf Ihre Persönlichkeit und Würde nicht verletzen. Verboten sind auch Kleidervorschriften, die sachlich keine Begründung haben und als Schikane gedacht sind. Hier gibt’s Unterstützung. Sind Sie nicht sicher, ob Sie Ihre Arbeitskleidung selber kaufen müssen? Verlangt Ihre Firma, dass Sie sogar Ihre Uniform bezahlen? Bei Problemen oder Fragen wenden Sie sich an Ihr zuständiges Unia-Sekretariat. Die Adressen finden Sie unter unia.ch. Tipps, wie Sie mit Missständen bei Ihrer (…). Sina Bühler.
Work online, 16.3.2018.
Personen > Bühler Sina. Arbeitskleidung. Ratgeber. Work online, 2018-03-16.
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07.10.2016 Schweiz
Personen
Work
Sina Bühler
Arbeitskleider
Ratgeber
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Pinke Haare am Bankschalter, ein Nasenpiercing in der Backstube oder ein tätowiertes Décolté im Büro: Darf mir die Chefin Tattoos verbieten? Piercings, Tattoos, farbige Haare: Was am Arbeitsplatz drinliegt, hängt auch von Ihrem Job ab. Am ersten Tag nach seinen Sommerferien steht Thomas mit seinem neuen pinken Irokesenschnitt vor seiner Chefin. Eine ganze Dose Haarspray hat er gebraucht, um sie zu betonharten Spitzen zu formen. Auf dem linken Arm leuchtet derweil ein knallroter Blitz, die Nägel sind schwarz lackiert, und in seiner Nase stecken zwei verschiedene Ringe. Die Chefin ist schockiert. Und schickt ihn wieder nach Hause. Er solle sich die Haare waschen und zurückfärben, die Ringe aus dem Gesicht nehmen und ein Hemd mit langen Ärmeln anziehen. So könne er hier nicht arbeiten. Thomas ist empört: „Mein Körper gehört doch mir!“ Damit hat er zwar recht. Aber trotzdem darf ihn die Chefin dazu zwingen die Piercings zu entfernen. Und sie darf ihm auch die Haarfarbe vorschreiben. Denn das Weisungsrecht der Firma in Bezug auf die Erscheinung geht relativ weit. Reglement. Entweder stehen diese Regelungen in Ihrem Personalreglement, oder Sie erfahren mündlich, was drinliegt und was nicht. Solange diese Regeln nicht diskriminierend oder entwürdigend sind, sollten Sie diese auch befolgen. Die Vorschriften müssen allerdings einen Bezug zu Ihrer Arbeit haben. Die Chefin oder der Chef darf Ihnen die pinken Haare nicht einfach deshalb verbieten, weil sie ihr nicht gefallen, sondern beispielsweise, weil Sie bei der Arbeit mit Kunden Kontakt haben. Oder weil ein Irokesenschnitt nicht der Firmenkultur entspricht. eup übertragen. (…).
Sina Bühler.
Work, 7.10.2016.
Personen > Bühler Sina. Arbeitskleider. Ratgeber. Work, 2016-10-07.
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18.06.2015 Schweiz
Arbeitsbedingungen
Personen
Work
Sina Bühler
Arbeitskleider
Ratgeber
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Wie viel nackte Haut darf es denn sein? Ob im Büro, im Geschäft oder auf dem Bau: fast überall gelten gewisse Kleidervorschriften. Es gibt Sommertage, vor denen selbst der Knigge kapituliert. Die Knigge-Gesellschaft, welche die berühmte Anstandsbibel herausgibt, entschied vor einigen Jahren: Nackte Frauenbeine sind im Sommer auch bei der Arbeit kein Tabu mehr. Und Männer dürfen an Hitzetagen Jackett und Krawatte im Schrank lassen. Das gilt zumindest für Angestellte ohne Kundenkontakt. Wer sich im Sommer auf den Strassen umsieht, erkennt aber schnell, dass sich die wenigsten um den Knigge scheren. Je heisser die Temperaturen, desto knapper die Bekleidung. Nun: Auf der Strasse dürfen alle, wie sie wollen. Am Arbeitsplatz aber nicht. Was darf ich tragen? Das hängt ganz davon ab, wo Sie arbeiten. Sind Berufskleider Pflicht, so müssen Sie diese auch an Hitzetagen tragen. Auch das Tragen von Sicherheitskleidung bleibt bei jedem Wetter obligatorisch. Und allzu luftige Sommerkleider sind je nach Arbeitsplatz ein Problem: Ein offenes Hemd oder ein flatternder Rock könnten sich in einer Maschine verfangen und Sie und andere damit in Gefahr bringen. Vorschriften in der Firma? Ihr Betrieb kann Ihnen Kleidervorschriften machen. Diese müssen Ihre Vorgesetzten aber eindeutig kommunizieren. (…). Sina. Bühler.
Work online, 18.6.2015.
Personen > Bühler Sina. Arbeitskleider. Work, 18.6.2015.
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04.05.2013 Schweiz
Gesundheitsschutz
Personen
Unia Schweiz
Serge Gnos
Nico Lutz
Arbeitskleider
Solidarhaftung
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Die Firmen müssen Arbeitsschutzkleider bezahlen. Das Bauarbeiterparlament mit rund 120 Teilnehmenden heute in Bern verlangt, dass Baufirmen die gesetzlichen Vorschriften einhalten und ihren Arbeitern geeignete Arbeitskleidung und Sicherheitsschuhe kostenlos zur Verfügung stellen. Zum besseren Schutz vor Dumpinglöhnen verlangen die Teilnehmenden einen Ausbau der flankierenden Massnahmen.  Bauarbeiter machen eine gefährliche und harte Arbeit oft unter schwierigen klimatischen Bedingungen. (...).
Nico Lutz, Sektorleiter Bau, Mitglied der Geschäftsleitung Unia

Unia Schweiz, 04.05.2013.
Unia Schweiz > Gesundheitsschutz. Arbeitskleider. Unia. 2013-05-04.

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27.06.2012 Schweiz
Erklärung von Bern
ILO
SGB

Arbeitskleider
Berufskleider
Volltext

Berufsbekleidung – allgegenwärtig, nützlich, riskant. Petition für gerecht hergestellte Schweizer Berufsbekleidung. Polizisten, Feuerwehrleute, Sanitäterinnen, Strassenarbeiter, Chirurginnen und Pöstler tragen spezielle Kleider: Berufskleider. Der Staat kauft sie ein, SteuerzahlerInnen bezahlen sie – und finanzieren damit in vielen Fällen Ausbeutung. Denn Berufsbekleidung wird oftmals unter prekären Bedingungen hergestellt. Schätzungsweise 2 Millionen Personen oder fast jede zweite berufstätige Person in der Schweiz trägt Berufsbekleidung. (...).

Erklärung von Bern/Kommunikation SGB, 27.6.2012.
Erklärung von Bern > Arbeitskleider. 27.6.2012.doc.

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