Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 9

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
27.04.2018 Zürich
Personen
VPOD Zürich
Work
Patricia D Incau
Kindertagesstätten
Personalbestand
Volltext
Kita-Frau Camilla Carboni (26) ist bereit für den 1. Mai: Die Trotzphase geht auf die Strasse. In Zürich wehren sich Kita-Mitarbeitende gegen Personalmangel, lange Arbeitstage und tiefen Lohn. In der Gruppe „Trotzphase“ haben sie sich organisiert. Work traf Mitgründerin Camilla Carboni. Camilla Carboni hat gerade viel um die Ohren. Der Flyer für die 1.-Mai-Demo muss noch gedruckt werden, die letzten Workshop-Vorbereitungen fürs Zürcher Maifest laufen – und zu Hause stapelt sich die Wäsche. Für Work findet die junge Zürcherin trotzdem Zeit. Klar seien die Tage im Moment etwas anstrengend, sagt Carboni. Aber: „Wenn wir wollen, dass sich etwas ändert, müssen wir selber etwas tun.“ Mit „wir“ meint die 26jährige die „Trotzphase“. Carboni hat die Gruppe zusammen mit Berufskolleginnen und -kollegen gegründet, unterstützt von der Gewerkschaft VPOD. Sie alle sind Fachfrauen und Fachmänner Betreuung (FaBe). Und sie haben genug von den schlechten Bedingungen, mit denen sie an ihrem Arbeitsplatz, in der Kindertagesstätte (Kita), kämpfen. Die „Trotzphase“ ist zwei Jahre alt. Schon länger war Carboni aufgefallen: Gespräche mit Freundinnen, die ebenfalls in der Kita arbeiten, drehten sich häufig um die Probleme im Job: die langen Arbeitstage, den geringen Lohn, den permanenten Personalmangel. Irgendwann fanden sie: „Wir müssen machen statt motzen.“ Besser (…). Patricia D'Incau.
Work online, 27.4.2018.
Personen > D‘Incau Patricia. Kindertagesstätten. Personalmangel. Work, 2018-04-27.
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29.09.2017 Deutschland
Air Berlin
Junge Welt

Air Berlin
Personalbestand
Volltext
„Die Regierung duckt sich eher weg“. Vereinigung Cockpit will alle Arbeitsplätze bei Air Berlin retten. Gespräch mit Markus Wahl Sprecher der Vereinigung Cockpit (VC), des Berufsverbands des Cockpitpersonals in Deutschland. Ihr Verband hat das Ziel ausgegeben, alle Arbeitsplätze bei der insolventen Air Berlin zu retten. Die Forderung müssen Sie natürlich stellen, aber wie realistisch ist das angesichts des Verhandlungsstands? Ich halte das für absolut realistisch. Mittelfristig haben sämtliche der als Käufer gehandelten Fluglinien durchaus Bedarf an gut ausgebildeten Piloten. So schnell und so einfach wie bei dieser Gelegenheit kommt man sonst nicht an derart hochqualifiziertes Personal. Selbst für den Fall, dass im Moment der Personalbestand zu gross wäre, was ich nicht glaube, gibt es Mittel und Wege, alle Mitarbeiter mitzunehmen. Man könnte zum Beispiel über Teilzeitregelungen und Arbeitszeitverkürzungen reden. Vom Sachwalter der Gläubiger, Lucas Flöther, war zu hören, dass lediglich vier von fünf Beschäftigten gute Aussichten auf eine Übernahme durch die künftigen Besitzer hätten. Damit wird er auch die Piloten gemeint haben, oder nicht? Ich gehe fest davon aus, dass sämtliche Piloten eine Anstellung bekommen werden. Die Leute haben in der Vergangenheit tolle Arbeit geleistet, und sie werden das für ihre dann neuen Arbeitgeber auch weiterhin tun. Die Lufthansa-Group hat angekündigt, Air-Berlin-Piloten nur zu um 30 Prozent gekürzten Bezügen übernehmen zu wollen. Das wäre dann nicht der geordnete Betriebsübergang, den Sie sich (…).
Junge Welt, 29.9.2017.
Junge Welt > Air Berlin. Personal. Junge Welt, 2017-09-29.
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10.09.2014 Schweiz
Personen
SEV Schweiz
Verkehrsbetriebe
Vivian Bologna
Personalbestand
Verkehrsbetrieb
Volltext
Um das fehlende Fahrpersonal zu finden, gehen die Unternehmungen neue Wege. „Die Mitarbeitenden sind unsere besten Botschafter/innen“. Mancher Verkehrsbetrieb hat Mühe, ausgebildete Busfahrer/innen und Lokführer/innen zu finden. Die TL in der Region Lausanne und die TransN im Kanton Neuenburg haben intern Kampagnen lanciert, um Mitarbeitende als Pat/innen für die Personalrekrutierung einzuspannen. Bei der SBB und Ostschweizer Unternehmen gibt es schon seit Jahren Prämien für Mitarbeitende, die Personal werben. So werden diese als „Botschafter/innen“ des Unternehmens in die Personalwerbung einbezogen, was der SEV begrüsst. Doch seine Gewerkschaftssekretär/innen warnen, dass dies allein die Rekrutierungsprobleme noch nicht löst. Denn diese sind oft in erster Linie auf wenig attraktive Arbeitsbedingungen zurückzuführen. Ausser im Tessin haben die schweizerischen öV-Unternehmungen Mühe, genügend Fahrpersonal für ihre Loks, Trams und Busse zu rekrutieren. Die Lausanner Verkehrsbetriebe (TL) sprechen zwar noch nicht von einem eigentlichen Mangel an Bus- und Trolleybusfahrer/innen auf dem Arbeitsmarkt, doch Alarm haben sie schon geschlagen. Dafür haben sie auch allen Grund, denn sie mussten mangels Personals die für Ende August geplante Verlängerung der Linie 25 auf Mitte September verschieben, wie die Zeitung „24Heures“ in ihrer Ausgabe vom 27. Mai berichtete. Auch auf einen dichteren Fahrplan hätten die TL vorerst verzichten müssen, berichtete das Blatt. Für ein Verkehrsunternehmen eine unangenehme Situation. (…). Vivian Bologna.
SEV Schweiz, 10.9.2014.
SEV Schweiz > Verkehrsbetriebe. Personalmangel. SEV Schweiz, 10.9.2014.
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22.06.2010 Schweiz
Gesundheitswesen
Personen
SP Schweiz
Spital
Silvia Schenker
Personalbestand
Pflegepersonal
SP warnt vor einer "Pflegewüste". Ohne Gegenmassnahmen werde die Schweiz zur "Pflegewüste", warnt die SP. Bereits heute fehlten jährlich 5500 Berufsleute. Um den Personalmangel im Gesundheitswesen zu stoppen, lanciert die SP nationale und kantonale Vorstösse. So will die SP Spitäler verpflichten, Ausbildungsplätze anzubieten. Denn es mangelt an Ausbildungsplätzen, sagte Nationalrätin Silvia Schenker (BS). Die Spitäler könnten via Leistungsverträge in die Pflicht genommen werden. Zur Finanzierung der Ausbildungsplätze habe sich die SP auch Gedanken gemacht und werde diese dem Bundesrat unterbreiten. Möglich wäre, Zweitausbildungen via Arbeitslosenversicherung zu finanzieren oder einen Ausbildungsfonds zu äufnen. Weiter müssten die Angestellten dazu gebracht werden, wieder länger im Gesundheitssektor zu vebleiben. (...). Bund. Dienstag, 22.6.2010
22.06.2010 BE Kanton
Gesundheitsdirektion
Heime

Personalbestand
Pflegepersonal
Spitäler BE Kanton
Spitex
Gegen den Personalmangel. Die kantonale Gesundheits- und Fürsorgedirektion (GEF) will die Gesundheitsbetriebe ab 2012 dazu verpflichten, gemäss ihren Möglichkeiten Personal aus- und weiterzubilden. Damit will der Kanton den Personalmangel im Gesundheitswesen beheben. Jeder Betrieb solle sein Ausbildungspotenzial ausschöpfen, heisst es in einer Mitteilung. Zur Berechnung des Potenzials dienen einheitliche Kriterien. Bei der Umsetzung der Ziele können die Betriebe, neben Spitälern und Kliniken auch Heime und Spitex-Organisationen, mitbestimmen. Einer der Hauptgründe für den Personalmangel im Gesundheitswesen sei nämlich, dass sich die Betriebe zu wenig für Aus- und Weiterbildung engagierten, schreibt die GEF: Die Verpflichtung ab 2012 soll nach dem Grundsatz "Wir bilden aus, wen wir brauchen" funktionieren. (...). Bund. Dienstag, 22.6.2010
01.06.2010 Schweiz
Gesundheitswesen
Personen
VPOD Schweiz
Beat Ringger
Personalbestand
Personalpolitik
Stress essen Pflege auf. Der Personalmangel im Gesundheitswesen wird sich in den nächsten Jahren verschärfen. Im Schweizer Gesundheitswesen wird viel zu wenig ausgebildet. Seit Jahren behilft man sich mit Beschäftigten aus dem Ausland. Das ist keine Lösung, zumal sich die Lage auch aus demografischen Gründen noch verschärfen wird. Darum sind Investitionen ins Personal jetzt dringend angezeigt. Die Zahl ist ein Alarmsignal erster Güte: Gegenwärtig werden in der Schweiz jährlich rund 4600 Gesundheitsfachleute zu wenig ausgebildet. (...). Mit Foto. Beat Ringger, VPOD-Zentralsekretär. VPOD-Magazin, Juni 2010
15.01.2009 Biel
Industriewerke Biel

Personalbestand
Zwischen Hoffen und Bangen. Für einmal erfreuliche Nachrichten aus dem Bieler Industriewerk., Die Auftragslage ist gut, der Personalabbau fiel geringer aus als befürchtet. dennoch bleiben die Mitarbeiter skeptisch. Im oberen Stock der grossen Halle des Bieler Industriewerks ist es ungewöhnlich ruhig. Ein  junger Arbeiter mit einer orangen Mütze auf dem Kopf ist mit der Revision eines Lokomotivmotors beschäftigt. (...). Mit Foto. Ricardo Tarli. BT 15.1.2009
15.06.1990 Zürich
VPOD Luftverkehr
Swissair
Personen
Adrian Knoepfli
Arbeitszeit
Personalbestand
Jetzt Personalstopp. Bei der Swissair wird die Sparschraube noch stärker angezogen. Trotz des gegenwärtigen Booms im Luftverkehr gilt ab sofort für alle Bereiche des Unternehmens ein genereller und unbefristeter Personalstopp. Der VPOD befürchtet eine weitere Zunahme des Stresses. Bei einem Personalstopp schlage die Arbeitszeitrverkürzung "voll auf die Leute durch". Adrian Knoepfli. OeD 15.6.1990
19.05.1987 Schweiz
PTT
PTT-Union Schweiz

Personalbestand
Petition
Stellenplan
Volltext
PTT-Union verlangt Erhöhung der PTT-Personalbestände. Auch Reallöhne sind anzuheben. Über 10‘800 Mitglieder der PTT-Union verlangen in einer Petition eine Erhöhung der PTT-Personalbestände und Reallohnerhöhungen für gewisse Ämterkategorien beziehungsweise die Revision der Ämtereinreihung. Weiter setzten sie sich für den vorzeitigen flexiblen Altersrücktritt für alle Besoldungsklassen und einen Ausbau der Arbeitsmedizin ein. Die Petition wurde gestern Montag in Bern dem Präsidenten der PTT-Generaldirektion Hans-Werner Binz überreicht. Die Petition wurde von den Tessiner Sektionen der Union Schweizerischer Poste, Telephon- und Telegraphenbeamten (PTT-Union) lanciert. Die Unterschriften stammen aus der ganzen Schweiz. Die Unterzeichner und Unterzeichnerinnen erwarten von der PTT-Generaldirektion, dass ihre Forderungen dem Eidgenössischen Parlament unterbreitet werden. Nach Ansicht der Petitionäre müssen die Personalbestände dringend erhöht werden, damit der ständige Verkehrszuwachs die Arbeitsrhythmen nicht noch mehr ansteigen lässt. Es sei nur gerecht, wenn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der PTT wenigstens teilweise von den hohen PTT-Gewinnen profitierten, die dank ihrer Arbeit erzielt würden, heisst es in der Petition. Fred Feitknecht, Zentralsekretär der PTT- Union, bezeichnete die Personalsituation bei den Postdiensten als prekär. In den letzten zehn Jahren habe der gewichtete Verkehr der gesamten Postdienste um 23,7 Prozent zugenommen. Im gleichen Zeitraum sei der Personalbestand jedoch nur um rund 12 Prozent gewachsen. Die PTT-Betriebe haben laut (…).
SoAZ, 19.5.1987.
PTT-Union > Stellenplan. Petition. SoAZ, 1987-05-19.
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