Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 5

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03.10.2014 Schweiz
Uruguay
Personen
Work
Marco Geissbühler
Arbeitsgesetz
Gewerkschaftsrechte
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Arbeitsrecht im Vergleich: Schweiz gleichauf mit Burkina Faso. Alles andere als das Paradies. Geschasste Streikende, ausgesperrte Gewerkschaften, kein Kündigungsschutz: Schweizer Chefs und Behörden „verletzen wiederholt“ die Grundrechte. Der ehemalige Arbeitgeberdirektor Thomas Daum lobt bei öffentlichen Auftritten gerne die Schweizer Sozialpartnerschaft. Dem Schweizer Radio SRF sagte er: „Wir haben in allen Belangen - sei das Arbeitslosigkeit, Lohnhöhe oder Lohnverteilung - beste Resultate weltweit.“ Jetzt zeigt ein Vergleich, den der Internationale Gewerkschaftsbund (IGB) von 139 Ländern gemacht hat: Die Schweiz ist alles andere als ein Büezer-Paradies. Der IGB, zu dessen Mitgliedern der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) zählt, bewertet die Arbeitsrechte weltweit: Wie gut schützen die Gesetze die Arbeitenden, wenn sie gewerkschaftlich aktiv werden? Und gilt im Alltag tatsächlich, was im Gesetz steht? Urteil über die Schweiz: „wiederholte Verletzung“ der Grundrechte. Damit schafft es die Schweiz nicht in die führende Gruppe der Länder wie Italien, Deutschland, Frankreich. Sie rangiert nur in einer zweiten Gruppe im sechsstufigen Rating, gemeinsam mit Staaten wie Moldawien, Japan und Burkina Faso. Besonders problematisch: Immer wieder verweigern Schweizer Firmen den Gewerkschaften den Zugang zum Arbeitsplatz. (…). Marco Geissbühler.
Work, 3.10.2014.
Personen > Geissbühler Marco. Arbeitsgesetz. Gewerkschaftsrechte. Work, 3.10.201.
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20.02.2014 Uruguay
Personen
Work
Michael Stötzel
Präsident
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„Ich bin, wie ich bin“. Die Legalisierung von Marihuana machte Präsident José Alberto Mujica, genannt El Pepe, weltweit bekannt. Doch der Mann hat viel mehr zu bieten. Einer habe den ersten Schritt tun müssen, sagte El Pepe. Und unterschrieb als Präsident Uruguays am 24. Dezember ein Gesetz zur Legalisierung von Marihuana. Jetzt soll das Kraut unter staatlicher Aufsicht angebaut und in Apotheken verkauft werden. Konsumentinnen und Konsumenten müssen sich registrieren lassen und dürfen monatlich 40 Gramm erwerben. Ein staatlicher Joint für umgerechnet rund 90 Rappen. So viel kosten etwa auch anderthalb Liter Milch. Es sei nur ein Experiment, wiegelte Präsident Mujica angesichts der riesigen Aufregung ab. Er sagte: „Ich fände es besser, Marihuana existierte nicht. Aber der Krieg gegen die Drogen ist gescheitert. Wir werden einen Markt regulieren, vor dem wir nicht die Augen verschliessen können.“ Der lateinamerikanische Kleinstaat erntete dafür Applaus von überraschender Seite. Das britische Wirtschaftsmagazin «Economist», die Bibel kapitalistischer Expansion, wählte Uruguay zum „Land des Jahres 2013“ und machte Mujica zu seinem Helden. Ausgerechnet! Präsident El Pepe ist ein ehemaliger Guerrillero. Der heute 78jährige Kauz war Mitbegründer der „Tupamaros“. Sie machten in den frühen 1970er Jahren mit Entführungen, Banküberfällen und der Verteilung ihres Raubgutes in Armenvierteln Uruguays von sich reden. Sechs Mal schoss die Polizei Guerrillero Mujica nieder. Michael Stötzel.

Work online, 20.2.2014.
Personen > Uruguay. Präsident. Work online. 2014-02-20.

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31.03.1989 Uruguay
Solifonds

Menschenrechte
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Uruguay nach der Diktatur: Demokratie auf dem Prüfstand. Zwar sind in Uruguay die Militärs abgetreten, aber sie bleiben drohend im Hintergrund. Unter ihrem Druck hat die Parlamentsmehrheit eine Amnestie für Menschenrechtsverbrechen durchgesetzt. Dagegen wurde von 25 Prozent aller Stimmberechtigten das Referendum ergriffen. Der Solifonds unterstützt diesen Abstimmungskampf. Man erinnert sich: 1985 fand in Uruguay eine fast 12jährige Diktatur ihr Ende. Die Militärregierung ist damals nicht freiwillig abgetreten. Das Land stand wirtschaftlich vor dem Bankrott, und die Diktatur hatte bis weit ins bürgerliche Lager hinein alle Sympathien verloren. Unter dem gemeinsamen Druck der Linken und der ehemaligen grossen bürgerlichen Parteien trat  die Militärregierung ihre Macht ab. (...).

Bau und Holz, 31.3.1989.
Solifonds > Menschenrehcte.doc.

Menschenrechte..pdf

30.11.1984 Schweiz
Uruguay
Gewerkschaften
Solifonds


Eine Stimme für die Arbeiter. Solifonds hilft den Gewerkschaftern in Uruguay. (...). Berner Tagwacht 30.11.1984
02.11.1917 Ecuador
Uruguay
Arbeitszeit
Strassenbahner-Zeitung

Kündigungsschutz
Nachtarbeit
Sozialarbeit
Überzeit
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Der Achtstundentag in Equador. Ende November 1915 hat die südamerikanische Republik Uruguay den gesetzlichen Achtstundentag  eingeführt und im September 1916 ist ihr die Schwesterrepublik Equador mit dem gleichen Gesetz gefolgt. Es bestimmt, dass kein Arbeiter zu mehr als achtstündiger täglicher Arbeitszeit gezwungen werden darf. Überzeitarbeit muss mit einen Lohnzuschlag von 20 Prozent, Nachtarbeit zwischen 6 Uhr abends und 12 Uhr nachts mit einem solchen von 50 Prozent und Nachmitternachtsarbeit mit 100 Prozent bezahlt werden. Sonntagsarbeit ist verboten. Für die Auflösung des Arbeitsverhältnisses ist eine 30tägige Kündigungsfrist vorgesehen und deren Nichteinhaltung macht den schuldigen Teil schadenersatzpflichtig. (...).

Strassenbahner, 1917-11-02.
Ecuador > Arbeitszeit > Achtstundentag in Equador. 1917-11-02.doc.

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