Gewerkschaftschronik
 Textverzeichnis minimieren

Sie sind hier: Textverzeichnisse > Person > Maurizio Coppola
Suchen Ortsverzeichnis Kapitelverzeichnis Personenverzeichnis Stichwortverzeichnis  

       
 
   
Anzahl gefundene Artikel: 8

1
 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
04.07.2014 Schweiz
Gewerkschaften
Personen
Vorwärts
Maurizio Coppola
Vertragsverhandlungen
Volltext
http://www.textverzeichnisse.ch/Portals/7/Vorw%C3%A4rts/Gewerkschaften.%20GAV-Verhandlungen.%20Vorw%C3%A4rts,%204.7.pdfArbeitskämpfe gegen Ausbeutung. Die Arbeitslosenzahlen gehen zurück, die Wirtschaft wächst. In der Schweiz scheint die Krise endgültig überwunden zu sein. Doch auch hierzulande weisen Arbeitskonflikte darauf hin, dass dies in erster Linie durch eine intensivere Ausbeutung der Arbeiterinnen erfolgt. Die Wirtschaftsnachrichten berichten nur über den Aufschwung, der in der Schweiz erlebt wird. Konflikte am Arbeitsplatz geraten kaum in die Schlagzeilen. Doch in den letzten Monaten scheint wieder eine Welle von Konflikten ausgebrochen zu sein, welche in erster Linie darauf hinweist, welche Instrumente die Unternehmen anwenden, um ihre Profite zu steigern, nämlich eine intensivere Ausbeutung der ArbeiterInnen. Die Krise drückt sich also in einem Zuviel an Arbeit und Überbelastung der Arbeiterinnen aus. (…). Maurizio Coppola.
Vorwärts, 4.7.2014.
Vorwärts > Gewerkschaften. GAV-Verhandlungen. Vorwärts, 4.7.2014.
Ganzer Text
20.06.2014 Genf
Flughafen
Gate Gourmet AG
Personen
Vorwärts
VPOD Genf
Maurizio Coppola
Gate Gourmet AG
Streik
Volltext
Streik bei Gate Gourmet. Am 14. September 2013 begann ein Teil der Arbeiterinnen von Gate Gourmet am Flughafen Genf einen Streik gegen die massive Verschlechterung der Arbeitsbedingungen. Nun wurden sie Anfang Juni nach dem abrupten Ende des Streiks entlassen. Zur Erinnerung: Die Catering Zuliefererfirma Gate Gourmet schlug der Gewerkschaft VPOD an den Flughäfen Zürich und Genf eine Neuverhandlung des laufenden GAV vor. Die Arbeitsbedingungen für die ArbeiterInnen an den Schweizer Flughäfen sollten den „aktuellen Marktentwicklungen“ angepasst werden. Diese Anpassung sah eine bis zu zehnprozentige Lohnsenkung über die Änderung der Lohnskalen, keine Möglichkeit eines Vorruhestandes und die Senkung der Entschädigung für Nacht- und Wochenendarbeit vor. In Zürich akzeptierte es die Gewerkschaft, einen neuen GAV auf der Basis dieser Verschlechterungen zu verhandeln. Die Situation am Flughafen Genf sah hingegen anders aus: Die Arbeiterlnnen, anfänglich unterstützt von der Gewerkschaft VPOD, wehrten sich gegen die massiven Abbaupläne. Angesichts dieses Widerstandes entschied Gate Gourmet, den GAV am Flughafen Genf auf Ende 2013 eigenständig zu kündigen. Die ArbeiterInnen wurden über individuelle Verträge angestellt. Dieser Konflikt reiht sich ein in einen Zyklus von kollektiven Auseinandersetzungen in der Romandie. Maurizio Coppola.
Vorwärts, 20.6.2014.
Vorwärts > Gate Gourmet AG. Streik. VPOD. Vorwärts, 2014-06-20.
Ganzer Text
20.06.2014 Genf
Gate Gourmet AG
Personen
VPOD Genf
Maurizio Coppola
Yves Mugny
Generalsekretariat
Streik
Volltext
VPOD Schweiz
Konflikt beim VPOD. In Zusammenhang mit dem Streik bei Gate Gourmet am Flughafen Genf ist Anfang Juni ein Konflikt in der Gewerkschaft des öffentlichen Dienstes VPOD ausgebrochen. Die Konsequenz: Yves Mugny, bekannter Gewerkschaftssekretär und wichtige Figur in den letzten Arbeitskämpfen in der Romandie, hat seinen Rücktritt erklärt. Doch der innergewerkschaftliche Konflikt wird noch wichtigere Auswirkungen auf die Verhandlungsposition des VPOD und auf die Situation der Arbeiterinnen haben. Die Frontseite der linksliberalen Zeitung Le Courrier vom 4. Juni 2014 spricht für sich: „Guerre ouverte au SSP“ (Offener Krieg im VPOD). Nachdem vor acht Monaten über zwanzig ArbeiterInnen der Catering-Zulieferfirma Gate Gourmet am Flughafen Genf einen Streik gegen die Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen begonnen hatten, wurde der Streik nach Verhandlungen zwischen Gate Gour¬met, der Genfer Regierung und dem nationalen Sekretariat des VPOD Anfang Juni abrupt beendet. Die Genfer Sektion des VPOD, der Gewerkschafter Mugny und die Streikenden selbst wurden dabei übergangen, denn die Verhandlungen wurden hinter ihrem Rücken und hinter verschlossenen Türen geführt. Das Verhandlungsresultat. (…). Maurizio Coppola.
Vorwärts, 20.6.2014.
Vorwärts > VPOD. Gate Gourmet AG. Streik. Vorwärts, 2014-06-20.
Ganzer Text
22.11.2013 Genf
Zürich
Gate Gourmet AG
Personen
Streik
Vorwärts
VPOD Schweiz
Maurizio Coppola
Gate Gourmet AG
GAV
Volltext

Streik bei Gate Gourmet. Seit dem 14. September 2013 wird am Flughafen Genf gestreikt. Das Personal von Gate Gourmet wehrt sich gegen die massive Verschlechterung der Arbeitsbedingungen. Der Streik zeigt auf, wie Gesamtarbeitsverträge (GAV) benutzt werde, um auf die Lohn- und Arbeitsbedingungen zu drücken. Zur Erinnerung: Die Catering Zuliefererfirma Gate Gourmet schlug der Gewerkschaft VPOD an den Flughäfen Zürich und Genf eine Neuverhandlung des laufenden GAV vor. Die Arbeitsbedingungen für das Personal an den Schweizer Flughäfen sollten den „aktuellen Marktentwicklungen“ angepasst werden. Diese Anpassung sieht eine bis zu 10-prozentige Lohnsenkung über die Änderung der Lohnskalen, der fehlenden Möglichkeit eines Vorruhestandes und die Senkung der Entschädigung für Nacht- und Wochenendarbeit vor. In Zürich akzeptierte die Gewerkschaft, einen neuen GAV auf der Basis dieser Verschlechterungen zu verhandeln. Die Situation am Flughafen Genf ist hingegen anders: Die BeIegschaft, unterstützt von der Gewerkschaft VPOD, wehrt sich gegen den massiven Abbau. Angesichts dieses Widerstandes hat Gate Gourmet entschieden, den GAV am Flughafen Genf auf Ende 2013 eigenständig zu kündigen. Neu sollen die Beschäftigten ausschliesslich über individuelle Verträge angestellt werden. (...).Maurizio Cappola.

Vorwärts, 22.11.2013.
Vorwärts > Gate Gourmet. GAV. Vorwärts. 2013-11-22

Ganzer Text

22.11.2013 Schweiz
Demonstrationen Bern
Frauen
Personen
Vorwärts
Maurizio Coppola
Demonstrationen Bern
Löhne
Volltext

Sparpaket gegen Frauen. Für den 16. November hat ein Zusammenschluss von im öffentlichen oder subventionierten Dienst arbeitenden Personen des Kanton Berns zu einer Demo gegen das Sparpaket des Kantons aufgerufen. Dem Aufruf des Kollektivs „Sparpaket weg“ folgten über 500 Personen. Auf die Demonstration haben „Frauen, Männer, Kinder, Schülerlnnen, Alte, Behinderte, Kranke, Bedürftige, Staatsangestellte und vieles mehr“ mobilisiert. Das Ziel des Kollektivs ist klar: Das Sparpaket des Kantons kippen. Denn aufgrund jahrelanger Steuergeschenke ist im Berner Staatshaushalt ein Defizit entstanden. Die Regierung will die Ausgaben nun um 491 Millionen Franken (!) schröpfen. Gespart wird vorwiegend in den Bereichen Erziehung, Bildung, Pflege und Betreuung. Jeder vierte Franken soll durch Lohnkürzungen (Einfrieren des Lohnsummenwachstums) gespart werden. Zudem sollen 600 Stellen verschwinden. Das Kollektiv argumentiert: „Um Zeit und damit Autonomie zu gewinnen, kämpft(e) die Frauenbewegung u.a. für den Ausbau von sozialen Dienstleistungsangeboten. Viele dieser  Errungenschaften werden nun wieder abgebaut oder ganz gestrichen.“ (...).Maurizio Coppola.

Vorwärts, 22.11.2013.
Vorwärts > Frauen. Löhne. Demonstration. Vorwärts. 2013-11-22.

Ganzer Text

23.08.2013 Schweiz
Kapitalismus
Personen
Vorwärts
Maurizio Coppola
Neoliberalismus
Volltext
Wirtschaftspolitik

Linke Wirtschaftspolitik oder Klassenkampf. Die Krise in Europa ist bei weitem nicht zu Ende. Die Schweiz als ökonomisch stark an die EU gebundenes Land bleibt von den Folgen der Krise nicht verschont. In der Linken werden breit Krisenanalysen und politische Strategien zum Ausgang aus der Krise formuliert. Doch kaum jemand wagt sich an die Frage, wie die herrschende Produktionsweise aufgehoben werden könnte. Anfang August trafen sich die Jungsozialistlnnen der Schweiz (Juso) im Wallis zum jährlichen Sommerlager. Im Zentrum des Ausbildungscamps stand die „1:l2“-Initiative, mit der die Juso wieder Fragen um (Um-)Verteilung und „soziale Gerechtigkeit“ aufs politische Tapet bringen will. Mit der von Gewerkschaften und Sozialdemokratlnnen lancierten Mindestlohninitiative gehört die „1:12“-Initiative sinnbildlich zu einer linken Krisenpolitik, welche mit Hilfe des Staates die Arbeits- und Lebensbedingungen der arbeitenden Klassen verbessern solle. (...). Maurizio Coppola.

Vorwärts, 12.8.2013.
Vorwärts > Wirtschaftspolitik. Vorwärts. 2013-08-23.

Ganzer Text

 

07.06.2013 Schweiz
ZH Kanton
Emigranten
Personen
Vorwärts
Maurizio Coppola
Ausschaffung
Personenfreizügigkeit
Sozialhilfe
Volltext

Personenfreizügigkeit und Ausschaffung. Vielen ist noch unbekannt, dass die Schweiz nicht nur Asylsuchende, sondern auch europäische ArbeitsmigrantInnen des Landes verweist. Diese Praxis steht in Spannung zum neuen EU-Recht und wird in Zukunft wohl vermehrt zu Konflikten führen. Der Fall einer portugiesischen Arbeitsmigrantin, die sich gegen ihre Ausschaffung wehrt, wird zur Zeit im Bundesgericht behandelt. Im 2006 hat die stimmberechtigte Bevölkerung das neue Ausländergesetzt angenommen. Es regelt unter anderem die Einreisebestimmungen für Arbeitsmigrantlnnen aus den EU-Ländern. (...). Maurizio Coppolla.

Vorwärtes, 7.6.2013.
Vorwärts > Personenfreizügigkeit. Aufenthaltsbewilligungen. Vorwärts 7.6.2013.

Ganzer Text

 

01.01.2009 Genf
Zürich
Attac
Personen
Maurizio Coppola
Proton Florence
WEF
Die Antwort auf die neoliberale Pleite. Mit der Finanz- und Wirtschaftskrise hat der Kapitalismus bewiesen, dass er geradewegs auf eine Mauer zusteuert. Die Kritik am Kapitalismus erscheint berechtigter denn je. Dieses Jahr könnte sie sich im Hinblick auf das WEF verschärfen. "Das andere Davos" findet in Genf und Zürich statt. (...). Mit Foto. Florence Proton, Maurizio Coppola (Attac Schweiz). Comedia Magazin, Nr. 1, Januar 2009
1


  
Copyright 2007 by Beat Schaffer   Nutzungsbedingungen  Powered by dsis.ch    anmelden