Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 12

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01.06.2020 Kolumbien
USA
Granma

Aggression
Militärpflichtersatz
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Warum nimmt die Yankee-Miliärpräsenz in Kolumbien zu? Laut einer gemeinsamen Erklärung der US-Botschaft in Bogotá und des Verteidigungsministeriums des südamerikaniscen Landes wird im Juni eine aus 800 Soldaten bestehende Brigade der Sicherheitsunterstützungstruppe der US-Armee in Kolumbien eintreffen. Das Militär wird auf kolumbianischem Boden eintreffen, um den angeblichen Kampf gegen den Drogenhandel voranzutreiben, heisst es bei Telesur. Verschiedene Persönlichkeiten der Kaffeenation haben die Ankunft ausländischer Truppen ohne ausdrückliche Genehmigung des Senats als verfassungswidrig eingestuft und zeigen sich besorgt über mögliche Szenarien einer Konfrontation an der Grenze zu Venezuela, die von der Nachbarnation als Provokation angesehen werden könne. „Die Vertretung der Partei Fuerza Alternativa Revolucionaria del Común (FARC) im Kongress lehnt die Anwesenheit von US-Truppen in unserem Land ab. Dies bedroht die nationale Souveränität und ist darüber hinaus verfassungswidrig, da dies vom Senat und nicht vom Präsidenten genehmigt oder nicht genehmigt werden muss“, sagte die Organisation in einer Erklärung. Die Anwesenheit von US-Militärpersonal in diesem Land ist mit der Prostitution von Minderjährigen, Vergewaltigungen von Frauen und anderen kriminellen Handlungen verbunden. Im Jahr 2015 verurteilte der Historiker Renán Vega in dem Bericht, den er der Historischen Kommission des Konflikts und seiner Opfer vorlegte, dass 53 Frauen von uniformiertem US-Personal …).
Granma, 1.6.2020.
Granma > Kolumbien. USA. Granma, 2020-0601.
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25.05.2020 Kolumbien
USA
Granma

Aggression
Volltext
Der Frieden in Kolumbien und der systematische Mord an sozialen Führern. 24 ehemalige Mitglieder der FARC-EP, die am Friedensprozess teilgenommen hatten, sowie sieben Angehörige der sozialen Aktivisten und eine ihrer Eskorten wurden in diesem Jahr in Kolumbien getötet, berichtet Telesur, was die Zahl der seit der Unterzeichnung der Vereinbarung getöteten Ex-Guerillas auf 197 erhöht. Eine Nachricht muss das Gewissen jedes Menschens auf der Welt erschüttert haben, insbesondere das der Menschen dieses Kontinents. Sie blieb jedoch inmitten der Situation, die die Covid-19-Pandemie auf dem Planeten hervorrief, praktisch unbemerkt. Der Soziologe Jorge Enrique Oramas, der für seinen Kampf gegen den illegalen Bergbau bekannt war, wurde auf einer Farm in Cali, einer wichtigen Stadt im Südwesten Kolumbiens, ermordet, was laut dem Institut für Studien über Entwicklung und Frieden (INDEPAZ) die Zahl der Verbrechen gegen soziale Führer im Land auf 100 erhöht. Die Gewalt gegen diese Menschen hinterließ 2019 eine Bilanz von 250 Todesfällen, wobei Cauca, Antioquia und Nariño die Departamentos waren, in denen es die meisten Attentate gab, so INDEPAZ. (…).
Granma, 25.5.2020.
Granma > Kolumbien. USA. Granma, 2020-05-25.
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14.03.2014 Kolumbien
Schweiz
Syngenta
Vorwärts

Ausbeutung
Freihandelsabkommen
Syngenta
Volltext

Der Kampf gegen die Multis. Von Basel aus betreiben viele multinationalen Unternehmen ihr Unheil. Syngenta, das in Kolumbien viel Schaden anrichtet, ist eines dieser Unternehmen. Multiwatch Basel, Longo mai und das Forum Civique Européen begrüssen am 17. März drei kolumbianische Landwirtinnen in Basel und nutzen die Gelegenheit, gemeinsam die Frage zu diskutieren, wie wir uns ihrem Widerstand anschliessen können. Multiwatch Basel hat in jüngster Zeit für viel Wirbel gesorgt: Aktivistlnnen protestierten im November an einem Vortrag von Nestlé-CEO Paul Bulcke an der Universität Basel gegen die Ermordung eines Nestlé-Gewerkschafters in Kolumbien. Der Nestlé-CEO wurde von rund 30 schwer bewaffneten Polizistlnnen beschützt. Einzelne Aktivistlnnen wurden kontrolliert, weggewiesen oder gar verhaftet. Flyers wurden beschlagnahmt. Auch dieses Jahr störte Multiwatch Basel gemeinsam mit der Juso und der Unia-Jugend Nordwestschweiz Bundesrat Schneider-Ammann an der Eröffnung der Muba (Mustermesse Basel). Denn dieser verteidigte seine Offshore- Praktiken als „Steueroptimierungen“. Solche Praktiken dienen in erster Linie zur Vermeidung von Steuerpflichten und Verschleierung illegaler Geldflüsse reicher Einzelpersonen und multinationaler Unternehmen.

Vorwärts, 14.3.2014.

Vorwärts > Kolumbien. Syngenta. Ausbeutung. Vorwärts. 2014-03-14.

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20.12.2013 Kolumbien
Schweiz
Gewerkschaften
Nestlé
Personen
Vorwärts
Luciano Romero
Ermordung
Nestlé
Volltext

„Die Schweiz ist bis heute den Beweis schuldig geblieben“. Am 11. September 2005 wird der kolumbianische Gewerkschaftsaktivist Luciano Romero ermordet. Sieben Jahre -später, am 5. März 2012, hat das „European Center for Constitutional and Human Rights“ (ECCHR) zusammen mit der kolumbianischen Gewerkschaft „Sinaltrainal“ bei der Staatsanwaltschaft Zug Strafanzeige gegen Nestlé und fünf ihrer Führungsmitglieder eingereicht. Der vorwärts sprach mit Rechtsanwalt Marcel Bosonnet, der in diesem Fall die Witwe des ermordeten Romero vertritt. Marcel, wie ist der aktuelle Stand der Dinge? Vor dem Mord an Luciano Romero gab es gefährdende Diffamierungen gegen ihn, die von den lokalen Nestlé-VertreterInnen in Kolumbien ausgingen. Den führenden Mitgliedern von Nestlé wird daher vorgeworfen, nichts zur Unterbindung oder zur -Entschärfung der Drohungen unternommen zu haben. Die Beschuldigten waren unter anderem aufgrund von Schutzübernahmeerklärungen verpflichtet, für die Sicherheit von Luciano Romero zu garantieren. (...).

Vorwärts, 20.12.2013.
Vorwärts > Gewerkschaften. Kolumbien. Nestlé. Vorwärts. 2013-12-20.

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21.01.2011 Kolumbien
Vevey
Gewerkschaften
Nestlé
Work

Boykott
Nestlé
Repression

Nespresso: Aufruf zum Verzicht. Die Solidaritätskoordination Schweiz-Lateinamerika ruft zum Boykott von Nespresso auf. Grund: die gewerkschaftsfeindliche Politik des Multis. Die Nestle-Tochter importiert Kaffee  unter anderem aus Kolumbien. Dort werden Bauern in die Abhängigkeit von Grossgrundbesitzern getrieben. Immer wieder werden Gewerkschafter ermordet oder mit dem Tod bedroht. Zwischen 1986 und 2005 starben zehn Nestle-Arbeiter durch Kugeln von Paramilitärs. Nestle unternehme nichts zum Schutz der Arbeiter und zur Aufklärung der Morde, So die Koordination. Work. Freitag, 2011-01-21.

19.11.2010 Kolumbien
Gewerkschaften
Nestlé
Personen
Work
Michael Stötzel
Gewerkschaftsrechte
Gewerkschaftsverbot
Repression
Volltext

Der kolumbianische Gewerkschafter Alfonso Baron über die Praktiken von Paramilitärs und von Nestlé. Auch mal ein Mord Ist drin. Paramilitärs drohen damit, sechs kolumbianische Nestlé-Gewerkschafter zu töten. Alfonso Baron erzählt, mit welchen Methoden Nestle die Arbeiter einschüchtert. Erstaunlich gelassen redet Alfonso Baron über die Probleme von Sinaltrainal, der „Nationalen Gewerkschaft der Arbeiter der Nahrungsmittelindustrie“. Er ist ihr Vizepräsident. Sinaltrainal hat in Auseinandersetzungen mit Multis wie Coca-Cola, Kraft oder Nestlé schwere Niederlagen einstecken müssen. Dabei verlor sie die Mehrheit ihrer Mitglieder. Und jetzt müssen sechs Aktivisten am Nestle-Standort Bugalagrande um ihr Leben fürchten. Ende September kündigten Paramilitärs an, sie umzubringen: Sinaltrainal solle in Bugalagrande beseitigt werden. (...).
Michael Stötzel.

Work. Freitag, 19.11.2010. Standort: Sozialarchiv.

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25.02.2010 Kolumbien
Personen
Thomas Wagner

Melodien auf der Kalaschnikow. Kolumbien. Der Musiker César Lopez wollte etwas zum überfälligen Friedensprozess im vom Bürgerkrieg beherrschten Land beitragen. Nun lässt er Sturmgewehre in elektrische Gitarren umbauen. Die WOZ besuchte ihn in Bogota. (...). Foto Thomas Wagner. Thomas Wagner. WOZ. Donnerstag, 25.2.2010
09.04.2009 Kolumbien
Zürich
Personen
WOZ
Toni Keppeler

Der ganz andere Uribe. Kolumbien. Die Kanzlei des Menschenrechtsanwalts Alirio Uribe gilt als Notaufnahme für die grausamsten Fälle politischer Gewalt. Seit 20 Jahren deckt er die Verbindungen zwischen Paramilitärs, Internationalen Konzernen und hoher Politk auf. (...). Mit Foto. Toni Keppeler. WOZ 9.4.2009
10.09.2005 Kolumbien
Vevey
Zug
Nestlé
Personen
Unia Schweiz
Work
Luciano Romero
Michael Stötzel
Ermordung
Nestlé
Volltext

Sind die Ex-Chefs Peter Brabeck und Rainer E. Gut mitverantwortlich für einen Mord? Nestlé unter Verdacht. Schlechte Zeiten für Top Shots der Schweizer Wirtschaft: Erst wird Zementmilliardär Stephan Schmidheiny in Italien verurteilt. Und jetzt sollen die ehemaligen Nestlé-Chefs auf die Anklagebank. (...). Mit Foto von Luciano und Lady Mendoza Romero. Michael Stötzel.

Work. Freitag, 2012-03-16.
Personen > Romero Luciano. Kolumbien. 2012-03-16.doc.

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08.04.2005 Kolumbien
Schweiz
Erklärung von Bern
Nestlé
Personen
Solifonds
Unia Region Bern
Barbara Rimml
Menschenrechte
Nestlé
Volltext

Unia Region Bern beteiligt sich an Multiwatch-Kampagne. Am 14. März 2005 wurde der Verein „Multiwatch-Kampagne für Menschenrechte“ aus der Taufe gehoben. Vereinszweck ist, „auf die Verletzung von Menschenrechten durch multinationale Konzerne aufmerksam zu machen und auf verbindliche Menschenrechtsnormen für Konzerne hinzuwirken.“ Vom 29. bis 30. Oktober 2005 findet als erste Tat ein internationales Forum zu Nestlé mit einer Anhörung zu Nestlé in Kolumbien statt. (...). Barbara Rimml.

Unia Regio BE Kanton, 8.4.2005.
Unia Region Bern > Menschenrechte. Kolumbien. 8.4.2005.doc.

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22.10.2003 Kolumbien
Zürich
Gewerkschaftsbund Zürich
Solifonds
VPOD Lehrberufe


VPOD Lehrberufe, Solifonds und GBZ führen am 22.10.2003 mit Beginn um 19.30 Uhr im Volkshaus eine Veranstaltung mit dem Thema "Kolumbien: Für GewerkschafterInnen das gefährlichste Land der Welt" durch. Informationen VPOD Zürich, Nr. 4/2003, 1.10.2003
24.02.1982 Kolumbien
Schweiz
Terre des hommes


Kolumbianische Gewerkschaft sucht Hilfe für die Kleinbauern. Die Anwesenheit eines kolumbianischen Gewerkschaftsführers nahm Terre des hommes zum Anlass, um über ihre Arbeit in diesem lateinamerikanischen Land zu berichten. Basler Zeitung 24.2.1982
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