Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 10

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13.10.2017 Schweiz
Industrie
Unia Schweiz

Arbeitsgesetz
Arbeitszeit
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Industrie-Angestellte gegen Verschlechterungen im Arbeitsgesetz. Es braucht die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit. Die Industrie-Angestellten warnen vor den drohenden Verschlechterungen im Arbeitsgesetz. Rund 6‘300 Arbeitnehmende fordern in einer Petition vom Bundesrat, sich für den Schutz der Arbeitnehmenden einzusetzen. Mehrere Vorstösse im Parlament wollen die Schutzbestimmungen für Arbeitnehmende im Arbeitsgesetz aushebeln. Sollten die Vorstösse im Parlament durchkommen, wird die Erfassung der Arbeitszeit faktisch abgeschafft und Bestimmungen zu den Arbeitszeiten aufgehoben. Das ist ein Angriff auf die Trennung von Arbeit und Freizeit und damit auf den Gesundheitsschutz der Arbeitnehmenden. Industrie-Arbeitende wehren sich. In nur vier Wochen haben rund 6‘300 Angestellte aus der Schweizer Industrie die Petition „Gesunde Arbeit, gutes Leben – Hände weg von meiner Freizeit!“ unterschrieben. Sie wehren sich gegen die Verschlechterungen und fordern den Bundesrat auf, den masslosen Deregulierungs-Plänen entgegenzuwirken. Die Petition wurde heute von einer Delegation der Industrie-Arbeitnehmenden der Bundeskanzlei übergeben. Gemeinsam für gute Arbeitsbedingungen
Unia Schweiz, 13.10.2017.
Unia Schweiz > Arbeitszeit. Industrie. Unia Schweiz, 2017-10-13.
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28.09.2017 Schweiz
Arbeitszeit
Industrie
Unia Schweiz

Arbeitszeit
Petition
Volltext
Industrie-Angestellte wehren sich für ihre Freizeit. In der ganzen Schweiz sammeln Angestellte aus der Industrie heute Unterschriften für eine Petition. Sie wehren sich gegen drohende Verschlechterungen im Arbeitsgesetz. Im Parlament sind mehrere Vorstösse hängig, die das Arbeitsgesetz deregulieren wollen. Besonders die Schutzbestimmungen zur Arbeitszeit sind in Gefahr. Bürgerliche Parteien wollen die Höchstarbeitszeiten, Pausen und Ruhezeiten, das Nacht- und Sonntagsarbeitsverbot und überhaupt die Erfassung der Arbeitszeit aushebeln. Arbeitnehmende haben ein Recht auf Freizeit. Dabei ist das Arbeitsgesetz ist ein wichtiges Instrument zum Schutz der Angestellten gegen Stress oder Burnout. Planbare Arbeitszeiten und die Erfassung der gearbeiteten Stunden sind das beste Mittel gegen eine zu hohe Arbeitsbelastung. Wenn die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit immer mehr verschwinden, so belastet das die Gesundheit der Arbeitnehmenden und beeinträchtigt die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Petition an den Bundesrat. Mit ihrer Petition fordern die Arbeitenden aus der Industrie den Bundesrat auf, die Verschlechterungen im Arbeitsgesetz zu stoppen. Sie soll Mitte Oktober dem Wirtschaftsdepartement von Bundesrat Schneider-Ammann übergeben werden. Gemeinsam für gute Arbeitsbedingungen.
Unia Schweiz, 29.9.2017.
Unia Schweiz > Arbeitszeit. Industrie. Petition. Unia Schweiz, 2017-09-28.
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18.03.2017 Schweiz
Industrie
Unia Schweiz

Digitalisierung
Volltext
Tagung der Industrie-Personalkommissionen. Die vielen Gesichter der Digitalisierung. Rund 130 Mitglieder von Personalkommissionen aus allen Branchen des Industrie-Sektors haben an einer Fachtagung der Gewerkschaft Unia zur Digitalisierung teilgenommen. Die Unia fordert eine politische Gestaltung der Digitalisierungsprozesse, damit die technologische Entwicklung den Menschen zugutekommt, statt sie zu verdrängen. Die Digitalisierung verändert nicht nur die Arbeitswelt, sondern auch die Gesellschaft rasant, gerade in der Schweiz mit ihrer Industrie. Für die Arbeitnehmenden und ihre Gewerkschaften ist es deshalb wichtig, die Grundlagen und Treiber der «Vierten industriellen Revolution» zu verstehen und ihre Auswirkungen auf die Wertschöpfungsketten und die Arbeitsbedingungen zu analysieren. Auf dieser Basis gilt es, gewerkschaftliche Positionen gegenüber der Politik und den Sozialpartnern zu formulieren. Die Unia lud mit diesem Ziel die Personalkommissionen des Sektors Industrie zu einer Fachtagung. Digitalisierung muss den Menschen dienen. „Die Digitalisierung der Wirtschaft und Gesellschaft ist gestaltbar. Sie muss den Menschen dienen. Es braucht dafür aber den gemeinsamen Willen der politischen Akteur/innen, der Sozialpartner und des Staates“, sagte der Verantwortliche der Unia für die MEM-Industrie, Manuel Wyss. Die Unia bekräftigte, dass die Digitalisierung nicht zur Aushöhlung von Arbeitsbedingungen und Arbeitnehmerrechten führen darf. Sie forderte Bundesrat und Verwaltung erneut dazu auf, eine industriepolitische Agenda zur Digitalisierung vorzulegen. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 18.3.2017.
Unia Schweiz > Digitalisierung. Industrie. Unia Schweiz, 2017-03-18.
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17.06.2016 Schweiz
Industrie
Unia Schweiz

Pakt Werkplatz Schweiz
Volltext
Industrie-Arbeitnehmende lancieren Aufruf an Bundesrat und Parlament. Zerstörung stoppen, Chancen nutzen: für einen starken Industriestandort Schweiz. Mehrere Hundert Industriebeschäftigte haben in Bern am Industrie-Aktionstag 2016 der Gewerkschaft Unia die Gegenwart und Zukunft des Industriestandorts Schweiz diskutiert. Mit einem „Manifest für eine industrielle Schweiz“ wenden sie sich direkt an die Politik. Sie fordern von Bundesrat und Parlament konkrete Massnahmen, um die Deindustrialisierung zu stoppen, die Herausforderungen der Industrie 4.0 zu meistern und die Rechte der Industriebeschäftigten zu stärken. Deindustrialisierung und Arbeitsplatzabbau betreffen alle Regionen des Landes. Tausende Arbeitsplätze in der Industrie wurden bereits abgebaut oder nicht neu geschaffen. Und dies in einem Land das zweieinhalb Mal mehr Wohlstand aus der industriellen Produktion als aus dem Bankenplatz gewinnt und wo weite Teile der Dienstleistungen von der Industrie abhängen. In ihrem Manifest halten die rund 500 Industriearbeitenden aus der ganzen Schweiz fest, dass die «laufende Zerstörung der Industrie in der Schweiz nicht Folge eines „Strukturwandels“ oder technologischer Umwälzungen, sondern das Ergebnis von strategischen Entscheidungen gegen die Produktion und gegen die Arbeitenden» ist. Moderne und starke Industrie. Sie fordern eine moderne Industriepolitik, die darauf abzielt, mindestens 20 Prozent des BIP aus der Produktion zu generieren. Das ist die untere Grenze für eine funktionierende Wirtschaft. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 17.6.2016.
Unia Schweiz > Industrie. Pakt Werkplatz Schweiz. Unia Schweiz, 2016-06-17.
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17.06.2016 Schweiz
Industrie
Personen
Work
Ralph Hug
Corrado Pardini
Interview
Pakt Werkplatz Schweiz
Volltext
Unia-Industriechef Corrado Pardini stellt ein neues Manifest für den Werkplatz Schweiz vor. „Arbeitgeber und Politik lassen die Industrie in Stich“. Industrie der Zukunft: Unia-Industriechef Corrado Pardini im grossen Interview. Work: Corrado Pardini, Sie rufen die Industriearbeitenden zum Unia-Industrietag in den Kubus, das Provisorium des Stadttheaters in Bern. Warum gerade dieser Ort? Corrado Pardini: Kultur gehört zur Arbeiterbewegung, und zu ihr gehört ein kritischer Geist. Wir haben den Kubus gewählt, weil er dies zum Ausdruck bringt. Wäre eine leer stehende Fabrik nicht besser gewesen, als Symbol für die laufende Deindustrialisierung? Für diesen Prozess ist die Wirtschaft verantwortlich, nicht wir. Eine leere Fabrikhalle wäre für uns eine falsche Symbolik. Sie würde eher zu einer Generalversammlung der Maschinenindustriellen von Swissmem passen. Bis heute hat der massiv überbewertete Franken schon 20‘000 Industrie-Arbeitsplätze gekostet. Werden noch mehr Stellen verloren gehen? Davon bin ich überzeugt, wenn es so weitergeht. Tatsächlich ist der Stellenverlust seit der Aufgabe des Euro-Mindestkurses im Januar 2015 noch weit grösser, weil an jedem Industrie-Arbeitsplatz weitere Stellen bei Zulieferern und Dienstleistungen hängen. Insgesamt dürften rund 50‘000 Jobs vernichtet worden sein. Gewisse Medien und selbst Bundesrat Johann Schneider- Ammann feiern aber schon den Wirtschaftsaufschwung. Wer hat recht? Der Frankenschock ist keineswegs überwunden. Bloss weil die Zahl der Arbeitslosen im letzten Monat minim abgenommen hat, kann man nicht ernsthaft von einer Verbesserung sprechen. Das sind (…). Ralph Hug.
Work, 17.6.2016.
Personen > Hug Ralph. Corrado Pardini. Interview. Work. 2016-06-17.
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10.06.2016 Schweiz
Industrie
Unia Schweiz

Aktionstag
Industriepolitik
Pakt Werkplatz Schweiz
Volltext
Industrieaktionstag der Gewerkschaft Unia. Schluss mit dem Theater! Die Zukunft der Schweiz ist Industrie. Freitag, 17. Juni 2016, Theaterkubus auf dem Waisenhausplatz, Bern. Sehr geehrte Medienschaffende. Der Industrie- und Werkplatz Schweiz ist akut bedroht: Die Währungspolitik der Nationalbank, die Infragestellung der Personenfreizügigkeit bzw. der bilateralen Abkommen mit der EU und die Weigerung von Bundesrat und Arbeitgeberverbänden, gemeinsam mit den Gewerkschaften eine proaktive Industriepolitik zu entwickeln, sind Gift für den Werkplatz Schweiz. Angesichts der Desindustrialisierung und den Herausforderungen der vierten industriellen Revolution braucht es hier dringend einen Kurswechsel. Am Industrie-Aktionstag der Gewerkschaft Unia werden mehrere hundert Industriearbeitende aus der ganzen Schweiz die aktuellen Probleme und Herausforderungen diskutieren und ein „Manifest für eine industrielle Schweiz“ mit Forderungen und Vorschlägen zu Handen des Bundesrats und des Parlaments verabschieden. Im Anschluss an den Industrieaktionstag (ca. 15.15 Uhr) werden sie das Manifest bei der Bundeskanzlei (Bundeshaus West) zu Handen des Bundesrates bzw. der zuständigen Departemente überreichen. In verschiedenen Referaten und einem Filmbeitrag werden am Industrieaktionstag nicht nur die Probleme und Herausforderungen der Industrie aus Sicht der Arbeitnehmenden benannt. Am Beispiel des Industriefonds des Kantons Waadt wird auch aufgezeigt, dass eine moderne Industriepolitik in der Schweiz nicht (…).
Unia Schweiz, Medieneinladung, 10.6.2016.
Unia Schweiz > Industrieaktionstag. Einladung. Unia Schweiz, 2016-06-10.
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10.06.2016 Schweiz
Industrie
Unia Schweiz

Aktionstag
Industriepolitik
Pakt Werkplatz Schweiz
Volltext
Industrietag: Schluss mit dem Theater! Auch dieses Jahr geht es beim Industrietag um die Sicherung von Arbeitsplätzen und die Erhaltung des Werkplatzes Schweiz. Der Werkplatz Schweiz leidet schon zu lange unter dem starken Franken. Am Industrietag in Bern soll dieses Problem diskutiert und angegangen werden. Gemeinsam diskutieren und verabschieden wir am 17. Juni in Bern ein „Manifest für den Industrie- und Werkplatz Schweiz“ Dieses überreichen wir anschliessend dem zuständigen Wirtschaftsdepartement von Bundesrat Johann Schneider-Ammann. Das Manifest verlangt: • Eine Währungspolitik der Schweizerischen Nationalbank die uns nützt und nicht schadet, Investitionen in Forschung und Entwicklung, Besseren Schutz für ältere Arbeitnehmende und mehr Rechte am Arbeitsplatz Möchten Sie sich auch für bessere Bedingungen in der Industrie einsetzen? Dann machen Sie mit am Freitag, den 17. Juni, am Aktionstag. Anmeldung erwünscht (bis 13. Juni). Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme! Zeit für eine sinnvolle Industriepolitik. Wegen der falschen Politik der Schweizerischen Nationalbank und der fehlenden Industriepolitik werden tausende Arbeitsplätze aufs Spiel gesetzt. Was machen Politik und Bundesrat? Sie schauen tatenlos zu. Sie wehren sich aus ideologischen Gründen mit Händen und Füssen gegen eine sinnvolle Industriepolitik. Schluss mit diesem Theater! Die Industrie garantiert unserem Land Wohlstand. (…).
Unia Schweiz, 10.6.2016.
Unia Schweiz > Industrieaktionstag. Unia Schweiz, 2016-06-10.
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04.12.2015 GE Kanton
Grosser Rat
Industrie
Unia Genf

Grosser Rat
Industriepolitik
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Genf unterstützt seine Industrie mit 10 Millionen. Der Genfer Grosse Rat hat mit grosser Mehrheit ein Gesetz verabschiedet, das die Schaffung eines Fonds mit 10 Millionen Franken zur Unterstützung des Industriestandortes Genf vorsieht. Das Gesetz geht auf einen Vorschlag der Unia Genf zurück. Genf ist damit nach Waadt der zweite Kanton, der industriepolitische Verantwortung zeigt und konkrete Massnahmen gegen die drohende Deindustrialisierung ergreift. Der Entscheid der Nationalbank, den Euro-Mindestkurs aufzuheben, hat sich auch im Kanton Genf negativ auf die Beschäftigung ausgewirkt und zu verschiedenen Arbeitskonflikten geführt. Die Industrie-Delegiertenversammlung der Unia Genf forderte die Behörden deshalb im Frühling auf, in Schwierigkeiten geratenen Firmen beizustehen. Der Appell fand Gehör: Der Regierungsrat arbeitete einen Gesetzesvorschlag zur Schaffung eines Industriefonds aus, den das Kantonsparlament heute verabschiedete. Fond gegen Druck auf die Arbeitsbedingungen. (…).
Unia Genf, 4.12.2015.
Unia Genf > Grosser Rat GE Kanton. Industrie. Unia Schweiz, 4.12.2015.
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30.06.2012 Biel
Grenchen
Olten
Solothurn
Industrie
Unia Biel-Seeland
Unia Biel-Seeland-Solothurn
Unia Olten
Unia Solothurn

Demonstrationen Schweiz
Industrialisierung
Resolution
Volltext
Resolution. DV der Unia Blei-Seeland/Kanton Solothurn. Runder Tisch und ManiFest für den Industrie-Werkplatz Schweiz. Die Delegierten der Unia Region Biel-Seeland/Kanton Solothurn haben sich heute Samstag, 30. Juni 2012, an der Delegiertenversammlung in Solothurn unter anderem mit der kritischen Lager der Schweizer Industrie befasst. In einer einstimmig verabschiedeten Resolution unterstützen die Delegierten die Forderung des nationalen Sektors Industrie der Gewerkschaft Unia nach (...).

Unia Biel-Seeland-Kanton Solothurn, 30.6.2012.
Unia Biel-Seeland-Kanton Solothurn >  Industrialisierung. Resolution. DV 30.6.2012.doc.

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29.06.2012 Genf
Sitten
Steg VS
Industrie
Personen
Unia Schweiz
Corrado Pardini
Industrialisierung
Volltext

Delegierte des Unia Sektors Industrie fordern vom Bundesrat einen runden Tisch zur Industriepolitik. Die 100 Delegierten des Sektors Industrie der Gewerkschaft Unia haben sich an ihrer heutigen Delegiertenversammlung in Bern mit der schwierigen Situation der Schweizer Industrie befasst. Sie forderten vom Bundesrat eine entschiedene Schweizer Industriepolitik. (...).

Kommunikation Unia, 29.6.2012.
Unia Schweiz > Industrie-Sektor. DV 29.6.2012.doc.

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