Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 85

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30.08.2010 ZH Kanton
Zürich
Hausbesetzung
Personen
SP Zürich
Jacqueline Badran
Rebekka Wyler

Binz-Besetzer weiter geduldet. Der Kanton hat die Räumung erneut verschoben. Nun fordern Politikerinnen der SP, dass die Stadt das besetzte Areal kauft. Die Bewohner der besetzten Liebenschaft an der Uetlibergstrasse 111 in der Binz haben vom Kanton einen weiteren Aufschub erhalten. Das seit Mai 2006 besetzte Fabrikareal wird unter dem Namen "Binz bleibt Binz" von Kulturschaffenden und Handwerkern besetzt. (...). Martin Huber. Tages-Anzeiger. Montag, 30.8.2010
27.05.2010 Biel
Hausbesetzung
Personen
Dinu Gautier

"Aufstehen, wann ich will". Hausbesetzer heute. Biel ist eine Hochburg alternativer Wohnprojekte. Zu Besuch im grössten besetzten Haus der Stadt, wo es die BewohnerInnen nicht stört, als "Lifestylebesetzer" bezeichnet zu werden. "La Biu" hisst das grösste der drei besetzten Häuser von Biel. Vom Bahnhof hierher sind es nur 5 Minuten, die Fassaden sind grossflächig mit Graffiti besprayt  - und doch versprüht das Gelände den Charme eines Anwesens auf dem Lande. (...). Mit Foto. Dinu Gautier. WOZ. Donnerstag, 27.5.2010
14.04.2010 Zürich
Hausbesetzung
Personen
Klaus Rozsa
Prozess
Sportanlagen

Pressefotograf wegen Nazivergleich verurteilt. Weil er einen Polizisten beschimpfte, verurteilte das Obegericht den 55-jähirgen Klaus Rozsa zu einer bedingten Geldstrafe. Am 4. Juli 2008 war das leer stehende Hardturmstadion besetzt worden. Bei der Aktion "Brot & Äktschn" kam es tatsächlich zu Action, nämlich zwischen den Besetzern und der Polizei. Klaus Rozsa, der seit 30 Jahren auf den Auslöser drückt, wenn in Zürich zwischen Polizei und Demonstranten die Fetzen fliegen, war auch an jenem Freitag vor Ort. Nachdem die Situation sich etwas beruhigt hatte, wollte ein 37-jähriger Polizist Rozsa wegen Hinderung einer Amtshandlung verhaften. Der 55-Jährige habe sich trotz entsprechender Aufforderung nicht vom Ort der Auseinandesetzung entfern und damit die Arbeit der Polizei behindert. Im Rahmen der wenig zimperlichen Verhaftung soll Rozsa dem Polizisten ans Bein gespuckt und gesagt haben: "Herr S(...), Sie sind en absolute Nazi. Genau glich schlimm". (...). Thomas Hasler. Tages-Anzeiger. Mittwoch, 14.4.2010

14.04.2010 Zürich
Gewerkschaftsbund Zürich
Hausbesetzung
Personen
Klaus Rozsa
Demonstration
Sportanlagen

Linksaktivist Rozsa wieder verurteilt. Berufung abgewiesen. Wegen übler Nachrede und Beschimpfung ist der 55-jährige Klaus Rozsa, Linksaktivist, Fotograf und ehemaliger Präsident des städtischen Gewerkschaftsbundes, auch vom Obergericht verurteilt worden. Am Dienstag wiesen drei Oberrichter die Berufung Rozsas gegen das Urteil einer Einzelrichterin am Bezirksgericht Zürich als Vorinstanz ab und bestätigten den Schuldspruch (NZZ, 9.9.2009). Allerdings wurde die bedingte Geldstrage von 21 Tagessätzen à 30 Franken (630 Franken) auf 10 Tagessätze (300 Franken) reduziert. Und die Prozessentschädigung an den Polizisten senkten die Richter von 5000 auf 2000 Franken. (...). Michael Baumann. NZZ. Mittwoch, 14.4.2010

16.06.2009 Biel
Hausbesetzung

DNA
Polizei nimmt DNA von Besetzern. Die Polizei hat den Hausbesetzern von der Quellgasse 5 nach der Räumung Genproben abgenommen. Das ist grundsätzlich legal. "Unverhältnismässig" findet ein Hausbesetzer das Vorgehen der Polizei. Er gehört zur "Familie von Allmen", einer Gruppierung, welche in Biel bereits an mehreren Orten Liegenschaften besetzt hielt, so auch an der Quellgasse 5. Mitte Mai hatte die Polizei die Ligenschaft geräumt. Auf dem Posten mussten die Hausbesetzer laut eigenen Angaben einen genetischen Fingerabdruck, die sogenannte DNA, abgeben, wie wie die Gratiszeitung "20 Minuten" gestern berichtete. "Wer sich weigerte, wurde gezwungen", sagt ein Hausbesetzer gegenüber dem Bieler Tagblatt. "Sie haben uns im Haus geschnappt, wozu brauchen sie da eine DNA-Probe als Beweis?", fragt er sich. Die Kantonspolizei nimmt zum Vorfall keine Stellung. Die gesetzliche Basis allerdings ist klar: Eine DNA-Probe darf entnommen werden, wenn mindestens ein Vergehen vorliegt. (...). BT 16.6.2009
16.06.2009 Biel
Hausbesetzung

DNA
Mit DNA gegen Besetzer. Bieler Fall wirft Fragen nach Verhältnismässigkeit des DNA-Einsatzes auf. Nach der Räumung eines besetzten Hauses in Biel nahm die Polizei bei den Besetzern DNA-Proben. Nun warnt ein Strafrechtler vor zunehmenden Eingriffen in die Grundrechte. Am Montag letzter Woche räumte die Berner Kantonspolizei an der Quellgasse in Biel ein Haus. Da das Gebäude ein paar Tage zuvor besetzt worden war, hatte der Besitzer Strafanzeige wegen Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung eingereicht. Die sechs Besetzer wurden vorübergehend verhaftet und "erkennungsdienstlich behandelt". Die Polizei nahm bei ihnen einen Wangenschleimhautabstrich vor. Damit kann ein Analyselabor ein DNA-Profil erstellen, welches die Strafverfolgungsbehörden dann an die nationale DNA-Datenbank weiterleiten. Dort werden sie mit den genetischen Fingerabdrücken von rechtskräftig veruteilten Tätern, Tatversdächtigen und DNA-Spuren an Tatorten verglichen werden. (...). Mit Foto. Christine d'Anna-Huber. Bund 16.6.2009
09.06.2009 Biel
Hausbesetzung


Polizei räumt besetztes Haus. Gestern Morgen hat die Kantonspolizei Bern das Haus an der Quellgasse in Biel geräumt, das seit letztem Freitag illegal besetzt war. Wie die Kantonspolizei mitteilte, leisteten die Besetzer keinen Widerstand. Sie werden sich vor Gericht wegen Hausfriedensbruchs und Sachbeschädigung zu verantworten haben. Die Besetzer protestierten gestern "gegen die polizeiliche Räumung", wie sie in einer Mitteilung schreiben. BT 9.6.2009
09.06.2009 Biel
Hausbesetzung


Polizei räumt besetztes Haus. Gestern Morgen hat die Kantonspolizei Bern das Haus an der Quellgasse in Biel geräumt, das seit letztem Freitag illegal besetzt war. Wie die Kantonspolizei mitteilte, leisteten die Besetzer keinen Widerstand. Sie werden sich vor Gericht wegen Hausfriedensbruchs und Sachbeschädigung zu verantworten haben. Die Besetzer protestierten gestern "gegen die polizeiliche Räumung", wie sie in einer Mitteilung schreiben. BT 9.6.2009
28.04.2009 Biel
Hausbesetzung


"Wer bleiben will, bekommt Ärger". Gestern begann der Abbruch des zuvor besetzten Hauses an der Freiburgstrasse. Die Besetzer hatten die Liegenschaft am Sonntagabend freiwillig geräumt. Die Gruppe kündigt aber neue Aktionen an. Gestern war das Gebäude an der Freiburgstrasse 24 leer, als die Angestellten der Abbruchfirma anrückten. Das Kollektiv "Familie von Allmen" hatte bereits am Freitag beschlossen, sich dem Abbruch der Liegenschaft nicht zu widersetzen. Die Gruppe gab allerdings bekannt, dass sie ihr Projekt einer selbstverwalteten Lebensgemeinschaft weiterverfolge. Die Mitglieder sind zwischen 20 und 60 Jahre alt und suchen eine neue Bleibe. "Es gibt in dieser Stadt noch genug leerstehende Häuser, um die sich kein Eigentümer kümmert", heisst es in ihrer Medienmitteilung. (...). BT 28.4.2009
24.04.2009 Biel
Hausbesetzung

Stadtrat Biel
Hausbesetzer lobbyieren bei den Politikern. Der Bieler Stadtrat wurde gestern Abend von den Hausbesetzern vom Tulpenweg zum Apéro eingeladen. Doch trotz ihrer Petition droht diesen die baldige Räumung. Die Mitglieder des Stadtrates hatten zwar auch gestern einige wichtige Geschäfte zu behandeln, die Sitzung dürfte allerdings als eine der Kategorie "langweilig" in die Geschichte eingehen. Zu unbestritten waren die Vorlagen, zu gross die Einigkeit von links bis rechts, als dass wirklich Stimmung aufgekommen wäre. Für einen Farbtupfer sorgten allerding rund  zwei Dutzend Junge, die mit Transparenten und einem Imbissstand vor dem Rathaus auf ihr Anliegen aufmerksam machten. (...). Mit Foto. BT 24.4.2009
23.04.2009 Biel
Hausbesetzung


"Familie von Allmen" ist eingezogen. Die "Familie von Allmen" hat ein Haus an der Freiburgstrasse 24 in Biel besetzt. Die Hausbesetzer wollen nicht hinnehmen, dass die Stadt das Haus abreisst, bevor ein konkretes Projekt für das Grundstück auf dem Tisch liegt. Das "Kollektiv Familie von Allmen" ist in eine leerstehende städtische Liegenschaft an der Freiburgstrasse 24 eingezogen und will dort seine Vision vom gemeinschaftlichen Wohnen "wie in einer Famile" verwirklichen. (...). Mit Foto. BT 23.4.2009
23.04.2009 Biel
Hausbesetzung


"Familie von Allmen" ist eingezogen. Die "Familie von Allmen" hat ein Haus an der Freiburgstrasse 24 in Biel besetzt. Die Hausbesetzer wollen nicht hinnehmen, dass die Stadt das Haus abreisst, bevor ein konkretes Projekt für das Grundstück auf dem Tisch liegt. Das "Kollektiv Familie von Allmen" ist in eine leerstehende städtische Liegenschaft an der Freiburgstrasse 24 eingezogen und will dort seine Vision vom gemeinschaftlichen Wohnen "wie in einer Famile" verwirklichen. (...). Mit Foto. BT 23.4.2009
16.04.2009 Biel
Hausbesetzung

FdP
Hausbesetzer im Visier. Bürgerliche Politiker werfen der Stadt Biel vor, ihrer Verantwortung als Eigentümerin von besetzten Häusern nicht nachzukommen. Auch Hausbesetzer sollten sich an Regeln halten. Mitglieder der bürgerlichen Stadtratsfraktion "Forum" reagierten auf die Hausbesetzung am Tulpenweg in Biel. In einer Motion verlangt PRR-Stadtrat Marc Despont, dass der Gemeinderat seine Verantwortung wahrnehmen und in leerstehenden Gebäude der Stadt die Einhaltung des Gesetzes durchsetzen soll. (...). Mit Foto. BT 16.4.2009
16.04.2009 Biel
Hausbesetzung

FdP
"Sie sollen sich an die Gesetze halten". Die Hausbesetzer am Tulpenweg in Biel träumen von einem Freiraum ohne Regeln. Bei bürgerlichen Politikern stossen sie damit auf Unverständnis. Sie sind sich nur in einem einig: Es ist illegal, Häuser zu besetzen. Das sagen sowohl die Bewohner des "Tripouze", der besetzten Gärtnerei am Tulpenweg 4 in Biel als auch PRR-Stadtrat Marc Despont. (...). Mit Foto. Tanja Bauer. BT 16.4.2009
13.02.2009 Biel
Hausbesetzung

Räumung
Hausbesetzer können bis im August bleiben. Die Hausbesetzer am Tulpenweg in Biel haben die Vorschläge von Hans Stöckli angenommen. Der Stadtpräsident präzisiert: "Wir sind uns einig, auf die Strafverfolgung gegen die Besetzer zu verzichten, wenn sie vor dem ersten August ausziehen und die Nachbarschaft respektieren. Danach wreden wir den Abbruch der Gebäude vornehmen. Bieler Tagblatt 13.2.2009
08.01.2009 Zürich
Hausbesetzung
Regierungsrat
Sans-Papiers

Bleiberecht
Sans-Papiers
Die Sans-Papiers hoffen jetzt auf die politischen Parteien. Auszug aus Kirche St. Jakob. Offen bleibt, wie Regierungsrat Hollenstein seine Ankündigungen umsetzt. Nach ihrer Kirchenbesetzung kündigen die Papierlosen an, ihren Kampf forzusetzen. Die Aussagen des Regierungsrates lassen Fragen zur Rolle des Bundes und zu einer Härtefallkommission offen. Am Mittwoch, 7.1.2009, sind die Papierlosen und die Aktivisten des Bleiberechts-Kollektivs aus der Zürcher Kirche St. Jakob am Stauffacher ausgezogen, wo sie seit Sonntag, 4.1.2009, Gastrecht genossen hatten. (...). NZZ 8.1.2009
08.01.2009 Zürich
Hausbesetzung
Personen
Sans-Papiers
Noemi Landolt
Bleiberecht
Sans-Papiers
Die Kraft der Schützlinge. Zürcher Kirchenbesetzung. Die Aktion war nicht nur bemerkenswert, weil sie die unhaltbare Zürcher Härtefallpraxis publik machte. Sondern auch, weil sich die Flüchtlinge in einer Basisbewegung selbst wehrten. Beobachtungen in der Prediger- und der St.-Jakobs-Kirche. Es war ein ungewöhnliches Bild, das sich am vergangenen Sonntag und in den Wochen davor jeden Morgen in der Zürcher Predigerkirche bot. Ein Haufen verschlafener Menschen in Wollsocken und langen Unterhosen, die durch die Kirche schlurften, Schlafsäcke zusammenrollten, Decken falteten. Irgendwo dazwischen die Sigristin, die daran erinnerte, dass in einer Viertelstunde die Orgel- und Gesangsprobe beginne. (...). Foto Florian Bachmann. Noemi Landolt. WOZ 8.1.2009
06.01.2009 Zürich
Hausbesetzung
Sans-Papiers

Bleiberecht
Sans-Papiers
Zugeständnisse an die Sans-Papiers. Hans Hollenstein fordert eine Härtefallkommission und hofft auf klare Bundesvorgaben. Im Einklang mit der reformierten Landeskirche hat der Zürcher Sicherheitsdirektor Hans Hollenstein einer Delegation von Sans-Papiers zugesichert, sich für die Bildung einer Härtefallkommission einzusetzen und Mängeln bei der Nothilfe nachzugehen. Dies begrüssen die Aktivisten. Im Übrigen zeigen sie sich aber enttäuscht. (...). Mit Foto. Dorothee Vögeli. NZZ 6.1.2009
06.01.2009 Schweiz
Hausbesetzung
Sans-Papiers

Bleiberecht
Sans-Papiers
Teilerfolg für die Zürcher Sans-Papiers. Die Zürcher Kirchenbesetzung bringt die Papierlosen-Problematik einmal mehr aufs Tapet. Härtefälle sollen bessere Chancen für ein Bleiberecht bekommen. Der Zürcher Sicherheitsdirektor Hans Hollenstein sichert den Kirchenbesetzern zu, sich für die Schaffung einer Härtefall-Kommission zur Regularisierung von Papierlosen einzusetzen. Auch will er auf eine gesamtschweizerisch einheitliche Praxis hinwirken. (...). Andreas Minder. Tages-Anzeiger 6.1.2009
05.01.2009 Zürich
Hausbesetzung
Sans-Papiers

Bleiberecht
Sans-Papiers
Aus Besetzern werden Gäste. Umzug der Sans-Papiers von der Prediger- in die St.-Jakobs-Kirche. Die Besetzer der Predigerkirche sind am Sonntag, 4.1.2009 in die St.-Jakobs-Kirche umgezogen, wo ihnen ein dreitägiges Gastrecht gewährt wird. Heute empfängt Polizeidirektor Hollenstein die Sans-Papiers. Nach etwas mehr als 2 Wochen haben am Sonntag die rund 60 übrig gebliebenen Sans-Papiers und ihre Schweizer Helfer die Predigerkirche am Zürcher Zähringerplatz verlassen. Sie haben ein Angebot der Kirche St. Jakob angenommen und sind an den Stauffacher umgezogen. (...). Marcel Gyr. NZZ 5.1.2009
05.01.2009 Zürich
Hausbesetzung
Sans-Papiers

Bleiberecht
Sans-Papiers
Sans-Papiers sind in andere Kirche umgezogen. Die Besetzung der Zürcher Predigerkirche ist gestern Mittag zu Ende gegangen. Die Sans-Papiers räumten die Kirche und zogen in die Kirche St. Jakob beim Stauffacher. Dort können sie bis Mittwochabend bleiben. In die Kirche umgezogen seien 60 bis 70 der Papierlosen, teilte das Bleiberecht-Komitee mit. Dies entspricht noch knapp der Hälfte der 150 Personen, die die Kirchenbesetzung am 19. Dezember begonnen hatten. Vor dem Auszug hätten die Sans-Papiers den Boden der Kirche gereinigt und die Toiletten geputzt, schreibt das Komitee. (...). BT 5.1.2009
03.01.2009 Zürich
Hausbesetzung
Sans-Papiers

Bleiberecht
Sans-Papiers
"Wir haben definitiv genug". Das erzwungene Gastrecht in der Zürcher Predigerkirche wird nur noch bis Montag geduldet. Einst hatte sich Daniel Lienhard tatkräftig für Flüchtlinge aus Kosovo engagiert. Jetzt ist der Präsident der Kirchgemeinde zu Predigern ohnmächtig, weil er sich von den Besetzern in Geiselhaft genommen fühlt. Seihe Geduld ist ebenso zu Ende wie jene der Pfarrerin. (...). Mit Foto. NZZ 3.1.2008
31.12.2008 Zürich
Alternative Liste
Grüne
Hausbesetzung
SP Zürich

Bleiberecht
Sans-Papiers
Politiker unterzeichnen Solidaritätserklärung. Eine humanere Politik gegenüber den Zürcher Sans-Papiers fordern diverse Politikerinnen und Politiker. Die Erklärung der Politiker von SP, Grünen, CSP und AL enthält Forderungen zuhanden des Zürcher Sicherheitsdirektors Hans Hollenstein. Wer als Asylsuchender abgewiesen wurde aber nicht ausgeschafft werden könne, müsse einen Aufenthaltsstatus erhalten, der es erlaube, legal in der Schweiz zu leben, heisst es. Zu diesem Leben gehöre das Recht, arbeiten zu dürfen, um die eigene Existenz zu sichern. Zudem seien zur Feststellung der Identität auch andere Dokumente als nur Reisepapiere anzuerkennen. (...). BT 31.12.2008
30.12.2008 Zürich
Hausbesetzung

Bleiberecht
Sans-Papiers
Weitere Proteste. Die rund 150 Sans-Papiers, die seit dem 19. Dezember die Predigerkirche im Zürcher Niederdorf besetzen, verstärken den Druck. Sie planen neben weiteren Aktionen nun auch eine Demo. Sie würden auf eine konkrete Antwort der Zürcher Regierung warten. Ein Ulitmatum zum Auszug aus der Predigerkirche gebe es nicht, hiess es seitens der Kirchgemeinde. Die Landeskirche wolle eine Eskalation vermeiden. Es sei aber klar, dass die Predigerkirche nicht auf längere Zeit besetzt bleiben könne, sagt Kirchenratspräsident Ruedi Reich. Regierungsrat Hans Hollenstein will am 5. Januar eine Delegation der Bestzer empfangen, jedoch nur wenn die Besetzung bis dann beendert ist. Die Sans-Papiers fordern konkrete Zusagen für bessere Lebensbedingungen. BT 30.12.2008
30.12.2008 Zürich
Demonstrationen Zürich
Hausbesetzung
Sans-Papiers

Bleiberecht
Sans-Papiers
Besetzer der Predigerkirche wollen Druck verstärken. Kundgebung am 3. Janaur geplant. 10 Tage nach dem Beginn der Besetzung der Zürcher Predigerkirche ist das Bleiberecht-Kollektiv am Montag erneut an die Öffentlichkeit gelangt. An einer Medienkonferenz ist von der Zürcher Kantonsregierung ultimativ ein Lösungsvorschlag für die sogenannten Sans-Papiers, zumeist abgewiesene Asylbewerber, gefordert worden. Seit der Besetzung des Grossmünsters vor einem Jahr stehe man in Verhandlung, ohne zu einenm Ergebnis zu kommen, sagte ein Sprecher. Vielmehr sei man von der Regierung über den Tisch gezogen worden. Diesmal liessen sich die Besetzter nicht mehr mit leeeren Versprechen abspeisen. Um der Forderung Nachdruck zu verleihen, ist für den kommenden Samstag eine Kundgebung in der Zürcher Innenstadt geplant. (...). NZZ 30.12.2008
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