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16.06.2009 Biel
Hausbesetzung

DNA
Polizei nimmt DNA von Besetzern. Die Polizei hat den Hausbesetzern von der Quellgasse 5 nach der Räumung Genproben abgenommen. Das ist grundsätzlich legal. "Unverhältnismässig" findet ein Hausbesetzer das Vorgehen der Polizei. Er gehört zur "Familie von Allmen", einer Gruppierung, welche in Biel bereits an mehreren Orten Liegenschaften besetzt hielt, so auch an der Quellgasse 5. Mitte Mai hatte die Polizei die Ligenschaft geräumt. Auf dem Posten mussten die Hausbesetzer laut eigenen Angaben einen genetischen Fingerabdruck, die sogenannte DNA, abgeben, wie wie die Gratiszeitung "20 Minuten" gestern berichtete. "Wer sich weigerte, wurde gezwungen", sagt ein Hausbesetzer gegenüber dem Bieler Tagblatt. "Sie haben uns im Haus geschnappt, wozu brauchen sie da eine DNA-Probe als Beweis?", fragt er sich. Die Kantonspolizei nimmt zum Vorfall keine Stellung. Die gesetzliche Basis allerdings ist klar: Eine DNA-Probe darf entnommen werden, wenn mindestens ein Vergehen vorliegt. (...). BT 16.6.2009
16.06.2009 Biel
Hausbesetzung

DNA
Mit DNA gegen Besetzer. Bieler Fall wirft Fragen nach Verhältnismässigkeit des DNA-Einsatzes auf. Nach der Räumung eines besetzten Hauses in Biel nahm die Polizei bei den Besetzern DNA-Proben. Nun warnt ein Strafrechtler vor zunehmenden Eingriffen in die Grundrechte. Am Montag letzter Woche räumte die Berner Kantonspolizei an der Quellgasse in Biel ein Haus. Da das Gebäude ein paar Tage zuvor besetzt worden war, hatte der Besitzer Strafanzeige wegen Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung eingereicht. Die sechs Besetzer wurden vorübergehend verhaftet und "erkennungsdienstlich behandelt". Die Polizei nahm bei ihnen einen Wangenschleimhautabstrich vor. Damit kann ein Analyselabor ein DNA-Profil erstellen, welches die Strafverfolgungsbehörden dann an die nationale DNA-Datenbank weiterleiten. Dort werden sie mit den genetischen Fingerabdrücken von rechtskräftig veruteilten Tätern, Tatversdächtigen und DNA-Spuren an Tatorten verglichen werden. (...). Mit Foto. Christine d'Anna-Huber. Bund 16.6.2009
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