Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 12

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
03.02.2017 Schweiz
Personen
Syndicom-Zeitung
Daniel Suter
Nachruf
Volltext
Daniel Suter, 1949-2016. Sein Auftreten war ruhig und überlegt, was seiner Empörung nur noch mehr Kraft verlieh. Ungerechtigkeit war ihm unerträglich. Darum ist er wahrscheinlich Jurist geworden und später Journalist, wo er sich immer für die kleinen Leute einsetzte - und für seine KollegInnen, als langjähriger Präsident der Personalkommission des „Tages-Anzeigers“. Am 31. Dezember 2016 ist der Journalist und Buchautor Daniel Suter nach über zweijähriger Krankheit gestorben. Er arbeitete mehr als zwei Jahrzehnte beim „Tages-Anzeiger“, bevor er beim grossen Stellenabbau im Mai 2009 zusammen mit über 50 KollegInnen entlassen wurde. Seit 1979 war Daniel Suter Gewerkschaftsmitglied, anfänglich in der SJU, dann bei Comedia und schliesslich Syndicom. Parallel dazu engagierte er sich von 2011 bis 2015 beim Journalistenverband Impressum als Präsident. Davor war er 12 Jahre lang Mitglied des Schweizer Presserats und setzte sich dafür ein, dass die ethischen Standards in den Medien eingehalten werden. 2009 kämpfte Daniel Suter mit der Belegschaft des „Tagi“ und den Gewerkschaften gegen den Stellenabbau. Im Juli konnte die Verhandlungsdelegation unter seiner Leitung einen wesentlich verbesserten Sozialplan erreichen. Seine Stelle aber war weg. Auf rechtlicher Ebene machte er sich in der Folge dafür stark, dass PersonalvertreterInnen besser vor Kündigung geschützt werden. Die Klage, die er mit Unterstützung von Syndicom führte, hat das Bundesgericht zwar abgewiesen. Sein prominenter Fall hat aber dazu beigetragen, den in der Schweiz mangelhaften Kündigungsschutz auf die politische (...). (nis/svo/rk/sb/sk). Mit Foto.
Syndicom-Zeitung, 3.2.2017.
Personen > Suter Daniel. Nachruf Syndicom. Syndicom-Zeitung, 2017-02-03.
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05.01.2017 Schweiz
Personen
WOZ
Stefan Howald
Daniel Suter
Nachruf
Volltext
Daniel Suter (1949–2017). Der kämpferische Brückenbauer. Gerechtigkeit und Anstand: Daran hat sich der Journalist, Gewerkschafter und Schriftsteller Daniel Suter orientiert. An Silvester ist er 67-jährig in Zürich gestorben. Daniel Suter war einer der aufmerksamsten Menschen, die ich gekannt habe. Wenn er gelegentlich bei grösseren Einladungen bei uns zu Besuch weilte, half er immer, wo gerade Hilfe nötig war, und wusste schon bald, wo sich unsere eigenwillig eingeordneten Küchenutensilien befanden. Aufmerksam gegenüber Menschen und aufmerksam gegenüber Dingen: Seine Texte und Romane waren in allen Details minutiös recherchiert. Das mochte auch mit seiner Ausbildung als Jurist zusammenhängen. An dieser schätzte er allerdings vor allem die Genauigkeit, während ihm anderes profund missfiel. Verbindlich, freundlich, hartnäckig. 1949 in Berlin geboren, aufgewachsen im Kanton Zürich, war er nach dem Jusstudium zuerst Sekretär beim Arbeitsgericht, wollte dann aber, wie er der WOZ im Jahr 2009 in einem Interview erklärte, nicht so werden wie andere JuristInnen, denen die Menschen nur noch zu Fällen gerieten. Deshalb ging er zu einer Beratungszeitschrift und kam 1987 zum „Tages-Anzeiger“. Dort lernte ich ihn kennen und schätzen. In schwierigen Situationen konnte man sich auf ihn verlassen, 1989 bei der Entlassung des Korrektors und Gewerkschafters Roland Kreuzer, 1991 bei der Absetzung von Chefredaktor Viktor Schlumpf. Anstand, Gerechtigkeit: Das waren die Tugenden, an denen sich Daniel Suter (…). Stefan Howald.
WOZ, 5.1.2017.
Personen > Suter Daniel. Nachruf Stefan Howald. WOZ, 2017-01-05.
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03.01.2017 Schweiz
Personen
Syndicom-Zeitung
Daniel Suter
Nachruf
Volltext
Daniel Suter 1949 – 2016. Wir nehmen trauernd Abschied. Der Journalist und Buchautor Daniel Suter ist am 31. Dezember 2016 mit 67 Jahren nach über zweijähriger Krankheit gestorben. Er arbeitete mehr als zwei Jahrzehnte beim „Tages-Anzeiger“ und engagierte sich dort als Präsident der Personalkommission, bevor er beim grossen Stellenabbau des Blattes im Mai 2009 zusammen mit weit über 80 Kolleginnen und Kollegen entlassen wurde. Daniel Suter war seit 1979 Gewerkschaftsmitglied, anfänglich in der SJU, dann in Comedia und schliesslich in Syndicom. Parallel dazu engagierte er sich von 2011 bis 2015 beim Journalistenverband Impressum als Präsident. Davor war er 12 Jahre lang Mitglied des Schweizer Presserats und setzte sich dafür ein, dass die ethischen Standards in den Medien eingehalten werden. Daniel Suter kämpfte zusammen mit der ganzen Belegschaft des „Tages-Anzeiger“ und den Gewerkschaften gegen den Stellenabbau und für eine soziale Abfederung der Entlassungen. Im Juli 2009 konnte die Verhandlungsdelegation unter seiner Leitung einen wesentlich verbesserten Sozialplan erreichen. Seine Stelle aber war weg. Auf rechtlicher Ebene machte er sich in der Folge dafür stark, dass die PersonalvertreterInnen besser vor Kündigung geschützt werden. Die Klage, die er mit Unterstützung von Syndicom führte, hat das Bundesgericht zwar abgewiesen. Sein prominenter Fall hat aber dazu beigetragen, den in der Schweiz mangelhaften Kündigungsschutz auf die politische Agenda zu setzen. (…). Mit Foto
Syndicom, Presse und elektronische Medien, 3.1.2017.
Personen > Suter Daniel. Nachruf Syndicom. Syndicom 2017-01-04.
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05.04.2012 Zürich
Bundesgericht
ILO
Personen
Syndicom
Work
Matthias Preisser
Daniel Suter
Entlassung
Gewerkschaftsrechte
Kündigungsschutz
Tamedia
Volltext

Bundesgericht urteilt antigewerkschaftlich: Kein Schutz für Peko-Präsidenten. Das Bundesgericht hat seine Rechtsprechung zum Kündigungsschutz verschärft. Dies im Fall des ehemaligen „Tages-Anzeiger“-Journalisten  Daniel Suter. Suter war von der Tamedia AG aus wirtschaftlichen Gründen entlassen worden. Gleichzeitig hat er aber als Präsident der Personalkommission über Entlassungen bei Tamedia verhandelt. (...). Matthias Preisser.

Work, 5.4.2012.
Syndicom > Kündigungsschutz. Tamedia.doc.

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29.03.2012 Zürich
Bundesgericht
ILO
Personen
Syndicom
Tamedia
Daniel Suter
Betriebskommission
Entlassungen
Kündigungsschutz
Volltext

Kein Schutz für Personalvertreter. 2009 kam es bei der Tamedia zu einer Massenentlassung:  Rund hundert  JournalistInnen wurde gekündigt, darunter dem Präsidenten der Personalkommission, Daniel Suter. Er klagte darauf wegen missbräuchlicher Kündigung. Im Revisionsurteil, das diese Woche verkündet wurde, schlägt sich das Bundesgericht auf die Seite des Konzerns. (...).

WOZ. Donnerstag, 2012-03-29,
Syndicom > Kündigungsschutz. Tamedia. 2012-03-29.doc.

Kündigungsschutz. Tamedia. 2012-03-29.doc

27.08.2010 Schweiz
Arbeitsgericht
Bundesgericht
ILO
Personen
Work
Marisa Pralong
Matthias Preisser
Daniel Suter
Kündigungsschutz
Volltext

Kündigungsschutz - die Urteile zeigen: Es braucht ein Gesetz. Rückenwind für Gewerkschaften: Sicherheit für Vertrauensleute kann nicht einfach auf sozialpartnerschaftlicher Ebene geregelt werden. Dass der Kündigungsschutz für Vertrauensleute  der  Gewerkschaft  in  der Schweiz ungenügend ist, wird mittlerweile von kaum jemandem mehr ernsthaft bestritten. Heute umfasst die maximale Entschädigung für eine solche missbräuchliche Kündigung sechs Monatslöhne. Uneinig ist man sich aber darüber,  wie  ein  besserer  Kündigungsschutz erreicht werden soll. Der Bundesrat stellte sich bisher auf den Standpunkt, dies sei Sache der Sozialpartner. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) machte Druck mit einer (inzwischen sistierten) Klage bei der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) der Uno in Genf. Und mit einer Kampagne, um Vertrauensleute der Gewerkschaft besser zu schützen.  (...). Matthias Preisser. Work. Freitag, 27.8.2010. Standort: Sozialarchiv

 

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05.08.2010 Zürich
Arbeitsgericht
Comedia Schweiz
Personen
Tages-Anzeiger
Daniel Ryser
Daniel Suter
Betriebskommission
Entlassung
Missbräuchlich gekündigt.Tamedia. Das Zürcher Arbeitsgericht schützt einen Gewerkschafter. Der Abbau auf den Redaktionen geht indes weiter. Es war eine Aktion, die für Aufsehen sorgte: Eigentlich war "Tages-Anzeiger"-Redaktor Daniel Suter als Präsident der Personalkommission der wichtigste Verhandlungsführer der Angestellten in Sachen Sozialplan - doch im Zuge der Massenentlassungen im Mai 2010 wurde er selber entlassen. Er klagte, und nun gab ihm das Zürcher Arbeitsgericht recht: Seine Entlassung sei widerrechtlich gewesen. (...). Mit Foto von Daniel Suter. Daniel Ryser. WOZ. Donnerstag, 5.8.2010
01.08.2010 Zürich
Arbeitsgericht
Comedia
Personen
Tages-Anzeiger
Tamedia
Nina Scheu
Daniel Suter
Entlassung
Prozess
Volltext

Etappensieg für Daniel Suter. Die Entlassung von Daniel Suter im Mai 2009 war missbräuchlich. Das Arbeitsgericht Zürich heisst die Klage des früheren „Tages-Anzeiger“-Journalisten und Präsidenten der Personalkommission gegen seine frühere Arbeitgeberin gut. Ein wegweisendes Urteil, das Tamedia anfechten will - denn dort plant man bereits die nächste Entlassungsrunde. Zur Erinnerung: Im Zuge der als „Maimassaker“ bekannt gewordenen Massenentlassungen von rund einem Viertel der „Tages-Anzeiger“- und einem Drittel der „Bund“-Redaktion durch Tamedia im Mai 2009 war auch den Präsidenten der beiden Personalkommissionen gekündigt worden. Mitten in den Sozialplanverhandlungen, in denen sie sich mit aller Kraft für ihre Kolleginnen einsetzen sollten, mussten sie die eigenen Zukunftsängste verarbeiten. Vor allem aber konnte man ihre Entlassung durchaus auch als Drohung an ihre Nachfolgerinnen verstehen: Wer sich für die Rechte der Arbeitnehmenden im Betrieb einsetzt, gerät auf die Abschussliste. Nicht zuletzt deshalb sind Personalvertreterinnen durch das Gesetz besonders geschützt: Wenn ihnen gekündigt werden soll, müssen die Arbeitgeberinnen  beweisen,  dass persönliche Verfehlungen und gewichtige Gründe für die Entlassung vorlagen. (...). Mit Foto von Daniel Suter 26.5.2009. Nina Scheu. Comedia-Magazin Nr. 8, August 2010.

 

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20.07.2010 Zürich
Arbeitsgericht
Comedia
Personen
Tages-Anzeiger
Tamedia
Daniel Suter
Betriebskommission
Entlassung
Tamedia hätte wichtigsten Mitarbeitervertreter nicht entlassen dürfen. Der Ex-Präsident der Personalkommission des "Tages-Anzeigers" bekommt vor Gericht recht. Sein Arbeitgeber hat ihm missbräuclich gekündigt. Das Zürcher Arbeitsgericht sprach einen langjährigen Journalisten des "Tages-Anzigiers" drei Monatslöhne Entschädigung zu. Zahlen muss den Betrag Tamedia als Herausgeberin der Zeitung. Im Mai 2009 hatte sie Daniel Suter nach 22 Jahren auf der Redaktion entlassen und dem heute 60-jährigen eine Frühpensionierung angeboten. (...). "Das lange Warten hat sich gelohnt", sagt Suter und hofft, das Ganze sei Tamedia eine Lehre. Die Gewerkschaft Comedia, die ihn unterstützt, schreibt von "einem höchst erfreulichen Urteil". (...). Thomas Knellwolf. Tages-Anzeiger. Dienstag, 20.7.2010
20.07.2010 Zürich
Arbeitsgericht
Bund, Der
Comedia
Personen
Tages-Anzeiger
Daniel Suter
Betriebskommission
Entlassung
Stärkerer Kündigungsschutz für Personalvertreter. Zürcher Arbeitsgericht rügt Tamedia wegen missbräuchlicher Kündigung und widersprict Bundesgericht. Einem Personalvertreter darf während Sozialverhandlungen nicht gekündigt werden, sagt das Zürcher Arbeitsgericht. Rechtskräftig ist das Urteil noch nicht. Der Medienkonzern Tamedia war sich seiner Sache sicher: Als er vor gut einem Jahr in den Redaktionen von "Tages-Anzeiger" und "Bund" gut 50 Stellen abbaute, entliess er auch vier Vertreter der Personalkommissionen. Selbst das Bundesgericht habe in einem Entscheid wirtschaftliche Umstrukturierung als "objektiven Grund" zugelassem, um arbeitsrechtlich besonders geschützte Personalvertreter entlassen zu können, so Tamedia. (...). Christian Mensch. Basler Zeitung. Dienstag, 20.7.2010
05.02.2010 Zürich
Comedia
Personen
Tages-Anzeiger
Work
Sina Bühler
Daniel Suter
Betriebskommission
Entlassung
"Die Kündigung war missbräuchlich!". Journalist Daniel Suter klagt gegen den "Tages-Anzeiger". Daniel Suter wurde vom "Tages-Anzeiger" entlassen, obschon er Präsident der Personalkommission war. Daniel Suter, warum klagen Sie gegen den "Tages-Anzeiger?". (...). Interview. Foto von Daniel Suter. Sina Bühler. work 5.2.2010
11.09.2009 Genf
Uzwil SG
Zürich
Comedia
Personen
Unia Genf
Work
Ernst Gabathuler
Marisa Pralong
Daniel Suter
Entlassungen
Seco
Ein echter Kündigungsschutz für Vertrauensleute muss her! Drei entlassene Gewerkschafter zu Besuch beim Seco. (...). Mit Foto. Aniel Suter, Marisa Pralong, Ernst Gabathuler. Work 11.9.2009
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