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Anzahl gefundene Artikel: 9

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10.12.2019 FR Kanton
Unia Freiburg

Ladenöffnungszeiten
Verbot
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Ladenöffnungszeiten: Sieg der Unia in Freiburg. Keine verlängerten Ladeneröffnungen vor den Feiertagen! Das Oberamt des Saanebezirks hat eine Beschwerde der Unia gutgeheissen und die Verlängerung der Samstags-Ladenöffnungszeiten bis 17 Uhr in der Stadt Freiburg am 14. und 21. Dezember annulliert. Auch Verkäufer/innen haben das Recht, die Weihnachtszeit zu geniessen! Die Unia hatte gegen den Entscheid der Stadt Freiburg, die Öffnungszeiten am 14. und 21. Dezember zu verlängern, Beschwerde eingereicht. Die Gewerkschaft begrüsst die Entscheidung des Oberamts, eine Verlängerung der Ladenöffnungszeiten an den beiden Samstagen von 16 Uhr auf 17 Uhr abzulehnen. Wichtig: Selbst wenn der Entscheid noch angefochten wird, hat ein Rekurs keine aufschiebende Wirkung und die Läden müssen um 16 Uhr schliessen. Gleich lange Spiesse. Der Entscheid stützt sich insbesondere auf einen kantonalen Gesetzesartikel, der die Gleichbehandlung der Unternehmen im ganzen Kanton garantiert. Mit dieser Bestimmung soll ein „Öffnungszeiten-Tourismus“ vermieden werden, der drohen würde, wenn die Gemeinden die Ladenöffnungszeiten nach Gutdünken verlängern könnten. Volkswille respektiert. (…).
Unia Freiburg, 10.12.2019.
Unia Freiburg > Ladenoeffnungszeiten FR Kanton. Unia Freiburg, 2019-12—10.
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09.10.2019 Freiburg
Bundesgericht
Unia Freiburg

Bundesgericht
Feiertage
Volltext
Die Unia gewinnt vor Bundesgericht: keine Arbeit an Feiertagen. Das Bundesgericht bestätigt, dass Feiertage den Sonntagen gleichgestellt sind. Das Bundesgericht gibt der Gewerkschaft Unia Recht und bekräftigt damit die bisherige Rechtsprechung: Gemäss Arbeitsgesetz ist es dem Verkaufspersonal nicht gestattet, an Feiertagen zu arbeiten. Die Unia Fribourg musste bis vor Bundesgericht gehen, um die Einhaltung des Arbeitsrechts und des Verbots der Sonntagsarbeit im Verkauf sicherzustellen. Das kantonale Arbeitsinspektorat hatte den Freiburger Detailhändlern die Bewilligung erteilt, am 8. Dezember 2018, einem kantonalen Feiertag (unbefleckte Empfängnis), Personal am Rande eines Weihnachtsmarkts einzusetzen. Die Beschwerde der Unia wurde vom kantonalen Gericht abgelehnt. Feiertage sind wie Sonntage. Das Bundesgericht hingegen hat nun in seinem Urteil festgehalten, dass Feiertage den gleichen Schutz verdienen wie Sonntage. Damit sind die Ausnahmen vom Sonntagsarbeitsverbot sehr begrenzt. Gesetzlich dürfen die Kantone maximal 4 Sonntagsverkäufe pro Jahr explizit definieren. Ansonsten dürfen die Läden ausnahmsweise nur bei einem dringenden Bedarf und gut etablierten Grossveranstaltungen an Sonn- und Feiertagen geöffnet werden. Dass eine Veranstaltung primär einen kommerziellen Zweck verfolgt, reicht hingegen nicht, um eine Abweichung vom Verbot der Sonntagsarbeit zu rechtfertigen. Bundesgerichtsurteil wichtig für ganze Schweiz. (…).
Unia Schweiz, 9.10.2019.
Unia Schweiz > Feiertage. Bundesgericht. Unia Schweiz, 2019-10-09.
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01.07.2019 Freiburg
Abstimmung
Unia Freiburg

Abstimmung
GAV
Ladenöffnungszeiten
Volltext
Fribourg sagt Nein zur Verlängerung der Ladenöffnungszeiten ohne GAV für die Angestellten. Nach Basel im vergangenen Oktober lehnt auch der Kanton Fribourg eine Verlängerung der Ladenöffnungszeiten an Samstagen klar ab. 54,6% der Fribourger/innen lehnten eine Verlängerung der Ladenöffnungszeiten am Samstag von 16 auf 17 Uhr ab. Bereits zum vierten Mal teilen sie einem solchen Vorschlag der Grossverteiler eine Abfuhr. Keine Verlängerung der Öffnungszeiten ohne Schutz. Die Bevölkerung zeigt einmal mehr, dass die Verlängerung der Ladenöffnungszeiten nicht ihrem Bedürfnis entspricht. Sie sendet auch eine klare Botschaft an die Arbeitgeber im Detailhandel: Ohne die Einführung eines Gesamtarbeitsvertrags (GAV) zum Schutz der Arbeitnehmenden wird keine Verlängerung der Arbeitszeit akzeptiert. Ein GAV ist unerlässlich, um angemessene Löhne zu gewährleisten, die Arbeitszeiten so zu regeln, dass endlose Tage vermieden werden und damit die Abende und Wochenenden für das Verkaufspersonal frei bleiben. Ein Signal für andere Kantone. Nicht nur die Arbeitgeber des Fribourger Detailhandels wollen die Ladenöffnungszeiten ohne Arbeitnehmerschutz verlängern. In den französischsprachigen Kantonen laufen mehrere Bestrebungen, die Ladenöffnungszeiten zu verlängern (z.B. in Genf und Nyon). (…).
Unia Freiburg, 1.7.2019.
Unia Freiburg > Ladenoeffnungszeiten. GAV. Unia Freiburg, 2019-07-01.
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22.06.2017 FR Kanton
Grosser Rat
Unia Freiburg

Ladenöffnungszeiten
Volltext
Unia Freiburg wehrt sich gegen verlängerte Ladenöffnungszeiten. Das Verkaufspersonal will keine längeren Ladenöffnungszeiten. Heute hat der Grosse Rat des Kantons Freiburg einer Motion zugestimmt, welche die Ladenöffnungszeiten samstags neu bis 17 Uhr verlängern möchte (heute 16 Uhr). Die Unia lehnt diesen Entscheid vehement ab. Eine Gesetzesänderung würde dem bereits geäusserten Willen der Stimmberechtigten zuwiderlaufen. Sie wäre auch ein gravierender Angriff auf die Arbeitsbedingungen des Verkaufspersonals im Kanton Freiburg. Nur die Grossen profitieren. Es ist bekannt, dass eine Verlängerung der Ladenöffnungszeiten kein Arbeitsplätze generiert. Im Gegenteil: Kleine Geschäfte kommen unter Druck und verlieren Kund/innen – nur die grossen Geschäfte, welche die Mittel haben, um länger geöffnet zu sein, profitieren. Ein GAV drängt sich auf. Seit Jahren fordert die Unia einen kantonalen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) für alle freiburgischen Geschäfte. Dieser würde korrekte Minimallöhne und geregelte Arbeitszeiten festlegen und Wochenenden sowie Abende schützen. Auch die Kontrolle der Arbeitsbedingungen wäre dadurch gegeben. Bis heute haben die Arbeitgeber aber keinen Willen gezeigt, eine Abmachung zu treffen. Die Delegiertenversammlung der Unia Freiburg hat ihren Willen, sämtliche Verlängerungen der Ladenöffnungszeiten zu bekämpfen, bestätigt.
Unia Freiburg, 22.6.2017.
Unia Freiburg > Ladenöffnungszeiten. Unia Freiburg, 2017-06-22.
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30.04.2017 Bulle
Unia Freiburg
Yendi Modehaus

Konkurs
Volltext
Yendi Modehaus
Konkurs über Yendi endgültig: Mandat für Unia. Die Unia unterstützt über hundert Mitarbeitende bei den anstehenden Formalitäten und vertritt sie im Konkursverfahren. Die Unia nimmt die Konkursverhängung über die Modekette Yendi zur Kenntnis. Die Gewerkschaft wird über hundert Beschäftigte im Konkursverfahren unterstützen. Die Unia verlangt ein rasches Treffen mit dem Konkursverwalter. Der Ausgang der Anhörung war angesichts der seit Monaten prekären Situation des Unternehmens, das zuletzt nicht einmal mehr die April-Löhne seiner Mitarbeitenden bezahlte, absehbar. Das Bezirksgericht Gruyère wird seinen Entscheid am kommenden Montag offiziell kommunizieren. Unia unterstützt Mitarbeitende. In Gesprächen mit dem Unternehmen seit Mitte April hat sich die Unia darüber versichern können, dass ausstehende Überstunden und Anteile des 13. Monatslohns ausbezahlt wurden. Seit gestern um 14 Uhr sind alle Yendi-Filialen in der ganzen Schweiz geschlossen. Die Unia unterstützt nun über hundert Mitarbeitende bei den anstehenden Formalitäten und vertritt sie im Konkursverfahren. Auch ehemalige Besitzer müssen helfen. Da viele Beschäftigte sich durch den Konkurs in einer schwierigen Situation befinden, verlangt die Unia ein rasches Treffen mit dem Konkursverwalter, um alle nötigen Massnahmen zur Unterstützung der betroffenen Personen einzuleiten. Für die Unia ist die Schaffung eines Unterstützungsfonds für das Personal weiterhin eine zentrale Forderung. Die Gewerkschaft fordert auch die ehemaligen Yendi-Besitzer auf, ihren Teil der Verantwortung zu tragen und zur Äufnung des Fonds beizutragen.
Unia Schweiz, 30.4.2017.
Unia Schweiz > Yendi Modehaus. Konkurs. Unia Schweiz, 2017-04-30.
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07.04.2017 Bulle
Unia Freiburg
Yendi Modehaus

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Wirtschaftskrise
Yendi Modehaus
Weiteres Detailhandelsunternehmen in Schwierigkeiten. Unia verlangt Garantien für das Yendi-Personal. Die Modekette Yendi steckt in ernsthaften finanziellen Schwierigkeiten. Die Unia verlangt, dass Yendi auf ihre Anfragen reagiert und gegenüber dem Personal in allen Filialen Transparenz walten lässt. Die Freiburger Ladengruppe Yendi muss ausserdem Massnahmen zur Unterstützung der Angestellten ergreifen. Yendi, die Kleiderkette mit Sitz in Bulle (FR), umfasst etwa hundert Verkaufsstellen mit gut 500 Mitarbeitenden in der ganzen Schweiz. Sie steckt in einer prekären wirtschaftlichen Situation. Wie die Unia erfahren hat, haben in den letzten Wochen die Betreibungen gegen das Unternehmen zugenommen und Mietverträge wurden gekündigt. Einige Angestellte hatten keine Arbeit mehr, andere müssen ihre Aktivitäten diesen Freitag beenden. Die meisten Geschäfte sind nicht wieder aufgefüllt worden. Die Löhne wurden bisher zwar pünktlich bezahlt, die Mitarbeitenden erhalten aber keine detaillierten Angaben zur Lage des Unternehmens. Sozialplan gefordert. Im Hinblick auf die alarmierende Situation hat die Unia von der Yendi-Direktion weitere Informationen verlangt – bislang ohne Antwort. Mandatiert durch mehrere Mitarbeitende, fordert die Unia von der Direktion Transparenz über die Situation, detaillierte Informationen über Massnahmen zugunsten der Angestellten sowie ein Treffen mit der Gewerkschaft noch vor Ostern. Die Unia fordert ausserdem Begleitmassnahmen zugunsten der Arbeitnehmenden sowie einen angemessenen Sozialplan. Sollten die Ressourcen des Unternehmens nicht ausreichen, müssen auch die ehemaligen Besitzer, die das (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 7.4.2017.
Unia Schweiz > Yendi Modehaus. Krise. Unia Schweiz.
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24.11.2014 Freiburg
Pavatex AG
Unia Freiburg

Medien-Mitteilung
Pavatex AG
Streik
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Einigung bei Pavatex Freiburg. Ohne Enthusiasmus haben die Arbeitnehmer der Pavatex Fribourg heute den von der Direktion vorgeschlagenen Unterstützungsleistungen angesichts der Schliessung des Werks zugestimmt. Der Einbezug der Unia in die Verhandlungen, den die Angestellten mit einem dreitägigen Arbeitskampf durchsetzten, hat zu nicht unwesentlichen Verbesserungen der Entschädigungen geführt. Dennoch bleibt in der Belegschaft ein schales Gefühl der Enttäuschung zurück, dass der Betrieb mehr hätte leisten können. Die Anwesenheit der Gewerkschaft Unia bei den Verhandlungen zwischen der Belegschaft und der Pavatex-Direktion über faire Unterstützungsmassnahmen hat sich positiv ausgewirkt. So konnten ihre Vertreter insbesondere erwirken, dass ein Teil des Hilfsfonds, der einst innerbetrieblich zur gegenseitigen Unterstützung geäufnet worden war, der Belegschaft zurückgegeben werden muss. Verbesserungen gab es auch bei der finanziellen Entschädigung. Der Streik trägt Früchte. Obwohl sie riskierten, alles zu verlieren, haben sich die Pavatex-Arbeiter entschlossen für ihre Rechte eingesetzt. Ihre Kampfbereitschaft hat zu einem Erfolg für ihre Würde und die Anerkennung ihres Rechts geführt, sich durch ihre Gewerkschaft vertreten zu lassen. Der Streik und der solidarische Zusammenhalt der Angestellten haben den Regierungsrat zur Intervention und Pavatex schliesslich an den Verhandlungstisch gezwungen. (…).
Unia Freiburg, Medienmitteilung, 24.11.2014.
Unia Freiburg > Pavatex AG. Streik. Unia Freiburg, 24.11.2014.
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13.11.2014 Freiburg
Pavatex AG
Unia Freiburg

Sozialplan
Streik
Volltext
Erster Erfolg für Streikende in Fribourg. Pavatex-Direktion lenkt ein. Die Kampfaktion der Pavatex-Angestellten in Fribourg hat einen ersten Erfolg: Ihre Forderung, dass die Unia bei den Verhandlungen für einen Sozialplan einbezogen werden muss, wurde von der Direktion endlich akzeptiert. Am Montag nehmen sie deshalb die Arbeit vorerst wieder auf. Ende Oktober kündigte Pavatex die Schliessung des Betriebs in Fribourg ein. Davon sind 45 Angestellte betroffen, die im Durchschnitt seit 15 Jahren im Betrieb arbeiten. Ihnen hat das Unternehmen bloss lausige Abfederungsmassnahmen angeboten. Für einen fairen Sozialplan. Die Angestellten, die zu 90% Mitglied der Unia sind, forderten darauf Verhandlungen unter Einbezug ihrer Gewerkschaft. Doch Pavatex lehnte ab. Am Dienstag blockierten die Angestellten deshalb Produktion und Lager in Fribourg. Jetzt hat ihre Aktion das Unternehmen zum Einlenken gebracht. Beide Seiten haben sich eine Frist bis nächsten Freitag gegeben, um zu einer Lösung zu kommen. Die Angestellten bereiten sich auf schwierige Verhandlungen und sind bereit, notfalls wieder Kampfmassnahmen zu ergreifen.
Unia Freiburg, Medienmitteilung, 13.11.2014.
Unia Freiburg > Pavatex AG. Sozialplan. Streik. Unia Freiburg, 13.11.2014.
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11.11.2014 Freiburg
Pavatex AG
Unia Freiburg

Aktionstag
Betriebsschliessung
Pavatex AG
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Pavatex Freiburg: Beschluss von Kampfmassnahmen heute Nachmittag. Produktion und Lager werden durch die Angestellten bis auf Weiteres blockiert. Seit der Ankündigung der Schliessung des Standortes weigert sich die Geschäftsleitung der Pavatex beharrlich, die Unia als Gesprächspartner zur Aushandlung eines Sozialplans zu akzeptieren. Daher haben die Angestellten heute Nachmittag Massnahmen beschlossen, um die rechtmässige Anerkennung ihrer Gewerkschaft und die Aufnahme von Verhandlungen zu erwirken. Produktion und Vertrieb der Produkte bleiben bis zur Aushandlung eines gerechten Sozialplans mit der Unia blockiert. Seit der Ankündigung der Schliessung des Freiburger Standortes vor zwei Wochen, lehnt die Geschäftsleitung sämtliche Gesprächsanfragen ab. Dies auch, nachdem sich auf Ersuchen der Unia ein Vermittler der Volkswirtschaftsdirektion eingeschaltet hat. Die Geschäftsleitung der Pavatex erklärt sich nur zu Gesprächen mit der Betriebskommission bereit. Diese hat, angesichts der gegen sie gerichteten Drohungen seitens der Geschäftsleitung und des untragbaren Druckes, unterdessen ihr Amt niedergelegt. (…).
Unia Freiburg, Medienmitteilung, 11.11.2014.
Unia Freiburg > Pavatex SA. Betriebsschliessung. Unia Freiburg, 11.11.2014.
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