Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 6

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27.05.2017 Bulle
Personen
Vorwärts
Yendi Modehaus
Tarek Idri
Entlassungen
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Yendi Modehaus
Entlassungen in Mode. Reihenweise schllessen Modeunternehmen Filialen In der Schweiz und setzen die Beschäftlgten vor die Türe. Kürzlich hat die Modekette Yendi 500 Arbeitende entlassen. Im Gegensatz dazu blüht der Online-Handel mit dem deutschen Konzern Zalando an der Spitze. Die Modebranche in der Schweiz kriselt. Der Grosskonzern Migros „reorganisiert“ seine Modeketten und baut 80 Stellen in der Globus-Zentrale in Spreitenbach (AG) ab; das Label Schild verschwindet. Laut Globus-Chef Thomas Herbert ist das grösste Problem die internationalen AnbieterInnen. Modeketten wie Zara, H&M und Mango kaufen dank grösserer Mengen ihre Waren günstiger ein und unterbieten damit die Schweizer Geschäfte, die daran zugrunde gehen. Schwächelnde Schuhgeschäfte. Der Bekleidungskonzern Charles Vögele hat bereits seine dritte Entlassungsrunde bekannt gegeben: Anfang 2016 wurden 50 Vollzeitstellen in Pfäffikon (SZ) gestrichen, die Hälfte davon durch Entlassungen. Im Januar 2017 entliess der Modekonzern weitere 100 Arbeitende. Nun schockt Vögele erneut mit einer Massenentlassung von 100 Logistik-Mitarbeitenden in Pfäffikon und Freienbach (SZ). Im letzten Jahr sorgte die Schuhhandelskette Bata für Aufregung, nachdem sie alle Filialen in der Schweiz schliessen liess. Dabei wurden 175 VerkäuferInnen und alle Lehrlinge vor die Türe gesetzt. Pikant ist, dass die Inhaberfamilie Bata mit einem Vermögen von 3,2 Milliarden zu den 300 Reichsten der Schweiz gehört. Als Grund für die Schliessungen wurde der Konkurrent (…). Tarek Idri.
Vorwärts, 27.5.2017.
Vorwärts > Yendi Modehaus. Entlassungen. Vorwärts, 2017-05-27.
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30.04.2017 Bulle
Unia Freiburg
Yendi Modehaus

Konkurs
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Yendi Modehaus
Konkurs über Yendi endgültig: Mandat für Unia. Die Unia unterstützt über hundert Mitarbeitende bei den anstehenden Formalitäten und vertritt sie im Konkursverfahren. Die Unia nimmt die Konkursverhängung über die Modekette Yendi zur Kenntnis. Die Gewerkschaft wird über hundert Beschäftigte im Konkursverfahren unterstützen. Die Unia verlangt ein rasches Treffen mit dem Konkursverwalter. Der Ausgang der Anhörung war angesichts der seit Monaten prekären Situation des Unternehmens, das zuletzt nicht einmal mehr die April-Löhne seiner Mitarbeitenden bezahlte, absehbar. Das Bezirksgericht Gruyère wird seinen Entscheid am kommenden Montag offiziell kommunizieren. Unia unterstützt Mitarbeitende. In Gesprächen mit dem Unternehmen seit Mitte April hat sich die Unia darüber versichern können, dass ausstehende Überstunden und Anteile des 13. Monatslohns ausbezahlt wurden. Seit gestern um 14 Uhr sind alle Yendi-Filialen in der ganzen Schweiz geschlossen. Die Unia unterstützt nun über hundert Mitarbeitende bei den anstehenden Formalitäten und vertritt sie im Konkursverfahren. Auch ehemalige Besitzer müssen helfen. Da viele Beschäftigte sich durch den Konkurs in einer schwierigen Situation befinden, verlangt die Unia ein rasches Treffen mit dem Konkursverwalter, um alle nötigen Massnahmen zur Unterstützung der betroffenen Personen einzuleiten. Für die Unia ist die Schaffung eines Unterstützungsfonds für das Personal weiterhin eine zentrale Forderung. Die Gewerkschaft fordert auch die ehemaligen Yendi-Besitzer auf, ihren Teil der Verantwortung zu tragen und zur Äufnung des Fonds beizutragen.
Unia Schweiz, 30.4.2017.
Unia Schweiz > Yendi Modehaus. Konkurs. Unia Schweiz, 2017-04-30.
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07.04.2017 Bulle
Unia Freiburg
Yendi Modehaus

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Wirtschaftskrise
Yendi Modehaus
Weiteres Detailhandelsunternehmen in Schwierigkeiten. Unia verlangt Garantien für das Yendi-Personal. Die Modekette Yendi steckt in ernsthaften finanziellen Schwierigkeiten. Die Unia verlangt, dass Yendi auf ihre Anfragen reagiert und gegenüber dem Personal in allen Filialen Transparenz walten lässt. Die Freiburger Ladengruppe Yendi muss ausserdem Massnahmen zur Unterstützung der Angestellten ergreifen. Yendi, die Kleiderkette mit Sitz in Bulle (FR), umfasst etwa hundert Verkaufsstellen mit gut 500 Mitarbeitenden in der ganzen Schweiz. Sie steckt in einer prekären wirtschaftlichen Situation. Wie die Unia erfahren hat, haben in den letzten Wochen die Betreibungen gegen das Unternehmen zugenommen und Mietverträge wurden gekündigt. Einige Angestellte hatten keine Arbeit mehr, andere müssen ihre Aktivitäten diesen Freitag beenden. Die meisten Geschäfte sind nicht wieder aufgefüllt worden. Die Löhne wurden bisher zwar pünktlich bezahlt, die Mitarbeitenden erhalten aber keine detaillierten Angaben zur Lage des Unternehmens. Sozialplan gefordert. Im Hinblick auf die alarmierende Situation hat die Unia von der Yendi-Direktion weitere Informationen verlangt – bislang ohne Antwort. Mandatiert durch mehrere Mitarbeitende, fordert die Unia von der Direktion Transparenz über die Situation, detaillierte Informationen über Massnahmen zugunsten der Angestellten sowie ein Treffen mit der Gewerkschaft noch vor Ostern. Die Unia fordert ausserdem Begleitmassnahmen zugunsten der Arbeitnehmenden sowie einen angemessenen Sozialplan. Sollten die Ressourcen des Unternehmens nicht ausreichen, müssen auch die ehemaligen Besitzer, die das (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 7.4.2017.
Unia Schweiz > Yendi Modehaus. Krise. Unia Schweiz.
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09.09.2011 Bulle
Jona
Rothrist
Schweiz
Emigranten
Personen
SVP
Unia Schweiz
Unternehmerverbände
Work
Bettina Epper
Rita Schiavi
Arbeitsmarkt
Überfremdung
Volltext

SVP-Politiker This Jenny müsste seinen Betrieb schliessen, wenn die SVP-Überfremdungsinitiative durchkäme. Und nicht nur er. „Als Unternehmer müsste Ich sagen: Die Initiative ist Blödsinn“. Im Bauunternehmen von This Jenny haben 120 von 250 Angestellten keinen Schweizer Pass. Im Sägewerk und zwei anderen KMU von Jean-François Rime haben 33 von 86 Angestellten keinen Schweizer Pass. Im Transportunternehmen von Ulrich Giezendanner haben ein Drittel der 100 Angestellten keinen Schweizer Pass. 120 von 250 Mitarbeitenden im Baubetrieb von SVP-Ständerat This Jenny haben keinen Schweizer Pass. Viele Ausländer beschäftigen auch SVP-Transportunternehmer Ulrich Giezendanner und SVP-Sägereibesitzer Jean-Francois Rime. Das ergab eine Umfrage von Work. Rund ein Drittel der 68 Mitglieder der SVP-Bundeshausfraktion sind selbständigerwerbend. Landwirte und Unternehmer halten sich etwa die Waage. Bei 25 dieser Chefs hat Work gefragt: (...). Bettina Epper.

Work. Freitag, 2011-09-09.
Migration > Arbeitsmarkt. Work 2011-09-09.doc.

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20.05.2009 Bulle
FR Kanton
SP FR Kanton

SBB
Direkte Bahnlinie wird gefordert. Die SP des Kantons Freiburg hat auf der Staatskanzlei eine Petition mit 1323 Unterschriften übergeben. Darin fordern die Petitionäre, dass eine direkte Bahnverbindung Freiburg-Romont-Bulle eingerichtet wird, spätestens bis 2010. BZ 20.5.2009
23.10.2008 Bulle
Schweiz
Liebherr
Kurzarbeit

Kurzarbeit
Kurzarbeit bei Liebherr. Der Bau- und Kühlgerätehersteller Liebherr führt im Dezember an seinem Standort Bulle FR Kurzarbeit ein. Entlassungen unter den 650 Angestellten soll es nicht geben. Das Unternehmen spürt die konjunkturelle Abschwächung im Bauwesen. Betroffen seien alle Abteilungen ausser der Entwicklung, sagte Direktor Marius Riedy zu einer Meldung in der "Liberté". Bund 23.10.2008
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