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Anzahl gefundene Artikel: 8

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06.07.2020 Kuba
Lateinamerika
Granma

Sao-Paulo-Forum
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Vor 30 Jahren brachte das São Paulo Forum sein Herz ein. Vor 30 Jahren fand auf Initiative von Fidel Castro und Luiz Inácio Lula da Silva und aufgrund des Aufrufs der brasilianischen Arbeiterpartei in einem für die Linke der Welt ungünstigen Kontext vom 2. bis 4. Juli 1990 in São Paulo das Treffen der politischen Parteien und Bewegungen in Lateinamerika und der Karibik statt, das ein Jahr später in São Paulo Forum umbenannt wurde Der Gründungsgeist des Comandante en Jefe empfahl bei jeder Gelegenheit, einen Block von Streitkräften zu bilden, und forderte sie auf, zu kämpfen und inmitten der grössten Schwierigkeiten nicht aufzugeben. So geschah es auch 1993 auf dem Treffen in Havanna, als er zu den Führern der Linken sprach, zu den damaligen überlebenden fortschrittlichen, volksverbundenen, revolutionären Bewegungen, und sie aufrief, sich auf die Vereinigung Lateinamerikas und der Karibik vorzubereiten. „Legen wir ohne Furcht den Gründungsstein der Befreiung Südamerikas, Lateinamerikas, der Karibik und der Welt“ , umschrieb Hugo Chávez den Befreier Simón Bolívar in der Ausgabe des Forums in Caracas im Jahr 2012. Aufgrund des Vormarsches der fortschrittlichen Kräfte in der Region unterstrich er die Notwendigkeit, in eine neue Phase konkreter Massnahmen zur Verteidigung der Souveränität der Völker einzutreten. Dann änderten sich die Winde und der Sturm der neoliberalen Wiederherstellung begann über die Länder hinwegzuziehen, was vom Rat von São Paulo einen überaus festen Widerstand verlangte. (…).
Granma, 6.7.2020.
Granma > Sao-Paulo-Forum. Jubiläum. Granma, 2020-07-06.
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24.06.2020 Kuba
Lateinamerika
Granma

Reaktion
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Aktuelle Taktiken der lateinamerikanischen Rechten. Die lateinamerikanische Rechte strebt mit allen Mitteln danach, die politische Macht in der Region zu erlangen, sei es durch Justizialisierung ihrer Gegner, Diskreditierungskampagnen gegen fortschrittliche Führer oder, wie in jüngerer Zeit, Behinderung der Wahlprozesse wie im Fall von Bolivien. In diesem südamerikanischen Land versucht sie, die Bewegung für den Sozialismus (MAS) zu verbieten, deren Kandidaten Luis Arce und David Choquehuanca die Hoffnung für die Armen sind. Die Wahlen haben - endlich - einen Termin für den 6. September, nachdem die sozialen Organisationen der Putschregierung von Jeanine Áñez ein Ultimatum gestellt hatten. Sie widerstehen in einem Volkskampf gegen die von staatlichen Institutionen auferlegte Anarchie und deren Unfähigkeit, die Pandemie des neuen Coronavirus im Land unter Kontrolle zu bringen. Nach dem Staatsstreich sollte ein Verfahren wegen Volksverhetzung und Aufruf zu den Protesten im Dezember gegen Evo Morales eröffnet werden, als dieser nicht mehr im Land war. Immer wieder verurteilte die MAS den Vorwurf der Rechten wegen angeblichen Betrugs bei den im Oktober 2019 abgehaltenen Wahlen, für den immer noch keine Beweise vorgelegt werden konnten. Selbst die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) gab Informationen bekannt, in denen sie eine Berichtigung ihrer Position vornimmt, den vom ehemaligen bolivianischen Präsidenten Evo Morales klar gewonnenen Wahlprozess als betrügerisch bezeichnet …). 
Granma, 24.6.2020.
Granma > Lateinamerika. Reaktion. Granma, 2020-06-24.
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18.05.2020 Lateinamerika
Granma

Reaktion
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Reaktion und Revolution in Lateinamerika: die venezolanische zivil-militärische Union. Die Konsolidierung der venezolanischen zivil-militärischen Union ist der Schlüssel, um die von den Vereinigten Staaten seit Januar 2019 bis heute angeführten permanenten Putschversuche zu vereiteln und damit die Revolution gegen die Reaktion, nicht nur in Venezuela, sondern in der gesamten Region, zu verteidigen
Als im Oktober letzten Jahres die Demonstrationswelle in Chile ausbrach, rief Präsident Sebastián Piñera an das Militär an und griff auf die Verfassungsklausel des „Ausnahmezustands“ zurück. Das Bild der Soldaten auf den Strassen und die Auferlegung der Ausgangssperre weckten sofort dunkle Erinnerungen. Seit Oktober 2019 wird der grösste Teil der blutigen Repression von der nationalen Polizei durchgeführt, die - im Ausnahmezustand - in Grossstädten wie Santiago und Valparaíso den Militärkommandanten unterstellt war.
Diese Situationen erschüttern nicht nur in Lateinamerika, sondern auch in Ländern wie Kanada, wo Pinochet auch Teil des kollektiven Gedächtnisses ist, das von einer fortschrittlichen Generation, die sich dem Horror widersetzte, zur nächsten weitergegeben wird. Diese Ereignisse lassen auch die Erinnerung vieler Kanadier und Quebecer chilenischer Herkunft wiederbeleben, die vor der Pinochet-Diktatur fliehen mussten.
Gleichzeitig zu denen in Chile mussten sich die Aufstände und Streiks in Kolumbien direkt oder indirekt den Streitkräften entgegenstellen. (…).
Granma, 18.5.2020.
Granma > Lateinamerika. Granma, 2020-05-18.
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03.01.2018 Lateinamerika
Armut
Granma

Armut
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Armut in Lateinamerika und der Karibik: neuer Rückschritt? Vier von zehn Haushalten in Lateinamerika und der Karibik sind wirtschaftlich verwundbar und 30,7% der Einwohner der Region lebt unter Bedingungen des Elends. Vier von zehn Haushalten in Lateinamerika und der Karibik sind wirtschaftlich verwundbar und 30,7% der Einwohner der Region lebt unter Bedingungen des Elends, wird von internationalen Organismen eingeschätzt. In den letzten Jahren gab es „wesentliche Fortschritte“, aber die Häufigkeit der natürlichen und jener vom Menschen geschaffenen Probleme „drohen, Millionen Menschen wieder in Armut abgleiten zu lassen, wenn die Anstrengungen zur Abschwächung und Konfrontation dieser Risiken nicht beschleunigt werden“, geht aus einem Bericht der Weltbank hervor. Nach Einschätzung des Organismus stellen die Naturkatastrophen, das Verbrechen, die Gewalt und die Epidemien eine beträchtliche Herausforderung für die verletzliche Bevölkerung dar, insbesondere im gegenwärtigen Kontext des geringen Wirtschaftswachstums und der gewachsenen öffentlichen Defizite. Trotz der grossen Fortschritte hinsichtlich des Wohlstands während der letzten Jahre „befinden sich viele Menschen in Lateinamerika und der Karibik kurz davor, bei der nächsten Katastrophe wieder in Armut zurückzufallen“, sagte der Vizepräsident der Weltbank für die Region, Jorge Familiar. Nach Meinung des Experten „müssen sich die Länder besser vorbereiten und ihre Widerstandsfähigkeit gegen Katastrophen stärken, damit sie nicht von einem (…).
Granma, 3.1.2018
Granma > Lateinamerika. Armut. Granma, 2018-01-03.
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03.12.2016 Kuba
Lateinamerika
Junge Welt
Personen
Fidel Castro
Nachruf
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Fidel lebt. Abschied von einem Befreier, der schon vor seinem Tod zur Legende wurde. Fidel Castro Ruz, der am 25. November verstorbene Comandante en Jefe der Kubanischen Revolution, wird in Lateinamerika bereits in einem Atemzug mit den grossen Befreiern Simón Bolívar (1783-1830) und José Martí (1853-1895) genannt. Wie diese steht der schon zu Lebzeiten zur Legende gewordene Revolutionsführer nicht für die Vergangenheit, sondern für die Zukunft des Kontinents, für den Kampf um ein vereintes, unabhängiges und freies Amerika, das nicht mehr von dem „Koloss im Norden“, wie Martí die USA nannte, beherrscht wird. Nachdem das Rebellenheer unter Führung von Fidel und Raúl Castro, Ernesto Che Guevara, Camilo Cienfuegos und anderen Comandantes nach zweijährigem Guerillakrieg 1959 den Diktator Fulgencio Batista verjagt hatte, wurde ein Stück dieser Vision Realität. Aus Kuba, bis dahin Bordell und Vergnügungspark wohlhabender US-Amerikaner, in dem die Mehrheit der Bevölkerung in bitterer Armut lebte, oft an Hunger litt und weder Krankenhäuser noch Schulen kannte, wurde unter Fidel Castro ein Musterland für die vom Westen so genannte „Dritte Welt“. Kuba wurde Vorbild für viele Menschen auf dem durch Kolonialherrschaft, US-Invasionen, Militärdiktaturen, Polizeiterror und Armut geschundenen Kontinent. Doch Fidel Castro veränderte nicht nur das eigene Land und Lateinamerika. Kuba half den Völkern Afrikas und Asiens im Kampf für ihre Unabhängigkeit und schickte später Ärzte und Pädagogen in alle Teile der Welt. (…).
Volker Hermsdorf.
Junge Welt, 3.12.2016,
Personen > Castro Fidel. Lateinamerika. Junge Welt, 2016-12-03.
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02.05.2009 Lateinamerika
Zürich
Personen
Solifonds
Hans Schäppi

25 Jahre Solifonds. Alternative Entwicklungen in Lateinamerika. Chancen und Herausforderungen. Konferenz. Samstag, 2. Mai 2009, 10.15-15.45 Uhr im Volkshaus Zürich. Referenten: Isabel Rauber, Oscar Ugarteche, (...). Hans Schäppi. Inserat. WOZ 16.4.2009
14.08.2008 Lateinamerika
Locarno
Filmfestival Locarno
Personen
Geri Krebs

Wichtig sind die Innenwelten. Locarno. Lateinamerika ist einer der geografischen Schwerpunkte am diesjährigen Filmfestival und spart nicht mit Trübsinn und Konfusionen. Doch es gibt auch Lichtblicke. (…). Mit Foto. Geri Krebs. WOZ 14.8.2008
08.04.1927 Afrika
Asien
England
Lateinamerika
Dritte Welt
Kapitalismus
Kolonialismus

Ausbeutung
Imperialismus
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Der neue Imperialismus. Nachfolgender Artikel stammt aus der Feder von J.A. Hobson, dem Verfasser berühmter Werke über Imperialismus und wurde in der Zeitschrift „The New Leader“ veröffentlicht.  Seine Ausführungen verdienen auch das Interesse derjenigen, die mit seinen Schlussfolgerungen nur zum Teil einig gehen können. Die Redaktion. (...).

Der öffentliche Dienst, 1927-04-08.
Öffentlicher Dienst, Der > Imperialismus. 1927-04-08.doc.

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