Gewerkschaftschronik
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28.03.2020 Deutschland
DFGB

Coronavirus
Kurzarbeit
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Gewerkschaften machen Druck für höheres Kurzarbeitergeld. Viele Beschäftigte werden von 60% Kurzarbeitergeld nicht über die Runden kommen. Das gilt vor allem für Niedrigverdienerinnen und Niedrigverdiener. Über Tarifverträge haben Gewerkschaften bereits in mehreren Branchen ein deutlich höheres Kurzarbeitergeld durchgesetzt. Der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann fordert jetzt im SPIEGEL von der Bundesregierung: in Unternehmen ohne Tarifbindung mindestens 80% für die Beschäftigten ermöglichen. Arbeitgeber müssten jetzt mit den Gewerkschaften schnellstmöglich Aufstockungen des Kurzarbeitergelds über Tarifverträge ausverhandeln. Ansonsten sei die Politik gefragt: „Die Bundesregierung fordere ich auf, für Unternehmen ohne Tarifbindung eine Mindestsicherung von 80 Prozent zu ermöglichen und die Rechtsverordnung entsprechend zu korrigieren", sagte Hoffmann dem SPIEGEL. 100% Entlastung für Arbeitgeber - und nichts kommt bei den Beschäftigten an? In der aktuellen Situation bekommen Unternehmen bei Kurzarbeit ihrer Mitarbeiter die Sozialabgaben zu 100% erstattet. Von dieser vollen Erstattung geht aber nichts an die Beschäftigten.““Normalerweise müssen sie [die Arbeitgeber] auch für Kurzarbeiter die Sozialbeiträge weiter zahlen - sowohl die eigenen als auch die der Arbeitnehmer", erläutert der SPIEGEL. „Nun bekommen sie diese vollständig erstattet, so hat es die Bundesregierung per Rechtsverordnung festgelegt. (…)
DGB, 28.3.2020.
DGB > Kurzarbeit. Coronavirus. DGB, 2020-03-28.
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19.02.2020 Deutschland
DFGB

Gewalt
Initiative
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DGB-Initiative „Vergiss nie, hier arbeitet ein Mensch!“. Zunehmende Gewalt gegen Beschäftigte im öffentlichen Bereich - mehr Prävention und Investitionen notwendig! Der DGB fordert: Innenministerien sollen Daten zu Übergriffen umfassend erheben. Mehr Investitionen in Personal und Funktionsfähigkeit des öffentlichen Dienstes. DGB startet Initiative gegen Gewalt. Mehr als zwei Drittel der Beschäftigten im öffentlichen Sektor (67 Prozent) wurde in den letzten zwei Jahren während der Arbeit beleidigt, beschimpft, bedroht oder angegriffen. 57 Prozent der Befragten gaben an, die Gewalt habe zugenommen. Dies sind zentrale Ergebnisse einer Studie, die der DGB heute in Berlin vorgestellt hat. Die jahrelangen Sparmaßnahmen der öffentlichen Hand haben dabei offenbar großen Einfluss auf das gestiegene Risikoempfinden: Personalmangel, dürftige Ausstattung, schlechte Services und ein hoher Bürokratieaufwand werden häufig als Auslöser für Aggressionen bei Bürgerinnen und Bürgerinnen erachtet. 86,2 Prozent der Befragten sagen, an ihnen werde der Frust am Staat ausgelebt. Fast alle Betroffenen (92 Prozent) vermissen den gesellschaftlichen Respekt gegenüber anderen Menschen und gegenüber Beschäftigten im Dienst der Gesellschaft. (…).
DGB, 19.2.2020.
DGB > Gewalt. Initiative. DGB, 2020-02-19.
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10.11.1989 DDR
DFGB
Gewerkschaften
Personen
Arnold Isler
Revisionismus
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Wandel in Osteuropa. Der DDR-Gewerkschaftschef Harry Tisch hat in Berlin seinen Rücktritt bekanntgegeben. Er war wegen seiner konservativen Haltung stark kritisiert worden. Der Rücktritt ist eine der geforderten Massnahmen um den „rapiden Autoritätsverfall“ des Freien Deutschen Gewerkschaftsbundes (FDGB) aufzuhalten. Der Rücktritt des Vorsitzenden des Freien Deutschen Gewerkschaftsbundes FDGB; Harry Tisch, ist ein weiteres äusseres Zeichen dafür, dass auch die Gewerkschaften in Osteuropa von den gesellschaftlichen Entwicklungen erfasst worden sind. Harry Tisch war sozusagen ein Symbol der für uns westliche Gewerkschafter und Gewerkschafterinnen auch gedanklich schwer nachvollziehbaren engen Verbindung von Partei/Staat und Gewerkschaft. (...). Mit Foto von Harry Tisch. Arnold Isler.

Der öffentliche Dienst, 10.11.1989.
DDR > FDGB.doc.

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30.03.1923 Deutschland
Italien
Jugoslawien
Polen
DFGB
IGB Internationaler Gewerkschaftsbund

Beamte
Beamtengesetz
Mitsprache
Versammlungsfreiheit
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Die Beamtenbewegung der Welt. Das vergangene Jahr hat die Beamten aller Länder vor entscheidende Fragen gestellt. Während in den Ländern der fortschreitenden oder wieder einsetzenden Teuerung - Deutschland, Polen, Frankreich! - die seit Kriegsbeginn wirksame Tendenz zur Verschlechterung der Besoldungsverhältnisse andauert, ist auch in den Ländern mit gefestigter Währung, z.B. England, Japan, Italien, Tschecho-Slowakei, neuerdings auch Österreich, die Beamtenlage keineswegs eine gesicherte, denn dort handelt es sich nunmehr um die Herabsetzung der Gehälter. Diese Tatsachen allein würden schon genügen, um die noch nicht organisierten Beamtenkreise zum Zweck wirtschaftlichen Selbstschutzes in die Verbände förmlich hineinzutreiben: (...). Weltwirtschaftliche Korrespondenz.

Der Gemeinde- und Staatsarbeiter, 1923-03-30.
IGB > Beamte. 1923-03-30.doc.

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17.02.1922 Deutschland
Schweiz
Arbeitszeit
DFGB
Gemeinde- und Staatsarbeiter, Der

Arbeitszeitverlängerung
Preise
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Zur Verlängerung der Arbeitszeit. Die herrschende Wirtschaftskrisis hat Anlass gegeben, in Kreisen von Industrie, Handel und Gewerbe die Frage der Verlängerung der Arbeitszeit rege zu besprechen. Man gibt sich der Meinung hin, dass durch die allgemeine Einführung des Achtstundentages in der Schweiz die Produktion zurückgegangen und damit eine Verteuerung der Produkte eingetreten sei. Einwandfreie Erhebungen darüber, (...).

Der öffentliche Dienst, 17.2.1922.
Gemeinde- und Staatsarbeiter, Der > Arbeitszeitverlängerung. 1922-02-17.doc.

Arbeitszeitverlängerung. 1922-02-17.doc

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