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Anzahl gefundene Artikel: 60

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07.04.2020 Schweiz
SRG
SSM Schweizer Syndikat Medienschaffender

Coronavirus
Kurzarbeit
Volltext
Gleichbehandlung aller Mitarbeitenden und Antrag auf Kurzarbeit. Die SRG geht auf zwei wichtige Vorschläge des SSM ein. Die SRG geht auf zwei wichtige Voschläge des SSM während der Corona-Pandemie ein: Einerseits beantragt die SRG nun für gewisse Bereiche Kurzarbeit, andererseits hat sich die SRG entschieden, externes und Leihpersonal sowie StundenlöhnerInnen gleich zu behandeln wie das interne Personal im Monatslohn. Die SRG übernimmt damit Verantwortung gegenüber diesen von der Corona-Pandemie besonders stark betroffenen Mitarbeiterkategorien und sendet hinsichtlich externen Personals ein wichtiges Signal in die von erneuten Werbeeinbrüchen stark gebeutelte Medienbranche aus. Damit die SRG ihren Auftrag wahrnehmen kann, sind auch viele externe Mitarbeitende, Leihpersonal, Freischaffende oder StundenlöhnerInnen für die SRG tätig. Sie alle sind nun besonders stark in ihrer Existenz bedroht, da viele Aufträge wegbrechen, sie aber nur eingeschränkt Kompensation für Lohnausfälle beantragen können. Am stärksten ist das externe und das Leihpersonal betroffen, welche wegen des Lockdowns ihre Aufträge vollumfänglich verlieren. Freischaffende mit unterschiedlichen beruflichen Hintergründen tragen wesentlich zur Medienvielfalt bei. (…).
SSM, 7.4.2020.
SSM > Coronavirus. Kurzarbeit. SSM, 2020-04-07.
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07.04.2020 Schweiz
SGB

Arbeitslosigkeit
Coronavirus
Kurzarbeit
Volltext
Erschreckender Anstieg der Arbeitslosigkeit: inakzeptable Corona-Entlassungen. Die Zahl der Arbeitslosen ist im März so stark gestiegen wie noch nie, seit die Zahlen national erhoben und ausgewiesen werden. Gemäss den Meldungen im Jobroom des Bundes (arbeit.swiss) dürfte sich diese erschreckende Entwicklung im April fortgesetzt haben. Allein seit Ende März, also binnen einer Woche, sind dort weitere 8‘000 Arbeitslose dazugekommen. Die Firmen entlassen in grosser Zahl Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, obwohl der Bundesrat auf Bitte der Sozialpartner die Kurzarbeit auf mittlerweile fast alle Branchen und Arbeitsverhältnisse ausgedehnt sowie weitere Massnahmen zum Schutz der Löhne und Arbeitsplätze eingeführt hat. Die Arbeitslosenzahlen zeigen, dass selbst Firmen in zahlreichen Branchen, die nach wie vor arbeiten dürfen, viele Leute entlassen haben. So beispielsweise Teile der Industrie, der Verkehrsbranche und des Finanzsektors. Dieses Verhalten der Firmen ist nicht akzeptabel. Der SGB erwartet klar, dass Arbeitgeber mit wirtschaftlichen Problemen nun Kurzarbeit einführen oder vom neuen Corona-Elternurlaub gebrauch machen und jetzt die Corona-Entlassungen stoppen. (…).
SGB, Medienmitteilung, 7.4.2020.
SGB > Coronavirus. Kurzarbeit. SGB, 2020-04-07.
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02.04.2020 Schweiz
Elvetino
SEV-Zeitung

Elvetino
Kurzarbeit
Volltext
Bahnrestauration. SBB, RhB, MGB in der Pflicht. Wegen Covid-19 sind in den SBB-Zügen seit dem 14. März alle rund 100 Speise- und Bistrowagen der Elvetino AG geschlossen. Wer von den ca. 720 Mitarbeitenden über 60-jährig ist, ist bis 26. April freigestellt. Die übrigen mussten am 15./16. März die Esswaren aus den Wagen räumen und werden laufend zum Reinigen der Wagen aufgeboten. Alle müssen täglich von 8 bis 18 Uhr telefonisch erreichbar sein und um 11 und 17 Uhr auf ihrem Elvetino-Smartphone die Mitteilungen checken. Bis am 26. April zahlt die SBB für alle den Lohn voll weiter. Wer im Stundenlohn angestellt ist, erhält den Durchschnittslohn der letzten 12 Monate. Was ab dem 27. April gelten soll, wird zurzeit noch verhandelt. SEV und Unia haben den von Elvetino beantragten Zwangsurlaub von 5 bis 10 Tagen abgelehnt, zumal Elvetino im Gegenzug keinen Kündigungsschutz versprechen wollte. Elvetino hat am Freitag Kurzarbeit beantragt und will vorläufig die vollen Löhne auszahlen. „Dies ist jedoch nur möglich dank der Unterstützung unseres Mutterhauses“, teilte Elvetino dem SEV mit. „Dem Elvetino-Personal das bescheidene Einkommen zu senken, damit Covid-19 die SBB – die dem Bund gehört – weniger kostet, wäre schäbig“, sagt SEV-Gewerkschaftssekretär Mario Schmid. (…).
SEV-Zeitung, 2.4.2020.
SEV-Zeitung > Bahnrestaurants. Kurzarbeit. SEV-Zeitung, 2020-04-02.
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02.04.2020 Schweiz
Bergbahnen
SEV-Zeitung

Bergbahnen
Coronavirus
Kurzarbeit
Volltext
Bergbahnen: Zahlen soll nicht das Personal. Touristische Bahnen stehen wegen Covid-19 grundsätzlich still. Skigebiete im Kanton Bern und die Titlisbahnen blieben am 14. März noch offen, bevor der Bundesrat die Schliessung überall durchsetzte. Die Gornergrat Bahn gehört zu den Bahnen, mit denen der SEV eine gute Sozialpartnerschaft mit einem GAV hat. „Die GGB hat Kurzarbeit beantragt, denn wegen ihrer Stilllegung können viele Mitarbeitende nicht mehr arbeiten“, sagt SEV-Gewerkschaftssekretär Manuel Avallone. „Wir stehen in Kontakt mit der Leitung und werden mit ihr Anfang April die offenen Fragen besprechen, etwa zu den Zeitkonten. Ziel ist eine Vereinbarung. Der SEV ist bei Fragen oder Problemen natürlich für die Mitarbeitenden da.“ Schwieriger ist für den SEV die Begleitung von Bahnen, die keine Sozialpartnerschaft wollen, womit dort die Gefahr von Willkür grösser ist. Dazu gehört die Jungfraubahn-Gruppe (JB). Von ihren Bahnen fahren jene, die bewohnte Orte wie Grindelwald erschliessen, reduziert weiter. Doch der touristische Verkehr ruht, möglich sind dort z.B. noch Revisionen zum Saisonende. Die JB hat für das Gros ihrer 1‘000 Mitarbeitenden Kurzarbeit beantragt. „Alle müssen weiterhin den vollen Lohn erhalten, Angestellte im Stundenlohn den Durchschnitt der letzten Monate“, betont Gewerkschaftssekretärin Susanne Oehler. „Eine finanziell so gut situierte Bahn darf jetzt nicht ihr Betriebsrisiko über Lohnkürzungen, Zwangsferien oder Minuszeiten auf ihr Personal abwälzen. (…).SEV-Zeitung, 2.4.2020.
SEV-Zeitung > Coronavirus. Bergbahnen. SEV-Zeitung, 2020-04-02.
Ganzer Text
31.03.2020 Deutschland
DGB

Coronavirus
Kurzarbeit
Volltext
Ohne Absturz durch die Krise – Kurzarbeitergeld jetzt anheben. Zu den aktuellen Arbeitsmarktzahlen sagt Annelie Buntenbach, DGB-Vorstandsmitglied: „Rund 470‘000 Betriebe in Deutschland haben vorübergehend Kurzarbeit angezeigt – das ist eine immens hohe Zahl, die zeigt, wie groß die Auswirkungen der Corona-Krise auf das Arbeitsleben sind. Erschrecken sollte uns die Zahl aber nicht: Kurzarbeit ist ein Mittel, um Einbrüche zu überbrücken und Beschäftigung zu halten. Wer jetzt Kurzarbeit beantragt, setzt darauf, dass es nach der Krise weitergeht, deshalb ist es gut, dass das Instrument genutzt wird. Gut ist in dieser Situation auch, dass die Bundesagentur ihre Kapazitäten so schnell hochzieht, um den Andrang gut und effektiv bewältigen zu können. Aber nicht nur die Betriebe, auch die Beschäftigten sollen ohne Absturz durch die Krise kommen. Deshalb müssen sich Arbeitgeber und Bundesregierung jetzt endlich bewegen und das Kurzarbeitergeld auf 80 Prozent anheben. Denn für viele tausend Beschäftigte, die nicht unter dem Schutz von aufstockenden Tarifverträgen stehen, bedeutet Kurzarbeit, mit 60 beziehungsweise 67 Prozent ihres bisherigen Nettolohns auszukommen, wobei nicht einmal die sonst gezahlten Zuschläge mit einberechnet werden. Bei den wenigsten Familien reicht das zum Leben und für die Miete. Wer als alleinstehender Beschäftigter vor der Krise nicht mindestens 2‘750 Euro brutto pro Monat verdient hat, hat bei Kurzarbeit null – also einem Arbeitsausfall von 100 Prozent –einen Anspruch auf aufstockende Hartz-IV-Leistungen. (…).
DGB, 31.3.2020.
DGB > Coronavirus. Kurzarbeit. DGB, 2020-03-31.
Ganzer Text
31.03.2020 Deutschland
DGB

Coronavirus
Kurzarbeit
Volltext
Corona-Virus / Covid-19. Ohne Absturz durch die Krise – Kurzarbeitergeld jetzt anheben. Zu den aktuellen Arbeitsmarktzahlen sagt Annelie Buntenbach, DGB-Vorstandsmitglied: „Rund 470‘000 Betriebe in Deutschland haben vorübergehend Kurzarbeit angezeigt – das ist eine immens hohe Zahl, die zeigt, wie gross die Auswirkungen der Corona-Krise auf das Arbeitsleben sind. Erschrecken sollte uns die Zahl aber nicht: Kurzarbeit ist ein Mittel, um Einbrüche zu überbrücken und Beschäftigung zu halten. Wer jetzt Kurzarbeit beantragt, setzt darauf, dass es nach der Krise weitergeht, deshalb ist es gut, dass das Instrument genutzt wird. Gut ist in dieser Situation auch, dass die Bundesagentur ihre Kapazitäten so schnell hochzieht, um den Andrang gut und effektiv bewältigen zu können. Aber nicht nur die Betriebe, auch die Beschäftigten sollen ohne Absturz durch die Krise kommen. Deshalb müssen sich Arbeitgeber und Bundesregierung jetzt endlich bewegen und das Kurzarbeitergeld auf 80 Prozent anheben. Denn für viele tausend Beschäftigte, die nicht unter dem Schutz von aufstockenden Tarifverträgen stehen, bedeutet Kurzarbeit, mit 60 beziehungsweise 67 Prozent ihres bisherigen Nettolohns auszukommen, wobei nicht einmal die sonst gezahlten Zuschläge mit einberechnet werden. (…).
DGB, 31.3.2020.
DGB > Coronavirus. Kurzarbeit. Entschaedigung. DGB, 2020-03-31.
Ganzer Text
28.03.2020 Deutschland
DFGB

Coronavirus
Kurzarbeit
Volltext
Gewerkschaften machen Druck für höheres Kurzarbeitergeld. Viele Beschäftigte werden von 60% Kurzarbeitergeld nicht über die Runden kommen. Das gilt vor allem für Niedrigverdienerinnen und Niedrigverdiener. Über Tarifverträge haben Gewerkschaften bereits in mehreren Branchen ein deutlich höheres Kurzarbeitergeld durchgesetzt. Der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann fordert jetzt im SPIEGEL von der Bundesregierung: in Unternehmen ohne Tarifbindung mindestens 80% für die Beschäftigten ermöglichen. Arbeitgeber müssten jetzt mit den Gewerkschaften schnellstmöglich Aufstockungen des Kurzarbeitergelds über Tarifverträge ausverhandeln. Ansonsten sei die Politik gefragt: „Die Bundesregierung fordere ich auf, für Unternehmen ohne Tarifbindung eine Mindestsicherung von 80 Prozent zu ermöglichen und die Rechtsverordnung entsprechend zu korrigieren", sagte Hoffmann dem SPIEGEL. 100% Entlastung für Arbeitgeber - und nichts kommt bei den Beschäftigten an? In der aktuellen Situation bekommen Unternehmen bei Kurzarbeit ihrer Mitarbeiter die Sozialabgaben zu 100% erstattet. Von dieser vollen Erstattung geht aber nichts an die Beschäftigten.““Normalerweise müssen sie [die Arbeitgeber] auch für Kurzarbeiter die Sozialbeiträge weiter zahlen - sowohl die eigenen als auch die der Arbeitnehmer", erläutert der SPIEGEL. „Nun bekommen sie diese vollständig erstattet, so hat es die Bundesregierung per Rechtsverordnung festgelegt. (…)
DGB, 28.3.2020.
DGB > Kurzarbeit. Coronavirus. DGB, 2020-03-28.
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13.03.2020 Schweiz
Unia Schweiz

Coronavirus
Kurzarbeit
Volltext
Konsequenzen der Covid-19-Krise erfordert rasches Handeln der Behörden. Vier Milliarden und fünf Forderungen für die Arbeitnehmenden in der Schweiz. Löhne der Arbeitnehmenden und Liquidität der Firmen sichern, Entlassungen verhindern, soziale Sicherheit gewährleisten, Konjunktur stabilisieren und Mitsprache der Arbeitnehmende beim Gesundheitsschutz – dieses Massnahmenpaket fordert die Unia und verlangt vom Bundesrat die Schaffung eines Fonds von mindestens vier Milliarden Franken. Mit der Covid-19-Pandemie ist der Bundesrat nicht nur gesundheitspolitisch, sondern auch arbeits-, sozial- und wirtschaftspolitisch gefordert. Die ausserordentliche Lage erfordert auch in diesen Bereichen ausserordentliche Massnahmen, die zudem auch kantonsübergreifend und gesamtschweizerisch koordiniert werden müssen. Für die Unia als grösste Gewerkschaft der Schweiz steht dabei das Wohl der beinahe fünf Millionen Arbeitnehmenden und ihrer Angehörigen im Vordergrund. Besonders gefährdet sind prekär Beschäftigte und schlecht entlöhnte Angestellte in Dienstleistungsberufen. Die Krise und ihre Bewältigung darf nicht auf ihrem Buckel ausgetragen wird. Um sie zu schützen, muss die öffentliche Hand die richtigen Massnahmen ergreifen und die nötigen Mittel zu ihrer Finanzierung bereitstellen. Und zwar sofort. Konkret fordert die Unia ein Bündel von Massnahmen, welches die Auswirkung der Krise begrenzen und soziale Härte vermeiden soll. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 13.3.2020.
Unia Schweiz > Coronavirus. Kurzarbeit. Unia Schweiz, 2020-03-13.
Ganzer Text
26.08.2016 Winterthur
Burckhardt Winterthur
Unia Schweiz

Burckhardt Winterthur
Entlassungen
Kurzarbeit
Volltext
Burckhardt Compression stellt 100 Angestellte auf die Strasse. Massenentlassungen beim Arbeitgeber-Präsidenten. So verstehen zwei führende Schweizer Arbeitgebervertreter „Sozialpartnerschaft“: Burckhardt Compression, der Industriekonzern von Arbeitgeberpräsident Valentin Vogt, verdient viel Geld – dennoch verkündet er heute Massenentlassungen. Verwaltungsrats-Präsident Vogt und sein Vize Hans Hess (gleichzeitig Swissmem-Präsident) zerstören 100 Arbeitsplätze und setzen 100 Arbeitende in Winterthur auf Kurzarbeit. Dabei produziert Burckhardt mit einer Brutto-Gewinnmarge von 31,1 Prozent und einem Gewinn von 15 Prozent. Der Umsatz wächst (rund eine halbe Milliarde Franken). Burckhardt hat 2015 einen US-Konzern und 2016 den führenden chinesischen Kompressor-Hersteller gekauft. Die Dividende ist hoch, die Vergütungen und Boni für Verwaltungsräte und Geschäftsleitung sind einmal mehr gestiegen: CEO Marcel Pawlicek kassierte 2015 insgesamt rund 1,3 Millionen Franken. Allein am schwer geprüften Industriestandort Winterthur lässt Vogt nun 50 Stellen streichen. Dafür hat er Entlassungen angekündigt. 50 weitere Arbeitsplätze will er im Ausland abbauen. Unia stellt Forderungen. Die Gewerkschaft Unia akzeptiert diese Entlassungen und jene der anderen 50 Kolleginnen und Kollegen im Ausland nicht. Sie stellt drei Forderungen an (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 26.8.2016.
Unia Schweiz > Burckhardt Winterthur. Entlassungen. Unia, 2016-08-26.
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26.11.2015 Schweiz
Personen
SGB
Daniel Lampart
Kurzarbeit
Volltext
Vorstand
SGB-Vorstand fordert rasche Verlängerung der Kurzarbeit. Starker Franken. Der massiv überbewertete Franken kostete bisher viele Arbeitsplätze. Weitere Stellen drohen verloren zu gehen. Der SGB-Vorstand fordert den Bundesrat auf, die heute auf ein Jahr begrenzte Bezugsdauer für Kurzarbeit unverzüglich um 6 Monate zu verlängern (gemäss Art. 35 Abs. 2 AVIG). Kurzarbeit ist eine wichtige Massnahme für Firmen, Schwankungen in ihren Auftragsbeständen ohne Stellenabbau und Auslagerungen auszugleichen. Klar ist für die SGB-Gewerkschaften, dass eine Verlängerung der Kurzarbeitsregeln das Problem des starken Frankens nur lindert aber nicht löst. Der Franken muss der Schweiz nützen, nicht schaden. Gefordert ist die Nationalbank. Sie ist die einzige Institution, die direkt auf den Wechselkurs Einfluss nehmen kann. Sie muss endlich die immer deutlicher zu vernehmende Kritik aus Ökonomenkreisen, aus der Exportwirtschaft und aus den Gewerkschaften ernst nehmen und für einen tragbaren Frankenkurs sorgen. Der SGB-Vorstand erwartet von der SNB, dass sie den Franken endlich auf ein Niveau bringt, das die Löhne und die Arbeitsplätze schützt. (…). Daniel Lampart.
SGB, 26.11.2015.
SGB > Vorstand. Kurzarbeit. SGB, 26.11.2015.
Ganzer Text
20.02.2015 Schweiz
Arbeitszeit
Personen
Work
Sina Bühler
Kurzarbeit
Ratgeber
Volltext
Alles, was Sie über Kurzarbeit wissen sollten. Der Bundesrat erlaubt Kurzarbeit, damit Firmen wegen der Frankenstärke keine Stellen abbauen. Doch was bedeutet das für die Angestellten? Seit die Nationalbank die Euro-Mindestgrenze aufgehoben hat, ist der Franken extrem stark. Eine besonders schwierige Situation für Firmen, die in der Schweiz produzieren und ins Ausland exportieren. Ihre Produkte sind über Nacht happige 20 Prozent teurer geworden. Und damit unattraktiver für die europäische Kundschaft. Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann bewilligte deswegen Kurzarbeit. Das heisst, dass Firmen mit Exportproblemen ihre Angestellten weniger arbeiten lassen dürfen und ihnen dafür auch weniger Lohn schulden. 80 Prozent des Lohnausfalls übernehmen die Arbeitslosenkassen. So können Unternehmen, die in kurzfristigen wirtschaftlichen Schwierigkeiten stecken, Entlassungen vermeiden. Die Massnahme ist allerdings zeitlich begrenzt: auf maximal zwölf Monate innerhalb einer zweijährigen Rahmenfrist. Gegen den starken Franken hilft die Kurzarbeit nicht. Sie mindert aber die möglicherweise gravierenden Konsequenzen für die Arbeitnehmenden. Wer muss Kurzarbeit leisten? Ihr Chef kann Sie grundsätzlich nicht zur Kurzarbeit zwingen. Wenn Sie sich jedoch weigern, das entsprechende Formular zu unterschreiben, kann er Sie entlassen. (…). Sina Bühler.
Work, 20.2.2015.
Personen > Bühler Sina. Kurzarbeit. Ratgeber. Work, 20.2.2015.
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02.11.2012 GL Kanton
Schwanden GL
Electrolux Schweiz AG
Personen
Unia Ostschweiz-Graubünden
Work
Franco Moretta
Adrian Soller
Entlassungen
Kurzarbeit
Volltext

Der Haushaltgeräte-Hersteller Electrolux geht ins Ausland. Hoher Preis für tiefe Kosten. Electrolux will in Glarus  80 Angestellte auf die Strasse stellen. Unnötig, sagt die Unia und schlägt Kurzarbeit sowie Teilzeitstellen vor.  Erst verkündete Electrolux vergangene Woche satte Gewinne – und gleich darauf eine Massenentlassung: Der Haushaltgerätehersteller will in Schwanden GL rund einen Drittel der Stellen abbauen. Die (...). Adrian Soller.

Work. Freitag, 2.11.2012.
Unia Ostschweiz-Graubünden > Electrolux Schweiz AG. Entlassungen. 2.11.2012.

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19.02.2010 Schweiz
Personen
Seco
Work
Michael Stötzel
Kurzarbeit
Mit der Konjunktur geht es wieder aufwärts: Doch der harte Franken ist Gift für den Export. Zwei Jahre Kurzarbeit und viel Geld, um die Aufwertung des Frankens zu bremsen. Das wäre nötig. Die UBS legte nach: jetzt rechnet sie mit 2% Wachstum in diesem Jahr. Bisher sollten es nur 1,7% sein. Das ist deutlich mehr, als die Konjunkturforschungsstelle (KOF) oder das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) voraussagen. (...). Mit Foto. Michael Stötzel. Work. Donnerstag, 19.2.2010. Standort: Sozialarchiv
05.02.2010 Biel
SO Kanton
Unia Biel-Seeland
Unia Biel-Seeland-Solothurn
Work

Entlassungen
Kurzarbeit
Sozialplan
Kurzarbeit verländern. In der Region Biel-Seeland/Kanton Solothurn drohen weitere massive Arbeitsplatzverluste. Deshalb fordern die Unia-Delegierten der Region von Bundesrat, Nationalbank und Kantonsregierung, unverzüglich wirksame Massnahmen zu ergreifen. Dazu gehören für die Delegierten unter anderem die Verlängerung der Kurzarbeit von 18 auf 24 Monate, die entschiedene Bekämpfung einer Aufwertung des Frankens und eine Sozialplanpflicht bei Massenentlassungen aus wirtschafltichen Gründen. Work 5.2.2010
01.02.2010 Grenchen
Solothurn
Unia Biel-Seeland

DV
Kurzarbeit
Sekretariat

Einigkeit in Grenchen. Die Delegierten der Gewerkschaft Unia hielten in Grenchen ihre Versammlung ab. Sie forderten die Verlängerung der Kurzarbeit und einen tieferen Frankenkurs. Unter den Delegierten der Gewerkschaft Unia der Region Biel-Seeland/Solothurn-Olten herrschte am Samstag Einstimmigkeit. An ihrer Delegiertenversammlung in Grenchen verabschiedete die Unia eine Resolution mit zwei Hauptforderungen: Die sofortige Verlängerung der maximalen Kurzarbeitsdauer von 18 auf 24 Monate und die Bekämpfung des aus Unia-Sicht "zu harten Frankens" durch die Nationalbank. (...). Die Unia versträrkt zudem ihre Präsenz am Jurasüdfuss. Nach dem Neustart in Olten will sie in Grenchen ab Herbst 2010 wieder ein Sekretariat betreiben. Dieses werde vollzeitlich mit mindestens 4 Mitarbeitern betrieben und biete alle Dienstleistungen der Unia an, heisst es in der Mitteilung weiter.(...). Bieler Tagblatt 1.2.2010

18.12.2009 Biel
GBLS Biel
Personen
Daniel Hügli
Arbeitslosigkeit
Betriebsschliessungen
Entlassungen
Kurzarbeit
Arbeit statt Abbruch. Kurzarbeit, Entlassungen, Betriebsschliessungen, massiv steigende Arbeitslosigkeit: Unsere Industrie-Region am Jurasüdfuss zahlte 2009 einen brutalen Preis für die Exzesse der Finanz- und Bankenspekulation. Viele exportorientierte Unternehmen stehen mit dem Rücken zur Wand. Das Positive: Zahlreiche Unternehmen nützen das Instrument der Kurzarbeit, um Entlassungen zu verhindern. Darum fordern die Gewerkschaften zu Recht, dass der zögerliche Bundesrat jetzt den Anspruch auf Kurzarbeit unbedingt von 18 auf 24 Monate verlängern muss. (...). Daniel Hügli. Bieler Tagblatt 18.12.2009
18.12.2009 Biel
Personen
Unia Biel-Seeland
Daniel Hügli
Kurzarbeit
Wirtschaftskrise
Arbeit statt Abbruch. Kurzarbeit, Entlassungen, Betriebsschliessungen, massiv steigende Arbeitslosigkeit: Unsere Industrieregion am Jurasüdfuss zahlte 2009 einen brutalen Preis für die Exzesse der Finanz- und Bankenspekulation. Viele exportorientierte Unternehmen stehen mit dem Rücken zur Wand. Das Positive: Zahlreiche Unternehmen nützen das Instrument der Kurzarbeit, um Entlassungen zu verhindern. Darum fordern die Gewerkschaften zu Recht, dass der zögerliche Bundesrat jetzt den Anspruch auf Kurzarbeit unbedingt von 18 auf 24 Monate verlängern muss. (...). Mit Foto von Daniel Hügli. Daniel Hügli. Bieler Tagblatt 18.12.2009
15.06.2009 La Chaux-de-Fonds
Uhrenindustrie

Kurzarbeit
Swatch: Kurzarbeit in La Chaux-de-Fonds. Die Uhrengruppe Swatch verordnet der ersten Uhrenproduktionsfirma Kurzarbeit. Beim Uhrzeigerhersteller Universo werden ab September 285 Mitarbeiter kurzarbeiten, wie Swatch-Sprecherin Béatrice Howald gegenüber der Zeitung "Sonntag" bestätigte. Zudem werden im Juli alle 350 Angestellten der in La Chaux-de-Fonds beheimateten Swatch-Tochter 3 Wochen in den "Uhrmacherurlaub" geschickt. Deiser wurde letztmals vor rund 20 Jahren abgehalten. BT 15.6.12009
01.06.2009 Schweiz
Comedia Schweiz
Personen
Bernard Remion
Yves Sancey
Kurzarbeit
Kurzarbeit - das Patentrezept? Die Kurzarbeit ist von Januar 2008 bis März 2009 explosionsartig angestiegen: von 760 Beschäftigten in 99 Betrieben auf 41'022 Beschäftigten in 2206 Betrieben. Das sind über 50-mal-mehr! Aktuell ist Kurzarbeit unter anderem in den Druckereine, der Verpackungsindustie und den Herstellungsbetrieben von Etuis (Schatullen für die Uhren- und Schmuckbranche). (...). Mit Foto. Bernard Remion, Yves Sancey. Comedia-Magazin, Nr. 6, Juni 2009
15.05.2009 Bern
Personen
Unia Region Bern
Wifag
Judith Stofer
Entlassungen
Kurzarbeit
Wifag: Statt Entlassungen Alternativen prüfen. Die Unia will sich zusammen mit der Wifag-Belegschaft gegen den Abbau wehren. Beim Berner Druckmaschinenhersteller Wifag sollen 90 Arbeitsplätze, rund 1/7 der Stellen, abgebaut werden. Ein Teil davon mit Frühpensionierungen. Das Unternehmen will offenbar massiv Kosten sparen. Zusammen mit der Belegschaft will sich die Unia gegen den Abbau wehren. Sie verlangt Akteneinsicht, um sich einen genauen Überblick über die wirtschaftliche Lage des Betriebes zu verschaffen und um alternative Massnahmen entwickeln zu können. Zusammen mit der Betriebskommission verlangt sie, dass das auf den 20. Mai befristete Konsultationsverfahren bis am 5. Juni verlängert wird. Die Unia schlägt vor, die erst im Februar eingeführte Kurzarbeit auszudehnen und mit gezielten Qualifizierungsmassnahmen zu verbinden. (...). Judit Stofer. Work 15.5.2009
24.04.2009 Muttenz
Clariant

Kurzarbeit
385 Clariant-Leute von Kurzarbeit betroffen. Was Clariant-Konzernchef Hariolf Kottmann Mitte Februar angekündigt hat, ist diese Woche jetzt umgesetzt worden. Das kriselnde Spezialchemieunternehmen hat auch in der Region Kurzarbeit eingeführt. Betroffen sind 385 Mitarbeiter, die Massnahme gilt vorerst bis Ende Oktober 2009. BaZ 24.4.2009
16.04.2009 Ecublens
Maschinenindustrie
Personen
Helen Brügger
Entlassungen
Kurzarbeit
Raus aus dem Tollhaus. Wirtschaft zum Glück (4). Im Kanton Waadt läuft in der Maschinenindustrie seit 2 Monaten ein Pilotversuch. Das Ziel: Kurzarbeit und Entlassungen möglichst vermeiden. Mike Nista ist Präsident der Betriebskommission bei Sapal in Ecublens, dem "roten" Industriegürtel von Lausanne. Er gehört zu den InitiantInnen des Projekts "Kompetenztausch". Die Grundidee: Statt Kurzarbeit oder Entlassungen zu verfügen, tauschen Betriebe untereinander ArbeiterInnen aus. (...). Mit Foto. Helen Bürgger. WOZ 16.4.2009
26.03.2009 Muttenz
Clariant
Unia Nordwestschweiz

Kurzarbeit
Kurzarbeit bei Clariant. Clariant Schweiz mit Sitz in Muttenz führt am 1. Mai in Teilen der Produktion und der Infrastrukturbetriebe Kurzarbeit ein. Damit sollen weitere Kündigungen vermieden werden, teilten Clariant und die Gewerkschaft Unia gestern mit. Wie viele der rund 1000 Mitarbeiter dieser Bereiche betroffen sind, sei noch offen, sagte ein Sprecher. Bund 26.3.2009
24.03.2009 BL Kanton
Kiga

Kurzarbeit
66 Firmen im Baselbiet führen Kurzarbeit ein. Das kantonale Amt für Industrie, Gewerbe und Arbeit (Kiga) hat 66 Baselbieter Firmen die Bewilligung für Kurzarbeit erteilt. Betroffen sind rund 2600 Arbeitnehmer. Weitere 11 Betriebe mit rund 250 Angestellten reichten ein Gesuch für Kurzarbeit ein, hiess es weiter. sda. BaZ 24.3.2009
24.03.2009 BL Kanton
Kiga

Kurzarbeit
66 Firmen im Baselbiet führen Kurzarbeit ein. Das kantonale Amt für Industrie, Gewerbe und Arbeit (Kiga) hat 66 Baselbieter Firmen die Bewilligung für Kurzarbeit erteilt. Betroffen sind rund 2600 Arbeitnehmer. Weitere 11 Betriebe mit rund 250 Angestellten reichten ein Gesuch für Kurzarbeit ein, hiess es weiter. sda. BaZ 24.3.2009
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