Gewerkschaftschronik
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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
26.09.2019 Schweiz
Arbeitszeit
Ausbaugewerbe
Unia Schweiz

Arbeitszeitgesetz
Ausbaugewerbe
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Ausbaugewerbe Westschweiz: Wegen Kaufkraftverlust verzichten zwei Drittel auf Freizeitaktivitäten. Die Angestellten im Westschweizer Ausbaugewerbe wollen dieses Jahr eine Lohnerhöhung. Zum Start der Lohnverhandlungen im Westschweizer Ausbaugewerbe hat die Unia eine grosse Lohnumfrage in der Branche durchgeführt. Die Ergebnisse sind alarmierend. Die Unia hat eine Lohnumfrage bei über 1’500 Arbeitnehmenden im Westschweizer Ausbaugewerbe (Schreinerei, Zimmerei, Gipserei, Malerei, Glaserei, Bodenverlegung usw.) durchgeführt. Die Ergebnisse sind alarmierend: Zwei Drittel geben an, auf Freizeitaktivitäten oder Urlaub verzichten zu müssen, weil das Geld nicht reicht. 17 Prozent der Befragten sagen gar, dass sie Ende Monat nicht alle Rechnungen zahlen können. Lediglich ein knappes Fünftel ist der Ansicht, einigermassen anständig von der Arbeit leben zu können. Schneller arbeiten ohne faire Entschädigung. Die Arbeitsproduktivität ist gestiegen. Diese Steigerung erklärt sich durch die immer knapperen Fristen, welche die Arbeitgeber – oft auf Kosten der Gesundheit der Angestellten – verlangen. Die gesteigerte Arbeitsleistung wird den Angestellten aber nicht über eine anteilmässige Lohnerhöhung weitergegeben. Im Gegenteil: Die Beschäftigten profitieren nicht von der Produktivitätssteigerung. Die Lohnbremse ist auch deswegen stossend, weil verwandte Branchen im Baugewerbe bereits wohlverdiente Lohnerhöhungen gewährt haben, etwa bei den Maurern oder den Elektriker/innen. Grosse Erwartungen auf den Baustellen. (…).
Unia Schweiz, 26.9.2019.
Unia Schweiz > Ausbaugewerbe. Arbeitszeit. Unia Schweiz, 2019-09-26.
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07.12.2016 Schweiz
Baumeisterverband
Unia Schweiz

Ausbaugewerbe
GAV
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Einigung der Sozialpartner über Fortsetzung der Verhandlungen. Vertragsloser Zustand im Westschweizer Ausbaugewerbe verhindert.Dank der Mobilisierung der Angestellten im Westschweizer Ausbaugewerbe konnte eine Einigung erzielt und für 2017 ein vertragsloser Zustand verhindert werden. Die Arbeitgeber haben die Kündigung des GAV zurückgezogen und sind auf die Forderungen der Gewerkschaften nach materiellen Verbesserungen und der Fortsetzung der im September unterbrochenen Verhandlungen eingegangen. Die Gespräche werden im nächsten Jahr fortgesetzt. Die Gewerkschaften sind entschlossen, die notwendigen Verbesserungen in der Branche zu erreichen. Um einen vertragslosen Zustand im Jahr 2017 zu verhindern, haben die Delegierten von Unia und Syna an ihrer Sitzung vom Dienstagabend in Lausanne die Vereinbarung mit den Arbeitgebern akzeptiert. Vorausgegangen war dieser Einigung eine Welle von Protesten gegen die Kündigung des GAV. Damit weiterverhandelt werden kann, haben die Arbeitgeber einer Erhöhung der Verpflegungsentschädigung von 17 auf 18 Franken pro Tag und einer Erhöhung der Mindestlöhne um 30 Rappen pro Stunde zugestimmt. Ausserdem verzichten sie darauf, den freien Samstag in Frage zu stellen. Die Delegierten zeigten sich bereit, diese Vorschläge zu akzeptieren. Sie betonten jedoch, dass die Löhne und materiellen Bedingungen in Zukunft substantiell verbessert werden müssen. Auch gegen Lohndumping braucht es griffigere Massnahmen. (…).
Unia Schweiz, 7.12.2016.
Unia Schweiz > GAV. Baumeisterverband. Unia Schweiz, 2016-12-07.
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26.11.2015 Schweiz
Ausbaugewerbe
Unia Schweiz

Ausbaugewerbe
Lohnerhöhungen
Medien-Mitteilung
Volltext
Lohnerhöhung im Ausbaugewerbe der Westschweiz. Trotz Negativteuerung 1,.3% mehr Lohn. Die Sozialpartner des Ausbaugewerbes der Westschweiz (Gipser und Maler, Holz- sowie weiteres Baunebengewerbe) haben für die gesamte Branche in der Westschweiz eine Lohnvereinbarung abgeschlossen. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erhalten ab Januar 2016 eine Lohnerhöhung von 1% generell sowie eine leistungsbezogene individuelle Erhöhung von 0,3%. Das ist ein starkes Signal zugunsten des Binnenkonsums und der Kaufkrafterhaltung. Trotz der Negativteuerung und der Frankenstärke mit ihren schädlichen Auswirkungen auf die Exporte, konnten die Sozialpartner des Gesamtarbeitsvertrags für das Ausbaugewerbe der Romandie dieses Jahr eine Lohnvereinbarung abschliessen. Rund 17'000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, insbesondere in den Berufen des Holz- und Malergewerbes beschäftigt sind, erhalten eine Lohnerhöhung. Der Bundesrat wird die Vereinbarung als allgemeinverbindlich erklären, so dass sie für alle in diesen Berufen tätigen Betriebe der Westschweiz gelten wird. Von Vorteil für den Konsum. (…).
Unia Schweiz. Medienmitteilung, 26.11.2015.
Unia Schweiz > Ausbaugewerbe. Lohnerhöhungen. Unia Schweiz, 26.11.2015.
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01.09.2012 Schweiz
Personen
Unia Schweiz
Franz Cahannes
Nico Lutz
Ausbaugewerbe
Mindestlöhne
Solidarhaftung
Volltext

Branchenkonferenz Ausbaugewerbe: 100 Franken mehr Mindestlohn und besserer Schutz gegen Lohndumping! An ihrer heutigen Branchenkonferenz fordern die Delegierten aus dem Ausbaugewerbe für nächstes Jahr 100 Franken mehr Mindestlohn und mindestens 1% Lohnerhöhung für alle. Denn das Ausbaugewerbe boomt und die Löhne sind ohne Grund deutlich tiefer als im Bauhauptgewerbe. Zudem verlangen die Delegierten die Einführung einer verbindlichen Solidarhaftung zum Schutz vor Lohndumping. Das Ausbaugewerbe boomt, die Auftragsbücher sind randvoll. Eine deutliche Lohnerhöhung ist darum überfällig. Zudem verdienen die Arbeitnehmenden im Ausbaugewerbe ohne Grund viel weniger als Bauarbeiter. (...).
Franz Cahannes, Nico Lutz.

Kommunikation Unia, 1.9.2012.
Unia Schweiz > Ausbaugewerbe. Solidarhaftung. 1.9.2012.doc.

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