Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 9

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15.05.2019 Schweiz
Personen
SEV Schweiz
Peter Moor
Porträt
SEV
Visiteur
Volltext
Auf den Spuren von Sandro Kälin, technischer Kontrolleur Cargo. Neben der Schichtarbeit im Bahnhof Lupfig nimmt sich Sandro Kälin viel Zeit für den SEV: Er ist Vizezentralpräsident des Unterverbands TS und auch der Sektion Zürich. Daneben verbringt Sandro Kälin am liebsten Zeit mit seiner Familie und spielt nebenbei noch begeistert Fussball. Seit 35 Jahren arbeitet Sandro Kälin bei der SBB und 34 Jahre ist er Mitglied des SEV, aber noch viel länger, nämlich seit 48 Jahren, ist er lizenzierter Spieler des FC Brugg. „Das ist einsamer Rekord: der nächste hat die Lizenz ‚nur‘ seit 22 Jahren“, schmunzelt er. Familie, Beruf und Sport sind seine Lebensschwerpunkte. Sein Berufsleben begann Sandro Kälin mit einer Lehre als Maschinenschlosser bei der damaligen BBC. Dann zog es ihn zur Bahn. Zuerst schnupperte er in der Hauptwerkstätte Zürich, was ihn aber nicht ansprach. „Als mir dann die Ausbildung zum Visiteur angeboten wurde, hatte ich gefunden, wonach ich suchte“, erinnert sich Sandro Kälin. Heute heisst die Funktion Technischer Kontrolleur Cargo, TKC, die Aufgaben sind aber weitgehend die gleichen geblieben: Für die Cargoteams Lupfig, Aarau und Suhr kontrolliert er Güterwagen und Güterzüge, verteilt auf eine grosse Region. Sein Dienstort ist in Lupfig im Aargauer Birrfeld, direkt neben dem Terminal des Kombiverkehrsspezialisten Bertschi, dem Lager des Papierhändlers Antalis und dem Stützpunkt des (…). Peter Moor.
SEV, 15.5.2019.
Personen > Moor Peter. SEV. Cargo. Visiteur. SEV, 2019-05-15.
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30.11.2018 Bern
Personen
Work
Marie-Josée Kuhn
Bern
Porträt
Volltext
Grüezi, Züri! – Adieu, Post! Bern ist einfach gut: Nein zur SVP-Selbstbestimmungsinitiative, Nein zu den Schlafzimmerspionen und nochmals Nein zu Steuergeschenken für Grossunternehmen. Damit hat die Hauptstadt am letzten Abstimmungswochenende einmal mehr bewiesen: Links von Bern ist nichts. Keine Deutschschweizer Stadt wählt und stimmt vernünftiger als die Aarestadt. Und schon gar nicht Zürich, dessen Journis so gerne auf das oh-wie-uncoole Bern runterpinkeln. Tatsächlich hechelt Zürich Zürich-West Nasenlängen hinterher: Das war bei der Billag-Abstimmung so, bei der erleichterten Einbürgerung der 3. Generation, bei der Atomausstiegsinitiative, bei der Durchsetzungsinitiative und bei der „Keine Spekulation mit Nahrungsmitteln“-Initiative sowieso. Bern nahm diese im Unterschied zu Zürich nämlich an. Bern ist einfach gut. Dabei war der Berner Mutz Jahrzehnte obrigkeitsgläubig unterwegs, bhäbig und schwer bürgerlich. Die Rot-Grünen übernahmen erst 1992. Dann aber für immer. Immer noch darfs äs bitzeli mee sii, wie bei den letzten Wahlen. Sowohl in der Regierung als auch im Stadtparlament gab es damals einen Linksrutsch. Und jetzt, wo die Metropole auch noch die Steuergeschenke für Konzerne versenkt hat, setzt sie ein Zeichen für die ganze Schweiz. Das zeigt Work-Autor Clemens Studer in seiner Analyse. Von Bern lernen, heisst eben siegen. Auch beim Fussballstadion: Grüezi, Züri! Cirillo who. Fragt mich doch unser Pöstler kurz nach der Präsentation des neuen Post-CEO Roberto Cirillo: „Warum berichtet eigentlich der ‚Blick‘ kritischer über diesen McKinsey-Bruder als meine Gewerkschaft?“ Da konnt’ (…). Marie-Josée Kuhn.
Work online, 30.11.2018.
Personen > Kuhn Marie-Josée. Bern. Porträt. Work online, 2018-11-30.
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15.12.2017 Lyss
Personen
Work
Maria Teresa Cordasco
Porträt
Volltext
Uhrenmacherin Cordasco (52) mit ihrer Mutter Rosa (73). Sieben Gänge, kein Fleisch. Geschenke gibt's bei der Familie Cordasco nur für die Kinder. Und nichts Teures. Wichtiger sei, etwas Schönes zusammen zu machen, sagt Maria-Teresa Cordasco: „Etwa mit dem Onkel an einen Fussballmatch oder mit der Tante im McDonald's essen gehen.“ Das sei schon bei ihr und ihren drei Brüdern so gewesen, sagt die Uhrenmacherin aus Lyss BE. Damals, in den sechziger und siebziger Jahren. Die Eltern, 1963 aus Süditalien eingewandert, hatten nicht viel Geld. Das einfache Leben habe auch seine positiven Seiten gehabt, sagt die Tochter: Im Vordergrund stand das Zusammensein, nicht das Materielle. Das setzt sich in den Weihnachtsbräuchen der Familie bis heute fort. Zu essen gibt es neben Stockfisch, Muscheln und Crevetten immer auch Spaghetti, Mandarinen und rohen Fenchel. Am Essen an Heiligabend ist die ganze Familie beteiligt, erzählt Cordasco: „Die ersten treffen sich um neun bei meiner Mutter, dann gehen wir einkaufen.“ Jedes der Geschwister steuert ein Gericht bei, gekocht wird in der Wohnung von Mutter Rosa Cordasco. Wer was macht und wie, entscheidet sich erst am Tag selber. Am Schluss müssen es aber sieben Sachen sein, das sei Tradition. Und natürlich kein Fleisch. „Ich kenne niemanden aus Italien, der an Heiligabend Fleisch isst.“ Nachtschwärmer. Nach dem Essen geht's in die Messe, meist nach Biel in den italienischen Gottesdienst. Danach blieben noch alle in der Kirche, „sicher noch eine Stunde (…).(Mit Foto)
Work, 15.12.2017.
Personen > Cordaso Maria-Teresa. Porträt. Work, 20127-12-15.
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29.08.2017 Schweiz
Personen
SEV/ZPV
Karin Taglang
Porträt
SEV
Volltext
Porträt – Sabrina Tessmer, „Ich kam von selbst in den SEV“. Mit der neuen ZPV-Vizepräsidentin Sabrina Tessmer kommt die zweite Frau in den SEV-Vorstand. Ich treffe Sabrina Tessmer um 5.45 Uhr – für mich noch mitten in der Nacht – auf Gleis 13 am Zürcher Hauptbahnhof. Trotz Frühschicht sieht die Zugbegleiterin ganz munter aus in ihrer SBB-Uniform. Sie trägt sogar das Foulard, obwohl es heiss werden soll heute. Der Zugchef teilt ihr die vier Wagen der vorderen Zugkomposition zu und wir machen uns auf den Weg nach vorne. Von selbst zur Gewerkschaft. „Ich bin seit acht Jahren bei der SBB und im SEV“, erzählt Tessmer, die im Mai dieses Jahres zur Vizepräsidentin des Zugpersonalverbands gewählt worden ist. Wie sie zum SEV gekommen ist, will ich wissen. „Ganz von selbst“, sagt sie. „Ich habe meine Ausbildung bei der Deutschen Bahn gemacht und war in der EVG. Als ich zur SBB kam, habe ich selbst nach einer Gewerkschaft gefragt und bin sofort beigetreten.“ Kurz nach Abfahrt des Zuges in Richtung Bern ertönt die automatische Durchsage „Nächster Halt: Olten“. „Oh, da ist aber noch Zeit!“, lacht Tessmer. Vor Olten kommt dann keine automatische Durchsage mehr … Kaum ein Reisender ist um diese Zeit unterwegs. Die wenigen, die es so früh auf den Zug geschafft haben, sind nicht sehr gesprächig. Auf Tessmers fröhliches „Guete Morge mitenand, Billet bitte“, reagieren die meisten nur mit einem schläfrigen Blick. „Das macht mir nichts aus“, sagt die Zugbegleiterin dazu. Von mir aus müssen die Leute nur ihr Billett rausnehmen, (…). Karin Taglang.
SEV kontakt.sev, 29.8.2017.
Personen > Taglang Karin. Sabrina Tessmer. Porträt. SEV, 2017-08-29.
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19.11.2015 Schweiz
Frauen
Personen
Work
Sandra Ferreira
Marco Geissbühler
Porträt
Volltext
Frauen in der Machowelt. Unia-Bausekretärin Sandra Ferreira (29) liebt Baracken und Büezer. Es ist Protesttag auf dem Bau. Und Unia-Bausekretärin Sandra Ferreira steht unter Strom. Seit 4 Uhr ist sie schon auf den Beinen. Mit ihrem Team holt sie Arbeiter auf den Baustellen ab. Rote Jacke, roter Helm, wuchtige Bauschuhe: Die 29jährige Unia-Frau hat schnell gelernt, sich in der Männerwelt der Bauarbeiter durchzusetzen. Eigentlich wollte sie in den Gartenbau. Dafür hatte sie sich bei der Unia vor vier Jahren beworben. Sie landete im Bauhauptgewerbe. Und war zuerst geschockt: „Ich hatte doch keine Ahnung vom Bau.“ Das erste Mal in einer Baubaracke sei furchtbar gewesen, erzählt sie lachend: „Überall war es schmutzig. Alle rauchten.“ Heute liebt die Portugiesin die Baracken: „Bin ich zwei Tage am Stück im Büro, werde ich nervös. Ich will draussen sein, bei den Leuten.“ Die Rede. Auf dem Carparking am Sihlquai stehen überall Bauarbeiter in Gruppen herum. Ferreira führt sie die Museumsstrasse runter zum Hauptbahnhof. Dort, in der grossen Halle, stellt die Unia innerhalb von fünf Minuten eine ganze Festwirtschaft auf, inklusive Essensstationen. Ferreira packt mit an, schleppt Tische und Bänke. Dann geht sie von Tisch zu Tisch und begrüsst ihre Leute: „Bom dia, José!“ - „Tudo bem, Rui?“ Alles ok? Der Rückhalt. Plötzlich ruft ihr ein Unia-Kollege zu: „Sandra, wir brauchen jemanden, der auf Portugiesisch (…). Marco Geissbühler.
Work online, 19.11.2015.
Personen > Geissbühler Marco. Sandra Ferreira. Porträt. Work online, 19.11.2015.
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01.10.2015 Schweiz
Bürgerblock
Work

Bürgerblock
Nationalratswahlen
Porträt
Volltext
Büezerschrecke: Raus aus dem Bundeshaus! Sie sind nicht die Einzigen, die konsequent gegen die Arbeitnehmenden politisieren. Aber sie sind die, die eine Abwahl besonders verdienen: die (unvollständige) Work-Abwahlempfehlung. Toni Brunner (41): Der Bauernfänger vom Dienst. Andrea Caroni (35): Der Nannyschreck mit goldenem Löffel. Natalie Rickli (39): Die SVP-Quotenblondine. Philipp Müller (63): Der mit der SVP schwimmt. Gerhard Pfister (53): Der Stahlhelmpolitiker. Thomas Matter (49): Der schwerreiche Rechtsrevolutionär. (…). Mit Fotos.
Work online, 1.10.2015.
Work > Bürgerblock. Nationalratswahlen. Work online, 1.10.2015.
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07.07.2014 Schweiz
Personen
Work
Nina Seiler
Rolf Willi
Porträt
Volltext
Roll Willi (65) zeichnet alle zwei Wochen den Work-Biber. Das ist noch lange nicht alles, was den (Lebens)Künstler ausmacht. „Ich bin froh, wenn ich alles vergesse“. Von der Kunst des Fälschens bis zur Schlacht am Morgarten: Dem Grafiker Rolf Willi sind Abwechslung und Spass an der Arbeit wichtiger als das grosse Geld. Im lässig-eleganten Sommerjackett mit blauweissen Längsstreifen führt Rolf Willi durch seine Zürcher Altbauwohnung. In seinem Arbeitszimmer steht eine Nachbildung der Statue „Der Denker“ von Auguste Rodin, daneben zwei riesige Computermonitoren. Trotz digitaler Technologie zeichnet Willi immer zuerst mit Bleistift. Erst dann scannt er die Skizzen ein und bearbeitet sie am Computer. (…). Nina Seiler.
Work, 7.7.2014.
Personen > Seiler Nina. Rolf Willi. Porträt. Work, 7.7.2014.
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08.11.1925 Schweiz
Zürich
Personen
VPOD Schweiz
Hermann Greulich
Eugen Hermann
Hans Oprecht
Nekrolog
Porträt
Todesfall
Volltext
Zum Tode des Genossen H. Greulich. Als unser Verbandstag zu Pfingsten 1925 unsern Genossen Herman Greulich, dem Mitbegründer und langjährigen Zentralpräsidenten unseres Verbandes, der als Gast den Verhandlungen mit fast jugendlicher Rüstigkeit beiwohnte, mit Begeisterung begrüsste, da ahnte keiner der Delegierten, dass schon wenige Monate nachher der Tod uns unsern alten Freund entreissen würde. Von berufener Seite wird das Wirken des Verstorbenen für die allgemeine Arbeiterbewegung wie für unsern eigenen Verband geschildert werden. (...). Mit Porträt. Eugen Hermann.

 

Der öffentliche Dienst, 13.11.1925.
Personen > Greulich Hermann. Nachruf Eugen Hermann. 13.11.1925.doc.

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08.11.1925 Schweiz
Zürich
Personen
VPOD Schweiz
August Bebel
Karl Dürr
Hermann Greulich
Friedrich Albert Lange
Nekrolog
Porträt
Todesfall
Volltext

Hermann Greulich. Am Sonntag mittag verbreitete sich die Kunde vom Hinschied unseres Freundes und Vorkämpfers. Er war auf dem Posten bis zum letzten Augenblick, wie er es gelobt hatte, anlässlich der Feier seines achtzigsten Geburtstages in der Stadthalle in Zürich, wo er auf die wohlgemeinten Wünsche, es möge ihm ein ruhiger Lebensabend beschieden sein, mit einem Feuer, um das ihn die Jungen beneideten, in den Saal hinausrief: „Ich will nicht ausruhen, ich will kämpfen, solange eine Ader in mir lebt!" Unser alter Papa Greulich hat Wort gehalten. Er hat seither in unzähligen Versammlungen gesprochen. Bei den Abstimmungskampagnen gegen die Lex Häberlin, den Artikel 41 des Fabrikgesetzes, bei der Zollinitiative und bei der Initiative Rothenberger stand er in vorderster Reihe. (...). Mit Porträt. Karl Dürr.

Der öffentliche Dienst, 13.11.1925.
Personen > Greulich Hermann. Nachruf Karl Dürr. 13.11.1925.doc.

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