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Anzahl gefundene Artikel: 5

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
31.01.2018 Schweiz
Arbeitszeit
Unia Schweiz

Arbeitszeit
Crowdworker
Home-Office
Volltext
Nein zu „Arbeiten Rund um die Uhr“. Obwohl geregelte Arbeitstage schon heute unter grossem Druck stehen, geht das Parlament immer weiter: Ein Vorstoss von Nationalrat Thierry Burkart will Arbeitstage mit 17 Stunden erlauben. Zudem sollen Ruhezeiten wegfallen und Sonntagsarbeit zu Hause ohne Bewilligung möglich sein. Dieser Vorstoss ist skandalös und realitätsfremd! Am 29.1.2018 hat die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Nationalrats (WAK-N) die parlamentarische Initiative von Nationalrat Thierry Burkart (FDP, AG) gutgeheissen. Sie verlangt, dass man im Homeoffice bis zu 17 Stunden arbeiten soll und dass die gesetzlich festgelegten Ruhezeiten nicht mehr gelten. Ausserdem soll Sonntagsarbeit zu Hause ohne Bewilligung möglich sein. Angriff auf die Gesundheit der Arbeitnehmenden und gegen die Vereinbarkeit. Die Ausdehnung auf 17 Stunden führt zur Mehrarbeit und schränkt die Ruhezeiten drastisch ein. Arbeitgeber können fast 24 Stunden auf die Arbeitnehmer zurückgreifen. Auch die Arbeitszeitkontrolle wird erschwert. Alles deutet darauf hin, dass das Parlament Arbeiten rund um die Uhr will und sich darum foutiert, ob die Arbeitnehmenden zur Ruhe kommen können. Dass damit die Vereinbarkeit gefördert werden soll, ist scheinheilig! Ausbau statt Abbau des Gesundheitsschutzes. Eine neue Studie der ILO (Februar 2017, in Englisch) zeigt, dass Leute, die regelmässig im Home-Office arbeiten, mehr gestresst sind. Dies aufgrund der starken Durchlässigkeit zwischen Arbeit und Freizeit/Familienzeit. Zudem leiden sie mehr an (…).
Unia Schweiz, 31.1.2018.
Unia Schweiz > Crowdworking. Arbeitszeit. Unia Schweiz, 2018-01-31.
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30.01.2018 Schweiz
Heimarbeit
Personen
SGB
Luca Cirigliano
Crowdworker
Home-Office
Volltext
Auch Arbeitnehmende im Home-Office haben Rechte! Skandalöser Nationalratsvorstoss will Arbeitsbedingungen im Home-Office verschlechtern. Nach den Angriffen der Ständeräte Graber und Keller-Sutter auf korrekte Arbeitsbedingungen folgt nun der nächste Streich: Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Nationalrats (WAK-N) hat heute eine skandalös radikale parlamentarische Initiative von Nationalrat Thierry Burkart (FDP, AG) schlicht durchgewunken! Diesmal sind die Home-Office-Arbeitnehmenden im Visiert. Burkart will damit deren Arbeitsbedingungen systematisch verschlechtern: Home-Office-Arbeitnehmende sollen bis zu 17 Stunden am Stück pro Tag arbeiten müssen; Pausen und Ruhezeiten müssen nicht mehr eingehalten werden. Der Arbeitgeber könnte kurzfristig Nachtarbeit verordnen und den Zeitplan der Arbeitnehmenden mit kurzfristigen Einsätzen durcheinanderbringen; Arbeitgeber könnten im Homeoffice neu Sonntagsarbeit befehlen - ohne Bewilligung und Kontrolle durch die Behörden. Der SGB wird solche Wild-West-Verhältnisse für Home-Office-Arbeitnehmende bekämpfen. Statt Abbau braucht es einen besseren Schutz dieser Arbeitnehmenden. Dieser Schutz hat Gesundheits- und Datenschutz, Haftungsfragen, sowie die Kosten des Materials zu umfassen. (…).
Luca Cirigliano.
Personen > Cirigliano Luca. Crowdworkjng. SGB, 2018-01-30.
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01.04.2017 Schweiz
Personen
VPOD-Magazin
Luca Cirigliano
Crowdworker
Home-Office
ILO
Volltext
ILO-Studie bestätigt Handlungsbedarf beim Horne-Office - der SGB fordert gesetzliche Anpassungen. Regeln fürs Heimspiel. Eine neue ILO-Studie bestätigt, dass Arbeiten zuhause sowohl Chancen wie Risiken birgt. Sie fordert, den rechtlichen Schutz für die Betroffenen anzupassen. Am praktikabelsten ist aus Sicht des SGB eine Aktualisierung des Heimarbeitsgesetzes. Die digitalen Technologien ermöglichen es zunehmend, an beliebigem Ort und zu beliebiger Zeit zu arbeiten. Man kann Dinge jetzt von zuhause aus erledigen, aus dem Ausland - oder auch während der Ferien. Das Positive daran: weniger Arbeitsverkehr und mehr Potenzial für die Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit und Betreuungsaufgaben. Auf der anderen Seite drohen den Beschäftigten längere Arbeitszeiten, Arbeitsverdichtung und eine Entgrenzung zwischen Arbeit und Freizeit. Dies alles kann zu Stress, Krankheit und sozialen Verlusten führen. Eine neue Untersuchung der Internationalen Arbeitsorganisation ILO stellt nun fest, dass regelmässig im Horne-Office Arbeitende aufgrund der starken Durchlässigkeit zwischen Arbeit und Familienzeit bzw. Freizeit stärker gestresst sind und häufiger an Schlafstörungen und Angst leiden als Beschäftigte, die ausschliesslich im Büro tätig sind. Auch der Bundesrat hat in seinem Bericht 2016 ähnliche Probleme festgestellt. Handeln will er trotzdem nicht... Austausch und Pausen garantieren. Der ILO-Bericht enthält mehrere Empfehlungen. Er verlangt, dass alle Arbeitnehmenden bei der Telearbeit gleich behandelt werden. Horne-Office soll rechtsgleich eingesetzt werden und freiwillig sein. Auch für Beschäftigte im Horne-Office ist der (…). Luca Cirigliano.
VPOD-Magazin, April 2017.
Personen > Cirigliano Luca. Heimarbeit. ILO. VPOD-Magazin, 2017-04-01.
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13.12.1995 Schweiz
SMUV

Crowdworker
Home-Office
Ein Volk von Telearbeitern? Heimarbeit dank Elektronik auf dem Vormarsch. Alles drängt auf die "Datenautobahn". Die EU spricht - wohl übertrieben - von 10 Millionen neuen Arbeitsplätzen im Dienstleistungssektor und von 200 Milliarden Dollar Investitionen in die europäische Netzinfrastruktur bis zur Jahrtausendwende. Kaum wegzudiskutieren ist jedoch die Tatsache der "dritten industriellen Revolution". Die Informationsgesellschaft wird für viele Alltagsrealität. Dabei kommt einer Arbeitsform eine Schlüsselrolle zu: die Telearbeit. Mit Karikatur. Peter Lüthi. SMUV-Zeitung 13.12.1995
08.04.1989 Schweiz
Heimarbeit

Crowdworker
Home-Office
Vision seit Jahren: der Job im Wohnzimmer. Teleheimarbeit bringt neue Chancen, aber auch Risiken. Computer und Telekommunikation machen es möglich: Das Büro zu Hause im Wohnzimmer. Technisch lassen sich heute ohne weiteres elektronische Heimarbeitsplätze realisieren. Die Wirklichkeit hinkt hier allerdings den Vorhersagen der Zukunftsforscher hintennach: Obschon Telearbeitsplätze für Arbeitnehmer und Arbeitgeber - zumindest in der Theorie - grosse ökonomische Vorteile bringen, sind sie vorläufig bei beiden noch wenig populär. Felix Weber. BT 8.4.1989
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