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Anzahl gefundene Artikel: 17

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28.10.2019 Baden
Birr AG
General Electric
Unia Schweiz

General Electric
Volltext
General Electric: Debakel für die Schweiz. Nach Abschluss des Mitte Juni begonnenen Konsultationsverfahrens bei GE Power Schweiz hat das amerikanische Unternehmen heute den Abbau von 410 Stellen bestätigt. 220 Personen erhalten die Kündigung, 70 Personen können zu Infosys wechseln und rund 40 werden frühpensioniert. Die Gewerkschaft Unia kritisiert den Stellenabbau. Bei GE Power Schweiz kommt es zu einem Kahlschlag. 410 Stellen sollen an den Standorten in Birr und Baden AG abgebaut werden, 220 Personen werden entlassen, geschätzte 40 frühpensioniert, für 70 Personen konnte bei der Firma Infosys eine Nachfolgelösung gefunden werden. Für die Entlassenen existiert ein Sozialplan. Nach 2016 (900 Stellen) und 2018 (rund 1'200 Stellen) ist dies bereits der dritte massive Abbau bei GE. Innerhalb von nur drei Jahren hat der amerikanische Mischkonzern damit allein im Aargau rund 2'500 Stellen abgebaut. Einzig der Personalvertretung sowie den Gewerkschaften ist es zu verdanken, dass der ursprünglich geplante Abbau von 450 Stellen um 40 Arbeitsplätze reduziert und zudem ein Teil des Abbaus über Frühpensionierungen und Transfers zu Infosys aufgefangen werden kann. Debakel für die bundesrätliche „Laissez-faire“-Politik. Mitverantwortlich für dieses Debakel ist an vorderster Front die unverantwortliche Politik des „Laissez-faire“ des Bundesrates. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 28.10.2019.
Unia Schweiz > General Electric. Stellenabbau. Unia Schweiz, 2019-10-28.
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17.06.2019 Baden
Birr AG
General Electric
Unia Schweiz

General Electric
Stellenabbau
Volltext
General Electric kündigt weiteren Stellenabbau an. Die Gewerkschaft Unia weist die Pläne von General Electric (GE), weitere 450 Stellen in Birr und Baden zu streichen, in aller Form zurück. Es braucht von GE endlich ein klares Bekenntnis zum Werkplatz Schweiz und eine langfristige Strategie für ihre hiesigen Niederlassungen. Nach 2016 (900 Stellen) und 2018 (rund 1‘200 Stellen) wäre dies bereits der dritte massive Abbau bei GE innert vier Jahren. Die Unia hat von Beginn an die Zerschlagung der Schweizer Produktionseinheiten und die Zerstörung des industriellen Know-how an den Aargauer Standorten kritisiert. Die Unia wird im anstehenden Konsultationsverfahren alles daransetzen, die Stellen in Birr und Baden zu erhalten. Industriepolitische Versäumnisse. Eine Mitverantwortung an diesem Debakel trifft auch die Politik, die bei der Übernahme von Alstom durch GE keine konkreten Garantien verlangt hat. Damals hat es Bundesrat Schneider-Ammann versäumt, sich von GE klare Garantien für die bestehenden Schweizer Produktionsstandorte geben zu lassen. Seither hat der US-Konzern Tausende Stellen vernichtet. Von den ursprünglich rund 5300 Stellen würden innert vier Jahren nur noch die Hälfte bleiben. Es braucht eine Industriepolitik. Die politischen Behörden müssen bei GE endlich konkrete Zusagen einfordern. Es hat sich gezeigt, dass Lippenbekenntnisse von GE, wie sie anlässlich der letzten Massenentlassung 2018 gegeben wurden, nichts wert sind. Der Fall zeigt, dass eine Politik des «Laissez-faire» zur Deindustrialisierung führt. In erster Linie der Bundesrat muss sich für eine moderne Industriepolitik entscheiden, welche den Werkplatz Schweiz dauerhaft sichert. (…). Unia Schweiz, 17.6.2019.
Unia Schweiz > General Electric. Stellenabbau. Unia Schweiz, 2019-06-17.
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18.06.2018 Baden
Birr AG
Oberentfelden
General Electric
Unia Schweiz

General Electric
Stellenabbau
Volltext
GE will rund 1‘200 Stellen in der Schweiz abbauen. Debakel für Werkplatz Schweiz – Politik muss endlich Lehren ziehen. Nach Abschluss des Konsultationsverfahrens hat General Electric (GE) heute den Abbau von rund 1‘200 Stellen in der Schweiz bestätigt. Die Gewerkschaft Unia kritisiert den Stellenabbau. Jetzt sind Bundesrat und Parlament in der Pflicht, für eine nachhaltige Industriepolitik zu sorgen. Die angekündigte Zerstörung von Hunderten Arbeitsplätzen und von industriellem Know-How bei General Electric ist in erster Linie durch kurzfristige Profitinteressen des Aktionariats getrieben. Dafür bezahlen müssen die Angestellten und ihre Familien: In der Schweiz sollen laut GE etwa 1‘200 Stellen an den Standorten Baden (920), Birr (230) und Oberentfelden (50) verschwinden. Der Konzern spricht von gegen 700 Entlassungen, baut über „freiwillige“ Abgänge, die nicht ersetzt werden, aber deutlich mehr Arbeitsplätze ab. Rund 200 Stellen gerettet. Heute endete das lokale Konsultationsverfahren bei GE Schweiz. Die vielen konstruktiven Vorschläge der Arbeitnehmervertretungen auf europäischer und schweizerischer Ebene, wie sich der Abbau verhindern liesse, stiessen beim Management mehrheitlich auf taube Ohren. Die Gewerkschaft Unia hat im Konsultationsverfahren die Personalvertretung von GE unterstützt und sich auch im Rahmen der vom Aargauer Regierungsrat einberufenen Taskforce für den Erhalt der Arbeitsplätze eingesetzt. Im Laufe des Verfahrens konnten immerhin die ursprünglichen (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 18.6.2018
Unia Schweiz > General Electric. Stellenabbau. Unia Schweiz, 2018-06-18.
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15.12.2017 Baden
Birr AG
General Electric
Personen
Work
Sabine Reber
General Electric
Stellenabbau
Volltext
„Der Abbau ist finanzgetrieben“. Kahlschlag bei General Electric: Ein Insider berichtet. 1400 Stellen will General Electric (GE) im Aargau streichen. Thomas Bauer, Chef der GE-Personalkommission, weiss, was dahintersteckt. Baden, Brown-Boweri-Platz 1, 7. Dezember, 11 Uhr morgens: Der gläserne Koloss ragt kalt in den Winterhimmel. Am Hauptsitz von General Electric Schweiz fällt der Blick durch die Glastüren auf einen Tannenbaum mit silbrigem und blauem Lametta. Vor dem Eingang hängt schlaff eine Amerikafahne. Daneben, ebenso schlaff, eine Schweizer Fahne. Drinnen erfahren die Mitarbeitenden des Standorts Baden, was der oberste GE-Chef John Flannery mit ihnen vorhat. Auf dem grossen Bildschirm flackert das Wort „Marktanalyse“ auf. Versteinerte Gesichter. Angespanntes Warten. Um 11.15 Uhr die Gewissheit: 1400 Stellen werden gestrichen. Work: Thomas Bauer, wie nehmen die Mitarbeitenden die Hiobsbotschaft aus den USA auf? Thomas Bauer: Die Auswirkung des Abbauplanes wurde den Mitarbeitenden von den jeweiligen Businessleadern per Videostream in englischer Sprache mitgeteilt. Dazu kam eine deutschsprachige Präsentation. Der Schock ist riesig, hier in Baden sollen rund 1100 Stellen gestrichen werden! In Birr kommen weitere 250 Stellen weg, in Oberentfelden 50. An allen drei Standorten herrschen Wut und Ungewissheit. Und das drei Wochen vor Weihnachten! GE stellt im Aargau Gasturbinen her und beschäftigt Fachleute aus hundert verschiedenen Ländern: Ingenieure, Forscher, Techniker usw. (...). Sabine Reber.
Work online, 14.12.2017.
Personen > Reber Sabine. General Electric. Stellenabbau. Work online, 2017-12-14.
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07.12.2017 Baden
Birr AG
Oberentfelden
General Electric
Unia AG Kanton

General Electric
Stellenabbau
Volltext
Riesiger Kahlschlag bei General Electric. Der Bundesrat muss jetzt Verantwortung übernehmen! General Electric (GE) hat heute den Abbau von 1400 Stellen an den Schweizer Standorten im Aargau angekündigt. Der US-Konzern stellt einmal mehr das Interesse von profitgierigen Aktionären über dasjenige der Arbeitnehmenden. Der Bundesrat, allen voran Johann Schneider-Ammann, muss nun Verantwortung übernehmen und vergangene Versäumnisse korrigieren. Die Gewerkschaft Unia fordert ihn auf, sofort eine Sistierung der Abbaupläne durchzusetzen und alle Beteiligten an einen Tisch zu bringen. Der US-Konzern General Electric zerstört – getrieben durch sein allein am Profit interessiertes Aktionariat, das zu einem guten Teil aus grossen Investmentfunds besteht – erneut Tausende Arbeitsplätze, davon 1400 im Aargau an den Standorten Baden (1100), Birr (250) und Oberentfelden (50). Betroffen sind vom allem die Weisskragen. Zur Profitgier kommen schwere Managementfehler, durch die das Unternehmen den Anschluss an den ökologischen Umbau und die erneuerbaren Energien verpasst hat. Nun will die Konzernleitung, die Angestellten dafür bezahlen lassen, mit einem unausgegorenen Top-down-Projekt ohne jegliche industrielle Logik. Sie gefährdet damit mittelfristig auch den Bestand der drei Aargauer Standorte. Unhaltbare Verweigerung des Bundesrates. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 7.12.2017.
Unia Schweiz > General Electric. Stellenabbau. Unia Schweiz, 2017-12-07.
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07.12.2017 Baden
Birr AG
Oberentfelden
General Electric
Unia AG Kanton

General Electric
Stellenabbau
Volltext
Kahlschlag bei GE: Bundesrat in der Pflicht. General Electric (GE) hat den Abbau von 1'400 Stellen an den Aargauer Standorten Baden, Birr und Oberentfelden angekündigt. Die Unia fordert den Bundesrat auf, sofort eine Sistierung der Abbaupläne durchzusetzen und alle Beteiligten an einen Tisch zu bringen. GE will erneut Arbeitsplätze im Aargau zerstören. Die Angestellten sollen dafür bezahlen, dass der Konzern den Anschluss an den ökologischen Umbau und die erneuerbaren Energien verpasst hat. Verweigerung des Bundesrates. Doch auch politische Versäumnisse führten zur heutigen Situation: Schon bei der Übernahme von Alstom durch GE warnte die Unia davor, dass ohne industriepolitische Vorgaben Arbeitsplätze in der Schweiz gefährdet sind. Der Bundesrat verweigerte aber jegliche Auflagen. Zum Vergleich: Frankreich verpflichtete GE bei der Übernahme dazu, 1‘000 zusätzliche Stellen zu schaffen. Sistierung der Abbaupläne. Der Bundesrat muss gegenüber GE die sofortige Sistierung der Abbaupläne in der Schweiz durchsetzen. Zudem braucht es eine Taskforce, an der Bund, Kanton, Sozialpartner und Personalvertretung beteiligt werden. Die auf dem Tisch liegenden Vorschläge zum Umbau der Schweizer GE-Niederlassungen in Richtung erneuerbare Energien und Energiespeicherung müssen jetzt vorangetrieben werden. Es braucht Industriepolitik. (…).
Unia AG Kanton, 7.12.2017.
Unia AG Kanton > General Electric. Stellenabbau. Unia AG Kanton, 2017-12-07.
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05.02.2016 Baden
Birr AG
General Electric
Personen
Work
Ralph Hug
General Electric
Steuerhinterziehung
Volltext
General Electric – ein US-Konzern auf skrupelloser Renditejagd. GE-Boss Immelt: „lch arbeite für die Investoren“. General Electric (GE) baut um: Nach einem Finanzdebakel wird das Industriegeschäft forciert. Dabei soll der US-Industriekonzern künftig rentieren wie eine Bank. Eigentlich stellt GE Turbinen, Motoren, Kühlschränke und Kraftwerke her. In den 1990er Jahren aber verlegte sich der US-Multi aufs Spekulieren im Finanzcasino. Fast die Hälfte des Gewinns kam vom Finanzarm GE Capital. Doch in der Krise von 2007 crashte die Abteilung. Sie musste von der US-Regierung mit Milliarden gerettet werden. Denn GE ist „too big to fail“. Seither wird der Konzern umgebaut. Die riskante Finanzsparte ist verkauft, und das Geld muss wieder aus dem Industriebereich kommen. Doch die Renditen sollen zweistellig bleiben. Wie im Finanzbusiness. Kritik an seinem Kurs wiegelt CEO Jeff Immelt mit dem Argument ab: „Ich arbeite für unsere Investoren. Und die wollen, dass wir Umsätze und Cash steigern.“ Dafür lässt er sich mit fürstlichen 18 Millionen Dollar Lohn entschädigen. Jährlich. In den USA gilt GE als Inbegriff des „crony capitalism“, des dichten Filzes von Kapital und Staat. Präsident Barack Obama ist mit Jeff Immelt eng verbunden. 2011 berief er ihn zum Chef einer nationalen Arbeitsmarktkommission, die Jobs schaffen sollte. Der GE-Chef erhielt darauf den Spitznamen „Job-Zar“. Bis er selber Hunderte von Stellen aus den USA ins billigere Ausland verlegte. Und abtauchte. (…). Ralph Hug.
Work, 5.2.2016.
Personen > Hug Ralph. General Electric. Work, 2016-02-05.
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04.02.2016 Baden
Birr AG
General Electric
Unia Schweiz

General Electric
Stellenabbau
Volltext
Reaktion auf Kahlschlag bei GE/Alstom. Unia beteiligt sich an europaweiter Mobilisierung. gegen Stellenabbau bei General Electric. Die Gewerkschaft Unia beteiligt sich an der internationalen Mobilisierung gegen den Abbau von Tausenden Stellen bei General Electric (GE). Im April ist ein europaweiter Aktionstag geplant. Der ausschliesslich profitorientierte Stellenabbau bei GE (ehemals Alstom) trifft die Schweiz hart: 1‘300 Stellen im Aargau sind direkt bedroht - Hunderte weitere werden bei Zulieferfirmen mit betroffen sein. Die Unia unterstützt die Beschäftigten in den Verhandlungen mit dem US-Konzern. Hunderte Menschen haben sich am 23. Januar an einer Solidaritätskundgebung in Baden beteiligt. Europaweiter Widerstand. Auch international formiert sich Widerstand gegen den Kahlschlag Die Unia unterstützt einen Aufruf des internationalen Gewerkschaftsverbands industriAll zu einer grossen Kundgebung - voraussichtlich im April in Paris. Damit soll ein Zeichen für den Erhalt der Arbeitsplätze gesetzt werden. GE soll ihre Strategie gegenüber den Beschäftigten offenlegen und von der Schliessung ihrer Standorte in der Schweiz und in Europa absehen. Die Unia und ihre Partnergewerkschaften fordern zudem, dass die Unterrichtungs- und Anhörungsrechte der Beschäftigten respektiert werden. Sie unterstützen den Europäischen Betriebsrat bei den anstehenden Konsultationen mit GE. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 4.2.2016.
Unia Schweiz > General Electric. Stellenabbau. Aktionstag. Unia Schweiz, 2016-02-04.
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23.01.2016 Baden
Birr AG
General Electric
Unia AG Kanton

Demonstration
General Electric
Volltext
Grosse Mobilisierung der Beschäftigten bei GE/Ex-Alstom. Stellen erhalten, Industrie verteidigen! Die Beschäftigten und die Bevölkerung des Kantons Aargau wollen den angekündigten Abbau vom 1‘300 Stellen bei General Electric/Ex-Alstom nicht hinnehmen. Über 500 Menschen haben heute in Baden den Erhalt der Arbeitsplätze gefordert und ihre Solidarität mit den Beschäftigten der Schweizer Industrie gezeigt. Die Botschaft ist klar: Der von GE angekündigte Kahlschlag ist nicht akzeptabel. Die Beschäftigten fordern GE auf, die Stellen im Aargau zu erhalten. Die Industriearbeitsplätze beim ehemaligen Traditionsunternehmen Alstom sind für die ganze Region und für den Werkplatz Schweiz von grosser Bedeutung. Unia und Syna fordern entschlossene Massnahmen der Politik: „Die Industrie geht uns alle an. Wir dürfen eine Deindustrialisierung nicht hinnehmen“, sagt Christian Gusset, Branchenleiter MEM der Unia. Er sieht die Aargauer Regierung und den Bundesrat in der Pflicht, von GE den Erhalt der Stellen einzufordern. Mathias Regotz, Leiter Sektor Industrie der Syna, fordert neben dem Verzicht auf den finanziell unnötigen Stellenabbau eine nationale Strategie für die Industrie. „Es braucht nun sofort eine nationale Aktionsgruppe mit Vertretern von Bund und Kantonen sowie Arbeitnehmer- und Arbeitgeberverbänden.“ Transparenz und Verantwortung gefordert. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 23.1.2016.
Unia Schweiz > General Electric. Entlassungen. Demonstration. Unia Schweiz, 23.1.2016.
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22.01.2016 Baden
Birr AG
General Electric
Personen
Work
Christian Egg
Entlassungen
General Electric
Volltext
Hilfloser Wirtschaftsminister: Wenig Ahnung, aber Verständnis. Bundespräsident Schneider-Ammann muss endlich Industriepolitik machen. 1300 Stellen weg. Doch Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann äussert „Verständnis“ für die brutalen Abbaupläne des US-Konzerns GE. Gleichzeitig räumt er im TV-Interview ein, er verstehe die Situation der betreffenden Märkte „persönlich viel zu wenig“. Wenig Ahnung, aber trotzdem Verständnis. Im Krisenfall General Electric/Alstom macht der Wirtschaftsminister keine gute Figur. Einmal mehr. Bereits als der Alstom-GE-Deal im Juni 2014 bekannt und Befürchtungen über Stellenverluste laut wurden, beschwichtigte er am Radio: „Ich bin zuversichtlich, dass diese Tätigkeiten weitergeführt werden und damit die Arbeitsplätze erhalten bleiben.“ Schneider-Ammann meinte die Gasturbinensparte. Diese wird jetzt im französischen Belfort statt in Baden AG konzentriert. Und zwar, weil der französische Staatspräsident François Hollande GE zur Schaffung von 1000 neuen Stellen verpflichtet hat. Sonst hätte er den Deal nicht genehmigt. (…). Christian Egg.
Work, 22.1.2016.
Personen > Egg Christian. General Electric. Entlassungen. Work, 22.1.2016.
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21.01.2016 Baden
Birr AG
General Electric
Personen
Work
Ralph Hug
Entlassungen
General Electric
Volltext
Mieses US-Spiel mit Schweizer Jobs. Die Betroffenen wollen sich wehren. Die von der Entlassung bedrohten Angestellten von GE/Alstom bieten dem wohl mächtigsten Industriekonzern der Welt die Stirn. 1300 Jobs will der US-Konzern General Electric (GE) in den nächsten zwei Jahren am Standort Aargau abbauen. Dies kurz nachdem er die Energiesparte vom französischen Alstom-Konzern übernommen hat. Christian Gusset, Industrieverantwortlicher der Unia, kommentiert: „Eine Katastrophe für den Aargau und ein massiver Schlag gegen den Industriestandort Schweiz.“ Der Milliardendeal zwischen den zwei Multis wirft ein Schlaglicht auf den heutigen Finanzkapitalismus. Big Money am Werk. Hinter General Electric (124 Milliarden Franken Umsatz, weltweit 300‘000 Mitarbeitende) stehen die grössten Investmentfonds der Welt: Vanguard, State Street und Blackrock. Sie wollen Gewinne sehen. Der Chef von GE, Jeffrey Immelt, kündigte an, dass die Marge zu gering sei. Sie müsse auf 16 Prozent steigen. Immelt kassierte 2014 nach dem Alstom-Deal einen Gesamtlohn von über 37 Millionen Franken. Big Money ist am Werk. Und in der Schweiz blauäugige Politiker. Sowohl Bundesrat Schneider-Ammann als auch die Aargauer Behörden liessen sich hinters Licht führen. Türöffner Deiss. (…).
Ralph Hug.
Work online, 21.1.2016.
Personen > Hug Ralph. General Electric. Entlassungen. Work online, 21.1.2016.
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13.01.2016 Baden
Birr AG
General Electric
Unia AG Kanton

General Electric
Medien-Mitteilung
Stellenabbau
Volltext
Massiver Stellenabbau bei General Electric. Unia fordert Massnahmen zum Erhalt der Stellen bei GE. Die Unia verurteilt die Ankündigung von General Electric (GE), über 1300 Arbeitsplätze in der Schweiz abzubauen, aufs Schärfste. Der Konzern setzt ausschliesslich auf Gewinnmaximierung. Es braucht Sofortmassnahmen, damit Stellen erhalten werden können. Auch die Politik ist gefordert, endlich für den Werkplatz Schweiz aktiv zu werden. Der Entscheid von GE, bei ihrer Tochterfirma Alstom einen Kahlschlag durchzuführen, ist ein schwerer Schlag für die Schweizer Industrie und insbesondere den Kanton Aargau. Die Unia hatte bereits vor der Übernahme von Alstom durch GE vor einem Stellenabbau gewarnt. Leider zeigt sich nun, dass GE wie schon öfter Gewinnoptimierungen und Aktionärsinteressen über alles andere stellt. Die Firma ist nun dringend aufgefordert, alles zu tun, um Arbeitslosigkeit zu vermeiden und Stellen zu erhalten. Versagen der Politik. Der Kahlschlag macht auch das Versagen der Politik deutlich. Es braucht jetzt endlich konkrete Massnahmen zur Sicherung und Stärkung der Industrie in der Schweiz, wie sie die Unia seit langem fordert. Nur eine entschlossene Industriepolitik kann eine Deindustrialisierung der Schweiz verhindern. Sie muss alle Akteure einbeziehen, auf Innovation und gut ausgebildete Beschäftigte setzen und sich zum Werkplatz Schweiz bekennen. Unia unterstützt Pekos. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 13.1.2016.
Unia Schweiz > General Electric. Stellenabbau. Unia Schweiz, 13.1.2016.
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31.05.2011 Birr AG
Alstom Schweiz AG
Syna
Unia

Energieversorgung
Windenergie
Gewerkschaften protestieren gegen Stellenabbau bei Alstome. Die Gewerkschaften Unia und Syna haben am Montagmorgen im Rahmen eines europäischen Aktionstages beim Alstom-Werk in Birr AG gegen den Stellenabbau protestiert. Sie rufen Alstom dazu auf, sich stärker der Energieerzeugung durch Wasser, Wind und Gas zu widmen. (...). Tages-Anzeiger. Dienstag, 31.5.2011.
21.01.2011 Baden
Birr AG
Alstom Schweiz AG
Personen
Unia
Work
Max Chopard-Acklin
Entlassungen
Petition

Alstom: Erfolg für Petition. Baden/Birr AG. Noch vor Weihnachten haben die Gewerkschaften Unia und Syna die Petition „Alstom Schweiz muss Zukunft haben“ eingereicht. Mit stolzen 3330 Unterschriften. Sie wurden Innert weniger Wochen mehrheitlich In der Region gesammelt. Die Petition fordert den Erhalt der bis zu 750 vom Abbau bedrohten Stellen, die Einsetzung einer Taskforce und die Suche nach alternativen Lösungen wie zum Beispiel Kurzarbeit.  Die Tatsache, dass Alstom die Zahl der Kurzarbeitenden per Anfang Jahr auf 240 verdoppelt hat, wertet Unia-Sekretär und SP-Nationalrat Max Chopard als ersten Erfolg.
Work. Freitag, 2011-01-21.

20.12.2010 Baden
Birr AG
Alstom Schweiz AG
Personen
Unia Schweiz
Max Chopard-Acklin
Kurt Emmenegger
Entlassungen
Petition
Volltext

3330 Unterschriften für Stellenerhalt bei Alstom. 20.12.2010. Die Gewerkschaften Unia und Syna haben heute der Geschäftsleitung der Alstom Schweiz ein besonderes Weihnachtsgeschenk überreicht: Die Petition „Alstom Schweiz muss Zukunft haben“ fordert mit 3330 Unterschriften den Erhalt der bis zu 750 gefährdeten Stellen bei Alstom in Baden und Birr. (...). Mit Foto. Homepage Unia Schweiz.

 

Für Rückfragen: Max Chopard-Acklin, Gewerkschaftssekretär Unia, Josef Lustenberger, Branchenleiter Maschinenindustrie Syna, Thomas Amsler, Syna Regionalsekretär, Kurt Emmenegger, Präsident Aargauischer Gewerkschaftsbund und Regionalsekretär Unia

 

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04.12.2010 Baden
Birr AG
Alstom Schweiz AG
Unia Schweiz

Entlassungen
Resolution
Volltext

Der Unia-Kongress fordert: Keinen Stellenabbau bei Alstom! Die Firma Alstom ist heute mit über 6000 Mitarbeitenden die grösste Arbeitgeberin im Kanton Aargau. Die kürzlich vom Konzern angekündigten Restrukturierungspläne mit einem Personalabbau von bis zu 4000 Stellen weltweit, davon alleine 750 Stellen an den Schweizer Standorten Baden und Birr, treffen den Werkplatz Schweiz sehr hart, führen zu Massenentlassungen und bringen damit Hunderte von Familien in schwerste Bedrängnis. Dieser Massenabbau von Alstom ist für die Delegierten des Unia-Kongresses nicht nachvollziehbar und volkswirtschaftlich unverantwortlich. (...).

 

Resolution. A.o. Kongress Unia Schweiz. 4.12.2010, Lausanne. Archiv Schaffer.

 

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19.11.2010 Baden
Birr AG
Alstom Schweiz AG
Gewerkschaftsbund
Juso
Personen
Unia
Work
Max Chopard-Acklin
Judith Stofer
Entlassungen
Petition
Volltext

Zukunft für Alstom Schweiz!. Eine Petition macht Druck auf Alstom. Die Unia verlangt vom Alstom-Konzern, den angekündigten Abbau von 75O Stellen an den beiden aargauischen Standorten Birr und Baden mit Kurzarbeit aufzufangen. Eine Taskforce soll Massnahmen zur Arbeitsplatzerhaltung ausarbeiten. Der im Energie- und Transportbereich tätige Konzern Alstom ist mit 6‘000 Angestellten der grösste Arbeitgeber im Kanton Aargau. Der von Alstom angekündigte Jobabbau von weltweit 4‘000 Stellen hätte massive Auswirkungen auf den Industriekanton. Das sagt Max Chopard vom Unia-Industrieteam. Es wären Hunderte von Familien betroffen. (...). Judith Stofer.

 

Work. Freitag, 19.11.2010. Standort: Sozialarchiv.

 

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